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Thema: inftys e-Niro (376-mal gelesen)
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inftys e-Niro

Hallo,

ich mache mal einen Thread zu meinem e-Niro, den ich gestern bestellt  :-) habe, auf, in dem ich dann immer mal wieder zum Thema berichten kann. Stand heute beträgt die Wartezeit, bis ich endlich vollelektrisch lossummen kann, ca. 5 Monate. Für alle, die es interessiert, hier mal meine Vorüberlegungen zum Kauf. Vielleicht hilft es ja jemandem für die eigene Entscheidung.

Was stört mich am Auris, dass ich umsteigen möchte?
Nicht viel, und das, was mich stört, sind ganz klar klassische "First-World-Problems".
Der Hauptgrund ist vermutlich, dass der Auris schon vor drei Jahren nicht mein Wunschauto war. Schon damals hätte ich lieber einen PHEV gekauft, doch die lagen außerhalb des Budgets. Warten kam aber auch nicht so wirklich in Frage, da beim Clio die Klimaanlage kaputt, der Zahnriemen fällig und die Reifen runter waren. Angesichts der Fahrleistung des Clio wollte ich dieses Geld lieber in einen Neuwagen investieren. Somit war der Auris von Anfang an ein Kompromiss. Und auch, wenn man mit ihm ja nur recht wenig rein elektrisch fährt (sofern man nicht extremes P&G betreibt), war ich davon quasi sofort begeistert - und hab mich geärgert, dass da nicht mehr ging. Aber im Detail:
  • Ab und an "explodiert mir der Akku". Will sagen: Ich rekuperiere so viel, dass der Akku übervoll geladen wird. Teilweise so viel, dass der ICE anspringt, um die Energie abzubauen!  :icon_doh:  Da kann es schon reichen, wenn ich von ca. 100km/h an der heimischen Autobahnabfahrt bis zur dortigen Ampel runterbremse. Oder es passiert, wenn ich vom Nachbarort über Land nach Hause fahre. Da stehen 5-6 Ampeln auf ein paar Kilometern, die alle kontaktgesteuert sind, so dass sich kaum vorhersagen lässt, wie schnell ich denn fahren muss, damit ich sie bei Grün bekomme und durchrollen kann. Hab ich Pech, stehe ich vor jeder - und der Akku ist auch wieder (über)voll.
  • Ab und an lutscht er den Akku leer, obwohl ich das garnicht möchte. Z.B. auf der Landstraße hinter einem LKW. Hatte ich neulich und garnicht bemerkt, dass er im EV unterwegs war - bis an der nächsten roten Ampel auf einmal der ICE losbrummte, um den Akku wieder zu laden, und ich völlig überrascht war, was denn da nun abging.
  • In der Stadt lutscht er auch immer den Akku leer. Ich fahre extra schon nicht im Eco-Mode (da ist das gefühlt noch schlimmer) und versuche, keine längeren Strecken im EV unterwegs zu sein, aber trotzdem. Klar, das ist schön, leise zu fahren. Aber blöd, wenn er dann beim nächsten Ampelstopp den ICE anwirft und im Stand Sprit verbrät.
  • Heizung im Winter: Ich steh an der Ampel, der ICE läuft, um das Auto zu heizen, obwohl ich zwei Minuten später über die Autobahn rolle und genug Abwärme vorhanden wäre. Ich kann's dem Auto aber nicht sagen - ohne die Lüftung/Heizung abzuschalten.

Warum BEV anstatt PHEV?
Vor ein paar Wochen war ich ja noch auf dem Weg zum Prius PHEV, jetzt wird es dann doch der e-Niro. Warum?
Wäre es ein PHEV geworden, hätte ich sicher den Prius genommen, weil ich einfach denke, dass Toyota mit dem HSD über das beste Hybrid-Know-How verfügt. Außerdem erscheint mir das HSD als die "rundeste" Lösung, ohne irgendwelche E-Motoren an/in irgendwelche DSGs flanschen zu müssen. Auch vom Aussehen her hätte mir der Prius gefallen. Insofern wirklich schade, dass es keine BEVs von Toyota gibt.
Ich glaube, den letzten Ausschlag, um über das Thema noch einmal nachzudenken, hat ein Posting bei den Priusfreunden gegeben. Dort schrieb jemand, dass er seinen Prius-Plugin vor etwa einem halben Jahr das letzte Mal getankt habe. Auf den ersten Blick ist das natürlich genau das, was ich mir auch vom Prius-Plugin erhofft hätte: Fast 100% elektrisch unterwegs zu sein. Dann habe ich aber gedacht: Okay, wenn das also tatsächlich möglich ist, was bedeutet das denn dann für den Verbrennermotor und für den Sprit im Tank? Und ist es wirklich sinnvoll, den Verbrenner die ganze Zeit ungenutzt durch die Gegend zu fahren? Außerdem will der ja auch jedes Jahr gewartet und ölgewechselt werden. So hat also ein eigentlich positives Posting ("PHEV ist fast wie BEV") die Zweifel gesät.
Daraufhin habe ich dann Kassensturz gemacht. Welche Strecken fahre ich denn üblicherweise? Wie oft? Wieviel davon ginge rein elektrisch mit dem Prius-Plugin? Und: Bei welchen Strecken müsste ich mit einem BEV zwischenladen bzw. am Ziel laden? Denn das sind ja die Fälle, an denen der PHEV seinen Vorteil gegenüber dem BEV ausspielen würde.
Das Ergebnis ist: 94% aller Fahrten kann ich mit dem Prius rein elektrisch fahren. Klingt super. Die sechs verbleibenden Prozent sind aber Langstreckenfahrten, sodass ich nur 65% der Kilometer elektrisch zurücklegen würde. Auch das wäre natürlich schon zig-Mal besser, als mit dem Auris, aber irgendwie hat es mich dann doch etwas ernüchtert. Durch die Änderungen, die sich so durch Corona vermutlich ergeben werden, verschiebt sich das Ganze ferner eher in Richtung 57% rein elektrischer Kilometer. Dazu kommt dann noch, dass es auch noch "Mittelstrecke" gibt. Will sagen: die elektrische Reichweite des PHEV reicht nicht für Hin- und Rückweg, die des BEVs aber problemlos. Die fahre ich zwar nicht täglich, aber doch so ein Mal alle ein bis zwei Wochen.
Mit einem BEV müsste ich tatsächlich bei nur 12 Hin-Fahrten am Ziel laden. Nach der jeweiligen Rückfahrt nuckelt sich das BEV ja in der heimischen Garage wieder voll. Das entspricht 1,64% der Fahrten. In 5-7 dieser Fälle steht eine rote CEE-Dose am Ziel zur Verfügung, in 3 weiteren eine AC-Säule in vermutlich brauchbarer Fuß-Reichweite. Bei den beiden übrigen Fahrten wäre wohl ein etwas längerer Fußweg zur AC-Säule oder längeres Zwischenladen auf Hin- und Rückweg nötig.

Danach wollte ich natürlich wissen, welche der Langstrecken gehen denn am Stück mit welchem BEV, das innerhalb meines Budgets liegt, und wie oft/lange muss ich bei den anderen Zwischen-Laden?
Dafür habe ich mit Abetterrouteplaner herumgespielt. Da ich jede der Fahrten durchaus zu jeder Jahreszeit fahre, habe ich als Außentemperatur 0°C gewählt, bei starkem Regen/Schnee. Bei noch extremeren Bedingungen bleib ich vermutlich lieber zu Hause.  ;)
Unabhängig vom BEV wird bei 10 Fahrten mindestens eine Zwischenladung fällig. Ich hätte also 10 Mal im Jahr Lade-Heck-Meck, das mir ein PHEV ersparen würde. Dafür aber 100% Summ-Summ, statt (teilweise) Brumm-Brumm (schon auf der Mittelstrecke) und nur ca. 1*wöchentlich über Nacht Stecker in die Dose, statt nahezu täglich.
Im Vergleich zum Auris käme noch dazu, nicht mehr alle zwei Wochen zur Tanke zu müssen, und zumindest zur Zeit noch konstante Energiepreise, statt stündlich wechselnder Fantasiepreise, die mit dem realen Wert des im Erdtank befindlichen Kraftstoffs an der Tanke rein garnichts zu tun haben.

Warum der e-Niro?
Am Ende war der große Akku in Kombination mit der anscheinend doch recht guten Effizienz ausschlaggebend. Angefangen habe ich im ABRP mit verschiedenen Autos auf meinen üblichen Strecken. Ich habe die Verbräuche ausgerechnet und die ggf. benötigten Ladepausen verglichen. Welche Fahrzeuge standen auf der Liste?
  • Hyundai Ioniq
    Offenbar mit eines der effizientesten BEVs am Markt, das auch noch gut aussieht. Wesentlicher Knackpunkt war dann aber doch der kleine Akku, der aus Reichweitensicht trotz der Effizienz zum Nachteil wurde. Den Todesstoß haben ihm aber der fehlende 3-Phasen-Lader und die langsame DC-Ladung versetzt.
  • Nissan Leaf
    Gefällt mir vom Aussehen her auch, hat auch nen relativ großen Akku, aber trotzdem nur eine geringe Reichweite. Er scheint erschreckend ineffizient für seine Bauform zu sein. Auch hier kein 3-Phasen-Lader und DC nur über Chademo.
  • VW ID3
    Aussehen von außen ganz ok, der Innenraum gefällt mir aber garnicht. Noch ein Tablet auf Rädern.  :icon_no_sad:  Dazu Berichte über noch unvollständige/fehlerhafte Software. Die Preisgestaltung (Rabatte völlige Fehlanzeige) geht garnicht. Aktuell hat ihn für mich das Preis/Leistungsverhältnis rausgekegelt.
  • Kia e-Soul
    Das Aussehen von außen ist mir zu krass und geht außerdem auf die Effizienz. Ergo geringere Reichweite im Vergleich zu seinem Bruder e-Niro. Das macht auch der geringere Preis nicht wett.
  • Hyundai Kona
    Der dritte im Bunde, aber bei höherem Preis kleiner als der Niro. Preis/Leistungsverhältnis also nicht gegeben.
  • Opel Corsa-e
    Beste Ausstattung (neben dem ID3 der einzige auf meiner Liste, der Matrix-LED überhaupt anbietet), ebenfalls auch brauchbares Aussehen, aber leider auch mit einer Akku-Kapazität in Verbindung mit seinem Verbrauch, die jede meiner Langstrecken zum Glücksspiel macht, was nötiges Zwischenladen angeht.
  • Ansonsten sprach für den e-Niro
    Der Innenraum gefällt mir wirklich gut. Das Display ist schön integriert, nichts ragt unmotiviert in die Weltgeschichte heraus. Wirkt einfach wie aus einem Guss.
    Einstellbare Rekuperation: Hier zwischen 4 Stufen wählen zu können, ist schon nicht schlecht. Ob ich da während der Fahrt dann aber tatsächlich oft dran rumschalte, werde ich dann sehen. Im Moment vermute ich, mit Stufe 0 am effizientesten unterwegs zu sein, also warum hochregeln? Falls ich irgendwann mal wieder regelmäßig ins Büro fahre, mache ich vielleicht mal nen Vergleichstest zum Verbrauch bei unterschiedlicher Reku-Stufe. Ich bin auch gespannt, ob ich mir das Bremsen mit dem Paddel angewöhne, vermute aber eher nicht. Ähnlich geht es mir mit der Auto-Rekuperation. Wie mir die wirklich gefällt, werden die ersten Fahrten zeigen. Insgesamt sind das aber erstmal interessante Optionen, die andere so nicht bieten.

Was habe ich nun bestellt?
e-Niro mit 64kWh Akku, 204PS, Ausstattungslinie Vision, in Runway-Rot-Metallic. Als Zusatzpakete den 3-Phasen-Onboard-Charger und das LED-Paket. Aus dem Zubehör das 3-Phasen-Typ-2-Ladekabel.
Offenbar hat Kia Deutschland mindestens ein Auto in genau dieser Konfiguration schon am 12.8. vorbestellt. Es soll in KW 52 gebaut werden und in KW 8 dann beim Händler sein. Bin gespannt, ob das klappt oder Corona noch mal reingrätscht.

Händlererfahrungen
Preislich lag der Händler, für den ich mich schlussendlich entschieden habe, im Mittelfeld der Angebote, die carwow ausgespuckt hat. Ich wollte aber nicht übers Internet kaufen (bin da einfach oldschool) und einen möglichst in der Nähe befindlichen Händler, dem ich - falls es mal Probleme geben sollte - ziemlich schnell aufs Dach steigen kann, sollte das dann nötig werden. Die Beratung war außerdem gut, und ich hatte den Eindruck, als Kunde wertgeschätzt und auch "gewollt" zu werden. Gerade die beiden letzten Punkte waren - neben dem Preis - bei dem ersten Händler, bei dem ich war und die Probefahrt gemacht habe, leider nicht gegeben. Fand ich komisch, da ich glaube ich schon deutlich gemacht habe, dass ich tatsächlich kaufen wollte und nicht nur aus reinem Interesse vorbei gekommen war. Außerdem ist das der Händler, der mir den Auris verkauft hat und bei dem ich deswegen Werkstattkunde bin (Inspektionen, TÜV, Reifenwechsel). Leider scheint aber der damalige Verkäufer das Autohaus verlassen zu haben, ansonsten hätte ich vielleicht ein besseres Angebot bekommen. Tja, letztenendes aber deren Problem. So verdient halt ein anderer an mir.
Ich habe den Händler auch gebeten, doch mal nachzuforschen, ob der Einbau eines Frunks garantie- oder TÜV-technisch ein Problem wäre. Bin gespannt, ob er das tut, und was da wohl bei heraus kommt. So praktisch ich den Frunk fände, da der e-Niro ja ein Nasenlader ist, aber wenn mir das die Garantie zerschießt oder schlimmer noch, das Auto beschädigt, lass ich da gepflegt die Finger davon.

Und sonst?
Beginnt jetzt die Wartezeit. Bin schon etwas hibbelig und werde mich wohl mit weiteren e-Niro-Youtube-Videos über Wasser halten. ;) Was ich jetzt noch angehe, ist die Anschaffung einer mobilen Ladestation. Die rote 16A-CEE-Dose ist ja in der Garage schon vorhanden und ich tendiere zum go-eCharger mit 11kW mit dem Adapterset. Den kann ich schön an die Wand dübeln und auf den Langstrecken ins Auto packen.
Mit dem Netzbetreiber habe ich schon Kontakt aufgenommen; zumindest hier in NRW muss man jede Ladestation anmelden und ab 12kW genehmigen lassen und über einen unterbrechbaren Zähler anschließen.  :besserwisser:  Insofern passt die 16A-CEE-Dose gut; die Anmeldung wird anscheinend problemlos bearbeitet. :-) Ich hatte auch über einen eigenen Zähler nachgedacht, um einen günstigeren kWh-Preis bekommen zu können. So ein Zähler kostet aber ca. 8-9 Euro/Monat Grundgebühr. Bei einer Ersparnis von 10 Cent/kWh muss ich also mehr als 80kWh verbrauchen, damit sich allein der Zähler rechnet. Und das monatlich. Vor dem corona-bedingten Homeoffice wäre das vermutlich leicht gewesen, jetzt aktuell aber nicht. Und dann müsste sich die Installation ja auch noch armortisieren. Also verschiebe ich das erstmal und warte mal ab, wie sich die Strompreise so entwickeln werden.
Ggf. wechseln wir dann auch zu EnBW als Stromanbieter, um deren günstigeren Ladetarife an den Ladesäulen nutzen zu können. Da muss ich aber nochmal genauer forschen, welcher Anbieter sinnvoll wäre. Der muss ja auch auf unseren regelmäßigen Langstrecken verfügbar sein.

So, das war's erstmal; die nächsten Neuigkeiten gibt's dann vermutlich, wenn die Ladestation da ist.

Antw.: inftys e-Niro

Antwort Nr. 1
Danke für's publizieren der Überlegungen und Gedankengänge  :-)
Die decken sich fast genau mit meinen Überlegungen.
Ich hatte gewartet, bis der ID.3 vorgestellt wurde und mich dann, vor allem wegen des Bedienkonzepts, für den e-Niro entschieden, obwohl der VW sicher die besseren Assistenzsysteme hat und auch Matrix-LED zu haben ist.
Das Ladekabel habe ich von Tesla gekauft  ;D  war viel günstiger...  :-D
Ich wünsche dir, dass die Wartezeit im Flug vergeht. Der Frühling ist doch ideal für ein neues Auto.
Ich hole meinen nächste Woche ab - Runway Rot

Antw.: inftys e-Niro

Antwort Nr. 2
Die decken sich fast genau mit meinen Überlegungen.
Das ist ja schön, dass meine Gedankengänge offenbar nicht völlig daneben sind. ;-)
Zitat
obwohl der VW sicher die besseren Assistenzsysteme hat und auch Matrix-LED zu haben ist.
Bei den Assis war mir vor allem der Adaptive Tempomat wichtig. Auf meinem kurzen Autobahn-Probefahrt-Abschnitt hat der seine Sache schon ganz gut gemacht. Der Schilder-Erkennung traue ich - aufgrund der bisherigen Erfahrungen beim Auris - noch nicht so weit über den Weg, dass ich wollen würde, dass das System tatsächlich in die Geschwindigkeit eingreift. Insofern reicht es mir, wenn ich eine Anzeige im Display und ggf. eine Warnung bekomme. Das Fehlen des Matrix-LED-Lichts beim Niro ist dagegen tatsächlich eine zu schluckende Kröte, aber ich hoffe, dass das normale LED-Licht schon viel besser als die Halogen-Beleuchtung beim Auris ist. Wäre das tatsächlich ein KO-Kriterium gewesen, hätte ich aber eher zum Corsa, statt zum ID.3 gegriffen.
Zitat
Das Ladekabel habe ich von Tesla gekauft  ;D  war viel günstiger...  :-D
Nun, im Zubehör liegt es bei Kia bei 395 Euro, wenn ich das richtig im Kopf habe. Das ist aber im Angebotspreis mit drin. Ob das Auto tatsächlich unterm Strich deswegen knapp 400 Euro teurer geworden ist, ist schwer zu sagen, da ich kein Vergleichsangebot ohne das Kabel hatte. Wie viel fragt sich denn Tesla dafür?
Zitat
Ich wünsche dir, dass die Wartezeit im Flug vergeht. Der Frühling ist doch ideal für ein neues Auto.
Danke Dir! :-) Fünf Monate klingt natürlich erstmal nach viel, aber wenn ich mir überlege, wie schnell das letzte halbe Jahr im Corona-Wirrwarr vorübergerauscht ist, habe ich das Auto ja quasi morgen. ;-)
Zitat
Ich hole meinen nächste Woche ab - Runway Rot
Cool, ein Zwilling! :-) Ja, eines war bei allen Autos auf meiner Liste (abgesehen vom ID.3) gleich: es sollte rot sein. Nach knapp 8 Jahren (maus)grau wollte ich einfach mal wieder was Farbiges. Die Farbe sprach übrigens auch gegen den ID.3...

Antw.: inftys e-Niro

Antwort Nr. 3
Dann wünsche ich euch eine kurzweilige Wartzeit und sehr viel Freude mit euren Kia eNiero! Mein eGolf soll in der 47igsten Woche kommen. Mit dem eNiero hatte ich auch gelieväugelt. Dann hätte ich aber meinen Yaris HSD verkaufen müssen und dann wäre das eine Auto in der Woche  ständig von meiner Frau belegt. Jetzt, wo ich Rentnet bin, brauche ich ein eigenes Auto. Meine Frau fährt selten mehr als 20 Km am Tag und wenn wir ein bis zwei Mal im Jahr zusammen auf Fernstrecke mit dem Auti gehen, nehmen wir den Yaris. Deshalb wurde es bei uns der Golf. Aber der eNiero ist ein tolles Elektroauto mit einer ausgezeichneten Effizienz, einer sehr großen Reichweite, von guter Qualität, mit sieben Jahren Garantie und vielen weiteren Vorzügen.

Herzliche Glückwünsche zur Entscheidung!

Ich freue mich schon auf eure Praxisberichte!

Yaris Gerd

Antw.: inftys e-Niro

Antwort Nr. 4
Dann wünsche ich euch eine kurzweilige Wartzeit und sehr viel Freude mit euren Kia eNiero!
Danke schön, wünsche ich dir auch für den eGolf!
Ich denke, an unseren Beispielen sieht man schon gut, dass wirklich jeder genau für sich schauen muss, welches Fahrzeug am Ende am Besten zu den eigenen Anforderungen und Umständen passt. Für den normalen Alltag hätte es auch ein eUp oder so locker getan. Aber da meine Verwandtschaft halt Minimum 200km weg wohnt, wollte ich etwas, mit dem zumindest die eine Strecke problemlos ohne Zwischenladung geht.
Vor ein paar Tagen habe ich ein Test-Video von carwow gesehen, in dem sie ein paar E-Autos durch England gescheucht haben. Der Niro kam bei (ich meine) 7°C über den Motorway 410km weit, dann war der Akku vollkommen leer. Das fand ich für das Auto schon beeindruckend und bin gespannt, ob ich überhaupt annähernd an solche Reichweiten heran kommen werde.
Zitat
Ich freue mich schon auf eure Praxisberichte!
Und ich bin schon gespannt, ob das Auto meine Erwartungen erfüllen wird. Achja: Für den absoluten Notfall bleibt der Auris übrigens in der Familie. Mein Schatz wollte lieber ihren Adam eintauschen und den Auris übernehmen. Hätte ich an ihrer Stelle nicht gemacht, aber sie hat ihre Gründe und die akzeptiere ich. Somit ist also in jedem Fall noch ein Sicherheitsnetz vorhanden, sollte das Konzept E-Auto enttäuschen.

Antw.: inftys e-Niro

Antwort Nr. 5
Der e-niro sieht nicht schlecht aus. Kommt der Verbrauch mit 16kwh hin und ist die Wärmepumpe serienmäßig?

Antw.: inftys e-Niro

Antwort Nr. 6
Zum Verbrauch kann ich bisher nur sagen, dass ich auf meiner absolut nicht repräsentativen kurzen Probefahrt bei 20-25° am Ende 14,4kWh/100km auf dem Display hatte. Dafür, dass ich weder mit dem Auto vertraut war, noch die Strecke kannte, und es auch nicht auf energiesparende Fahrweise angelegt hatte, fand ich das schon einen sehr respektablen Wert. War ein bisschen Stadt, ein paar km Autobahn und Überland. Also ein Mix. Aber wie gesagt viel zu kurz für eine verlässliche Aussage. Daher bin ich gespannt, wo ich mich verbrauchstechnisch einsortieren werde. Im Moment gehe ich für meine Strecken und Fahrweise so von 17kWh übers Jahr gesehen aus.

Die Wärmepumpe ist ab der Ausstattung Vision mit dem großen Akku dabei. Den großen Akku wollte ich eh, aber die Wärmepumpe war ein Grund, nicht die Basis (Edition 7) zu nehmen.

Antw.: inftys e-Niro

Antwort Nr. 7
Die Wärmepumpe habe ich auch mit bestellt.

Gerd

Antw.: inftys e-Niro

Antwort Nr. 8
Der e-Niro hat schon einen sehr angenehmen Innenraum. So wuerde ich mir das auch von VW erwarten. Die Reichweite ist auch vergleichsweise sehr gut und der Preis unerwartet guenstig (Edition 7 mit brauchbarer Ausstattung ab 27k nach Bafa bei Carwow). Was mich abhaelt, ist die Groesse. Ich will einfach keinen SUV. Ein Ioniq mit dieser Reichweite zu diesem Preis und ich waere mir einig mit dem Haendler.

Aktuell spuken neben dem Ioniq auch noch e-C4 und ID.3 in meiner Moechte-Gern-Liste rum. Aber jedes Modell ist irgendwo mit Kompromissen behaftet. Beim e-C4 kann man keine Ladelimits einstellen, die Reku nur zwischen mittel und stark waehlen, die Reifendimensionen sind extrem selten. Beim ID.3 stoeren mich Touch, die Hoehe und die fehlende Auswahlmoeglichkeit (= zu hoher Preis, wenn man Rueckfahrkamera als must-have ansieht). Beim Ioniq stoeren mich die recht kleine Reichweite (311km WLTP vs. 350km beim e-C4), nicht vorhandene Sicht nach hinten, neuerdings Touchbedienung (Vorfacelift war da besser) und sehr hohe Preise.

Antw.: inftys e-Niro

Antwort Nr. 9
Ich will einfach keinen SUV. Ein Ioniq mit dieser Reichweite zu diesem Preis
So ging es mir auch, aber dann hätte ich nichts Passendes gefunden. Außerdem ist der Niro tatsächlich nur 4cm länger und breiter, als der Auris. Allein die größere Höhe lässt ihn wuchtiger erscheinen - aber man sieht das ja nicht, wenn man drin sitzt... ;-)

Antw.: inftys e-Niro

Antwort Nr. 10
Andererseits ist ja auch der ID.3 sogar hoeher als der e-C4, der als SUV eingestuft ist.

Antw.: inftys e-Niro

Antwort Nr. 11
Ich bin auch immer wieder erstaunt, wie mir das subjektive Empfinden einen Streich spielt.
Der Niro ist nur 1 cm höher, dafür 1 cm schmaler als der ID.3 - trotzdem empfinde ich ihn als größer oder wuchtiger.

 

Antw.: inftys e-Niro

Antwort Nr. 12
Ich denke, das ist zum großen Teil dem Design des Frontbereichs geschuldet. Die weit nach oben gezogene vordere Kante der Motorhaube in Verbindung mit relativ großen Scheinwerfen und dem großen „Kühlergrill“ (ist beim eNiro ja geschlossen) wirken einfach massig im Vergleich zu einer windschnittigen flachen Frontpartie. Aber selbst Autos wie der Corsa werden im Moment eher „bullig“ designed, finde ich. Ist halt modern... Vielleicht sieht das in ein paar Jahren wieder anders aus. Wenn mein Knochensack mich dann nicht in was hoch aufgebautes zwingt und es überhaupt noch Autos gibt, steige ich vermutlich wieder auf etwas weniger bulliges um...