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Thema: Das Wasserstoffauto hat verloren (7507-mal gelesen)
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Antw.: Das Wasserstoffauto hat verloren

Antwort Nr. 1
Da heißt die Devise: Abwarten.

Wer sich nur ein Fahrzeug leisten möchte und daran auch Langstreckenanforderungen stellt, der wird, in meinen Augen, um die Brennstoffzelle nicht rumkommen. Und da die meisten größeren Fahrzeuge Firmenfahrzeuge im Außendienst mit Langstreckenprofil sind, wird sich da noch was tun.

Am Anfang waren die Unkerufe ja auch bei den BEV da.

Antw.: Das Wasserstoffauto hat verloren

Antwort Nr. 2
So lange es sauber und leise ist, nehme ich beide.

Antw.: Das Wasserstoffauto hat verloren

Antwort Nr. 3
Ich habe leise Zweifel, dass es die Brennstoffzelle in Kleinwagenklasse schafft. Diese ist in meinen Augen für reine BEV ideal, da meist nur überschaubare Fahrleistungen am Stück. So ab Kompaktklasse wird es dann die Brennstoffzelle geben.

Antw.: Das Wasserstoffauto hat verloren

Antwort Nr. 4
Dreh und Angelpunkt wird hier immer der Tank und Treibstoff bleiben. Der "Vertreter" darf damit nicht mehr in die Tiefgarage einfahren. Dem BEV wird das nicht verwehrt....

Antw.: Das Wasserstoffauto hat verloren

Antwort Nr. 5
Dreh und Angelpunkt wird hier immer der Tank und Treibstoff bleiben. Der "Vertreter" darf damit nicht mehr in die Tiefgarage einfahren. Dem BEV wird das nicht verwehrt....
wo steht das? ich weiß nicht, wann ich zuletzt eine TG sah, in der das verboten war, mit gasbetriebenen Fahrzeugen hinein zu faheen.

Antw.: Das Wasserstoffauto hat verloren

Antwort Nr. 6
Gesehen habe ich Parkhäuser, in denen es Verbote war mit Gas betriebenen Fahrzeugen reinzufahren. Bei Wasserstoff ist es besonders gefährlich. Es wird ja nicht umsonst Knallgas genannt. Der Ingenieur von Toyota Deutschland hat gesagt, dass im Falle eines Unfalls das gesamte Wasserstoffgas, das ja leichter ist als Luft, abgelassen wird, aber in einem geschlossenen Raum, wie einer Tiefgarage, einigen Parkhäusern oder Tunneln, kann das Gas nicht oder nur bedingt sich verpflüchtigen. Dann wird es zur Gefahr.

Gerd

Antw.: Das Wasserstoffauto hat verloren

Antwort Nr. 7
Es gibt eine Menge von privaten Tiefgaragen, bei denen die Einfahrt von Fahrzeugen mit Gastank verboten ist. Bei uns in der Firma ist das auch so.

Ich hätte auch selbst keine Lust mit einem solchen explosiven Tank herumzufahren.

Antw.: Das Wasserstoffauto hat verloren

Antwort Nr. 8
Ich hätte mehr Angst vor einem selbstzündenden und quasi unlöschbaren Lithium-Ionen-Akku als vor Wasserstoff mit Not-Evakuierungsventil.

Und man sollte die Gefährlichkeit eines gut gefüllten Benzintanks nicht vergessen.

Im Grunde ist die Bedrohungslage bei allen drei gleich, nur den Benzintank, den kennt man schon lange und nimmt ihn nicht mehr wahr.

Antw.: Das Wasserstoffauto hat verloren

Antwort Nr. 9
https://youtu.be/lspiRxx1B9o

Ich würde mir wünschen, dass es Batterie–Elektrisch und dann ohne Elektrolyten sondern als Feststoffbattrie wird. Damit dürfte sich das Thema Brandgefahr erledigt haben (habe ich mal irgendwo gelesen).

Antw.: Das Wasserstoffauto hat verloren

Antwort Nr. 10
Wie oft die Feststoffbatterie schon kurz vor der Serienreife stand, mag ich gar nicht mehr zählen. Aber ja, sie würde vieles sicherer machen.

Antw.: Das Wasserstoffauto hat verloren

Antwort Nr. 11
Das Verbot von Gastanks in Tiefgaragen liegt nicht daran, dass Gas öfter explodiert. Es gibt Gase (Flüssiggas bzw. LPG), die schwerer als Luft sind und so in der Tiefgarage gefährlich sind, weil die Atemluft verdrängt wird. Wasserstoff wird aus der Garage (wie auch Erdgas bzw. CNG) sofort nach oben verschwinden.

Gruß
Martin

Antw.: Das Wasserstoffauto hat verloren

Antwort Nr. 12
Es kommt halt nicht darauf an, wie oft es passiert. Es reicht, wenn es einmal passiert.

Das nach oben entweichen kann sogar noch gefährlicher werden als wenn es in der Tiefgarage bleibt. In den Tiefgaragen meiner Firma ist darüber jeweils ein Bürogebäude. Nicht so toll, wenn das Gas dorthin entweicht.

Und vor dem Gebäude stehen sich die Raucher mit ihren Glimmstengeln die Füße platt.

Antw.: Das Wasserstoffauto hat verloren

Antwort Nr. 13
Ein Akku im Zustand des Thermal-Runaway, ist sicher nicht ganz oben auf der Wunschliste. Aber die Reaktionsgeschwindigkeit (Minuten bis viele Stunden) ist im Vergleich zu der einer H2-Exposion ja quasi in Superzeitlupe. Dazu kommt, dass ein H2-Luftgemisch zwischen 4% und 78% zündfähig ist. Die Flammgeschwindigkeit von H2 ist 8x grösser als die von CH-basierten Gasen, deshalb auch die Neigung zur Detonation.

Antw.: Das Wasserstoffauto hat verloren

Antwort Nr. 14
@Yaris- und 225xe-Fahrer wenn irgendwelche Gase oder Abgase von der Tiefgarage ins Bürogebäude gelangen, hat der Konstrukteur generell was falsch gemacht.