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Thema: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane? (1808-mal gelesen)
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Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Im Moment schafft es die DUH um den umtriebigen Geschäftsführer Resch immer wieder Schlagzeilen mit real-driving-emissions-Tests von Dieselfahrzeugen zu machen. Gleichzeitig will so recht niemand mit ihm reden oder der DUH Rede und Antwort stehen. Es wirkt, als wenn  sich niemand mit der DUH einlassen will.

Warum? Einige Aspekte folgen hier:

Die DUH verschickt wohl massenhaft Abmahnungen zu diesem und jenem und generiert so hohe Einnahmen:

https://www.recht-freundlich.de/deutsche-umwelthilfe-abmahnung/deutsche-umwelthilfe-e-v-ein-abmahnverein

Der Geschäftsführer Resch selbst ist Super-Vielflieger der Lufthansa.

http://www.bioplasticsmagazine.com/en/news/meldungen/20140723_DUH.php

Im Falle der Dieselpartikelfilter in der Nachrüstung mit Lobbyarbeit für die umwelttechnisch schlechtere Lösung der Nachrüstung im Interesse von fördernden Unternehmen. Lt. Wikipedia hat die DUH zugegeben, aktiv Gelder von Herstellern von Nachrüstkatalysatoren eingeworben und erhalten zu haben.

http://www.ikonengold.de/cms/index.php?id=56n

Auch den Finanzen der DUH wurde von der Stiftung Warentest mangelnde Transparenz attestiert.

http://www.welt.de/?homescreen&wtmc=bookmark.safari.tablet.ios..bookmark_safari_ipad

Für mich wirkt das Ganze eher wie ein Geschäftsmodell, als wie eine gemeinnützige Organisation. Es würde mich nicht wundern, wenn die Ergebnisse der Emissionstests unseriös zustande kommen. Immerhin wehrt ja die Fachhochschule Bern jede Diskussion über die Test ab mit dem Hinweis, dass die Tests von der DUH "geleitet" wurden. BMW hat das schon einmal ggü. dem ZDF schön nachgewiesen.

http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/blob/41472728/1/data.pdf

Gruß

Wanderdüne


Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 1
Das ist ein Kampf. Vielleicht nimmst du noch Axel Friedrich aufs Korn.

Schreib so viel du willst. Über die Seite, der die DUH und andere Organisationen gegenüberstehen, steht mehr und gravierenderes geschrieben. Hersteller weigern sich, ihre Profite für Umwelttechnik zu opfern. Das hat Tradition. Kat, Bleifrei, Dieselkats.
Da sind die Flüge einer Geschäftsperson von keiner Relevanz.
Relevant ist vielmehr, wofür sich die DUH stark macht.

Niemand will mit der DUH stimmt so schon mal nicht.
Hier, in unserer Wirtschaft, damit meine ich auch TÜV oder Dekra, will man nicht mit der DUH nachmessen, weil man es sich sonst mit den Auftraggebern aus der deutschen Autoindustrie verscherzen würde. Für Opels vrmeintlichen Konter hat sich der TÜV aber sofort bereitgefunden.
Die DUH ist für dieses Klüngel eine Art "Nestbeschmutzer" die eigene deutsche Industrie anprangert und ihre Ziele bekämpft.
während sich die Politik wegduckt, wegdobrindt?
Axel Friedrich übernimmt diese Nestbeschmutzerrolle ebenso, das mit hoher Kompetenz.

Nachdem die Ergebnisse des Berner Prüfstands in Zweifel gezogen wurden, wie sieht es mit den niederländischen Werten aus.
Oder die britischen Messungen. Waren da auch nicht belgische. Wie viel Beweise braucht es noch? Die KBA Messungen liegen ja immer noch nicht vor.
Ich spende heute abend mal wieder für die DUH. :)

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 2
Der CDU-Bezirksverband Nordwürttemberg will es nicht bei Worten belassen: In einem Antrag für den Bundesparteitag fordert dieser Teil der Union, dem lästigen Verein die Gemeinnützigkeit abzuerkennen. Zur Begründung hieß es am Montag vom Bezirksverband auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, die Klagen der Umwelthilfe zeigten, dass sie damit "scheinbar auch andere Ziele" verfolge. Denn in vielen Orten könnten durch wirksame Gegenmaßnahmen die Luftreinhalteziele auch ohne Fahrverbote erreicht werden.

"Eine Motivation könnte beispielsweise in der hohen Bezuschussung durch die japanische Autoindustrie liegen, um der hiesigen Konkurrenz zu schaden", mutmaßt der Bezirksverband. Bezirksvorsitzender ist Steffen Bilger, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium – er ist also ein Mitarbeiter von CSU-Minister Scheuer.

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 3
Opfer von Fake-News - Steffen Bilgers muss doch nur mal etwas recherchieren.
Die Beteiligung von Toyota an DUH (über Zuwendungen) liegt unter 1%, weshalb sie unter den bekanntgemachten Spendern nicht aufgeführt sind.

Die Vorgehensweise vom USA-Präsidenten macht sich breit.
Erst mal eine Behauptung auf den Tisch knallen.
Auch wenn sie sich als falsch herausstellt, bleibt sie doch im Gedächnis vieler, die sich nicht weiter informieren.

Hier ist eine Erklärung:
Deutsche Umwelthilfe bekommt Geld von Toyota
Allerdings ist der "Aufmacher" wieder typisch - passt für die, die nicht weiter lesen.

Gruß
Helmut

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 4
Opfer von Fake News ist der Herr wahrscheinlich eher nicht. Das ist vmtl. Kalkül. Denn DUH und Toyota versäumen es leider fortgesetzt, hier gegen eine regelmäßig von sogenannten "bürgerlichen" Medien und insbesondere vom Focus gestreute tendenziöse Darstellung mit Fakten zu kontern. Womit der immer wiederkehrenden Behauptung mittlerweile öffentlich Glauben geschenkt wird, was die Sache für herrn Bilger risikolos macht.
Wenn man seine Formulierung ernst nimmt, dann scheint er gar um die Nichtigkeit seiner Vorwürfe zu wissen: "scheinbar", nicht anscheinend(!), verfolge die DUH "auch andere Ziele".

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 5
Die 4:12 für das Video lohnen sich m.E.

Gespräch mit Jürgen Resch - 3sat.Mediathek

Zitat
Umwelthilfe im Visier

Vorwurf: Hinter der DUH stehe die japanische Autoindustrie
Die Deutsche Umwelthilfe spielt in der Dieselkrise eine große Rolle - nun fordert der CDU-Bezirksverband Nordwürttemberg in einem Antrag für den Bundesparteitag, dem Verein die Gemeinnützigkeit abzuerkennen.

Zur Begründung hieß es vom Bezirksverband auf Anfrage, die Klagen der Umwelthilfe zeigten, dass sie damit "scheinbar auch andere Ziele" verfolge. Denn in vielen Orten könnten durch wirksame Gegenmaßnahmen die Luftreinhalteziele auch ohne Fahrverbote erreicht werden.

"Eine Motivation könnte beispielsweise in der hohen Bezuschussung durch die japanische Autoindustrie liegen, um der hiesigen Konkurrenz zu schaden", so der Bezirksverband. Bezirksvorsitzender ist Steffen Bilger, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium.

In einem weiteren Antrag fordert Bilgers Bezirksverband dem "Handelsblatt" zufolge, die Umwelthilfe künftig von der Möglichkeit zur Erhebung von Verbandsklagen im Verwaltungsprozessrecht auszuschließen. Die Antragskommission empfiehlt hierzu, den Antrag zur weiteren Beratung an die CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu überweisen.

Die Umwelthilfe ist bekannt vor allem wegen ihrer zahlreichen Klagen gegen Städte, in denen Schadstoff-Grenzwerte überschritten werden. Gerichte haben auf Klagen des Vereins hin bereits in einigen Städten Diesel-Fahrverbote angeordnet. Die Umwelthilfe ist bereits wiederholt Ziel von Angriffen aus Politik und Wirtschaft gewesen.

"Über die Gemeinnützigkeit entscheidet das Finanzamt"
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat die Bestrebungen der CDU kritisiert. "Über die Gemeinnützigkeit einer Organisation entscheidet das Finanzamt und nicht die CDU", sagte der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Sascha Müller-Kraenner. "Unsere Gemeinnützigkeit wurde in den vergangenen Jahren immer wieder infrage gestellt, aber auch immer wieder bestätigt."

Auch die Allianz "Rechtssicherheit für politische Willensbildung", ein Zusammenschluss von Vereinen und Stiftungen, kritisierte den Vorstoß der CDU scharf. "Gemeinnützigkeit ist keine Gnade, die Parteien gewähren, sondern ein Status, der auf Grundlage von Gesetzen von Finanzämtern festgestellt oder aberkannt wird", sagte Vorstand Stefan Diefenbach-Trommer.

Der Antrag der CDU Nordwürttemberg zeige eine "erschreckende Unkenntnis", wie eine liberale Demokratie funktioniere und wie wichtig darin gerade Gruppen seien, die unabhängig Kritik äußern und als Wächter auf Parteien oder staatliche Organe schauen. "Diese Organisationen brauchen Rechtssicherheit statt obrigkeitliche Drohungen." Die Allianz "Rechtssicherheit für politische Willensbildung" tritt für eine Modernisierung des Gemeinnützigkeitsrechts ein.

Hintergrund: Deutsche Umwelthilfe - klein und klagefreudig

Der Verein ist ein Winzling: Der Bundestag gibt die Mitgliedszahl der DUH mit 273 an. Zum Vergleich: Greenpeace hat knapp 590.000 Mitglieder. Auch in finanzieller Hinsicht kann die DUH keine großen Sprünge machen. Im Jahr 2015 nahm sie rund 8,1 Millionen Euro ein. Zu den wichtigsten Geldgebern gehören nach eigenen Angaben die Bundesregierung sowie nachgeordnete Behörden und die Krombacher Brauerei. Auch Unternehmen wie die Telekom oder Toyota finanzieren Projekte.

Ein knappes Drittel seines Budgets erhält die Umweltorganisation von Unternehmen, denen die DUH Verstöße gegen Vorschriften zur Kennzeichnung des Energieverbrauchs vorwirft. Das Motto des Vereins lautet: "Wenn die Behörden nicht kontrollieren, dann kontrolliert die DUH". Findet sie Verstöße gegen Umweltrecht, so mahnt sie ab oder klagt. Nach eigenen Angaben gewinnt sie dabei in fast allen Fällen.

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 6
Besonders interessant finde ich (ab ca. 3:30), das die Autoindustrie derzeit dafür kämpft, dass nicht nur der DUH, sondern auch den anderen Verbraucherverbänden die Klagebefugniss entzogen werden soll,  lassen, sie sagt, sie würde sich selber kontrollieren. Man hat ja in den letzten Jahren gesehen wie gut dies funktioniert...

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 7
Zitat
die Klagen der Umwelthilfe zeigten, dass sie damit "scheinbar auch andere Ziele" verfolge. Denn in vielen Orten könnten durch wirksame Gegenmaßnahmen die Luftreinhalteziele auch ohne Fahrverbote erreicht werden.
Entscheidend ist doch, daß die Richter das anders eingeordnet haben.
Wieso nicht gleich die Richter entlassen oder in vorzeitigen Ruhestand schicken? Nach meinem Empfinden brauch niemand mehr in dieser Republik auf Polen zeigen.

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 8
Ich habe den Eindruck dass es jetzt wieder vermehrt darum geht eine unliebsame außerparlamentarische Kontrollinstanz auszuschalten. Kann schon sein, das auch die Umwelthilfe nicht 100% koscher ist, aber wer ist das schon? Die Autoindustrie? Unsere Politik?

Bei unserem Gerichten gehe ich davon aus dass diese nicht von Interessenverbänden geschmiert sind...

Und bei den gesamten Urteilen geht es ja nur darum, geltendes Recht einzufordern, oder sehe ich das falsch?

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 9
Nach der Brauerei Krombacher stoppt ein weiteres Unternehmen die Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Nach einem Bericht der FAZ wird der Autokonzern Toyota ab Januar 2019 keine Zahlungen mehr an die Organisation leisten.

Das finde ich falsch. Toyota sollte aufklären, endlich vor die Presse treten und öffentlich machen, dass sie lediglich einen vergleichsweise irrwitzig kleinen Betrag an die DUH gezahlt haben (zweckgebunden für zwei Projekte, wie man lesen kann), wie übrigens viele andere Unternehmen auch. Selbst Mercedes hat die DUH in der Vergangenheit unterstützt. Toyota sollte sich wehren, statt sich zu verkriechen.

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 10
Die haben vermutlich keine Lust auf die Schlammschlacht. Ist vielleicht auch besser so, denn jetzt kann die DUH jedem in den Hintern treten ohne sich immer diese Vorwürfe gefallen lassen zu müssen.


Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 12
Toyota sind nicht die einzigen die ihre Unterstützung der DUH entziehen:

tichyseinblick

MfG

Lars

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 13
Die Aussagen dieses "liberal-konservativen Meinungsmagazins" berühren mich soviel wie wenn ein Sack Reis umfällt. Jeder kann sich selber seine Meinung über diese Polemik bilden... Siehe auch meine Ausführungen in dem anderen Beitrag Abgasskandal ...

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 14
gerade gesehen in der SZ CDU will eine unbequeme Stimme zum Schweigen bringen

... Aber: Sie mag der Auslöser dafür sein, der Grund ist sie nicht. Der liegt bei den Autokonzernen mit ihren frisierten Motoren und bei Bund, Ländern und Kommunen mit ihrer aufs Auto fixierten Verkehrspolitik. Die DUH nun als "Abmahnverein" in eine Ecke zu stellen mit windigen Rechtsanwälten, die ahnungslose Internetnutzer abzocken, ist absurd. Die DUH fordert vor Gericht die Einhaltung der Gesetze ein, und zwar vom Staat selbst. Dazu hat sie das Recht. Sie dafür beim Finanzamt abzustrafen, wäre ein verheerendes Signal...

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 15
Dem Volk wird eine Stimme genommen und das Volk wird jubeln.

Besser könnte man es nicht inszinieren, wenn es denn klappt.

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 16
Die Industrie wird gewiss jubeln ... und weitermachen wie bisher.

Gestern in Frontal21 ging es um BMW ... ein Euro5 BMW Diesel der nach einem Hardwareupgrade alle Werte erreichte. Die Hardware gibt es hierfür orginal von BMW seit vielen Jahren ...  aber nur in der USA und nicht bei uns.

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 17
Dem Volk wird eine Stimme genommen und das Volk wird jubeln.
 
 

Also ich sehe die DUH nicht als meinen legitimen Vertreter oder "Stimme des Volkes"!

Ich greife noch einmal die Förderung durch Toyota auf!
Ganz gleich ob Mini- oder Maxi-Förderung. Toyota müsste doch jubilieren, da die Bestrebungen der DUH Toyota genau ins Marketing-Konzept spielen. Wenn sich trotz solcher Rahmenbedingungen Toyota von der DUH distanziert spricht das für sich.

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 18
Toyota müsste doch jubilieren, da die Bestrebungen der DUH Toyota genau ins Marketing-Konzept spielen. Wenn sich trotz solcher Rahmenbedingungen Toyota von der DUH distanziert spricht das für sich.
Ich weiß nicht ob alle vergessen haben, was Toyota im Dieselsegment die letzten 3 Jahre unternommen hat? Man hat teuer eine Kooperation mit BMW begonnen, deren Motoren eigens angepasst, extra Varianten zum Anflanschen der eigenen Getriebe entwickelt, samt Testprozedere und drumherum.
Toyota ist sicherlich nicht glücklich, dass deren Neuentwicklung in 2 Jahren aufs Eis gelegt werden konnten und sie dafür Expertise im Hybridsegment an Toyota abgegeben haben (war damals der Deal um die Dieselmotoren zu bekommen)
Sie sind höchstens glücklich, dass sie als einziger Hersteller eine bezahlbare und brauchbare Alternative zum Dieselsparmotor heute schon im Portfolio haben.

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 19
Also ich sehe die DUH nicht als meinen legitimen Vertreter oder "Stimme des Volkes"!

Nicht "die", eine. Wer sonst klagt die Gammelbande an?

Können natürlich auch auf die EU warten.

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 20
Also ich sehe die DUH nicht als meinen legitimen Vertreter oder "Stimme des Volkes"!
Ich zahle dafür, daß sie mich vertreten. Also sind sie zumindest Stimme eines Teils des Volkes.

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 21
Die Fahrverbote werden nicht von der DUH verhängt. Letztendlich werden Fahrverbote durch ein Gericht verhängt. Ein ganz normaler Vorgang in einem Rechtsstaat. Ein Teil der Politik (CDU) scheint nun ein Problem mit normalen Vorgängen im Rechtsstaat zu haben. Und dann wundern sich manche warum Bewegungen wie Reichsbürger/AFD/etc. Zulauf bekommen...

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 22
Bezüglich einer eventuellen Parteilichkeit der DUH durch Toyotas spenden ... wie sieht es denn hier aus mit der Parteilichkeit unserer Volksvertreter die erheblich höhere Summen durch die Autoindustrie gespendet bekommen? Durch die Einflüsse der Autolobby und die Mauscheleien, gegen die sonst niemand vorgeht? Die DUH ist vielleicht der Auslöser aber gewiss nicht der Grund für die von Gerichten verhängten Verbote.

Fakt ist doch dass sich die DUH durch die Verfahren für die Durchsetzung von geltendem Recht (so sinnvoll oder unsinnig es auch zu sein scheint) einsetzt. Wir müssen ja auch alle für rote Ampeln zahlen, egal wie sinnvoll uns diese Vorgaben zu sein scheinen.

Ach ja ... eine Onlinepetition zum Anschauen und zum Mitmachen ...Online Petition oder zum Verteufeln ...

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 23
Viele Menschen haben ein Problem mit sogenanntem threat assessment.

Die DUH hat ja nicht betrogen, aber sie wollen Zahnärzte dazu bewegen einem den Lolli wegnehmen oder zu verbieten, diesen zu lutschen. Ob er schlecht für die Zähne ist, weil die Hersteller ihn als zuckerfrei beworben, aber aus Kostengründen trotzdem noch jede Menge drin gelassen haben, wollen einige einfach nicht wissen. Dann sind eher die Institutionen schuld, die festlegen, wieviel Zucker für die Zähne überhaupt schädlich sind, der Zahnarzt wird eh von dem Hersteller für alternative Süßstoffe gefördert und überhaupt sind andere Produkte auch schlecht für die Zähne.
Außerdem hat der Lolli auch noch zwei Euro gekostet und damit ist ein großer Teil des Taschengeldes für diese Woche weg und man hat kein Geld mehr für einen anderen Lolli.

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 24
Ach ja ... eine Onlinepetition zum Anschauen und zum Mitmachen ...Online Petition oder zum Verteufeln ...

Hahaha, da hab ich schon vor Wochen mitgemacht. Nachdem der komische Verein damals den BMW 320d Touring in den (Abgas-)Dreck gezogen hat, indem sie unter völlig unrealistischen Bedingungen gefahren sind (Manuell im 2. Gang 80km/h, obwohl das Fzg. Automatik hatte! Hinterher wurde dann ja belegt, dass das Auto alle Gesetzesvorgaben erfüllt hat), war mir klar, dass es denen nicht um unser Wohl geht, sondern darum die Autoindustrie in den Dreck zu ziehen. Sonst sollten die sich mal mehr gegen die vielen Kreuzfahrtschiffe stark machen, oder dafür dass Fliegen wieder deutlich teurer wird, denn diese Verkehrsmittel verursachen ein Vielfaches an Luftverschmutzung, als 1.000 Pkw.  :icon_no_sad:

Gruß
Olli

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 25
Ich empfehle (s.o.) Frontal21 in der ZDF Mediathek von dieser Woche mit dem Bericht über Euro5 BMW Nachrüstmöglichkeiten ...

Ob die wirklich beim Test im zweiten mit Vollgas gefahren sind wage ich zu bezweifeln war aber nicht dabei. ;D Ich weiss nur dass BMW auch Ungereimtheiten hatte ... ich denke nur an die versehentlich falsch aufgespielte Software...

PS... Kreuzfahrtschiffe und Flugzeuge - stimm ich zu aber dies ist doch kein Grund bei den Autos weiter bescheissen zu dürfen oder???

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 26
PS... Kreuzfahrtschiffe und Flugzeuge - stimm ich zu aber dies ist doch kein Grund bei den Autos weiter bescheissen zu dürfen oder???

Das ist richtig, aber wenn es um Luftreinhaltung geht, sollten diese Themen auch mal forciert werden. Da ich in Elbnähe wohne, fühle ich mich davon eher betroffen, als von den Autos mit Euro-5. Schlimmer finde ich da die vielen chipgetunten älteren Diesel, die beim Beschleunigen rußen wie verrückt. Als "auch" Mopedfahrer halte ich dann immer die Luft an.
Ich sehe es auch so, dass Europa die Welt sowieso nicht retten wird, denn wo gehen unsere vielen alten, noch fahrfähigen Autos denn hin? In Afrika scheren die sich einen Teufel um Abgasemissionen und auch im asiatischen Raum erwachen viele Länder erst, was Mobilität angeht (z.B. Indien). Das können wir hier in Europa gar nicht an Emissionen einsparen, was dort an Smog produziert wird. Indien und China haben ja jetzt schon größte Probleme in großen Städten. Von daher sollte man hier den Ball mal etwas flacher halten, ist meine Meinung.

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 27
Was spricht dann dagegen, die bestehenden Diesel mit funktionierender Hardware nachzurüsten? Siehe den erwähnten Bericht in Frontal21 wo ein Euro5 BMW durch in der USA erhältliche Hardware nachgerüstet wurde für unter 1500€ Hardwarekosten? Einzig dass sich der Verkauf von neuen Autos mehr für die Autoindustrie lohnt oder?

gerade noch gefunden ... Europäische Großstädte dürfen auch neueste Diesel aussperren


Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 28
Ich stimme zu, daß bei Schiffen Handlungsbedarf besteht. Auch bei Binnenschiffen. Aber auch das ist nicht die Schuld der DUH. Und ich gebe zu bedenken, daß die Schiffe selten vor einem auf der Straße fahren und auch nicht direkt an Kindergärten o.ä. vorbei.
Den Vergleich mit China kann man langsam aber sicher in der Vergangenheitsform anwenden:
Zitat
Um das Thema Luftverschmutzung in den Griff zu bekommen, mussten im Vorjahr in der Hauptstadt der traditionellen Kohleprovinz Taiyuan 10.000 Taxis auf Elektrobetrieb umstellen – und zwar innerhalb von einem halben Jahr.
E-Autos hui, Kohle pfui: China forciert Umweltschutz - derStandard.at
Der Bericht ist von 2017, Vorjahr meint also 2016.
Zitat
Nach Angaben des Branchendienstes Bloomberg New Energy Finance (BNEF) sind weltweit inzwischen rund 385.000 E-Busse unterwegs, gut 99 Prozent davon in China. Fast jeder fünfte Bus in der Volksrepublik fährt heute ohne Verbrennungsmotor. Tendenz: stark steigend.
Elektrobusse: China startet ins Zeitalter der leisen Riesen - SPIEGEL ONLINE
Man sieht, wir könnten viel weiter sein, bewegen uns aber nur über Zwang. Und den üben Gerichtsurteile aus, die die DUH erreicht hat.

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 29
Man sieht, wir könnten viel weiter sein, bewegen uns aber nur über Zwang. Und den üben Gerichtsurteile aus, die die DUH erreicht hat.

Und wer leidet darunter? Der Autobesitzer, der so eine Schleuder fährt, die Autoindustrie jedenfalls nicht. Die Autobesitzer müssen von jetzt auf gleich einen dramatischen Wertverlust ihrer Autos hinnehmen, ihre Fahrtwege ändern (Verbotszonen) und selbst wenn ein Nachrüstzwang käme, würden viele Besitzer den nicht wahrnehmen, solange ihnen das KBA nicht mit Stilllegung droht. Das weiß ich aus Erfahrung in Bezug auf die Airbagtauschaktionen (habe beruflich damit zu tun). Wenn dann ein Motorschaden auftreten würde, lägen Rechtsstreitigkeiten an, denn die Autohersteller würden sicher nicht pauschal alle Schäden nach Umrüstung übernehmen. Für meinen Geschmack ist das, was die DUH treibt, Schädigung der Verbraucher und das sehen wohl auch viele andere so, sonst hätten die Petition nicht schon soviele unterzeichnet.

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 30
Ja wer leidet darunter? Solange die Regierung die Industrie mit Samtpfoten anfasst alle - ausser der Industrie. Und wenn Gerichte hier nkeine Urteile sprechen wird sich hier auch absolut nichts ändern.

Ich finde schlimm, dass Gerichte für das Einhalten von Gesetzen von dritten bemüht werden müssen. Mindestens genau so schlimm finde ich die Kampagnen welche auch von der Politik gemacht werden, diese Vereinigungen mundtod zu machen. Ich glaube wir leben doch in einem Bananenstaat.

Warum leisten wir uns denn den Luxus von Wahlen wenn Entscheidungen sowieso von den Lobbyverbänden getroffen werden???

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 31
Für meinen Geschmack ist das, was die DUH treibt, Schädigung der Verbraucher und das sehen wohl auch viele andere so, sonst hätten die Petition nicht schon soviele unterzeichnet.
Ich kann dich ganz gut verstehen aber der DUH anzuprangern, dass Sie die Verbraucher schädigt, weil sie auf Einhaltung von mittlerweile fast 10 Jahren alten Grenzwerten klagt . . .

Für mich ist das eher ein kollosales Versagen der Politik welches hier nicht nur die Verbraucher (Autobesitzer), sondern alle Bürger schädigt.

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 32
Also ... wenn die Industrie die Gesetze nicht einhält und sie auch bislang nicht einhalten musste ... kann sie dann nicht auf Gewohnheitsrecht klagen? ;D  ;D  ;D

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Antwort Nr. 33
@R1-Rider Das meine ich mit Thread Assessment. Wer nimmt wem wirklich den Lolli weg.

Was ist auch mit den ganzen Unbeteiligten, die Radfahren oder Laufen und alles miteinatmen?
Es gibt ja auch durchaus Leute, die davon profitieren könnten.

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 34
Ich habe noch einen passenden Artikel gefunden ... Diesel-Deal :icon_eazy_kotz_graete:  :icon_eazy_kotz_graete:  :icon_eazy_kotz_graete:

Soll das ewig so weitergehen?

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 35
Und wer leidet darunter?
Leute mit Lungenkrankheiten leiden zum Beispiel unter der aktuellen Situation. Aber das spielt ja keine Rolle. Aber wehe der Diesel hat nach dem Software-Update 5PS weniger, das geht ja gar nicht.  :icon_doh:

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 36
Ich habe selber Asthma, bin täglich im Hamburger Berufsverkehr, im Sommer oft auch mit dem Moped, unterwegs und lebe noch- kann also nicht so schlimm sein  ;)

Wesentlich besser wäre die Luft in den Städten, wenn die Städteplaner mehr "grüne Wellen" schaffen würden und vor allem die ganzen Stadt-Raser, deren Motto es ist "Hauptsache, ich stehe als Erster an der roten Ampel" zur Raison gebracht würden. Dann würde der Verkehr besser fließen und wesentlich weniger Kraftstoff verbraucht werden,

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 37
Zitat
Aber wehe der Diesel hat nach dem Software-Update 5PS weniger, das geht ja gar nicht.
Geht auch nicht! Schließlich hat der Verbraucher einmal für 100% der Leistung bezahlt. Was kann er dafür, dass nicht geliefert wurde, was versprochen wurde? Und nicht jeder kann es sich leisten, von jetzt auf gleich was anderes zu kaufen oder einen vielgenutzten Diesel wandeln zu lassen um dann auf den Kosten für die Nutzung Zehntausender von Kilometern hängen zu bleiben.

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 38
Ist eine Frage der Prioritäten. 5PS weniger geht offensichtlich nicht aber 30x so viel NOx stellt für den Dieselbesitzer scheinbar kein Problem dar. Im §2 (2) steht so was wie 'Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.' Das steht recht weit vorne. Davon, dass jeder die Luft übermässig zum Schaden Dritter verpesten darf, kann ich nichts finden. Ich würde von meiner Regierung erwarten, dass sie die Hersteller zur Nachbesserung oder Wandlung verdonnert. Hat in den USA gut funktioniert.

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 39
das liegt an der Unmittelbarkeit der Wirkung: 5PS weniger merkt der Verbraucher sofort, schlechteres Abgas hingegen nicht. Es gibt aber auch nicht wirklich eine Sensibilisierung für den verantwortungsvollen Umgang mit unser aller Atemluft: Stichwort Raucher, Feuerwerk, offene Kamine, Hausfeuerungen, Brandrodungen etc. Jeder meint, er könne beliebig Abgase produzieren, da spielt das KFZ global gesehen vermutlich nur eine untergeordnete Rolle und wird "nur" lokal auffällig...

Antw.: Deutsche Umwelthilfe: Retter der Umwelt oder Verein eigennütziger Scharlatane?

Antwort Nr. 40
Fahrverbote: CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer droht Umwelthilfe

Zitat
Es gehe zwar nicht darum, den Verein finanziell auszutrocknen, sondern vielmehr darum, sich politisch mit ihm auseinanderzusetzen, so die CDU-Chefin. „Aber eine politische Diskussion darüber, ob wir den Feldzug gegen bestimmte Antriebstechnologien, den die Umwelthilfe augenscheinlich gestartet hat, auch noch finanziell fördern, müssen wir schon führen.“

Klingt für mich wie Assimilation in die Lobby ;D

Es gibt aber auch Gegenstimmen:

Zitat
Ähnlich äußerte sich SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty: „Die DUH wendet die Gesetze an, die wir als Gesetzgeber gemacht haben. Wenn einem das politisch nicht passt, darf man aber nicht einem Verband die Gemeinnützigkeit aberkennen“, sagte der Oppositionsführer im Landtag unserer Redaktion. Was die CDU vorhabe, sei eine Enteignung dieser Rechte.