Forum für alternative Antriebe

Fahrzeuge nach Hersteller => Toyota => Yaris Hybrid (HEV, 2012 - 2019) => Thema gestartet von: YarisKonstanz am 29. Januar 2018, 10:25

Titel: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: YarisKonstanz am 29. Januar 2018, 10:25
Guten Morgen
hab seit Freitag auch meinen Yaris Hybrid. Muss mich noch dran gewöhnen um den Verbrauch runterzukriegen. Durchschnittsverbrauch von Freitag bis Sonntag noch bei 5.1 laut Bordcomputer.

Heute morgen erste Fahrt zur Arbeit - Stadtverkehr bis Ortsende vor Berg. 10 km, heutiger Gesamtverbrauch angezeigt knapp über 5 liter. Anschliessend 30 km durch Schweizer Hinterland mit Berg auf und auch Berg ab. Teilweise rollen ganz ohne Motor über 2 km, teilweise auch Strecken von 1 km rollen mit minimal Strom. Fahre im ECO Mode und stelle fest dass der Antrieb entweder auf Strom geht (beim Fahren mit 30-50 km/h ohne Last oder das der Momentanverbrauch nach oben schnellt und der Motor "aufheult" sofern leichte Steigungen kommen, an denen ich Geschwindigkeit halte bzw. leicht beschleunigen muss (versuche die Anzeige im ECO-Bereich. An der Arbeit angekommen stand der Tagesdurchschnitt auf 5.4 liter.

Beim bisherigen Diesel war ich am Ortsende vor Berg (s.o.) bei ca. 4.4 liter und bei der Arbeit im schweizer Hinterland auf ca. 4.5 l.

Warum reagiert der Wagen so gummiartig? Und wie schaff ich es auf der Ebene bzw. bei leichter Steigung den Verbrauch nicht hochschnellen zu lassen?

Vielen Dank
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: hungryeinstein am 29. Januar 2018, 10:35
Ich empfehle Dir diese Lektüre. Es lohnt sich sicher, aber bring Zeit mit. :)

Ultimative Spritspartipps für den Yaris Hybrid (https://forum-alternative-antriebe.de/index.php/topic,7433.0.html)
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: YarisKonstanz am 29. Januar 2018, 10:44
Danke hab ich bereits gelesen aber mein beschriebenes Verhalten wird hierdurch nicht erklärt. Vor dem Kauf machte ich Probefahrten mit insgesamt 3 verschiedenen YH von denen hat aber keiner so reagiert.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: teilzeitstromer am 29. Januar 2018, 10:47
Fahr erst mal einfach!
Nutze die Spritspartipps die du schon von deinem alten Auto aus dem Effeff kennst und adaptier das langsam Schritt für Schritt mit den Eigenheiten des HSD-Systems.
Das Gewöhnen an die Eigenheiten des HSD-Systems dauert und erfordert auch ein Wollen!
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Knauser am 29. Januar 2018, 10:52
Guten Morgen

Warum reagiert der Wagen so gummiartig?

Und wie schaff ich es auf der Ebene bzw. bei leichter Steigung den Verbrauch nicht hochschnellen zu lassen?

Moin Moin

Gummibandeffekt kommt vom Antrieb - der Sound passt nicht zur Leistung. Trotzdem schafft man es, wenn man möchte stärker Motorisierte Fahrzeuge an der Ampel stehen zu lassen - zu Lasten des Verbrauchs. Also Disziplin ;-)

In der Ebene, kommt es darauf an:
Es verbraucht am meisten Energie eine Masse in Bewegung zu setzen, beschleunige langsamer.
Wenn du dann in Bewegung bist, fahre nicht zu schnell. Der Yaris ist ein Stadtauto. Sobald du über 80 km/h fährst wird der Verbrauch steigen. Bei Wind um so mehr.

Leichte und größere Steigungen
Wenn der Verkehr dich lässt - fahre da so langsam wie möglich hoch. Halt das Gaspedal, nicht die Geschwindigkeit.
Lasse sie abfallen. Ich fahre Steigungen mit 50-60 km/h an und komme je nach dem auch mit laufendem Motor bei 20-40 km/h oben an. Da denkst du dir bei manchen Steigungen dann aber auch "jetzt bloß nicht noch wieder runter rollen" :-D ist aber die effizienteste Art.

Fahre wie ein Fahrradfahrer:
Berghoch langsam mit wenig Kraft
Bergrunter lässt es rollen.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: YarisKonstanz am 29. Januar 2018, 11:56
Moin Knauser & andere
danke für das Feedback. Ist mir klar das ich mich erst noch dran gewöhnen muss, aber wie gesagt, bei den vorherigen Testfahrten ist mir das von mir beschriebene Verhalten in keiner Weise so aufgefallen. Es kommt mir so vor, als ob er auch beim warmen Motor den grössten Teil der Energie zum Aufladen verwenden würde und nur minimal für den Antrieb verwendet … Kann mir dies einfach nicht erklären.

Bin kein Raser aber irgendwie muss ich doch auch ohne aufheulenden Motor den Berg gemächlich raufkommen. Bedingt durch die schweizer Bussgelder (sehr sehr teuer) halte ich 80 km/h weitgehend ein. Bergab geniesse ich das rollen ohne Kraft bzw. das Segeln mit wenig Kraft.

Zu den Steigungen: vom Bodensee fahre ich bei ca. 410 Höhenmetern und schlussendlich lande ich bei ca. 700 Höhenmeter. Die Steigungen ausserorts kann ich leider nicht mit ca. 30-50 hochfahren, dies geht lediglich im Verkehrsfluss innerorte. Im letzten Kilometer habe ich 700 meter mit einer Steigung von >10%. Das er hier erheblich mehr Kraft benötigt habe ich auch bei meinem bisherigen Schaltwagen festgestellt aber auch bei mit vorsichtigen Gasfuss gehaltenen 30 km/h heulte der Motor ziemlich auf.

Ich versuche auf der linken Anzeige im ECO Bereich zu bleiben (beim Beschleunigen als auch beim Geschwindigkeit halten auf der Ebene) sehe aber oftmals beim Momentanverbrauch eine hohe ein bzw. zweistellige Angabe.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Mad55 am 29. Januar 2018, 12:41
Ignoriere bitte die ECO-Anzeige. Gib so viel Gas, dass du die gewünschte Geschwindigkeit komfortabel erreichst. Meist kannst du dann etwas Gas wegnehmen, auch liebevoll "den Gasfuß lupfen" genannt, um die Geschwindigkeit zu halten, da du ja nicht weiter beschleunigen willst. Dies signalisiert dem System auch "runterzuschalten", also im Sinne jetzt so sparsam wie möglich Vortrieb zu geben.

Ich finde deinen Verbrauch mit dem Yaris sehr gut für den Anfang. Der Rest kommt einfach mit der Zeit, ich hab mir am Anfang auch den Terror gemacht, statt einfach entspannt das Auto kennenzulernen.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: RaiLan am 29. Januar 2018, 12:49
Hallo @YarisKonstanz!

Gummiband:
Nimm mal den Eco-Modus raus und schau ob es sich ändert. Ich bin der Meinung, der bringt (zumindest bei meiner Fahrweise) fast nichts oder gar nichts.

Aufheulen:
Ist halt wie beim Boot fahren - Hebel auf den Tisch und warten was passiert...  ;D
Liegt an der Abstimmung der Automatik und ist wohl nicht zu ändern.

Verbrauch:
Ich halte um die 5 Liter im Winter und bei "üblicher Fahrweise" für normal.

"Die 4.4 Liter meines bisherigen Peugeot 206 Diesels sind deutlichst zu unterbieteten"
Dürfte schwierig werden...
Wenn du mal bei Spritmonitor schaust, braucht die überwiegende Anzahl der Fahrer zwischen 4,7 und 5,1 Liter.

Gruß Rainer
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: KSR1 am 29. Januar 2018, 13:29
"Die 4.4 Liter meines bisherigen Peugeot 206 Diesels sind deutlichst zu unterbieteten"
Dürfte schwierig werden...
Ich halte mit dem Yaris 4,5l/100km für machbar, gerade ohne deutsche Autobahn. Damit wäre das Ziel schon erreicht, da Diesel 10% mehr Energie beinhaltet. Ok, kommt auch auf die Definition von deutlichst an. :)
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: swiesma am 29. Januar 2018, 13:38
Derzeit isses halt auch kalt, da läuft anfangs die Heizung, das treibt den Verbrauch und auf 10km kommt man fast nicht mehr so extrem weit runter dass man irgendwo weit unter 5L landen würde.

Ich bin derzeit auch bei fast jeder Tankladung bei ~5 Liter, und das obwohl ich auch schon Tanks mit ner 3 vorn geschafft hab. aber das erfordert: 1) Das richtige Fahrprofil 2) Das richtige Wetter 3) Disziplin 4) Niedrige Geschwindigkeiten
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: happyyaris am 29. Januar 2018, 15:18
Ist mir klar das ich mich erst noch dran gewöhnen muss, aber wie gesagt, bei den vorherigen Testfahrten ist mir das von mir beschriebene Verhalten in keiner Weise so aufgefallen. Es kommt mir so vor, als ob er auch beim warmen Motor den grössten Teil der Energie zum Aufladen verwenden würde und nur minimal für den Antrieb verwendet .
Ich vermute, dass Du das Auto jeweils mit warmem Motor bekommen hast und kaum Steigungen bei der Probefahrt hattest. Daher hattest Du den Flamenwerfermodus vermutlich nicht bei den Probefahrten.

In der Tat ist es auch bei mir so, dass er bei Steigungen, wenn der Verbrenner läuft den E-Motor nur sehr wenig nutzt. Daran kannst Du m.E. nichts ändern. Im Prinzip hast Du bei Steigungen ein Auto mit 74 PS (Verbrenner). Das HSD-System dreht bei Steigungen höher als bei einem konventionellen Getriebe.
Der E-Motor kommt hauptsächlich bei geringen Geschwindigkeiten mit wenig Krafteinsatz zur Geltung.

Mit einem konventionellen 100 PS Auto kann man bei Steigungen in der Tat mit geringerer Geräuschkulisse hochfahren. Beim Yaris Hybrid scheint es noch mal doppelt so laut, weil es sonst immer so leise ist.

Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: YarisKonstanz am 29. Januar 2018, 15:57
Kleine Ergänzung … war wärmer der Wagen war jedoch nicht warm. Die ersten Hügel kamen erst nach 10 kim, da war der Motor schön warm gewesen. Und das letzte Stück war nach einer knappen Stunde Fahrzeit, also nach 40 km insgesamt. Der Flammenwerfermodus war bereits nach wenigen Kilometern (am Anfang) vorbei.

Wie gesagt „heulte“ der Motor auf und ich wurde bergauf kaum schneller. Das war bei den anderen Probefahrten nicht so.

Mein Ziel sind hier gewiss keine 4.4l Diesel +10% sondern definitiv um die 4 liter Benzin.

Heute geht es den gleichen Weg zurück, bin gespannt wie der Verbrauch da "bergab" ist.

Noch eine mathematische Frage: Wenn ich nach 18 km knapp 2 km rolle und einen knappen km mit wenig Strom schwimme sollte der angezeigte Durchschnittsverbrauch rechnerisch um knapp 15 % fallen. Weniger angezeigt wurden jedoch nur etwas mehr als 5% ...


Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: TM am 29. Januar 2018, 16:37
Als ich den Yaris HSD 3 Jahre lang hatte, bin ich im Winter mit rund 4.4l/100km und im Sommer mit 3.9l/100km gefahren. Bei meinem Fahrprofil sind quasi keine AB-Fahrten enthalten und überland sind hier nur 80km/h erlaubt. Im Winter sind unter 4l machbar, @Knauser macht es vor. Setzt aber vermutlich eine gewisse Leidensfähigkeit voraus.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: YarisKonstanz am 29. Januar 2018, 16:46
nur ganz fix ... diese Leidensfähigkeit habe ich auch - in gewissen Umfang.

Umd was meint ihr zu meiner obigen Rechnung?
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: pe57 am 29. Januar 2018, 17:04
bei genau 2 km und 1 km, also dann 21 km Gesamtstrecke komme ich auf 14,3 % Rückgang des Durchschnittsverbrauchs, wenn der Verbrauch auf diesen 3 km exakt bei 0,0 l/hkm liegt.
Also Motor läuft nicht.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: happyyaris am 29. Januar 2018, 17:32
Wie gesagt „heulte“ der Motor auf und ich wurde bergauf kaum schneller. Das war bei den anderen Probefahrten nicht so.
Wenn Du eine hohe Drehzahl meinst, bei der es lauter wird, dann ist das bei einer längeren Steigung >10% ganz normal. Kommt eben immer auf die Steigung an. Wundert mich warum das bei der Probefahrt bei der gleichen Strecke nicht war.

Die beste Strategie ist vor der Steigung schneller zu werden und dann auf der Steigung Gas wegzunehmen. Reduziert die Geräuschkulisse und den Verbrauch.

Ob Du Deine 4 Liter hinbekommst, kommt stark auf das Fahrprofil an. Gib doch mal Deine Strecke unter http://geo.ebp.ch/gelaendeprofil/ an und poste hier das Höhenprofil.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: YarisKonstanz am 29. Januar 2018, 19:33
Hallo Pit,

also die etwa 3 km waren ohne Verbrennungsmotor. Mich wundert hier das sich dies nur zu 1/3 auf den Durchschnittsverbrauch niedergeschlagen hat. Wie sind denn die Erfahrungen der anderen aufmerksamen Forumbenutzer?

Die Rückfahrt war hingegen positiv auf den Verbrauch, er lag dann mit sehr viel segeln bei etwa 3.5 km. Der Unterschied zwischen hin und Rückfahrt von beinahe 2 Litern scheint mir erheblich zu hoch. Bei meinem Diesel lag er bei etwa 0.8 litern. Und sobald ich versuche auf der Ebene sanft zu beschleunigen steigt der Verbrauch enorm, auf der Ebene 80 km zu halten geht eigentlich kaum unter 5 liter Momentanverbrauch.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: bgl-tom am 29. Januar 2018, 19:54
Also wenn der YH auch in der Ebene bei minimalem Gas schon aufheult, klingt das für mich danach, dass der Akku zu leer ist und diese zwangsweise aufgeladen wird. Wieviele weiße Balken sind denn zu sehen?
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: KSR1 am 29. Januar 2018, 20:01
Vergiß doch erst mal den Momentanverbrauch und fahre das Auto mal ein paar 100km.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: teilzeitstromer am 29. Januar 2018, 20:25
Interessant ist eh nur was an der Zapfsäule dann reingeht.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: YarisKonstanz am 29. Januar 2018, 21:31
Ist schon klar das am Ende das zählt was reingeht...

Mich würde dennoch interessieren wie eure Erfahrungen sind in Bezug auf Verbrauch und auf das Verhältniss zum zurückgelegten Weg mit bzw. ohne Motor.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Niederrheiner2 am 29. Januar 2018, 21:41
Vor allen Dingen solltest Du Dir selbst die Zeit geben Dich an Hybrid und stufenloses Getriebe zu gewöhnen, wie Dir vielleicht meine Verbrauchsentwicklung zeigt!
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: happyyaris am 29. Januar 2018, 22:37
Stimmt. Das Diagramm zeigt, dass die Temperaturen gestiegen sind. Duck und weg! ;-)

Bei mir sieht es jetzt auch nach 4 Jahren so aus. Der größte Faktor beim Yaris Hybrid ist beim Laternenparker die Aussentemperatur.

@YarisKonstanz braucht nur eines zu machen. Auf höhere Temperaturen zu warten. Dann senkt sich der Verbrauch ganz automatisch. Früher habe ich gedacht die Reifen machen viel aus. In Wirklichkeit waren es bei mir aber die Außentemperaturen.

Deshalb ist es immer wichtig einen Yaris Hybrid im Winter zu kaufen!
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: RaiLan am 29. Januar 2018, 23:47
Sehe ich auch so.
Reifen egal, Luftdruck egal, Benzin (E5/E10) egal. Was zählt sind Temperatur, Streckenlänge und Höchstgeschwindigkeit.
Alles andere sind Faktoren, die sich nur in homöopathischen Dosen niederschlagen.
Wenn meine Frau normal fährt, braucht sie 5 Liter. Fahre ich (angeblich sparsam), zeigt der BC 4,5 und der getankte Verbraucht ist trotzdem 4,9...
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: swiesma am 30. Januar 2018, 08:06
Dass man gesamt auf 4.0 kommt.... ich persönlich muss mich da schon gut strecken und am Riemen reißen, nicht oft über 80 fahren etc.
Sonst wird das nix mit 4.0 auf nen ganzen Tank, geschweige denn im Alltime-Schnitt.

Ich finde auch: Erstmal fahren, sich ans Auto gewöhnen und dann bei besseren Temperaturen schauen was geht! Alternativ Heizung aus lassen und wie ein Knauser fahren :)

Anbei mal mein Verbrauchsdiagramm von Spritmonitor!

Dazu muss ich sagen: Im Juni bin ich sehr viel Landstraßen mit 80 gefahren. Seit 2-3 Monaten achte ich eigentlich gar nicht mehr auf den Verbrauch! Ich fahre einfach. Und wenns mal Vollgas sein muss dann eben auch Vollgas, manche wollens an der Ampel halt wissen :D
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Knauser am 30. Januar 2018, 10:12
Reifen egal, Luftdruck egal, Benzin (E5/E10) egal. Was zählt sind Temperatur, Streckenlänge und Höchstgeschwindigkeit.
Alles andere sind Faktoren, die sich nur in homöopathischen Dosen niederschlagen....
Reifen - Jepp - unwichtig
Luftdruck - naja - ich sehe da Unterschiede, aber ja ist nicht so gewaltig, hast Recht, aber sichtbar ;-)
Benzin - das gleiche wie beim Ludtdruck, E10 weniger Verbrauch und mehr Leistung (bei mir   ;D )

Und jetzt kommt das wirklich wahre  :applaus: sehr schön zusammen gefasst :wldn:
Temperatur, nicht durch die Warmlaufphase - sondern durch den höheren Windwiederstand. Die kalte Luft ist dicker.
Streckenlänge - genau, man muss ja erst mal den Mehrverbrauch wieder mit wenig Verbrauch senken. Das ist nur machbar mit Strecke. 3,x erreiche ich erst nach 30 Kilometern (bei viel Verkehr) bei wenig bis gar keinem Verkehr geht das natürlich schneller
Höchstgeschwindigkeit - alles über 60/70/80 je nach cw -Wert fährt man gegen den Wind

Den Rest schafft man nur noch mit Pulse&Glide.

Es kommt mir so vor, als ob er auch beim warmen Motor den grössten Teil der Energie zum Aufladen verwenden würde und nur minimal für den Antrieb verwendet … Kann mir dies einfach nicht erklären.
Das kommt dir nicht nur so vor, dass ist definitiv so.
Erst wird der Akku geladen, dann kommt der Antrieb, es sei denn, du latscht drauf.
Wenn ich überholen muss oder sehe das es brenzlig werden könnte, gucke ich erst auf den Akku.
Voll = 100 PS
Nicht voll = 75 PS

Das ist ein Unterschied, den merkt man.

Genaus das gleiche mit vollem Akku einen sehr steilen Berg hoch oder mit leerem Akku.
Bei leerem Akku bleibt man bald stehen (bei gleicher Gaspedalstellung) bei mir eben so, dass der Motor fast aus geht.
Das ist der Hammer. Da kann man dem Akku beim Laden zu gucken und langsam wird das Auto dann schneller   :-D
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: maxi am 30. Januar 2018, 10:14
Es scheint ja vozukommen, dass frische Neubesitzer eines Yaris HSD sich mit ihren Verbrauchsfragen an das Forum wenden. Also "Herzlich willkommen" an dieser Stelle.

Sehr oft lese ich dann Antworten, dass derjenige erst einmal fahren und sein neues Auto kennen lernen solle. Danach solle man versuchen den Verbrauch zu optimieren. Klingt einfach und gut. Und ist meines Erachtens auch so.

Es scheint also vorzukommen, dass neue HSD-Fahrer neue Threads zum Thema Verbrauch erstellen. Wie wäre es, wenn man im Hauptthema Spritverbrauch einen Hinweis auf Kennenlernens des neuen Autos ergänzen würde? Ich glaube, dass das vielen Neuen den Druck nähme, zum Beispiel die Verbräuche ihrer letzten (Diesel-)Fahrzeuge zu unterbieten.

Wenn man sein Auto besser kennen gelernt hat, findet man vermutlich auch die individuell wichtigen Tipps in den umfangreichen Abhandlungen. Oder direkt Knauser anschreiben?
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: swiesma am 30. Januar 2018, 10:56
Unser @Knauser sollte sich selbstständig machen.... Unabhängiger Verbrauchsconsultant a.k.a. Spritsparkönig von MäcPomm :)
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: teilzeitstromer am 30. Januar 2018, 11:01
Ich glaube, dass das vielen Neuen den Druck nähme, zum Beispiel die Verbräuche ihrer letzten (Diesel-)Fahrzeuge zu unterbieten.
Den Druck haben die Autohersteller doch selber in den letzten Jahren aufgebaut, in dem neue Modelle auf dem Papier immer sparsamer als die Vorgänger waren.
Das davon leider nicht viel in der Realität angekommen ist ist das eigentliche Problem!
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: maxi am 30. Januar 2018, 11:29
@teilzeitstromer Ich meinte nur den persönlichen Druck wie z. B. "mein voriger Diesel verbrauchte 4,4 Liter. Also muss der Yaris das unterbieten."

Man liest hier im Forum schließlich von individuellen Verbräuchen mit 2 oder 3 vor dem Komma. Vermutlich ist das nicht ein Ergebnis auf den ersten 100 km bei Reset des Boardcomputers. Es braucht vermutlich einer Eingewöhnung. Vielleicht schafft man die 2, 3 oder auch 4 vor dem Komma überhaupt nicht, weil das Fahrprofil es nicht ermöglicht.

Herstellerangaben sind etwas vage für mich, weil ich die "individuellen Maßnahmen des Herstellers zur Verbrauchsoptimierung in der Testsituationnicht" nicht ergreife.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: teilzeitstromer am 30. Januar 2018, 11:41
@maxi

Wenn du den Thread - Daily Achievement: Knack den NEFZ! (http://) meinst, das sollte man nicht ganz so ernst sehen.
Hier geht es einfach darum auf mindestens 20km Strecke den NEFZ Wert zu unterbieten. Da ist dann natürlich meist ein schon warmer Motor und eine optimale Strecke dabei oder auch einfach ein zufälliger Moment wo einfach alles passt.
Das auf eine Tankfüllung oder sogar mehr zu schaffen wird dann wirklich schwer und ist meist unrealistisch.

Selbst @Knauser liegt über alles ~8% über dem NEFZ-Wert des Yaris.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: hungryeinstein am 30. Januar 2018, 11:50
Waaaaaas? Knauser schafft nicht mal den NEFZ?

Also hinsetzen, Hausaufgaben machen und Abhandlung schreiben. :D ;)
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: YarisKonstanz am 30. Januar 2018, 11:51
Grüss euch alle
Heute bin ich ohne EcoMode gefahren. Wagen wirkte ein bisschen spritziger, Verbrauch 5.3 anstelle von 5.4 - also in etwa gleich geblieben. Fahrweise etwa gleich wie gestern.

Das die angegebenen Verbräuche nicht mit der Realität übereinstimmen ist mir klar. Ich habe aber auch schon aktuelle kleine Benziner mit einem reellen Verbrauch um die 5 Liter gefahren und vom Yaris erwarte ich natürlich durch den hybriden Zusatz eine starke Besserung gegenüber normalen Benzinern. In diesem Zusammenhang würde es mich interessieren wie der Normverbrauch vom YH in den USA angegeben wird - wird er dort überhaupt angeboten?

Ich kenne auch die 10% Regel mit Diesel im Vergleich zu Benzinern und weiß, das ich meinen Fahrstil an die Automatik und an das hybride anpassen muss. Und die Freiheit nehme ich mir nachzufragen, zu bohren um zu verstehen.

@Knauser: Zieh Dich warm an, ich komme näher ;-)  :icon_irre4:  :icon_irre4:  :icon_irre4:

PS: Den NEFZ schaff ich gewiss auf der Rückfahrt von meiner Arbeit bei gutem Wetter und unterbiete ihn ;-) 40 km mit leichtem Gefälle und viel Platz zum segeln laden dazu ein
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: ellert_de am 30. Januar 2018, 12:00
Also ich habe auf Hybrid gewechselt, weil die Abgaswerte besser sind.
Ich bin aber im Vorteil, was den Verbrauch angeht, weil ich eh als Rentner nicht mehr viel fahre.
Schnitt ist bei mir nicht mehr so wichtig, eher der Gesamtverbrauch.

Gruß
Helmut
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: YarisKonstanz am 30. Januar 2018, 12:21
Ich habe auf hybrid gewechselt, weil ich das System faszinierend finde und auch meine durch meine Fahrten verursachten Abgase minimieren will. Hier spielt natürlich der Gesamtverbrauch eine grosse Rolle. Zum einen macht er sich bei ca. 18000 Jahreskilometern im Geldbeutel bemerkbar, zum anderen hat er auch eine Auswirkungen auf die ausgestossenen Schadstoffe.

Ich weiss nicht, wie linear CO2 und die anderen kleinen Feinde vom Verbrauch abhängig sind, aber wenn ich bei 3.6l angegebenen Normverbrauch 82 g/km CO2 ausstosse, bedeutet dies bei 4 l/100km etwa 91g, bei 4.5 l circa 102g und bei 5l ca. 113 g.

Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Niederrheiner2 am 30. Januar 2018, 13:09
@Knauser: Zieh Dich warm an, ich komme näher ;-)  :icon_irre4:  :icon_irre4:  :icon_irre4:
Da wird sich @Knauser sicher freuen!  :-D
PS: Den NEFZ schaff ich gewiss auf der Rückfahrt von meiner Arbeit bei gutem Wetter und unterbiete ihn ;-) 40 km mit leichtem Gefälle und viel Platz zum segeln laden dazu ein
:icon_fred_ironie: Und bei Rückenwind schlage ich noch einen Spinnaker an der Antenne vor!  :icon_charly_rofl:
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Bert B. am 30. Januar 2018, 14:22
...Ich weiss nicht, wie linear CO2 und die anderen kleinen Feinde vom Verbrauch abhängig sind, aber wenn ich bei 3.6l angegebenen Normverbrauch 82 g/km CO2 ausstosse, bedeutet dies bei 4 l/100km etwa 91g, bei 4.5 l circa 102g und bei 5l ca. 113 g.
CO2 ist natürlich direkt linear dem Verbrauch, wie sollte es auch sonst sein? (bei vollständiger Verbrennung, die man zur Betrachtung voraussetzen muss). hier kannst du eine Beispielrechnung sehen klick (http://www.chemieunterricht.de/dc2/auto/l1abgas.htm) auf Oktan gerechnet.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: JoAHa am 30. Januar 2018, 15:05
...
Ich kenne auch die 10% Regel mit Diesel im Vergleich zu Benzinern ...
...

Meines Wissens handelt es sich um eine Differenz von 15%, was den Energiegehalt Diesel/Benzin angeht!
Damit hat der Diesel noch schlechtere Karten, die Trophäe davonzutragen!

Gruß!
JoAHa
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: bgl-tom am 30. Januar 2018, 15:46
Unser @Knauser sollte sich selbstständig machen.... Unabhängiger Verbrauchsconsultant a.k.a. Spritsparkönig von MäcPomm :)
Ich glaube, die Nachfrage nach diesem Service wäre überschaubar - bei 99% der Autofahrer, die der Meinung sind, schon perfekt fahren zu können...

Heute bin ich ohne EcoMode gefahren. Wagen wirkte ein bisschen spritziger, Verbrauch 5.3 anstelle von 5.4 - also in etwa gleich geblieben. Fahrweise etwa gleich wie gestern.
Das sagt gar nichts aus, geht in der Messungenauigkeit unter. Ich mag lieber den EcoMode, weil ich da in meinem unteren Leistungsbereich feinfühliger steuern kann.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Paul! am 30. Januar 2018, 16:55
Das die Außentemperatur sich stark bemerkbar macht, da geh ich voll und ganz mit. Aber kalte Luft soll sich wegen höherem Luftwiderstand auf den Verbrauch auswirken? Gibt es da für Fahrzeuge echte Vergleiche oder ist das Dein persönliches Empfinden. Bin recht neugierig und weiß immer gern die Quelle, wo das Wissen her kommt. Habe Kollegen, die bei solchen Aussagen ihren Duden (Google) aus der Tasche langen. Und eh man sich versieht, steht man im Regen.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: TM am 30. Januar 2018, 16:58
Luftdichte – Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Luftdichte#Temperaturabh%C3%A4ngigkeit)

Wikipedia is your friend. Ob sich die Dichteveränderung tatsächlich messbar auswirkt steht auf einem anderen Papier.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: RaiLan am 30. Januar 2018, 17:04
"Dicke Luft" könnte auch dazu führen dass die Leistung um ca. 0,0082 PS steigt - Turbolader-Effekt.
Das könnte den Verlust durch den erhöhten Widerstand ggf. ausgleichen...  ;D
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: LYaris am 30. Januar 2018, 19:41
Man darf nicht vergessen, dass im Winter alles zäher läuft (ab Start aber auch lange danach). Alles was geschmiert ist, alle Lager (auch gefettet wie Radlager oder Antriebswelle), Getriebe, Motor. Freilich stellt sich eine Betriebstemperatur ein, beim Motor auch recht genau geregelt, aber die liegt unter Garantie unter der im Sommer (bei Radlagern etc. ohnehin, da die gar nicht geregelt wird). Die Reifen sind kälter, der Luftdruck somit geringer.

5 °C weniger entsprechen ca. 0,1 bis 0,2 Liter/100 km Mehrverbrauch auf sparsam gefahrener Langstrecke ab 50 km. Auf Kurzstrecke ist der Effekt ungemein höher.

Die Mehrleistung durch die höhere Luftdichte bringt so gut wie gar nichts oder tatsächlich gar nichts, wenn man nur mit Teillast fährt. In der Theorie benötigt man weniger Luft im Brennraum für dieselbe Leistung bzw. erhält mit derselben Menge Luft mehr Leistung. Da eine weniger weit geöffnete Drosselklappe aber höhere Verluste bedeuten dürfte, ist der Effekt, dass man weniger Luft im Brennraum benötigt, schon dahin. So erkläre ich mir das - korrekt muss das nicht sein.

Im Luftwiderstand steckt die Dichte direkt als Faktor drin, somit steigt natürlich der Widerstand und das nicht unerheblich.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Paul! am 30. Januar 2018, 22:28
Im Luftwiderstand steckt die Dichte direkt als Faktor drin, somit steigt natürlich der Widerstand und das nicht unerheblich.
Kann ja sein, dass ich eine physikalische Niete bin. Deshalb hinterfrage ich auch den ein oder anderen Fakt, wie z.B. bei Knauser. Er schreibt ja, dass er die Fakten aus dem Internet zusammenträgt. Also das nicht unerheblich wird auf entsprechenden Seiten aber als vernachlässigbar klein erachtet, weil:

Angaben von Wiki-Seiten
Temp. Luftdichte (p)
+35    1,1455
+30    1,1644
+25    1,1839
+20    1,2041
+15    1,2250
+10    1,2466
+5    1,2690
0    1,2920
−5    1,3163
−10    1,3413
−15    1,3673
−20    1,3943
−25    1,4224

F =p * Cw * A * v²    Luftwiderstand
Wenn man sich den bei uns im Schnitt üblichen Bereich von -10 bis +25° ansieht, ist die Differenz und ihre Auswirkung in der Formel ein Mückenpipi. Aber einige sprechen von doch respektablen Auswirkungen und bestärken andere noch bei dieser Aussage. Kann sein, dass ich total schief liege, aber bloß weil das ein oder andere auf den 1. Blick logisch klingt, muß es nicht zwangsläufig der Realität entsprechen. Nach der Formel kann ich in dem Fall Knauser vollkommen Recht geben - ist man nicht gewillt, im Spritmonitor am A... der Welt zu liegen, sollte man alles über ...+ km/h tunlichst vermeiden.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Knauser am 31. Januar 2018, 00:12
Ist schon etwas her, da laß ich folgendes "alles was sich im Winter bewegt, egal welche Maschine und auch egal wie sie betrieben wird - verbraucht im Winter durch die höhere Reibung mehr Energie." Beispiel Eisenbahn mit Elektrischen Motoren.

Ich bin zu faul das raus zu suchen  ;D

Übrigens mit 3,2 l/100 km abgestellt. 132,9 km 2x Kaltstart im Abstand von 8 Stunden.
Bordcomputer am Anfang zurück gesetzt.

Und @LYaris hat auf jeden Fall Recht mit Lagern usw. alles schwergängiger.
 :nachti:
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Paul! am 31. Januar 2018, 07:05
Es ging ja nicht um Reibung kalter beweglicher Teile als solches, sonder speziell um den merklich erhöhten Luftwiderstand der kalten Luft.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Niederrheiner2 am 31. Januar 2018, 07:37
Es ging ja nicht um Reibung kalter beweglicher Teile als solches, sonder speziell um den merklich erhöhten Luftwiderstand der kalten Luft.

Also @Knauser so geht das nicht weiter - erst keine Quellennachweise und jetzt noch fehlende Bezüge (Zitate) innerhalb des Forums. Das gibt eindeutig die "Gelbe Karte"!
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Knauser am 31. Januar 2018, 08:18
@Niederrheiner2 ich hätte gern die rosa  :icon_karte2_gelb2: Karte

OK, der Bergmann-Schaefer ist ja zur Hand...
Die Dichte (Rho) der Luft ist bei niedrigeren Temperaturen größer.
Damit steigt auch der Luftwiderstand, genauer die Widerstandskraft, denn es gilt:

FW = 1/2 * CW * Rho * v^2 *AW

mit
FW = Widerstandskraft
CW = Widerstandsbeiwert
Rho = Dichte der Luft
v^2 = Geschwindigkeit im Quadrat
AW = Anströmfläche

Verringert sich die Temperatur von 20°C auf 0°C, so steigt die Dichte der Luft (bei Normdruck) von 1,2046 kg/m^3 auf 1,2931 kg/m^3, was einem Ansteig von 7,35% entspricht.
Da die Widerstandskraft zur Dichte proportional ist muss auch 7,35% mehr Luftwiderstand überwunden werden.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: dimi am 31. Januar 2018, 10:20
Ich weiss nicht, wie linear CO2 und die anderen kleinen Feinde vom Verbrauch abhängig sind
Nur CO2 ist direkt proportional zum Verbrauch, NOx nicht: Hohe Verbrennungsdrücke- und -temperaturen, wie sie Diesel haben, sorgen für viel NOx. Der Luftüberschuss beim Diesel sorgt zudem dafür, dass der Kat es nicht richtig umwandeln kann. Deswegen brauchen Diesel mehr Aufwand - zusätzlich zum Kat noch EGR, DPF, LNT und SCR - bei der Abgasreinigung, und stossen trotzdem das Vielfache an NOx aus im Vergleich zum Benziner.

Meines Wissens handelt es sich um eine Differenz von 15%, was den Energiegehalt Diesel/Benzin angeht!
Richtig. Es gehen also 15 % des üblichen Minderverbrauchs von ca. 25 % vom Diesel gegenüber dem Benziner (nicht Hybrid natürlich) darauf zurück. Die restlichen 10 % kommen vom höheren Wirkungsgrad durch die höhere Verdichtung (die aber wiederum für die hohen Verbrennungsdrücke- und temperaturen verantwortlich ist - siehe oben), und dass der Diesel keine Drosselklappe braucht, weil er nicht stöchiometrisch betrieben werden muss (was - siehe oben - zum Luftüberschuss führt). Übrigens führt der 15 % höhere Energiegehalt zu einem 15 % höheren CO2-Ausstoss pro verbrauchtem Liter Kraftstoff.

Der HSD umgeht diese Nachteile, indem er den Benziner so oft wie möglich mit einer hohen Last betreibt (laut OBD2 80 -
 90 %, Drosselklappe weit offen) und mit der dabei gewonnenen überschüssigen Energie die Batterie lädt. Deswegen klingt er auch manchmal so gequält (Gummibandeffekt). Der (über Steuerzeiten emulierte) Atkinson-Cycle sorgt für einen ähnlich hohen Wirkungsgrad wie beim Diesel, ohne die Abgasnachteile, aber mit Leistungsdefizit (vermutlich weil er nicht so hoch gedreht werden kann, 4800 U/Min. maximal in meiner Erfahrung). Das Leistungsdefizit wird durch den E-Motor ausgeglichen.

Aber um auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen: Bei mir war der vom Bordcomputer angezeigte Durchschnittsverbrauch (der bei mir bis zur 2. Nachkommastelle mit dem tatsächlichen übereinstimmt) anfangs auch über 6 l, obwohl ich so sparsam wie möglich gefahren bin. Nach ein paar Monaten hatte er sich bei ca. 4,5 eingependelt (zwischen 4,2 im Sommer und 4,8 im Winter), und dort ist er auch geblieben, obwohl ich inzwischen auf höheren Reifenluftdruck und Eco-Modus verzichte und mein Fahrprofil auch nicht gerade "sparsam ist".
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: bgl-tom am 31. Januar 2018, 13:10
Es gehen also 15 % des üblichen Minderverbrauchs von ca. 25 % vom Diesel gegenüber dem Benziner (nicht Hybrid natürlich) darauf zurück. Die restlichen 10 % kommen vom höheren Wirkungsgrad
Woher hast du die Information zu 25% weniger Verbrauch? Das Problem bzgl. des Wirkungsgrades ist, dass die Motoren seltenst im Bereich ihres optimalen Wirkungsgrades betrieben werden. Und wie die Wirkungsgrade im unteren Lastbereich sind, ist schwer für Laien zu ermitteln. Aus diesem Grund ist es besonders sinnvoll, wenn ein Verbrennungsmotor eher nicht zu viel Maximalleistung hat. Dann wird er öfter unter hoher Last betrieben und arbeitet somit effizienter.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: YarisKonstanz am 31. Januar 2018, 13:17
Tja bin ich gespannt wie es sich entwickelt.

Heute wieder im ECO Mode gefahren, angezeigter Verbrauch auf 5.1 l gesunken (jeden Tag auf Hinfahrt 1/10 weniger find ich gut ;-)

Durchnittsverbrauch liegt zwischenzeitlich auf 4.8 l (falls ich richtig geschaut habe). Morgen oder spätestens Freitag werde ich tanken mal sehen wie es aussieht. Und natürlich auch wie sich die nächste Tankrunde entwickelt ;-) wenn es so weiter geht  :applaus:  :applaus:

Wegen dem Betrieb im optimalen Modus: Wenn ich eine Steigung mit bsp. >10% langsam hochfahre zeigt die Verbrauchsanzeige über den Anschlag an.

Fahren auf der Ebene ist bei Geschwindigkeiten um die 80 km/h etwas verwirrend. Habe noch nicht festgestellt wie ich hier mit ganz wenig Gas die Geschwindigkeit bei einem Momentanverbrauch unter 5 liter halten kann. Bei zu wenig Gas geht Motor aus, evtl. springt EV an und wenn man wieder vorsichtig Gas gibt geht der Momentanverbrauch wieder auf weit über 5 l.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: bgl-tom am 31. Januar 2018, 14:00
Vergiss die Momentanverbrauchsanzeige.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: YarisKonstanz am 31. Januar 2018, 14:05
Kann gern versuchen die Anzeige des Momentanverbrauches zu vergessen aber wie kann ich bei Geschwindigkeiten über 70 km/h meine Geschwindigkeit sanft halten ohne zwischen Verbrennungsmotor und EV laufend herzuschalten?

Kenne es von meinem Schaltwagen das ich die Geschwindigkeit mit vorsichtigem Gasfuss mit sehr wenig Power halten konnte.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: dimi am 31. Januar 2018, 14:26
Woher hast du die Information zu 25% weniger Verbrauch?
Das ist meine Beobachtung, deckt sich aber mit den Ergebnissen einer kurzen Google-Suche.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Bert B. am 31. Januar 2018, 14:49
Kann gern versuchen die Anzeige des Momentanverbrauches zu vergessen aber wie kann ich bei Geschwindigkeiten über 70 km/h meine Geschwindigkeit sanft halten ohne zwischen Verbrennungsmotor und EV laufend herzuschalten?

Kenne es von meinem Schaltwagen das ich die Geschwindigkeit mit vorsichtigem Gasfuss mit sehr wenig Power halten konnte.
Tempomat wäre da so eine Idee....falls dein Autochen den hat. ich fahre immer gern damit, das entspannt das Fahren und auch Bein und Rücken :)
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: bgl-tom am 31. Januar 2018, 14:49
Wenn ich mir spritmonitor herannehme und dort z.B. den recht zahlreich vorhandenen Golf, dann sind die Unterschiede gering (ich hab mal 120PS als Limit genommen, um die Raser rauszunehmen):

Verbrauch: Volkswagen - Golf - Spritmonitor.de (https://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/50-Volkswagen/452-Golf.html?constyear_s=2013&power_e=120&minkm=10000&powerunit=2)

713 Diesel 3,83 5,36 7,88
342 Benzin 3,93 6,21 8,74

Das ergibt für mich einen Mehrverbrauch von 16% in Liter/100km.

Tempomat wäre da so eine Idee....falls dein Autochen den hat. ich fahre immer gern damit, das entspannt das Fahren und auch Bein und Rücken :)
Da springt er bei mir auch gern zwischen mit und ohne Verbrenner hin und her.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: dimi am 31. Januar 2018, 15:29
Wenn ich mir spritmonitor herannehme...
.
.
.
Das ergibt für mich einen Mehrverbrauch von 16% pro in Liter/100km.
Hab Golf genommen, 75 bis 150 PS, ab 2012. 5,6 gegenüber 6,8 l/100, entspricht 27 % Mehrverbrauch bzw. 21 % Minderverbrauch. Es ist auch immer eine Frage der Darstellung...leider...
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: bgl-tom am 31. Januar 2018, 15:33
Ich komme bei 6,8LHK vs. 5,6LHK auf 21% Mehrverbrauch bzw. 18% Minderverbrauch. Vergrößern wir die Stichprobe auf alle PKW-Marken und -Modelle ab z.B. 2013 (also die letzten 5 Jahre) ergeben sich für mich

7757 Diesel 2,98 5,49 12,76
8968 Benzin 3,49 6,25 12,69
=> 14% Mehrverbrauch bei 120PS-Limit (https://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/0-Alle_Hersteller/0-Alle_Modelle.html?vehicletype=1&constyear_s=2013&power_e=120&minkm=10000&powerunit=2) und

15761 Diesel 2,98 5,98 15,43
16161 Benzin 3,41 6,47 17,42
=> 8% Mehrverbrauch bei 150PS-Limit (https://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/0-Alle_Hersteller/0-Alle_Modelle.html?vehicletype=1&constyear_s=2013&power_e=150&minkm=10000&powerunit=2) und

23036 Diesel 2,98 6,32 16,31
19275 Benzin 3,41 6,73 17,42
=> 6,5% Mehrverbrauch bei 200PS-Limit (https://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/0-Alle_Hersteller/0-Alle_Modelle.html?vehicletype=1&constyear_s=2013&power_e=200&minkm=10000&powerunit=2).

Kommt also in der Statistik immer auf die Strichprobe an. Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälschterstellt hast.;)

Umso mehr bin ich von meine Yaris begeistert. In Diesel umgerechnet, hätte ich da eine 3 vor dem LHK-Wert.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: teilzeitstromer am 31. Januar 2018, 15:53
Kann gern versuchen die Anzeige des Momentanverbrauches zu vergessen aber wie kann ich bei Geschwindigkeiten über 70 km/h meine Geschwindigkeit sanft halten ohne zwischen Verbrennungsmotor und EV laufend herzuschalten?
Dann halte halt nicht die Geschwindigkeit konstant sondern den Motor am laufen. Nur so als Alternative.
Wenn du dann zu schnell wirst machst du den Motor halt etwas länger aus und segelst.

Oder auf Neudeutsch Pulse & Glide  ;)
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: dimi am 31. Januar 2018, 16:08
Ich komme bei 6,8LHK vs. 5,6LHK auf 21% Mehrverbrauch bzw. 18% Minderverbrauch.
Richtig, da muss ich mich irgendwo (beim Rechnen oder Beitrag schreiben) vertippt haben.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: YarisKonstanz am 31. Januar 2018, 16:14
Nochmals zum Vergessen des momentanen Verbrauches: Hier geht es mir nicht um kurzfristige Spitzen sondern um Hügel mit einer Steigung von etwa 10% über eine Strecke von etwa 1 km. Und wenn der Momentanverbrauch auf dieser Strecke am rechten Rand steht ist es klar dass er hoch ist ;-) Richtig? Das erklärt auch den grossen Unterschied zwischen Hinfahrt (>5.2l/100 km) und der Rückfahrt mit gaaaaanz viel rollen und segeln (< 3.5 l). Das bedeutet aber das der Motor bei bergauf definitiv erheblich mehr als ein Schaltwagen braucht oder?

Zu dem Puls & Glide ... hab ich ja die letzten Tage auch gemacht, aber gibt es hier nicht die Möglichkeit, z.B. auch auf längeren Überlandstrecken, den Motor mit einem Momentanverbrauch < 5l zu fahren?

Ist dauerndes Umschalten für den Motor nicht ermüdend?

Mir geht es hier um das Verstehen des Systemes.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: hybbi56 am 31. Januar 2018, 17:12
Nochmals zum Vergessen des momentanen Verbrauches: Hier geht es mir nicht um kurzfristige Spitzen sondern um Hügel mit einer Steigung von etwa 10% über eine Strecke von etwa 1 km. Und wenn der Momentanverbrauch auf dieser Strecke am rechten Rand steht ist es klar dass er hoch ist ;-) Richtig?
Richtig!! ;D
Das erklärt auch den grossen Unterschied zwischen Hinfahrt (>5.2l/100 km) und der Rückfahrt mit gaaaaanz viel rollen und segeln (< 3.5 l).
Wieder richtig!! :applaus:
Das bedeutet aber das der Motor bei bergauf definitiv erheblich mehr als ein Schaltwagen braucht oder?
Obwohl du sicher mehr davon verstehst wie ich, sag ich mal nein  :-D  , und definitiv nicht erheblich mehr. Es kommt immer auf die Parameter deines Yaris an.
Wie lange (Ladestand) kann dein Akku in diesem Teilstück mithelfen?
Mit welcher Geschwindigkeit fährst du in den Anstieg?
Wie stark lässt du dieselbe während des Anstiegs abfallen?

Zu dem Puls & Glide ... hab ich ja die letzten Tage auch gemacht, aber gibt es hier nicht die Möglichkeit, z.B. auch auf längeren Überlandstrecken, den Motor mit einem Momentanverbrauch < 5l zu fahren?
Natürlich geht das, wenn du mit 80 km/h eine ebene Landstraße mit Flüsterasphalt entlangcruist, dann wirst du je nach Jahreszeit, Akkuladestand und Kat-Temperatur sogar Werte unter 4L sehen.
Ich hab ein kleines HUD an der Frontscheibe liegen, also Momentanverbrauch und GPS-Geschwindigkeit stets im Blick.
Ist dauerndes Umschalten für den Motor nicht ermüdend?
Offensichtlich nicht, sonst wäre das HSD-System nicht derart reparaturunauffällig bzw. erfolgreich am Markt.
Mir geht es hier um das Verstehen des Systemes.
Hoffe etwas geholfen zu haben.

Gruß hybbi56
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: JoAHa am 31. Januar 2018, 17:17
Tempomat wäre da so eine Idee....falls dein Autochen den hat. ich fahre immer gern damit, das entspannt das Fahren und auch Bein und Rücken :)

...
Ist dauerndes Umschalten für den Motor nicht ermüdend?
...

Der Gedanke von Bert  B. findet meine völlig Zustimmung! Genau das macht einen Teil des besonders entspannten Fahrens mit dem HSD aus, so wie ich es wahrnehme.

Und die Idee, daß das ständige Hin und Her den Motor anstrengen könnte, kann ich verstehen, jedoch, wenn ich erlebe, wie er einfach elektrisch auf Touren gebracht wird und ohne Rucken und Zucken mitläuft, ausgeht, wieder mitläuft, denke ich: es ist ihm ziemlich egal. Einzige Frage: wie viele "Kaltstarts" legt er so hin im Laufe seines Lebens? Darum ist ein häufigeres Wechseln des Öls (siehe 15.000-er Intervall) vielleicht doch nicht so ganz abwegig?!
Insgesamt denke ich jedenfalls, daß die Toyota-Ingenieure sich ziemlich viel gedacht und ihren Job ziemlich gut gemacht haben. Man kann wohl drauf vertrauen und muß sich nicht über jedes Detail den Kopf zerbrechen!
Aber das System verstehen zu wollen und optimal zu nutzen (YarisKonstanz), das geht mir genauso!

Wünsche viel Erfolg und Spaß dabei!
Gruß!
JoAHa
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: LYaris am 31. Januar 2018, 17:31
...
Das bedeutet aber das der Motor bei bergauf definitiv erheblich mehr als ein Schaltwagen braucht oder?
...
Mir geht es hier um das Verstehen des Systemes.
Das versuche ich auch noch nachzuvollziehen. Gefühlt säuft er bergauf, aber anstatt mal ordentlich die Last anzuheben, dreht er ebenfalls gefühlt einfach fleißig hoch.

Bei meinem Sirion hatte ich "bergauf" den 5. Gang eingelegt und z. B. den Kindinger Berg in Richtung Süden hat er dann mit rund 7,5 bis 8,5 Liter/100 genommen. Das waren bei 80 bis 90 km/h etwa 75 bis 85 % Last, das hat gereicht, Vollgas brauchte es an der Steigung nicht.

Dabei lief er so ziemlich im Bestpunkt bei rund 2.700 U/min und 75 Nm und 244 g/kWh (-> ca. 34 % Wirkungsgrad)!

http://www.mp.haw-hamburg.de/pers/Gheorghiu/Labor/SKM/Pres_WS1415/lenz14_01_04_Toyota_Sasaki.pdf

Der Momentanverbrauch des Yaris könnte etwas höher sein, weil er schwerer ist, aber wenn er den Motorwirkungsgrad auf rund 38 % hält, wären das eben auch ca. 7,5 bis 8,5 Liter/100 km bei 80 bis 90 km/h:

Wirkungsgrad – Prius Wiki (https://www.priuswiki.de/index.php?title=Wirkungsgrad)

Ich weiß nur leider nicht, ob er immer die optimale Kennlinie abfährt?!

Was mir auch aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass ich den Yaris auf dem letzten km eigentlich immer leerfahre, weil ich durch eine 30-Zone gleite. Bei meinem Sirion wäre es jetzt so gewesen, dass ich bei Tacho 30 den 4. Gang einlege und ihn rollen lasse bei einem Momentanverbrauch von ca. 3 Liter/100 km. Ohne Gas, völlig rund, ohne Vibrationen. Theoretisch auch bei einem miesen Wirkungsgrad von rund 10 bis 20 %, weil kaum Last anliegt.

Der Yaris fährt jetzt natürlich zunächst elektrisch bei 0 Liter/100 km. Irgendwann springt aber der Verbrenner an und lädt den leeren Akku auf bei einem Momentanverbrauch von nun 6 bis 8 Liter/100 km. Ich denke, dass ich den Sirion nach 50 km 30-Zone mit einem Durchschnittsverbrauch von < 3 Liter/100 km abgestellt hätte. Beim Yaris kann ich´s (noch) nicht einschätzen. Wenn er mit dem Strom, den er während des Aufladens generiert, wieder mindestens dieselbe bis doppelte Strecke elektrisch fahren kann, dann kommt am Ende auch etwas um oder unter 3 Liter/100 km raus. Nur endet eben die 30 Zone ziemlich genau so, dass der Akku dann leer ist*. Für einen Test was er in der 30-Zone verbraucht müsste ich ihn also erst leerfahren und dann noch mehrmals auf und ab.

Ich will´s doch auch "nur" verstehen. ;)

PS/Edit:

*Deshalb springt auch beim Einparken (oder schon 50 m davor) der Motor noch einmal an und versaut mir den Schnitt, weil der dann sofort von 4,0 auf 4,1 Liter/100 km steigt.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: YarisKonstanz am 31. Januar 2018, 19:08
Grüss euch
die 40 km Rückfahrt schaffte ich heute mit 3.2 l Verbrauch ;-) Zusammen mit den 5.2-5.3 auf der Hinfahrt komm ich dann auf einen Schnitt zwischen 4.2 und 4.3. Na ja wird langsam ;-)

Hab heute auch festgestellt das ich bei ca. 80 auf der Ebene mit der richtigen Gasstellung im Momentanverbrauch unter 5 l segle und knapp die Geschwindigkeit halte. Auch gut ;-)

Zu dem Kilometer mit ca. 10% Steigung. Hier muss ich von etwa 45 km/h auf knapp 80 km/h beschleunigen. Muss also leider beschleunigen.

Klar denk ich das sich die Ingenieure von Toyota Gedanken machen ... habe auch mehr Vertrauen zu denen als zu denen von VW die sich gewiss auch Gedanken gemacht haben ;-) Aber dennoch sind dauernde Starts und Umschaltungen gewiss nicht ideal, der Motor sollte schon etliche Sekunden laufen um effektiv zu sein oder?

Bergauf mit Last: na ja schwerer als mein Peugeot HDI ist der Yaris gewiss nicht. Bin halt gewöhnt das der Wagen direkt auf den Motor reagiert. Was ist bei einer solchen Steigung jedoch sinnvoller, langsam beschleunigen oder doch stärker beschleunigen und dafür dann schneller vom Gas gehen?

Das Problem mit dem Leerlaufen kenn ich wobei sich die Frage stellt ob es vielleicht sinnvoll sein könnte, das Anfahren und Beschleunigen mit Verbrennungsmotor zu machen und dann mit Elektro die Geschwindigkeit zu halten. Was sind hier eure Erfahrungen bzw. Meinungen? @Knauser, was meinste?

Noch ne Frage ... weiss jemand welchen Verbrauch der YH bei dem neuen Prüfzyklus hat bzw. wie er in den USA angegeben ist?
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: happyyaris am 31. Januar 2018, 19:32
Bergauf mit Last: na ja schwerer als mein Peugeot HDI ist der Yaris gewiss nicht. Bin halt gewöhnt das der Wagen direkt auf den Motor reagiert.
Der Yaris Hybrid hat halt nur einen Verbrenner mit 75 PS wenn Du den Berg hoch fährst. Der E-Motor macht da nicht viel. Zudem läuft dieser im Atkinson Zyklus und hat bei geringer Drehzahl nicht viel Drehmoment. Dein Peugeot HDI hat als Direkteinspritzer-Diesel einfach mehr Drehmoment und musste logischer Weise nicht so hoch drehen.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: LYaris am 31. Januar 2018, 20:26
Der Yaris Hybrid ist in den USA in etwa der Prius c, wobei es schon leichte Unterschiede gibt (angeblich beim Kühlsystem bzw. der Heizung).

2018 Toyota Prius c Hybrid Hatchback Car | Bring a sense of style to every... (https://www.toyota.com/priusc/)

43 bis 48 mpg entsprechen ca. 4,9 bis 5,5 Liter/100 km, wenn ich keinen Quatsch schreibe.

In Japan nimmt sich der Yaris (dort Vitz) Hybrid 2,9 Liter/100 km nach Norm, der Prius c (dort Aqua) dasselbe. Große Unterschiede werden´s also nicht sein.

Ob du langsam oder schnell beschleunigst, wird sich nicht viel nehmen, nur Vollgas (sehr hohe Drehzahlen) sollte man vermeiden. Wobei bei 10 % Steigung und zusätzlichem Beschleunigen eigentlich schon fast Vollgas anliegen sollte. Bei höherer Last fährt man natürlich aus dem optimalen Bereich wieder raus - nicht bei der Motorlast, aber bei der Drehzahl - aber dafür ist man früher auf dem angepeilten Tempo und kann die Last wieder reduzieren.

Da der Antrieb auf der Kennlinie läuft bzw. diese anstrebt, gibt´s keine Volllastanreicherung... oder doch?

Beim Diesel gibt´s auch keine Volllastanreicherung - da drückt man auch einfach durch und fährt "sparsam". Daher ist der Diesel eigentlich auch bei jedem Fahrer sparsam und insbesondere auch auf der Autobahn. Benziner (insbesondere Turbobenziner) haben eine starke Volllastanreicherung - Turbo läuft - Turbo säuft.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: teilzeitstromer am 31. Januar 2018, 20:55
Daher ist der Diesel eigentlich auch bei jedem Fahrer sparsam und insbesondere auch auf der Autobahn.
Meinen tun das viele.
Wenn man sich aber mal die Spreizung bei Spritmonitor anschaut. . .
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: LYaris am 31. Januar 2018, 21:31
Meinen tun das viele.
Wenn man sich aber mal die Spreizung bei Spritmonitor anschaut. . .
Ich bezog mich dabei allein auf den Motorwirkungsgrad. Den fährt man eigentlich immer zwischen 30 und 40 % Wirkungsgrad, weil ab Teillast bis Volllast alles passt. Man muss nur Drauflatschen (und so fahren doch die meisten). Das gepaart mit der höheren Energiedichte (und dem niedrigeren Literpreis).  :applaus:

Wenn derselbe Fahrer dann einen Turbobenziner fahren muss...  :-(

Wie schnell man fährt, wie oft und stark man bremst oder sinnlos beschleunigt, wie lang die Strecken sind, wie der Verkehr läuft... Einflussfaktoren gibt´s doch trotzdem genug...
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Knauser am 31. Januar 2018, 23:49
Berge egal wie steil. Versuchen mit mindestens 50 km/h anzufahren und dann dass Gaspedal so halten das der Verbrenner an bleibt.

Nun den Berg hoch, die Geschwindigkeit darf hierbei sinken.

Und wenn es 20 km/h sind und der Durchschnittsverbrauch 15 Liter anzeigt. Wenn man jetzt Gas gibt sind es nicht 15 Liter. Dann sind es 30 Liter.

Ich habe es ausprobiert an Bergen.
Gaspedal halten oder mehr Gas geben.

Bin beim halten und Geschwindigkeit fallen lassen hängen geblieben.

Sagt übrigens auch Wayne Gerdes Weltrekordler im Spritsparen.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: KSR1 am 01. Februar 2018, 01:24
Ich habe auf hybrid gewechselt, weil ich das System faszinierend finde und auch meine durch meine Fahrten verursachten Abgase minimieren will.
Dadurch das Du vom Diesel auf ein HSD gewechselt bist, hast Du bei NOx z.B. 90% weniger. Durch sparsame Fahrweise kommst Du auf nochmal 2% weniger. Die 90% sind dabei eher tiefgestapelt, als zu hoch gegriffen. Der ADAC hatte zweimal Messungen mit einem Prius gemacht: 10mg/km und 15mg/km. Da sind Diesel gerne mal mehr als Faktor 10 drüber. Feinstaub ist beim Sauger-Atkinson auch kein Thema.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: KSR1 am 01. Februar 2018, 01:33
Meines Wissens handelt es sich um eine Differenz von 15%, was den Energiegehalt Diesel/Benzin angeht!
8,9kWh/l vs. 9,8kWh/l, also ca. 10%, siehe z.B. CO2-Emissionen eines PKW (http://www.co2-emissionen-vergleichen.de/verkehr/PKW/CO2-Emissionen-PKW.html)
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: YarisKonstanz am 01. Februar 2018, 07:40
Guten Morgen
Ob du langsam oder schnell beschleunigst, wird sich nicht viel nehmen, nur Vollgas (sehr hohe Drehzahlen) sollte man vermeiden. Wobei bei 10 % Steigung und zusätzlichem Beschleunigen eigentlich schon fast Vollgas anliegen sollte.
Denk das liegt eher an der Automatik. Meine Freundin hat einen Benziner mit 75 PS und der kommt auch ohne Probleme hoch. Allerdings tipp ich nicht auf Vollgas bei meinem YD

Berge egal wie steil. Versuchen mit mindestens 50 km/h anzufahren und dann dass Gaspedal so halten das der Verbrenner an bleibt. Nun den Berg hoch, die Geschwindigkeit darf hierbei sinken.
Geht leider nicht kan den Berg definitiv nicht unter 70 fallen sonst werde ich gelyncht

43 bis 48 mpg entsprechen ca. 4,9 bis 5,5 Liter/100 km, wenn ich keinen Quatsch schreibe.
In Japan nimmt sich der Yaris (dort Vitz) Hybrid 2,9 Liter/100 km nach Norm, der Prius c (dort Aqua) dasselbe. Große Unterschiede werden´s also nicht sein.

angegebener Verbrauch in D: 3.6 l USA: 4.9-5.5, Japan: 2.9. Ist schon eine sehr große Bandbreite - und Japan liegt hier noch unter den viel zu tiefen deutschen Werten? Ist dies ein Übertragungsfehler?

Zu den unterschiedlichen individuellen Verbräuchen: Die hängen echt von der Strecke aber vor allem von der Fahrweise ab. Wenn ich den 75 PS Benziner meiner Freundin fahre brauche ich anstelle von ca. 6l/100 km ca. 5.5 l/100km.

Noch eine Frage: Das READY-Symbol leuchtet bei mir immer, ist das normal? Also auch wenn ich 80 km/h drauf habe? EV leuchtet immer sobald der Wagen gestartet ist (auch wenn er steht) und der Benziner nicht läuft - ausser bei höheren Geschwindigkeiten im Rollen (muss ich noch abchecken). Wenn Ready IMMer leuchtet - wofür brauch ich es dann?

EV leuchtet also auch wenn ich rolle ganz ohne Gas zu geben.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Francek am 01. Februar 2018, 08:28
@KSR1 Danke für die korrekten Zahlen!
In der Tat ist der Energiegehalt von Diesel ggb. Benzin um einen kleineren Faktor größer als die bei Verbrennung entstehenden CO2-Emissionen, weshalb Dieselförderung zwecks CO2-Reduktion doppelt unsinnig ist. Der von dir benannte Link benennt neben dem Energiegehalt auch die bei vollständiger Verbrennung enstehenden CO2-Emissionen. Er gibt hierfür auch korrekt 13,3% höhere Emissionen pro Liter Diesel ggb. Benzin an, während der Brennwertvorteil wie von dir geschrieben lediglich bei etwa 10,1% liegt . Leider wird vielfach angenommen, dass diese beiden Größen streng proportional seien, weshalb es zu den üblichen differierenden Werten von 10% bzw. 15% in Grobangaben kommt. Tatsächlich sind Energiegehalte und bei Verbrennung entstehende CO2-Emissionen zwar stark korreliert, aber nicht streng proportional. Leichter flüchtige Treibstoffe haben ein etwas günstigeres Verhältnis zwischen Energiegehalt und CO2-Emissionen, weshalb Erdgas- und Autogasfahrzeuge durchaus Sinn ergeben, zumal prinzipbedingt auch keine Feinstaubproblematik aufritt.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Knauser am 01. Februar 2018, 08:48
Beim Yaris Hybrid bis 30 km/h elektrisch dann Verbrenner so halten wie hier beschrieben Ultimative Spritspartipps für den Yaris Hybrid (https://forum-alternative-antriebe.de/index.php/topic,7433.0.html) habe ich mir nicht ausgedacht. Sondern mangels Messgerät ausprobiert  ;D

Selbst wenn du auf höhere Geschwindigkeiten beschleunigen möchtest:
immer kurz bevor du die nächste Geschwindigkeit erreichst im Ecometer den nächsten Punkt für die nächsten 10 km/h mehr ansteuern.

Das bedeutet:
Bei 60 km/h hast du dem Punkt im Ecometer wo der Verbrennungsmotor an bleibt, mehr als 60 km/h sind nur bergrunter möglich.
Du möchtest auf 80 km/h oder 100 km/h?

Kurz über der 50 km/h im Tacho im Ecometer die Mitte auswählen, die Nadel steht bei mir dann im Wort Eco und dem Punkt wo normal der Verbrennungsmotor anspringt. Nun könnte es bis 70 km/h reichen. Kurz hinter der 60 km/h im Tacho gehst du im Ecometer wieder ein bisschen höher. Nun wirst du irgendwann 80 km/h erreichen. Und immer so weiter.

Sobald du deine Wunschgeschwindigkeit erreicht hast, nimm den Fuß leicht zurück und gucke ob er von alleine die Geschwindigkeit hält. So weit zum sparsamem linearen beschleunigen/fahren. Alles andere ist Pulse&Glide. Das mache ich zum Beispiel so gut wie ständig.

Wo ist der Unterschied?
Du könntest auch einfach wie beim Schiff sagen, Ecomter ich stelle 80 km/h ein, mit der Zeit weißt du wo das ist im Ecometer. Dann beschleunigt das Auto in der Tat auf 80 km/h und bleibt da. Wie von Zauberhand, dank Ecometer funktioniert das. Nun sagst du aber dem Auto ich möchte da schnell hin und genau das kostet Benzin. Sagst du dem Auto: mache mal erst mal auf 60, kurz vor der 60 stellst du 70 ein, kurz vor der 70 stellst du 80 km/h ein, dann geht das langsam. Das verbraucht zum Schluss weniger.

Denke an einen Fahrradfahrer, das funktioniert am aller besten.
Der fährt nicht wie ein blöder los um auf Geschwindigkeit zu kommen.
Der fährt ein Tempo was er lange halten.
Der lässt bei jeder Möglichkeit das Rad rollen.
Der fährt langsam einen Berg hoch.

Das alles macht er um mit möglichst wenig Kraft auszukommen.
Unsere Energie in den Muskeln kommt aus dem Essen.

Beim Auto aus dem Benzin, Strom, was auch immer.
Der Rest ist Physik.

Zum Verkehr und damit Bergen.
Ich fahre heute Mittag wieder die lange Strecke, 69,2 km hin. Das heißt kurze 20 km Bundesstraße 45 km Land/Kreisstraßen und noch mal ein kleines Stück Bundesstraße, dann bin ich schon in der nächsten großen Stadt und bald auf Arbeit.

Heute Abend fahre ich den kürzesten Weg 63,4 km zurück.

Und ob du es glaubst oder nicht. Es rechnet sich.
Für den Verbrauch gibt es nichts besseres als keinen Verkehr.

Muss ich bei viel Verkehr Berge hoch und runter und ja wir haben hier auch auf ganz normalen Bundesstraßen 9 % Steigung. Dann säuft das Auto. Und genau diese Steigung fahre ich zum Beispiel heute Abend alleine hoch. Und wenn ich oben mit 30 km/h ankomme, der Verbrauch Momentan ist bei 10 l/100 km ich weiß aber, trete ich vorher oder später drauf ist die Geschwindigkeit höher. Aber die Energie die nötig ist einen Berg hoch zu fahren ist immer gleich hoch. Bei 10 l/100 km bin ich schon bei sehr hoher Last und damit günstigstem Verbrauch pro verbrauchten Benzin.

Woher ich das nehme? Fahre mal den Akku leer und dann lass ihn mal bei 30 km/h nachladen. 10 l/100 km im Durchschnitt zeigt der Momentanverbrauch an. Da der Akku immer mit hohem Wirkungsgrad geladen wird ist das den Moment also gut.

Wie gesagt Berge habe ich auf die Art ausprobiert. Der Trick bei Bergen und dem beschleunigen ist, der Motor muss Kraft aufbringen müssen. Beim beschleunigen ist die Last, die Kraft die der Motor überwinden muss das beschleunigen. Beim Berg ist es der Berg. Deswegen nicht zu langsam werden, habe ich ebenfalls ausprobiert, unter 50 km/h Berghoch wird die Last zu hoch, der Verbrauch steigt.

Hast du wie gesagt viel Verkehr, keine Möglichkeit zu anderen Uhrzeiten dort lang zu fahren und auch keine Alternative zu dieser Strecke, dann musst du mit dem Verbrauch leben. Ich fahre genug Kilometer, da gibt es zum Glück einige Schleichwege.

Ja das Ready immer leuchtet ist normal. Das ist das Zeichen dafür, dass alles in Ordnung ist.
Wenn der Verbrenner läuft hörst du es nur, wenn die EV Lampe kaputt gehen würde hörst du nichts. So weit meine Theorie warum das da ist.

EV leuchtet immer so lange das Auto auf Ready ist und der Verbrennungsmotor nicht läuft.
Beim rollen bis maximal 70 km/h, darüber wird der Verbrennungsmotor beim rollen ohne Verbrauch mitgeschleppt.

Vergiss Autos 1.0 das funktioniert nicht und verwirrt nur.
Der Hybrid arbeitet viel besser und effizienter. Aber eben anders.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Bert B. am 01. Februar 2018, 08:58
ich finde es recht kurzsichtig, immer auf den Momentanverbrauch zu schielen, der sowieso je nach Situation extremst schwankt. bei mir in der Anzeige sehe ich daher nur das Datum und die Außentemperatur, alles andere an Info lenkt nur ab beim Fahren.

wichtig ist IMHO nur, was als Durchschnittsverbrauch herauskommt. Und den kann man halt ein wenig beeinflussen.
für mich ist das okay, wenn ich so zwischen 4,5 und 5 L liege, ganz einfach weil das nur knapp die Hälfte ist von den Benzinern, die ich vorher hatte...und auch dem Dieseläquivalent vom Preis entspricht des Vorläufers Volvo S60 mit knapp 6 L....so what.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: YarisKonstanz am 01. Februar 2018, 09:52
Guten Morgen @Knauser
Danke für Dein ausführliches Feedback.


Sobald du deine Wunschgeschwindigkeit erreicht hast, nimm den Fuß leicht zurück und gucke ob er von alleine die Geschwindigkeit hält. So weit zum sparsamem linearen beschleunigen/fahren. Alles andere ist Pulse&Glide. Das mache ich zum Beispiel so gut wie ständig.
Schaff ich möchte hier aber vermeiden das der Motor laufen aus- und angeht, muss den richtigen Punkt noch erhaschen


Der fährt langsam einen Berg hoch.
Bingo aber wie gesagt wenn ich versuche den Berg mit 60 hochzufahren werde ich gelyncht …


Woher ich das nehme? Fahre mal den Akku leer und dann lass ihn mal bei 30 km/h nachladen. 10 l/100 km im Durchschnitt zeigt der Momentanverbrauch an. Da der Akku immer mit hohem Wirkungsgrad geladen wird ist das den Moment also gut.
Ja ein kleines Problem. Fahre morgens von daheim los und muss ca. 9 km städtisch fahren. Motor ist nach ca. 1 km warm und schaltet das erste mal ab. Motor lädt die 9 km immer wieder und entlädt auch immer wieder da ich 50 km/h halten muss ;-) Bin beim Beginn der Steigung auf etwa 5 l Schnitt und auf 3 grüne Striche. Frage mich hier ob es teilweise nicht besser wäre Geschwindigkeit mit Motor zu halten anstelle immer wieder aufladen und dadurch immer die Umwandelverluste haben. Weiss aber nicht wie ich ihm gerade im Stadtverkehr beibringen kann mit knapp über Standgas und minimalen Verbrauch auf dem Verbrenner zu bleiben. Ist auch kein Problem auf der Ebene mit ca. 60 km/h Geschwindigkeit elektrisch knapp zu halten.


Hast du wie gesagt viel Verkehr, keine Möglichkeit zu anderen Uhrzeiten dort lang zu fahren und auch keine Alternative zu dieser Strecke, dann musst du mit dem Verbrauch leben. Ich fahre genug Kilometer, da gibt es zum Glück einige Schleichwege.
Verkehr ist weniger das Problem, hab auch Staus oder zähflüssig, da benutze ich elektrisch sehr gerne. Bi deshalb abends wenn ich daheim bin auch wieder fast leer


Vergiss Autos 1.0 das funktioniert nicht und verwirrt nur. Der Hybrid arbeitet viel besser und effizienter. Aber eben anders.
Bingo aber ich will es verstehen ;-) Wenn ich mich nur auf die fehlende Logik meiner bisherigen Autos verlassen hätte hätt ich auch nie so einen Verbrauch hingekriegt.


Hallo @Bert
ich finde es recht kurzsichtig, immer auf den Momentanverbrauch zu schielen, der sowieso je nach Situation extremst schwankt. bei mir in der Anzeige sehe ich daher nur das Datum und die Außentemperatur, alles andere an Info lenkt nur ab beim Fahren.
Nicht unbedingt – je nach Stellung des Gasfusses kann ich hier schon stark beeinflussend auf den Gesamtverbrauch einwirken. Vor allem in der Phase des Kennenlernens. Danach wenn man das Gefühl hat ist es wohl nicht mehr so
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Bert B. am 01. Februar 2018, 10:12
Hallo @Bert
ich finde es recht kurzsichtig, immer auf den Momentanverbrauch zu schielen, der sowieso je nach Situation extremst schwankt. bei mir in der Anzeige sehe ich daher nur das Datum und die Außentemperatur, alles andere an Info lenkt nur ab beim Fahren.
Nicht unbedingt – je nach Stellung des Gasfusses kann ich hier schon stark beeinflussend auf den Gesamtverbrauch einwirken. Vor allem in der Phase des Kennenlernens. Danach wenn man das Gefühl hat ist es wohl nicht mehr so
moin :) wie gesagt ist es mir recht egal, wie hoch der Momentanverbrauch ist. Interessant ist für mich wirklich nur der Gesamtverbrauch. Den bekomme ich auch kaum tiefer, weil ich, wenn ich fahre, fast ausschließlich Strecke fahre, kaum Stadtverkehr. Da läuft der Benziner immer.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: KSR1 am 01. Februar 2018, 11:31
angegebener Verbrauch in D: 3.6 l USA: 4.9-5.5, Japan: 2.9. Ist schon eine sehr große Bandbreite - und Japan liegt hier noch unter den viel zu tiefen deutschen Werten? Ist dies ein Übertragungsfehler?
Das liegt an der Norm:
Zitat
In Japan wird ein offizieller Fahrzyklus (10-15 Mode) verwendet, der ebenfalls aus einem städtischen Teil und einer Überlandfahrt besteht. Hierbei bleiben die Höchstgeschwindigkeiten sehr niedrig, nämlich bei 40 km/h (Stadt) bzw. bei 80 km/h (über Land).
RP-Energie-Lexikon - Messverfahren für Kraftstoffverbrauch und Abgaswerte,... (https://www.energie-lexikon.info/messverfahren_fuer_kraftstoffverbrauch_und_abgaswerte.html)
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: YarisKonstanz am 01. Februar 2018, 12:11
Dann ist dies aber genau wie hier ein reiner Laborwert der in der Realität nicht annähernd erreichbar ist - 0.7 liter unter den 3.6 l Laborwerten in Deutschland
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Yaris-Gerd am 01. Februar 2018, 12:27
@YarisKonstanz

Der Yaris HSD hat ein HSD (Hybrid Synergy Drive). Das ist ein Hybridsystem  mit einem Verbrennungsmutor, einem Elektroantriebsmotor/Generator MG2, einem PSD (Power Split Devie), einem  Elektromotor/Generator MG1 zur Regulierung der Motordrehzahl/Übersetzung sowie diverser andere Dinge und es hat eine elektrischen Steuerung. Da gibt es verschiedene Unterschiede zum konventionellen Autos. Vollgas ist für den Verbrennungsmotor beim HSD schon vor der Vollgasstellumg erreicht. Wenn man weiter durchtritt, erhält man, bei ausreichender Ladung der Hybridbatterie, bis zu 26 PS vom MG2. Den Strom für diese Zusatzleistung nimmt das System aus  der Hybridbatterie, bis die  nicht mehr genug Ladung hat. Wenn man bergauf vollgas gibt, und das nur, so lange, bis die hybridbatterie fast leer ist,  und man  dann nach der Bergkuppe Gas weg nimmt, läd sich bergab die Batterie per Rekuperation wieder auf. Wenn man an der Steigung Gas hält oder Gas gibt, regelt das System die Dtehzah des ICE aus Effiziezgründen hoch. Das ist kein Markel. Es hält den Verbrennungsmotor in dem optimalen Effizienzbereich. Bei einem Dieselmotor ist dieser Bereich in einem niedrigeren Drehzalbereich. Aber auch bei einem Dieselmotor ist es ineffizient mit sehr niedrieger Drehzahl und hoher Last zu fahren. Gerade diese variable Übersetzung in Verbindung mit dem Atkinson Motor macht das HDD so effektiv, weil auf der Autobahn die Hybridbatterie meistens ohnehin voll ist, kann man so den Strom aus der Hybridbatterie bergauf nutzen, und ihn bergab durch Rekuperation wieder zurück gewinnen. Dabei profitiert man bergauf von dem hohen Drehmoment des Elektromotors sowie einem höheren Drehmoment des Verbrennungsmotors, das sich aus der höheren Drehzahl sowie einer kürzeren Übersetzung ergibt. Bergab wird die kinetische Energie zur Rekuperation genutzt. Alternativ kann man bergauf mit wenig Gas die Geschwindigkeit gerade eben halte oder langsam abfallen lassen und dann bergab mit wenig Gas vorsichtig beschleunigen bis man über die gewünschte Geschwindigkeit kommt um dann mit Schwung an der nächsten Steigung zu fahren. Dann wiederholt sich das Ganze.

Gerd
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: KSR1 am 01. Februar 2018, 12:31
Dann ist dies aber genau wie hier ein reiner Laborwert der in der Realität nicht annähernd erreichbar ist - 0.7 liter unter den 3.6 l Laborwerten in Deutschland
Für Dich nicht erreichbar. ;) Nach meiner Einschätzung macht es Sinn, sich an den amerikanischen Werten der EPA zu orientieren.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: YarisKonstanz am 01. Februar 2018, 13:04
Na die japanischen sind sogar für @Knauser unerreichbar ... 2.9l...

Die amerikanischen sind jedoch kein Problem, nach 550 km steh ich laut BC auf 4.8l. Auf das erste Tankergebnis bin ich gespannt ... und auch auf die Zeit danach, wenn ich langsam Gefühl für ihn krieg ;-)

Und meinen Dieselverbrauch schaff ich auch noch ;-)
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: hungryeinstein am 01. Februar 2018, 13:12
Mit 4,8 l auf 100 km hast Du den echten durchschnittlichen Verbrauch des Yaris Hybrid doch schon erreicht.

1.159 Spritmonitornutzer können nicht irren. ;)

Weiter runter kommen nur spezielle Sparfreaks...also Leute wie wir. :D
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Francek am 01. Februar 2018, 13:16
Und meinen Dieselverbrauch schaff ich auch noch ;-)
Mit 4,8l/100km hast du das praktisch ja schon. Das entspricht vom Brennwert 4,85l/100km Diesel und von der CO2-Emission her sogar knapp 5l/100km Diesel. Von Feinstaub und Stickoxiden einmal ganz zu schweigen.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: R1-Rider am 01. Februar 2018, 17:55
Noch eine Frage: Das READY-Symbol leuchtet bei mir immer, ist das normal? Also auch wenn ich 80 km/h drauf habe? EV leuchtet immer sobald der Wagen gestartet ist (auch wenn er steht) und der Benziner nicht läuft - ausser bei höheren Geschwindigkeiten im Rollen (muss ich noch abchecken). Wenn Ready IMMer leuchtet - wofür brauch ich es dann?

EV leuchtet also auch wenn ich rolle ganz ohne Gas zu geben.


READY ist sowas wie der gestartete Motor eines normalen Autos, zeigt also an, dass "der Motor gestartet und abfahrbereit ist". Würde READY nicht leuchten entspräche das einer nur eingeschalteten Zündung, würde beim Yaris aber einen Fehler im Hybridsystem bedeuten.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: LYaris am 01. Februar 2018, 18:44
Na die japanischen sind sogar für @Knauser unerreichbar ... 2.9l...
...
In Japan darfst du innerorts meist nur 30 km/h schnell fahren, außerorts 50 bis 60 km/h und auf der Autobahn 80 bis 100 km/h. Die Zahlen findet man im Internet, allerdings wollen die doch tatsächlich 120 auf Autobahnen einführen... um den Fahrzeugverkauf anzukurbeln?!

Irgendwann will ich da auch noch hin, dann kann ich live berichten.

...
Und wenn es 20 km/h sind und der Durchschnittsverbrauch 15 Liter anzeigt. Wenn man jetzt Gas gibt sind es nicht 15 Liter. Dann sind es 30 Liter.
...
Sagt übrigens auch Wayne Gerdes Weltrekordler im Spritsparen.
Zwei Dinge sollten wir klarstellen:

1. Beschleunigte Fahrt kann man nicht mit Konstantfahrt vergleichen. Daher sind die 30 Liter/100 km im Gegensatz zu den 15 Liter/100 km nur eine Momentaufnahme. Der Wagen gewinnt kinetische Energie, die er auch wieder irgendwo sinnvoll nutzen kann, dann also auf einem bestimmten Stück weniger als 15 Liter/100 km verbraucht. Außer oben kommt ein Stoppschild und du fährst mit 80 km/h und legst davor eine Vollbremsung hin.

2. Wenn du mit 20 km/h einen Berg hochfährst, ist die benötigte Leistung natürlich viel niedriger, es kann aber sein, dass der Motor mit einem geringeren Wirkungsgrad läuft, weil er nach links aus dem Bestpunkt rausfährt. Du müsstest für den besten Wirkungsgrad vielmehr so den Berg hinauffahren, dass die abgerufene Leistung im Bestpunkt liegt:

Das wären etwa 30 PS, also 86 Nm bei 2.400 U/min:

Datei:Ekvu-4m.jpg – Prius Wiki (https://www.priuswiki.de/index.php?title=Datei:Ekvu-4m.jpg)

In diesem Punkt sollte man beschleunigen. Wo sich der beim Ecometer befindet, keine Ahnung (vermutlich in etwa beim Ende von Eco).

Dass du bei niedrigerem Tempo weniger verbrauchst, ist natürlich korrekt, liegt am Ende aber daran, dass man beim Hybrid nicht weit aus dem Bestpunkt hinausfahren kann (auch bei geringer Leistungaanforderung von z. B. nur 10 PS senkt er eben entsprechend die Drehzahl und erhöht die Last) und bei niedrigerem Tempo geringere Fahrwiderstände wirken.

Also ja, du hast mit deiner Beobachtung recht, man verbraucht am wenigsten, wenn man die Geschwindigkeit fallen lässt, aber wenn man eben nicht langsamer werden will oder gar beschleunigen will, ist es ziemlich egal, ob man 25 PS oder 55 PS abruft. Die liegen nämlich beide beim selben Wirkungsgrad (2.000 U/min und 4.000 U/min bei 83 bzw. 95 Nm und ca. 233 g/kWh). Mit 30 bis 40 PS fährt man dann noch einen Hauch sparsamer mit vielleicht 225 g/kWh.

Gefühlt muss ich aber sagen, dass man bei 10 % Steigung im Eco-Bereich garantiert nicht beschleunigen kann, richtig? Folglich sollte man einfach so beschleunigen wie man gut auf sein Wunschtempo kommt, eben ohne Vollgas.

Bei meinem Sirion halte bzw. hielt ich es so, dass ich den 5. Gang drinlasse, solange er bei 3/4 Gas die Geschwindigkeit halten kann oder auch bei Vollgas noch leicht beschleunigen. Runtergeschaltet habe ich erst, wenn er langsamer wurde. So fuhr ich dann eben auf der Autobahn auch immer im 5. Gang die Berge hoch (echte 90 km/h konnte er immer halten) und auch hinter Erlau Richtung Freising habe ich eben nur in den 4. Gang runtergeschaltet und dann ging´s mit 60 bis 70 km/h den Berg hoch. Mit dem Yaris Hybrid würde ich es ähnlich halten - es dürfte ohnehin keinen LKW geben, den man damit behindert. Und die sämtlichen übermotorisierten PKW - tut mir leid - aber es ist doch klar erkennbar, dass ein 75 PS Auto den Berg zwar auch mit 80 bis 100 km/h nehmen könnte, aber dafür Vollgas benötigt. Ich würde also eher flott von 45 auf 65 km/h kommen und dann ganz gemächlich und ruhig bis 70 und 75 km/h weiterbeschleunigen.

Die Alternative mit schnell auf 80 km/h ohne Einsatz des Elektromotors sollte aber auch nur 5 bis 15 % mehr Sprit verbrauchen, also vielleicht 1 bis 2 % auf deine gesamte Strecke gerechnet.

PS:

Sollen wir es berechnen? Bin aber eigentlich zu faul...
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: bgl-tom am 01. Februar 2018, 19:08
Am Berg anfahren/beschleunigen ist immer schlecht für den Verbrauch. Beim HSD auch schlecht für die Ohren.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: R1-Rider am 01. Februar 2018, 22:21
Ist es bei euch auch so, dass nach dem Anfahren am Berg (ich habe auf meinem Heimweg eine Ampel, wo ich meist in der Steigung anhalten muss) der Verbrenner erst nach ca. 5-10sec wieder ausgeht, auch wenn ich schon lange wieder in der Ebene bin, bzw. in meinem Fall sogar bergab fahre und manchmal schon wieder rekuperiere? Das ist jeden Tag so und kann doch kein Zufall sein? Der Akku ist jeweils gut gefüllt, da davor 1,5km Schnellstrasse ist.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Knauser am 01. Februar 2018, 23:55
Na die japanischen sind sogar für @Knauser unerreichbar ... 2,9...

Pro Strecke vielleicht nicht, aber pro Tankfüllung ;-D
Spritmonitor:
14.07.17 = 2,91 l/100 km
28.06.17 = 2,95 l/100 km
20.06.17 = 2,95 l/100 km
14.05.17 = 2,73 l/100 km

Irgendwann da habe ich angefangen mit Pulse&Glide  :icon_herzen02: bis ich kapiert habe wie das geht.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: YarisKonstanz am 02. Februar 2018, 05:40
Hallo @Knauser,
Hut ab ;-)

Mein Mindestrekord lat. BC war auf ca. 40 km 3.2 bzw. 3.3. Allerdings mit einem gesamten Höhenunterschied von ca. 270 meter, ein paar mal Steigungen und Gefälle dabei und ganz viel rollen und P&G...
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: bgl-tom am 02. Februar 2018, 06:45
Ist es bei euch auch so, dass nach dem Anfahren am Berg (ich habe auf meinem Heimweg eine Ampel, wo ich meist in der Steigung anhalten muss) der Verbrenner erst nach ca. 5-10sec wieder ausgeht, auch wenn ich schon lange wieder in der Ebene bin, bzw. in meinem Fall sogar bergab fahre und manchmal schon wieder rekuperiere?
Ja, kenn ich auch, wenn auch nicht ganz so lange (höchstens 5s).
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Knauser am 02. Februar 2018, 08:46
Ja das kenne ich auch. Muss etwas mit Schutz zu tun haben.
Der Verbrennungsmotor dreht immer zum Bauteilschutz mit. Temperatur, zu viel Strom. Irgendetwas in der Richtung vermute ich.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: hybbi56 am 02. Februar 2018, 08:49
Wie schauts mit der Heizungstemperatur aus?  :-X

Gruß hybbi56
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Knauser am 02. Februar 2018, 08:55
Ich und die Heizung sind beim fahren High. Aber nur wenn ich Hybrid fahre ;-D
Und die Lüftung ist aus ;-)
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: teilzeitstromer am 02. Februar 2018, 10:36
Ist es bei euch auch so, dass nach dem Anfahren am Berg (ich habe auf meinem Heimweg eine Ampel, wo ich meist in der Steigung anhalten muss) der Verbrenner erst nach ca. 5-10sec wieder ausgeht, auch wenn ich schon lange wieder in der Ebene bin, bzw. in meinem Fall sogar bergab fahre und manchmal schon wieder rekuperiere? Das ist jeden Tag so und kann doch kein Zufall sein? Der Akku ist jeweils gut gefüllt, da davor 1,5km Schnellstrasse ist.
Das wird der Moment sein, wo das System von Stage 3 auf Stage 4 umschalten will.
Nennt sich "Idle Check".
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: bgl-tom am 02. Februar 2018, 16:57
Wie schauts mit der Heizungstemperatur aus?
Die Heizung ist bei mir fast immer aus. Aber wenn der Motor unerwartet anbleibt, gilt mein erster Blick immer auf die Heizungssteuerung.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Yaris-Gerd am 02. Februar 2018, 17:04
@LYaris schrieb

"2. Wenn du mit 20 km/h einen Berg hochfährst, ist die benötigte Leistung natürlich viel niedriger, es kann aber sein, dass der Motor mit einem geringeren Wirkungsgrad läuft, weil er nach links aus dem Bestpunkt rausfährt. Du müsstest für den besten Wirkungsgrad vielmehr so den Berg hinauffahren, dass die abgerufene Leistung im Bestpunkt liegt:"


Der Yaris HSD hat ein VCT. Der Bordcomputer wird immer die optimale Übersetzung einstellen und damit den Verbrennungsmotor in einem optimalem Wirkungsgrad halten. Das geht  bei einem elektronisch gesteuerten und elektrischen CVT sehr schnell, stufenlos und sehr feinen. Das kann man nicht mit einem Schaltgetriebe vergleichen.

Yaris Gerd 
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: bgl-tom am 02. Februar 2018, 17:56
Der Bordcomputer wird immer die optimale Übersetzung einstellen und damit den Verbrennungsmotor in einem optimalem Wirkungsgrad halten. Das geht  bei einem elektronisch gesteuerten und elektrischen CVT sehr schnell, stufenlos und sehr feinen.
Trotzdem hat er recht. Wenn man nur 10kW braucht und der Akku voll ist, gibt es auch beim eCVT kaum Spielraum, noch die Last anzuheben.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: LYaris am 02. Februar 2018, 18:04
Ich weiß, dass er ihn im optimalen Wirkungsgrad hält, aber dafür hat das System eben eine Kennlinie vorgegeben und jeder Punkt auf der Kennlinie entspricht exakt einer Leistung.

Je nach Leistung, die man abruft, wandert man dann von "links nach rechts" und den Bestpunkt trifft man eben nur bei ca. 30 PS Leistungsanforderung.

Bei 20 und 50 PS liegt in etwa derselbe Wirkungsgrad an und der ist niedriger als bei 30 PS.

Deshalb fährt man eben auch am sparsamsten mit "Pulse and Glide", nicht mit Geschleiche (und dabei nur 10 bis 20 PS Leistungsanfoderung) und Knaufers Methode am Berg mag zwar die sparsamste sein, aber der Motor nicht im Bestpunkt betrieben werden und für YarisKonstanz auch nicht zielführend.

Für YarisKonstanz wird´s am einfachsten und besten sein, zunächst 50 bis 60 PS abzurufen und wenn dann 65 km/h erreich sind, einfach mit 30 bis 35 PS Leistungsanforderung weiterzufahren, also schon sehr nah (bzw. im Bestpunkt).

Ich hole mal meine Exceltabelle raus...
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: bgl-tom am 02. Februar 2018, 18:16
Das Muscheldiagramm, was du meinst, zeigt aber nur die Effizienz pro kWh, nicht pro km. Es kann sparsamer sein, mit weniger Effizienz, aber niedriger Drehzahl zu fahren.

Woher bekommt man ein Muscheldiagram für den Yaris-Motor?
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Knauser am 02. Februar 2018, 18:17
Interessant. Um was geht es denn :-/
Um Wirkungsgrad, Verbrauch, Motorkennfeld?

Bin gespannt. Wenn ihr eine Methode habt um weniger Verbrauch Berg hoch oder bei Pulse&Glide zu haben, dann freue ich mich jetzt schon auf Ergebnisse!

Ich habe die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen.
Pulse&Glide habe ich erst auch nicht verstanden. Ich hbe einfach ausprobiert.

Also bitte meine Beiträge nicht falsch verstehen.
Ich möchte auch noch dazu lernen :-)
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Paul! am 02. Februar 2018, 18:36
Hallo Knauser
Reagier doch bitte mal auf meine Anfrage.Falls Du sie nicht finden solltest, hier noch mal. Wie langenge dauert es, bist der Akku in Stellung P (also im Stand warm laufen lassen, fast voll ist?
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: LYaris am 02. Februar 2018, 19:46
Das Muscheldiagramm, was du meinst, zeigt aber nur die Effizienz pro kWh, nicht pro km. Es kann sparsamer sein, mit weniger Effizienz, aber niedriger Drehzahl zu fahren.

Woher bekommt man ein Muscheldiagram für den Yaris-Motor?
Zu ersterem: Eben weil da die Fahrwiderstände niedriger sind - was ich gar nicht bezweifle. ;)

Ich denke das "schlechtere" der beiden Muscheldiagramme, also des Prius 2 trifft den Yaris recht genau (laut Wikipedia kommt der Motor des Prius 2 zum Einsatz).

Wirkungsgrad – Prius Wiki (https://www.priuswiki.de/index.php?title=Wirkungsgrad)

Also... zur Berechnung:

1.175 kg und 10 % Steigung => etwa 1.147 N Hangabtriebskraft (konstant)
Rollwiderstandsbeiwert etwa 0,012 => 138 N Rollwiderstand (kann hier als konstant angenommen werden)
cW-Wert rund 0,29, Stirnfläche rund 2,1 m² => Luftwiderstand (rho * cW * A * 1/2 * v² abhängig von Geschwindigkeit)

Leistung = Kraft * Geschwindigkeit

Ich kann nun also "ganz einfach" die Leistung ausrechnen, die ich benötige, um mit 60 km/h (16,66 m/s) diesen Hang hochzufahren. Es sind 23 kW (32 PS) und das nur, um die Geschwindigkeit zu halten. 19 kW kommen allein von der Hangabtriebskraft.

Für konstant 80 km/h benötigt man 33 kW (45 PS).
17 kW (23 PS) sind´s bei 45 km/h.

YarisKonstanz könnte also bei 45 km/h das System auf 45 PS einstellen (3.400 U/min) und einfach bei dieser Leistung bleiben. Der Wagen würde zunächst mit den 22 überschüssigen PS eher "flott" auf 60 km/h beschleunigen, dann gemächlich weiter bis 70 km/h und dann ganz gemächlich... nie bei 80 km/h ankommen...

Alternativ 55 PS wählen und flotter beschleunigen und bei 80 km/h vom Gas gehen, jetzt mit 45 PS und 80 km/h weiterfahren. Für 55 PS braucht´s 4.000 U/min... Erstens ist der Wirkungsgrad bei 4.000 U/min niedriger, zweitens sind die Fahrwiderstände höher, weil man zu jeder Zeit schneller fährt, man wird also definitiv mehr verbrauchen.

Am sparsamsten wäre es natürlich, zunächst nahe am Bestpunkt zu beschleunigen, also etwa 30 PS (rund 2.500 U/min) aber schneller als 57 km/h wird man so nicht und selbst die erreicht man nur sehr zäh. Man könnte also die Leistung immer 5 PS über der gerade eben nötigen halten bis man 80 km/h erreicht hat. Man würde hierfür die Drehzahl mit der Geschwindigkeit erhöhen, ähnlich wie bei einem herkömmlichen PKW.

45 km/h => 2.500 U/min
50 km/h => 2.500 U/min
55 km/h => 2.600 U/min
60 km/h => 2.800 U/min
65 km/h => 3.000 U/min
70 km/h => 3.250 U/min
75 km/h => 3.500 U/min
bis 80 km/h => 3.750 U/min -> bei 80 km/h dann auf 3.400 U/min absenken

Achtung: Die Beschleunigung ist dabei sehr zäh und nicht konstant und ich bezweifle, dass man nach 1 km schon 80 km/h erreicht hat... ein Knauserer würde wenn überhaupt 1 PS mehr als nötig einstellen und das auch nur, um seinen Hintermännern eine Freude zu machen. Schneller als 50 km/h wäre er oben am Hang dann auch nicht. Aber immerhin. ;)

Da man auf der Kennlinie fährt, ohne Volllastanreicherung ist es aber - abgesehen vom leicht niedrigeren Wirkungsgrad und den höheren Fahrwiderständen - relativ egal. Entspannter (für die Hintermänner) ist flotteres Beschleunigen und der Mehrverbrauch kaum feststellbar (bei 10 % Steigung macht der Luftwiderstand bei 45 km/h 4,4 % der Fahrwiderstände aus, bei 80 km/h knapp 13 %). Der Mehrverbrauch dürfte sich - bezogen auf das Bergstück - im oberen einstelligen Prozentbereich befinden (ca. 3 % (nicht Prozentpunkte) niedrigerer Wirkungsgrad und 5 % höhere Widerstände).

Jetzt wenn der Wagen die Drehzahl anzeigen würde und man auch wüsste, dass er sich (wenigstens annähernd) auf der Kennlinie bewegt... letzteres setze ich einfach voraus...

Jetzt müssen wir noch die Frage von Knauser angehen: Welche Geschwindigkeit am Hang?
Da gibt´s tatsächlich je nach Steigung ein Optimum (schätze ich) und wenn´s flach ist, kann sogar "Pulse and Glide" Sinn ergeben.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Knauser am 02. Februar 2018, 19:52
Hallo Knauser
Reagier doch bitte mal auf meine Anfrage.Falls Du sie nicht finden solltest, hier noch mal. Wie langenge dauert es, bist der Akku in Stellung P (also im Stand warm laufen lassen, fast voll ist?
Habe ich gemacht
Anfahren mit Strom (https://forum-alternative-antriebe.de/index.php/topic,7531.msg127468.html#msg127468)

Die 1. drei Zeilen.
Es ist Unterschiedlich von Temperatur, Akkuladezustand.
Ich möchte auch gleich noch auf deine Anschuldigungen reagieren.

Und wenn man nur 1 Sache davon umsetzen kann.
Meinst du tatsächlich ich kann 24h so fahren?
Irrtum. Geht nicht. Ich mache auch nur das was geht zu den Uhrzeiten zu denen das geht.

Ich hätte es auch einfach lassen können.

Hätte meine Spritmonitor Einträge gepflegt und andere hätten grübeln können wie ich das mache. Nun bin ich ein Mensch der gern wissen teilt.

Wenn dir das alles nicht passt. Dann lese es doch nicht.
Und warum habe ich nur das merkwürdige Gefühl, dass du nicht der User bist für den du dich aushiebst? Ein anderer User der mich nicht leiden kann ist seit dem sehr inaktiv.

Ach egal. Ich verschwende hier meine Freizeit :-(
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Paul! am 02. Februar 2018, 20:29
Danke für Deine Antwort. War wohl in dem vielen Text für mich unter gegangen.
Das hat mit passen nichts zu tun. Manche Erkenntnisse scheinen widersprüchlich. Ist auch nur meine persönliche Meinung. Die letzten Bemerkungen sind zwar eine Unterstellung, aber was soll`'s. Du selbst warst auch schon mal für Monate auf Tauchstation und hattest sicher Deine Gründe. Geht mich auch nichts an. Und wenn ich das ein oder andere in Frage stelle, faß das bitte nicht persönlich auf. Wenn mich etwas interessiert, oder ich es nicht verstehe, kann ich zur Nervensäge werden. Was soll ich machen, dass Du Dich durch meine Zweifel nicht angegriffen fühlst?
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: LYaris am 02. Februar 2018, 20:29
...
Ach egal. Ich verschwende hier meine Freizeit :-(
Nur wenn du dich über andere aufregst. ;)

Ich versuche mal eine Tabellenkalkulation für den Yaris aufzusetzen, eine einfache...
Die Kennlinie kann man immerhin schneller aufsetzen als ein komplettes Muscheldiagramm.

Im Anhang ein kleines Programm... bzw. Screenshots davon. Die Inputdaten und der Output. Ist nur leider nicht für Hybridantrieb geeignet. Vielleicht kann ich das noch einbauen.

Der Mehraufwand sollte vernachlässigbar gering sein... aber ich glaube ich schreib´s lieber gleich neu.  :-/  :ktz:
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Yaris-Gerd am 02. Februar 2018, 20:30
@LYaris

Man kann bei der gleichen Last und Drehzahl, also der gleichen Leistung unterschiedlich schnell beschleunigen bzw. fahren. Ein Hybridsystem arbeitet nach dem Prinzip, dass es überschüssige Leistung vom Verbrennungsmotor in die Batterie speichert und sie bei genügend geladener Batterie sie über den Elektromotor wieder abgibt. Dabei gibt es auch Verluste. Aber es wird dir in der Praxis kaum gelingen den Verbrennungsmotor immer im optimalen Wirkungsgrad zu halten. Außerdem hat der Yaris einen Atkinson Motor. Der Atkinson Zyklus wird variabel über die Ventile gesteuert. Deshalb ist der Bereich auch ziemlich groß. Es gibt übrigens zwei Kennlinien. Das hängt mit der Steuerung des  Atkinson Zyklus zusammen. Mehr möchte ich jetzt nicht mehr dazu schreiben. Es haben schon andere versucht, Das HSD zu überlisten. Dabei haben sie immer die Rechnung ohne die Systemsteuerung von Toyota gemacht.


Gerd
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: LYaris am 02. Februar 2018, 20:38
Ok, habe ich verstanden. ;)
Ganz so einfach ist´s eben nicht, weil der im Hintergrund noch viel mehr Dinge macht (Akku laden etc.), die man nicht wirklich nachvollziehen kann.

Dann war´s ein einfacher Versuch und ich bin kläglich gescheitert...
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Knauser am 02. Februar 2018, 20:52
Danke für Deine Antwort. Was soll ich machen, dass Du Dich durch meine Zweifel nicht angegriffen fühlst?
Bitte gern geschehen.

Ich werde hier angegriffen, seit dem ich hier bin.
Erst Kauf, Hin und her. Dann welches Auto Hybrid oder 1,
1.0. Dann Internetkauf vs. vor Ort. Dann jetzt Spritsparen.

Zum Schluss bin ich immer meinen eigenen Weg gegangen.
Und freue mich über JEDES NETTE WORT!

So liebe ich zum Beispiel die Ausführungen von @YarisGerd
Staune über die Berechnungen von neuen Spritsparusern wo ich dann aussteige, wenn mit Prozenten und Formeln rum geschmissen wird. Mathematik ist nicht meins :-[ aber die User haben meine höchsten Respekt dafür.

Ja was kannst du machen?
Einfach bei der Wortwahl etwas überlegen ob du damit jeden angreifst. An @bakerman23 musste ich mich erst gewöhnen. Den würde ich gern mal Guten Tag sagen :-) Bin gespannt ob er auch im richtigen Leben so ist wie er schreibt.

Du siehst ich bin da etwas sensibel.
Und wenn man mich angreift laufe ich weg :-[

Ich möchte nur helfen.
Nicht klug scheißen.
Und ich möchte gern dazu lernen ;-)

Ich mag gern Friede Freude Eierkuchen ;-D

@LYaris ich hebe den Hut!
Hammer was du da auf die Beine gestellt hast. Einfach nur Hammer. Das muss man ja studieren. Finde ich toll!
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: LYaris am 02. Februar 2018, 21:29
Danke für die Blumen, habe ich tatsächlich vor ein paar Jahren mal in den Semesterferien aufgesetzt. Das ist so komplex...  :icon_doh:

 :-X Ich bin übrigens davon überzeugt, dass, wenn ich 1 km bergauf fahre und dabei 30 bis 50 PS abrufe, es eigentlich nicht viele Betriebspunkte geben kann bzw. der Akku da wenig mitspielt, zumindest wenn die Batterie "voll" ist und ich nicht elektrisch beschleunige. Wenn ich nämlich mit vollem Akku nur 2 km komme, maximal und das bei < 5 PS Leistungsentnahme (mehr braucht man bei 25 km/h nicht), dann ist die Akkuleistung "vernachlässigbar". Ob der da jetzt noch versucht mit vielleicht 1 kW die letzten beiden Balken zu füllen... Der Atkinsonzyklus hat letztlich auch keinen Einfluss auf die Kennlinie. Natürlich werden je nach Drehzahl und Last die Ventile eingestellt, aber eben automatisch.

Hier gibt´s zwar ein paar Ausreißer... aber wenn ich mehr als 15 bis 20 PS abrufe, nicht mehr:

http://fotologs.miarroba.st/photo/3351919/86/580x441/5e89a95722b0e0be/1317834806.jpg

Kopliziert ist freilich eine Ortsdurchfahrt zu simulieren, wo er mal el. fährt, dann wieder lädt, dann mit dem Verbrenner. Für 50 km/h werden nur rund 4 kW benötigt. Wenn ich aber 10 kW und mehr abrufe (konstant bei recht vollem Akku), stellt er eine Drehzahl auf der Linie ein und gut ist´s.

Ist aber nur eine Behauptung von meiner Seite.
:-X
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Yaris-Gerd am 02. Februar 2018, 23:48
Der Atkinson Zyklus hat sehr wohl einen Einfluss auf die Kennlinie. Es wird schließlich die Kompression und die Brennraum Füllung verändert. Es wird bei dem Entwicklungsstand des Toyota Atkinson Motors mehr angesaugt als benötigt. Dann wird zu Beginn des zweiten Taktes (Verdichten) Verdichten etwas vom Verbrennungsgemisch wieder in den Ansaugtrakt geschoben. Das Einlassventil schließt und es wir verdichtet. Wird das Auslassventil etwas eher geschlossen, hat der Zylinder eine größere Füllung und eine höhere Verdichtung. Der dritte Takt (Arbeitstakt) treibt den Kolben über den gesamten Hub. Übrigen der MG2 hat 60 PS. Die meiste Leistung bekommt er vom MG1, der vom ICE angetrieben wird. Ich habe auch nicht geschrieben, das Du rein elektrisch einen Berg hochfahren sollst. Der Atkinson Motor hat Bauart bedingt ein relativ niedriges Drehmoment. Da aber der Elektromotor ein relativ hohes Drehmoment hat, dient er gut zur Unterstützung des Verbrennungsmotors. Wenn man auf der Autobahn in Bergigen Gelände fährt und bergauf eh viel Gas geben muss, und das Gaspedal fast ganz durchgetreten hat, dann ist das für den Verbrennungsmotor schon Vollgas.  Dann kann man auch ganz durchtreten. Dan werden noch einmal 26 PS zusätzlich aktiviert. Die bringen aber viel Drehmoment, weil der Drehmomentverlauf vom drei Phasen Synchron Motor fast linear ist. Das geht bergauf nur für eine kurze Strecke. Aber diese Energie kommt nicht vom Verbrennungsmotor (ICE). Bergab wird sie sehr schnell wieder aufgeladen. Das dauert nicht lange. Das ist kein Elektroauto. Lade- und Entladezyklen sind beim Hybridauto sehr kurz.  Das macht man dann, wenn das Auto an Fahrt verliert, damit man mit nicht so viel Geschwindigkeitsverlust an der Kuppe ankommt.

   Systemleistung 100 PS
- ICE                      74 PS        MG2  60 PS maximale Leistung
-------------------------      -            24 PS Extraleistung
=                            24 PS      --------------
                                                        34 PS normale Leistung des MG2
74 PS - 34 PS = 40 PS Bei leerer Batterie kann der ICE 40 PS über das PSD mechanisch auf die Antriebsachse bringen und über die Umwandlung mit Hilfe des MG1 in Form von elektrischer Energie durch den MG2 mechanisch 34 PS.

Gerd
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: happyyaris am 02. Februar 2018, 23:56
Danke für die Erläuterung. Und was bedeutet dies am Berg? Gefühlt scheint mir der Yaris Hybrid mit dem 75 PS im Atkinson-Zyklus dauerhaft weniger Leistung am Berg zu haben als mein früherer 60 PS Sauger (Ford Ka).
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Yaris-Gerd am 03. Februar 2018, 00:30
Ja, Du musst schon richtig durchteten. Aber weil die Motordrehzahl so schnell hochgeht, hört sich das so an, als würde er sich sehr anstrengen. Man darf auch nicht  vergessen, dass der Yaris HSD 1,4t wiegt. Das macht sich bergauf natürlich bemerkbar. Aber durch die variable Übersetzung wird das teilweise wieder wett gemacht. Ich habe noch den VFL. Da kann man noch hin und wieder im Super Power Modus ein paar PS abrufen und bei relativ niedriger Drehzahl und hohem Drehmoment zügig beschleunigen. Der ist nichts für @Knauser . Der fährt nicht gerne schnell und außerdem ist dann der Verbrauch hoch. Aber der Yaris geht ab und ist dabei schön leise.

Gerd
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: LYaris am 03. Februar 2018, 00:48
Leider reden wir hier komplett aneinander vorbei. In den Szenarien, die ich beschrieben habe, werden keine > 74 PS abgerufen, sondern 30 bis 55 PS. Die Batterie ist außerdem gut gefüllt (und wenn nicht, dann schon nach wenigen 100 m, danach geht da nichts mehr hinein, zumindest nicht mit 34 PS, denn wenn ich da wirklich 34 PS anlege, ist sie nach spätestens 300 bis 500 m voll). Es wird also eine konstante Leistung abgerufen, die der Verbrenner bereitstellen kann und auch bereitstellen wird, ohne unter Zuhilfenehme der E-Maschine Energie aus der Batterie zu ziehen oder diese (mit hoher Leistung) weiter aufzufüllen.

Der Atkinson-Zyklus hat wie du natürlich richtig beschreibst einen Einfluss auf den Füllgrad und z. B. auch das Drehmoment, aber das interessiert nicht, wenn der Motor auf seiner Kennlinie betrieben wird. Ja, er hat untenrum weniger Drehmoment, aber er wird doch untenrum gar nicht betrieben. Man fährt nicht mit dem Verbrenner an. Er hat fest eingestellte Betriebspunkte auf der Kennlinie - dabei ist die Ventilstellung/Füllgrad/etc. für jeden Betriebspunkt klar vorgegeben. Du brauchst 30 PS? Er stellt 86 Nm bei 2.500 U/min ein. Du brauchst 50 PS? Er stellt XY Nm bei XYZ U/min ein. Dazu eben auch die passende Ventilstellung. Er wird aber nicht auf die Idee kommen, wenn du 40 PS brauchst, dass er 70 Nm bei 4.000 U/min einstellt... oder 110 Nm bei 2.550 U/min. Diese Betriebspunkte sind wohl motortechnisch möglich, aber er wird sie nicht ansteuern. Für 40 PS stellt er 92 Nm bei 3.200 U/min ein.

Natürlich kann er auch 30 PS bereitstellen, indem er 10 PS vom E-Motor und 20 PS vom Benziner liefert, aber warum sollte er das tun? Nochmal: Wir fahren 1 km lang eine 10%ige Steigung hoch, rufen dabei eine bestimmte Leistung ab, die der Verbrenner ohne Probleme auf seiner Kennlinie unter Beibehaltung des optimalen Wirkungsgrads bereitstellen kann.

So ganz verstehe ich daher nicht worauf du hinauswillst...

@Yaris- und 225xe-Fahrer:

Der Ford Ka wog rund 150 bis 200 kg weniger bei annähernd gleich hohem Drehmoment und wie beschrieben ist schon bei geringer Steigung die Hangkraft der überwiegende Fahrwiderstand. Ich schätze auch, dass der Ka recht kurz übersetzt war, auch deshalb gut am Gas hing. Mein 56 PS Sirion (89 Nm Drehmoment) fühlt sich auch in jeder Lebenslage flotter an, insbesondere im ersten Gang. Das sind/waren andere Autos. ;)
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: KSR1 am 03. Februar 2018, 00:49
Trotzdem hat er recht. Wenn man nur 10kW braucht und der Akku voll ist, gibt es auch beim eCVT kaum Spielraum, noch die Last anzuheben.
Wenn der Akku "voll" ist und nur 10kW für den Vortrieb benötigt werden, dann fährt man elektrisch.

LG
Klaus
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: LYaris am 03. Februar 2018, 00:52
...
Man darf auch nicht  vergessen, dass der Yaris HSD 1,4t wiegt.
...
Inklusive Fahrer 1.160 bis 1.235 kg nach Werksangabe, lese ich zumindest im Prospekt. Nachgewogen vielleicht 1.250 bis 1.300 kg, aber 1,4 Tonnen?
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: bgl-tom am 03. Februar 2018, 06:48
Wenn der Akku "voll" ist und nur 10kW für den Vortrieb benötigt werden, dann fährt man elektrisch.
Das war ein Zahlenbeispiel. Einen längeren Berg fahre ich nie elektrisch hoch, weil der Akku dann ratz-fatz leer ist und er den dann auch noch beim Hochfahren aufladen will, mit starken Folgen für den dann fehlenden Komfort (hohe Motordrehzahl).
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Knauser am 03. Februar 2018, 08:29
Ich fahre gern mit durchgetretenen Gaspedal ;-D es ist nur Disziplin und mir immer wieder selbst sagen „mache es nicht „. Gerade Berge rauf um zu zeigen „von wegen keine Leistung“.  :-P zum Hintermann der drängt ;-) Das mag ich. Das er eben sparen kann und mich trotzdem in den Sitz drückt. Kann dem Auto und mir mal den Popo retten.

@LYaris ich kann es nur lesen und staunen  :applaus:
Ich dachte schon ich gehe da mit Taschenrechner ran, aber du könntest mich bei entsprechender Strecke hinter dir lassen.

Ich freue mich darauf  :wldn:
Vor allem hoffe ich das dabei rauskommt, was anderen hier und da weiter hilft.

Berge, Geschwindigkeit, Beschleunigung, wie lange kann man rollen. Das sind für mich die entscheidenden Punkte.

Ich habe doch geschrieben, dass ich meinen Arbeitsweg nun dem Verkehrsaufkommen anpasse. Nun kommt es, immer noch 3,2 l/100 km, schon über 700 km gefahren und noch keine Reserve. Und das bei 3 Grad Celsius Außentemperatur.

Meine Strecke hin 69,2 km (1:50h) und zurück 63,4 km (1:30 h) lohnt sich.  Die paar Kilometer Bundesstraße, insgesamt 19,8 km gespart (Hin+ Zurück zusammen) machen so viel aus. Die paar Kilometer, aber x Arbeitstage, da kommt pro Tankfüllung was zusammen.

Und natürlich, dass ich mich auf der Bundesstraße nicht mit 80 km/h Berge von 40 Tonnern hoch hetzen lasse. Sondern schön zur Bremsen Pflege (mache ich ja sonst kaum) in der nächsten Bustasche verschwinde und dann eben mit 30-50 km/h ohne jemanden hinter mir, den Berg mit Verbrennungsmotor an hoch fahre.

Man kann sogar mit der Zeit gut einschätzen „schafft man den Berg hoch zu schleichen oder gibt man lieber Gas?“ Ein Blick in den Rückspiegel, wie weit ist das nächste Auto weg? Behindere ich jemanden? Und danach entscheide ich- so weiter oder Gaspedal treten.

Ich möchte so gern Hypermiler sein und den Tank leer fahren. Aber heute muss ich. Entweder heute früh, heute Mittag oder heute Abend. Kommt auf die Preise an.

Gestern Abend für 1,28€/L E10 hätte ich gekonnt, aber ich wollte so gern mal wieder eine große Kilometerzahl sehen.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: YarisKonstanz am 03. Februar 2018, 08:31
Guten Morgen

Ich denke ideal wäre auf jeden Fall wenn man den YH dazu bringt, ähnlich wie ein Auto 1.0 Geschwindigkeiten knapp über dem Standgas zu halten. Mit einem minimalen Verbrauch würde dies dafür sorgen den Akku nicht laufen zu entleeren und vor allem dort zu gebrauchen wo er sinnvoll einzusetzen ist also beispielsweise im Stadtverkehr. @Knauser brachte hier zu den Trick die Heizung aufzudrehen dies bringt aber wohl nur etwas wenn der Motor noch kalt ist
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Knauser am 03. Februar 2018, 09:02
Ja das mit der Heizung weiß ich erst seit gestern. Nie dran gedacht. Was macht man im Sommer? Bisher kenn ich nur die Heizung um den Motor an zu machen.

In unserem inneren wollen wir doch Handschaltung fahren ;-) neeee nie wieder ;-D
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: YarisKonstanz am 03. Februar 2018, 09:08
Also wenn ich die Möglichkeit habe den Verbrauch positiv zu beeinflussen hätte ich auch keine Probleme damit zu schalten. In diesem Punkt schafft es die Logik von Toyota definitiv nicht an das Optimum heran zu geraten.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: bgl-tom am 03. Februar 2018, 09:52
Die Logik von atoyoT schafft es, besser zu sein als 90-95% der Fahrer. Das einzige, was wirklich noch fehlt, ist ein Super-Eco-Mode, wo Komfort hinter Sparsamkeit zurückstehen muss, also die Heizung keinen Einfluss mehr auf den Antrieb hat.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Knauser am 03. Februar 2018, 10:23
@bgl-tom den SuperEco Mode würde ich sehr gern haben. Und die deutsche Presse würde dann damit fahren und sagen "das Auto taugt nichts".
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Mad55 am 03. Februar 2018, 10:53
Den Super-Eco-Mode gibt es doch. Rechte Hand & Ausschalter. Immer dann benutzen, wenn man irgendwo zum Stehen kommt. Wenn der Benziner zum Heizen während des innerstädtischen Fahrens anspringt, ist der Mehrverbrauch vernachlässigenswert. An der Ampel ist er aber enorm.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: YarisKonstanz am 03. Februar 2018, 12:22
Die Logik von atoyoT schafft es, besser zu sein als 90-95% der Fahrer.

Das mag schon sein aber immerhin diskutieren wir hier alle über den eigenen Fahrstil , über gewisse Modifikation das normal üblichen und geben hiermit auch zu, dass die Logik nicht allwissend ist. Ich bin mir sicher, dass die Alternative, laufend zwischen den beiden Betriebsmodi umzuschalten, den Verbrauch positiv beeinflussen könnte. Vor allem wenn man es schaffen würde durch gerade etwas mehr als Standgas die Akkus für den Start Zyklus wieder aufzufüllen
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Yaris-Gerd am 03. Februar 2018, 13:40
Der Elektromotor MG2 läuft beim Yaris HSD immer mit. Da kommt bei meiner Berechnung zum Tragen. Wenn der Verbrennungsmotor 74 PS leistet, dann geht nicht die gesamte Leistung auf den Antrieb. Ca. 2/3 der Kraft geht als mechanische Drehbewegung auf den Antrieb und ein Drittel geht auf den Elektromotor/Generator MG1. Der erzeugt dabei Strom. Dieser Strom wird bei hoher Leistungsanforderung und bei voller Transaktinsbatterie komplett  dem Elektromotor MG2 zugeführt, der die Antriebsachse direkt antreibt. Wenn man das Gaspedal ganz durchtritt, wir die Transaktinsbatterie nicht geladen, weil alle Energie für MG2 benötigt wird. Aber, wenn die nicht mehr voll genug ist, wird auch kein Strom mer aus ihr entnommen.  Dann hat man noch 74PS. Danach wird sie natürlich wieder geladen. Nach meinem Beispiel kam aber gleich nach der Bergkuppe ein langes Gegälle. Da wird sie durch Rekuperation wieder aufgeladen.

P.s. Mit dem Gewicht habe ich mich vertan. Sorry, knapp daneben ist auch vorbei!

Gerd
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Yaris-Gerd am 03. Februar 2018, 13:45
Durch eine Gangschaltung bekommt man keinen niedrigeren Verbrauch. Dazu müsste man mit konstanter Geschwindigkeit über eine längere Strecke genau so fahren, dass der Verbrennungsmotor im optimalem Bereich fährt.

Gerd
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: ellert_de am 03. Februar 2018, 17:07
Durch eine Gangschaltung bekommt man keinen niedrigeren Verbrauch. Dazu müsste man mit konstanter Geschwindigkeit über eine längere Strecke genau so fahren, dass der Verbrennungsmotor im optimalem Bereich fährt.

Gerd

Vielleicht mit 8 oder 10 oder 12 Gänge.
Bloß so ein Ding schnell genug und passend zu schalten wird schwierig per Hand.
Bei Automatiken versucht man es ja

Schalter hängt man auch deshalb mit dem relativ schwachen Yaris ab, weil nicht jeder ein Meister im Schalten ist.

Gruß
Helmut
.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Yaris-Gerd am 03. Februar 2018, 18:02
Das HSD hat unendlich viele Übersetzungen. Wenn man ein Getriebe mit sehr vielen Gängen baut, wird der Wirkungsgrad sehr schlecht, weil die Masse und der Rollwiderstand mit jedem Zahnrad größer werden. VW hat mit seinem neuen Supergetriebe deshalb schon versucht, wie beim Fahrrad, durch Kombination von Zahnrädern, mehr Übersetzungen zu realisieren. Um einen Overdrive für schnelle Autobahnfahrten zu realisieren hat Toyota den Enery Recycle Mode oder auch Heretical Mode genannt erfunden. Der macht die Übersetzung bei geringer Last noch länger und senkt sowohl Die Drehzahl des Verbrennungsmors als auch den Benzinverbrauch. Das habe ich schon in diesem Forum erklärt. Wenn man kurz das Gaspedal lupft, und dann leicht gefühlvoll Gas gibt, sodass das Auto gerade die Geschwindigkeit hält, dann geht die ICE Drehzahl runter und auch der Verbrauch.

Gerd
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: KSR1 am 03. Februar 2018, 20:37
Bisher kenn ich nur die Heizung um den Motor an zu machen.
Fahrpedal betätigen. ;)
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: YarisKonstanz am 03. Februar 2018, 21:21
Durch eine Gangschaltung bekommt man keinen niedrigeren Verbrauch. Dazu müsste man mit konstanter Geschwindigkeit über eine längere Strecke genau so fahren, dass der Verbrennungsmotor im optimalem Bereich fährt.

Dem kann ich nur bedingt zustimmen. Beim beschleunigen stimmt dies zwar aber auf der Ebene kann ich hier auch mit 80 km/h  oder etwas mehr mit ganz wenig Gas und einem minimalen Gebrauch die Geschwindigkeit halten. Sozusagen auch eine Art P&G nur ohne Elektro. Ideal ist es hier natürlich auch die Strecke zu kennen und vorausschauend und zahm zu fahren.

...Wenn man kurz das Gaspedal lupft, und dann leicht gefühlvoll Gas gibt, sodass das Auto gerade die Geschwindigkeit hält, dann geht die ICE Drehzahl runter und auch der Verbrauch
Genau den Punkt muss ich noch ertasten um die Geschwindigkeit zu halten und somit den Akku für Stadtfahrten zu reservieren und es schaffen mit einem sehr geringen Verbrauch zu fahren. Hier würde es mich interessieren wie weit ich beim Momentanverbrauch runter komme ohne das der Motor ausgeht.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Knauser am 03. Februar 2018, 21:22
Das funktioniert in der 30 Zone nicht. Dann wird man zu schnell.

Hat mal jemand versucht bei D auf der Bremse oder P den Akku zu laden? Wayne Gerdes hat es doch hier:
https://youtu.be/7fzLpd9ntXU

Zu dem Mann gesagt.
Der sollte am Anfang den Akku laden. In D auf der Bremse und Gaspedal getreten. Allerdings beim Prius.

Folgende Notsituation:
Man kommt aus einem Wohngebiet, auf 30 km/h begrenzt auf eine Bundesstraße wo 100 km/h erlaubt sind. Ohne Ampel. 

Der Akku ist leer.
Und dann noch in einer Kurve.

Ich habe die Situation täglich!
Da heißt es Vollgas und zum Glück Stufenlose Automatik.
Aber mir stehen da manchmal doch Angstperlen auf der Stirn. Die hinter mir interessiert es nicht. Für die bin ich ein Schleicher mit 50 km/h. Das ich aber gerade los gefahren bin sehen sie nicht. Sie kommen ja erst in die Kurve.

Nun würde ich da rechts ran fahren und genau das machen. Dann hätte ich 100 PS anstatt 75 PS. Das fetzt schon mehr ;-D
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Paul! am 03. Februar 2018, 22:19
Heizung ein und ausschalten bringt an anderer Stelle auch Einsparungen im Winter. Wenn es  hüglich wird, schalte ich bergauf die Heizung ein, auf dem Kamm wieder aus. Berghoch ist der Motor eh an. Wenn ich in den bergauf Phasen die Heizung auf volle Pulle stelle, ist es bis zu nächsten Hügel immer schön warm und es wird nicht zusätzlich Sprit für die Heizung verbraucht.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: bgl-tom am 04. Februar 2018, 07:52
Wenn es  hüglich wird, schalte ich bergauf die Heizung ein, auf dem Kamm wieder aus.
So ähnlich hab ich es vor Jahren mit meinem Diesel-Focus im Hochsommer gemacht. Bergauf Klima aus, bergab - auch zum mitbremsen - Klima an. War im Bayerischen Wald, wo es schon ganz schön steile und lange Berge gibt. B20 von Freilassing bis Weiden standen dann 3,3LHK auf dem BC, zwischenzeitlich 3,2LHK. Für einen Diesel von 2005 mit Normverbrauch von 4,8LHK fand ich das gut.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Yaris-Gerd am 04. Februar 2018, 10:41
@YarisKonstanz

Lies dir das mit der konstanten Geschwindigkeit noch einmal durch. Es ging nicht um niedrigen Verbrauch auf ebener Strecke, sondern um einen effizienten Wirkungsgrad.

Um auf ebener Strecke in den Heretical Mode zu kommen, brauchst Du bei erreichen der gewünschten Geschwindigkeit nur kurz das Gaspedal ganz los zu lasen. Dann geht die Drehzahl sofort runter. Dann gibst Du sofort wieder vorsichtig etwas Gas. Mit Gefühl steigerst Du das, bis die Drehzahl anfängt hochzuschnellen. Dann ein kleines Bisschen zurück. Jetzt sollte dein Auto mit niedriger Drehzahl und konstanter Geschwindigkeit fahren. Auch der Verbrauch sollte jetzt nicht zu Hoch sein. Das geht bis etwa Tacho 140. Danach bist Du schon nahe der Höchstgeschwindigkeit von 180 Km/h lt. Tacho, die er nicht immer schafft. Meistens fahre ich aber auf  der Autobahn zwischen 100 und 130 Km/h lt. Tacho. Dann verbrauche ich im Schnitt zwischen 4,4 und 5l/100Km. Wenn dein Yaris HSD einen Tempomat hat, kann man den auch benutzen. Den kann man auch zum Beschleunigen benutzen.

Gerd
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Francek am 04. Februar 2018, 12:28
Der heretical Mode lohnt sich allerdings nur, wenn der Zugewinn an Motorwirkungsgrad den Verlust an Getriebewirkungsgrad überkompensiert. Denn getriebeseitig ist der heretical Mode aufgrund zwischen elektrischem und mechanischem Zweig kreisender Blindleistung die Betriebsart des leistungsverzeigten Getriebes (PSD) mit dem niedrigsten Wirkungsgrad. Natürlich wissen unsere Toyoten das und stellen den heretical Mode deshalb auch nur in bestimmten Betriebspunkten zur Verfügung. Dennoch kann es günstiger sein, auf Konstantfahrt im heretical Mode zu verzichten und stattdessen alternierende Geschwindigkeiten so zu fahren, dass der heretical Mode nicht zum Tragen kommt.
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Knauser am 04. Februar 2018, 15:49
@YarisGerd also funktioniert das am besten mit dem kurz Fuß vom Gas, wenn man schneller als 70 km/h fährt? Oder funktioniert das auch bei kleinen Geschwindigkeiten?
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Yaris-Gerd am 04. Februar 2018, 16:55
Das geht auch bei niedrigeren Geschwindigkeiten. Aber es kann sein, dass das HSD dann in de EV Modus schaltet. Probier es doch mal aus!

Gerd
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: Knauser am 04. Februar 2018, 17:38
...dass das HSD dann in de EV Modus schaltet. Probier es doch mal aus!
Sobald ich den Fuß vom Gas nehme leuchtet die EV Lampe und die leuchtet bei mir viel und der Akku ist meistens voll dabei.

Naja, wenn man maximal 70 km/h fährt  :-D
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: LYaris am 06. Februar 2018, 20:07
Ich bin mit der ersten Tankfüllung bei 4,2 Liter/100 km gelandet, was ich in Ordnung finde. In die Arbeit bzw. nachhause sind´s bei -2 bis 8 °C rund 4,0 bis 4,7 Liter/100 km.
Auf der Autobahn hinter einem LKW (mit ausreichend Sicherheitsabstand und Beifahrer) etwa 3,9 Liter/100 km auf Langstrecke (150 km) bei kaum über 0°C. Mit Licht bei Sauwetter (Auto ist nun gut gesalzen) waren´s dann auf dem Rückweg 4,1 Liter/100 km.

Im Jahresmittel werde ich so wohl bei rund 3,9 bis 4 Liter/100 km landen. Finde ich in Ordnung. Mit dem Sirion fuhr ich viel mehr Langstrecke und viel öfter allein.

Bezüglich des Antriebs... ich weiß nun was es heißt, auf die Autobahn zu fahren mit fast leerem Akku. Die Leistung reicht schon aus, gefährlich wird´s wohl nie, aber wenn er aufdreht, um gleichermaßen zu beschleunigen und den Akku zu laden, wird´s schon laut, obwohl nicht viel vorangeht. Das kann ich auch nicht simulieren, aber...

Bezüglich des Bergauffahrens am Kindinger Berg:
Zitat
Verbrauch bislang noch recht suboptimal ... (https://forum-alternative-antriebe.de/index.php/topic,7539.msg127359.html#msg127359)
...
Der Momentanverbrauch des Yaris könnte etwas höher sein, weil er schwerer ist, aber wenn er den Motorwirkungsgrad auf rund 38 % hält, wären das eben auch ca. 7,5 bis 8,5 Liter/100 km bei 80 bis 90 km/h:

Wirkungsgrad – Prius Wiki (https://www.priuswiki.de/index.php?title=Wirkungsgrad)

Ich weiß nur leider nicht, ob er immer die optimale Kennlinie abfährt?!
...
Tatsächlich läuft er da mit einem Momentanverbrauch von rund 6,5 bis 8 Liter/100 km hoch (ist keine konstante Steigung). Also wie erwartet, im "Bestpunkt", den er jeweils fest einstellt. Ist der Akku auf 8 bis 9 Balken lädt er da nichts rein, er wählt also einfach die passende Leistung und setzt die Drehzahl fest. Es gibt keinen Pfeil vom "Getriebe" zum Akku bzw. wechselt der Pfeil konstant (ca. alle 10 Sekunden) zwischen Laden und Entladen (ohne dass man einen Unterschied beim Fahren merkt, er pendelt sich also ein).

Hier ist noch ein Diagramm, auf dem man sehr schön sieht wie sich der HSD die Betriebspunkte wählt, sich zumindest bemüht, auf der Kennlinie zu fahren:

Most efficient speed for best MPG? | Page 2 | PriusChat (https://priuschat.com/threads/most-efficient-speed-for-best-mpg.14675/page-2#post-385899)

Damit bin ich zunächst mal durch, fahre die Woche auch noch mein altertümliches Gefährt aus der Signatur. Wird morgens schneller warm. ;)

PS:

Ich sollte nur die Kupplung drücken... beim Einlegen des Rückwärtsgangs. Wie schnell man sich doch ans neuartige Fahren gewöhnt. Autsch...  :icon_doh:
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: hungryeinstein am 06. Februar 2018, 21:07
Ein sehr guter Wert für den Yaris bei dem Wetter und als Anfänger. Toll.  :-)
Titel: Antw.: Verbrauch bislang noch recht suboptimal ...
Beitrag von: MGLX am 07. Februar 2018, 09:01
Das was @YarisGerd beschreibt, steht sogar beim Prius in der Kurzanleitung. So habe ich im Sommer mit dem Prius 3 die 3 vorm Komma gehabt. Das hängt aber auch stark von Strecke und Verkehr ab.