Fahrzeuge nach Hersteller => Toyota => Yaris Hybrid (HEV, 2012 - 2019) => Thema gestartet von: kottoyar am 31. Mai 2014, 18:18
Titel: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: kottoyar am 31. Mai 2014, 18:18
Hallo,
nachdem ich nun meinen Yaris Club eine Woche quer durch Berlin fuhr bin ich immer noch begeistert. Heute dann 150 Km Autobahn und Bundesstraße. Alles schön auf der B2 durch Brandenburg, schön genüßlich mit Tempomat durch die Gegend 'geschwebt'. Als ich dann auf der Autobahn auffahren wollte standen mir schon ein wenig die o.g. Perlen auf der Stirn. Unter Beschleunigen verstehe ich etwas anderes, ich fuhr im ECO-Mode und die Klimaanlage war aus. Wo liegt das Problem, geht es nur mir so oder habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
Gruß
kottoyar
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: kiwi1702 am 31. Mai 2014, 18:28
Wie hat sich denn die Situation genau dargestellt?
Im ECO-Modus musst du leider das Gaspedal richtig treten - quasi pedal to the metal. Für den Anfang (also deine Eingewöhnungsphase) empfehle ich dir, den ECO-Modus erst einmal nicht zu nutzen - zukünftig würde ich auch raten auf der Autobahn und Landstrasse im Normalmodus zu fahren. Zwar rekuperiert das HSD dann nicht so stark, allerdings hat der Wagen dann eine bessere "Rollneigung".
Mit dem Auris Hybrid haben wir seit geraumer Zeit den ECO-Modus rausgenommen und sind erstaunt, wie sparsam er plötzlich ist und das bei gefühlt besserer Gasannahme und damit besseren Beschleunigungswerten.
Probiere es einfach mal aus.
Oder hat dich das Motorgeräusch irritiert? Das HSD kann von der Geräuschkulisse her den Eindruck erwecken, dass nichts vorwärts geht - beobachtet man jedoch den Tachometer, dann sieht man meist, dass man einer Täuschung zum Opfer fiel.
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: happyyaris am 31. Mai 2014, 18:44
Man muss bei einer Autobahnauffahrt je nach Gegebenheit das Gaspedal ordentlich durchtreten. Beim Eco-Modus eben viel mehr. Beim Normalmodus weniger. Der Effekt ist aber derselbe. Der Motor bleibt ja derselbe.
Da gibt es gleich mehrere Probleme, die einen irritieren und die Sinne täuschen lassen: - Der Yaris ist normalerweise sehr leise, so dass man sich daren schnell gewöhnt. Wenn man dann mal ordentlich Gas gibt, kommt einem das besonders laut vor. das kostet Überwindung dann richtig auf das Gas zu treten. Mich nervt das auch immer bei Bergfahrten, wen der Motor hochdreht. - Das HSD-System beschleunigt ohne Ruckeln. Man spürt daher kaum die Beschleunigung, auch wenn die Beschleunigung gut ist.
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Mad55 am 31. Mai 2014, 18:47
Hallo kottoyar,
ich bin ziemlich sicher, es lag am ECO-Mode. Der Yaris beschleunigt ziemlich zügig, nur ist die Gasannahme im ECO-Mode nichts für den ungeübten Fuß. Möchtest du das Verhalten üben, schalte mal den Tempomat auf freier, ebener Strecke an, so ca. bei 80-100 km/h, und versuche dann mit dem Gaspedal zu beschleunigen. Du wirst merken, dass "gefühlt" sehr spät erst die Tachonadel sich bewegt. Dann hast du ziemlich flott raus, wie du im ECO-Modus beschleunigen musst.
Ansonsten halt den ECO ausschalten, da ist die Gasannahme direkter. Dritte Alternative: Kickdown. Für einen Kleinwagen wirst du eine respektable Beschleunigung erleben.
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 31. Mai 2014, 19:04
Der ECO-Mode scheint im wesentlichen nur die Gaspedalkennlinie zu verändern, um den Fahrer in niedrigern Leistungsbereichen eine bessere Dosierbarkeit der Motorleistung zu ermöglichen. Ich denke, wer keinen behinderten Fuß hat, braucht den auch im Stadtverkehr nicht. Motoren und Abgasanlagen, die nicht ab und zu mal durchgeblasen werden, verlieren zudem mit der Zeit an Leistung.
Wesentlich ist auch, dass zusätzlicher Batteriestrom zum Beschleunigen erst kurz vor Endanschlag Gaspedal genutzt wird, vorher kommt im Pedal ein deutlich erhöhter mechanischer Widerstand. Dieser Bereich ist leider schwer dosierbar, tritt man deshalb einfach voll durch, fließen bis zu 130 Ampere Strom, die die 6,5 Ah-Batterie relativ rasant und ineffizient entladen. Mir scheinen die max. 130 A etwas zu hoch, ich nutze den Endanschlag daher nur kurzzeitig im Notfall.
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: St3ps am 31. Mai 2014, 23:48
Ich würde für die BAB auch den Eco rausnehmen. Selbst ohne Eco ist es m.M.n. ohne Tempomat nicht angenehm zu fahren. ^^
Die Beschleunigung hängt aber nicht nur davon ab, wie weit Du das Gaspedal im Eco-Modus oder Normal-Modus durchtritts, sondern wie auch wie voll die Batterie ist. Hast Du die schon (gut) leer gefahren, ist es auch zäher.
Allerdings darf man auf der BAB beim Auffahren oder wenn man mal (zügig) überholen will, das Gaspedal bis zum Blech durchtreten - meine Meinung.
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Mad55 am 01. Juni 2014, 00:03
Ich würde für die BAB auch den Eco rausnehmen. Selbst ohne Eco ist es m.M.n. ohne Tempomat nicht angenehm zu fahren. ^^
Die Beschleunigung hängt aber nicht nur davon ab, wie weit Du das Gaspedal im Eco-Modus oder Normal-Modus durchtritts, sondern wie auch wie voll die Batterie ist. Hast Du die schon (gut) leer gefahren, ist es auch zäher.
Allerdings darf man auf der BAB beim Auffahren oder wenn man mal (zügig) überholen will, das Gaspedal bis zum Blech durchtreten - meine Meinung.
Ja, wenn der Elektromotor ordentlich schiebt, bringt das viel. Ich liebe die Beschleunigung, wenn ich zu Hause losfahre und der Wagen im Flammenwerfer-Modus ist. Wenn man dann Gas gibt, beschleunigt der Wagen super und geschmeidig. Leider fließen dann auch über 80 Ampere von der Batterie ab (gemäß Torque). Schade, dass man die Nutzung des Elektromotors bei der Beschleunigung nicht direkt steuern kann. Das funktioniert dann auch, wenn die Batterie nicht voll ist, also auch bei zwei Balken.
Ich hätte gerne einen "Boost"-Taster.
Einen Tesla fahren zu können muss toll sein ;-)
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Princo am 01. Juni 2014, 07:01
@happyyaris, da gebe ich Dir vollkommen Recht. Anfangs habe ich alle Teil- oder auch Voll-Elektrisierte Fahrzeuge als technische Spielereien angesehen. Nachdem ich nur drei Monate mit dem Hybrid herum fahre, bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass es auch ein rein elektrischer Antrieb tun könnte - mal abgesehen von der Urlaubsfahrt. Es ist unglaublich wie viel Freude und Spaß schon beim fahren mit dem Hybriden aufkommt. Vermisse ich den Diesel? Nö, ich stelle mir nur die Frage, warum ich erst jetzt einen Hybriden gekauft habe ... viel zu spät!!!!!!
Grüße, Sven
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: DerJettaFahrer am 01. Juni 2014, 13:42
Eine Art Boost-Taster hat ja mein Fahrzeug, da ich den Boost mit dem Gaspedal als 120% einsteuern kann.
Aber ich vermeide die Funktion so gut es geht: wenn der Motor groß genug ist braucht man sie nicht, und wenn Du boostest, darfst Du nicht vergessen, dass das leerpumpen der Batterie sicherlich auch nicht so ökonomisch ist.
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: 04H15 am 01. Juni 2014, 14:36
Oh ja! Da ich meinen Yaris möglichst lange fahren will, lebe ich in der Hoffnung, dass bis dahin die Technik für E-Mobile ihre gegenwärtigen Begrenzungen überwunden hat und die liegen nicht im Antrieb selbst begründet sondern in was anderem. Ein reines E-Auto hat vom Antrieb her praktisch nur Vorteile und die Laufkultur und das Beschleunigungsverhalten ist einem Verbrenner in jeder Hinsicht haushoch überlegen.
Gruß Joe
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Hybi am 01. Juni 2014, 14:49
@Joe: Amen.
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: KaizenDo am 01. Juni 2014, 17:25
Ja, wenn der Elektromotor ordentlich schiebt, bringt das viel. Ich liebe die Beschleunigung, wenn ich zu Hause losfahre und der Wagen im Flammenwerfer-Modus ist. Wenn man dann Gas gibt, beschleunigt der Wagen super und geschmeidig. Leider fließen dann auch über 80 Ampere von der Batterie ab (gemäß Torque). Schade, dass man die Nutzung des Elektromotors bei der Beschleunigung nicht direkt steuern kann. Das funktioniert dann auch, wenn die Batterie nicht voll ist, also auch bei zwei Balken.
Ich hätte gerne einen "Boost"-Taster.
Einen Tesla fahren zu können muss toll sein ;-)
Meinst Du so einen Knopf (http://www.autoweek.com/galleryimage/CW/20121119/CARNEWS/111909998/PH/0/7/honda-crz-2013-boost.jpg)? ;D
Ich glaube bei Toyotas nächsten Hybriden ist noch einiges mehr an abrufbarer Leistung herauszukitzeln, wenn man von NiMh auf Li-Ion Akkus umgestiegen ist.
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: sly am 01. Juni 2014, 21:29
Zitat
Als ich dann auf der Autobahn auffahren wollte standen mir schon ein wenig die o.g. Perlen auf der Stirn. Unter Beschleunigen verstehe ich etwas anderes, ich fuhr im ECO-Mode und die Klimaanlage war aus. Wo liegt das Problem, geht es nur mir so oder habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
Die "Boost" Funktion des Toyota Hybrid Antriebs hängt unter anderem auch vom Akku Füllstand ab. Wenn der Hybrid-Akku über ca. 65 % geladen ist, tut er spürbar etwas an Leistung dazu.
Solltest Du in deiner Beschleunigungsphase den Punkt erwischt haben wo der Akku gerade bei 40% SOC > Ladezustand. ( Also an seiner unteren Schwelle, genutzt wird er zwischen 40 - 80% seiner Ladekapazität ) Hast Du einen Punkt erwischt wo der Hybrid extrem zäh beschleunigt.
Wenn man mit einem Toyota Hybrid kräftig beschleunigen will, einfach Vollgas geben. ( Dabei ist es egal ob ECO, Normal , oder Power in der Gaskennlinie gewählt ist ) Bei Vollgas ist die Kennlinie immer auf 100%
Ich beschleunige in solchen Situationen immer mit Vollgas, und nehme dann den "Gasfuß" ggfs. langsam zurück. Mit der Scangauge kann man beobachten, das bei Eco und Normal Kennlinie der unterstützende Strom vom Hybrid Akku immer erst im letzten Viertel der Gaspedalstellung beginnt.
Einzig im Power Mode der Kennlinie, hat der Verbrenner eine quasi voreilende Drehzahl. Und der unterstützende Strom vom Hybrid Akku kommt ebenfalls früher, wenn genug Ladung vorhanden ist.
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Hugo am 02. Juni 2014, 13:53
Pedal to the metal ! :-)
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: St3ps am 02. Juni 2014, 20:48
Meinst Du so einen Knopf (http://www.autoweek.com/galleryimage/CW/20121119/CARNEWS/111909998/PH/0/7/honda-crz-2013-boost.jpg)? ;D
Ich glaube bei Toyotas nächsten Hybriden ist noch einiges mehr an abrufbarer Leistung herauszukitzeln, wenn man von NiMh auf Li-Ion Akkus umgestiegen ist.
Nein, er meint den grünen Knopf: http://www.knight-rider.pl/galeria/KR_odcinki/403_3.jpg (http://www.knight-rider.pl/galeria/KR_odcinki/403_3.jpg)
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Gutsch am 03. Juni 2014, 11:16
Ich fahre schon lange nicht mehr im ECO-Mode, auch wenn er etwas Sprit spart. Für mich bleibt im ECO-Mode jeder Fahrspaß auf der Strecke und das Autobahnfahren (ohne daueraktivierter Tempomat) ist mir ein Graus' im ECO-Modus. Ein Überholvorgang im ECO-Mode auf der Landstraße kostet Nerven und der Gummibandeffekt scheint im ECO-Mode noch deutlich ausgeprägter zu sein. Für Sparfüchse ein Muss, für Normalfahrer wie mich ein Ärgernis und NO-GO: Der ECO-Mode!
Tschau Gutsch ;)
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: kiwi1702 am 03. Juni 2014, 11:27
Was ist eigentlich dieser mysteriöse "Fahrspaß"? Wenn man so in die Autos reinschaut und die Gesichter der Fahrer betrachtet, scheint es "Fahrspaß" nicht einmal in den schönsten oder sportlichsten Autos zu geben...
Nur so ein allgemeiner Gedankengang von mir, sorry für OT...
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Jorin am 03. Juni 2014, 11:30
Fahrspaß hab ich generell nur noch im Ausland oder auf ausgesuchten, landschaftlich besonders reizvollen Strecken. Ansonsten hab ich jeglichen Fahrspaß längst verloren.
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Hybi am 03. Juni 2014, 12:18
Schade dass ihr keinen Fahrspass habt. Ich habe ihn egal in welchem Modus...
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Gutsch am 03. Juni 2014, 12:53
Was ist eigentlich dieser mysteriöse "Fahrspaß"? Wenn man so in die Autos reinschaut und die Gesichter der Fahrer betrachtet, scheint es "Fahrspaß" nicht einmal in den schönsten oder sportlichsten Autos zu geben...
Nur so ein allgemeiner Gedankengang von mir, sorry für OT...
Sorry, Kiwi, nix für ungut, aber bei Fahrern eines Daihatsu Cuore kann ich ganz klar verstehen, dass die von Fahrspaß noch nie etwas gehört und gesehen haben wollen. ;D :icon_gute-besserung:
Tschau Gutsch ;)
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Jorin am 03. Juni 2014, 12:55
Der kiwi fuhr mal Lexus GS, da hatte er sicher viel Spaß bei! ;) Aber nun zurück zum Thema bitte.
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Joe am 03. Juni 2014, 13:41
Was ist eigentlich dieser mysteriöse "Fahrspaß"? Wenn man so in die Autos reinschaut und die Gesichter der Fahrer betrachtet, scheint es "Fahrspaß" nicht einmal in den schönsten oder sportlichsten Autos zu geben...
Naja, ich weiß nicht ob man zu Fahrspaß unablässig grinsen muss oder sowas...
Ansonsten möchte ich anfügen, dass dieser doch recht einfach Ansatz alle Probleme beim Einfahren auf Schnellstraßen u. Autobahnen löst. Der Rest ist das normale Risiko, das man bei so einer Aktion hat aber das dürfte ziemlich überschaubar sein :wldn:.
Gruß Joe
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: KaizenDo am 03. Juni 2014, 18:31
Also ich bin jetzt doch etwas über die Thematik überrascht.
Autobahn auffahren -> drauf aufs Gaspedal. Hab ich so in der Fahrschule gelernt und praktiziere ich immer. Klappt bei meinem Auris, klappte beim Leih Yaris Hybrid und klappte auch beim Probe Jazz Hybrid sowie Probe Prius.
Fahrspaß hab ich auch. Drehzahl macht Freude! (Das ist das einzige was ich beim Prius etwas vermisse, der dreht nicht so hoch). Mit CVT werde ich dann auch nicht von Schaltsprüngen unterbrochen - vielleicht machen sich die deutschen Schreiber ja Sorgen wegen der Motoren und schreiben von "jaulen". Aber keine Angst, Honda/Toyota/Mazda Motoren stehen dass ohne Probleme - für andere Hersteller kann ich nicht sprechen :-D
Eine Frage hab ich aber noch. Setzt ihr den Tempomaten ein, bzw. für was brauche ich den überhaupt? Ich habe den auch im Auris, aber erstens sehe ich ja jederzeit genau wie schnell ich fahre und zweitens fliesst der Verkehr auf deutschen Autobahnen nicht gleichmäßig vor sich hin, wegen Schläfern oder Hobbyrennfahrern mit Überholalüren.
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: happyyaris am 03. Juni 2014, 18:49
Den Tempomat setze ich gerne zum Bergab- bzw. Hügelabfahren ein. Ist komfortabel und der dosiert die Energierückgewinnung sehr gut.
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Princo am 03. Juni 2014, 19:16
Ein Auto ohne Tempomat finde ich nicht so toll.
Ich fahre sehr viel Autobahn (80%) und nutze dabei sehr häufig den Tempomat. Laufe ich auf ein Hindernis auf, so reduziere ich über den Tempomat die Geschwindigkeit - kurzes tippen, jeweils in einem Abstand von einer oder zwei Sekunden, bis die Geschwindigkeit stimmt - Beschleunigen funktioniert genauso. In Baustellen hilft dieser die Geschwindigkeit zu halten um nicht ständig: schnell - langsam - schnell - ... zu fahren.
Der Auris Hybrid ist das erste Auto das ich fahre, dass bei Bergabfahrten mit Hilfe des Tempomat abbremst - Suuuupppppeeeeerrrrrr!
Grüße, Sven
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Joe am 03. Juni 2014, 19:18
Den Tempomat mach ich gern auf Schnellstraßen bzw. Autobahnen rein, wenn ich weiß, dass dort a) begrenzt ist und/oder b) geblitzt wird ;). Da hat das Ding gleich zwei Vorteile. Nämlich zum einen den, dass ich nicht ständig aufpassen muss, dass ich nicht doch zu schnell werde, wenn es kilometerweit mit 80, 100 o. 120 vorangeht (vorangehen darf...) und dann noch den, dass ich das Geld für überteuerte schwarz/weiß Photos von mir und meinem Auto spare ;D.
Gruß Joe
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: KaizenDo am 03. Juni 2014, 19:27
Aber ich seh doch wie schnell ich fahre, und dann bremse oder beschleunige ich dementsprechend und passe die Geschwindigkeit an. Meine Erfahrungen mit dem Tempomaten waren, dass ich niemals länger als 5 Minuten damit fahren konnte, weil vorne ein LKW bzw. ein Hutrentner ausgebremst hat.
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Joe am 03. Juni 2014, 19:43
@KaizenDo
Klar, unter den Umständen ist das natürlich Banane. Ich mach ihn auch nur rein, wenn sich der Verkehr in Grenzen hält und ich fahre manchmal auch zu Zeiten, zu denen eben nicht viel los ist. Dann ist er allerdings eine feine Sache.
Gruß Joe
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Princo am 03. Juni 2014, 20:12
... dass ich niemals länger als 5 Minuten damit fahren konnte ...
@KaizenDo - Meine Güte, ganze fünf Minuten ohne Betätigung des Tempomaten - das habe ich bis jetzt nur auf französischen Autobahnen Nachts um 2 Uhr geschafft. :-D Es stimmt schon, auch mit dem Tempomat muss man arbeiten, wie mit dem Gaspedal. Nur das rechte Bein kann man etwas entspannter positionieren.
Selbst wenn ich Fuß-gesteuert fahre, verändere ich die Stellung des Gaspedals nur geringfügig - natürlich ist alles auch von der jeweiligen Situationen abhängig.
Mein Fahrstil: Verkehrsfluss-Neutral und defensiv. Der Tempomat passt da für mich sehr gut.
Grüße, Sven
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Hugo am 03. Juni 2014, 20:38
Nun ja, man kann den Tempomat durch kurzes ziehen "canceln". Dann wieder nach oben drücken schon geht es mit der bisherigen Geschwindigkeit weiter. Ich fahre gern und so oft wie möglich mit dem Tempomaten. Leider lässt gerade auf den BAB dies die Verkehrslage nicht immer zu ;).
Ansonsten hilft manchmal nur Vollgas. Mit einem sensiblen Gasfuß kann man dann schnell wieder herunterregeln. . Ist halt Übungssache 8)
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: happyyaris am 03. Juni 2014, 21:06
Spass machen auch kurvenreiche Strecken, die man kennt. Tempomat auf niedrigste Kurvengeschwindigkeit setzen und dann ohne Bremse nur durch Gas geben und Gas weg über die Strecke. Bremsen übernimmt der Tempomat.
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: St3ps am 03. Juni 2014, 21:11
Tempomat auf der BAB, zumindest wenn möglich. Bei 135 km/h +- macht es anders keinen Spaß. ^^ Aber wenn möglich, macht es dann sehr viel Spaß. ^^
Ansonsten selten oder dort wo ich meine er mir was auf längere Strecke nützt.
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: dirbyh am 03. Juni 2014, 22:45
Zu Zeiten mit wenig Verkehr (z.B. nachts) macht es der Tempomat möglich dass man abschnittsweise wirklich nur noch lenken muss. Alles andere macht der Wagen - für mich ist das Luxus ;D
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: 04H15 am 03. Juni 2014, 23:25
Auf Landstraßen in die Stadt "reinbremsen" macht mit Tempomat auch Sinn. Über der gewünschten Zielgeschwindigkeit loslassen und noch zwei mal nach unten, damit er nicht wieder beschleunigen will und schon gleitet man hindurch. Und da er beim runterregeln der Geschwindigkeit auch optimal rekuperiert, geht das dann auch ziemlich lange. (Achtung nur vor Hintermännern, die sehen nicht das du verringerst, also nur wenn frei :besserwisser:)
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: mario.saternus am 09. Juli 2014, 01:18
Ich fahre sogar in der Stadt nur mit Tempomat.
Nur zum Hochbeschleunigen bis 40 wird der Fuß verwendet. Zum Bremsen bei vorausschauender Fahrweise verwende ich auch den Tempomaten.
Auf der AB würde ich ohne den Tempomaten niemals so wenig verbrauchen wie ich es tue.
Ich war am Wochenende in Tschechien und bin dabei viel durch Bayern gefahren. Da habe ich dann auch endlich das erste Mal erlebt, dass die Batterie so voll war, dass der Motor als Energievernichter eingesetzt wird. (Tempomat auf 90, Minutenlang bergab) Ich hatte mal gelesen, der Wagen würde dann voll den "Alarm" machen. Kann ich nicht bestätigen. Der Motor läuft halt mit und bremst.
Bilanz der Fahrt: Hin (Essen Ruhr, D -> Hluboka nad Vlatvou, CZ): 4,47 lhk, 90-120 km/h im Schnitt. Zurück (Hluboka nad Vlatvou, CZ -> Essen Ruhr, D): 3,57 lhk, fast dauerhaft 91 km/h.
Auf beiden Fahrten ist auch die Frau gefahren (ein paar Stunden). Hat den Schnitt nicht allzusehr versaut. ^^
Beides wäre ohne Tempomat nicht möglich. Der Wagen kommt frisch von der Wartung, hatte aber noch sein 15000 km "altes" Öl drin, da mein Freundlicher kein 0W20-Öl da hatte. Noch besser: die waren total überrascht, dass da 0W20 rein muss :icon_wp-question: Ich habe denen das aus dem Handbuch mal gezeigt und erst dann haben die nachgegeben.
Das neue Öl kommt dann Anfang August rein. Im Moment seit 15000 km (seit Dezember 2013) 5W30 (quasi die Notlösung; kA, warum das damals verwendet wurde trotz Empfehlung auf 0W20).
Mal sehen, ob ich da noch was rausholen kann vom Verbrauch her.
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: St3ps am 09. Juli 2014, 11:30
(Achtung nur vor Hintermännern, die sehen nicht das du verringerst, also nur wenn frei :besserwisser:)
Also so schnell bremst er mit Automat auch nicht ab und andersherum heißt das dann ja auch das man nicht vom Gas gehen darf. Und wenn er drauf fährt, hat er unter Garantie den Sicherheitsabstand nicht eingehalten und/oder gepennt. Dazu sollte klar sein das vor Ortschaften der Vordermann langsamer wird. ^^
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: 04H15 am 09. Juli 2014, 11:43
Also die Verzögerung durch den Tempomat ist schon erheblich stärker, als wenn man nur vom "Gas" geht. Auch verglichen mit einer herkömmlichen Motorbremse.
Mir ging es dabei weniger um die Schuldfrage. Die Rennerei kann man sich einfach sparen, wenn man den "pennenden" Hintermann im Auge hat.
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Wanderdüne am 09. Juli 2014, 12:11
Gehen denn die Bremslichter nicht an, wenn ich mehr verzögere als das übliche Schleppmoment in der Rekuperation oder der Tempomat bremst? Sollte doch so sein.
Gruss Wanderdüne
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Jorin am 09. Juli 2014, 12:24
Wenn du bei Toyota per Hand mit dem Tempomaten die Geschwindigkeit verringerst, gehen keine Bremslichter an. Erst das radargestützte System, welches den Abstand zum Vordermann hält, bremst wirklich (dann auch mit Bremslichtern).
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: wizace am 08. August 2014, 13:25
Als ich letztens in einem Bus auf der Autobahn gesessen bin, hab ich doch tatsächlich beobachtet, dass da ein Porschefahrer beim Auffahren auf die Autobahn die Hand am Sack hatte. Ungelogen ;)
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: j-lux am 08. August 2014, 16:16
:wldn: Damit wäre dann Jeremy Clarksons (Top Gear) Theorie, dass alle Porsche Fahrer "Cockster" sind im wahrsten Sinne des Wortes und unbestreitbar bewiesen. ;D
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Wanderdüne am 08. August 2014, 21:02
Zurück zum Thema:
Wenn der Porsche Fahrer Schweissperlen auf der Stirn hatte, kann das jedenfalls nicht an der mangelhaften Beschleunigung oder Drängeln von hinten gelegen haben. Das hatte er ja alles selbst in der Hand!
Erfahrungen anderer Art mit Porsche hat
Wanderdüne
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: 04H15 am 08. August 2014, 21:14
Wenn er einen Tesla im Nacken sitzen hatte, wohl schon, oder? ;D
Kommt auf den Porsche an und ob wir jenseits der 120km/h unterwegs sind. :-D :-D
Übrigens hat mich bei meinen (zugegebenermaßen wenigen) Porsche Fahrerfahrungen nicht der Motor besonders begeistert, sondern das Porsche Automatikgetriebe. Das war wirklich so, als ob Walter Röhrl für mich geschaltet hat, schneller und besser, als ich es jemals könnte. Bei dem Getriebe könnte Porsche für mich jeden Schalthebel weglassen. Einfach super.
Titel: Re: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 27. September 2014, 20:08
Den Porsche kann man gut mit einem Ariel Atom jagen. Der hat zwar nur knapp 500PS, wiegt aber nicht viel über 500KG in der Version mit Straßenzulassung. ich weiß auch nicht, wer dem Geschoss eine Straßenzulassung gegeben hat? Das mit dem Vollgas kenne ich noch von früher. Motor starten Gasschaler umlegen (Kupplung loslassen) und mit quietschenden Reifen den Burnout einleiten. Mittlerweile fahre ich etwas gesitteter ( Hirn vorm Einsteigen nicht ablegen). Früher brauchte ich allerdings niemanden davon zu überzeugen, den Sicherheitsgurt anzulegen ( nicht einmal bei der Bundeswehr). Aber es stimmt schon, dass wenn man wirklich Vollgas gibt, dann hat man mindestens die volle Leistung des ICE und wahrscheinlich auch etwas oder alles aus der Hybrid Batterie. Ich vermute, dass wenn die Hybrid Batterie ziemlich entladen ist, und man nicht besonders viel Gas gibt, der Strom, der bei geladener Hybrid Batterie normalerweise zum MG2 geht, in die Hybridbatterie geleitet wird. Dadurch steht dann nur etwa die Hälfte der Leistung des ICE zur Verfügung. Das währen beim Yaris HSD 37 PS. Das zieht natürlich nicht die Wurst vom Teller. Wenn man aber stark Gas gibt (Vollgas), Bricht das System sofort den Ladevorgang ab und es stehen sofort 74 PS von dem ICE, plus dem was noch aus der Hybridbatterie herauszuholen ist, für den Antrieb zur Verfügung (37PS vom ICE plus 37PS vom 37 PS von MG2 aus MG1 + Rest von MG2 aus Hybrid Batterie bis Hybrid Batterie leer ist).
Gruß Yaris Gerd
Titel: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Getiteasy am 02. Januar 2015, 19:52
nachdem ich nun meinen Yaris Club eine Woche quer durch Berlin fuhr bin ich immer noch begeistert. Heute dann 150 Km Autobahn und Bundesstraße. Alles schön auf der B2 durch Brandenburg, schön genüßlich mit Tempomat durch die Gegend 'geschwebt'. Als ich dann auf der Autobahn auffahren wollte standen mir schon ein wenig die o.g. Perlen auf der Stirn. Unter Beschleunigen verstehe ich etwas anderes, ich fuhr im ECO-Mode und die Klimaanlage war aus. Wo liegt das Problem, geht es nur mir so oder habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
Gruß
kottoyar
Hallo, Ich kann deine Schweißperlen nicht nachvollziehen. Ich muss öfters auf die Autobahn. Und ich bin extrem überrascht wie gut der Yaris HSD im ECO durchzieht. Es macht richtig Spaß. Ich bin immer mittig im Powerbereich, nicht bis zum Anschlag und habe eine gute Beschleunigung . Ich hoffe du versuchst nicht mit <50km/h auf auf die Autobahn zu fahren.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: muenchner am 02. Januar 2015, 21:00
Hallo,
das geht mir genauso, ich kann die Schweißperlen von kottoyar auch nicht nachvollziehen. Wenn ich bei Autobahnauffahrten oder beim Überholen mal kraftvoll Gas gebe, um den Vollgaswiderstand zu überwinden, bin ich auch immer begeistert von der Beschleunigung.
Vielleicht ist kottoyar vorher nur Schaltwagen gefahren, bei denen es ja den Vollgaswiderstand (Kick Down) nicht gibt, hat zu zaghaft nur bis zum allerersten Widerstand das Gaspedal getreten und war somit noch weit von Vollgas entfernt???
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 02. Januar 2015, 21:34
Also, auf den Nennwert 11,8 Sekunden 0 auf 100 km/h klettert die Beschleunigung bei mir nur mit Bleifuß, Bodenblech. Ich wüsste auch nicht, wie das schneller gehen könnte, ist die Herstellerangabe. Den Bleifuß kann ich jedoch nicht wirklich empfehlen, da fließen ca. 135 Ampere aus der Batterie. Mit dem halben Strom, der 10% weniger Gesamtleistung ergeben dürfte, dürfte man etwa 13 Sekunden brauchen. Ich sehe es zwar nicht negativ, aber regelrecht begeistert bin ich auch nicht.
Also das hier: https://www.youtube.com/watch?v=Let8r3o7zBA ist wirklich Endanschlag und bis zur Autobahn-Richtgeschwindigkeit von 130 km/h braucht er immerhin 18 Sekunden. Mit 10% weniger Leistung wären es mindestens 20 Sekunden.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: kofel am 02. Januar 2015, 21:42
Wenn sonst nichts hilft: VOR dem Auffahren auf die Autobahn die POWER-Taste drücken!.
Damit sollte der HSD abgehen "wie Schmitt's Katze". Ist bei mir beim Auris TS HSD jedenfalls so. Mache ich ab und zu gerne, wenn ich als erster auf der linken Spur bei der Auffahrt auf die Stadtautobahn stehe, Damit lasse ich eigentlich (bisher) alle stehen. ;D
Sonst fahre ich immer im ECO Mode.
Gruß kofel
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Old Rolf am 02. Januar 2015, 21:47
Vielleicht ist kottoyar vorher nur Schaltwagen gefahren, bei denen es ja den Vollgaswiderstand (Kick Down) nicht gibt, hat zu zaghaft nur bis zum allerersten Widerstand das Gaspedal getreten und war somit noch weit von Vollgas entfernt???
der Yaris hat kein Kick Down !
Bei einem stufenlosen Getriebe kann man auch schlecht zurückschalten.
Mfg
Rolf
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Getiteasy am 02. Januar 2015, 22:02
Ich jetzt schon 14 mal auf die Stadtautobahn gefahren. Ich hab den erst seit Weihnachten. Also hier in Berlin sollte man schon ziemlich zügig auf die Autobahn auffahren und dann muss man auch öfters mal sofort auf die 2 oder 3 Spur. Das ist halt so. Und ich hab nie, nie das Gaspedal durchdrücken müssen. Das hab ich bisher nur auf der Landstraße beim Überholen gemacht. Beim Auffahren ist der Zeiger immer in der Hälfte von diesem Powerbereich. Ganz souverän. Ich fahre aber seit jeh her immer schon auf dem (wie nennt man das?) Auffahrstreifen in etwa die 70 bis 80 km/h damit ich mich in den rechten Fahrstreifen einordnen kann. Das sollte man auch so beigebracht bekommen haben. Zugegeben bei manchen sehr kurzen Auffahrten geht das nicht. Wenn ich dann auf dem rechten Fahrstreifen bin geh ich mit 100 bis 110 auf die anderen Streifen rüber. (Danach bin ich dann wieder ruhig.) die 30 km/h die mein Yaris beschleunigen muss sind jetzt nicht der Hit. Und schon gar nicht mit Bleifuss, ich muss mich dem Verkehrsfluss anpassen. Ich hatte bisher immer das Gefühl, das da noch Luft nach oben ist. Ich bin bis jetzt immer im Eco Mode gefahren. Auchbauf der Autobahn.
Tut mir leid, ich wollte keinen neuen Tr. aufmachen. Nicht böse sein.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 02. Januar 2015, 22:08
Nein, interessiert mich schon. Hast Du Deine Beschleunigungszeit 0...100 mal nachgemessen? Bei mir lag sie glaube ca. 0,5 Sekunden über Werksangabe, besonders im oberen Geschwindigkeitsbereich scheint mir subjektiv Leistung zu fehlen, an 165 km/h kommt er gerade so ran. Eine POWER-Taste hat der Yaris Hybrid übrigens nicht.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Getiteasy am 02. Januar 2015, 22:15
Das messe ich nicht nach. Zugegeben interessiert mich das auch nicht so. Warum ist dir das wichtig? Wenn du 50 bis 55 durch die Stadt fährst und auf 80 beschleunigst sind das doch nur 25 km/h. Das dauert doch keine 10 sec???? Und dann von 80 auf 100 sind auch wieder 20. Was soll ich da messen??? Ist deine Frage ernst gemeint?
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Getiteasy am 02. Januar 2015, 22:19
Das ist lustig. Für mich ist das auch gleich die Powertaste gewesen. Weil ECO ist default! ECO aus ist dann quasi Power. 😉
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: ergoprox am 02. Januar 2015, 22:27
Hallo, IUnd ich bin extrem überrascht wie gut der Yaris HSD im ECO durchzieht. Es macht richtig Spaß. Ich bin immer mittig im Powerbereich, nicht bis zum Anschlag und habe eine gute Beschleunigung .
Mittig im Powerbereich passiert auch nix wirklich, insbesondere über 60/70km/h. In diesem Bereich von "guter Beschleunigung" zu schreiben halte ich nach eigener Erfahrung für eher unrealistisch. Für vernünftiges Einfädeln auf einer befahrenen BAB muss man das Gaspedal an das Bodenblech nageln - und da es völlig gleich, ob man in Eco oder nicht unterwegs ist.
Und eine Art "Kickdown" gibt es sehr wohl, sind die letzten 2-3 Zentimeter des Gaspedalwegs deutlich spürbar am erhöhten Widerstand, erst dann wird die maximale Leistung bereit gestellt.
Bin erst heute wieder 100km nur BAB mit dem Yaris der Frau gefahren weil ich mein gewaschenes Auto nicht einsauen wollte. Sicher kann man mitschwimmen im Verkehr (nicht ganz links natürlich), aber mehr auch nicht und "wundern" tut sich definitiv keiner ob der tollen Leistungsentfaltung.
Auch die anderen Aussagen wie "geht ab wie Schmitz Katze" und "immer erster" mit dem Auris...da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Ich frag mich welche Vorerfahrungen mit anderen Fahrzeugen zu solchem Fazit führen können.
Und nein, das ist keine Gotteslästerung. Der HSD hat tolle Stärken, aber die liegen ganz sicher nicht im Beschleunigungsvermögen oberhalb von ca. 70km/h (Yaris, Prius III u.ä. ab ca. 90) und auch nicht in der BAB-Tauglichkeit, zumindest wenn man "deutsche BAB-Maßstäbe" ansetzt.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 02. Januar 2015, 22:28
Das messe ich nicht nach. Zugegeben interessiert mich das auch nicht so. Warum ist dir das wichtig? Wenn du 50 bis 55 durch die Stadt fährst und auf 80 beschleunigst sind das doch nur 25 km/h. Das dauert doch keine 10 sec???? Und dann von 80 auf 100 sind auch wieder 20. Was soll ich da messen??? Ist deine Frage ernst gemeint?
Im Stadtverkehr gibt es kein Problem mit der Motorleistung, da ist der Yaris Hybrid ziemlich flott von der Ampel, andere mit Schaltgetriebe gucken sichtbar hinterher. Auf der Autobahn wundert mich jedoch die "Begeisterung". Nachmessen tue ich die Beschleunigung auf einer ebenen Landstraße, 0...100 km/h, mit einer normalen Quarzuhr mit Stoppuhr-Funktion und einem Blick auf den Tacho.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Getiteasy am 02. Januar 2015, 22:47
das mit dem Kick down kann ich bestätigen. Ich weiß jetzt zwar nicht was Kick down beim Schaltwagen heißt . Aber der Verkäufer, der mir die Ersteinweisung gegeben hat, erklärte mir, das der Hybrid im Eco immer versucht sparsam zu fahren. In dem Moment, wo man das Pedal ganz durchdrückt, nach meiner Meinung fühlt man diesen Punkt sogar, die Elektronik mir die volle Leistung gibt. Das ist dazu gedacht, sagte man mir, um bei sparsamen fahren eine gute Beschleunigung zum Überholen zu ermöglichen. Und das kann ich bestätigen. Also Kickdown ist da, ob man das so nennen darf weiß ich nicht.
Also ich bin über die Feiertage bei Familie und Freunden gewesen, welche verstreut wohnen, und bin viel gefahren die Tage. Und ich kann dir ganz sicher sagen, das ich in dem Bereich von 70km/h eine normale Beschleunigung hatte. Von 50 auf 80 ganz normal im ECO Mode. Und ohne Kickdown. Von 80 auf 100 dann etwas geräuschvoller aber nicht laut. Und ganz ok. Jetzt bin ich aber erstaunt. Ganz ehrlich. Ich werd nächstes Mal Zählen, aber ich bin mir sicher, das es keine 10 Sekunden sind. Warum sollte es auch.
Dazu muss ich sagen, das ich nicht von 0 auf 100 beschleunige wenn ich auf die Autobahn fahre. Das ist doch klar. Sondern von 50 aufwärts. Ich bin vorher nie Schaltwagen über 75 kW gefahren ( vielleicht mal nen Mietwagen an dem ich mich nicht erinnern kann) und auch nie Bedarf danach hatte. Der Yaris reicht vollkommen aus um sehr gut im Stadtverkehr mitzuschwimmen. Und 120 auf der Stadtautobahn ist nur Raserei und dazu hab ich mir keinen Hybrid gekauft. Die Beschleunigung ist wie erwartet. Keine Ahnung bei mir ist das alles so wie beschrieben.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Getiteasy am 02. Januar 2015, 22:53
Im Stadtverkehr gibt es kein Problem mit der Motorleistung, da ist der Yaris Hybrid ziemlich flott von der Ampel, andere mit Schaltgetriebe gucken sichtbar hinterher. Auf der Autobahn wundert mich jedoch die "Begeisterung". Nachmessen tue ich die Beschleunigung auf einer ebenen Landstraße, 0...100 km/h, mit einer normalen Quarzuhr mit Stoppuhr-Funktion und einem Blick auf den Tacho.
Ja um Gottes Willen. Beschleunigst du auf der Auffahrt von 0km/h auf 100 km/h? Ich dachte hier geht es um das normale Auffahren auf die Autobahn. Und da sind meine Erfahrungen wie beschrieben. Und weiß nicht, warum es keine Beschleunigung bei 70 km/h geben soll ohne Kickdown.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 02. Januar 2015, 23:13
Ja um Gottes Willen. Beschleunigst du auf der Auffahrt von 0km/h auf 100 km/h? Ich dachte hier geht es um das normale Auffahren auf die Autobahn.
Nicht jede Auffahrt auf eine Autobahn hat eine lange Beschleunigungsstrecke. Die hier http://www.panoramio.com/photo/638974 http://view.stern.de/de/rubriken/technik/nachtaufnahme-autobahn-kein-dri-wesseling-autobahnauffahrt-555-original-979472.html beispielsweise nicht.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: muenchner am 03. Januar 2015, 00:07
Was zeigt sich in diesem Threat: Formulierungen wie gute oder schlechte Beschleunigung sind sehr subjektiv, jeder definiert das anders, hängt unter anderem auch davon ab, wie das vorherige Auto motorisiert war. Mein vorheriger Polo hatte deutlich weniger PS und hat trotzdem im Schnitt 2 Liter/100km mehr Benzin gebraucht, daher meine Begeisterung.
Aber was definitiv falsch ist: Dass man Angstschweißperlen bei der Autobahnauffahrt haben muss, auf dem durchschnittlichen Beschleunigungsstreifen kann man absolut problemlos auf autobahntaugliche Geschwindigkeit beschleunigen.
Zum "Kickdown": Einen echten Kickdown gibt es beim Toyota Hybrid nicht, da das Getriebe nicht zurückschalten kann, was es aber sehr wohl gibt, ist ein Vollgaswiderstand, das heißt man muss kraftvoll Gas geben, um auch wirklich Vollgas zu geben.
Nein, interessiert mich schon. Hast Du Deine Beschleunigungszeit 0...100 mal nachgemessen? Bei mir lag sie glaube ca. 0,5 Sekunden über Werksangabe, besonders im oberen Geschwindigkeitsbereich scheint mir subjektiv Leistung zu fehlen, an 165 km/h kommt er gerade so ran.
165 km/h ist bei Dir die Höchstgeschwindigkeit, ist das die echte (z. B. von einem GPS gemessene) Geschwindigkeit oder die Tachoanzeige?
Meine Höchstgeschwindigkeit nach Tacho ist 180 km/h. (könnten vielleicht 165 echte km/h sein, das habe ich nicht nachgemessen)
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: St3ps am 03. Januar 2015, 00:59
Meine Erfahrung: 0-50 top, darübre wird es "zäh". Also mal eben wie bei einem 200 PS Polo auf's Gaspedal treten und schon ist man am Vorderman vorbei, geht mit dem Yaris nicht. Und auf die Autobahn fährt man auch anders drauf als sich im Stadtverkehr einzufädeln. Wunder darf man nicht erwarten, aber für das wofür man den Wagen sich denke angeschafft hat, macht er gut bis sehr gut und auch der Yaris HSD schafft auf der Autobahn eine gemütliche Reisegeschwindigkeit zu erreichen und zu halten (ohne Beschleunigungswunder oder Traumdurchschnittswerte). :)
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 03. Januar 2015, 01:15
Eine Frage habe ich noch an R.B.:165 km/h ist bei Dir die Höchstgeschwindigkeit, ist das die echte (z. B. von einem GPS gemessene) Geschwindigkeit oder die Tachoanzeige?
Tacho. Er schafft vermutlich auch 170 km/h lt. Tacho, mit viel Rückenwind oder Anlauf (mehrere Minuten), bei so 12 Liter/100 km Verbrauch. Eine dafür ausreichend lange und ebene Autobahnstrecke habe ich nicht in der Nähe. 180 km/h lt. Tacho scheint mir utopisch, höchtens zeitweise bergab oder mit Batteriestrom. In hügeligem Gelände kann er selbst die 165 km/h nicht halten, leicht bergauf mit viel Batterieenergie, leicht bergab nur sehr langsam nachladend. Macht auf mich den Eindruck, dass er an der Leistungsgrenze ist. Häufiger oder im Flachland um Berlin hab ich das noch nicht probiert, er verbraucht mir dabei zu viel und nach spätestens 300 km oder 2 Stunden ist der Tank leer. War nur mal ein Test, was überhaupt geht.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Princo am 03. Januar 2015, 08:27
Die Beschleunigung des Auris Hybrid ist vollkommen ausreichend um auf dem Beschleunigungsstreifen auf Geschwindigkeit zu kommen. Kurze Auffahrten sind auch für herkömmliche Antriebe ein Problem - aus meiner Erfahrung sind die Fahrzeugführer das Problem und nicht die Antriebsleistung (selbst mit 500PS wird der Beschleunigungsstreifen als Einbremsspur für die Autobahn benutzt und wenn der fließende Verkehr genügend aus gebremst wurde, entdecken die Fahrzeugführer das Gaspedal und "fliegen" davon :-D ...).
Mir ist es mittlerweile vollkommen egal, wie schnell die anderen an der Ampel "starten" können - an der nächsten sehen wir uns wieder - und auf der Autobahn ist es mir auch egal, ob der Drängler hinter mir, drei oder vier Sekunden länger warten muss um seiner "Potenz" freien Lauf lassen zu können.
80% fahre ich auf der Autobahn und habe mit Sicherheit keine Schweißperlen auf der Stirn. Ganz im Gegenteil, wegen dem genialen Hybridantrieb habe ich immer ein Grinsen im Gesicht: "Hybrid fahren macht Glücklich" ;D
Grüße, Sven
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: muenchner am 03. Januar 2015, 11:39
Meine Erfahrung: 0-50 top, darübre wird es "zäh". Also mal eben wie bei einem 200 PS Polo auf's Gaspedal treten und schon ist man am Vorderman vorbei, geht mit dem Yaris nicht. Und auf die Autobahn fährt man auch anders drauf als sich im Stadtverkehr einzufädeln. Wunder darf man nicht erwarten, aber für das wofür man den Wagen sich denke angeschafft hat, macht er gut bis sehr gut und auch der Yaris HSD schafft auf der Autobahn eine gemütliche Reisegeschwindigkeit zu erreichen und zu halten (ohne Beschleunigungswunder oder Traumdurchschnittswerte). :)
Willst Du ernsthaft ein 200PS-Auto als Maßstab nehmen? Der Yaris Hybrid hat nur 100 PS!
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: muenchner am 03. Januar 2015, 11:48
Tacho. Er schafft vermutlich auch 170 km/h lt. Tacho, mit viel Rückenwind oder Anlauf (mehrere Minuten), bei so 12 Liter/100 km Verbrauch. Eine dafür ausreichend lange und ebene Autobahnstrecke habe ich nicht in der Nähe. 180 km/h lt. Tacho scheint mir utopisch, höchtens zeitweise bergab oder mit Batteriestrom.
Meine subjektive Beobachtung: Vollgas, Power-Zeiger am Anschlag: Das Auto beschleunigt relativ zügig (sicher nicht wie ein 200-PS-Auto aber deutlich schneller als meine Vorgänger-Fahrzeuge ohne elektronisch abgeregelte Höchstgeschwindigkeit) bis zur Höchstgeschwindigkeit von Tempo 180 laut Tacho. Sobald dieses Tempo erreicht ist, fällt der Power-Zeiger zurück auf die Grenze zwischen Eco und Power, obwohl ich weiter Vollgas gebe. Man merkt, die Leistung würde noch für eine höhere Geschwindigkeit reichen, wenn nicht die Abregelung greifen würde. Die Vollgasbeschleunigung bis zur Höchstgeschwindigkeit erfolgt selbstverständlich mit elektrischer Unterstützung, das Halten der Höchstgeschwindigkeit von 180 laut Tacho schafft der Benziner dagegen alleine.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: JoAHa am 03. Januar 2015, 15:27
Meine Erfahrung: 0-50 top, darübre wird es "zäh". Also mal eben wie bei einem 200 PS Polo auf's Gaspedal treten und schon ist man am Vorderman vorbei, geht mit dem Yaris nicht. ...
Willst Du eine Beschleunigung wie 200-PS-Polo, brauchst Du 200-PS-Auto! ;-) Yaris hat 100 PS Systemleistung und dafür beschleunigt er richtig zügig, wie ich bei einer Probefahrt festellen konnte. Das mit den Schweißperlen ... das verstehe, wer will. Gab's hier nicht schon mal so 'nen Thread?
Gruß! JoAHa, der im "Urhybrid" Prius II auch auf der Autobahn noch immer einen kühlen Kopf behielt ... :-)
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: St3ps am 03. Januar 2015, 18:25
Willst Du ernsthaft ein 200PS-Auto als Maßstab nehmen? Der Yaris Hybrid hat nur 100 PS!
Ich hätte auch 'nen Ferrari mit 450 PS nehmen können! Mir viel der Polo halt nur ein, weil mein Verkäufer das Bsp. genannt hatte, das der Yaris HSD ihn auf den ersten Metern abgehängt hat aber am Ende halt erwartungsgemäß geschlagen geben musste!
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: RedPunto am 03. Januar 2015, 20:41
Der Yaris Hybrid ist für mich ein Auto für Stadt und Landstraße, ansonsten lässt er sich natürlich auch auf der Autobahn bis ca. 130km/h recht zügig bewegen. Meine Frau hatte vor dem Hybrid den Yaris 1,0 auch ein ideales Stadauto, aber auf der BAB schon fast ein Hindernis. Ich selber fahre den Auris Hybrid der natürlich mehr Leistung als der Yaris hat, aber auch kein Beschleunigungswunder ist. Zumindest wenn man vorher immer Diesel mit 2-3 L Hubraum gefahren hat, aber wie bereits von meinen "Vorrednern" geschrieben ist das auch nicht das, was der Hybrid leisten soll. Seitdem wir beide Hybrid fahren, fahren wir auch viel ruhiger und entspannter. :-)
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 03. Januar 2015, 20:58
Ich wohne im Norden hinter Hamburg. Hier gibt es keine Berge, aber trotzdem ist es kein Problem mit meinem YHSD auf der Autobahn 180 Km/h lt. Tacho zu fahren. Dann nehme ich kurz das Gas etwas zurück, so dass ich mit niedriger Drehzahl und 170 Km/h und lt. Anzeige 6,5 bis 7 l/100Km fahre. Auch wenn die Geschwindigkeit dabei auf 170 Km/h sinkt. Man darf nicht vergessen, dass er nur 74PS hat Wenn man am Anfang der Autobahnauffahrt das Gaspedal richtig bis zum Bodenblech durchdrückt, dann beschleunigt er auch richtig gut. Normalerweise zieh ich ihn mit dem Gaspedal langsam hoch. Das reicht normaler Weise aus, um ohne Schweißperlen auf der Stirn auf die Autobahn zu fahren.
Gruß Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 04. Januar 2015, 00:44
Meine subjektive Beobachtung: Vollgas, Power-Zeiger am Anschlag: Das Auto beschleunigt relativ zügig (sicher nicht wie ein 200-PS-Auto aber deutlich schneller als meine Vorgänger-Fahrzeuge ohne elektronisch abgeregelte Höchstgeschwindigkeit) bis zur Höchstgeschwindigkeit von Tempo 180 laut Tacho. Sobald dieses Tempo erreicht ist, fällt der Power-Zeiger zurück auf die Grenze zwischen Eco und Power, obwohl ich weiter Vollgas gebe. Man merkt, die Leistung würde noch für eine höhere Geschwindigkeit reichen, wenn nicht die Abregelung greifen würde. Die Vollgasbeschleunigung bis zur Höchstgeschwindigkeit erfolgt selbstverständlich mit elektrischer Unterstützung, das Halten der Höchstgeschwindigkeit von 180 laut Tacho schafft der Benziner dagegen alleine.
Ist bei mir anders. Eventuell ist der Motor nicht ganz ok, er scheint mir auch etwas zu viel zu verbrauchen.
Rechnung: Bis Tempo 160 braucht der Yaris lt. Internet-Video/Tacho mit Vollgas 34 Sekunden, davon 6 Sekunden von 150 km/h bis 160 km/h. Bis er von 160 auf 180 gekommen ist, muss es allermindestens weitere 12 Sekunden dauern, also insgesamt mindestens 46 Sekunden.
In dieser Zeit fließen aus der Batterie, bei 135 A, allermindestens 135 A * 46 Sekunden/3600 Sekunden = 1,725 Ah, wahrscheinlich mehr. Bei einer Batteriekapazität von 6,5 Ah, von der aus Lebensdauergründen angeblich nur ca. 40% = 2,6 Ah ausgenutzt werden, was sich auch noch auf einen gewissen Bereich nach oben und unten aufsplittet, dürfte die nun einfach leer sein. Und der Power-Zeiger deshalb zurückfallen.
Nachrechnung 2: Aufgrund seines cw-Wertes von 0,286 und seiner Strinfläche von ca. 2,1 m² müsste der Yaris Hybrid bei 180 km/h 48.8 kW Leistung benötigen, um seinen Luftwiderstand zu überwinden. Hinzu kommt noch der Rollwiderstand des Fahrwerks, der bei dieser Geschwindigkeit und 1200 kg Masse etwa 12 kW (Rollwiderstand = Fahrzeugewicht * 0,02), mindestens jedoch 6 kW (Rollwiderstand = Fahrzeugewicht * 0,01) Zusatzleistung erfordern dürfte. Die Maximalleistung des Benzinmotors beträgt jedoch nur 55 kW.
Also wenn 180 km/h Dauergeschwindigkeit überhaupt geht, rein rechnerisch gerade so.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: KaizenDo am 04. Januar 2015, 02:34
Wenn ich mal wieder einmischen darf, ich weiss wirklich nicht wo das Problem liegt.
Mit meinem Auris 1.6 Dual VVT-i MMT komme ich auch auf die Autobahn, und der beschleunigt langsamer als der Yaris Hybrid und hat auch weniger Drehmoment. (Zur Verdeutlichung ein gleichmotorisierter Toyota Corolla) https://www.youtube.com/watch?v=rbf12E9m7hQ
Der Honda Jazz 1.3L Hybrid ist mit i-VTEC Motor auch nicht schneller als der Yaris Hybrid https://www.youtube.com/watch?v=WUjwzJvtN3s
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 04. Januar 2015, 03:03
Wenn ich mal wieder einmischen darf, ich weiss wirklich nicht wo das Problem liegt.
Mit meinem Auris 1.6 Dual VVT-i MMT komme ich auch auf die Autobahn, und der beschleunigt langsamer als der Yaris Hybrid und hat auch weniger Drehmoment. (Zur Verdeutlichung ein gleichmotorisierter Toyota Corolla) https://www.youtube.com/watch?v=rbf12E9m7hQ
Der Honda Jazz 1.3L Hybrid ist mit i-VTEC Motor auch nicht schneller als der Yaris Hybrid https://www.youtube.com/watch?v=WUjwzJvtN3s
Der Auris hat einen niedrigeren cw-Wert als der Yaris, aber mehr Benzin-Motorleistung, 91 kW statt 55 kW. Deshalb wird er auf der Autobahn am Ende schneller (offiziell 190 km/h) selbst wenn er anfangs langsamer beschleunigen sollte. Das Motor-Drehmoment ist dabei ziemlich egal, es ist nur ein betriebinterner Parameter.
Mein Yaris erreicht nicht ganz 180 km/h lt. Tacho, ohne weitere Batterieentladung (noch 4 Balken über Null) nur bei mittlerem Rückenwind hinter mir und leicht abschüssiger Autobahn vor mir. In Gegenrichtung, gegen Wind und Steigung, ca. 155 km/h. Trotz zusätzlicher Unterboden-Verkleidung. Was bedeutet, seine Benzin-Motorleistung reicht für dauerhaft 180 km/h auf ebener Strecke und ohne Rückenwind einfach nicht. Das würde mich ja nicht stören, was mich eher stört ist, dass andere für ihre Fahrzeuge gleichen Typs anderes behaupten. Könnte noch an den Windabweisern an meinen Seitenscheiben liegen.
Der Honda Jazz 1.3L Hybrid war im Video nach 11 Sekunden auf 100 km/h, nicht langsamer als der Yaris (auch 11 Sekunden). Der Corolla brauchte länger, 13 Sekunden, beschleunigte jedoch in den ersten 2 Sekunden sehr schwach. Was wir dabei nicht wissen ist, ob die Tachos vergleichbar sind.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: KaizenDo am 04. Januar 2015, 04:17
Ich bin ja alle drei Wägen gefahren, meinen Auris fahre ich täglich, den Yaris Hybrid und den Jazz Hybrid hatte ich zur Probefahrt. Beide Hybriden beschleunigten bei der Auffahrt auf die Autobahn oder auch auf die Landstraße besser als mein Auris. Für die Beschleunigung ist erstmal das Drehmoment wichtig (hier auch der Vorteil des Hybridsystems), für die Endgeschwindigkeit dann die PS Leistung des Motors. Durch das automatisierte Schaltgetriebe geht auch viel Zeit verloren (drum hat Toyota es ja auch bis auf den Aygo aus dem Programm geworfen). Mein Auris ist 1515mm hoch, beim Yaris Hybrid sind es ja 1500mm.
Die dringendste Frage ist: Sch... jetzt ist es schon wieder 04:00 Uhr geworden. Warum bin ich in letzter Zeit so lange wach? :icon_doh: Ich gehe jetzt wirklich in die Falle, gute Nacht Leuts :-D
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: k2u am 04. Januar 2015, 06:46
Der Thread heisst ja "Schweissperlen auf der Stirn".
Meine sehr klare Meinung dazu, auf die Gefahr hin anzuecken....
Ich hatte auch mit dem Renault R4 F6 (34 PS - Schrankformat) nie Schweissperlen auf der Stirn bei der Auffahrt auf die Autobahn oder beim Überholen.
Diese entstehen ausschliesslich dann, wenn man sich mit dem jeweiligen Fahrzeug nicht oder noch nicht richtig auseinandergesetzt hat und die Grenzen des Fahrzeuges falsch einschätzt. Dei einzigen Schweissperlen, die ich beim Überholen mal hatte (aus genau diesem Grund), hatte ich in einem 300PS Auto...
Mit dem Yaris gibt es definitiv kein Problem bei Auffahrten, man muss gelegentlich halt mal beherzt zutreten. Drückt man das Gaspedal bis zum Kickdown Schalter durch (jaja, ich weiss, kein Gear kickdown, sondern ein throttle kickdown) dann rührt sich auch was, obwohl ich das bei Auffahrten extrem selten brauche.
Und ja, welche Überraschung, von 0 auf 50 ist er besser als von 80-120 (in Relation), aber dafür wurde er gebaut. Das Auto sollte auch zur regelmässigen Strecke passen und der Yaris ist, auch definitiv, kein Rennauto. Hat man keine regelmässige Strecke, sucht also einen "Allrounder", ist der Yaris vermutlich eine Klasse zu klein.
Das waren meine :2c:
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: happyyaris am 04. Januar 2015, 13:05
Der Thread heisst ja "Schweissperlen auf der Stirn".
Wenn ich mir den ursprünglichen Artikel des Thread-Erstellers (TE) ansehe, kann ich diesen durchaus verstehen. In der Fahrschule hat man damals beigebracht bekommen, früh hochzuschalten und den Motor insbesondere im kalten Zustand nicht zu hoch drehen zu lassen. Wenn man dann im Eco-Mode auf die Autobahn fährt und das Gaspedal nicht weit durchdrückt, kann das passiert das was der TE beschreibt.
Sehe ich aber nicht als Problem an. Das passiert einmal und man lernt daraus, dass man den ICE des HSD in bestimmten Situationen hochdrehen lassen muss, auch wenn es einem bei kalten Motor "innerlich schaudert".
Ich fahre mittlerweile auf die Autobahn nur noch im Normal-Modus.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 04. Januar 2015, 13:19
Für die Beschleunigung ist erstmal das Drehmoment wichtig (hier auch der Vorteil des Hybridsystems), für die Endgeschwindigkeit dann die PS Leistung des Motors.
Schon, allerdings ist hierfür das maximale Drehmoment bzw. die Kraft nach dem Getriebe an den Antriebsrädern wichtig, nicht irgendwo am Motor. Und diesen Wert geben die Hersteller einfach nicht an. Bei den Hybriden scheint er im Normalbetrieb bei niedriger Geschwindigkeit vergleichsweise hoch zu liegen.
Sehe ich aber nicht als Problem an. Das passiert einmal und man lernt daraus, dass man den ICE des HSD in bestimmten Situationen hochdrehen lassen muss, auch wenn es einem bei kalten Motor "innerlich schaudert".
Der Motor dreht beim Hybrid schon bei "Normalgas" (etwa 50% des maximalen Power-Bereichs) voll hoch und scheint auch dafür ausgelegt zu sein, zumindest wenn das dafür vorgesehene Öl drin ist, welches viele Werkstätten halt nicht einfüllen. Erst wenn man weiter drückt, über den Druckpunkt, fließt zusätzlicher Batteriestrom. Erst hier kommt also zusätzliche elektrische Leistung, ohne akustische Rückmeldung, und zwar über einen relativ kurzen Pedalweg recht schnell recht viel.
Für die 6,5 Ah-Batterie scheinen mir die bis zu 135 A Stromlast jedoch bedenklich, da die Spannung dabei merklich einbricht, auf etwa 1,1 Volt pro Zelle. Normal sind beim Entladen etwa 1,2 Volt pro Zelle. Ich hätte es für besser gehalten, wenn der Stromfluss stärker begrenzt oder zu 50% schon vor den Druckpunkt kommen oder die Batterie größer wäre. Im normalen Stadtverkehr geht er nur bis ca. 65 A, bei mehr Gas schaltet der Benziner zu. Nur bis in diesen Bereich würde ich bedenkenlos drauftreten. So weiß man nie recht, wo man gerade ist, da da die aktuelle Gaspedalstellung auch noch geschwindigkeitsabhängig ausgewertet wird.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: hybbi56 am 04. Januar 2015, 14:17
Hallo, m.M.n. kann man von einem relativ schweren 100PS-Kleinwagen keine Wunderdinge in Sachen Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit erwarten. Und falls man beim Auffahren auf die BAB den Akku vorher relativ leergenuckelt hat, dann fehlen einem dann eben auch diese zusätzlichen Elektro-PS. Außerdem passen die Worte Kleinwagen und niedrige Höchstgeschwindigkeit m.M.n. genauso wenig zusammen wie 200 PS und Polo, sofern es sich um ein Serienmodell handelt.
LG hybbi56
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: bndt am 04. Januar 2015, 14:27
Hallo, m.M.n. kann man von einem relativ schweren 100PS-Kleinwagen keine Wunderdinge in Sachen Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit erwarten. Und falls man beim Auffahren auf die BAB den Akku vorher relativ leergenuckelt hat, dann fehlen einem dann eben auch diese zusätzlichen Elektro-PS. Außerdem passen die Worte Kleinwagen und niedrige Höchstgeschwindigkeit m.M.n. genauso wenig zusammen wie 200 PS und Polo, sofern es sich um ein Serienmodell handelt.
LG hybbi56
Der aktuelle Polo GTI hat 180 PS und der auf 2500 Stück limitierte Polo R "WRC Street" sogar 220 PS. :icon_doh: Klugscheißmodus aus... ;D
Gruß, David
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Beitrag von: bakerman23 am 04. Januar 2015, 14:31
Er schrieb Serienmodell.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Shar am 04. Januar 2015, 14:33
Der neue Polo GTi hat serienmäßig (=Serienmodell) 141kW und damit 191,76PS. Quelle: klick mich (http://www.volkswagen.de/de/models/polo-gti/trimlevel_overview.s9_trimlevel_detail.suffix.html/der-neue-polo~2Fgti.html#/tab=121dcd911c91d379318153c1c14ed72e)
Grüße ~Shar~
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Beitrag von: hybbi56 am 04. Januar 2015, 14:41
Ja dann, das geht ja gerade noch ... ;D
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 04. Januar 2015, 15:04
Hallo, m.M.n. kann man von einem relativ schweren 100PS-Kleinwagen keine Wunderdinge in Sachen Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit erwarten. Und falls man beim Auffahren auf die BAB den Akku vorher relativ leergenuckelt hat, dann fehlen einem dann eben auch diese zusätzlichen Elektro-PS.
So ist es. Praktisch ist der Akku jedoch fast nie vorher leergenuckelt. 86 PS, also 74 Benziner-PS plus 12 Elektro-PS würden mir auch schon reichen. Allerdings definiert der Druckpunkt im Gaspedal nur eine praktisch ratsame Beschleunigungs-Leistung von 74 PS vor, ganz ohne Elekro. Die halte ich zwar auch für ausreichend, aber nicht begeisternd. Vermutlich bräuchte man eigentlich zwei Druckpunkte, einen leichten für 0-50% Elekrozusatz und den bisherigen für 50-100% Elekrozusatz.
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Beitrag von: bndt am 04. Januar 2015, 15:28
Der GTI ist doch ein Serienmodell und mit seinen (wie ich eben gelernt habe) 191,76 PS gar nicht mehr so weit von den obengenannten 200 PS entfernt. :)
Um mal was zum eigentlichen Thema beizusteuern:
Mir ist es bei meinem Auris bis jetzt einmal passiert, dass der Akku so leer war, dass ich es am Vorschub spüren konnte. Das war jedoch auf der Autobahn nach einer längeren Vollgasetappe. War schon etwas erschreckend, als es aufeinmal nicht mehr vorwärts ging. Kannte ich ja so noch nicht (vom Auto 1.0). Das ist beim Yaris evtl. noch etwas 'schlimmer' bzw. intensiver. Aber bei einigermaßen normaler Fahrweise sollte das ja nun nicht so oft passieren.
Gruß
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Beitrag von: KaizenDo am 04. Januar 2015, 15:45
Also wenn man im ECO Modus auf die Autobahn fährt ist man irgendwie auch selber Schuld. Ich hatte in der Fahrschule gelernt, den Tribstoffrührhebel auf 3 zu stellen und dann Vollgas. Beim MMT Auris schalte ich vom "E-Modus" in den "S-Modus" und trete drauf. Beim Yaris Hybrid hatte ich vom Eco in den Normalmodus geschalten und draufgetreten, beim Prius vom Normal in den Power Modus. Dafür sind die Knöpfe ja auch da, und wenn man auf Reisegeschwindigkeit ist, kann man wieder auf Normal oder Eco Stellen, wenn man denn will.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Shar am 04. Januar 2015, 16:08
Servus.
Mh. Die letzten vier Autobahnfahrten mit meinem Auris 1 HSD bin ich im ECO-Modus unterwegs gewesen - schlicht und ergreifend, weil ich es total vergessen hatte, mit einer Ausnahme und zwar bei der ersten der vier Fahren. Hier hatte ich auf mittlerer Strecke mal bisschen mit den Betriebsmodis (Normal und ECO (PWR nutze ich normal nie)) gespielt, weil ich wissen wollte, ob es sich auf den Momentanverbrauch auswirkt. Hatte dahingehend nichts festgestellt, obwohl der Lastanzeiger im ECO weiter runter gegangen ist.
Wie auch immer, ich hatte bei den vier Fahrten absolut keine Probleme mit ECO auf der BAB. Selbst bei den Beschleunigungsfahrten (bei fast bis ganz Vollgas geht die Steuerung, zumindest im Auris 1 HSD eh in den Powermodus). Akku war nie leer, nicht einmal unter 75%.
Grüße ~Shar~
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: St3ps am 04. Januar 2015, 16:13
Soviel ich weiß ändert sich beim Eco-Modus auch nix an der Leistung des Yaris, lediglich das Gaspedal wird anders justiert und um die gleiche Leistung zu erhalten muss man tiefer (durch)treten. Im Stadtverkehr soll es halt durch mehr Spiel helfen. Ganz durchgedrückt spielt es aber keine Rolle ob Eco oder Normal, also daran liegt es nicht beim Auffahren auf die Autobahn.
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Beitrag von: happyyaris am 04. Januar 2015, 16:33
Vermutlich bräuchte man eigentlich zwei Druckpunkte, einen leichten für 0-50% Elekrozusatz und den bisherigen für 50-100% Elekrozusatz.
Das könnte sinnvoll sein. Ich hätte gerne einen Boost-Hebel oder eine entsprechende Taste am Lenkrad, bei dem der Elektromotor auch bei kleinerer Gaspedalstellung garantiert zugeschaltet wird, sofern es Akku und Wandler-Elektronik erlaubt. Den könnte ich dann bei Beschleunigungen nutzen, ohne einen Kickdown mit Hochdrehen des ICE machen zu müssen.
Toll finde ich die Nutzung des E-Motors dagegen im Warmlaufmodus, wenn der ICE noch kalt ist.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 04. Januar 2015, 18:32
Das könnte sinnvoll sein. Ich hätte gerne einen Boost-Hebel oder eine entsprechende Taste am Lenkrad, bei dem der Elektromotor auch bei kleinerer Gaspedalstellung garantiert zugeschaltet wird, sofern es Akku und Wandler-Elektronik erlaubt. Den könnte ich dann bei Beschleunigungen nutzen, ohne einen Kickdown mit Hochdrehen des ICE machen zu müssen.
Mit einem solchen Einsatz dieser Funktion könnte der Durchschnittsverbrauch steigen, nicht sinken, weil man das Hochdrehen des Benzinmotors (ICE) bei Leistungsbedarf garnicht vermeiden sollte. Allerdings wäre sie vor längeren Bergab-Fahrten zweckmäßig.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: impietas am 04. Januar 2015, 19:20
Hallo,
ich denke das Problem mit der Beschleunigung wird dahingehend bekräftigt, weil der YHSD bis 50 vielen gleich motorisierten Fahrzeugen überlegen ist. Bei Geschwindigkeiten über 90km/h relativiert sich der Eindruck, so wird aus dem kleinen Sprinter dann "nur" ein normaler Kleinwagen und die Enttäuschung oder Überraschung ist dann groß!
Und zum Polo sei noch gesagt, bei mobile finde ich 185 Treffer für den WRC zu recht humanen Preisen allerdings ohne Automatik. Zählt doch als Serienversion?
Vielleicht lässt Toyota das TS-Label elektrifiziert wieder auferleben. ;)
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Chriskarl am 04. Januar 2015, 22:03
Es gibt beim Yaris Hybrid keinen "Vollgaswiderstand" und natürlich auch keinen Kickdown. Das Gaspedal schlägt am Ende seines Weges am Boden oder an der Fußmatte an. Schon kurz davor ist es in elektronischer "Vollgasstellung". Davor gibt es keinen anderen Widerstand. Probiert es doch aus und drückt das Gaspedal bei ausgeschaltetem System durch. Die abgegebene Systemleistung ist nicht proportional zur Gaspedalstellung. Erst kurz vor der Vollgasstellung steigt die Leistung relativ steil an. Der Verbrennungsmotor dreht erst im oberen Powerbereich mit Nenndrehzahl. Wenn man im Teillastbetrieb fährt und plötzlich das Gaspedal ganz durchtritt, dann dauert es einen Moment, bis die maximale Leistung abgegeben wird und der Motor mit Nenndrehzahl dreht. Vielleicht halten das manche für einen Widerstand oder einen Kickdown. Das ganze kann man gut an der Leistungsanzeige beobachten. Die Ströme, die bei Vollgas fließen und die Spannungen, die anliegen sind nicht bedenklich. Das System mitsamt Batterie ist dafür gemacht. Ein oder mehrere Widerstände im Gaspedal würden die Bedienung verkomplizieren und eine stufenlose Regelung der Leistungsabgabe behindern.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: bakerman23 am 05. Januar 2015, 01:03
Ich weiß nicht, was du fährst, aber mein yaris hat kurz vor vollgas einen leichten widerstand. Kann natürlich sein, daß es beim neuen modell entfernt wurde oder meine fußmatte im weg ist. Aber dann müsste es bei anderen ja auch so sein.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: KaizenDo am 05. Januar 2015, 03:01
Weil hier über den Polo gesprochen wird. Man muss jetzt auch mal sagen, dass beim Yaris Hybrid ein Atkinson-Saugmotor zum Einsatz kommt, während beim Polo ein Turbo-Direkteinspritzer werkelt. Beim Vollgastreten sind beide keine Verbrauchswunder mehr, aber der Downsizing Turbo im Polo säuft im hohen Drehzahlbereich wie Blöde - ein entsprechend Größerer Sauger mit gleicher kw-Leistung wäre da günstiger Unterwegs.
Bei Toyota ist im normalen Hybridbereich derzeit Atkinson Dual VVT-i mit EFI Saugrohreinspritzung das höchste der Gefühle. Bei den Premiumfahrzeugen GS 450h und Crown Hybrid gibts Atkinson Dual VVT-i mit D-4S Kombieinspritzung. Für einen günstigen Kleinwagen wie den Yaris Hybrid wird man beim einfachen Atkinson VVT-i mit EFI Saugrohreinspritzung bleiben.
Der Prius IV könnte dann aber mit VVT-iE / VVT-iW (variabler Betriebsmoduswechsel zwischen Atkinson- und Ottozyklus) kommen. Dass man auch noch die Kombieinspritzung verbaut glaube ich weniger, das ist eher auf Hochleistungsmotoren gerichtet.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 05. Januar 2015, 13:34
Die abgegebene Systemleistung ist nicht proportional zur Gaspedalstellung. Erst kurz vor der Vollgasstellung steigt die Leistung relativ steil an.
Scheint so, was auch vernünftig ist. Allerdings auch noch geschwindigkeitsabhängig, was viele gut finden. Ich persönlich wünschte, die leicht geschwindigkeitsabhängige Regelung, die ältere Modelle noch nicht hatten, abschalten zu können.
Die Ströme, die bei Vollgas fließen und die Spannungen, die anliegen sind nicht bedenklich. Das System mitsamt Batterie ist dafür gemacht.
Scheint so zu sein. Schon im Normalbetrieb werden wohl, bei mittlerer Gaspedalstellung, zumindest kurzzeitig bis zu 161,25 Ampere abgerufen. Siehe https://www.youtube.com/watch?v=0oYsfOzU45A bei Zeitindex 1:12. Leider ist auf dem Video kein Autobahn-Abschnitt dabei, bis zur Vollgas-Grenze geht der Fahrer nie.
Ein oder mehrere Widerstände im Gaspedal würden die Bedienung verkomplizieren ...
Also wenn man da bedenkenlos drauflatschen kann, weil die Batterie den Strom auch dauerhaft aushält, dann schon. Um den Bereich kurz vor Endanschlag besser dosierbar zu halten, ist ein Druckpunkt im Gaspedal eigentlich üblich, weil bei vielen Motoren kurz vor Vollast der Spritverbrauch erheblich ansteigt. Könnte beim Hybrid es jedoch anders sein.
Nimm dir nicht so sehr zu Herzen, wenn Andere bessere Werte bekommen. Vielleicht haben die andere Reifen (Größe, Profil), oder die Straßen bzw Wetterbedingungen waren besser oder da war vielleicht ein wenig Wunschdenken dabei. Mir gefällt an deinen Beiträgen, dass Du immer sehr genau beobachtest.
Gruß Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Getiteasy am 05. Januar 2015, 16:30
Ich bin heute Mittag wieder auf die Autobahn und hab die Sache nochmal beobachtet. Ich steh vor der Auffahrt an einer Ampel. Einemal rechts rum und gemütlich auf 70 beschleunigt. Dann auf den Verkehr geachtet, blinker an und ganz entspannt mit 80 rüber auf den rechten Fahrstreifen. und gleich mit 90 auf die mitlere Fahrbahn. Die Nadel der Anzeige stand auf dem dicken Strich zwischen ECO und Power.
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Beitrag von: Getiteasy am 05. Januar 2015, 16:38
Mit , gemütlich und entspannt, mein ich nicht die Beschleunigung des Autos, sondern das Fehlen der Schweißperlen auf meiner Stirn.
Und bitte hört auf 200PS Polos zu vergleichen. Das hat mit dem Thema nichts zu tun.
Der Yaris hat eine sehr schöne Art zu beschleunigen. Ich mag das sehr, darum hab ich ihn mir ja auch gekauft. Ich könnte auch locker auf 110 km/h beschleunigen. Das ging heute Verkehrsbedingt nicht. Und wenn ich einen Sportwagen wollte, hätte ich mich für solchen entscheiden.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: yaCHrisHSD am 05. Januar 2015, 16:40
ganz entspannt mit 80 rüber auf den rechten Fahrstreifen. und gleich mit 90 auf die mitlere Fahrbahn
Ich hoffe nur, Du beschreibst hier das Einfädeln in den Stop-and-Go-Verkehr und nicht die Auffahrt auf eine freie Autobahn.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Getiteasy am 05. Januar 2015, 16:47
1. fahr ich Stadtautobahn. 2. Fahren auf einer freien Autobahn rechts die Lkw und Pkw mit einer Geschwindigkeit bon 80 bis 90 km/h . 3. wenn ich beim Auffahren auf die Autobahn sehe, dass einer auf dem rechten Streifen mit 100+ angeschossen kommt, dann lass ich den vorher vorbei. 4. Stop and go! Definiere bitte Stop and go. Ich fahre keine 80 im Stop and go.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: kiwi1702 am 05. Januar 2015, 17:15
Mir ist es bei meinem Auris bis jetzt einmal passiert, dass der Akku so leer war, dass ich es am Vorschub spüren konnte. Das war jedoch auf der Autobahn nach einer längeren Vollgasetappe. War schon etwas erschreckend, als es aufeinmal nicht mehr vorwärts ging. Kannte ich ja so noch nicht (vom Auto 1.0).
Wie solltest du das auch vom V1.0-Auto kennen? ;) Der GS450h hat sich übrigens auch so verhalten - fuhr man eine Weile Vollgas (also "gemütlich" bei Tachoanzeige 260) hat es auch den Hybrid-Akku leergezutscht, jedoch wurde dieser beim Ausrollen wieder ordentlich gefüllt.
Die Hybride von Toyota/Lexus nehmen bei Vollgas die ganze Leistung aus dem HV-Akku, das lässt sich nur umgehen, wenn man auf Dauervolllast verzichtet.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 05. Januar 2015, 17:54
@R.B. Nimm dir nicht so sehr zu Herzen, wenn Andere bessere Werte bekommen. Vielleicht haben die andere Reifen (Größe, Profil), oder die Straßen bzw Wetterbedingungen waren besser oder da war vielleicht ein wenig Wunschdenken dabei. Mir gefällt an deinen Beiträgen, dass Du immer sehr genau beobachtest.
Die haben sich vermutlich getäuscht. War heute nochmal unterwegs, und hab mir die Benzin-Motorleistung bei 165 km/h anzeigen lassen. Die entspricht ziemlich genau der Theorie, es ist fast Volllast (um 75 PS = 55 kW) erforderlich, um gegen den Luftwiderstand anzukommen:
Nachrechnung 2: Aufgrund seines cw-Wertes von 0,286 und seiner Strinfläche von ca. 2,1 m² müsste der Yaris Hybrid bei 180 km/h 48.8 kW Leistung benötigen, um seinen Luftwiderstand zu überwinden. Hinzu kommt noch der Rollwiderstand des Fahrwerks, der bei dieser Geschwindigkeit und 1200 kg Masse etwa 12 kW (Rollwiderstand = Fahrzeugewicht * 0,02), mindestens jedoch 6 kW (Rollwiderstand = Fahrzeugewicht * 0,01) Zusatzleistung erfordern dürfte. Die Maximalleistung des Benzinmotors beträgt jedoch nur 55 kW.
Lt. Anzeige ist die Maximalleistung des Benziners sogar noch etwas höher. Sie reicht jedoch nur dann für 180 km/h lt. Tacho, wenn man teilweise im Windschatten vorausfahrender Fahrzeuge fährt, was auf einer Stadtautobahn häufig der Fall sein mag. Sonst ist bei ca. 165 km/h entweder finito, oder der Akku binnen 1-2 Minuten entladen.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 05. Januar 2015, 18:24
Ich bin heute Mittag wieder auf die Autobahn und hab die Sache nochmal beobachtet. Ich steh vor der Auffahrt an einer Ampel. Einemal rechts rum und gemütlich auf 70 beschleunigt. Dann auf den Verkehr geachtet, blinker an und ganz entspannt mit 80 rüber auf den rechten Fahrstreifen. und gleich mit 90 auf die mitlere Fahrbahn. Die Nadel der Anzeige stand auf dem dicken Strich zwischen ECO und Power.
Sag einfach mal, wie viele Sekunden Du mit Motorleistung = dicker Strich zwischen ECO und Power von 0-100 km/h brauchst. Mein Benziner scheint bei dieser Marke nur mit etwa 25 PS zu laufen, das ist 1/3-tel seiner Maximalleistung. Batteriezusatz erfolgt in diesem Bereich nicht, was sich bei der Beschleunigung signifikant bemerkbar macht. Normalerweise solltest Du deshalb grob geschätzt 11,8 Sekunden * 4 = 47,2 Sekunden benötigen.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Cillian am 05. Januar 2015, 18:42
Ich kann nur mein Video von Ende Mai nochmal hier verlinken: https://www.youtube.com/watch?v=blj8goa0yj8
Bei 170km/h laut Navi wird die Leistung an das obere Ende des Eco Bereichs geregelt, bei Windstille und auf relativ ebener Strecke. Wie eben genau kann ich nicht sagen, nennenswert abschüssig war es allerdings nicht.
Übrigens, weil ich über Wochenende in Berlin war und dort auch auf voller Stadtautobahn gefahren bin: Auch dort gilt ein Rechtsfahrgebot und man kann es auch einhalten. Zwischen den LKWs kann man genauso 120/100 o.ä. fahren wenn die Lücke groß genug ist. Das interessiert allerdings die meisten Autofahrer nicht und so kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen wenn man einen Mittelspurschleicher überholen muss
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: bakerman23 am 05. Januar 2015, 18:50
In berlin wird auf der mittelspur generell langsamer gefahren als rechts und links. Kotzt mich immer wieder aufs neue an.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Getiteasy am 05. Januar 2015, 19:06
In Berlin sind generell 80! Ich fahr immer um knapp unter 100. macht aber oft nicht viel Sinn. 120 ist definitiv zu viel. Das mag dem einen oder abderen hier vieleicht Spass machen.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Getiteasy am 05. Januar 2015, 19:08
Ok ich bin dann hier raus. Anscheinend sind hier viele Sportwagenfans die sich darüber beschweren, warum der Yaris HSD kein Sportwagen ist. Dann fahrt halt was anders.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Getiteasy am 05. Januar 2015, 19:11
Mir tun die Leute leid, die sich für einen Hybrid entscheiden wollen und dann auf diesem Forum stark verunsichert werden.
Tschüß!
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 05. Januar 2015, 19:28
Ich kann nur mein Video von Ende Mai nochmal hier verlinken: https://www.youtube.com/watch?v=blj8goa0yj8
Hm. Er wird zumindest in den ersten 14 Sekunden nicht langsamer und der ECO-Bereich reicht bei mir definitiv nicht, um die Geschwindigkeit zu halten. War da eventuell gerade ein anderes Fahrzeug vor Dir, in etwa 50...100 Meter Abstand?
Bei 170km/h laut Navi wird die Leistung an das obere Ende des Eco Bereichs geregelt, bei Windstille und auf relativ ebener Strecke. Wie eben genau kann ich nicht sagen, nennenswert abschüssig war es allerdings nicht.
Lt. Navi-Anzeige war die Batterie nach Erreichen der 180 km/h lt. Tacho an der Untergrenze ihres normalen Entlade-Bereichs (noch 2 Balken).
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Mad55 am 05. Januar 2015, 19:57
Mir tun die Leute leid, die sich für einen Hybrid entscheiden wollen und dann auf diesem Forum stark verunsichert werden.
Tschüß!
Wer sich dadurch verunsichern lässt und nicht noch mindestens ein halbes Dutzend anderer Einträge liest, der sollte eh besser vom Hybrid Abstand nehmen. Das ist ein Konzept, auf das man sich einlassen muss.
Im Vergleich dazu: Mit meinem Vorfahrzeug (Opel Corsa B, 54 PS 3-Zylinder), der nun alles andere als ein Beschleunigungswunder war, hatte ich auch nie Schweißperlen auf der Stirn, als ich auf dem Beschleunigungsstreifen RICHTIG beschleunigte ("Put the pedal to the metal!"). Dagegen kann ich beim YHSD quasi "mit Standgas" drauf.
Da ich dienstlich regelmäßig potente Turbodiesel durch die Gegend schubse, muss ich sagen, der YHSD braucht sich auf dem Beschleunigungsstreifen nicht zu verstecken und auch kurze Zwischensprints beim Überholen sind kein Thema. Aber natürlich marschiere ich mit dem YHSD nicht mit 200 über die Piste, wie ich das manchmal dienstlich tue. Wenn ich eine Rakete will, muss ich eine Rakete kaufen!
Wenn ich einen absolut zügig beschleunigenden Stadtwagen möchte, mit dem ich aber auch problemlos 2-3x im Jahr quer durch die Republik die Oma besuchen fahre, dann ist der YHSD definitiv in die nähere Auswahl zu ziehen.
Wer mit seinem YHSD bei ausreichend durchgedrücktem Gaspedal (ggf. Vollgas) nicht schnell auf Autobahngeschwindigkeit kommt, sollte dringend seinen Freundlichen aufsuchen. Hier liegt mit ziemlicher Sicherheit ein Garantiefall vor.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Cillian am 05. Januar 2015, 20:09
In Berlin sind generell 80! Ich fahr immer um knapp unter 100. macht aber oft nicht viel Sinn. 120 ist definitiv zu viel. Das mag dem einen oder abderen hier vieleicht Spass machen.
Vielleicht war es nicht mehr exakt "in Berlin", ich bin dort zu selten um mich auszukennen. Ich fahr einfach per Navi, in der Großstadt orientieren ist nicht so meins... Generell das Fahren in der Großstadt ist nicht so meins aber das ist ein anderes Kapitel. Jedenfalls war ich oft genug auf der rechten Spur ohne dabei langsam zu sein. Ans Tempolimit halte ich mich generell mit maximal Tacho +10km/h. Außer die eine Straße nördlich von Berlin, wo ich Verwandtschaft meiner Frau abgeholt habe. Dort war definitiv Tempo 100 erlaubt (außerorts) und urplötzlich stand ein Tempo 20 Schild, ohne dass vorher eine andere Geschwindigkeitsbeschränkung war. Bei der Rückfahrt habe ich extra drauf geachtet... :-X
Übrigens R.B.: solange die Strecke eben ist hält er die 180 lt. Tacho, auch über mehrere Kilometer. Beim Video war kein Fahrzeug vor mir, es war schönes Wetter, die Autobahn frei. Das war auf der Heimfahrt vom Starlet-Treffen 2014 in meiningen ;-) Bergige Autobahnstrecken wie die A9 zwischen Thüringisch-bayrischen Grenze und Hof sind allerdings mit dem Auto eine Qual. Da kann man kaum die 130km/h halten weil an den Steigungen die Batterie leergesaugt wird und die Gefälle zu kurz sind um die Batterie nennenswert zu füllen. So war der Momentanverbrauch über 15 Minuten bei über 15l/100km laut Diagramm unter "Fahrtinformationen".
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 05. Januar 2015, 21:50
Übrigens R.B.: solange die Strecke eben ist hält er die 180 lt. Tacho, auch über mehrere Kilometer. Beim Video war kein Fahrzeug vor mir, es war schönes Wetter, die Autobahn frei. Das war auf der Heimfahrt vom Starlet-Treffen 2014 in meiningen ;-)
In diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=05p09Uc9kVE ist ab Zeitindex 2:45 klar zu sehen, dass der alte Yaris Hybrid 180 km/h im Eco-Bereich(!) einfach nicht schafft. Er benötigt hier zudem 9 Sekunden von 160 auf 170, während es in dem Video von Chillian nur 5-6 Sekunden sind und 15 Sekunden von 160 bis 175, während es in dem Video von Chillian nur 9-10 Sekunden sind.
Hinterher sinkt bereits bei zurückgehen der Leistungsanzeige auf 70% im Power-Bereich die Geschwindigkeit unter 175 km/h. Die Autobahn scheint vorher bretteben, Küstennähe. Besondere Windgeräusche sind auch nicht zu hören, starken Gegenwind kann es nicht gegeben haben. Irgendwas passt da nicht zusammen: Gefälle, Reifendruck, Fahrwerkseinstellung, Motorleistung, Kalibrierung der Power-Anzeige?
Könnte an einem leichten Gefälle auf seiner Strecke liegen. Dann müsste in Gegenrichtung das Gegenteil passieren. Die bei beiden Fahrzeugen nach erreichen von 175 bzw. 180 km/h recht ähnlichen Momentanverbrauchsanzeigen, einmal 10.8 Liter/100 km, einmal 10,1 ... 10,7 Liter/100 km, scheinen mir auch nicht recht zu den stark abweichenden Power-Anzeigen zu passen.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 05. Januar 2015, 22:49
Manchmal vermittle ich den Eindruck, als würde ich immer sehr schnell und auf der Autobahn mit voller Geschwindigkeit fahren. Dem ist nicht so. Meistens suche ich einen Kompromiss. Einige fahren mit ihrem Hybridauto mit Tempo 90 auf der Autobahn hinter einem LKW im Windschatten hinterher, um Sprit zu sparen. Anschließend rühmen sie sich mit einem niedrigen Verbrauch. Das kommt für mich schon aus Sicherheitsaspekten nicht in Frage. Ich habe schon öfter über meine Fahrtechnik mit dem YHSD gesprochen. Ich habe auch das alte Modell von 2014. Wie währe es denn, wenn Du das einfach mal ausprobierst? Zwar beschleunige ich damit etwas langsamer, aber die Motor Drehzahl ist deutlich niedriger. Der Verbrauch ist zwar höher, als wenn man die Geschwindigkeit normal hält, aber wenn ich normal beschleunige, ist der währen der etwas kürzeren Beschleunigungsphase fast doppelt so hoch. Meine Batterie war danach nie leer. Mich würde interessieren, ob Du das auch bestätigen kannst?
Gruß Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 05. Januar 2015, 23:17
Ich habe einen älteren Yaris von Mitte 2013, und der verhält sich im oberen Geschwindigkeitsbereich selbst leicht bergab eher so wie der polnische in dem Video, nicht wie der von Chillian. Normalerweise zuckle ich nur mit 115 km/h über die Autobahn, darüber wird mir der Verbrauch zu hoch.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 05. Januar 2015, 23:28
Ich habe einen älteren Yaris von Mitte 2013, und der verhält sich selbst leicht bergab eher so wie der polnische in dem Video, nicht wie der von Chillian.
Aber ich denke, dass das das gleiche Modell ist wie meins. Ich habe doch auch nicht den neuen Yaris mit dem Face lift. Deshalb war die Edition 2014 so günstig. Weil halt das neue Modell anstand.
Gruß Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 05. Januar 2015, 23:48
Cillian scheint aber auch noch das ältere Modell zu haben, wenn ich seinen Innenraum richtig deute.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 06. Januar 2015, 00:19
Fahr doch mal auf der Autobahn ohne ECO Taste. Versuch doch mal den WFO Mode. Der geht gut ab. Wenn Du mit etwa 100 Km/h lt. Tacho auf die Autobahn rauf gefahren bist, und so gem ütlich cruist, drückst Du das Gaspedal bis zum Anschlag durch und verharrst so für einen Moment. Vielleicht für eine viertel oder eine halbe Sekunde. Dann nimmst Du das Gaspedal etwa 60 bis 80% zurück und drückst es dann langsam mit Gefühl wieder durch. Die ICE Drehzahl dürfte dann sehr niedrig sein, und load sollte deutlich über 90% sein. Das könnte durchaus bei 99% sein. Dein Yaris HSD geht dann ab wie Schmixzs Katze, ohne dass der ICE aufjault. WFO steht für wide open !Zensiert!ing. Das kommt aus dem Motor Cross und ist ein Synonym für wide open throttle. Die fahren ohne zu schalten aus dem Drehzahl Keller. Diesen Modus hat Hobbit beim Prius entdeckt. Das kannst Du googlen. Das funktionirt nicht nur beim Prius, sondern auch beim Yaris HSD. Ich vermute, dass das bei allen Toyota HSD funktioniert. Außerdem kann mann, wen die ICE Drehzahl dabei zu hoch wird, nochmal das Gas zuruck setzen und weiter durchdrücken. Wenn man das Gaspedal ganz zurück nimmt, ist man wieder raus aus dem Modus
Gruß Yais Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Cillian am 06. Januar 2015, 00:32
Also mein Yaris wurde im Mai 2014 in Valenciennes gebaut (wenige Tage nachdem Yaris Nummer 1.000.000 dort vom Band lief übrigens) Vielleicht macht die 25mm Tieferlegung und der Club-Dachkantenspoiler bei 170km/h doch noch etwas aus. Bereifung ist original Club-Version, glaube da sind Bridgestone Ecopia in 195er Breite drauf, wenn ich mich nicht täusche. Zum Zeitpunkt des Videos war er noch recht jungfräulich, das war 3 Tage nach Erstzulassung. In den ~17000km seit der Erstzulassung bin ich aber auch nur 4-5mal über 160km/h gefahren, meist halte ich mich an die Richtgeschwindigkeit auf der Autobahn oder fahre um die 110km/h
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 06. Januar 2015, 08:39
Das mag bei Geschwindigkeiten um die 120 km/h noch funktionieren, bei einem Leistungsbedarf nahe der theoretischen und praktischen Maximalleistung des Motors ist es jedoch sinnlos, in Modi mit noch längerer Getriebe-Übersetzung wechseln zu wollen.
Übrigens sind dafür schon +-2% Gefälle, also +-2 Meter auf 100 Meter Entfernung sehr erheblich, die erfordern bei 170 km/h etwa +-17,3% mehr oder weniger Motorleistung. Diesen Höhenunterschied bemerkt man beim Fahren nicht unbedingt, deshalb muss man einen solchen Test normalerweise in beiden Fahrtrichtungen machen. Auch 10 km/h Rückenwind (kaum spürbar, leichtes Säuseln der Blätter, Rauch wird etwas abgelenkt) senken die erforderliche Motorleistung schon um 10%.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Shar am 06. Januar 2015, 12:13
Servus.
Wollte ich auch schon beim Lesen schreiben. Vergleich sind immer so eine Sache, selbst mit dem selben Wagen auf der selben Strecke. Es gibt so viele Dinge, die gerade bei höherer Geschwindigkeit mit rein spielen und sich dabei teils sehr gravierend auswirken können, daß ein Vergleich auf der Straße immer mit Vorsicht zu genießen ist. Neben den genannten Dingen wie Steigung/Gefälle und Wind kommen auch Dinge wie Reifen und Reifenbreite mit dazu, ob der Wagen tiefer oder höher ist. Dazu gibt es auch noch die Serienstreuung hinsichtlich der Leistung und somit und dem Verbrauch, unterschiedliche Fahrweisen uvm.
Mir tun die Leute leid, die sich für einen Hybrid entscheiden wollen und dann auf diesem Forum stark verunsichert werden.
Kann mich da größtenteils "Mad55" nur anschließen. Wer sich deswegen verunsichern lässt, ist letztlich nicht ohne Grund verunsichert. Jemandem, dem die Elastizität des Wagens wichtig ist, der wird dann - zu recht - durch solche Beiträge zum Grübeln gebracht und trifft entsprechende Maßnahmen (weitere Meinungen einholen u.ä. oder am besten selber testen). Anderen, denen die Elastizität des Wagens nicht oder nur bedingt wichtig ist, der wird darüber weg lesen.
Der Prius IV könnte dann aber mit VVT-iE / VVT-iW (variabler Betriebsmoduswechsel zwischen Atkinson- und Ottozyklus) kommen. Dass man auch noch die Kombieinspritzung verbaut glaube ich weniger, das ist eher auf Hochleistungsmotoren gerichtet.
Wobei diese Kombieinspritzung, um genau zu sein kommt ja im Vergleich zu den "kleinen" HSDs die Möglichkeit hinzu, den Motor im Schichtladebetrieb zu betreiben, letztlich nicht der Leistung dient sondern der Minderung des Kraftstoffverbrauchs, was bei größeren Motoren (die auf Leistung getrimmt sind (als Hochleistung würde ich sie jetzt nicht bezeichnen)) ja insofern Sinn macht, damit der Verbrauch nicht zu stark nach oben geht. Mehr Leistung - was man aus der Aussage vielleicht interpretieren könnte - erhält man durch die zusätzliche Möglichkeit der Schichtladung nicht.
Beim Vollgastreten sind beide keine Verbrauchswunder mehr, aber der Downsizing Turbo im Polo säuft im hohen Drehzahlbereich wie Blöde - ein entsprechend Größerer Sauger mit gleicher kw-Leistung wäre da günstiger Unterwegs.
Kannst du deine Behauptung (unterstrichen) auch mit Fakten untermauern?
Ein aufgeladener Motor säuft unter Last immer merklich mehr, wie wenn er im Teillast bewegt wird. Hier spielt u.a. der deutliche Unterschied mit rein und lässt den Motor subjektiv als Säufer da stehen. Weiter kommt der enorme Leistungsbedarf hinzu, der für eine kleine Steigerung der Höchstgeschwindigkeit nötigt wird - für eine Verdopplung der Geschwindigkeit ist das Vierfache an Leistung (und damit auch Kraftstoff (Kst) - die Kraft und Leistung des Motors kommt nur und ausschließlich aus dem Kraftstoff) erforderlich. Ein Sauger säuft auch wie blöde bei Volllast, allerdings weniger als der gleiche Motor mit Turbo aber dafür liefert der Sauger auch deutlich weniger Leistung. Ein reiner Serien-Sauger (also keiner im Renntrimm) wird für die selbe Leistung des Turbos deutlich mehr Hubraum benötigen. Mehr Hubraum bedeutet aber auch wieder einen höheren Kst-Verbrauch.
Der Vorteil eines Abgasturboladers ist der, daß dieser die ungenutzte Energie im Abgas (die weit über 60% der Energie aus dem Kst ausmacht) für eine bessere Zylinderfüllung des Motors nutzt, ohne dafür Energie vom Motor abzuzwacken. Demnach sollte rein vom Energiehaushalt ein aufgeladener Motor tendenziell besser sein. Ist an dieser Stelle vielleicht ein doof erscheinendes Beispiel, jedoch wenn man z.B. einen Saugdiesel nimmt und diesen mit einem hubraumgleichen aufgeladenen Motor vergleicht, ist der Turbodiesel tendenziell immer sparsamer, die gleiche Geschwindigkeit (und damit die gleiche Leistungsforderung!) beider Fahrzeuge zu Grunde legend.
Letzteres ist sehr wichtig, denn nehme ich einen aufgeladenen Motor und vergleiche diesen unter Volllast mit einem Sauger unter Volllast, wird der Turbo die größere Leistung liefern und damit auch eine höhere Geschwindigkeit erzielen, respektive dreht der Turbo niedriger für die selbe Geschwindigkeit, wie der Sauger.
Was natürlich auch mit rein spielt, jedoch für das Thema der BAB-Leistung/Leistung in höheren Drehzahlbereichen eher weniger, ist das (immer weiter steigende) Fahrzeuggewicht. Wenn hier ein kleiner Motor verbaut ist, kann dies je nach Konstellation auch einen höheren Verbrauch, in erster Linie in der Stadt/Stop n'go nach sich ziehen als wie mit einem größeren Motor im selben Wagen. Hier kann es entsprechend natürlich zu einem letztendlich höheren Verbrauch kommen, da der kleine Motor - übertrieben gesagt - ständig unter hoher Last läuft. Das trifft aber auf einen kleinen Sauger ebenso zu, wie auf einen aufgeladenen Motor.
Toll finde ich die Nutzung des E-Motors dagegen im Warmlaufmodus, wenn der ICE noch kalt ist.
Mich nervt es meistens nur, weil das System immer nach dem Start (zumindest bei mir) in die Heizphase für die Abgasreinigungsanlage geht und dabei den Motor durch den EV-Betrieb entlastet jedoch so auch den Akku leer saugt, was dann wieder zur Folge hat, daß der Akku, je nach Streckenprofil versteht sich, womöglich durch den Verbrenner wieder geladen werden muss. In der Früh kann ich die erste kurze Zeit, in der die Heizphase läuft, zumindest ohne nennenswerte Motorlast (wenn man ganz ganz wenig Gas gibt, wird der laufende Motor zum Vortrieb genutzt) und damit ohne Entleerung des HV-Akkus aus der Wohnanlage heraus fahren. Bis ich dann auf der Straße bin, ist die Heizphase auch vorüber. Blöd und nervig wird es, wenn ich unterwegs noch hier und da anhalten und etwas erledigen muss - dann fährt das System (zumindest bei mir) jedes Mal diese Heizphase mit Entlastung des Motors an. Muss aber auch dazu sagen, daß mein Streckenprofil ziemlich ungünstig ist und der Motor bzw. das Kühlwasser selbst im Sommer nicht so richtig auf "Betriebstemperatur" (mittlere Stellung in der Temperaturanzeige) kommt, ganz zu schweigen im Winter.
Soviel ich weiß ändert sich beim Eco-Modus auch nix an der Leistung des Yaris, lediglich das Gaspedal wird anders justiert und um die gleiche Leistung zu erhalten muss man tiefer (durch)treten. Im Stadtverkehr soll es halt durch mehr Spiel helfen.
Zumindest beim Prius3 (und auch Auris) scheint es sich wohl so zu verhalten, daß im ECO-Modus der Inverter eine niedrigere (auch maximale!) Spannung für den E-Antrieb bereit stellt und damit eben letztlich auch weniger Strom und so auch weniger Kraft/Drehmoment und schließlich Leistung. Die weiteren Einflüsse auf die Klimaregelung und andere Bereiche mal außer Acht lassend.
Grüße ~Shar~
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 06. Januar 2015, 15:41
Das mit dem kurzen Anhalten und dem erneuten Anspringen des ICE habe ich auch öfter. Aus deiner Kritik lese ich große Fachkenntnisse heraus. Gut so! Wir wollen schließlich über Fakten diskutieren.
Gruß Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 06. Januar 2015, 18:32
Mich nervt es meistens nur, weil das System immer nach dem Start (zumindest bei mir) in die Heizphase für die Abgasreinigungsanlage geht und dabei den Motor durch den EV-Betrieb entlastet jedoch so auch den Akku leer saugt, was dann wieder zur Folge hat, daß der Akku, je nach Streckenprofil versteht sich, womöglich durch den Verbrenner wieder geladen werden muss. In der Früh kann ich die erste kurze Zeit, in der die Heizphase läuft, zumindest ohne nennenswerte Motorlast (wenn man ganz ganz wenig Gas gibt, wird der laufende Motor zum Vortrieb genutzt) und damit ohne Entleerung des HV-Akkus aus der Wohnanlage heraus fahren. Bis ich dann auf der Straße bin, ist die Heizphase auch vorüber. Blöd und nervig wird es, wenn ich unterwegs noch hier und da anhalten und etwas erledigen muss - dann fährt das System (zumindest bei mir) jedes Mal diese Heizphase mit Entlastung des Motors an.
Wovon redet Ihr nur? Es scheint mir physikalisch unsinnig, den Motor entlasten zu wollen, um ihn heizen zu wollen. Macht er bei mir auch nicht. Wenn der Motor kalt ist, läd er im Gegenteil die Batterie, um ihn zu belasten, teilweise bis zum Anschlag. Er entläd sie nicht. Das wäre widersinnig, es sei denn, er hätte eine elektrische Zusatzheizung.
Dazu gibt es auch noch die Serienstreuung hinsichtlich der Leistung und somit und dem Verbrauch
Die man als eventuell Betroffener weniger lustig findet. Wenn ich nur wüsste, ob die Einspritzdüsen und Zündkerzen OK sind. An Verkokungen kann es nicht liegen, bester und teuerster Kraftstoff überhaupt. Zudem ist der Normverbrauch der Club-Variante eigentlich deutlich höher, nicht niedriger. Ob der Spoiler des Club auf der Autobahn was bringt oder kostet und was mein Regenschutz an den Seitenscheiben verursacht, weiß ich auch nicht.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: bakerman23 am 06. Januar 2015, 19:01
@R.B. gemeint sind die ersten 2 min nach dem starten. Dann wird der e-motor verstärkt zur hilfe genommen. Macht man das öfters hintereinander ist der akku recht schnell runter.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Shar am 06. Januar 2015, 19:17
Servus.
@R.B.: Das System entlastet in der Heizphase für die Abgasreinigungsanlage den Motor, da für ein schnelles Aufheizen die Steuerzeiten im Motor verstellt werden und so jedoch der Motor nicht belastet werden kann, da er vmtl. auf Grund der Steuerzeiten kaum Leistung zur Verfügung stellt. Hierbei geht es auch nicht um das Aufwärmen des Kühlwassers für den Fahrbetrieb, oder wenn die Heizung an ist für diese, sondern wirklich rein um die Anlage für die Abgasnachbehandlung, sprich Katalysator, Lambdasonde (wobei die zusätzlich noch eine eigene elektr. Heizung besitzt) und natürlich der Motor/Brennraum selber. Diese Phase kann von ca. 30 Sekunden im Sommer bis hin zu zwei Minuten im Winter dauern.
Wenn der Yaris auch eine Anzeige für den Energieflussanzeige (*) hat, so kannst auf dieser genau dieses Verhalten direkt erkennen. Indirekt macht es sich durch das entladen des Akkus und entsprechend dem sinkend des SOC bemerkbar.
(*) Gemeint ist das Sinnbild mit Räder, HV-Akku/System und Motor, auf dem die Pfeile dann gemäß dem Energiefluss sich bewegen bzw. angezeigt werden.
Wenn du gaaanz wenig Gas gibst oder den Wagen einfach in der Fahrstufe "D" rollen lässt, wird vom Motor zur den Rädern der Energiefluss gehen. Sobald du aber mehr Gas gibst, sollte der Energiefluss vom HV-Akku/System zu den Rädern gehen und der Motor sollte gemäß Anzeige unbelastet sein.
Verlangt man jedoch sehr viel Leistung durch das Gaspedal, wird m.W. der Motor dann doch mit dazu genommen.
Es müsste sich auch, gerade bei den kalten Temperaturen, noch in der Fahrleistung bemerkbar machen, denn in der Phase, so ist es zumindest bei Auris & Co. hat der Antrieb merklich weniger Leistung, bis eben der Motor hinzu kommt. Dies kann u.U. auch von der Temperatur des HV-Akkus abhängig sein - genau weiß ich es nicht - da dieser erst "richtig" belastet wird, wenn er eine gewisse Betriebstemperatur hat. Kann also gut sein, daß hier die zwei Parameter mit rein spielen.
Grüße ~Shar~
edit: sorry wegen den Abkürzungen: HV = Hochvolt SOC = stage of charge = Ladezustand HV-Batterie
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 06. Januar 2015, 19:38
@R.B. gemeint sind die ersten 2 min nach dem starten. Dann wird der e-motor verstärkt zur hilfe genommen. Macht man das öfters hintereinander ist der akku recht schnell runter.
Das stimmt. Ich versuche da immer im EV Modus lis zu fahren. Da wird die Batterie zwar auch leer, aber ich verheize dann kein Sprit. Danach fahre ich mit ICE, der dann die Batterie aufläd. Wenn ich dann mit ICE fahre, wird der Kat von ganz alleine warm.
Gruß Yarts Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 06. Januar 2015, 19:45
Dieses eigentlich unsinnige Verhalten könnte am ECO-Mode liegen, der nach meiner Meinung nur dazu dient, bei einer Normverbrauchsmessung besser abzuschneiden. Deshalb wird in diesem Mode die Batterie verstärkt entladen und der Motor weniger erwärmt. Bei einer längeren Strecke fehlt dann der Saft und die Betriebswärme. Besser anfangs ausschalten und erst einige Zeit vor Fahrtende einschalten.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 06. Januar 2015, 19:57
Mich nervt das meistens am Wochenende. Wenn ich kurz mal zum Supermarkt will, ist in der Batterie meistens genug Energie um hin und zurück zu fahren. Danach steht der Wagen den ganzen Tag unter dem Carport. Aber das System will unbedingt den ICE starten.
Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 06. Januar 2015, 20:01
Nebenbei bemerkt, wir haben uns mittlerweile etwas vom Thema " Scheißperlen ...Autobahn Auffahrt" entfernt.
Gruß Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Shar am 06. Januar 2015, 20:04
Servus.
@R.B.: Das Verhalten ist unabhängig vom Betriebsmodi (ECO, Normal oder -sofern vorhanden- PWR).
Unsinnig ist dahingehend relativ da wie gesagt der Motor durch Steuerzeitenverstellung diese Heizphase verkürzt. Hintergrund ist das Abgasverhalten und deren Einstufung. Denn, je besser die angestrebte Abgasnorm, desto schneller muss das jeweilige Fahrzeug in die aktive Abgasreinigung kommen, was entsprechend zu einem geringen Schadstoffausstoß führt. D.h. KAT & Co. muss möglichst schnell warm werden, damit sie die Betriebstemperatur erreichen und die Nachverbrennung stattfinden kann, einschließlich der Lambdasondenregelung.
Die letzten gültigen Abgasnormen für Otto-Motoren unterscheiden sich in erster Linie nur noch in der Dauer, bis das Fahrzeug eine aktive Abgasreinigung fährt.
Grüße ~Shar~
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 06. Januar 2015, 20:19
Mich nervt das meistens am Wochenende. Wenn ich kurz mal zum Supermarkt will, ist in der Batterie meistens genug Energie um hin und zurück zu fahren. Danach steht der Wagen den ganzen Tag unter dem Carport. Aber das System will unbedingt den ICE starten.
Das muss es auch, weil es nicht wissen kann, wie lang Deine bevorstehende Fahrstrecke ist.
Um das Starten des Benzin-Motors (ICE) zu vermeiden, sofort die Klimaanlage ausschalten und den EV-Mode aktivieren. Wenn die Batteriekapazität vorhersehbar für die ganze Strecke reicht, ist das richtig. Ansonsten ist es besser, den Benzin-Motor gleich zu Beginn zu starten und erst gegen Fahrtende zu elektrisch werden.
@R.B.: Das Verhalten ist unabhängig vom Betriebsmodi (ECO, Normal oder -sofern vorhanden- PWR).
Ich hab es glaube nicht.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 06. Januar 2015, 21:46
Ich schalte dann immer gleich auf EV. Auch Klimaanlage sowie Heizung und alle Verbraucher sind ausgeschaltet. Trotzdem startet der Motor bei der Rückfahrt mit halb voller Batterie.
Dass das Ganze mit der Euro 5 Abgasnorm zusammen hängt war mir bereits bekannt. Auch das mit der Motorsteuerung wusste ich. Aber ich glaube nicht wirklich, dass ich dadurch Sprit spare. Der Benzinverbrauch von 20 L/100 km spricht eine andere Sprache.
Gruß Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 06. Januar 2015, 22:20
Ich schalte dann immer gleich auf EV. Auch Klimaanlage sowie Heizung und alle Verbraucher sind ausgeschaltet. Trotzdem startet der Motor bei der Rückfahrt mit halb voller Batterie.
Die elektrische Reichweite reicht möglicherweise einfach nicht für die Strecke Hin- und Zurück, nach 1-3 km auf relativ ebener Straße ist schon finito. Hin- und zurück also nur 2* 500 ... 1500 Meter oder 2* 0,6 ... 3 Minuten Fahrzeit.
Man hat bei Kälte nur wenige Sekunden, um nach dem Startknopf die Innenraumbelüftung auszuschalten oder ihre Solltemperatur herunterzuregeln und eventuell den EV-Mode einzuschalten (nicht unbedingt erforderlich, geht auch so, wenn man vorsichtig mit dem Gaspedal ist). Sonst startet zwangsweise der Benzinmotor, um den Innenraum zu heizen. Ist er einmal an, sollte er es auch längere Zeit bleiben, um bis auf Betriebstemperatur zu kommen, weil sich sonst chemisch aggressive Feuchtigkeit in der Abgasanlage absetzt, die dort zum Durchrosten von innen her führt. Generell sind Kurzstreckenfahrten mit einem Verbrenner-Auto deshalb eine schlechte Idee und ein Fahrrad günstiger.
Elektrisch: Vorher sollte das Fahrzeug nicht mit lediglich 50% Kapazitätsanzeige abgestellt worden sein, denn mit dem Rest kommt man nicht weit. Meines Wissens ist die Anzeige nichtlinear, der 6-te Balken (2 vor voll) umfasst einen größeren Kapazitätsbereich als die restlichen und sollte noch da sein, mindestens der 5-te. Bei höherem Ladezustand ist zudem die Batterie leistungsfähiger. Also vorher nicht ECO-Mode fahren. Die Batterieleistung dürfte mit der Innenraum-Temperatur abnehmen, deshalb sehr langsam anfahren und beschleunigen. So klappt es bei mir regelmäßig, zumindest im Außentemperaturbereich bis etwa 5° C. Die EV-Fahrstrecke ist 1 * 1,2 km lang, die Höchstgeschwindigkeit dort auf 30 km/h begrenzt, somit 1 * 2,4 Minuten Fahrzeit. Zurück muss ich nicht mehr und würde es wohl auch nicht mehr schaffen. Mehrfaches Abbremsen und wieder Anfahren wirkt sich dabei merklich ungünstig auf die Restkapazitätsanzeige aus,
Scheinwerfer an oder aus ist praktisch egal, gegen etwa 3-5 kW notwendige Motorleistung zum Fahren auf ebener Strecke sind die ca. 200 Watt dafür unbedeutend.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: KaizenDo am 07. Januar 2015, 00:13
Ich will hier nochmal den Yaris Hybrid mit dem Aqua / Prius c im Videovergleich bringen. Beide besitzen das identsiche P510 PSD-Getriebe.
https://www.youtube.com/watch?v=Let8r3o7zBA#t=13
https://www.youtube.com/watch?v=gYDzjfIHsuI
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 07. Januar 2015, 00:47
Oben Prius 9 Sekunden bis 100 km/h, Yaris 11 Sekunden bis 100 km/h.
Hier ist glaube ein besserer Vergleichs-Prius, weil er bis 170 km/h geht: https://www.youtube.com/watch?v=A-lkFfHikw8 Prius: 10 Sekunden bis 100 km/h, 17 Sekunden bis 130 km/h, 30 Sekunden bis 160 km/h Yaris: 11 Sekunden bis 100 km/h, 19 Sekunden bis 130 km/h, 33 Sekunden bis 160 km/h
Hätt ich nicht gedacht, soo groß ist der Unterschied garnicht. Wenn man sich halt getraut, voll draufzulatschen. Allerdings ist der Yaris naturgemäß schlechter gedämmt, deshalb klingt er etwas angestrengter, was dafür eventuell ein psychologisches Hindernis ist. Ich muss es bei mir nun doch mal nachmessen.
Dieser Yaris Hybrid scheint irgendwie langsamer: https://www.youtube.com/watch?v=Tnae5sj9MsU 13 Sekunden 0...100 km/h und der schneller: https://www.youtube.com/watch?v=bEGmEnx4I00 10 Sekunden 0...100 km/h
Der Unterschied liegt vorwiegend im oberen Geschwindigkeitsbereich, der schnelle Yaris braucht 6 Sekunden von 60 auf 100 km/h, der langsame 8. Entweder sind Gefälle/Windstärke/Batterieladezustand usw. anders, oder dem fehlen ca. 25% der normalen Motorleistung. Müsste man es am Motorgeräusch erkennen, wenn der 13 Sekunden-Yaris einen Zylinderausfall hat?
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 07. Januar 2015, 17:27
Du hast schon Recht. Allerdings bin ich mit vollem Accu losgefahren und mit halb vollen Accu und laufenden ICE zurück gekommen. Ein Weg hat etwa 400 m. Die Idee mit dem Fahrrad ist grundsätzlich gut, es sei denn man hat ein kaputtes Knie. Ich glaube auch, dass es nicht gut ist, wenn der kalte ICE 200 m vor dem Ziel anspringt. Wahrscheinlich ist es besser die EV Taste dann nicht zu verwenden.
Gruß Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: bakerman23 am 07. Januar 2015, 17:58
Ich glaube dem motor ist es wurst, ob er kalt oder warm abgestellt wird.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 07. Januar 2015, 19:20
So, alles nachgemessen. Im EV-Mode fährt der Yaris Hybrid, bei Tempo 30, leicht hügeliger Strecke mit wenden und zurückfahren etwa 2* 650 Meter weit, zwischen Ladezustandsanzeige 6 Balken (Normalwert) und 2 Balken, bei denen normalerweise der Verbrenner zwangsweise einschaltet. EV-Mode einschalten war nicht erforderlich, einfach sanft Gas gegeben. Der Benzin-Motor war noch betriebswarm und blieb so ruhig.
Die Beschleunigungszeit bei betriebswarmen Motor von 0 auf 100 km/h lt. Tacho sind lt. Stoppuhr ziemlich genau 12,0 Sekunden, mit einer Toleranz von +-0,5 Sekunden je nach Messstrecke. Das entspricht etwa der Herstellerangabe von 11,8 Sekunden, allerdings fehlt hier die Berücksichtigung der Tacho-Abweichung. Stark abweichende Internet-Videos würde ich auf Gefälle oder Steigungen beim Beschleunigen zurückführen.
Der Yaris Hybrid kann bei Windstille und Tempo 180 lt. Tacho durchaus im ECO-Bereich fahren, aber nur zeitweise. Entscheidend dafür sind geringste Fahrbahnunebenheiten, die mit dem Auge auf keinen Fall zu erkennen sind. Man merkt sie nur an sehr starken Schwankungen der PowerAnzeige auf scheinbar ebenen Autobahn-Abschnitten, der Wert pendelt mit Tempomat 180 km/h binnen Sekunden zwischen 1 Strich unter ECO-Grenze und Endanschlag. Durch die hohen Entladeströme beim minutenlangem Fahren an der Leistungsgrenze bzw. 180 km/h wird vermutlich die Batterie heiß, und das Wiederaufladen erfolgt dann für einige Minuten nur noch sehr langsam. Deshalb lässt sich diese Geschwindigkeit auf scheinbar ebener Strecke nicht dauerhaft halten.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 07. Januar 2015, 22:04
Zu 3. Das kommt eben auf die Bedingungen an. Ich bin auch noch nicht so oft so schnell gefahren. Manchmal merkt man auch nicht, wenn die Strecke ein minimales Gefälle hat oder dass man etwas Rückenwind hat. Aber mir ist schon oft aufgefallen, dass bei leichten Steigungen ohne Tempomat und gleichbleibender Gaspedal Stellung das Tempo runter geht. Und wenn man das mit dem Gaspedal ausgleicht steigt die Verbrauchsanzeige deutlich.
Oft lässt der Verkehr es auch gar nicht zu, dass man längere Zeit so schnell fährt.
Gruß Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 07. Januar 2015, 22:59
Ich fahre generell ohne ECO Taste, weil so der Verbrauch niedriger ist. Das mag bei Geschwindigkeiten um die 120 km/h noch funktionieren, bei einem Leistungsbedarf nahe der theoretischen und praktischen Maximalleistung des Motors ist es jedoch sinnlos, in Modi mit noch längerer Getriebe-Übersetzung wechseln zu wollen.
Übrigens sind dafür schon +-2% Gefälle, also +-2 Meter auf 100 Meter Entfernung sehr erheblich, die erfordern bei 170 km/h etwa +-17,3% mehr oder weniger Motorleistung. Diesen Höhenunterschied bemerkt man beim Fahren nicht unbedingt, deshalb muss man einen solchen Test normalerweise in beiden Fahrtrichtungen machen. Auch 10 km/h Rückenwind (kaum spürbar, leichtes Säuseln der Blätter, Rauch wird etwas abgelenkt) senken die erforderliche Motorleistung schon um 10%.
Ich habe deine Antwort übersehen. Der WFO Modus hat nichts mit dem normalen Gaspedal lupfen zu tuen. Da wird nur die Übersetzung verändert. Da ist das Drehmoment niedrig. Im WFO Modus hat man bei gleicher Drehzahl, wie im normalem Modus, ein um 10 höheres Drehmoment. Mehr Drehmoment bei gleicher Drehzahl bedeutet mehr Leistung. Mit steigender Geschwindigkeit und weiterem Durchdrücken des Gaspedals steigt natürlich auch die Drehzahl.
Gruß Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 08. Januar 2015, 07:48
Ich habe das noch nicht bei Höchstgeschwindigkeit ausprobiert. Aber es geht in diesem Tread ja um Beschleunigung auf der Autobahn Auffahrt. Also gleich am Anfang des Beschleunigunstreifens Vollgas geben, für einen kurzen Momenz verharren, dann Gas etwa 60% zurück nehmen , und gleich wieder langsam mit steigender Geschwindigkeit weiter durchdrücken. Dann beschleunigt das Auto kraftvoll, und man kann ganz entspann zügig ohne aufjaulenden Motor auf die Autobahn fahren. Falls Du mir nicht glaubst kannst Du das ja mal bei den Priusfreunden im Tread "Superkräfte-Modus/WFO Mode". Proprius hat das anhand von Messungen und Auswertungen beschrieben. Er fängt zwar sehr philosophisch an, ist aber in der Analyse sehr genau.
Gruß Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Shar am 08. Januar 2015, 10:30
Servus.
Dieses Verhalten kann ich bei meinem Auris 1 HSD ebenfalls provozieren. Ich gehe aber von einer Verstellung der Steuerzeiten am Motor aus.
Wenn sich die Übersetzung ändert, ändert sich zwangsläufig auch die Drehzahl. Mehr Kraft kann man hier nur gegen Drehzahl eintauschen - vergleiche hierzu bei einem Schaltwagen den 1. und 5. Gang: 1. Gang: Viel Motordrehzahl rein, wenig Drehzahl am Getriebeausgang raus, dafür mehr Drehmoment anliegend. 5. Gang: Wenig Motordrehzahl rein, mehr Drehzahl am Getriebeausgang raus, dafür weniger Drehmoment anliegend.
Grüße ~Shar~
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 08. Januar 2015, 14:36
@R.B. Also gleich am Anfang des Beschleunigunstreifens Vollgas geben, für einen kurzen Momenz verharren, dann Gas etwa 60% zurück nehmen , und gleich wieder langsam mit steigender Geschwindigkeit weiter durchdrücken. Dann beschleunigt das Auto kraftvoll, und man kann ganz entspann zügig ohne aufjaulenden Motor auf die Autobahn fahren. Falls Du mir nicht glaubst kannst Du das ja mal bei den Priusfreunden im Tread "Superkräfte-Modus/WFO Mode". Proprius hat das anhand von Messungen und Auswertungen beschrieben. Er fängt zwar sehr philosophisch an, ist aber in der Analyse sehr genau.
Ich hab noch nicht alles verstanden. Ich bin nicht sicher, ob die Daten hier http://www.priusfreunde.de/portal/index.php?option=com_kunena&Itemid=117&func=view&catid=13&id=268643&limit=15&limitstart=45 richtig interpretiert wurden. Sie könnten auch ein Umschalten der Steuerungssoftware zwischen zwei unterschiedlichen Gaspedal-Kennlinien zeigen, oder einen Antriebsmodus mit Batterie-Zusatzleistung und einen zweiten ohne. Die Batterieleistung fehlt in den Diagrammen.
Aufschlussreicher scheinen mir zunächst die Originaldaten: PDF: https://www.dropbox.com/s/8zf4dgliai4nhrr/trackLog141228_Superkraefte_Modus.pdf?dl=1 ODS: https://www.dropbox.com/s/xzlzbyhcj8uhqqf/trackLog141228_Superkraefte_Modus.ods?dl=1 , hier fehlen nur noch der Batterie-Ladezustand und die Temperaturen.
Siehe dazu http://de.wikipedia.org/wiki/Zündzeitpunkt
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 08. Januar 2015, 15:25
Ich weis was ein Zündzeitpunkt ist, und wie man den einstellt. Das habe ich als Kfz. Mechaniker schon tausende mal gemacht. Proprius schrieb auch von veränderter Ventil Steuerung. Er schrieb auch davon, das die Leistung nicht von der Batterie kommt. Ich konnte das noch nicht analysieren. Deshalb dachte ich, das Du das auch mal testen könntest. Dann können wir ja vielleicht mehr dazu sagen. Normaler Weise geht bei einem erhöhten ICE Drehmoment auch die ICE Drehzahl hoch. Bei Tempo 80 bis 120 habe ich das schon ausprobiert. Da fährt der YHSD auch an kleinen Steigungen zügig hoch, ohne dass die ICE Drehzahl ansteigt. Das geht normaler Weise nicht.
Gruß Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 08. Januar 2015, 15:47
Wenn ich beim YHSD das Gaspedal lupfe ändert sich die Übersetzung. Die Drehzahl des ICE sinkt, und wenn ich vorsichtig Gas gebe, ist das ICE Drehmoment niedrig. Das Auto zieht kaum noch. Wenn ich mehr Gas gebe, komme ich aus dem Heretical mode und die ICE Drehzahl geht schnell hoch. Das passiert hier aber nicht. Proprius schreibt auch, dass die Drosselklappe weit offen ist. Es wird also nicht nur die Übersetzung geändert, sondern auch das ICE Drehmoment um 20% höher als bei normalen Betrieb mit gleicher Drehzahl. ich weis nicht, wo dort die Grenzen sind. Aber es währe interessant, sich da mit zu beschäftigen.
Gruß Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 08. Januar 2015, 16:16
Der obige Wikipedia-Link Zündzeitpunkt war nicht speziell adressiert, einfach für jedermann gedacht.
Ich sehe in den Daten momentan nicht recht, wo dieses Manöver mit dem Zurücknehmen des Gaspedals so wie beschrieben gemacht wurde. Ich weiß auch noch nicht, ob sich der Begriff "Engine Load(%)" auf das Motor-Drehmoment in %, auf die Benzin-Motorleistung in % oder oder auf die Maximalleistung oder das Maximaldrehmoment des Hybridsystems in % bezieht.
Generell könnte es insgesamt tatsächlich günstiger sein, nicht sofort Vollgas zu geben, sondern etwas langsamer bis zum Endanschlag zu gehen. So bekommt das System mehr Zeit, sich auf die kommende Leistungsanforderung optimal einzustellen.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 08. Januar 2015, 16:36
Man muss zuerst Vollgas geben, dann einen Moment verharren und dann das Gaspedal lt. Proprius ca. 30 % zurücknehmen. Dann bleibt die Drosselklappe weit offen und die Motorsteuerung sowie die Steuerung zwischen MG1 und MG2 ändert sich. Sonst würde ja die ICE Drehzahl unter Last ansteigen. Denn wenn man normaler Weise Gas gibt steigt die ICE Drehzahl schneller als die Geschwindigkeit. Und eine Absenkung der ICE Drehzahl geht normalerweise auch nur bei niedriger Last.
Gruß Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 08. Januar 2015, 16:41
Deinem letzte Satz kann ich nur zustimmen. Trotz dem macht das System in diesem WFO Mode etwas unerwartetes. Beim Hobeschleunigen macht das richtig Spaß. Kein Aufjaulen und doch richtig Power.
Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 08. Januar 2015, 16:51
@R.B. Man muss zuerst Vollgas geben, dann einen Moment verharren und dann das Gaspedal lt. Proprius ca. 30 % zurücknehmen.
Das wird aber, nach den Daten über die Gaspedalstellung, gar nicht gemacht. Da wird einfach allmählich Gas gegeben.
Nach http://www.obd2crazy.com/techdata.html bedeutet "Engine Load" bei Benzinmotoren "airflow divided by peak air flow", also eher ein Maß für die aktuelle Stellung der http://de.wikipedia.org/wiki/Drosselklappe_(Motor)
Könnte sein, dass dies kein spezieller Superkräfte-Modus ist, sondern der normale Betrieb des Fahrzeuges, wenn man mit seinem Gaspedal einfach sanfter/träger umgeht. Dann könnte die Steuerungssoftware davon ausgehen, weniger Drehmomentreserve für unvorhergesehene Beschleunigungsideen "sportlicher" Fahrer zurückhalten zu müssen und stellt im Normalbetrieb bei niedrigerer Dehzahl ein höheres Motordrehmoment zur Verfügung. Somit würde der Motor bei gleicher Leistung weniger jaulen.
Nach schnellen Änderungen der Gaspedalstellung könnte sie dagegen eine erhöhte Drehmomentreserve für erforderlich halten, um den Motor bei Bedarf schneller ohne unerwünschte Zugkraftunterbrechung hochdrehen zu können.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 08. Januar 2015, 18:44
Das mit dem langsamen Gas geben habe ich auch schon gemacht. Damit kann man Benzin sparen, weil man nicht mehr Gas gibt als nötig. Außerdem wird dann die Batterie nicht entladen, weil nicht mehr Leistung abgerufen wird als der EIE her gibt. Aber das unterscheidet sich sehr von diesem Verhalten. Am besten währe es, wenn Du das mal selber ausprobierst. Erst einmal so, wie ich es dir beschrieben habe und dann anders, so wie Du meinst. Dann wirst Du ja sehen, ob es einen Unterschied gibt oder nicht. Dann kann man das ja neu bewerten. Wenn es einen Unterschied gibt, dann kann man diskutieren, ob und wie oder wann man das nutzen kann oder nicht.
Ich bin da ganz offen.
Gruß Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 08. Januar 2015, 20:48
Ich habe bei mir nur überwiegend hügelige Autobahnabschnitte bzw. eine sehr ebene aber auf 70 km/h geschwindigkeitsbeschränkte Landstraße. Um auf einen einigermaßen ebenen Autobahnabschnitt zu kommen, muss ich ca. 50 km fahren. Woanders würde ich aus diesem Modus, wenn es ihn gibt, sicher schnell wieder rausfliegen, beim starken Beschleunigen sowieso.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 08. Januar 2015, 21:34
Das ist doch prima, gerade bergauf geht das gut mit viel Drehmoment. Da kann man das vielleicht besser nutzen als bei hoher Geschwindigkeit. Wenn man mit viel Power und niedrigerer Drehzahl locker die Steigung hoch fährt.
Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 08. Januar 2015, 23:06
Ich kann das Vorhandensein eines solchen Modus bis 70 km/h auf der Ebene bzw. mittelsteil bergauf bisher nicht bestätigen.
Steigt die Last bergauf, dreht der Motor zwangsläufig bis etwa 2500 Umdrehungen/Minute hoch, scheinbar egal, ob man das Kunststück mit dem Gaspedal vorher gemacht hat oder nicht. Weil er ca. 50% seiner maximalen Motorleistung einfach braucht, um den Berg noch mit mittlerer Geschwindigkeit (50-70 km/h) hoch zu kommen.
Und aus mindestens 1200 Umdrehungen pro Minute und maximal 80 Nm Drehmoment (Motordaten vom Prius 2, http://priuschat.com/threads/bsfc-challenge.55947/#axzz3OHFtnCU5 oder http://ecomodder.com/wiki/index.php/Brake_Specific_Fuel_Consumption_%28BSFC%29_Maps ) sind nunmal allerhöchstens 10 kW Leistung herauszuholen ((1200 Umdrehungen pro Minute) / (60 Sekunden/Umdrehung) * 2 * Pi * 80 Nm ergeben rund 10.054 Watt). Das entspricht nur der Leistung im EV-Mode. Will man mehr, muss die Drehzahl zwangsläufig steigen, um das begrenzte Drehmoment auszugleichen, das ist halt kein Diesel,
Bei geringer Motorlast/gleichmäßiger Fahrt in der Ebene sinkt die Motordrehzahl nach einiger Zeit von alleine von ca. 1600 auf ca. 1100 Umdrehungen pro Minute. Dafür muss ich bei gleichmäßiger Fahrt auf ebener Strecke nichts tun, nur bis zu 3 Minuten abwarten, je nach Batterieladezustand. Diese Drehzahl änderte sich auch nicht dauerhaft, nachdem ich vorher kurz Vollgas gegeben hatte, lediglich zeitweise.
Es macht zwar leicht den Eindruck, als ob es einen Modus mit einem höheren Benzin-Motor-Drehmoment gäbe. Drehzahlunterschiede bis zu 900 Umdrehungen pro Minute oder Momentanverbrauchsunterschiede von bis zu +-33% unter äußerlich gleichen Bedingungen sind aber normal, ganz ohne Modus. Sie ließen sich bisher regelmäßig auf unterschiedliche Batterieladezustände und -Ströme zurückführen.
Wenn die Batterie, bei gleichmäßiger Fahrt, mit normalen 150 Volt * 30 Ampere geladen oder entladen wird, sind das das bereits +-4,5 kW Leistung, die irgendwoher kommen und irgendwohin gehen müssen. Und diese können auch die zeitweise 100% Drosselklappenstellung erklären. Da die Batterieladung bei Bedarf jederzeit abgebrochen werden kann, kann er in dieser Zeit auch bis 100% Drosselklappe gehen, ohne zu riskieren, beim plötzlichen Gasgeben durch den Fahrer keine Leistung mehr zum Hochdrehen frei zu haben.
Er kann es auch tun, wenn er bereits bei der höchsten Drehzahl ist. Ob er es auch tun sollte, ist die zweite Frage, denn an der äußersten Drehmomentgrenze kann der relative Verbrauch pro kW wieder etwas steigen. Insofern scheinen mir ca. 85 statt 100% Drosselklappe, die ich in den Daten sehe, nicht korrekturbedürftig.
Momentan würde ich weiterhin sagen, der Wagen regelt das von alleine optimal und sein Fahrer sollte ihm möglichst wenig Vorschriften machen, wie er seine Aufgabe zu erfüllen hätte.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 09. Januar 2015, 00:12
O.K. Du kannst das also nicht bestätigen. Dann ist das Experiment gescheitert. Wenn ich der Einzige bin, der das beobachtet hat, dann muss ich mich wohl geirrt haben. Trotzdem danke ich dir dafür, dass Du mit gemacht hast.
Gruß Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 09. Januar 2015, 01:04
Deine Beobachtung wird von mir keineswegs bestritten, ich interpretiere sie nur anders. Wenn der Wagen durch das Gaspedal-Manöver zu einer Veränderung des vorherigen Batterielade- oder Entladestromes veranlasst wird, kann es durchaus zu der zutreffenden Beobachtung kommen, dass kurz danach bei gleicher oder niedrigerer Benzin-Motordrehzahl ein höheres Motor-Drehmoment an den Rädern verfügbar wird. Allerdings bin ich der Meinung, dass man dies nicht absichtlich provozieren sollte, weil es nur ein zeitweiliger Vorteil bleiben dürfte.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 09. Januar 2015, 11:33
Auch ein zeitweiliger Vorteil kann sich lohnen, wenn man zum Beispiel nach der Steigung am anschließendem Gefälle die Batterie wieder aufläd. Es kommt vielleicht auf die Strecke an. Vielleicht warst Du noch etwas zu langsam dafür? Vielleicht hast Du etwas anders gemacht? Hast Du richtig Vollgas (mindestens bis zum Druckpunkt) gegeben und dann einen Augenblick gehalten, um dann das Gaspedal ca. 30% zurück zu nehmen? Wenn man das Gas ganz weg nimmt, dann kommt man halt nur in den heretical mode. Da hin kommt man einfach indem man einfach nur nicht mehr Gas gibt. Das bringt dann halt nur die ICE Drehzahl runter, aber nicht mehr Drehmoment. Der von Hobbit beschriebene WFO mode soll nicht durch zusätzliche Batteriepower zu Stande kommen, sondern durch veränderte Motorsteuerung in Verbindung mi einem erhöhten Stromfluss zwischen MG1 und MG2. Der erhöhte Strom kommt von MG1. Dann bringen sowohl MG2 als auch der ICE mehr Drehmoment. Ich benutze selten Torque und fahre ach selten mit unserem Yaris. In der Woche fährt meine Frau mit dem Wagen. Deshalb kann ich nur wenig testen.
Gruß Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 09. Januar 2015, 14:04
@R.B. Also gleich am Anfang des Beschleunigunstreifens Vollgas geben, für einen kurzen Momenz verharren, dann Gas etwa 60% zurück nehmen , und gleich wieder langsam mit steigender Geschwindigkeit weiter durchdrücken. Dann beschleunigt das Auto kraftvoll, und man kann ganz entspann zügig ohne aufjaulenden Motor auf die Autobahn fahren.
@R.B. Hast Du richtig Vollgas (mindestens bis zum Druckpunkt) gegeben und dann einen Augenblick gehalten, um dann das Gaspedal ca. 30% zurück zu nehmen?
Um 30% zurücknehmen oder um 60%? Bei welcher Geschwindigkeit? Welche Geschwindigkeiten soll er hinterher auf ebener Strecke wie lange fahren, mit welcher Motordrehzahl? Mit welcher Motorlast/Gaspedalstellung und Geschwindigkeit wie steil bergauf?
Der von Hobbit beschriebene WFO mode soll nicht durch zusätzliche Batteriepower zu Stande kommen, sondern durch veränderte Motorsteuerung in Verbindung mi einem erhöhten Stromfluss zwischen MG1 und MG2. Der erhöhte Strom kommt von MG1. Dann bringen sowohl MG2 als auch der ICE mehr Drehmoment.
Das geht physikalisch nicht. Der Energieerhaltungssatz gilt immer, die Leistung kann unter diese Bedingungen letzlich nur vom Benzin-Motor kommen. Und der Benzin-Motor ist in seiner Leistung bei vorgegebenem niedrigem Drehzahlwunsch nunmal begrenzt, mehr als 10 kW sind bei ca. 1200 U/Min (Minimaldrehzahl) und ca. 80 Nm Maximaldrehmoment nicht möglich. Woillte man das Drehmoment weiter steigern, müsste man den Motor außerhalb seiner Spezifikation betreiben und damit Motorschäden riskieren.
Mit 10 kW Leistung kann man aber, auf ebener Strecke, keine 100 km/h fahren, sonst könnte man im EV-Mode (ca. 60 Ampere * 150 Volt = 9.000 Watt) fast 100 km/h erreichen. Schafft man aber nicht, allerhöchstens 65 km/h.
Wenn der Benzin-Motor die für höhere Geschwindigkeiten notwendige Leistung liefern soll, muss er zwangsläufig zumindest schneller drehen als im Leerlauf. Und die Elektronik scheint die Drehzahl ohnehin nur in dem Umfang zu erhöhen, in dem es für die angeforderte Leistung notwendig bzw. kraftstoffsparend zweckmäßig ist. Ein davon abweichendes Verhalten wäre ziemlich unlogisch.
Wenn man sich die Daten ansieht, ist das Verhältnis zwischen der angegebenen Benzin-Motorleistung und der Benzin-Motordrehzahl in den Hochlastbereichen überall ungefähr gleich. Ein Umschalten in einen signifikant davon abweichenden Betriebsmodus ist dort, wo es angegeben wird, für mich nicht zu erkennen.
Ich korrigiere mich, etwas später, nachdem der Motor warmgelaufen ist. Ja, einmal 38,27 kW bei 3008 Umdrehungen, Index 7188 und einmal 28,21 kW bei 3008 Umdrehungen, Index 7875. Mal sehen.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: bakerman23 am 09. Januar 2015, 15:13
@R.B. wenn du dir deine eigenen links mal durchließt, steht dort recht genau, wie man in dem modus kommt und was dort evtl passiert.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 09. Januar 2015, 15:46
In den Links steht, dass man das Pedal recht deutlich zurücknehmen soll, von ca. 80 % auf ca. 30-40 %. Das habe ich gemacht, aber keinen Effekt bemerkt, die Motordehzahl war ohnehin schon recht niedrig und blieb es auch, um 1500 Umdrehungen/Minute, je nach Batterieladezustand. Die genannte Geschwindigkeit von ca. 100 km/h hatte ich allerdings nicht erreicht, Geschwindigkeitsbeschränkung, nur 70 km/h.
Zu den Daten: Aus Index 7188, 117 km/h mit 38,27 kW Benzinmotor-Leistung bei 3008 Umdrehungen pro Minute lässt sich folgendes Motor-Dehmoment errrechnen: 38.270 Watt / (3008 Umdrehungen pro Minute / 60 Sekunden * 2 * PI) = 121,5 Nm.
Kann sein. Die Frage ist, welcher Prius-Typ ist das? Scheinbar der alte Prius II. Damit würde sein Motor außerhalb seiner Spezifikation laufen, die bei 3000 Umdrehungen pro Minute nur bis etwa 105 Nm geht und als verbrauchsgünstigen Sollwert etwa 93 Nm darstellt:
Hier steht was ähnliches: http://www.ecs.hs-osnabrueck.de/uploads/media/TOYOTA-Prius-RX-400h_02.pdf Max. Drehmoment 115 Nm, aber erst bei 5.000 Umdrehungen pro Minute.
Dann wäre es kein Wunder, dass sich der Fahrer über diese Superkräfte freut, ca. 30% über dem für 3000 Umdrehungen empfohlenen Wert und ca. 15 % über dem Maximalwert. Bloß das Gaspedal weg davon, sonst könnte noch die Zylinderkopfdichtung kommen.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 09. Januar 2015, 17:31
Die Fahrt wurde nicht von Propius selbst gemacht. Auch wurde nicht durchgehend im WFO mode gefahren. Proprius hat festgestellt, dass das System diesen Modus manchmal selbst wählt. Ich glaube, das man das System ohne Eingriff von außen ohnehin nicht dazu zwingen kann. Aber man kann vielleicht so fahren, dass es sich so verhält. Außerdem glaube ich, dass bevor eine Zylinderkopfdichtung wegen Überhitzung durchbrennt, das gut abgesicherte Motor System Alarm gibt und die Leistung reduziert. Aber die haben ja nicht die Höchstleistung überschritten. Die haben nur die Drehmoment Kurve verändert. Das kann daran liegen, das der Atkinson Zyklus in niedrigeren Drehzahl Bereich mehr in Richtung mehr Leistung geht. Von ständig 1500 U/min war ja auch nie die Rede. Die Drehzahl geht mit steigender Geschwindigkeit nach oben. Das Drehmoment wird, so wie ich vermute, nicht über das maximale Drehmoment hinaus gehen. Somit wird die Höchstleistung nicht höher sein. Aber für mich ist das eine Option, die man durchaus manchmal nutzen könnte. Das ist nicht dafür über längere Zeit mit Höchstgeschwindigkeit zu fahren. Mann könnte es aber durchaus zu Überholen oder am einer Steigung nutzen. Bei Dauergeschwindigkeit, regelt das System ohnehin die Drehzahl runter und spart Sprit.
Gruß Yaris Gerd
Gruß yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 09. Januar 2015, 18:53
Propius schreibt, dass er die Fahrt gemacht hat. Die Daten sind aus dem Bereich, den er als "Superkräfte-Modus" markiert hat. Um stolz 20 % mehr Drehmoment zu verkünden, betreiben die Motorenentwickler normalerweise einen ziemlichen Aufwand: http://www.mp.haw-hamburg.de/pers/Gheorghiu/Labor/SKM/Pres_WS1213/Toyota_Prius3_Abraham_Koehn%20.pdf Ich würde eher einen Programmierfehler in der Motorsteuerung vermuten, habe aber nichts dagegen, wenn das jemand langzeitig austestet.
Nachtrag: Um diesen Zustand möglichst zu vermeiden, scheint es ein Patent zu geben: http://www.patent-de.com/20050303/EP1216349.html
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Princo am 10. Januar 2015, 06:46
Jetzt habe ich vom Lesen "Schweißperlen auf der Stirn" :-D (Das ist bitte "Scherzhaft" zu verstehen)
Bei einem Drehmoment kann man nicht von "Sollwerten" oder "empfohlenen Werten" sprechen. Ebenso empfinde ich den Begriff "Superkräfte" für etwas plakativ. Ein Benzinmotor hat ein Drehmoment bezogen auf seine Drehzahl. Wie hoch diese ist hängt von einer endlosen Zahl von Einflussfaktoren ab und wird zuletzt noch vom Alter des Motors bestimmt, sowie von der Art und Weise des Umgangs mit dem Motor. 20% Mehrleistung erscheinen recht hoch, könnten aber durchaus möglich sein.
Die Folgen sind jedoch fatal, gerade dann, wenn der Hersteller nicht damit rechnet: Alle Lager im Motor sind unter dimensioniert und somit führt die hohe Mehrleistung schnell zu teuren Lagerschäden. Höheres Drehmoment -> höhere Verbrennungsdrücke und Temperaturen -> anderes Abgas -> Katalysator? Erhöhte Belastung von Achsen, Getriebe, und so weiter.
Wenn ich auf die Autobahn auffahre, dann ist "mein" Energiezeiger (Anzeigeinstrument) gerade mal am Anfang des Power-Bereichs (so um 30%) ...
Grüße, Sven
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: bakerman23 am 10. Januar 2015, 06:58
Tja das ist jetzt die Frage. Ist ein ein von Toyota mit Absicht herbeigeführter Modus oder ist es ein zufälliges zusammenspiel von motor und gezriebesteuerung. Das einfachste wäre es wohl toyots mal ne Mail zu schicken.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 10. Januar 2015, 11:04
Ich gehe davon aus, dass das sowohl das maximale Drehmoment noch die maximale Leistung dabei nicht unterschritten wird. Weil dieser Modus lt. Proprius auch manchmal vom System selbst gewählt wird, kann ich mir nicht vorstellen, dass das dem Auto schadet. Allerdings kann es sein, dass der Verbrauch dabei steigt. Den Ausdruck "Superkräfte Modus" finde ich auch sehr übertrieben. Entdecke war ja auch Hobbit. Der nennt das WFO mode. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das überhaupt ein besonderer Modus ist. Und weil ich mich nicht auf Proprius alleine verlassen will, dachte ich, weil es hier ja auch um Durchszugskraft geht, das ich mal nach eurer Meinung frage.
Das war alles. Aber vielleicht ist das hier auch der falsche Tread? Davon abgesehen ist das auch nicht so wichtig.
Gruß Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 10. Januar 2015, 11:18
Ich habe nie behauptet, dass man mit Vollgas auf die Autobahn fahren muss. Normaler Weise geht das auch mit einem langsamen Auto. Mann muss nur den Verkehr beobachten, seine Geschwindigkeit anpassen und sich einordnen. Einige Fahrer haben damit Schwierigkeiten. Die fühlen sich sicherer, wenn sie etwas schneller auf die Autobahn rauf fahren können. Weil ich früher auch VW Käfer mit 34 PS, fiat 650 und LKW gefahren bin, fällt mir das nicht schwer.
Gruß Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 10. Januar 2015, 12:44
Es könnte sein, dass das Fahrzeug durch das starke Gasgeben und dessen mittelstarkes Abbrechen veranlasst wird, seine Drosselklappe voll zu öffnen, um über einen verstärkten Luftstrom durch den Motor eine ausreichende Nachkühlung des Katalysators (oder Motors) sicherzustellen.
Normalerweise muss dabei jedoch die eingespritzte Kraftstoffmenge stärker begrenzt werden, sonst hat das keinen Zweck. Eine Überschreitung des für die genannte Drehzahl normalen Drehmoments um 15 % dürfte mir einem erhöhten Innendruck in den Zylindern verbunden sein und übersteigt selbst das beim sogenannten "Chiptuning" übliche.
Bei hoher Last soll die Kühlung von Benzin-Motoren übrigens häufig umgekehrt, über absichtlich zuviel eingespritzten Kraftstoff erfolgen, der nicht verbrennt, aber in der Abgasanlage (oder im Motor) erhebliche Mengen Verdampfungswärme absorbiert. Ein schöner Spass, ihn so als Kühlmittel zu verschleudern.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 10. Januar 2015, 17:14
@R.B. Bis jetzt lese ich von Dir nur viele abenteuerliche Vermutungen. Bei all den Tests wurde nichts am Motor verändert. Weder Drehzahl noch Drehmoment liegen über den maximal Wert des Motors. Es ist heutzutage nicht unüblich, dass moderne Motoren im obereren Teillast Bereich die Leistungssteuerung bei voll geöffneter Drosselklappe durch Veränderung der Motor Steuerung vornehmen. Das erhöht den Wirkungsgrad. Das hat, wenn ich mich richtig erinnere, KaizenDo auch schon geschrieben. Du kannst ihn ja mal dazu fragen. Falls Du irgend etwas genaues über dieses Verhalten in Erfahrung bringst, dann würde ich mich darauf freuen, es von dir zu erfahrenn.
Gruß Gerhard
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Princo am 10. Januar 2015, 17:21
@YaisGerd,
es war nicht meine Absicht, Dich oder irgend jemand direkt an zu sprechen, bezogen auf die vorherigen Postings. Ich hatte diese "quer" gelesen und stieß auf die unterschiedlichen Erläuterungen bezogen auf das Drehmoment eines Verbrennungsmotors. Den "Hütten" [Helmut Hütten: "Motoren"; Motor Buch Verlag] hatte ich vor zirka 30 Jahren, vorwärts und rückwärts ;D gelesen und aus diesem Grund wollte ich meinen "Senf" dazu geben - das sollte aber eher "Allgemeiner Natur" sein und keine Kritik an irgend jemand ...
Freundliche Grüße, Sven
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 10. Januar 2015, 18:18
es war nicht meine Absicht, Dich oder irgend jemand direkt an zu sprechen, bezogen auf die vorherigen Postings. Ich hatte diese "quer" gelesen und stieß auf die unterschiedlichen Erläuterungen bezogen auf das Drehmoment eines Verbrennungsmotors. Den "Hütten" [Helmut Hütten: "Motoren"; Motor Buch Verlag] hatte ich vor zirka 30 Jahren, vorwärts und rückwärts ;D gelesen und aus diesem Grund wollte ich meinen "Senf" dazu geben - das sollte aber eher "Allgemeiner Natur" sein und keine Kritik an irgend jemand ...
Freundliche Grüße, Sven
Das macht doch nichts. Das, was Du schriebst, war richtig. Da gibt es nichts auszusetzen.Ich habe ja auch noch den " Leyhausen Die Meisterprüfung im Kfz-Handwerk" von 1980, zwei Bände 1486 Seiten. Ach mein Wissen ist veralte. Ich habe auch Lücken in meiner Erinnerung. Seit 1986 habe ich nicht mehr in diesem Beruf gearbeitet. Seit April 2014 beschäftige ich mich wieder nebenbei mit der Materie und mit neuen Technologien. Deshalb möge man mir verzeihen, wenn ich Fehler mache. Ich erwarte ja auch nicht, dass alle Foren Mitglieder Experten sind. Jeder darf seinen Senf dazu geben. Das ist doch ausdrücklich erwünscht. Auch Fragen stellen darf jeder oder versuchen sie zu beantworten. Sonst könnte das Forum doch gleich geschlossen werden. Dann bräuchten wir nur die Werbung zu betrachten und glücklich deren Autos zu kaufen.
Gruß Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 10. Januar 2015, 18:57
@R.B. Bis jetzt lese ich von Dir nur viele abenteuerliche Vermutungen. Bei all den Tests wurde nichts am Motor verändert. Weder Drehzahl noch Drehmoment liegen über den maximal Wert des Motors.
Natürlich sind das Vermutungen, da ich kein Motorenentwickler bin. Eine zeitlich begrenzte Überlast kann zudem unkritisch sein.
Im Anhang Daten vom "Superkräfte"-Modus: Aus Index 7188, mit 38,27 kW Benzinmotor-Leistung bei 3008 Umdrehungen pro Minute (117 km/h) lässt sich folgendes Motor-Drehmoment errrechnen: 38.270 Watt / ((3008 Umdrehungen pro Minute / 60 Sekunden pro Minute) * 2 * Pi) = 121,5 Nm. Wer will, kann auch hiermit umrechnen: http://www.torcbrain.de/drehmoment-und-leistung/
Und hier findet man die normale Drehmoment-Kennlinie des Prius-II-Motors: http://priuschat.com/threads/bsfc-challenge.55947/#axzz3OHFtnCU5 http://ecomodder.com/wiki/index.php/Brake_Specific_Fuel_Consumption_%28BSFC%29_Maps http://www.ecs.hs-osnabrueck.de/uploads/media/TOYOTA-Prius-RX-400h_02.pdf
Er liegt nach den Daten über Leistung und Drehzahl des Motors vom Prius II, der offensichtlich gefahren wurde: http://www.priusfreunde.de/portal/index.php?option=com_kunena&Itemid=117&func=view&catid=13&id=268643 in diesem Betriebszustand beim Drehmoment über den Werksangaben und über den Werten im Normalbetrieb ohne "Superkräfte", naturgemäß zur Freude des Fahrers.
Der Normalwert sind bei 3000 Umdrehungen pro Minute ca. 93 Nm empfohlen und maximal ca. 105 Nm Drehmoment, nach den Daten über die Motorleistung müssten aber bei 3008 Umdrehungen pro Minute tatsächlich 121,5 Nm Drehmoment anliegen, Das sind ca. +30% über der "Basic operating line" des Motors und ca. +15,7 % über Maximum. Mehr kann ich nicht sagen.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 11. Januar 2015, 00:03
Interessant! Aber das ICE Drehmoment wurde nur errechnet. Wie würde sich das Drehmoment, das am Antrieb anliegt verändern, wenn man das Sonnenrad mechanisch fest setzen würde? Dann würde doch die gesamte Kraft des ICE direkt auf das Hohlrad übertragen. Weil im WFO mode die ICE Drehzahl relativ zur Geschwindigkeit bei höherer Last niedriger ist, müsste da nicht ein höherer Kraftanteil vom ICE direkt zum Antrieb übertragen werden? Wenn zusätzlich MG2 noch mehr Strom bekommt, währe es dann nicht möglich, dass der ICE gar nicht oder nur knapp außerhalb seiner Spezifikationen liegt?
Gruß Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 11. Januar 2015, 02:04
@R.B. Interessant! Aber das ICE Drehmoment wurde nur errechnet. Wie würde sich das Drehmoment, das am Antrieb anliegt verändern, wenn man das Sonnenrad mechanisch fest setzen würde?
Ändern würde das garnichts, weil das ICE-Drehmoment genau für die Stelle errechnet wird, von der es kommt, vom ICE bzw. Benzin-Motor. Und die für die Rechnung verwendeten Daten, Motordrehzahl und Motorleistung, kommen auch von dort. Die einzigen, was hier etwas verfälschen könnten, wären die Elektronik/Software zur Ermittlung und die zur Protokollierung der Daten, also "Torque".
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Princo am 11. Januar 2015, 07:47
Auf der y-Achse ist das Drehmoment in Nm aufgetragen und die x-Achse repräsentiert die Drehzahl. Die gestrichelte rote Linie ist die 'minimale' Drehmomentkurve, die auf alle Fälle erreicht wird - unabhängig von den allen Einflussfaktoren.
Richtig interessant sind hingegen die hellblauen und dunkelblauen Punkte. Die hellblauen Punkte sind Drehmoment-Messwerte bei Motorentemperaturen unter 70°C und die dunkelblauen (vermutlich) bei maximaler Temperatur. Zieht man nun gedanklich eine Linie in die hellblauen Punkte hinein, welche optimal in diesen liegt (ähnlich der roten gestrichelten Linie), so erhält man eine Differenz von ungefähr 20Nm bei 2000 Umdrehungen.
Ich gehe davon aus, dass das Diagramm durch Messungen von Toyota auf einem speziellen Motorenprüfstand erstellt wurde.
Grüße, Sven
PS: Ich bin kein Kfz-Profi, nur sehr an der Technik interessiert.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 11. Januar 2015, 10:38
Es ist richtig, das Toyota genauer messen kann. Es gibt da doch den Analyse Report vom Fraunhofer Institut. Die hatten ihre eigenen Messgeräte. In deren Bericht stand, dass ein Wert vom Can Bus um 10% zu hoch war. Darüber hatte ich mich gewundert. Proprius schreibt, das Torque alle 0,7 Sekunden neue Werte geliefert hat. In 0,7 Sekunden kann beim HSD viel passieren. So können z.B Drehmoment und Drehzahl Werte unter Umständen nicht zusammen gehören. Aber eins kann ich sagen. In diesem Modus kann man auch bei niedrigeren ICE Drehzahlen beschleunigen. Torque ist nur ein Programm es kann nur so genau arbeiten, wie die Daten sind. Das hängt eben davon ab, wie genau die Sensoren am can bus sind, wie schnell die Schnittstelle ist (Adpter) und wie schnell das Smartphone ist.
Gruß Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 11. Januar 2015, 12:16
Das obige Diagramm ist vom Prius III, dessen Motor ein deutlich höheres Drehmoment erlaubt, nicht vom Prius II. Nur für den Motor vom Prius III wäre das errechnete Drehmoment unkritisch, der ist dafür konstruiert.
Die im Diaramm erkennbaren zwei Betriebsmodi (hellblau und dunkelblau) werden übrigens über die Kühlwasser(?)-Temperatur differenziert, unter 70°C wird ein deutlich höheres Drehmoment genutzt als über 70°C. Das erscheint logisch, so kann bei kaltem Motor der Motorwirkungsgrad reduziert werden, um mehr Abwärme zu gewinnen und der Motor-Verschleiß verringert werden.
@Princo In 0,7 Sekunden kann beim HSD viel passieren. So können z.B Drehmoment und Drehzahl Werte unter Umständen nicht zusammen gehören.
Die offensichtlich mit einem Prius II (Zitat: "P2") protokollierten Leistungs-und Drehzahl-Werte sind über mehrere Messwerte relativ konstant, es ist kein Ausreißer bei den Daten. Und ich wüsste auch nichts außer einem gegenüber dem Normalbetrieb stark erhöhtem Motor-Drehmoment, was der Fahrer dabei so schön finden könnte. Bereits im Normalbetrieb sollte der Prius-II-Motor jedoch nur ca. 15% unter seiner Drehmoment-Grenze laufen, das ist die offizielle Betriebskennlinie.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 11. Januar 2015, 13:17
Normaler Weise geht das HSD schon bei leichter Beschleunigung in relativ hohen ICE Drehzahlen. Das mag effektiv sein. Viele Leute stört das aber. Das nimmt jeder anders wahr. Nicht jeder mag den Lärm beim Beschleunigen mit sehr hohen ICE Drehzahlen. Denn dieser Modus lässt sich ja wohl nur kurz zum Beschleunigen einsetzten. Das ist doch kein Dauerzustand. Es ist nur eine Obtion, die man hin und wieder nutzen kann. Wenn man durch Manipulation Wie Tuning oder Chip tuning aktiv eingreifen würde, dann würde man nicht nur seine Garantie sondern auch die Straßenzulassung verlieren. Dies ist nur eine Fahrtechnik und keine Manipulation. Außerdem glaube ich, das das System von Toyota gut genug gegen Überlastungen abgesichert ist. Ich habe gelesen, dass es Leute gibt, die ihren Prius ohne Umrüstung mit Bioethanol fahren. Da hätte ich erhebliche Bedenken.
Gruß Yaris Ger
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 11. Januar 2015, 15:06
Ich vermute mal, genau dafür wurde beim Prius III der zulässige Drehmoment-Bereich des Motors erhöht und der sogenannte Power-Mode realisiert, in dem man diesen Spass bei Bedarf haben kann. Für Prius II und Yaris ist das erhöhte Drehmoment jedoch serienmäßig nicht vorgesehen und aus Verbrauchs-Gesichtspunkten eher kontraproduktiv. Bei denen würde jedoch eine bessere Schalldämmung helfen.
Mach es wie ich, und lasse die Unterboden-Verkleidung vom Yaris-Diesel montieren. Dann wird er etwas leiser und der Rostschutz verbessert sich auch.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Princo am 11. Januar 2015, 15:40
Letzten Endes ist es vollkommen Wurscht, ob es sich um den ICE vom Prius 2 oder 3 handelt. Das Diagramm spiegelt es wieder: Das maximal zu erreichende Drehmoment hängt von sehr vielen Einflussfaktoren ab und dabei ist die Kühlmitteltemperatur nur einer davon ...
Grüße, Sven
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: R.B. am 11. Januar 2015, 17:31
Letzten Endes ist es vollkommen Wurscht, ob es sich um den ICE vom Prius 2 oder 3 handelt. Das Diagramm spiegelt es wieder: Das maximal zu erreichende Drehmoment hängt von sehr vielen Einflussfaktoren ab und dabei ist die Kühlmitteltemperatur nur einer davon ...
Nein, das hängt auch von der Konstruktion des Motors ab, der Zylinderkopfdichtung, dem Anzugsmoment der Schrauben und vom Druck, bei dem die Kolben beschädigt werden, undicht werden oder die Zylinder platzen.
Ich hab das beim Yaris Hybrid auf der Autobahn, im Bereich 110 - 130 km/h, nochmal durchprobiert: Zuerst machte es bei vorher scheinbar betriebswarmen Motor knapp unter 80 °C Kühlwassertemperatur (nach Bergauffahrt) den deutlichen Eindruck, als ob dieser Modus nun auf der Autobahn sofort nach dem Zurücknehmen des Gaspedals, bei etwa 115 km/h, aktiv würde. Nach einigen km Fahrt in hügeligem Autobahn-Gelände schien das aber nicht mehr zu funktionieren.
Bei Kühlwassertemperaturen oberhalb 80 °C, etwa 85 °C, schien er später in der Ebene für recht genau 30 PS auf der Autobahn (um 130 km/h) recht genau 2500 Umdrehungen pro Minute zu benötigen. Vorher und hinterher im Stadtverkehr, knapp unterhalb 80 °C, bei ca. 75 °C Kühlwassertemperatur, für die gleiche Leistung von 30 PS (beim beschleunigen/bergauf) nur ca. 2200 Umdrehungen pro Minute.
30 PS sind 22 kW, was bei 2500 Umdrehungen pro Minute 84 Nm Drehmoment ergibt, sehr genau der hierfür empfohlene optimale Betriebspunkt. Bei 2200 Umdrehungen pro Minute sind es 95,5 Nm, näher an der Obergrenze, aber nach den bekannten Daten noch keine Uberschreitung des zulässigen Maximaldrehmoments des Motors.
Erstmal normal, der Motor erhöht beim Yaris Hybrid bei niedriger Kühlwassertemperatur das Drehmoment über den verbrauchsgünstigsten Bereich hinaus, um seinen Wirkungsgrad zu reduzieren und so mehr Abwärme zu erzeugen.
Manchem Fahrer mag dieser Zustand gefallen, er dürfte sich jedoch auf der Autobahn, um 115 km/h, nur zeitlich begrenzt, bei niedriger Geschwindigkeit, niedrigen Außentemperaturen, leichter Bergabfahrt oder Rückenwind erreichen lassen. Ansonsten wird nach wenigen Minuten das Kühlwasser wärmer als 80 °C.
Im Stadtverkehr sind unter 80 °C Kühlwassertemperatur dagegen der Normalfall, somit kann man beim Yaris Hybrid auch problemlos probieren, bewusst in diesen Zustand zu steuern, wenn man will.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 11. Januar 2015, 19:30
Also mit anderen Worten. Es gibt diesen Modus, und man kann ihn durchaus benutzen um zügig auf die Autobahn rauf zu fahren. Man sollte ihn aber nicht dauerhaft einsetzen und das System lässt das bei Überhitzung ohne hin nicht zu.
Vielen Dank für deine Analyse.
Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: proprius am 22. Februar 2015, 11:56
Servus, freut mich, dass meine Analysen von noch mehr Leuten gelesen werden :-)
Die mit Torque aufgezeichnete Fahrt bin übrigens nicht ich gefahren sondern fritzr. Ich habe nur die Auswertung gemacht. Ich habe es damals aber auch am eigenen Prius 2 mit ScanGauge beobachtet.
Die zitierte Zeile 7188 mit 121,5 Nm @ 3008/min ist soweit korrekt. Kleine Schwankungen in den Meßwerten gibt es aber auch an der Stelle, so könnte es dann doch kleine Abweichungen geben, da nicht alle Meßwerte von einem Zeitpunkt stammen. Die ICE-Leistung ist aus dem MG1-Drehmoment und der ICE-Drehzahl berechnet. Man kann das ICE-Drehmoment also auch direkt berechnen: ICE-Drehmoment = MG1-Drehmoment * -3,6. Zumindest wenn die MG1-Drehzahl halbwegs konstant ist.
Die ICE-Leistung im Superkräfte-Modus passt zum Verbrauch (die Effizienz ist sogar etwas schlechter im Superkräfte-Modus). Und man spürt auch das höhere Drehmoment, wenn man gleiche ICE-Drehzahlen vergleicht. Aufgrund der schlechteren Effizienz verwende ich den Modus aber nicht mehr.
Bitte schaut auch meine Diagramme hier (http://www.priusfreunde.de/portal/index.php?option=com_kunena&Itemid=117&func=view&catid=13&id=268643&limit=15&limitstart=45#273531) und hier (http://www.priusfreunde.de/portal/index.php?option=com_kunena&Itemid=117&func=view&catid=13&id=268643&limit=15&limitstart=45#272930) an, da sieht man sehr schön wie die Leistung bei gleicher Drehzahl höher liegt. Aber leider eben auch die Effizienz schlechter ist (spezifischer Verbrauch = BSFC höher).
Wer es ausprobieren möchte: Meine erste Anleitung war zu kompliziert. Es geht beim Prius 2 ganz einfach:
Bei Gaspedal >= 60 % wird der Superkräfte-Modus aktiviert
Bei Gaspedal < 25 % kehrt man zurück in den normalen Modus
Zwischen 25 und 60 % wird der Modus beibehalten, in dem man gerade ist (Hysterese)
Überprüfen kann man es anhand von Drosselklappenstellung, Last, Zündwinkel oder MG1-Drehmoment.
Beim Auris I HSD konnte ich den Superkräfte-Modus übrigens nicht aktivieren. Sehr gut möglich, dass es eine Prius 2-Besonderheit ist.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 16. Juli 2015, 22:05
Gestern hatte ich ein Gespräch mit einem Yaris HSD Fahrer. Der hat sein Auto 2012 gekauft. Er sagte mir auch, dass er bei der Auffahrt auf die und beim Überholen von LKW‘s Schwierigkeiten hat, weil das Auto dann kaum beschleunigt. Ich fragte ihn, ob er das Gaspedal wirklich voll durch gedrückt hat? Er sagte ja. Deshalb habe ich heute nach dem Tanken noch einmal einen Test gemacht. Auf einer Landstraße bin ich 80Km/h lt. Tacho gefahren, und habe dann das Gaspedal voll durchgetreten. Die Hybrid Batterie stand auf zwei Striche. Das Auto zog richtig gut. Bei 120 Km/h lt. Tacho habe ich Gas weg genommen. Natürlich war bei 80 die Beschleunigung noch etwas höher als bei 120. Aber für so einen Kleinwagen ist das wirklich nicht schlecht. Ich habe mein Auto 2014 gekauft. Vielleicht hat Toyota ja die Programmierung geändert, oder wir haben unterschiedliche Vorstellungen von Beschleunigung? Jeden Falls kann ein Yaris HSD im punkto Beschleunigung mit einem Porsche nicht mithalten.
Gruß Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Wanderdüne am 16. Juli 2015, 22:23
Jeden Falls kann ein Yaris HSD im punkto Beschleunigung mit einem Porsche nicht mithalten.
Da ist der Yaris HSD in bester - Mercedes E 300 - Gesellschaft, der hält mit einem Porsche auch nicht mit. Und das ist doch ein kleiner Trost, oder?
Gruß
Wanderdüne
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 16. Juli 2015, 23:27
Ja, das stimmt. Dafür müsste der Porsche schon einen ziemlichen Defekt haben. Aber auch mit deinem Mercedes kann der Yaris HSD höchstens im niedrigeren Anschaffungspreis und in geringeren Verbrauch punkten. Aber das ist ja auch so gewollt.
Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: St3ps am 17. Juli 2015, 02:00
Da muss Toy aber einiges dann verbessert haben wenn ein 2012er schlechter beschleunigt als ein 2014er. Natürlich kann unser Kleiner nicht mit der Beschleunigung eines hochgezüchteten Porsche, BMW, Audi, etc. pp., mithalten, aber beim Auffahren oder überholen von LKWs, also das stellt den Kleinen vor keine Probleme, ausser LKWs fahren inzwischen 160 km/h. 8)
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 17. Juli 2015, 06:27
Da muss Toy aber einiges dann verbessert haben wenn ein 2012er schlechter beschleunigt als ein 2014er. Natürlich kann unser Kleiner nicht mit der Beschleunigung eines hochgezüchteten Porsche, BMW, Audi, etc. pp., mithalten, aber beim Auffahren oder überholen von LKWs, also das stellt den Kleinen vor keine Probleme, ausser LKWs fahren inzwischen 160 km/h. 8)
Das sehe ich genau so. Weil diese Thread die gleiche Aussage hat, wie die dieses Yaris HSD Fahrer, und sich das nicht mitmenen Erfahrungen deckt, frage ich mich, wie solche Aussagen zu Stande gekommen sind? Für mich gibt es da nur einige wenige Möglichkeiten. Entweder hat Toyota das Steuerprogramm verändert oder Das Auto ist nicht in Ordnung oder die Erwartungen sind einfach nicht realistisch. Vielleicht gehen diese Fahrer von 100 PS aus und berücksichtigen das hohe Gewicht nicht, sondern sehen n Ur die Fahrzeuggröße. Ich bin jedenfalls mit der Beschleunigung sehr zu Frieden. Wie sehen die anderen Yaris Fahrer in diesem Forum das ?
Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: RaiLan am 17. Juli 2015, 06:47
Wie sehen die anderen Yaris Fahrer in diesem Forum das ?
Also ich (früher Corrado VR6 / Audi 200 TQ / Audi A6) bin mit der Beschleunigung des kleinen Automatik-Hopsers zufrieden und manchmal sogar richtig erstaunt...
Gruß Rainer
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Chris11 am 17. Juli 2015, 07:28
Ich fragte ihn, ob er das Gaspedal wirklich voll durch gedrückt hat? Er sagte ja.
Es ist entscheidend wie schnell man Gaspedal durchdrückt. Da reicht nicht mit mit dem rechten Fuß Gaspedal durchtreten sondern mit dem rechten Fuß mit einen Ruck Gaspedal ans Bodenblech ranknallen. Ich fahre nicht mit Eco. Ich habe das schnelle Beschleunigen mit dem Yaris zu einen sehr ruhigen Zeitpunkt kurz geübt an Auffahrten der Autobahn. Kann ich nur Empfehlen für diejenigen die Schweißperlen haben das auch mal zu tun. Der Yaris HSD kann gut beschleunigen an Auffahrten. Sind allerdings die Auffahrten sehr kurz kann der Yaris nicht dafür.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: DerBennj am 17. Juli 2015, 07:50
Moin,
ich hatte letztes Wochenende einen BMW 750d mit Allrad. 380PS, 760NM. Der ging viel besser als mein Yaris HSD ;)
Es kommt immer auf den Vergleich an. Ein VW Polo mit 1.0L Motor, lasse ich an der Ampel und auch bei der Auffahrt auf die Autobahn stehen. Selbst einen 520d, habe ich bei einem Ampelsprint die ersten Meter hinter mir gelassen.
Wem also der Yaris nicht schnell genug beschleunigt, der hat irgendwo ein Problem, ob nu im Kopf, oder im Motor :)
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Winki35 am 17. Juli 2015, 08:14
Moin Moin. Musste mich auch an die Automatik gewöhnen. Wir haben hier auch zwei kurze Auffahrten, da kam ich die ersten zwei dreimal gehörig ins Schwitzen. :'( Jetzt geht der kleine dank meines rechten Fußes ab wie Schmitz Katze. :applaus:
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: KSR1 am 17. Juli 2015, 09:53
Für mich klingen diese Probleme nach Bedienfehlern. Oder es sind lediglich gefühlte Probleme. Ich bin mal einen Fiat Punto mit CVT gefahren, der bezüglich Leistung und Gewicht zwischen Yaris 1.0 und Hybrid lag. Kein Anlaß für Schweißperlen. Im Yaris 1.0 übrigens nach meiner Meinung auch nicht. 120km/h sind doch in diesem Jahrhundert mit fast jedem Auto ausreichend flott erreicht. Übrigens ist der Prius 2 vom Verhältnis Leistung/Gewicht noch etwas schlechter als der Yaris Hybrid. Aus meiner Erfahrung kann höchstens die örtliche Verkehrslage Ursache für Schweißperlen sein. Da könnten z.B. Abstandskontrollen auf der betroffenen Strecke hilfreich sein. So oder so würde ich den Fehler extern suchen, nicht beim Yaris Hybrid.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: hybbi56 am 17. Juli 2015, 10:21
Der Yaris HSD hat definitiv kein Beschleunigungsproblem. Daß mancher dieser Meinung ist liegt am Subjekt, nicht am Objekt. Der eine hat empfindliche Gehörgänge und zögert deshalb das Gaspedal beherzt durchzutreten. Denn dann liegt ja sofort die maximale Drehzahl an und er wird kurzzeitig lauter. Ist halt ungewohnt, wenn man die ganze Zeit geräuscharm unterwegs ist. Andere wiederum können einfach die Geschwindigkeit anderer Fahrzeuge nicht so genau einschätzen und zögern dann kurzzeitig beim Beschleunigen. Und zudem kann jeder ECO-Fahrer ja vor der Auffahrt den ECO-Mode kurz ausschalten und nach dem Auffahren wieder aktivieren. Wie gesagt dieses "Problem" ist rein subjektiv n.m.M.
LG hybbi56
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: DerBennj am 17. Juli 2015, 10:23
Meiner Meinung nach ist bei Vollgas egal, ob ich im ECO bin oder nicht. Er zieht immer gleich.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Kueppy am 17. Juli 2015, 12:18
Meiner Meinung nach ist bei Vollgas egal, ob ich im ECO bin oder nicht. Er zieht immer gleich.
Stimmt. Auch im ECO Modus ist Vollgas das gleiche. Es wird nur die Kennlinie des Gaspedals verändert. Bei vollem tritt aufs Pedal kommt aber die gleiche Leistung an den Rädern an.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: St3ps am 17. Juli 2015, 13:35
Der Yaris HSD hat definitiv kein Beschleunigungsproblem. Daß mancher dieser Meinung ist liegt am Subjekt, nicht am Objekt.
Das ist korrekt. Das musste ich auch erst lernen. Dadurch, dass das Geräusch gleich bei 100% Prozent ist und da bleibt bis man wieder vom Gas geht ist gefühlt so, als ob man nicht beschleunigt obwohl man es tut. Aber das ist wieder was anderes in Bezug zur Auffahrt auf die BAB oder überholen von LKWs auf der BAB.
Auf der Landstraße, fehlt allerdings die Beschleunigung für ein zügiges Überholen von LKWs, aber das könnte vermutlich nur mit 200 PS oder aufwärts womöglich geändert werden. :)
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Tommy601 am 17. Juli 2015, 16:10
Hallo zusammen,
da muss ja was falsch bedient gewesen sein. Ich bin den 2012er Yaris Hybrid seinerzeit probegefahren, der ging richtig gut.
Bei meinem Prius+ ist beim Gasgeben bei ca. 70% Gasstellung der maximale Motorlärm erreicht, das letzte Stück Gaspedal bringt jedoch trotzdem nochmal richtig Schub. Vielleicht ist da was schief gelaufen, oder die Fußmatte lag unterm Pedal.
Die Schweißperlen auf die Stirn hat mir mal ein Nissan Micra mit 1,2 Liter 80 PS Motor und Automatikgetriebe gebracht, als Ich den als Zweitwagenkandidat Probe gefahren habe. Der beschleunigte nur bis 60 gut, danach im dritten Gang kaum noch. Das war nicht lange nach der Probefahrt mit dem Yaris, der deutlich zügiger und vor allem durch die fehlenden Gangstufen konstant beschleunigt.
Nette Grüße, Thomas.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Yaris-Gerd am 17. Juli 2015, 21:32
Besten Dank für eure Ausführungen !
Dann stehe ich mit meier Ansicht ja nicht alleine da.
Auf der Landstraße bzw. der Bundesstraße ist das mit jedem Auto so eine Sache, einen LKW zu überhohlen. Das hängt halt von der Sichtweite und dem Gegenverkehr ab. Das liegt weniger an der Beschleunigung als an der Erfahrung und der Fähigkeit des Fahrer, die Situation richtig einzuschätzen. Wenn man sich nicht 100 %ig sicher ist, sollte man nicht überholen.
Weil ich das scon öftet gelesen bzw. gehört habe, dachte ich, es währe mal an der Zeit das richtig zu stellen. Dafür schien mir dieser Tread geeignet zu sein.
Gruß Yaris Gerd
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Martin am 17. Juli 2015, 22:29
Also ich habe auf der Autobahn mit meinem Toyoata Yaris Hybrid ( Baujahr 2015) keine Schweißperlen auf der Stirn. Ich beschleunige auf-120km/h so das die Ecoanzeige gerade noch im grünen Ecobereich ist oder knapp im weißen Berich und aktiviere dann die Geschwindigkeitsregelanlage,allerdings nehme ich dann den Eco-Modus raus bei Autobahnfahrten. Bin heute Nachmittag mal eben 160km Autobahn gefahren allerdings war auf der Hinfahrt viel Stau,auf der Rückfahrt allerdings nicht. Ich beobachte an mir selber das ich seit dem ich seit 6 Wochen den Toyota Yaris Hybrid fahre das mein Fahrverhalten auf der Autobahn doch sehr verändert hat und ich mich an die Fahrdynamik dieses kleinen Yaris Hybrid angepaßt habe wo 120km/h erlaubt sind fahre meist nur 110km/h und ansonsten lasse ich die anderen Verkehrteilnehmer einfach schneller fahre bleibe auf der rechten Fahrbahn.Auch macht es mir nichts aus hinter einem LKW herzufahren eine zeitlang zb wenn in ein paar km die Autobahnausfahrt eh kommt oder ich schon vorher weiß das eine Baustelle mit Geschwindigkeitsbegrenzung oder überhaupt eine Geschwindigkeitsbegrenzumg kommt. Aber das ist auch vielleicht meinem Berufes wegen als Berufskraftfahrer geschuldet.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: RaiLan am 18. Juli 2015, 06:37
Dadurch, dass das Geräusch gleich bei 100% Prozent...
Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass der Geräuschpegel manche abhält wirklich voll draufzutreten. Vielleicht ist es bei dem besagten Fall auch das erste Automatikauto. Wenn ich allerdings unseren damaligen Corrado VR6 Automatik rekapituliere - der hat auch ganz schön losgebrüllt, wenn er mit Kickdown 2 Gänge runtergeschaltet hat. Da muss man als Automatikfahrer halt durch... ;D
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Andi am 18. Juli 2015, 08:00
Ich bin nun auch mit meinem Yaris Hybrid quer durch die Republik gefahren und hatte nicht einmal Schweißperlen auf der Stirn. Einfach mal "Kick down" und es sind keine Probleme da.
Titel: Antw.: Auffahrt auf die Autobahn (Schweißperlen auf der Stirn)
Beitrag von: Dojo am 18. Juli 2015, 15:22
Ich muss auch sagen, die Beschleunigung vom Yaris ist doch mehr als ordentlich. Hab in der Familie den direkten Vergleich mit zwei ähnlichen Kleinwagen, nämlich einem Mazda 2 (1,3 l 84 PS, Handschalter) und einem Hyundai i20 (1,4 l 101 PS, 4-Stufen-Automatik) und der Yaris beschleunigt hier meiner Meinung nach mit Abstand am souveränsten. Vor allem der Hyundai mit seinem steinzeitlichen 4-Gang-Getriebe wirkt dagegen sehr träge. Inzwischen hab ich schon richtig Freude daran gefunden den Yaris sportlich zu bewegen. Ich wohne ja recht hügelig und kurvig, da macht sich der tiefe Schwerpunkt und die gute Gewichtsverteilung immer wieder bemerkbar. Schweißperlen auf der Stirn gibt's da nur wenn's mal eng wird, aber nicht wegen mangelnder Beschleunigungsfähigkeit. ;D