Zum Hauptinhalt springen
Thema: Yaris Hybrir Solar-Plug-In-Nachrüstung (2322-mal gelesen)
0 Benutzer und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Yaris Hybrir Solar-Plug-In-Nachrüstung

Werte Damen und Herren,
wie versprochen kann ich heute meine nun fertig gestellte, wohl mustergültiges und trotz dem heiss umstrittenes Solar-Plug-In Nachrüst-Anlage mit 400 W Leistung vorstellen.
Wenn auch im Bereich der Verwertung / Einspeisung noch nicht vollständig vollendet, ist es ein herrliches Gefühl, zu sehen, wie aktiv die Anlage selbst bei diffusem Licht noch ist.
Dies einmal mehr, da man sehen kann, wie alleine schon der Boardnetz-Accu von dieser kostenlosen umd höchst ökologischen Energie provitiert.

Antw.: Yaris Hybrir Solar-Plug-In-Nachrüstung

Antwort Nr. 1
Danke für die Fotos.

Wie hast Du die Solarmodule (welche) auf dem Auto befestigt? Fotos mit etwas Zoom oder höherer Auflösung wären nett. Auf dem Foto sieht es so aus, als ob Du die Solarmodule per Duck-Tape auf das Auto geklebt hast. Ist das richtig? Wie hast Du die Langzeitbefestigung geplant? Wie schützt Du den Lack vor Reibung? Wie hast Du die Solarmodule geschaltet und die Kabel ins Auto geführt?

Zur Verbesserung der Effizienz, würde ich den von Dir gewählten günstigen PWM-Laderegler (Ist es dieser https://shop-lieckipedia.de/20-A-PWM-Solar-Laderegler-mit-Display-12-V-/-24-V-fuer-Inselanlage-Solaranlage ) gegen einen MPPT-Laderegler  austauschen.

Bin gespannt.

Antw.: Yaris Hybrir Solar-Plug-In-Nachrüstung

Antwort Nr. 2
Hallo und danke für Dein Interesse! und  auch für Deine umfangreichen Fragen, die ich gerne versuche, nachstehend zu beantworten.
Dazu auch einige Bilder....
Ich verwendete dazu so genannte Rucksack-Module mir 4 Ösen und einem USB- plus Bananen-Stecker-Anschluss. Sowohl die Ösen, als auch das Anschlusskästchen habe ich demontiert. Zusätzlich habe ich die Längs-Ränder dieser Module beschnitten, so dass sich die Ursprungsbreite von 20 cm auf 17 cm verringert hat. Danach habe ich jeweils zwei Module als Paar-Einheit geschaltet. Dies um die, auf der Motorhaube geforderte Schalt-Größe (2 x 20 W) pro Seite, insgesamt beibehalten zu können....auch zur Verringerung der Kabelbaum-Verbindungen. Nach Verschaltung der Modulpaare habe ich diese auf der Montageseite mit doppelseitigem Haftband voll belegt. Darauf sind MAGNET-Haftfolien aufgebracht, die die absolut rutschfreie Grundbefestigung gewährleisen. Eine Lackbeschädigung - durch Fibration ist so ausgeschlossen. Eine spätere Demontage problemlos...ohne Spuren!! Ich kenne das von ehemals so aufgebrachten Werbeträgern auf frühere Geschäftsfahrzeuge. Um aber auch sicher zu sein, dass die Montage Waschstrassen- und Windkanalfest ist, habe ich mit einem Gewebehaftband einen angrifsfreien Übergang von der Chasie zur Moduloberfläche geschaffen.
Was Laderegler anbelangt, habe ich selbstverständlichst gute Laderegler mit Info-Display eingesetzt. Ich schreibe da von Mehrzahl. Dies, da es sich ja um ein zweistufiges System handelt. In der ersten Stufe die Standard-Version einer Inselanlage. Diese ist mit einem 40 A-Laderegler bestückt. Dem Stromfluss entsprechend habe ich auch einen Kabelbaum mit wachsendem Querschnitt geschaffen. In zweiter Stufe wird die so zeitlos geerntete Solarenergie nach Bedarf in den Boardnetz-Accu eingespeist. Da ist die Besonderheit zu erwähnen, dass ich hierfür auch einen Standard-Solar-Laderegler auf adopptierter Basis verwende. Adoptiert, da hier der Solarmodul-Eingang mit dem Solarenergie-Pufferspeicher (Endgrößenplanung 12 V / 115 Ah,...aktuell erst 69 Ah) und der Solar-Accu-Ausgang mit dem Yaris-Boardnetz-Accu (12 V / 35 Ah) verbunden ist. Da hatte ich erst etwas Funktions-Sorge, aber meine theoretische Einschätzung, dass das funktionieren müßte, hat sich zwischenzeitlich schon voll bestättigt.
Ich weiß nicht, in wie weit Du meine vorangegangenen Diskusionen über dieses Projekt verfolgt hast. Wen nicht, dann der Hinweis, dass ich die Einspeisung in den 144V- MV-Accu als Basis geplant habe. Dafür fehlt mir aber noch der passende "Step-Up (Boost) Controller". Den habe ich bislang auf dem gesamten Weltmarkt noch nicht gefunden.
Danach nun noch ein paar ergänzende Bilder...mit der Hoffnung, Deine Fragen zufriedenstellend beantwortet zu haben.
Wenn nicht, dann bitte nachhacken....

Antw.: Yaris Hybrir Solar-Plug-In-Nachrüstung

Antwort Nr. 3
Wieviel Kilogramm sind denn da so geschätzt dazu gekommen?

Antw.: Yaris Hybrir Solar-Plug-In-Nachrüstung

Antwort Nr. 4
Wie an anderer Stelle schon gesagt: ein interessantes Projekt. Ideenreich :applaus: und man kann sinnloseres mit seinem Geld machen.

Mir fällt gerade auf, ein Thread zu dem Yaris ist in "2012-2019" und einer in in "2020-". Huhu Moderation. ;)

Antw.: Yaris Hybrir Solar-Plug-In-Nachrüstung

Antwort Nr. 5
Wieviel Kilogramm sind denn da so geschätzt dazu gekommen?

Gute und auch berechtigte Frage. Habe die Teile / Komponenten natürlich nicht abgewogen. Was Solarmodule mit Magnetfolien anbelangt, schätze ich max. 5 kg Die Aparaturen mit Verkabelung und Accu-Pack-Halterungens-Alu-Schienen insgesamt max 2 kg. Das was da am meisten wiegt, ist der derzeit eingesetzte Blei-Accupack. Dieser dürfte schon mit etwas mehr als 5, aber keinen 10 kg zu Buche schlagen.
Die Erfahrung über die zukünftige Treibstoffeinsparung gegenüber den bislang min. 5,3 L/100 km wird den wahren, effektiven Wert ans Tageslicht bringen.
Was Kosten anbelangt, darf man von der Wirtschaftlichkeit einer solchen Anlage nicht träumen, wenn man diese durch irgend ein Unternehmen installieren liesse, dafür gegenüber den mir entstandenen Kosten garantiert das 5 -fache desse auf den Tisch legen müßte.

Antw.: Yaris Hybrir Solar-Plug-In-Nachrüstung

Antwort Nr. 6
Wie an anderer Stelle schon gesagt: ein interessantes Projekt. Ideenreich :applaus: und man kann sinnloseres mit seinem Geld machen.

Mir fällt gerade auf, ein Thread zu dem Yaris ist in "2012-2019" und einer in in "2020-". Huhu Moderation. ;)

"SINNLOSES"...auch wen mir diese Anlage keinen "Pfifferling" Geldbeutel-Ersparnis einbringen würde, habe ich meine maximal mögliche Pflicht zum Umwelt- und Klimaschutz erbracht.
...so und jetzt bist Du wieder dran, wo Du bestimmt 5 x im Jahr in den Urlaub kutschierst..

Antw.: Yaris Hybrir Solar-Plug-In-Nachrüstung

Antwort Nr. 7
Danke für die Informationen. Warum Du eine Ersparnis beim Benzinverbrauch erwartest, verstehe ich allerdings noch immer nicht. Beim Laden der 12V-Batterie erwarte ich beim HSD-System keinen messbaren Verbrauchsvorteil. Eher einen Mehrverbrauch, wegen des Gewichtes.

Aber was man mit seinem Geld macht, ist ja auch unerheblich, sofern man andere nicht schädigt. Ich werde mir sowie wie einige andere hier im Forum es bereits gemacht haben, eine Insel-Solaranlage aufbauen mit dem ich dann im Garten einige Verbraucher (Licht, WLAN-Repeater, Rasenmäher-Roboter, Bachlauf, etc.) betreiben kann. Bin mir derzeit noch nicht klar, welche Akkus ich beschaffen werden (evtl. LiFePO4 mit entsprechendem BMS).

Das mag sich ändern, wenn Du wirklich den HV-Akku laden würdest. Das würde ich allerdings auch nicht bei einem einfachen DC/DC-Wandler machen. Da müsstest Du sicherstellen, dass die einzelnen Zellen bzw. Temperatur und Spannung überwacht werden und sichergestellt ist, dass nicht geladen wird, wenn das HSD-System den Akku lädt. Einen solchen Laderegler sowie Battery-Management-System (BMS) zu entwickeln oder zu bekommen wird nicht einfach. Am nächsten kommen vermutlich die aufwändig entwickelten Systeme der Prius 2 Akkuerweiterungen. Die passen aber so nicht an den Yaris Hybrid.
Insofern rate ich hier zur Vorsicht.

Beim Laden eines 12V-Blei-Akkus wie beim Yaris Hybrid weniger ein Problem. Mit entsprechenden Solarzellen und einem guten MPPT-Laderegler für Insel-Solaranlagen machen das Wohnmobil-Besitzer seit Jahren. Da wird die Spannung des 12V Akkus vom MPPT-Regler überwacht. Temperatur-Überwachung ist bei einer Bleibatterie m.E. nicht so wichtig.

Was Laderegler anbelangt, habe ich selbstverständlichst gute Laderegler mit Info-Display eingesetzt. Ich schreibe da von Mehrzahl.
Danke auch für das Foto des zweiten Ladereglers (grün). Bei beiden Ladereglern (grün und blau) handelt es sich gemäß meiner Infos um günstige PWM-Laderegler. Für einen Test sicherlich ausreichend. Diese haben aber bzgl. der Effizienz klare Nachteile. Hier sind MPPT-Regler klar im Vorteil. Aber Vorsicht. Es werden häufig günstige China-Laderegler als MTTP-Regler verkauft, bei denen man beim Öffnen feststellt, dass dies PWM-Regler sind. Ob diese ein Display haben oder nicht, ist m.E. nicht relevant.

Schön wäre ein Schaltplan mit den verwendeten Kabelquerschnitten. Wofür Du zwei PWM-Laderegler seriell (und nicht parallel) einsetzt ist mir nicht klar.

Antw.: Yaris Hybrir Solar-Plug-In-Nachrüstung

Antwort Nr. 8
"SINNLOSES"...auch wen mir diese Anlage keinen "Pfifferling" Geldbeutel-Ersparnis einbringen würde, habe ich meine maximal mögliche Pflicht zum Umwelt- und Klimaschutz erbracht.
...so und jetzt bist Du wieder dran, wo Du bestimmt 5 x im Jahr in den Urlaub kutschierst..
Ich wollte eigentlich mit dem obigen Beitrag nach vorangegangener Kritik was positives schreiben, was wohl nicht angekommen ist. Aber angesichts der letzten Zeile, die wieder mal völlig unsachlich und im Grunde unverschämt ist, bin ich froh wenn mich so jemand nicht leiden kann. Dann weiß ich das meine Nivellierung stimmt. Unglaublich. Toll das dieses Forum eine Ignore-Funktion hat.

Antw.: Yaris Hybrir Solar-Plug-In-Nachrüstung

Antwort Nr. 9
Danke für die freundliche Kommentierung / Info!
Ich muss zugeben, trotz der schon seit 2 Jahrzehnte dauernen Befassung mit Solar-Insel-Anlagen und deren mehrfachen Erstellungen im Lestungsbereich von 20 - 200 W habe ich mich noch nie so intensiv mit der Bedeutung der PWM / MPPT-Unterschiede befasst. Kannst Du mir da mal erklären, wo da der wesentliche Unterschied steckt?
Deinem Wunsch nach edem Schaltschema komme ich gerne nach... Ist natürlich nur ein Komponenten-Schema, hoffe danach, dass Du daraus die gewünschten Info ziehen kannst.
Dieses Schema ist eigentlich auch die einfachste, erklärendste Antwort auf Deine Frage hinsichtlich Laderegler-Einsatz. Was Phasen-Querschnitte anbelangt habe ich ab Motorhaube zum Dach mit zwei (rechts / links) 0,75 mm² begonnen, diese dann im Dachverlauf, hin zum grünen Laderegler, vor dem ich beide Stränge zusammengeführt habe, auf 2,5 mm² erhöht. Nach dieser Zusammenführung habe ich für die Umführung der Dachlupen-Gummi-Dichtungs-Halterungs-Blechkannte  (;--(( ) ein isoliertes Kupferblech, danach einen noch größeren Querschnitt eingesetzt.  Auf dem Bild kann man 3 Phasen sehen. 2 davon sind die besprochenen, die weiteren zwei führen vom Laderegler zur Solar-Accubank. Von diesem Kabelverlauf sieht man nach installiertem Laderegler (grün) so gut wie nichts mehr.

Antw.: Yaris Hybrir Solar-Plug-In-Nachrüstung

Antwort Nr. 10
@KSR1
Leider lässt die Ignore-Funktion in diesem Forum nur einen Eintrag zu.
Oder wurde das inzwischen gefixt?


Antw.: Yaris Hybrir Solar-Plug-In-Nachrüstung

Antwort Nr. 12
@KSR1 hat geschrieben:
Zitat
interessantes Projekt. Ideenreich :applaus: und man kann sinnloseres mit seinem Geld machen...
...und wird dafür angepampt!

Antw.: Yaris Hybrir Solar-Plug-In-Nachrüstung

Antwort Nr. 13
Welche Spannung erzeugen die Module denn? Wenn ich lese, 400W, 0,75² werde ich im Auto erstmal hellhörig, kann aber sein dass die Spannung hoch genug ist und der Strom dadurch niedrig bleibt.

Antw.: Yaris Hybrir Solar-Plug-In-Nachrüstung

Antwort Nr. 14
Bei 400 W / 12 V haben wir einen theoretisch max.-Stromfluss von 33,33 A. Dem entsprechend wurde auch der 40 A-Laderegler gewählt. Selbstverständlichst habe ich auch bei der Wahl der Phasenquerschnitten eine angemessenen Sicherheitsreserve berücksichtigt.
Natürlich ist es doch so, dass ganz vorne im Kabelbaum, wo erst zwei Module mit je 20 Watt Strom liefern, ein entsprechend kleinerer Phasenquerschnitt angemessen ist. Siehst Du das vielleicht anders???