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Thema: Dacia Spring Electric: Das Volks-Elektroauto (2080-mal gelesen)
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Dacia Spring Electric: Das Volks-Elektroauto

Dacia macht Ernst: Mit der Studie Spring Electric hat die Marke jetzt einen Ausblick auf ihr erstes Elektroauto gegeben. Und das soll ziemlich bald in Serie gehen, denn der Marktstart ist für 2021 angedacht. Schon auf den ersten Blick kommt einem die Studie bekannt vor. Bis auf den Grill und die Schürzen an Front und Heck sieht der Dacia aus wie der Renault K-ZE, ein kleines Elektro-SUV für China.

[...]

Auch der Antrieb könnte vom Renault K-ZE übernommen werden, denn Dacia kündigt eine Reichweite von 200 Kilometern nach WLTP an. Das deckt sich mit den technischen Daten des China-SUV. Dort ist eine 26,8 kWh große Batterie verbaut, die einen 45 PS starken Elektromotor antreibt. Fraglich ist, ob Dacias Elektro-SUV dann auch nur 104 km/h Höchstgeschwindigkeit schafft oder ob die Renault-Tochter für den europäischen Markt etwas mehr springen lässt. In China kostet das kleine Elektroauto nur umgerechnet 8700 Euro. Bei uns dürfte die Preisliste für Dacias Elektro-SUV nicht unter 11.000 Euro starten.

Offizielle Webseite mit Hinweis auf 2021 als Erscheinungsdatum:
https://www.dacia.de/modelle/showcar-spring.html

Antw.: Dacia Spring Electric: Das Volks-Elektroauto

Antwort Nr. 1
Danke für die Info.

In früheren Berichten war die Rede davon, dass das Auto aus Kostengründen keine Rekuperation beherrscht. Für ein Elektroauto für mich sehr seltsam und sicherlich der Reichweite, insbesondere in der Stadt, nicht gerade zuträglich. Gibt es dazu weitere Aussagen?

Antw.: Dacia Spring Electric: Das Volks-Elektroauto

Antwort Nr. 2
Jep, zumindest über den K-ZE:

The Renault lacks anything in the way of energy recuperation, too, because that would cost too much money. The K-ZE simply rolls out when you take your foot off the accelerator pedal; if you want to brake properly, you have to hit the pedal yourself. Experienced EV drivers might find that strange, but those coming from a petrol car shouldn’t find it too much of a problem.

Aber gefällig schaut er schon aus, der K-ZE.  :applaus:

Antw.: Dacia Spring Electric: Das Volks-Elektroauto

Antwort Nr. 3
Ja, sieht richtig gut aus und wenn der Preis stimmt.  ;D
Dann gibt es wenigstens keine Probleme mit rostigen Bremsscheiben (hinten sind es ja eh Trommeln)  ;)

Naja, im Schubbetrieb wird der E-Motor schon zum Generator... dann müßte die Energie irgendwo bleiben...
Notfalls "vernichtet" in Form von Wärme. über Widerstände.
Ist aber nicht so sinnvoll. :-(

Antw.: Dacia Spring Electric: Das Volks-Elektroauto

Antwort Nr. 4
Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, hat das China-Modell K-ZE kaum Sicherheitstechnik an Bord, da muss Dacia sowieso ran. Vielleicht bringt Dacia das System aus der Zoe unter, vielleicht etwas abgewandelt, und bringt das in den Spring. Größeres Auto für weniger Geld, könnte sich für manche eher rechnen als die Zoe. Kann mir schon vorstellen, dass einige dann abwandern und sich das für den Konzern vielleicht lohnen würde. Aber wissen tut man noch nichts über Details, dazu ist es noch zu früh.

Antw.: Dacia Spring Electric: Das Volks-Elektroauto

Antwort Nr. 5
Aber gefällig schaut er schon aus, der K-ZE.  :applaus:
Ja, sieht richtig gut aus […]

 :-/

Weiß nicht wo die Euphorie herkommt ;D

Naja, im Schubbetrieb wird der E-Motor schon zum Generator... dann müßte die Energie irgendwo bleiben...
Notfalls "vernichtet" in Form von Wärme. über Widerstände.
Ist aber nicht so sinnvoll. :-(

Ich denke, der wird einfach ausgekuppelt. So als wenn wir mit dem HSD in N schalten oder man beim Verbrenner einfach den Gang rausnimmt.
Das kann in der Tat auch sehr effizient sein, aber dass dann gar nicht elektrisch gebremst wird, ist bei einem E-Auto schon sehr dämlich in meinen Augen.

Antw.: Dacia Spring Electric: Das Volks-Elektroauto

Antwort Nr. 6
Da wird nichts ausgekuppelt. Dreh halt einen kleinen Motor per Hand und du hast N. Erst wenn du einen Verbraucher anschließt hast du B.

Ein e-Auto ohne Rekuperation ist ja mal sowas von sinnlos.

Antw.: Dacia Spring Electric: Das Volks-Elektroauto

Antwort Nr. 7
Wenn Dacia draufsteht und es billig ist, wird es halt gekauft.

Image ist halt alles!

Antw.: Dacia Spring Electric: Das Volks-Elektroauto

Antwort Nr. 8
Ach, auf einmal ist es also schlecht, ein E-Auto zu fahren, nur weil es ein Dacia ist? Oder weil wir noch nicht wissen, wie das genau mit der Rekuperation sein wird?

Ist jetzt also nicht nur der, der einen Vebrenner fährt, von Vorgestern? Und der, der einen Plug-in fährt, von gestern? Auch der, der sich für einen E-Dacia interessiert, hat also keine Ahnung und sollte den besser nicht kaufen?

Leute, das hätte ich nicht von euch gedacht. Ich bin echt froh über jeden meiner Mitmenschen, der offen für neue Alternativen ist und was ausprobiert, der weniger Abgase erzeugt und weniger Lärm. Egal, ob da Tesla, VW oder Dacia auf dem E-Auto steht.

Antw.: Dacia Spring Electric: Das Volks-Elektroauto

Antwort Nr. 9
Mein Kommentar sollte die Werbung von Dacia auf den Arm nehmen. Dacia tut so als ob die Käufer eines Dacia nicht auf das Image schauen. Das erlebe ich anders. Man kauft sich einen SUV = Duster, weil man auch gerne zu den SUV-Fahrern gehört und dies auch zeigen will. Bei Duster-Fahrern habe ich wenige Förster erlebt. Image ist halt doch alles.

Wie das Elektroauto-Auto von Dacia sein wird, werden wir sehen. Wenn die Rekuperation fehlen sollte, bin ich gespannt wie der Verbrauch, beispielsweise in der Stadt ist.

Antw.: Dacia Spring Electric: Das Volks-Elektroauto

Antwort Nr. 10
Mir ist die Marke mittlerweile relativ egal. Hab schon Opel, Renault und Toyota besessen und VW gefahren. Letztlich haben die alle irgendwo ihre Macken gehabt. Was zählt, ist der Preis und die Funktionalität/Technik, die ich dafür bekommen kann. Hätte es vor drei Jahren schon den Hybrid-Clio gegeben, wäre es möglicherweise der anstelle des Auris geworden. Da hätte dann der Markenbonus („Ich bleibe bei Renault; war mit den Clios generell zufrieden.“) zugeschlagen. Besonders seit dem Auris ist mir die Technik aber irgendwie wichtiger geworden. So würde ich heute nur noch ungern ein Auto mit irgendeiner Form von Schaltung/Kupplung kaufen wollen (was es dem Clio wieder schwerer macht, die Lösung wirkt auf mich over-engineered). Trotzdem hab ich mir neulich mal den A-Klasse-Plugin konfiguriert - und musste den dann aufgrund signifikant höherer Kosten ad acta legen. Ich bezahl halt nicht x KiloEuro mehr, nur damit Mercedes dran steht (und dazu noch ein DSG drin steckt...). Beim VW ID.3 ist‘s ähnlich. Die Ausstattung, die ich brauchen würde, um ähnlich tiefenentspannt mit dem Auto unterwegs sein zu können, wie heute, liegt ca. 15kEuro überm Budget. Und da sind so Punkte wie „gefällt mir der Innenraum“ oder „gibts den auch in einer schönen Farbe“ noch gar nicht berücksichtigt.
Bei dem Dacia (und generell Autos, die ursprünglich für den China-Markt entwickelt wurden) wäre das Wichtigste: Stimmt die passive Sicherheit? Und die angegebenen Fahrleistungen (104km/h) und Reichweite kegeln den aktuell auch raus. Sollte er dann auch noch tatsächlich die Rekuperation nicht so richtig beherrschen, würde ich auch eher zu einer Alternative greifen, die das besser löst. Ich glaube, da gibts Mitbewerber, die preislich ähnlich gelagert sind und das richtig hinbekommen.
Generell freue ich mich über jeden (Teilzeit-)Nicht-Stinker, der mehr über unsere Straßen gleitet. Jeder davon macht den Verkehr lokal sauberer und leiser! Wenn jetzt noch die Hersteller einsehen würden, dass E-Mobilität den Antriebs- und Getriebestrang signifikant vereinfachen kann und das mal konsequent umsetzen würden, gäbe es für mich mehr Optionen. Solange aber reine BEVs mein Budget sprengen und bei den meisten Hybriden die E-Maschine nur irgendwie drangefrickelt erscheint, hält für mich Toyota mit dem HSD den Vorsprung.

Antw.: Dacia Spring Electric: Das Volks-Elektroauto

Antwort Nr. 11
Mein Kommentar sollte die Werbung von Dacia auf den Arm nehmen. Dacia tut so als ob die Käufer eines Dacia nicht auf das Image schauen. Das erlebe ich anders.

Sehe ich zumindest was den Duster angeht leider genau so.. ich habe noch nie eine so schnell Wachsende Tuning Community gesehen die nicht etwas an ihrem Duster verändert hat.. die Kunden haben es tatsächlich geschafft Speziell den Duster als Status Symbol zu pimpen.. ich war auch einer davon.. war selbst überrascht das ich mal eben 4000€ an nach gekauftem zubehör da reingebuttert habe weil es mir gefiel.. Dacia muss ich ja sagen ist Baukastenprinzip von Renault.. da konnte man mal eben die Lüftungsdüsen, Drehregler ect. tauschen.

Ansonsten finde ich hat sich Dacia wirklich gemacht, bin auch mal auf das E Auto gespannt!

Antw.: Dacia Spring Electric: Das Volks-Elektroauto

Antwort Nr. 12
Hallöchen,

naja, wenn sie das Ding etwas weniger un-dezent trimmen, vielleicht.....

Aber die Eckdaten mit nur 45 PS Antrieb und "über" 200 km Reichweite stimmen mich bedenklich - ein Twizy auf Steroiden ???

Wenn schon preiswert dann wenigstens etwas auf hübsch getrimmt - wie zum Beispiel das MG ZS EV.

Da hat man für wenig über 20.000 EUR (in der Region FR sogar UNTER 20K  :applaus: ) etwas brauchbares, das man auch wenn man nicht zur "Millenials"-Generation gehört, fahren kann. Und zwar nicht nur in der Stadt.

Antw.: Dacia Spring Electric: Das Volks-Elektroauto

Antwort Nr. 13
Ich rechne fest damit, dass die 45 PS hier nicht angeboten werden.