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Thema: Mit dem Wohnmobil auf Tour... (7577-mal gelesen) - Abgeleitet von Oppas eGolf
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Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Mahlzeit...

Da ich in den letzten sieben Monaten mit 0,0 l/100km rumgefahren bin, habe ich ja ein gewisses Sparguthaben angesammelt.

Deswegen können wir derzeit guten gewissens mit einem 6.8-Liter-Auto unterwegs sein. Allerdings nicht Verbrauch, sondern Hubraum  ;D
Ein Ford-Motorhome class A mit 6.8 Liter Hubraum, 305PS, V10 Benziner. Aber kein Grund zur Aufregung und alles im grünen Forumsbereich, denn es ist meines Wissens ein Saugmotor mit "sauberen Abgasen", nicht so eine Dreckschleuder wie mein Jetta Hybrid  ;)
Der Normverbrauch von 28l/100km ist selbst im Flachland bei gemütlicher Fahrweise kaum einzuhalten. In den kanadischen Rocky Mountains sind dagegen eher 35-40 Liter die durstige Realität. Aber das wussten wir vorher. Ist schon lustig, wenn man 100l nachtankt und dann der Tank gerade mal halb voll ist.
Hybrid und E-Mobilität scheinen noch keine Rolle zu spielen. Bei den zurückzulegenden Strecken hier aber auch kein Wunder. Wenn man dann noch - wie es uns ergangen ist - wegen eines großflächigen Waldbrandes auf eine 100km lange Umleitung geschickt wird, dürfte das sicher auch Teslafahrern einiges Kopfzerbrechen bereiten.
In Calgary einige Prius, auch als Taxi. Unterwegs ganz selten mal ein Tesla Model S, ein einziger Nissan Leaf, ein Audi A3etron PluginHybrid an einer Ladesäule. Auf den bisher zurückgelegten 2500km war drei mal ein Hinweisschild auf eine Ladesäule zu sehen.
In Calgary, Whistler und hier auf Vancouver Island.
Das Straßenbild ist geprägt von den obligatorischen Pickups und großen Vans. Bei den riesigen Wohnwagen, die viele Kanadier durch die Gegend fahren, kann man sich auch wirklich keinen Golf oder Astra als Zugfahrzeug vorstellen. US-Hersteller und Toyota vorneweg, danach die anderen Japaner und Koreaner. Einige VW, hauptsächlich Jetta, Golf, und die US-Ausführung des Passat. Noch keinen Jetta hybrid gesehen. Audi, BMW und Mercedes ganz selten.
Alle fahren sehr relaxt auf den breiten Straßen. In Alberta noch relaxter als jetzt in British Columbia. Manche fahren eine halbe Stunde hinter einem hinterher ohne zu überholen oder zu drängeln - in Deutschland unvorstellbar.
Soweit die ersten Eindrücke. Anbei noch ein Foto von unserer fahrenden Wohnung und eines, wenn man aus dem "Wohnzimmerfenster" hinaus schaut. Unbezahlbar...

Gruß Der Oppa

Antw.: Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Antwort Nr. 1
Wow, das ist ja klasse. Und dein Gewissen muss sich nicht schlecht fühlen. Ich möchte so einen Urlaub auch mal machen, aber meine Frau sträubt sich noch! Ich verlinke ihr mal deinen Beitrag, vielleicht hilft das ja.  :-)

Antw.: Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Antwort Nr. 2
@Oppa reloaded
Das relaxed fahren in Canada kenne ich gut. Das die Leute hinter einem herfahren kenne ich. Die sind froh jemanden auf dem Weg zu treffen.
Fahr mal gegen 22.00 Uhr von Toronto nach Ottawa oder von Tofino nach Port Hardy. Da triffst du kaum einen anderen Wagen...

Ich wünsche dir viel Spass.

Antw.: Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Antwort Nr. 3
@Jorin  Warum hat deine Frau Bedenken? Bei uns war es eigentlich andersrum -  es war ein Lebenstraum meiner Holden, einmal durch Kanada. Ich hatte schon ein bisschen Schiss, das Teil ist doch ein ganz schöner "Klopper". Aber alles unbegründet. Die Straßen sind breit und sehr gut ausgebaut. An fast jeder Steigung gibt es Kriechspuren. An jeder Sehenswürdigkeit gibt es große Parkplätze, auch mit extra "RV" Bereich. (RV=recreation vehicle,  also MotorHomes wie das Unsrige). Auch während der Fahrt keine Probleme, alles ist sehr gut ausgeschildert und hier wird Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme tatsächlich noch gelebt. Da jetzt hier Hauptreisezeit ist, haben wir sicherheitshalber alle Campgrounds vorgebucht. In der Nebensaison wäre nicht mal das nötig.
Es ist zwar kein billiges Unterfangen, aber sowas macht man ja auch nicht jedes Jahr. Aber die Landschaft ist so grandios, dass vergisst man nie wieder.

@Stilgar Tofino waren wir vor 2 Tagen. Da ist zurzeit Hochbetrieb. Alles voller Surfer - und die wollen nicht ins Internet  ;)

Gruß Der Oppa


Antw.: Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Antwort Nr. 5
@Jorin
Dann mach es wir. Buch Hotel und Mietwagen an den Plätzen wo du hin willst.
Kannst zum bsp. In Edmonton/Calgary anreisen und da einen Mitwagen in Empfang nehmen und von Lodge zu Lodge durch die Rockies fahren. Richtung Vancouver oder nach Norden Richtung Inside Passage.
Kansst es auch mit dem Zug fahren, dem Rocky Mountaineer.

@Oppa reloaded
Bist du noch auf Vancouver Islland?
Wenn du oben bei Port Hardy bist empfiehlt sich eine Whalewatching Tour unter Aufsicht von Meerebiologen von Telegraph Cove aus und/oder ein Abstecher nach Cape Scott. Da gibr es einen schönen Hiking Trail nach St. Josef's Bay.

Antw.: Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Antwort Nr. 6
@Stilgar whalewatching haben wir schon gemacht, allerdings von Ucluelet aus. Hatten vier Grauwale gleichzeitig in Sichtweite.  Jetzt sind wir schon wieder an der Ostküste von Vancouver Island. Morgen geht's runter nach Victoria. Anschließend wieder rüber auf's Festland.

Gruß Der Oppa

Antw.: Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Antwort Nr. 7
Cool. Wir hatten nur einen Buckelwal. Aber dafür mehrere Gruppen Orcas. Residents und Transits.
Wie gesagt noch viel Spaß.
Ich müßte auch mal wieder rüber... Wil auch durch die Rockies. Aber im Spätsommer, von Lodge zu Lodge mit Auto ohne Dach... ;-D

Antw.: Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Antwort Nr. 8
...Ein Ford-Motorhome class A mit 6.8 Liter Hubraum, 305PS, V10 Benziner.
Der Normverbrauch von 28l/100km ist selbst im Flachland bei gemütlicher Fahrweise kaum einzuhalten. In den kanadischen Rocky Mountains sind dagegen eher 35-40 Liter die durstige Realität. Aber das wussten wir vorher. Ist schon lustig, wenn man 100l nachtankt und dann der Tank gerade mal halb voll ist.
...
Gruß Der Oppa

Ah, ein RV mit Slide-Out, das ist ja ein fahrendes Motelzimmer.
Sowas edles hatten wir nicht, als wir im Westen der USA unterwegs waren, aber 27 feet und 4 Schlafplätze waren für uns 3 auch recht bequem. Das war (damals) ein 8-Zylinder Chevy-Fahrgestell, das man bei sparsamer Fahrweise locker unter 20 Liter je 100 km bewegen konnte.

Antw.: Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Antwort Nr. 9
Mahlzeit...
Ja einen kleinen Slideout hat er. Hier fahren allerdings ganz andere Geschosse rum, Trailer mit 5 Slideouts, zwei große auf jeder Seite und einer hinten.  :-)

Gestern  den ganzen Tag in Victoria, der Hauptstadt von British Columbia.
Hier ist - erwartungsgemäß - deutlich mehr los in Sachen alternative Antriebe.
Das Bild wird zwar auch hier dominiert von SUV's und großen Vans, aber es fahren weniger Pickups herum als im ländlichen Raum.
Gefühlt die meisten Taxis sind Toyota Prius, sowohl die normale Ausführung als auch der Kombi, hier als Prius V bezeichnet.
Ansonsten die Ausbeute von gestern:
5 Nissan Leaf,
2 Tesla Model S,
2 BMW I3,
1 Chevrolet Volt 1,
1 Chevrolet Volt 2

Ladesäulen habe ich nicht entdeckt, aber dies war auch nicht die erste Priorität gestern. Da hätte ich Ärger mit der Regierung bekommen...

Gruß Der Oppa

Ups der prius auf dem Kopf war keine böse Absicht 😉 falls das jemand korrigieren kann...

Antw.: Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Antwort Nr. 10
Wenn man das Bild anklickt, ist es normal gedreht, oder auch nicht, je nach Browser. Da wir immer noch mit diesem Problem kämpfen, gebe ich einen Link zum Beitrag mal an die Entwickler weiter.

Antw.: Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Antwort Nr. 11
Interessante Diskussion. Ich fliege im Herbst mit der Familie nach Seattle und werde auch Kanada besuchen.
Zu der Jahreszeit werde ich allerdings nicht mit dem RV fahren, sondern mit einem Auto und in Lodges und Hotels übernachten.

Flug gebucht. Strecke geplant. Das Hauptproblem ist ein Auto zu mieten, das garantiert Winterreifen hat. Was in Europa kein Problem ist, ist in den USA schwierig.

Wenn jemand dazu einen Tipp hat. Am liebsten Allradauto mit Winterreifen.


Antw.: Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Antwort Nr. 13
Einen ähnlichen Gedanken hatte ich beim Foto von @Oppa reloaded mit dem Tesla und dem BMW E30 Cabrio. Der Tesla ist schon auch ein richtiger Brummer.

Antw.: Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Antwort Nr. 14
Das würde ich auch gerne machen, aber ich kann meine Frau nicht für Camping Urlaub gewinnen. 2003 wollte ich mit ihr für vier Wochen einen adventure Urlaub mit Kanufahren, eine Übernachtung tug im Zelt am schwarzen Sandstrand,  mit dem Jeep durchs Gelände, zu den Einheimischen,  heisse Quellen besuchen und mit dem Helicopter entlang der Küste und über Vulkane fiegen und Inselhopping. Aber meine Frau mag keinen Campingurlaub. Dabei waren dort die meisten Nächte in guten Hotels geplant und es soll wirklich schön auf Hawaii sein.



Yaris Gerd


Antw.: Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Antwort Nr. 16
Wenn die Frau nicht mit möchte, bleibt sie halt zuhause. So einfach ist das.

Manchmal muss man auch mal sachen tun, auf die man nicht direkt lust hat. Meistens stellt man dann auch fest, dass es vielleicht doch gar nicht so schlecht ist :)


Antw.: Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Antwort Nr. 17
@DerBennj

Na ja, wenn man den Hausfrieden erhalten will, bucht man halt eine Royals Suite in ein fünf Sterne Hotline. Vielleicht liegt es daran, dass meine Frau aus Sibirien kommt und dort das Leben in der Natur kennt. Jetzt will sie halt ein wenig Luxus.

@Oppa reloaded

Ich hoffe, dass Du uns mit noch mehr Bilder beglückst. Cannada ist eindeutig schönes Land und Deine Bilder sind toll.

Yaris Gerd


Antw.: Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Antwort Nr. 19
Wissen die Familienmitglieder denn von ihrem Glück, dass sie hier gezeigt werden?  ;)

Antw.: Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Antwort Nr. 20
Wenn ich könnte, würde ich die Gesichter unkenntlich machen. Aber Namen nenne ich nicht. Ich habe versucht Bilder ohne Familie auszusuchen. Das Bild habe ich raus genommen. Ich dachte, dass die Gesichter nicht zu erkennen sind.


Jetzt will ich hier aber keine Bilder mehr rein stellen. Das ist @Oppa reloaded s Thread! Ich hoffe, dass er mir nicht böse ist. Sibirien ist Canada landschaftlich ähnlich. Aber in Canada sind die Straßen sicherlich besser. Ach die Städte sind in Canada wohl moderner.

Yaris Gerd

Antw.: Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Antwort Nr. 21
Mahlzeit...

Unsere fahrende Wohnung haben wir inzwischen unbeschadet und etwas wehmütig in Vancouver bei "CanaDream" abgegeben. Dies war unser erster Urlaub mit Wohnmobil und diese Art des Reisens hat uns sehr gut gefallen. Danach folgten noch anderthalb Tage Vancouver zu Fuß bzw. mit öff. Verkehrsmitteln.

Ich muss ehrlich gestehen, ich bin regelrecht geschockt, was man hier an Armut und Elend zu sehen bekommt. Das Drogenproblem ist allgegenwärtig und die Stadt scheint dem Problem nichts entgegensetzen zu können. Man sieht Leute, die sich auf der Straße oder im Auto eine Spritze setzen, wenn man zufällig daran vorbei läuft. Komplette Grünanlagen sind von Obdachlosen und Drogenabhängigen bevölkert. Müll und Gestank, sowie man ein paar Straßen von den glitzernden Prachtmeilen entfernt ist.
So dicht beieinander habe ich extreme Armut und extremen Reichtum noch nicht  erlebt. Da nützen auch die schönsten Parks und gepflegtesten Sehenswürdigkeiten nichts...
Wenn man das hier sieht, kommen einem viele "Probleme", die in Deutschland - und auch teilweise  hier im Forum - so thematisiert werden, ganz schön absurd vor.
Da ich die Stadt durch zeigen von "schönen Bildern" nicht besser machen will als sie tatsächlich ist und von den "Schattenseiten" aus Rücksicht auf die betroffenen Menschen selbstverständlich keine Fotos gemacht habe, gibt es aus dieser Stadt von mir keine Fotos.
Nur eines, dass sicher den Priusfahrern unter euch gefallen wird und etwas Balsam auf die geschundene Toyotaseele sein dürfte ;)
Morgen geht's dann nach einem sehr nachdenklichen Abschluss eines sehr schönen Urlaubes mit dem Flieger zurück nach Hause.

Gruß Der Oppa   :-/

Antw.: Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Antwort Nr. 22

Ich kenne die Viertel die du beschreibst. Gerade in Gastown, abseits der Tourimeile an der Steamclock.
Diese Probleme haben wir in Frankfurt/Main z.B. auch.
Ich hoffe du kommst nie vor 7.00 Uhr morgens in die B-Ebene nach Frankfurt wo die Drogenabhänhängigen auf den Treppen liegen, ebenfalls noch die Nadel im Arm. Ab 7.00 Uht kommen die Ordnungshüter und 'säubern' die Ebene damit der Pendler sie um 8 nicht mehr sieht.
Ebenso geht es zu wenn zwischen 11 und 13 Uhr, also zu Mittagszeit in den Büros, im Methadonhaus die Ersatzstoffe audgegeben werden. Denn spritzen dürfen die Abhängigen im Haus nicht. Also setzen sie sich die Spritze auf der Straße...


Antw.: Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Antwort Nr. 23
Dann ist es ja gut abseits von Frankfurt zu leben. So etwas habe ich als Kölner in Köln öffentlich noch nicht gesehen.

Antw.: Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Antwort Nr. 24
In Köln habe ich das auch schon gesehen, ist aber schon Jahre her, kann dir auch nicht mehr sagen wo das war. Irgendso ein kleiner Platz. Da hingen auch die ganzen Junkies rum. Meine Tante war übrigens bis zu ihrem Ende auch in die Kölner Drogenszene vetwickelt. Das liegt aber auch schon Jahre zurück.

Es gibt eine Menge Orte auf der Welt wo die Zustände schlechter sind als hier. Da hat Oppa schon nicht unrecht.

Allerdings heißt das ja nicht, dass diese Dinge nicht trotzdem thematisiert werden sollten.

Antw.: Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Antwort Nr. 25
Ich find es nur interessant, und da nehme ich mich nicht aus, das man es im Ausland/ anderen Städten mehr wahrnimmt als zu Hause.

Antw.: Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Antwort Nr. 26
Ich habe auch nicht gesagt, dass es keine Drogensüchtige in Köln gibt, wenn man weiß wo man suchen muss.
Zitat
Komplette Grünanlagen sind von Obdachlosen und Drogenabhängigen bevölkert. 
ist das schon eine ganz andere Dimension.

Antw.: Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Antwort Nr. 27
Mahlzeit...
Das Erschreckende daran ist hier für uns,  wie sich beide Gruppen offensichtlich ignorieren. Hier in Downtown East scheint das Zentrum für die Abhängigen zu sein, obwohl sie wie schon geschrieben in der ganzen Stadt anzutreffen sind. Gleichzeitig gibt es hier auch angesagte Kneipen. Die gutbetuchten im feinen Zwirn sitzen also da drin, schlemmen und feiern - und gucken aus dem Fenster zu, wie draußen das Heer der "Zombies" (sorry für den Ausdruck, aber das sieht wirklich so aus) auf der Suche nach dem nächsten Schuß ist. Nur die Kneipentür trennt die beiden Welten. Das hat schon was apokalyptisches...

Gruß Der Oppa

Antw.: Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Antwort Nr. 28
Was sollen die beiden Gruppen denn sonst machen?
Ich war lange nicht in Frankfurt. Früher waren z.B. in der Taunusanlage nicht wenige Junkies, in Sichtweite einiger Bankgebäude. Da saßen auch Herrschaften im feinen Zwirn, sahen aus den Fenster und trafen Entscheidungen. Was soll man als Pendler machen, wenn man täglich durch die B-Ebene muß, die Stilgar nannte? Ich musste es in meiner Ausbildung, um die Berufsschule per S-Bahn zu erreichen. Dann läuft man gezwungen wenige Meter an jemandem vorbei, dem gerade Blut aus dem Arm läuft und der die Augen verdreht. Was will man da machen? Sollte ich diese Leute fragen, ob sie statt der Spritze lieber mein Käsebrot wollen?
Entschuldigt die Ironie. Ich kann nur keine ungewöhnlichen Schattenseiten erkennen. Später musste ich erkennen, daß es solche Leute auch im Westerwald gibt, also kein reines Stadtproblem sind.

Antw.: Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Antwort Nr. 29
Mahlzeit...

Für einige mag ein solcher Anblick vielleicht nicht ungewöhnlich sein. Für uns schon, da wir auch sonst eher selten in Frankfurt, Berlin, Großstadt xy mit vergleichbarer Szene sind, schon gar nicht in deren Problemvierteln. Das kann natürlich eine Erklärung dafür sein, weshalb der Schock für uns so extrem war. Wenn wir mal in Frankfurt sind - so wie gestern zum Beispiel - dann nur im und um den Flughafen drumrum. Wir sind also eher noch kleine heile Welt gewöhnt...

Allerdings ist unsere Tochter schon mehr in der Welt unterwegs gewesen als wir und hat auch noch nichts Vergleichbares in dieser Ballung und Größenordnung erlebt.

Trotzdem war es insgesamt natürlich ein super Urlaub und wer es irgendwie hinbekommt, sollte sich diese grandiose Landschaft unbedingt ansehen.

Gruß Der Oppa

Antw.: Mit dem Wohnmobil auf Tour...

Antwort Nr. 30
Indien muss da auch krass sein. Ich bin da persönlich noch nicht gewesen, aber einer meiner Chefs erzählt da Stories von.
Da muss das Elend und die Business-Gesellschaft wohl auch nah zusammenleben.

Allerdings muss ich auch zugeben, hätte ich das in Kanada nicht erwartet. Irgendwo in Amerika, Mexiko, sicherlich. In Kanada? Naja gut, dort leben ja auch nur Menschen. Da merkt man mal, wie wenig man in der Welt rumkommt. :-[