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Thema: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ... (30311-mal gelesen)
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Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 420
Die Hilfe naht:  :icon_hust:

Zu hohe Emissionen: Linke, Grüne und SPD wollen SUV-Trend stoppen


Nicht schon wieder Emissionen :S:S:S
Die Ganze Thematik ist ziemlich zwiespältig. Vorallem wenn man die Emissionen von Fabriken etc. sich anschaut.
Ist eig. lachhaft die privaten Autos zu reglementieren anstatt den Firmen auf die Füße zu treten,..
naja schönes Thema :)


Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 422
@SolarLisa frei nach dem Motto" Wenn die das machen, darf ich das schon lange".
Das darf und sollte man nicht so sehen. Bei der Masse an Fahrzeugen dürfte eine Reglementierung den größten Effekt haben.

Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 423
Dies zur Erinnerung an das Fachwort Whataboutism:
Whataboutism – Wiktionary
"Sollen doch erstma..." So fängt eine Argumentation an, die keine ist.

Gruß
Helmut

 


Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 426
Erfahrungsbericht:
Für den Urlaub zu viert in Dänemark habe ich bei Sixt ein Fahrzeug gemietet.
Eigentlich hatte ich Mietwagenkategorie LWAR gebucht: Kombi Obere Mittelklasse
Bedient wurde ich mit einem VW Touareg der eine Kategorie höher eingestuft ist.
Wir sind mit dem Fahrzeug bis zum ersten Zwischenstop im Heidepark Soltau gefahren. Dann habe ich bei der nächsten Sixt Station auf einen Audi A6 getauscht. Diese fahrende Schrankwand mit 286 PS war kaum unter 10.5l Diesel auf 100km zu bewegen bei Tempo 140-150 auf der Autobahn.
Der Audi A6 mit gleichem Motor hat auf einmal nur 6,2l/100 km gebraucht und war genau so komfortabel zum Reisen. Nur der Platz im Kofferraum war etwas knapper bemessen. In Dänemark habe ich das Fahrzeug sogar zeitweise mit einem Verbrauch unter 5l/100km bewegt und das bei Allrad und 2T Leergewicht.
Also hat sich für mich bestätigt das SUVs einfach Säufer sind und ein entsprechender Kombi wesentlich sparsamer ist und genau so bequem.

Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 427
Mercedes GLE - Unterwegs in einem Hassobjekt - Auto & Mobil - Süddeutsche.de

Interessante Ansichten.
Auch zum GLE-Plug-In.

Zitat:
Weil auch Mercedes darum ringt, die CO₂-Flottenlimits zumindest auf dem Papier zu erfüllen, gibt es den GLE jetzt auch als Plug-in-Hybrid mit einem Vierzylinder-Diesel und einer 31,2-kWh-Batterie. Wieder stellt sich die Sinnfrage: Diese stattliche Akkukapazität genügt, um kompakte Batterieautos wie den E-Golf oder den BMW i3 mehrere Hundert Kilometer weit rein elektrisch voran zu bringen.

Im Mercedes-Hybrid soll der 200 Kilogramm schwere Akku zumindest dafür sorgen, dass man bis zu 99 Kilometer (nach WLTP) stromern kann.

Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 428
Zitat
Hauptsache, man ist "lokal emissionsfrei" unterwegs, wie es so schön heißt.

'Nuff said.

(Im Artikel kritisch gemeint)

Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 429
Dieser Satz liest sich ohne den kompletten Artikel zu kennen, wie eine Zustimmung zu der Karre, die er aber nicht ist.

Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 430
Mercedes GLE - Unterwegs in einem Hassobjekt - Auto & Mobil - Süddeutsche.de

Interessante Ansichten.
Auch zum GLE-Plug-In.

Zitat:
Weil auch Mercedes darum ringt, die CO₂-Flottenlimits zumindest auf dem Papier zu erfüllen, gibt es den GLE jetzt auch als Plug-in-Hybrid mit einem Vierzylinder-Diesel und einer 31,2-kWh-Batterie. Wieder stellt sich die Sinnfrage: Diese stattliche Akkukapazität genügt, um kompakte Batterieautos wie den E-Golf oder den BMW i3 mehrere Hundert Kilometer weit rein elektrisch voran zu bringen.

Im Mercedes-Hybrid soll der 200 Kilogramm schwere Akku zumindest dafür sorgen, dass man bis zu 99 Kilometer (nach WLTP) stromern kann.

Wow, der erste (mir bekannte) PHEV mit so einer großen Akkukapazität. Vermutlich braucht diese Art von Fahrzeug (unförmig, groß, stark und schwer), egal mit welchem Antrieb, einfach absurd viel Energie. Der e-Golf kommt mit einem ähnlich großen Akku nach WLTP ja 230km, also doppelt so weit. Ich nehme an, der Verbrenner wird, wie üblich, auch für den beherzten Vortrieb genutzt und nicht nur zum Aufladen des Akkus auf längeren Strecken. OK, den Käufern geht es sicher da höchstens um eine Art ökologisches Feigenblatt, nicht um sparsames Fahren. Persönlich sehe ich keinen Sinn in solchen Fahrzeugen (in richtigen Geländewagen allerdings schon), aber wirtschaftlich scheint es für Daimler wohl Bedeutung zu haben.

Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 431
Dieser Satz liest sich ohne den kompletten Artikel zu kennen, wie eine Zustimmung zu der Karre, die er aber nicht ist.

Finde ich nicht.
Aber der Artikel ist tatsächlich eher kritisch. Hab das mal ergaenzt.

Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 432
Hallöchen,

nanu, was ist eigentlich bei diesen Fahrzeug, wenn man einmal die recht extrem (für mich!) linksorientierten Kommentaren ausläßt, so schlimm?

99 km WLTP elektrisch ist schon ein exzellenter Wert - etwa das doppelte als unser Mitsubishi Outlander PHEV.

Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 433
Der Wagen hat einen Akku mit über 30kWh und kommt damit real laut Artikel irgendwas um die 80km weit und ich rechne damit, dass das noch wohlwollend ist, da die anvisierte Kundschaft normal nicht die Kandidaten sind, die auf Annehmlichkeiten verzichten um die Reichweite zu erhöhen.

Mit anderen Worten verbraucht der Wagen ca. dreimal so viel ein >4m langer Ioniq mit genügend Platz für vier Personen.

Bedenke bitte auch, dass hier hauptsächlich die Städte im Blick sind, und dort befindet sich leider auch ein großer Teil der Kundschaft, die damit dort die Straßen verstopfen, bzw. aufgrund des E-Kennzeichens sogar „Umwelt“-Spuren benutzen dürfen.

Ob irgendwo in Amerika damit jemand auf verlassenen Highways oder mit so einer Luxus-Karosse durch unwegsames Terrain fährt (was ich kaum glaube), hat damit meines Erachtens nichts zu tun, da hier ganz andere Prämissen verfolgt werden. Da spielt das Vorankommen die übergeordnete Rolle und weniger der Verbrauch.

Ich sehe solche Kisten oft in blankpoliert in Düsseldorf rumfahren und da kann mir keiner erzählen, dass die irgendwo durch einen Acker müssen. Die fahren nicht mal über die Bordsteinkante damit, aus Angst ihre hübschen Felgen zu zerkratzen. ;D

Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 434
Bei dreifacher Kapazität die doppelte Reichweite ist jetzt nicht berauschend. Wenn ich SUV scheiße finde, dann habe ich auch das Recht, das Kind beim Namen zu nennen. Das hat nicht mit links oder rechts zu tun, sondern mit Vernunft.