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Thema: Das Wasserstoffauto hat verloren (11927-mal gelesen)
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Antw.: Das Wasserstoffauto hat verloren

Antwort Nr. 154
Sowohl Wasserstoff als auch Batteriespeichern haben noch viel Entwicklungspotential. Prof. Leach hat allerdings einige Fehler in seiner Darstellung. Für normales Aufladen von Batterien braucht man keine 350KW. Die Wasserstoffgewinnung ist sehe ineffizient und zur Zeit wird Wasserstoff leider aus Kostengründen aus Gas gewonnen. Dabei werden für eine Tonne Wasserstoff 10 Tonnen CO2 erzeugt. Wasserstoff muß sehr hoch komprimiert werden. Einen so hohen Druck zu erzeugen und  vorzuhalten benötigt sehr viel Energie. Wenn dann mehrere Autos hintereinander tanken wollen, muß erst wieder Druck aufgebaut werden. Dadurch dauert der Tankvorgang dann sehr viel länger. Es wird auch nicht vorkommen, dass ale Autos gleichzeitig laden. Es tanken auch nicht alle Autos zur gleichen Zeit. Wenn alle Menschen in Deutschland gleichzeitig alle Hertplatten anschalten würden, würde unser Stromnetz zusammenbrechen. Das passiert aber nicht. Das erinnert mich an die Netzwerktechnik in der EDV. Früher hatten wir Token Ring Netzwerke. Dann kam Ethernet. Bei Token Ring wurden alle Computer in einem Ring verbunden und ein Token, der die Daten enthielt wurde im gesamten Netz im Ring transportiert. Das Netz lief mit 2 MB. Bei Ethernet wurden alle Computer parallel angeschlossen. Wenn dabei zwei oder mehr Computer zur gleichen Zeit ihre Daten senden kommt es zu Konflikten (Kollision). Deshalb muss jedes Mal beim Senden geprüft werden, ob es zur Kollisionen gekommen ist. Wenn ja muss nach einer immer unterschiedlichen Verzögerung ernut gesendet werden. Ethernet lief mit 10mb. Deshalb War es schneller als Token Ring. IBM behauptete, dass bei Ethernet mit zunehmender Belastung aufgrund von Kolussionen die Netzwerkgeschwindigkeit stark runter gehen würde und dann das Token Ring Netzwerk mit 2 mb schneller sein würde. Das ist aber auch nicht eingetroffen. Deshalb glaube ich auch nicht daran, dass die Prognosen von Prof. Lech so eintreffen werden. Wenn man große H2 Speicher mit geringen Drücken baut und den Wasserstoff wie in den von mig gepostet en Video gewinnt, kann man es sehr gut als Stromspeicher einsetzen. Aber für den Einsatz in PKW'S halte ich es nicht für sinnvoll.

Gerd



Antw.: Das Wasserstoffauto hat verloren

Antwort Nr. 157
Sehr schön. Aluminium als Reaktionspartner.
Das wird dann chemisch umgewandelt und somit "verbraucht".
Wird das Aluminiumhydroxid wiederverwendet? Recycling?
Woher kommt das frische reine Aluminium? Wächst auf Bäumen - richtig.
Herstellung von Aluminium frisst mächtig Energie.
Wie sieht es mit der Beschaffung von Gallium, Wismut und Indium aus?
Gibt es das in ausreichenden Mengen, ohne Kinderarbeit abgebaut und ohne Naturzerstörung?

Ich schlage vor, dort Milliarden von Forschungsgeldern zu versenken. Wasserstoffwirtschaft muss boomen.

Gruß
Helmut

Antw.: Das Wasserstoffauto hat verloren

Antwort Nr. 158
Ein Wort: Energieerhaltungssatz.

 

Antw.: Das Wasserstoffauto hat verloren

Antwort Nr. 159
All das sind gute Fragen. Auf den Energieerhaltungssatz habe ich auch schon hingewiesen. Wenn die Aluminium Legierung nur als Katalysator wirkt, muss es ja nicht erneuert werden, weil ein Katalysator ja nicht reagiert, sondern nur als Reaktionsbeschleuniger wirkt. Meine Vermutung geht dahin, dass man zur Lösung der Verbindung mehr Energie benötigt, als man anschließend gewinnt. Das heißt,  dass man mehr Strom reinstecken muss als man wieder heraus bekommt.  Die Holländer haben schon vor einigen Jahren ihr H2 Fuel als großen Durchbruch angepriesen. Dann kam aber nichts.

Gerd