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Thema: Wasserstoff-Tankstelle im Garten? (128-mal gelesen)
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Wasserstoff-Tankstelle im Garten?

Bin gerade bei Heise drüber gestolpert:

Wasserstoff-Tankstelle im Garten | heise online

Falls das in der Praxis wirklich alltagstauglich so funktionieren sollte, wie im Artikel beschrieben, wäre das schon ne coole Lösung. Gerade für PV-Besitzer: Der Überfluss-Strom tagsüber könnte genutzt werden, um in dem Gerät H2 zu erzeugen und zu speichern, der dann bei Bedarf ins eigene H2-Auto getankt werden kann. Das löst das Problem, dass ein BEV beim Berufspendler ja tagsüber beim Arbeitgeber und nicht in der heimischen Garage steht, um den eigenen Strom tanken zu können.

Leider hab ich in dem Artikel nix über den Wirkungsgrad und die Kosten eines solchen Geräts gelesen, aber zumindest der Transport über weite Strecken würde bei solch lokalen Lösungen ja schon mal wegfallen. Bin gespannt, ob das die nächste Luftnummer ist, oder ob es „demnächst“ tatsächlich Hyundais gibt, die an der eigenen Tankstelle im Garten auftanken.

Je nachdem, wie lang das dauert, um den Speicher nach einem Tankvorgang wieder zu füllen, könnte das evtl. sogar für Tankstellen mit ein paar Zapfsäulen skalieren. Das Ding ist ja angeblich nicht größer, als ne Waschmaschine...

Antw.: Wasserstoff-Tankstelle im Garten?

Antwort Nr. 1
Die Idee ist nicht neu. Im asiatischen Raum werden Häuser mit Wasserstoff beheizt.
Der Artikel besagt auch, das der Druck für Autos noch nicht reicht. Ich kann mir auch vorstellen, das bei 700bar gewisse Sicherheitsstandards und Schulungen von Nöten sind. Das jeder seine eigene Wasserstofftankstelle im Garten haben wird, werden wir wohl so schnell nicht haben.

Antw.: Wasserstoff-Tankstelle im Garten?

Antwort Nr. 2
Die Idee ist nicht neu. Im asiatischen Raum werden Häuser mit Wasserstoff beheizt.
Ah, wieder was gelernt. Das wusste ich noch nicht. Erzeugen die den Wasserstoff denn auch lokal oder kommt der via Leitung oder Tankwagen?
Zitat
bei 700bar gewisse Sicherheitsstandards und Schulungen von Nöten sind. Das jeder seine eigene Wasserstofftankstelle im Garten haben wird, werden wir wohl so schnell nicht haben.
Hm, die Sicherheitsstandards müssen dann halt von dem Gerät erfüllt werden, so wie so eine öffentliche Säule die auch erfüllen muss. Ggf. muss das Ding alle paar Jahre vom TÜV geprüft werden, ok. Schulungen? Na, ich weiß nicht... Das müsste natürlich schon genauso einfach zu bedienen sein, wie eine öffentliche H2-Tanke. Und für den Besitzer quasi wartungsarm/frei sein. Dass das noch dauert, bis dass so etwas marktreif ist, ist klar. Aber evtl. so in 5-6 Jahren?