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Thema: Sportlich und agil (1027-mal gelesen)
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Sportlich und agil

Und wie fährt sich das Ganze? Ich steige in einen grauschwarzen Niro und fahre in die Berge nördlich von Barcelona. Die Strecke führt in vielen Kurven hinauf, und schnell nimmt mich der Niro gefangen: Der Wagen fühlt sich tatsächlich agil und sogar sportlich an, das Kurvenverhalten ist weit mehr als nur akzeptabel. Der mit einer aufwendigen Mehrlenker-Hinterachse ausgestattete Niro wankt kaum, und die Lenkung ist erfreulich direkt. Vor allem aber ist das Getriebe nicht so nervtötend wie beim Toyota Prius. Einen Gummibandeffekt wie beim Planetengetriebe des Prius (das sich verhält wie ein CVT) gibt es hier nicht. Der Niro fährt sozusagen "ganz normal", das heißt, wie ein konventioneller Benziner mit Doppelkupplung. Besonders im Sportmodus gefällt mir der Niro: Ich bewege den Getriebewählhebel in die linke Gasse, und schon reagiert das Gaspedal stärker, die Gänge werden weiter ausgedreht. Auch einen Effekt auf die Lenkung soll es geben, der ist für mich aber nicht so deutlich spürbar. Im Sportmodus kann man die Gänge auch manuell wählen. Da dies nur am Wahlhebel funktioniert, gehe ich aber schnell wieder davon ab.

Wenn der Akku leer ist, bleiben nur 105 PS

 Der Niro fährt sich also wirklich gut. Nur einen Nachteil hat er mit dem Toyota Prius gemein: Ist die kleine Batterie (sie speichert nur 1,6 Kilowattstunden) leer, kann man den elektrischen Antriebszweig vergessen. Voran geht es dann nur noch mit dem 105 PS starken Saugbenziner, und der bringt den 1,5-Tonner nicht mehr so flott voran. Auf den kurvigen Bergauf-Strecken macht sich das nicht so störend bemerkbar, weil man öfter vor der Biegung vom Gas geht, und dann kann das System rekuperieren. Aber bei längeren Steigungen mit monotonem Gaseinsatz ist es spürbar. Dieser Nachteil ist auch der Grund für die geringe Höchstgeschwindigkeit von nur 162 km/h: Wenn die Batterie leer ist, und das dürfte bei Vollgas schnell gehen, fällt viel von dem Vorwärtsdrang weg.

Für Vielfahrer, aber nicht für die Autobahn

 Auf meine Frage zur Höchstgeschwindigkeit hin erklärt mir Kia-Deutschland-Chef Steffen Cost: "Das Auto fährt auch 185, wir haben es ausprobiert." Aber auf der Autobahn habe man ja (außer nachts um drei) auch immer wieder Phasen, wo man vom Gas gehen muss, und dann wird der Akku wieder geladen. Doch Cost sagt auch: Für Vertreter, die ständig lange Autobahnstrecken fahren, ist der Niro nichts.

Antw.: Sportlich und agil

Antwort Nr. 1
Wieder mal typisch :D

"Man kann nicht 100km Vollgas fahren".... ach wie schlimm!
Deutschlands Probleme...
Für die Vernunft: Toyota Yaris Hybrid XP 13
Für den Spaß: BMW F87 M2 LCI
Verbrauch Yaris:
  Verbrauch BMW:

Antw.: Sportlich und agil

Antwort Nr. 2
Das Witzige finde ich eigentlich, dass mir bei dem A3 und dem Mondeo von meinem Kollegen durch das klassische Automatikgetriebe und die Turboaufladung in diversen Situationen mehr Gummiband-Effekt auffiel als bei meinem Prius. Dabei ist immer die Rede vom Gummiband beim HSD.

Allgemein kann ich die Presse nicht verstehen. Wenn man sich die 0-100 Werte anschaut, spricht man hier über normale Fahrzeuge. Ich habe immer das Gefühl, es wird alles ins Negative gerückt, was nicht den Linke-Spur-Vertreter glücklich macht.

Wir erinnern uns: Hybride sollten doch eigentlich dazu beitragen ressourcenschonend mobil zu sein. Dazu passt auch gar nicht die Charakteristik, die jedesmal von der Presse aufgedrückt wird. Da wird immer noch mit der Emotion gespielt, Racing-Qualitäten suggeriert, obwohl man über normale Alltagsfahrzeuge spricht.
"What if it's all a hoax and we create a better world for nothing"

Soramaru

Antw.: Sportlich und agil

Antwort Nr. 3
Ist wirklich unverständlich. Wenn ich meinen Wagen als Beispiel nehme, bietet der ganz normale Fahrleistungen. Ob Endgeschwindigkeit, Beschleunigung oder Durchzug. Ein regulärer Benziner oder Diesel dieser Leistungsklasse mit Automatik kann auch nicht wirklich mehr bieten.
Ach doch, kann er. Mehr Verbrauch und/oder mehr Schadstoffe.
85er Ford Escort 1.1 50 PS -> 91er Ford Fiesta 1.3 60 PS -> 97er Nissan Micra 1.0 CVT 54 PS -> 98er Ford Fiesta 1.25 75 PS -> 2009er Honda Civic FK1 100 PS -> 2012er Honda Jazz IMA 98 PS




Antw.: Sportlich und agil

Antwort Nr. 4
Aber bei uns wird halt suggeriert dass der Familienvater unbedingt "sportlich" sein muss und das am besten mit dem Auto erreicht, weil die Plauze für Fussball spielen zu groß ist. "Sportliche SUVs" und co - ja, extrem sportlich das alles. Es gibt auch Truck-Rennen - ist ein 40 Tonner deshalb sportlich? Und vor allem: brauch ich was "sportliches" im Alltag?

Alles MUSS sportlich sein.

Dabei bin ich mit meinem Yaris sportlicher untrewegs als 98% der restlichen Autofahrer, sieht man gut dran wenn man nach ner Kurve, nem Kreisverkehr und co. plötzlich 300 Meter Vorsprung auf den 2.0TDI Family Bomber hat der einem 10km lang im Nacken hing bei 110....
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Antw.: Sportlich und agil

Antwort Nr. 5
Ich weiß gar nicht, woher der negative Grundtenor in diesem Thread als Reaktion auf den Bericht kommt. Ich finde ihn äußerst positiv geschrieben, die mögliche sportliche Fahrweise mit dem Niro wird doch sogar noch betont.  :-/

Es ist natürlich auch möglich, entspannt und verhalten zu fahren. Sportlich muss ja nicht sein!

Antw.: Sportlich und agil

Antwort Nr. 6
Dabei bin ich mit meinem Yaris sportlicher untrewegs als 98% der restlichen Autofahrer, sieht man gut dran wenn man nach ner Kurve, nem Kreisverkehr und co. plötzlich 300 Meter Vorsprung auf den 2.0TDI Family Bomber hat der einem 10km lang im Nacken hing bei 110....
Das liegt dann aber an Deinem "sportlichem" Gasfuss und am entspannten Familien-Diesel-Cruiser im 2.0TDI. Denn der Yaris Hybrid braucht von 60-100 km/h laut ADAC 8,5 sec. und der Golf 2.0 TDI nimmt sich 5,2 sec.

https://www.adac.de/_ext/itr/tests/Autotest/AT5192_Toyota_Yaris_Hybrid_Comfort/Toyota_Yaris_Hybrid_Comfort.pdf
https://www.adac.de/_ext/itr/tests/Autotest/AT4849_VW_Golf_2_0_TDI_BMT_Highline_DPF/VW_Golf_2_0_TDI_BMT_Highline_DPF.pdf

 ;D Bei 60 km/h entsprechen die 300m Vorsprung also 18 Sekunden und ca. 11 Sekunden bei 100 km/h. Um die 11 sec. herauszufahren, selbst wenn der Golf steht und 8,6 sec bis 100 km/h braucht, müsste der Yaris Hybrid also in -2,4 sec benötigen. Die Zeit-Maschine existiert also. Das mit den 300 Meter Vorsprung kann also eigentlich nur passieren, wenn der Golf noch jemand aussteigen lässt ;D

Meiner Ansicht nach ist es sinnlos, sich über solche Formulierungen in der Presse zu ärgern. Sportwahn, Jugendwahn, x-wahn - die Sau wird immer wieder das Dorf hoch und runter getrieben.

Sportliches Fahren gehört auf die Rennstrecke, eine gute Beschleunigung ist ein schönes Feature beim Überholen, wenn es die nicht gibt, wird halt nicht überholt. Nix schlimmes. Allerdings sind die 11,5 sec bis 100 km/h schon relativ zäh. Da kann einem dann schon einmal der Schweiß ausbrechen, wenn ein Polo 1.2 TSI von hinten "drückt" - der ist knapp 2 sec. schneller. Der Atkinson-Benziner ist einfach träge. Das macht aber nichts, wenn man eh vorausschauend fährt und den Windschatten des LKWs nutzt.

Solange viele der Auto-Journalisten sich als Rennfahrer ohne Rennlizenz verstehen und jedes Auto testen, als wenn es ein Porsche sein müsste und es genug Kollegen gibt, die genau das lesen wollen, werden wir wohl mit solchen Aussagen leben müssen.

Das Fazit finde ich doch ganz gelungen, insbesondere der Kosten- und Umweltvergleich mit dem Diesel-Quashai:

"Für einen Hybrid fährt sich der neue Kia Niro ausgezeichnet. Er ist um Längen angenehmer als ein Toyota Prius oder RAV4 Hybrid. Den Unterschied macht vor allem das Doppelkupplungsgetriebe. Im Sportmodus fährt sich der Niro erfreulich agil und – ja, sogar sportlich. Längere Fahrten mit hoher Last sind allerdings weniger positiv, denn wenn die kleine Batterie leer ist, fällt der Vorteil des Elektromotors weg und 105 PS müssen genügen. Bei Fahrleistungen, Drehmoment und Spritkosten ist ein Nissan Qashqai mit 130-PS-Diesel besser, der ist jedoch auch deutlich teurer. Außerdem bleibt das Umweltargument, und das ist ja wirklich kein schlechtes. Insgesamt ist der Niro mit dem Hyundai Ioniq wohl der beste Hybrid, den man derzeit kaufen kann."

Gruss

Wanderdüne

Antw.: Sportlich und agil

Antwort Nr. 7
Allerdings sind die 11,5 sec bis 100 km/h schon relativ zäh. Da kann einem dann schon einmal der Schweiß ausbrechen, wenn ein Polo 1.2 TSI von hinten "drückt" - der ist knapp 2 sec. schneller. Der Atkinson-Benziner ist einfach träge. Das macht aber nichts, wenn man eh vorausschauend fährt und den Windschatten des LKWs nutzt.

Wenn wir das mit dem Windschatten noch streichen und aus "relativ zäh" ein "für Kleinwagen angemessen unterwegs" machen, bekommt dein Beitrag ein "Like" von mir. So bleibt es bei mir beim Eindruck, selbst deutsche Kleinwagen sind schneller als der Toyota und überhaupt, den erträgt man nur, wenn man ständig im Windschatten von LKW schleicht. Ansonsten lebt man nämlich überaus gefährlich und bekommt schneller nen Herzinfarkt auf der Autobahn, als man "Hottehü" sagen kann.

Stimmt aber nicht. Ja, der HSD ist in diesen Leistungsstufen nicht der Schnellste auf 100 km/h, aber auf 50 km/h bestimmt schneller als der Polo.  :-P  ;)

Antw.: Sportlich und agil

Antwort Nr. 8
Das liegt dann aber an Deinem "sportlichem" Gasfuss und am entspannten Familien-Diesel-Cruiser im 2.0TDI. Denn der Yaris Hybrid braucht von 60-100 km/h laut ADAC 8,5 sec. und der Golf 2.0 TDI nimmt sich 5,2 sec.


Dem würde der Wahrheit entsprechen wenn diejenigen auch das Gaspedal finden würden ;)

Ausserdem gehts hier um Kurven, da kannst Du Deine Rechnung gleich wieder in die Tonne kloppen.

Schnell geradeaus magst Du als Benzfahrer unter sportlich verstehen, ich aber nicht ;)

Ich lade Dich gern mal auf ein Bier ein und wir fahren hier im Yaris ein paar Strecken und ich zeig Dir dass ich nach jedem Kreisverkehr hunderte Meter Vorsprung habe :)
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Antw.: Sportlich und agil

Antwort Nr. 9

Sportliches Fahren gehört auf die Rennstrecke, eine gute Beschleunigung ist ein schönes Feature beim Überholen, wenn es die nicht gibt, wird halt nicht überholt. Nix schlimmes. Allerdings sind die 11,5 sec bis 100 km/h schon relativ zäh. Da kann einem dann schon einmal der Schweiß ausbrechen, wenn ein Polo 1.2 TSI von hinten "drückt" - der ist knapp 2 sec. schneller. Der Atkinson-Benziner ist einfach träge. Das macht aber nichts, wenn man eh vorausschauend fährt und den Windschatten des LKWs nutzt.


Träge?!?
Vollgas reicht um fast von allen im Straßenverkehr weg zu kommen.
Was hilft denn wenn die Muttis im 2.0TDI 170 PS haben aber nur bis 2500 Upm drehen bis sie schalten? Nix...
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Antw.: Sportlich und agil

Antwort Nr. 10
Das liegt dann aber an Deinem "sportlichem" Gasfuss und am entspannten Familien-Diesel-Cruiser im 2.0TDI. Denn der Yaris Hybrid braucht von 60-100 km/h laut ADAC 8,5 sec. und der Golf 2.0 TDI nimmt sich 5,2 sec.
Im Prinzip ja. Aber die ADAC Motorwelt und AutoBild haben dem gemeinen deutschen Autofahrer jahrelang eingebläut, dass beim TDI das maximale Drehmoment bereits bei knapp 1500/min anliegt und man ihn deshalb schaltfaul fahren kann. Und da die meisten Leser den Unterschied zwischen Drehmoment und Leistung nie verstanden haben, glauben sie jetzt, der TDI sei bei 1500/min bereits "voll da". Also beschleunigen sie von 60km/h auf 100km/h nicht im 2. und 3. Gang, sondern aus dem Drehzahlkeller heraus im 5., womit dann die erstaunliche Motorleistung von über die Beschleunigungsphase gemittelt knapp 50% der Maximalleistung das Ding vorwärts wuchten muss. Und da solcherart die niedrigste Motorleistung ausgerechnet am Anfang der Beschleunigungsphase anliegt, man also besonders viel mögliche Beschleunigung verschenkt während man noch langsam fährt,  kommen die 300m schnell zusammen. Und die 5,2 Sekunden bleiben ein ferner Traum, irgendwo um die 12 bis 15 sind unter diesen Umständen realistisch.
Ich denke, wir könnten einen Großteil der in den vergangen 20 Jahren erfolgten Leistungshochrüstung unserer Autos wieder einsparen, wenn die Leute wieder das Schalten lernen würden oder eine Automatik es ihnen abnähme. Unsere Autos sind im Wesentlichen deshab so riesig motorisiert, weil kaum jemand mehr das Nötige tun mag, um tatsächlich die verfügbare Leistung abzurufen. Man will das "sportliche" Schaltgetrieb, aber nicht schalten...

Antw.: Sportlich und agil

Antwort Nr. 11
Insgesamt ist das Fazit für den Niro natürlich ok. Allerdings nerven mich hier die ganzen Seitenhiebe auf den Prius, obwohl ich unterstelle, dass der Prius vom Motoren- und Getriebekonzept her effizienter, haltbarer und ausgereifter ist.

Eigentlich erwarte ich von Fachzeitschriften, dass die sich nicht nur reinsetzen, damit ne Runde drehen und sich freuen, dass sie subjektiv mit 5km/h schneller in die Kurve fahren können, sondern auch ein bisschen mehr die Technik durchleuchten.

"Der Niro fährt sich ganz normal". Hier stelle ich mal provokant die Frage ob "normal" immer als positiv zu werten ist. ;)

So wie sich in den 90ern Kinder auf dem Schulhof gebattled haben: Sega Megadrive hat aber "Blast Processing", Nintendo nicht!
Keiner konnte englisch, niemand wusste was das heißt oder was es macht, geschweige denn wie man das richtig ausspricht, aber hey, cooles Wort und so. ;D
"What if it's all a hoax and we create a better world for nothing"

Soramaru

Antw.: Sportlich und agil

Antwort Nr. 12
"Stimmt aber nicht. Ja, der HSD ist in diesen Leistungsstufen nicht der Schnellste auf 100 km/h, aber auf 50 km/h bestimmt schneller als der Polo.  :-P  ;)"


Kann ich hier in der Hauptstadt nur bestätigen. Da müssen sich alle ranhalten wenn die Ampel auf "grün" springt...
Da wird neben einem schon mal mit "aufheulenden" Motor (!) durchbeschleunigt um nicht abgehängt zu werden.
.. immer wieder schöööön ....   ;)
Wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht.

Antw.: Sportlich und agil

Antwort Nr. 13
Vorteil des HSD ist natürlich die Automatik an der Ampel.
Nicht lang Gang sortieren und Kuppeln - einfach drauf auf den Pint und den Elektroboost nutzen ;)
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Antw.: Sportlich und agil

Antwort Nr. 14
...und die meisten "kämpfen" auch noch abgesehen vom "Rührknüppel" noch mit einem schnarchigen Start/Stopp- System  ;D  ;D  ;D
Wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht.

Antw.: Sportlich und agil

Antwort Nr. 15
"Für einen Hybrid fährt sich der neue Kia Niro ausgezeichnet. Er ist um Längen angenehmer als ein Toyota Prius oder RAV4 Hybrid."

Das kann ich als Niro Fahrer (und ehemaliger Toyota HSD-Fahrer) nicht so ganz nachvollziehen. Wo liegt denn bitte der Vorteil eines Doppelkupplungsgetriebes beim Hybrid. Es ist unnötig kompliziert aufgebaut (dadurch auch wahrscheinlich wie alle DKG nicht sehr haltbar auf Dauer), im direkten Vergleich zum HSD weniger effizient und zum anderen ist es immer mal hier und da am ruckeln. Sowas kenne ich beim HSD gar nicht. Zudem werden die einzelnen Gänge zu hoch gedreht (50 km/h im 4. Gang z.B., geschaltet in den 4. Gang wird übrigens erst kurz vor 50 km/h).

Alles in allem bin ich allerdings zufrieden mit meinem Niro. Vor allem auch, da die Verarbeitung und Materialauswahl inzwischen Toyota weit überholt hat. Aber es ist doch eindeutig zu merken, dass Kia noch ein Anfänger in Sachen Hybrid ist und sich in Sachen DKG der europäischen und insbesondere deutschen Kundschaft anbiedert.