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Thema: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ... (20749-mal gelesen)
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Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 450
Tja, so verschieden sind die Eindrücke. Einen C-HR bin ich noch nie gefahren, kann mir aber gut vorstellen, dass man da durch die Schiessscharten nicht viel sieht. Was Übersichtlichkeit und Handlichkeit betrifft, bin ich halt vom Yaris sehr verwöhnt. Vielleicht hätte der Kuga bei uns etwas mehr Pluspunkte sammeln können, wenn er nicht so altmodische Piepser, sondern eine Rückfahrkamera gehabt hätte. Meine Kritikpunkte an der Sitzposition bleiben aber erhalten.

Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 451
Mein Mietwagen hatte Rückfahrkamera, Totwinkelwarner, Querverkehrswarner und auch Android Auto. Habe ich alles gerne genutzt. Da ich bei meinem Yaris nur die Rückfahrkamera habe, habe ich die übrigen Features seitdem vermisst.

 

Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 452
Hier mal ein Beispiel wie meine Mutter ihrem SUV zu verdanken hat, dass nichts Schlimmeres passiert ist.

So sieht es aus, wenn man auf dem Land unliebsamen Blechkontakt mit Agrar-Vehikeln hatte.
Wie durch Geisterhand war der A4 ausgerechnet heute in der Werkstatt, so dass sie den Q3 nahm.

Ist jetzt natürlich nur ein sehr polemisches Argument für diese Fahrzeuge, wenn überhaupt, aber dennocu bin ich heute froh, dass die einen Q3 hatte und keinen A3.

Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 453
SUV-Streit in Köln: Fake-Strafzettel für SUV-Fahrer - autobild.de

Ist doch immer wieder schön, wenn man ein Feindbild hat. Dafür braucht es nur den richtigen Anlass. ;)
Erst der Diesel, nun generell große Fahrzeuge. Da ist dann auch der Antrieb egal, selbst den E-Antrieb kriegt man dann nicht mehr grün.

Aber als Berliner kann ich es verstehen. Die Kisten sind hier eine Plage. Gefüllt meist mit nur einer, maximal zwei Personen, oft gepflegten Alters.
Keine Kindersitze, keine Anhängerkupplung,  gerne mit Hinweis auf die potente Maschine im Bug, der Sinn für das große Fahrzeug ist nicht erkennbar.

Sicherheit wird oft als Grund angegeben. Da erinnere ich gerne wieder an diesen Artikel:

Honda Jazz: Sicher wie ein Q7

Die große Überraschung liefert in diesem Test der Minivan Honda Jazz. Fünf Sterne sind für einen Kleinwagen ein großartiges Ergebnis – die meisten Konkurrenten müssen sich wegen fehlender Assistenzsysteme mit vier Sternen begnügen. Dank Geschwindigkeitsbegrenzer, ESP, Gurtwarner und Spurassistent schafft der Honda die nötige Punktzahl (71 Prozent), um sogar in dieser Kategorie die Bestnote abzusahnen.

Auch zum Transport kleiner Kinder eignet sich der Jazz hervorragend. Beim Frontalaufprall erhöhten sich die die Beschleunigungswerte am Nackensensor der Dummys marginal, ansonsten sitzen die kleinen Passagiere sehr sicher. Das Ausschalten des Beifahrer-Airbags ist logisch erklärt und problemlos möglich. Allerdings hatten die NCAP-Prüfer Schwierigkeiten, einen Gruppe 1-Kindersitz (9-18 Kilogramm) stabil zu installieren. Beim Fußgängerschutz bekam der Honda ebenfalls gute Noten. Auf der Höhe der Beine eines möglichen Unfallgegners ist die Front des Japaners dunkelgrün, bekommt also großes Lob. Die Scheinwerfer sind dafür rot. Sie stellen für das Becken eines Fußgängers eine Gefahr dar. Ähnliches gilt für die untere Hälfte der A-Säulen. Elektronische Stabilitätskontrolle und Gurtpiepser sind im Jazz Standard, Spurwarner und Geschwindigkeitsassistent Optionen, die laut Hersteller zahlreich geordert werden. Ein autonomes Notbremssystem für hohe Geschwindigkeiten gibt es aktuell nicht.
Ebenfalls bemerkenswert: der Insassenschutz. Erwachsene sind auf allen Plätzen hervorragend geschützt, der kleine Jazz fuhr hier 93 Prozentpunkte ein. Demnach sitzen Passagiere im Jazz beinahe ebenso sicher wie im Audi Q7 – das Riesen-SUV schaffte seinerzeit 94 Prozent. Kinder jeden Alters sind auf allen Plätzen ebenfalls gut geschützt. Auch in der Disziplin Fußgängersicherheit landet der Jazz mit 73 Prozent der möglichen Punkte locker im Fünf-Sterne-Bereich.


Quelle: Autobild

Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 454
Aber als Berliner kann ich es verstehen. Die Kisten sind hier eine Plage. Gefüllt meist mit nur einer, maximal zwei Personen, oft gepflegten Alters.
Keine Kindersitze, keine Anhängerkupplung,  gerne mit Hinweis auf die potente Maschine im Bug, der Sinn für das große Fahrzeug ist nicht erkennbar.
Aber wäre es wirklich besser, wenn die besagten Herrschaften einen Van oder Kombi mit ähnlich viel Platz und ähnlich starker Motorisierung kaufen würden? Die meisten Kombis sind für den gleichen Platz nochmal länger als die mittelgroßen SUVs.
Mein Auto nimmt so viel Parkraum weg wie ein Prius und weniger als ein Corolla Touring Sports. Es gibt SUVs, die noch deutlich kleiner sind. Es gibt sogar SUVs, die man nicht mit großen Motor bekommt.
Diese pauschalisierte Abneigung ist so ein Krampf unserer Zeit. Nur nicht selber nachdenken und pauschal alles, was sich im ersten Moment falsch anhört verurteilen.

Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 455
Ja, ich gebe es offen zu. Ich bin SUV-Gegner. Wobei ich mich zu den Nachdenkenden zähle. ;)

Aggesehen von dem, was ich täglich auf den Straßen erblicke haben wir zusätzlich einen sehr großen Bekanntenkreis und da kann ich gezielt schauen warum die Fahrzeuge angeschafft werden.

Und kann klar sagen: rund 80 % der Leute kaufen die nur weil:

-sie sich sicherer fühlen
-sie weiter oben sitzen möchten
-sie das Raumgefühl mögen
-sie die Autos einfach schön finden
-die Fahrzeuge vom Händler gezielt an den Kunden gebracht werden (einige wollten eigentlich was anderes kaufen, aber das SUV war dann ja auch nicht wirklich teurer).

In rund der Hälfte der Fälle hätte, wenn man wirklich nur vom Notwendigen ausgeht, ein Kleinwagen genügt. So wie bei meiner dreiköpfigen Familie ja auch.

Ich habe es ja schon oft geschrieben: SUV gerne, wenn das Fahrzeug Sinn macht. Braucht man den Platz, vielleicht tatsächlich einen Vierradantrieb und eine Anhängerkupplung. Klar, dann schon.

Und ja, ein vergleichbarer Kombi kann die sinnvollere Alternative sein, auch wenn er mal ein Stück länger ist. (Meist) günstiger in Anschaffung und Folgekosten, immer sparsamer im Verbrauch (bei identischem Motor).

Aber dabei belasse ich es auch, habe diese Diskussionen zigfach durch. Ich konnte selbst alleinstehende Personen ohne besondere Transportaufgaben nicht davon abbringen sich beispielsweise einen Jeep Grand Cherokee mit V8 zu kaufen. Weil er es eben geil findet.

Ich zumindest freue mich, dass ich noch in der Lage bin ein gesundes Maß anzulegen und nach tatsächlichem Bedarf einzukaufen. Rettet nicht den Planeten, gibt mir aber ein gutes Gefühl und schont meinen Geldbeutel. :)

Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 456
Wie Radio Jerewan soeben berichtet, soll es sogar Autos (ja auch SUV's) geben, die eine abnehmbare oder versenkbare Anhängerkupplung haben...  :-X

Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 457
Sach bloß.  :-o

Na dann vergiss einfach alles was ich geschrieben habe. ;)

Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 458
-sie sich sicherer fühlen - nicht nur fühlen, bei einer frontalen begegnung -jazz gegen  Q7- möchte ich lieber in einem Q7 sitzen.
-sie weiter oben sitzen möchten - warum nicht, hat ja auch vorteile.
-sie das Raumgefühl mögen - genau
-sie die Autos einfach schön finden - auch ein grund ein oder das auto zu kaufen.
warum personen abbringen sich beispielsweise einen Jeep Grand Cherokee mit V8 zu kaufen. nur geil weil die käufer das auto geil finden? mir würde nie einfallen kleinwagenkäufer ihre kompetenz anzuzweifeln. die meisten menschen drucken ihr geld nicht selbst, daher ist der kauf eines pkw  finanziell keine entscheidung nur aus lust und laune.
ich fahre einen rav4 hybrid, der wagen hat die oben angeführten vorteile, gefällt mir, und ist sparsamer als die meisten kleinwagen.
xose

Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 459
Wie gesagt, ich diskutiere nicht mehr. Macht mal alle schön und ganz viel Spaß mit Euren Fahrzeugen. :)

Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 460
-sie sich sicherer fühlen - nicht nur fühlen, bei einer frontalen begegnung -jazz gegen  Q7- möchte ich lieber in einem Q7 sitzen.
-sie weiter oben sitzen möchten - warum nicht, hat ja auch vorteile.
Aber wenn jeder so ein Trumm fahren würde, wäre es mit beiden Vorteilen vorbei. Q7 gegen Q7? Man erkauft sich halt die Vorteile mit Nachteilen für andere.

Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 461
Wenn ich als Rechtsabbieger an der Einmündung stehe und es stellt sich ein SUV als Linksabbieger neben mich, ist es um die Sicht nach links geschehen.
Da kann ich erst sicher einbiegen, wenn der weg ist.

Gruß
Helmut

Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 462
@ellert_de wenn er dann nach links abbiegt, kann von da ja nichts kommen.

Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 463
Das wäre bei einem Auto deiner gleichen Größe aber auch der selbe fall.. Da muss nur die A Säule im weg sein.

Antw.: Sinn und Unsinn von Dickschiffen ...

Antwort Nr. 464
Das ist ein gefährlicher Irrglaube. Während der Linksabbieger nur kurzzeitig den von links kommenden Querverkehr kreuzt, bin ich als Rechtsabbieger dann schnell mal länger "im Weg".