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Allgemeines rund ums Auto => Allgemein => Thema gestartet von: Knauser am 14. Dezember 2016, 11:59

Titel: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: Knauser am 14. Dezember 2016, 11:59
Kann mir jemand erklären, warum es in Amerika Benzin gibt mit unter 90 Oktan. Vertragen Motoren mit größerem Hubraum und ohne Turbo oder Direkteinspritzung weniger Oktan-haltigen Sprit besser, als die 1,0er Turbomotörchen?

TSI-Motoren z.B. brauchten doch zum Anfang Super Plus oder nicht? Ich habe das so in Erinnerung.

Ich fand das hier:
Oktanzahl – Wikipedia (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Oktanzahl)

Ich habe mal beim PC gelernt RAM ist durch RAM zu ersetzen. Für alle die nicht wissen was RAM ist - zu Deutsch Arbeitsspeicher. So lernte ich beim Auto, mehr Leistung, mehr Hubraum.

So freute ich mich, dass mein kleiner Yaris nur 75 PS hat, aber 1,5 Liter Hubraum.

Nur die Frage nach dem Benzin konnte ich noch nicht beantworten.

Drauf gekommen bin hier durch Jeep Cherokee 2.4 – Hubraum & Gewicht versus Verbrauch (https://forum-alternative-antriebe.de/index.php/topic,6318.msg100696/topicseen.html#msg100696)

7 Liter Verbrauch mit 2,4 Liter Hubraum.
Aber das Benzin mit der kleinsten Oktanzahl.

2,4 Litern Hubraum, ca. 180 PS, Automatik und mehr als 1,8 Tonnen Leergewicht.......Nach mehr als 6000 von uns gefahrenen Kilometern spuckte der anfangs genullte Bordcomputer (B-Setting) genau 7.0 Liter / 100 km aus – immer Benzin mit niedrigster Oktanzahl und E10.

Dann fand ich noch das hier:
Klopffestigkeit – Wikipedia (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Klopffestigkeit)

Motorenbenzin – Wikipedia (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Motorenbenzin)

Hubraum – Wikipedia (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hubraum)

Ich weiß nun größerer Hubraum, besserer Wirkungsgrad.
Und was hat das nun wieder mit Benzin zu tun?

Kann es sein, dass Motorentechnik von Früher mit Technik von heute sauberer ist? Muss ja, warum ist ein Toyota Hybrid mit 1,8 Liter Motor sonst sauberer?

Wobei bei Toyota wohl das
Atkinson-Kreisprozess – Wikipedia (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Atkinson-Kreisprozess)
Und das
Millermotor – Wikipedia (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Millermotor)
Zum Einsatz kommt.

Ich warte noch darauf, dass 2 Liter Motoren im Yaris unterkommen mit wenig Leistung. Dann habe ich zwar weniger Leistung, aber mehr Hubraum. Irgendwie Lustig die Entwicklung. Früher hätte man mich mit 1.0er ausgelacht heute baut man es in Mittelklassewagen. 

Um es zusammen zu fassen.
Ich verstehe den Zusammenhang Klopffestigkeit, Oktanzahl, Hubraum, Leistung nicht.

Koenigsegg Agera – Wikipedia (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Koenigsegg_Agera)
Das Auto fährt mit E85 bei 4,8-5 Liter Hubraum.

Müsste der nicht V-Power brauchen?

Aber, die volle Leistung soll das Auto nur mit E85 haben.
Neuer Koenigsegg One:1 : Krasser Schwede mit 1 PS pro Kilo - AUTO MOTOR UND... (http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuer-koenigsegg-one-1-krasser-schwede-mit-1-ps-pro-kilo-8163652.html)

Hier genau das gleiche:
Der extremste Bentley aller Zeiten: Continental Supersports. | Auto (http://www.tz.de/auto/bentley-sportwagen-bioethanol-781276.amp.html)

Hääähh? Bioethanol? Und dann erst volle Leistung?
Nein, bitte keine Diskussion zu E10 oder zu Alkohol im Benzin. Mir geht es nur um Chemie und Motorentechnik.

Im Handbuch zu meinem Yaris steht auch
"Oktanzahl ist das wichtigste" so mal sinngemäß wieder gegeben. Warum? Sind wir wieder bei Klopffestigkeit. Okay.

Nahm ich mir also die Flexifuel Fahrzeuge vor
Flexible Fuel Vehicle – Wikipedia (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Flexible_Fuel_Vehicle)

Was haben die alle?
Viel Hubraum

Ich möchte die Hintergründe wissen.
Das Internet habe ich auf den Kopf gestellt und finde keine Aussage dazu.

Was hat der Hubraum mit der Oktanzahl zu tun?
Kann man mit höherer Oktanzahlen weniger Hubraum ausgleichen? Oder hat das etwas mit der Leistung zu tun, die der Motor abgibt? Mehr Oktan gleich Klopffester, gleiche höhere Leistung bei weniger Hubraum?
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: hungryeinstein am 14. Dezember 2016, 12:12
Ui, viele Fragen. Da gibt es keine Pauschalantwort. Ich bin raus.  :icon_daumendreh2:
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: Knauser am 14. Dezember 2016, 12:16
Die Fragen beschäftigen mich schon so lange  :'(
Mein Vater sein Opel Ascona hat 1,6 Liter Hubraum bei 75 PS.
Dann kamen die Downsizing Motoren und das was ich gelernt habe, wurde auf den Kopf gestellt  :-/
 
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: Mad55 am 14. Dezember 2016, 13:55
Die Frage ist eigentlich ganz einfach: Die optimale Oktanzahl ist einfach von der vorgegebenen Verdichtung der Luft im Verbrennungsraum abhängig. Je weniger Verdichtung, desto geringer die Oktanzahl.

Die Downsizingmotoren ziehen ihre Kraft ja aus der höheren Verdichtung, daher benötigt es für diese auch mehr Oktan.
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: hungryeinstein am 14. Dezember 2016, 14:00
Na ja, eben nicht immer. Wenn ich bedenke, dass heutzutage beispielsweise ein 1.4er Motor mit 170 PS nur 95 Oktan braucht. Früher hätte es da vor Klingeln den Kolbenboden zerissen.
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: Knauser am 14. Dezember 2016, 14:14
@Mad55 ich danke dir!
Wenn das so einfach ist, dann staune ich Bauklötze.
Ich habe mir das wesentlich komplizierter vorgestellt.

Wäre passend zu dem Thema:
Sind Toyota Hybrid demnach "nicht hoch verdichtende Motoren?" Habe ich das richtig verstanden?
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: DerBennj am 14. Dezember 2016, 14:17
Die neueren Amis laufen mit dem 89oktan Zeug trotzdem wie ein Sack Nüsse. Ich habe immer den Premium Sprit getankt ;D
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: Mad55 am 14. Dezember 2016, 14:26
@hungryeinstein

Man muss echt schon staunen, wie die Ingenieure das alte Prinzip des Otto- und Dieselmotors verbessert haben.

Und so schön die alten Karren sind, bin doch froh täglich in meinem Yaris zu sitzen und mit dem die Kilometer zu schrubben.
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: hsd am 14. Dezember 2016, 14:30
Die Oktanzahl in den USA (MOZ=MotorOktanZahl) lässt sich nicht mit der deutschen (ROZ=ResearchOktanZahl) vergleichen. Siehe auch Wikipedia: Oktanzahl – Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Oktanzahl#Oktanzahlen_von_Ottokraftstoffen)

95 ROZ entspricht etwa 85 MOZ

Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: KSR1 am 14. Dezember 2016, 18:19
@Knauser  , was genau magst Du eigentlich wissen? Oder möchtest Du vom Königsegg schwärmen? :-)

Das mein Prius 2 mit ca. E20-E50 am rundesten lief, hatte ich sicher schon mal erwähnt.  :-[  Weiteres bitte per PM oder in Deinem anderen Thread, ich will hier ja nichts hijacken. Also in dem passenden Thread. ;)
Das vor 25 Jahren oder so der BMW E30 mit ETA-Motor und somit 2,7 Liter Hubraum für die Leistung und vor allem das Drehmoment sehr sparsam war, habe ich bestimmt auch schon erwähnt. :-[ Und klar, die BMW-Motoren waren soweit ich mitbekommen habe oft die letzten Modelle, die mit Normalbenzin zurecht kamen - 15-20 Jahre später.

Je mehr Leistung pro Hubraum desto Klopf. :altes_eisen: Mehr an Oktan wirkt dem entgegen. Bzw. entlastet heutzutage zumindest theoretisch manchmal die Klopfregelung.
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: Knauser am 14. Dezember 2016, 18:41
@KSR1 Frage wurde schon beantwortet, denke ich :-/
Ich wollte wissen was der Hubraum mit der Oktanzahl zu tun hat. Nun vielen mir die beiden Super-Autos ein und die haben sehr viel Hubraum.

Dann habe ich gelesen, Alkohol hätte sehr viel Oktan. Was wieder etwas erklären würde.

Aber, um Alkohol ging es nicht.
Erdgas soll ja auch sehr viel Oktan haben. Wusste ich auch noch nicht.

@all
alle sprechen von "meinem" anderen Thema.
Ich weiß gar nicht welches :-(

Über Benzin reden bin ich erst mal fertig :-)
Habe meine eigenen Erfahrungen gemacht, nur das mit der Oktanzahl war noch offen. Kam ins Gespräch, weil in der Familie alte Saugbenziner, Turbo-1.0er und eben der Hybrid gefahren werden. 

@DerBennj was tankst du?
Und wie sind deine Erfahrungen über verschiedene Autos, Hubraum und Sprit bzw. Oktanzahl in diesem? Ähmmm V-Power oder Aral Ultimate?
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: KSR1 am 14. Dezember 2016, 19:10
Ok. Ist nach dem Roman noch eine Frage offen?
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: hybrid am 14. Dezember 2016, 19:17
@KSR1Erdgas soll ja auch sehr viel Oktan haben. Wusste ich auch noch nicht.

Jepp, 130 Oktan bei einer Verdichtung von 12,8:1 im Erdgas-Zafira. Mit dementsprechenden Leistungsverlust lief er im Benzin-Notmodus mit Super 95.

Grüße

Fabian
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: Knauser am 14. Dezember 2016, 19:48
@KSR1 nein, im Moment, alle Fragen dazu beantwortet. :wldn:
Wenn ich neue habe, melde ich mich wieder  ;)
 :icon_danke_ATDE: an alle
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: SirDee am 14. Dezember 2016, 21:50
Die Oktanzahl ist heute nicht mehr so relevant, da heute andere chemische Zusätze die gleichen Aufgaben übernehmen können. Aber fragt mich nicht wie genau, hat mir ein befreundeter Chemiker mal erklärt, nach ca. 20 min war ich raus aus der Nummer mit zuhören. ;D Ausserdem erkennt die Motorelektronik die Qualität des Benzins und passt den Motorlauf und Leistungsabgabe ans Benzin an.

Grüsse Dee :icon_altes_eisen:
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: DerBennj am 15. Dezember 2016, 08:28

[...]

@DerBennj was tankst du?
Und wie sind deine Erfahrungen über verschiedene Autos, Hubraum und Sprit bzw. Oktanzahl in diesem? Ähmmm V-Power oder Aral Ultimate?


Ich tanke eine weile schon Aral Ultimate 102. In meinem Yaris eine gefühlt bessere Beschleunigung / mehr Leistung. Und das Gefühl, dem Motor was gutes zu tun :)

Als ich früher noch Motorrad gefahren bin (Ducati Monster) habe ich auch schon VPower und Ultimate getankt. Da empfand ich ebenfalls, dass der Motor mehr Leistung hat.

Bei neueren Benzin Autos die ich die letzten 2 Jahre gefahren bin (SLK, TT, Z4), bin ich nur mal mit Super Plus gefahren und habe keinen Unterschied gemerkt.

Bei neueren Diesel Autos die ich die letzten 2 Jahre gefahren bin (2er, 3er, 4er, 5er, 7er, ML, A3, A4, Scirocco) bin ich immer mit Standard Diesel gefahren. Meistens von Aral.

Zusammfassend kann ich sagen, dass ich viel bei Aral oder Shell tanke. Ist wahrscheinlich aber auch egal, da es am Ende eh alles eine Suppe ist und der größte "Vorteil" im Kopf passiert ;D Aber so lange es geht ;) ;D
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: Shar am 15. Dezember 2016, 08:53
Servus.

M.M.n. ist das Tanken von V-Power & Co. in Fahrzeugen, die darauf nicht angewiesen sind, nur ein Zeichen an die Mineralölkonzerne, daß der Sprit immer noch zu billig ist.

Grüße  ~Shar~
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: hungryeinstein am 15. Dezember 2016, 09:05
Nachdem ich mit vielzähligen Fahrzeugen immer wieder Tests mit verschiedensten Spritsorten durchgeführt habe, muss ich Shar recht geben.

Außer Spesen nichts gewesen...
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: DerBennj am 15. Dezember 2016, 09:05
Welche Fahrzeuge sind denn nicht darauf angewiesen?

Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: hungryeinstein am 15. Dezember 2016, 09:20
Die Meisten, eine Aufzählung würde den Rahmen sprengen.
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: MGLX am 15. Dezember 2016, 09:23
Toyota empfahl Super Plus für den GT86 und nachdem ich ein Jahr mit normalem Super gefahren bin und mal das teurere Zeug getankt habe, bildete ich mir ein, dass der Motor besser und weicher lief.
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: Knauser am 15. Dezember 2016, 13:04
ich habe auch Erfahrungen mit anderen Autos, wobei ich immer eine Verbesserung im Verbrauch, Laufruhe, Leistung fest gestellt habe. Nie das Gegenteil. Sobald mehr Oktan drin war, war es immer besser. Ob nötig oder nicht. Nur muss ich auch eins sagen "das muss nicht immer teuer sein  :besserwisser:".

Hier steht etwas zur Oktanzahl Oktanzahl – Wikipedia (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Oktanzahl)
Wirkungsgrad, Researched (Erforschte)-Oktanzahl (ROZ),  Motor-Oktanzahl (MOZ), Oktanzahlen einiger Reinstoffe, Oktanzahlbedarf eines Ottomotors, Oktanzahlen von Ottokraftstoffen

Hat man das alles durch gelesen :icon_buch: , kommt man zu dem Schluss , wir haben alle etwas Recht  :icon_nicken:

Ich glaube, jeder kann selbst tanken, seine alltägliche Teststrecke fahren, Verbrauch an der Tankstelle ausrechnen bzw. Bordcomputer beobachten. Dann wieder zum Taschenrechner greifen und ausrechnen ob es sich lohnt, man es sich einfach leisten kann oder möchte.

2 Sorten habe ich schon durch und zwar Super E5 und Super E10.
Ich habe noch einen Aral 10€ Gutschein von meiner Firma. Den muss ich noch verbraten.
E10 gibt es heute kurz vor 12:00 Uhr, bei mir bei der "egal Tankstelle" für 1,26€ der Liter
Aral Ultimate 1,45€ / Liter

43,50€ für 30 Liter 102 ROZ
37,80€ für 30 Liter 97 ROZ
Unterschied 5,70€

Da müsste der Verbrauch aber ordentlich sinken, damit sich das überhaupt rechnet :besserwisser:
Aber, wie habe ich schon oben fest gestellt, wir haben alle etwas Recht  :applaus:

Freue mich auf das Elektro-Auto Zeitalter. Dann spielt das keine Rolle mehr. Strom ist Strom ;D
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: hungryeinstein am 15. Dezember 2016, 13:15

Freue mich auf das Elektro-Auto Zeitalter. Dann spielt das keine Rolle mehr. Strom ist Strom ;D


Nee, auf keinen Fall. Da gibt es auf jeden Fall noch den Premiumstrom. Da sind dann die Elektronen vorher noch durch einen Teilchenbeschleuniger geschickt und ausgerichtet worden, damit die noch viel leichter und mit weniger Widerstand durch die Kabel schlüpfen.
Weniger Spannungsabfall und höherer Wirkungsgrad bringen da locker 20 % mehr Reichweite.

Muss man schon haben, da kommt was bei rum. Aber billig, nee, billig wird das nicht. ;)
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: MGLX am 15. Dezember 2016, 13:21
Ein bisschen Voodoo wird es immer geben, da bin ich fest von überzeugt.
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: Francek am 15. Dezember 2016, 13:23
Freue mich auf das Elektro-Auto Zeitalter. Dann spielt das keine Rolle mehr. Strom ist Strom ;D
Selbst da gibt es anscheinend Leute, die man anderes glauben machen kann: Technik (http://www.nucleostop.de/Technik/technik.html)
Ich fordere jetzt schon für versehentlich kontaminierte Elektroautos spezielle Tachyonen-Impuls-Waschanlagen. ;-)
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: hungryeinstein am 15. Dezember 2016, 13:37
Klasse Gerät mit dem Atomstrom. Ich erfinde auch etwas Vergleichbares für Ökostrom, denn Öko ist mittlerweile auch nicht mehr bei jedem beliebt.

Das Ökostrom ein bißchen schwächlich und weich rüberkommt weiß doch jeder, Braunkohle ist auch wenig effizient. Steinkohle, Öl und Gas sind besser, aber die meiste Power für ein E-Fahrzeug bekommt man nur mit Atomstrom. Wegen der Signatur eben. :D
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: Knauser am 15. Dezember 2016, 13:50
Na Gott sei dank, funktionieren keine Additive mit Strom ;D
Aber, ihr habt Recht. Da wird, bestimmt für den Strom fürs Auto anders abgerechnet, als für die normalen Geräte. Alles andere würde mich sehr wundern.

Um mal beim Thema zu bleiben
@MGLX brachte den Toyota GT86 – Wikipedia (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Toyota_GT86) ins Spiel und er hat Recht :besserwisser:
SuperPlus

Hubraum 1998 cm³
Verdichtungsverhältnis 12,5:1


Dagegen setze ich mal den Yaris Hybrid
Toyota Yaris – Wikipedia (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Toyota_Yaris#Technische_Daten)
Da musste ich schon etwas mehr suchen.
Toyota NZ engine - Wikipedia (https://en.m.wikipedia.org/wiki/Toyota_NZ_engine#1NZ-FXE)

Hubraum 1497 cm³
Verdichtungssverhältnis 13.0:1

Dazu muss ich jetzt lesen
Verdichtungsverhältnis – Wikipedia (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Verdichtungsverhältnis)

Hatten wir nicht oben festgestellt, um so höher die Verdichtung, desto klopffester muss der Kraftstoff sein :-/  :besserwisser:

Und zwar hier Hubraum vs. Oktanzahl (https://forum-alternative-antriebe.de/index.php/topic,6319.msg100805.html#msg100805)
Der Verbrenner im Yaris Hybrid verdichtet höher, als der Verbrenner im GT86 :rspct:
Also hat der @DerBennj recht  ;D
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: hungryeinstein am 15. Dezember 2016, 14:02
Oder nimm die Skyactive Benziner von Mazda, die haben eine noch höhere Verdichtung von 14:1. Und brauchen trotzdem nur 95 Oktan.
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: Knauser am 15. Dezember 2016, 14:14
Neue Antriebe ab 2017 (https://forum-alternative-antriebe.de/index.php/topic,6309.msg100835.html#msg100835)
Ab 20 Minuten, dort spricht er von einem 2,5 Liter Motor. Auf jedenfall sehenswert und danke an @Jorin
Bin gespannt wo Toyotas Reise hin geht. Alle verkleinern, Toyota vergrößert den Hubraum und wird sauberer. Bin gespannt auf das Benzin, was für den Betrieb, der neuen Motoren benötigt wird. In den USA diskutiert man schon über die nächste Stufe der Benzinsorten und damit auch Oktanzahl.
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: hungryeinstein am 15. Dezember 2016, 14:20
Das mit dem Verkleinern ist fast schon Geschichte. Man hat schon längst gemerkt, dass Downsizing nicht die Lösung ist. Jetzt heißt es Rightsizing. Man will den Hubraum vernünftig an Leistung und Fahrzeug anpassen.
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: MGLX am 15. Dezember 2016, 14:20
Ja, das ist schon eine komische Welt. Toyota macht es (mal wieder) anders als die anderen. Ich hoffe, die haben Erfolg damit. Der Ansatz mit mehr Hubraum ist mir sympathischer als Turbo/Kompressor auf ein kleines Maschinchen zu flanschen um die gleiche Leistung rauszubekommen.
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: Cillian am 15. Dezember 2016, 15:08
Bin gespannt wo Toyotas Reise hin geht. Alle verkleinern, Toyota vergrößert den Hubraum und wird sauberer.
fraglich ob sie wirklich auf Hubraum setzen. Der 1.2 Turbo als Ersatz für den 1.6er spricht eine andere Sprache.
Eigentlich sehe ich Mazda als einzigen nennenswerten Hersteller, der nicht auf Downsizing setzt. Die kleinsten Mazda hat als kleinsten Motor einen 1.5l Benziner oder Diesel.
So große Motoren gibt es bei anderen Herstellern kaum noch wie hier im kleinsten Modell verbaut werden.
Bei Toyota muss man abseits der Hybride schon suchen. Bis zur Mittelklasse gibt es nur kleinere Motoren.
Den Corolla gibts dann mit 1.6er Benziner only,
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: Hybis am 15. Dezember 2016, 22:45
In der Tat bin ich erstaunt wie ein so kleiner Hersteller wie Mazda es schafft effiziente Motoren zu entwicklen, die sich nicht hinter dem aufwändigen Hybridsystem von Toyota verstecken müssen.
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: MGLX am 16. Dezember 2016, 00:38
Najaaa. Bei allem Respekt gegenüber Mazda, so ganz vergleichen kann man das nun auch wieder nicht. Aber ich finde das durchaus begrüßenswert.

Glaube Toyota bietet die aufgeblasenen Nähmaschinen an um den Markt zu bedienen. (Was sonst ;D). Die bieten ja auch noch Stadtpanzer in Amerika an. Von daher... Aber sparsame Turbo-Minimotoren sind nicht deren Aushängeschild, ganz im Gegensatz zu anderen Herstellern, die lediglich darauf und auf NEFZ gesetzt haben.
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: Entdecker am 16. Dezember 2016, 07:51
Bin gespannt wo Toyotas Reise hin geht. Alle verkleinern, Toyota vergrößert den Hubraum und wird sauberer.

Nun, Subaru bietet auch reine Saugmotoren zwischen 2 und 2,5 Litern an, (z.B. XV und Outback). Allerdings ist letztes Jahr ein 1.6er Turbo mit 170 PS für den neuen Levorg eingeführt worden. Da zeigt sich bereits eine Tendenz... .

Infiniti will den Benzinmotor revolutionieren (Start 2018). Mit Hilfe der VC-T-Technologie will man für eine eine variable Verdichtung zwischen 14:1 und 8:1 sorgen. Dies soll die Effizienz steigern und den Diesel obsolet machen. Meldung z.B. unter: stufenlose variable Verdichtung (http://www.autozeitung.de/auto-news/infiniti-vc-t-motor)

Mein 1.6er DIG-T Hochleistungsmotor  ;D  hat eine relativ niedriges Kompressionsverhältnis von 9,5:1 +-0,2.
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: KSR1 am 16. Dezember 2016, 11:27
Na Gott sei dank, funktionieren keine Additive mit Strom ;D
Ui, Du hast noch nie von "zitternden Elektronen" gehört? Die gibt es sogar im Benzin und kann man mit speziellen Filtern wieder beruhigen. Husch, zück Dein Portemonnaie und füttere die Voodoo-Branche.  ;)
Im Ernst, es gibt einen "Jitter" genannten Effekt in der Elektronik, aber der ist oft nicht so wichtig, wie man weismachen will.

Additive im Sprit habe ich nie ausprobiert, um ehrlich zu sein. Ein saftiger Aufpreis für 100 Oktan und angebliche Benefits? Ich glaube, das E85 hatte damals den P2-Motor wunderbar gereinigt. Und ich pro Liter 40Cent gespart, statt 15Cent mehr zu zahlen. Bei noch mehr Oktan im Vergleich zum ultimativen v-Power. ;)  :besserwisser:

fraglich ob sie wirklich auf Hubraum setzen. Der 1.2 Turbo als Ersatz für den 1.6er spricht eine andere Sprache.
Eher nein. NX200t und viele angekündigte Modelle sprechen eine andere Sprache. Also absolute Zustimmung! Leider! Toyota baut, was gewollt wird. Betriebswirtschaftlich gesehen unabdingbar.
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: Knauser am 16. Dezember 2016, 20:17
Dieser Motor mit variabler Verdichtung.
Kommt mir das nur so vor oder sieht das nach mehr Teilen, als normal, die sich bewegen aus?  :-/
Den Diesel wollen sie damit überflüssig machen?
Heißt sparsam wie Hybrid, nur ohne Akku und E-Motor? Na, da bin ich gespannt.  :besserwisser:

Infinity ist doch Nissan.
Die bauen Elektroautos und arbeiten dann doch weiter am Verbrenner.
Nun dann, morgen früh um 3:15 Uhr klingelt der Wecker.  :nachti:
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: KSR1 am 17. Dezember 2016, 08:51
Regelbare Einlaßventile wie im Prius/HSD haben auch mehr Teile, als Autos ohne diese Technik. Wie zuverlässig Motoren mit variablem Hub funktionieren, muß der entsprechende Hersteller beweisen. ;)
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: Knauser am 17. Januar 2017, 16:37
Hätte ja gern noch gefällt mir geklickt, da war es schon zu.
Oktanzahl bei Verbrenner (https://forum-alternative-antriebe.de/index.php/topic,6396.msg102736/topicseen.html#msg102736)
Sehr interessante Videos. Habe auch den 1. Teil gesehen. Nur weiß ich immer noch nicht mehr und die Leute mit den Anzügen links im Bild (Labor) passen schön auf, was gesagt wird.

 ;D was machen die erst, wenn es nur noch Elektroautos gibt ;D

10% mehr Leistung, nicht bei jedem Fahrzeug, würde bedeuten für meinen Yaris Hybrid 0,4 Liter theoretisch Minderverbrauch.
Bei Aral, kostet heute bei uns der Liter E10 1,32€ und der Liter Ultimate 102 kostet 1,48€
Das sind 0,16€/Liter mehr. Das kann ich selbst wenn ich wollte nicht mehr raus fahren.

Also hier noch mal die Videos:
https://youtu.be/_2vlqBCFrJs
https://youtu.be/BnOCG3Fn6MQ

Ich hätte das ganze im Labor gerne noch einmal mit E85 gesehen.
Weil, laut dem was die Videos aussagen, macht eine hohe Oktanzahl den Motor sauber.
Okay, ist dem so :-/ dann tanke ich E85 und der Motor glänzt  ;D weil es hat 104 Oktan  :-P Oktanzahl – Wikipedia (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Oktanzahl#Oktanzahlen_von_Ottokraftstoffen)

Da ich mir das nicht antun kann, eventuell springt der Motor nicht mehr an :ktz: tanke ich eben etwas Alkohol, weil, dass ist auch ein Lösungsmittel. Steht hier Ethanol – Wikipedia (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ethanol)

Den Beweis, dass man mit E10 sparsam fahren kann erbringe ich gerade bei Spritmonitor. Ich bleibe auch dabei. Werde berichten, falls etwas schlechtes passiert. Ansonsten ist das für mich ein Werbevideo ohne jegliche Aussagekraft. Aral hat früher mal Werbung gemacht, mit Alkohol im Tank, ich habe einen getankt :icon_bier:

https://youtu.be/O-4GxMky7UM
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: MGLX am 17. Januar 2017, 21:10
Theoretisch würde es ja reichen, du ziehst das einen Testzyklus durch. Also 30 Stunden. Da du ca. 2h am Tag fährst, wäre das ca. ein halber Monat.

Ich habe Ultimate 102 und ähnliche Derivate immer für Marketing/Voodoo gehalten. Denke ich mache bald mal den Selbsttest: Einen Monat Ultimate 102 fahren und schauen, ob sich das irgendwie auf Verbrauch, Laufruhe, etc. auswirkt.
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: nohoff am 17. Januar 2017, 22:16
Sorry aber ich kann diese Videos von JP nicht ernst nehmen.

Wer mal einwenig von JPs Können kennen lernen will.
Bericht über 996 Turbo S aus Gräfelfing, Ex Auto vom Jean Pierre Kraemer /... (https://www.pff.de/porsche/index.php?thread/2747595-bericht-%C3%BCber-996-turbo-s-aus-gr%C3%A4felfing-ex-auto-vom-jean-pierre-kraemer-jp-perfo/&pageNo=2)

Seite 2,10 und 15 sind interessant.
Man muss sich mal vorstellen dass jemand der sowas verbricht so im Fernsehen/Internet gehypet wird.

Sein Bericht zum Tuning des 1,9l TDI Motors von VW war genauso eine Null-Nummer.
Wer Ahnung hat merkte bei der ersten Folge dass was nicht passt und am Ende kamen Märchen Preise raus und wenn man über ihn Teile ordern wollte gabs letztlich nix mehr zu kaufen. Ein Komplett-Tuning zu dem genannnten Preis bei ihm in der Werkstatt war dann doch nicht möglich und viele andere sehr unseriöse Sachen die er abgezogen hat.
Wie soll einem jemand etwas von Leistungstuning erzählen wenn er selbst den Zusammenhang zwischen Drehmoment/Leistung nicht versteht.
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: MGLX am 17. Januar 2017, 22:45
Der Clown ist mir auch egal, ich fand den Typ von Aral viel glaubwürdiger ;D
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: nohoff am 17. Januar 2017, 23:15
Das Problem ist doch eh dass da nur Mehrleistung rauskommt wenn der Motor darauf abgestimmt ist.
In den Turbo-aufgeladenen Benzinern bringt es tatsächlich Mehrleistung.
Allerdings kann man die Mehrleistung nicht so umrechnen wie Knauser das gemachth at da die Mehrleistung bei annähernd Volllast zur Verfügung gestellt wird durch agressivere Zündzeitpunktverstellung.
Der Motor regelt im normalen Betrieb weiterhin auf Lambda 1 und humanen Zündzeitpunkt, da hat er auch mit 95 Oktan kein Problem mit dem Klopfen.
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: MGLX am 17. Januar 2017, 23:21
Das ist mir im Prinzip auch egal. Wenn ich einmal im Jahr einen Monat lang die Luxussuppe tanke und sie wirklich wie im Beispiel gezeigt die Düsen reinigt...
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: Joe am 17. Januar 2017, 23:32
Aaalsooo...

Den Unterschied von normalem Super bleifrei und E10, den kann ich euch sagen. Dazu habe ich empirische Feldversuche durchgeführt, als ich meinen Yaris neu hatte.

Die Kurzform lautet: E10 ist absolut ok und zumindest ich verbrauche damit etwas weniger. Da der Wagen darauf ausgelegt ist tanke ich nurmehr das. Meines Wissens hat es tatsächlich auch die höhere Octanzahl, nämlich 98 und ist damit näher an Super +. Bzw. so gut wie selbiges. Kommt wohl vom Bioethanol.

Zu den vielbeworbenen Supersprittsorten kann ich sagen, dass wenn man die in einen Sportwagen füllt, man das schon am Laufverhalten des Motors merkt. Wenn! Der dafür gebaut ist. Das weiß ich weil ich im Sommer hin und wieder mit einem fahre der zwar auch normales Super und E10 kann, es aber nicht sosehr mag. Das habe jetzt aber wiederum nicht ich probiert, sondern andere Besitzer des selben Autos.

In meinen Yaris würde ich Super+ nicht füllen. Der wird das zwar ohne Nachteile verwerten, aber die Mehrkosten wären den Effekt nicht wert, zumal der Motor für normales Super ausgelegt und optimiert ist.

Grüße Joe
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: Tekpoint am 20. Januar 2017, 11:07
Also ich habe gestern mein Prius mal leer gefahren und dann für 30 Euro bei der Aral Ultimate 102 nachgetankt (6 Digs) bin bisher 60 KM gefahren und muss sagen das ich selbst bei Minus 14 Grad gestern Früh und dann Abends noch bei minus 7 selbe Strecke wie immer und Heizung an plus verwehte Straßen hier in der Lausitz bei unter 5 Litern war. Was ich beim Super 95 E5 nicht war da war es so 5,4 bis 5,7 Liter die letzten Wochen und Anfang des Jahres bei Kurzstrecken von unter 10 Km und verschneiten Straßen von 6,5 Litern.
Ich werde es mal weiter beobachten ob es nur zufall ist mit den Ulitmate 102 ;)
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: hungryeinstein am 20. Januar 2017, 11:10
Wie viele Aktien von Aral besitzt Du?  ;)  ;)

Wäre schon ein gewaltiger Unterschied, der eigentlich nicht am hohen Oktanwert liegen dürfte.  :-/
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: MGLX am 20. Januar 2017, 11:25
Vielleicht sind die Düsen wieder frei ;D
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: Knauser am 20. Januar 2017, 13:17
@Tekpoint hoffe, du dokumentierst deine Aral Ultimate 102 Ergebnisse bei Spritmonitor.
Interessant für mich ist immer, was kosten die Kilometer.

So habe ich gelernt, dass weniger Verbrauch, nicht gleich weniger Kosten auf 100 km bedeutet  :besserwisser:

Guckst du hier Benzinverbrauch: Toyota - Yaris Hybrid - Yaris Hybrid Lounge Plus Navi -... (http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/587423.html)
3,60 l/100km / 5,52 EUR/100km

und danach
Guckst du hier Benzinverbrauch: Toyota - Yaris Hybrid - Yaris Hybrid Comfort - Spritmonitor.de (http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/782430.html)
4,02 l/100km / 5,24 EUR/100km

Nun stehe ich da ---> :-/
Wie geht das? Mir bleibt nur "ich beobachte aggressiv die Preise und tanke so billig, dass ich den Mehrverbrauch wieder raus habe". Die 2 Cent E10-E5 sind das ja wohl nicht.

Um beim Thema zu bleiben, wenn eine höhere Oktanzahl, weniger Verbrauch mit sich bringt. Müsste es um mir persönlich etwas zu nützen, weniger Kosten auf 100 km verursachen. Das wäre Punkt 1 für mich und welche Vorteile mit Langzeitwirkung hat Ultimate 102 noch? Wann lohnt sich die Investition? Ich habe leider (zum Glück) keine Erfahrungen mit kaputten Motoren, weil ich anstelle von SuperPlus aufwärts immer Super tankte.

Gestern fragte ich mich noch, wer tankt das, zu den Preisen und warum?
Die Frage ist ernst gemeint  :-) Wäre es nämlich nicht so viel teurer zur einfachen Tankstelle + Preisunterschied zu E10, ich hätte es gern mal ausprobiert. Aber, so, bleibt es unbezahlbar für mich. Zu Aral fahre ich nur, wenn ich 5x Payback Punkte bekommen kann  ;) dann bin ich auf dem Preis der einfachen Tankstelle, bei 3 Cent/Liter Unterschied.
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: pe57 am 20. Januar 2017, 13:37
Wenn man ganz genau rechnet (wie Herr Knauser), fehlen bei 5-fach Payback-Punkten aber immer noch 0,5 Cent je Liter zum günstigeren Sprit, oder ?  :-X
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: MGLX am 20. Januar 2017, 13:45
@Knauser
Wenn ich es nicht besser wüsste: Die Spritpreise unterscheiden sich. Wie soll das sonst zustande kommen?

Die effektiven Kosten sinken nicht beim Konsum von 102. Höchstens vielleicht auf lange Sicht, wenn es wirklich was bei den Düsen bringt.

Aber hey. Das kann man so kaum voraussehen. Da existieren Fahrzeuge mit 500.000km und die haben sicher keinen einzigen Tropfen Ultimate 102 gesehen. Dafür aber vielleicht in ihrem Fahrzeugleben mal neue Düsen oder Ähnliches gebraucht.

Zeit ist übrigens auch Geld und die Zeit und deine Rechenmaschine kostet Strom ;)
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: Tekpoint am 21. Januar 2017, 17:32
Mal aktuellen Stand ;) Also es muss ein Zufall gewesen sein und man sieht das jede Fahrt auch bei gleicher Beschleunigung und Straßendichte so wie Fahrtstrecke, aber der Verbrauch ist jetzt bei 160KM aktuelle bei 5,4 Litern wieder ;) Also nichts mit Ersparnis, vielleicht sind es 0,1 oder 0,2 Litern auf 100KM, aber dann ist es das Geld für den 102 Oktan nicht wert ;) Es war ja ein Experiment gewesen mal :) Vielleicht testet ja das mal einer von euch mit ein neueren Modell nochmal ;)
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: bakerman23 am 21. Januar 2017, 20:10
@Tekpoint hättest du einen Verbrauchsvorteil, wärst du wohl der erste.
Auch wenn ich Autobild nicht mag, aber diese Erkenntnis hatten die schon nach der Einführung. Damals waren sie mit einem hochverdichtenden Porsche unterwegs. Ohne Verbrauchsvorteil.
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: Knauser am 10. März 2017, 16:38
Egal wo, bei uns sind es IMMER nur 2ct.

..........oder der Sprit aus der Zapfsäule ist immer der gleiche, egal was auf dieser draufsteht.
Gucke mal bei Shell  ;) das sind die einzigen bei uns und SB scheint mir eine Tochter zu sein. Nur da kostet das Benzin mit E10 weniger. Mit dem Benzin wirst du vielleicht Recht haben. Unser Hybrid-Motor, so behaupte ich ist für E10 ausgelegt. Weil, ein Motor für viele Märkte (USA, Asien, Europa). Kipst du etwas besseres rein, passiert nichts. Wird hier gut erklärt.
https://youtu.be/WYlk9C1o0nk

Weil, wenn ich eins gelernt habe. Die Oktanzahl ist das wichtigste. Alles andere kommt danach. Ich finde es toll, dass Toyota in die neuen Hybridmotoren Verbrenner mit weniger Leistung und viel Hubraum einbaut. Um so länger ich mich mit dem Thema beschäftige um so mehr mache ich so  :applaus:

Ich möchte gern wissen was die ersten erfundenen Autos für Hubraum hatten.
Benz Patent-Motorwagen Nummer 1 – Wikipedia (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Benz_Patent-Motorwagen_Nummer_1)
Aha fast 1 Liter Hubraum.
Oder bei Ford fast 3 Liter
Ford Modell T – Wikipedia (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ford_Modell_T)
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: Stilgar am 10. März 2017, 17:04
Viel Hubraum mit 'wenig' PS war früher normal.
Mein Vauxhall hatte 1199cm³ bei 53 PS (4 zylinder)
Der 520i hatte 1995cm³ bei 125 PS (6 Zylinder)
Der 524td hatte 2443cm³ bei 115 PS (6 Zylinder, TurboDiesel)
Der Audi hatte 1995cm³ bei 101 PS (4 Zylinder)

Dieser Trend mit viel PS aus wenig Hubraum ist erst in den letzten 10 (15?) Jahren eskaliert... (Bitte korrigieren wenn's nicht stimmt.)
Weil:
Durch die hohen Leistungen verbrennen die Abgase heißer und die Reinigung wird einfacher...
(Hat man mir jedenfalls mal so erklärt...)

Damals haben wir gelästert als 1985 der VW Polo G40 rauskam.
1,3l Hubraum mit 115PS
'Der Motor hält nicht lange.,.' 'Total überzüchtet...' usw.

Nach heutigem Standard ist das bei dem Hubraum quasi stark untermotorisiert... ;-)
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: teilzeitstromer am 10. März 2017, 18:43
Der Polomotor war gut nur der Lader. . .
Titel: Antw.: Hubraum vs. Oktanzahl
Beitrag von: MGLX am 10. März 2017, 22:36
Ein Blick gen Westen übers Meer... die haben es ja auf die Spitz getrieben. fetter V8 und gerade mal knapp über 100PS in manchen Kisten. In den 90ern kam der Trend dann wieder durch irgendwelche Bestimmungen.

http://www.youtube.com/watch?v=zCyBeWctN1A

0:39... wer erkennt den weißen Flitzer?^^