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Thema: Das beste e-Auto?  (4882-mal gelesen)
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Das beste e-Auto?

Für mich ja, das derzeit beste Elektroauto und danach kommt lange Zeit nichts, nicht mal ein Tesla Model 3, auch wenn wir den Preis ausblenden.

https://youtu.be/od9A-QNWkfo

Bräuchte ich was Neues, wäre es dieser! Sorry, Toyota.

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 1
Geht mir evtl. auch so. Muss ihn unbedingt gelegentlich mal Probe fahren.
Schöner fände ich allerdings den Nissan Leaf. Den könnte ich mir mit 60 kWh Akku auch gut vorstellen - Rapidgate und Chademo hin oder her. Bin den 40er mal Probe gefahren. Das hat mir gut gefallen. Die 360° Kamera, Assistenzsysteme und e-Pedal - schwärm   :-)

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 2
Ich habe vom Leaf 2 leider schon vieles gehört, was nicht so toll sein soll. E-Pilot soll in der Stadt nicht zu gebrauchen sein, weil er zu digital und zu empfindlich bremst, das Navi- bzw. Multimediasystem ist umständlich und die Spracherkennung schlecht, die Sitzposition ist zu hoch und das Lenkrad lässt sich nicht ausziehen... Das ist das, was ich mir neben Rapidgate behalten habe. Umso neugieriger bin ich auf den Leaf 2 von @nikolausi. Ich möchte dessen Vorfreude auch nicht trüben, denke aber, der elektrische Niro ist das bessere Gesamtpaket. Den gab es aber noch nicht, als nikolausi seinen Leaf bestellte.

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 3
Also mir gefällt der sehr sehr gut.
Muss ich im neuen Jahr unbedingt testen.
Wollen ja noch einen Zweitwagen

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 4
Für mich auch ja, aber ja Tesla. Technisch gesehen ist mir Model 3 sympathischer. Weil es kein Schaltgetriebe hat. Und den Supercharger. Plus voraussichtlich CCS (Adapter?) in Europa.
Besonders schade finde ich die geplante Stückzahl für 2019 in Deutschland, 3000 Stück Kia BEV über alle Modelle und Varianten. Kia E-Niro im Test: Kompakt-SUV mit E-Antrieb verfügbar - SPIEGEL ONLINE Ein Auto mit Lieferzeiten > 12 Monaten, das trübt die Begeisterung sehr.

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 5
Laut Heise ein Verbrauch von ca. 15-16kW/h. Da muss sich natürlich zeigen, wie viel das letztendlich wirklich ist wenn einer von uns den bewegen würde. Falls das doch normal sein sollte, würde ich den nicht kaufen.

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 6
Teslas Model 3* , ohne es jemals gesehen oder gefahren zu sein :)

Ansonsten soll mein 8 Jahre alter Toyota-Hybrid, von dem mein Mechaniker sagt er würde eher vergammeln als kaputtzugehen, noch 6-8 Jahre halten :)
Dann werden die Karten sicher auch neu gemischt.

Derzeit gefällt mir der Nissan Leaf 2, wenn ich trotz der ergonomischen Einschränkungen damit zurecht käme. Rapidgate wäre für mein Fahrprofil kein Problem. Mehr als 600km/Tag** fahre ich nicht.
SUVs kommen für mich als e-Fahrzeug nicht in Frage, da hier die benötigte Effizienz zu stark leidet.

* wenn Geld keine Rolle spielt.
** 2018 1x

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 7
Der Verbrauch hängt im Wesentlichen vom Fahrprofil/Fahrweise ab. Das v2 gilt unabhängig vom Antrieb. Ich fahre meinen i3 im Alltag (fast keine AB, Landstrasse max. 80 erlaubt) mit unter 11kWh/100km. Da ich aber auf der Langstrecke doch 120km/h fahre, komme ich im Mittel auf 14.6kWh/100km.
Für Deutschland gilt: AB Richtgeschwindigkeit braucht rd. 70% mehr als 'Tempo 100, dem Wald zuliebe'.

Klar kann man auch am A*cw arbeiten aber die usability leidet recht schnell. Ich fahre lieber 10km/h langsamer und habe dafür eine gute Rundumsicht. Ich bin mal mit dem VW XL1 gefahren, da sieht man gar nichts nach hinten auch der Fahrstreifenwechsel geht nur nach Gehör. Das Teil war noch schlimmer als der Alfa 4C.

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 8
SUVs kommen für mich als e-Fahrzeug nicht in Frage, da hier die benötigte Effizienz zu stark leidet.

Der Niro ist kein klassischer SUV, eher ein hochgelegter etwas zu kurzer Kombi. Wirklich eine Mischung bzw. Größe, die, wenn man einmal in ihm saß, sehr praktisch ist. Der Niro ist gefühlt goldig im Vergleich mit einem X3 oder Tiguan oder ähnlichen SUV.  ;)

Also bitte nicht in Vorurteile verfallen, sondern einfach mal zum Kia-Händler fahren und selbst überzeugen.

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 9
... das Lenkrad nicht in der Höhe verstellbar...
Sicher, dass es die Höhe und nicht die Tiefe war?

Back to topic: Der Niro gefällt mir (äußerlich) nicht, auch nicht als E-Variante. Aber er ist wichtig und vielleicht doch Wegbereiter für andere Modelle. Ich warte mal darauf, dass es den Ioniq mit etwas mehr Akku und Kofferraum (tiefer) gibt.

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 10
Stimmt, es lässt sich nicht ausziehen. Ich korrigiere es, danke.

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 11
Beim Leaf ist es nicht in der Tiefe verstellbar. Das hat mich bei der Probefahrt aber nicht gestört. Kommt halt auch auf den Person an. Ich erinnere mich noch an Zeiten, da konnte man Lenkräder gar nicht verstellen. Auch die öfters mal gerügten Sitze fand ich nicht unbequem. Ich bin aber auch nur ~30 Minuten gefahren.

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 12
Ein Hyundai Ioniq (elektrisch) mit mehr Akku wäre ein Traum, zumal es auch ein sehr effizientes Fahrzeug ist. Später dann, wenn ein Fahrzeugwechsel ansteht, wäre ich also an einem Ioniq 2 sicherlich interessiert ;)

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 13
Ich denke, man sollte trotz aller Euphorie einfach noch 2-3 Jahre warten...
Dann werden alle möglichen Hersteller E-Autos im Programm haben, die neuen Akkufabriken produzieren und die (aktuell überzogenen) Preise sinken.

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 14
Der Niro ist kein klassischer SUV, eher ein hochgelegter etwas zu kurzer Kombi.
Sehe ich auch so. Der Niro ist m.E. ein Pseudo SUV. Da alle einen SUV wollen, hat man hinten ein Blech aufgepappt und nennt es SUV. Eher mit den kleinen Vans Golf Sportsvan und BMW Active Tourer vergleichbar.

Für mich ist der Niro derzeit auch das beste E-Auto, das Anfang 2019 verfügbar sein wird. Endlich mal ein E-Auto in dem man etwas höher sitzt und mit ordentlichem Akku (64 kWh), das preislich in Ordnung ist.

Das es nur 3.000 für DE sind, ist zwar Schade, aber ob das teure Model 3 in DE in 2019 auch in dieser Stückzahl ausgeliefert und zugelassen wird, steht in den Sternen. Mir gefällt persönlich der Niro besser als Model 3, zumal der Preis des Model 3 für mich in 2019 nicht akzeptabel ist.

Hut ab, was die Koreaner so schaffen. Während etablierte Autofirmen wie Toyota oder BMW beispielsweise einfach Android Auto und die Kunden ignorieren, hören sich die Koreaner an, was die Kunden wollen.

Bringt mich immer mehr zu der Einsicht, dass wir bzgl. E-Auto noch eine Menge von den Chinesen erwarten können. Bei Handys haben diese es bereits geschafft (siehe die chinesischen Marken Nokia = HMD Global = China, Motorola = Lenovo = China,  Xiaomi, etc.).

Bin gespannt, ob in ein paar Jahren der Nachfolger meines Yaris Hybrid ein chinesischen E-Auto ist.....

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 15
"Ansonsten soll mein 8 Jahre alter Toyota-Hybrid, von dem mein Mechaniker sagt er würde eher vergammeln als kaputtzugehen, noch 6-8 Jahre halten :)
Dann werden die Karten sicher auch neu gemischt."  :icon_dito:

Sehe ich mittlerweile auch so... meiner ist 5 Jahre alt und 76.000 km gelaufen. der schafft sicher noch einmal so viel.
Dann sehe ich - hoffentlich- weiter.


Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 16
Hi,

gestern habe ich gewagt, im TFF-Forum das hier:

Zitat
Hi,

habe mich ein wenig herumgeschaut - in Norwegen und in den Niederlanden (virtuell!). Und mir dieses (nette!) Video angeschaut.

Abgesehen von den momentanen Lieferschwierigkeiten ist es ja eine sehr tolle Alternative zu das Model 3/Y.

50K als Kaufpreis ist es einfach nicht möglich zu überschreiten - das Fahrzeug kann Level 2 autonom fahren, und beschleunigt schnell genug, um die meisten anderen Verkehrsteilnehmer hinter sich zu lassen. Mit 167 km/h Vmax kann man ja außerhalb Deutschland schon im Bereich der unfreiwilligen Führerscheinabgabe kommen  :lol: .

Und anstatt sich wie bei Tesla mit vier sauteuren Lackierungen plus Uni-Schwarz zu ärgern kann man hier nach Lust und Laune, außer ein aufpreisfreies Reinweiß, unter N-E-U-N (!) Metalliclackierungen zu je 795 EUR wählen - da kann man notfalls auch das schwarze Innenraum akzeptieren, da man wenigstens nicht auf Gummisitze angewiesen ist. Wer nicht das Top-Niveau wählt, sitzt sogar auf die von einigen hier so hoch gelobten Textilsitze!!

Gut, das Fahrzeug lädt zuhause eben nicht sehr schnell - wobei das für uns, zumindest in Italien, keinen großen Unterscheid machen wird. Und auf Langstrecken muß man wie Model 3-Fahrer wenn kein SuC in der Nähe ist, nach einen geeigneten CCS-Lader Aussicht halten, und dafür zur Kasse geboten werden.

Bis Garantieende in März 2021 (oder in 35.280 km) von unser "The Blue Whale" wird sich sicher das eine oder andere bei diesem Fahrzeug zusätzlich verbessern - und die Aussicht auf eine einfacher aufgebaute, unkomplizierte Karrosserieform und eine 7 Jahre/150.000 km greifende Garantie sind lockende Zukunftsperspektiven...... - man konnte sogar das Fahrzeug auf Continental AllSeasonContact-GJR stellen, ohne zu viele Kompromisse in Reichweite oder Sicherheit zu machen.....

zu schreiben (ich habe sogar vor @Jorin das schöne Video gesehen).

Dort gehen ja natürlich im Moment die Halleluja-Rufe weil man das Model 3 endlich bestellen kann, sehr laut los.

Ich sehe ganz ehrlich nicht warum man einen Haufen (± 30 K EUR  :icon_doh: ) zusätzliches Geld ausgeben sollte, um das Model 3 (mit den oben genannten Nachteilen) zu erwerben.

Sogar konnte ich - nachdem ich darauf geschlafen  :nachti: habe - mich ein etwas früherer Wechsel vorstellen. OK - bis Garantieende kostet unser "The Blue Whale" uns in Reparaturen und wegen Gratis-SuC zu 99,99% auch im Betrieb nichts - aber die Versicherung richtet sich nach den Neuwert von 130 K EUR, und das bedeutet für uns ± 2.000 EUR pro Jahr - auch eine Hausnummer.

Jedenfalls werden wir im Frühjahr den e-Niro Probe fahren um zu sehen, wie man damit leben kann - und wir hoffen darauf, das Tesla die jetzt auch in CCS-Norm arbeitende SuC auch für andere Marken freigeben werden. Dann wäre ja Langstrecke mit diesem Fahrzeug überhaupt kein Problem mehr.

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 17
Der Liste scheint ein gutes Auto zu sein. Wenn Kia die Rostprobleme gelöst hat, ist er eine Überlegung wrrt. Er bietet  viel, ist aber nicht ganz billig. Dastonome Fahren brauche ich nicht. Aber ein Radar Abstands Tempomat ist schon Recht nützlich. Der Kofferraum ist zwar kleiner als beim Sion, aber immer noch brauchbar. Er hat zwar keine Solarzellen, dafür gibt es ihn aber mit einer 64KWh Batterie. Allerdings ist er dann schon in der Grundausstattung Recht teuer. Ich werde weiter abwarten, wie sich der Sion entwickelt. Der ist mit 25500€ immer noch viel billiger  als der Kia.  Die 255Km Reichweite würden mir reichen. Er hat mit 650l deutlich mehr Gepäckraum als der Kia Niro EV. Anscheinend kann man den Kia nur heizen, wenn er am Lader angeschlossen ist. Das wäre im Winter schlecht wenn meine Frau zur Arbeit fährt, parkt das Auto während der Arbeitszeit auf der Straße. Wenn sie dann nach fast neun Stunden wieder weiter fahren will, muss sie dann im ungehezten Auto nach Hause fahren. Wie soll sie die Scheiben frei kriegen?

Gerd

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 18
Hallo Klaus,
Technisch gesehen ist mir Tesla Model 3 sympathischer. Weil es kein Schaltgetriebe hat.
Der Kia e-Niro hat doch auch kein Getriebe, meine ich??
Tesla Model 3 hat den Supercharger-Zugang.
Richtig, der Tesla Model 3 hat Zugang zu das Tesla Supercharger-Netz. Aber das wird voraussichtlich auch für andere Marken freigegeben werden - immer gegen Bezahlung.
Tesla Model 3 hat voraussichtlich CCS (Adapter?) in Europa.
Tesla Model 3 hat tatsächlich (und ausschließlich!) CCS - CCS-Adapter werden (vielleicht?) für Model S/X angeboten werden.

Hallo Gerd,
Wenn Kia die Rostprobleme gelöst hat, ist er eine Überlegung wrrt.
War mir nicht bewußt das Kia aktuell Rostprobleme haben - jedenfalls gibt's 12 Jahre Rostgarantie.....
Dastonome Fahren brauche ich nicht. Aber ein Radar Abstands Tempomat ist schon Recht nützlich.
"Brauche ich nicht" - bis du es mal probierst hast - dann nie ohne.
Ich werde weiter abwarten, wie sich der Sion entwickelt. Der ist mit 25500€ immer noch viel billiger  als der Kia.
Das,  :icon_entschuldigung2: , "Bastelfahrzeug" Sion ist schwer mit dem e-Niro vergleichbar - und bei diesen 25.500 EUR fehlen Unmengen von Ausstattung.
Die 255Km Reichweite würden mir reichen. Er hat mit 650l deutlich mehr Gepäckraum als der Kia Niro EV.
Wenn 255 km Reichweite reichen sollen - fährt Ihr dann nie in den Urlaub?? Aha - die 650 Liter Gepäckraum sind also für's Einkaufen  :-D !!
Anscheinend kann man den Kia nur heizen, wenn er am Lader angeschlossen ist. Das wäre im Winter schlecht wenn meine Frau zur Arbeit fährt, parkt das Auto während der Arbeitszeit auf der Straße. Wenn sie dann nach fast neun Stunden wieder weiter fahren will, muss sie dann im ungehezten Auto nach Hause fahren. Wie soll sie die Scheiben frei kriegen?
Wenn ich richtig gesehen habe, kann man vor man das e-Niro abstellt, eine Kabinen-Vorheizung vorprogrammieren. Nicht so komfortabel als per App in die Teslas, aber ich meine es sollte machbar sein.
Und falls ich mich täusche, dann ist es nicht schlimmer als jeder Verbrenner - Fahrzeug einschalten, Heizung + Sitzheizung an, und wenn die Scheiben freigemacht sind, ist der Innenraum (im Gegenteil zu einen Verbrenner) angenehm warm, und während des Scheibenfreimachens hat deine  :brautpaar:  :2c: Holde keine (fahrzeugeigene) Emissionen einatmen müssen.

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 19
In dem Video, das Jorin im ersten Beitrag reingestellt hat, wird gesagt, dass das Vorheizen nur geht, wenn das Auto zum Laden angeschlossen ist. Wenn ich im Winter alle Scheiben frei Krätze, ohne das Auto warm laufen zu lassen oder eine Standheizung zu benutzen, ist die Frontscheibe in weniger als einer Minute beschlagen und zugefroren. Erst, wenn die Heizung genug Wärmeenergie liefert, wird die Scheibe wieder frei.
Zu Haus parkt unser Auto unterm Carport, welches gut geschützt ist. Es steht mit dem Heck zur Wetterseite. Aber wärend meine Frau auf der Arbeit ist, Pakt es an der Straße, wo es keine Lademöglichkeit gibt.

Der Sion ist zwar spartanisch ausgestattet, aber er wird kein  Bastelauto werden.  Der Sion bekommt ein Aluminiumchassis und einen Powertrain von Continental. Fast alle Teile sind von den Zulieferereren für renommierte Automobilindustrie. Das Serienfahrzeug wird sich von dem Prototypen unterscheiden und von einem sehr erfahrenen Auftragsfertiger professionell gebaut.

Das mit den massiven Rostproblemen bei Kia ist schon einige Jahre her. Damals hatte Kia sich einen Manager von VW geholt und die Autos in Deutschland gebaut und die booten Autos mit DEG an. Da wollte ich mir einen Kia kaufen. Doch dann wurden die Rostprobleme bekannt, die auf Probleme bei der Hohlraum Konservierung zurückgeführt würden. Darauf hin nahm ich vom Kia Abstand. Es freut mich zu lesen, dass diese Probleme jetzt gelöst sind. Kia gefällt mir grundsätzlich. Aber mit der 64KWh Batterie soll er ab 38k kosten. Wenn man nun für all die Extras noch etliche K draufpacken muss, wird er für mich zu teuer. Für 20K fand ich den Sion günstig. Für 25,5K geht es noch so gerade. Er hat auch einiges zu bieten. So hat er Solarzellen, kann einen Anhänger ziehen, hat voll LED Lampen, bei denen man alle LEDs einzelnen austauschen kann. Man kann ihn auch per App Vorheizen. Ach er verfügt über ein Flüssigkeittermalmanagement für die Batterie. Aber ich muss das Endergebnis erst abwarten. Wer genügend Geld hat um sich den Kia mit der größten Batterie und der luxuriösesten Ausstattung zu leisten und keinen Anhänger sowie kein bidirektionales Laden braucht und auf Solarzellen keinen Wert legt und mit dem Kofferraumvolumen des Kias auskommt, ist mit dem Kia sicherlich sehr gut bedient. Zumal er nicht nur gut aussieht, sondern auch sieben Jahre Garantie bietet. Ich werde ihn beobachten und auch Mal Probefahren.

Ich fahre im Jahr zwischen 70 000 und 100 000 Km beruflich. Privat fahre ich nicht mit dem Auto in den Urlaub. Meistens nehmen wir das Flugzeug

Wenn wir mit dem Auto zu der Familie meiner Frau fahren wollten, müssten wir lt. Navi drei Tag und 22 Stunden durchfahren (plus tanken) , das sind 6770 Km. Und dann die selbe Stecke zurück. Diese Zeit ist aber nur theoretisch, denn es gibt auf den Weg auch Gebirge und die Straßen, soweit man sie als solche bezeichnen kann entsprechend noch europäischen Standards. Es gibt auch noch jede Menge weiterer Gefahren, die gegen diesen Stunt sprechen. Aber meistens fliegen wir in südliche Regionen. Diese Ziele sind auch kaum mit einem Auto zu erreichen. Unsere Fahrleistung beträgt etwa 10 000 Km pro Jahr. Gepäckraum brauchen wir zu Transport von Gartenmaterial. Da wäre auch eine Anhängerkupplung recht nützlich. Dann könnt man sich Mal einen Anhänger vom Baumarkt ausleihen.

Gerd

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 20
Respekt, du glaubst also immernoch das der Sion in Produktion geht.

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 21
Hi Gerd,

"Mit alles" (außer Tiernahrung)  :icon_fred_ironie: kommt der e-niro auf 43.740 EUR Brutto - vor eventuellen Rabatten - und der berühmten Förderung, über den Tesla etwas unelegant gestolpert ist.

So ein Ding hat eine sofort verfügbare, leistungsstarke Heizung, und zusätzlich Lenkrad- und Sitzheizung.

Auch wenn das Fahrzeug 9 Stunden im deutsch-winterlichen Wetter gestanden hat - bis man die Scheiben ordnungsgemäß frei gemacht hat kann man höchstwahrscheinlich im Innenraum im T-Shirt sitzen, auch wenn man nicht Bjørn Nyland heißt....

2 x 6.770 km um zu den Schwiegereltern hin (und wieder zurück!) zu kommen - das ist schon eine Hausnummer (obwohl es bei uns noch etwas weiter ist). Da kann ich gut verstehen, das man den Flieger nimmt - wie uns, wo trotz Flieger gut 30 Stunden zwischen beiden Haustüren liegen.

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 22
Ich frage mich, warum manche überhaupt ein E-Auto kaufen, wenn sie so lange Distanzen fliegen. Am Umweltaspekt kann es ja offenbar nicht liegen.

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 23
Wer ohne energetische Leiche im Keller ist werfe den ersten Stein . . .

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 24
Wer wirktlich die Umwelt schonen will, fängt doch bei den großen Brocken an. Die gleiche prozentuale Einsparung wirkt sich dort halt absolut betrachtet am meisten aus.

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 25
Zurück zum e-Niro: Ich find's echt schade, dass er keine App-Anbindung hat. Man kommt zum Auto, das ist abgetaut und vorgewärmt. Möchte ich nicht mehr missen. Im Sommer geht es mir mit der Kühlung ebenso. Ebenso Reiseziele/Routen direkt vom Rechner/Smartphone ins Navi des Autos laden. Klar kann man auch vor der Fahrt im Auto machen. Praktisch ist anders.

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 26
Falsch.
Immer mit Bröckchen anfangen, die man persönlich selbst leicht bewältigen kann.
Das kann Andere überzeugen, es Dir gleich zu tun.
Aus dieser Gruppe kann man wiederum Helfer gewinnen/überzeugen, bei den nächst größeren Brocken mitzuarbeiten.
Nur so wächst die Welle, die letztendlich auch die größten Brocken fast mühelos bewältigen kann.

Der Versuch, gleich zu Beginn andere zur Mithilfe bei einem Riesenbrocken zu überzeugen, wird immer scheitern.
Sprich, wenn einer allein auf einen Flug verzichtet, ist das wirkungslos, da die Maschine auch ohne ihn fliegt und so gut wie gleich viel Sprit verheizt, als wenn er mitfliegen würde.
Bewege ich dagegen nach und nach  viele Menschen bei Kleinigkeiten zu sparen, dann ist es wesentlich einfacher eine Gruppe davon zu motivieren, nicht zu fliegen... und auf Dauer gesehen bleibt der Flieger am Boden.
Eine App fürs Auto? Mir genügt die winzige Fernbedienung der Standheizung, die am Schlüsselbund hängt (zum Heizen und Lüften). Zur Navigation nutze ich fast nur das integrierte Navi zwischen meinen Ohren... und vielleicht 2x im Jahr etwas Unterstützung durch mein Smartphone. ;)

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 27
Das mit dem Schlüsselbund ist prima. Wenn ich in Zürich am Bahnhof in meinen Zug einsteige wird die Fernbedienung mein Auto, das 20 Minuten Zugfahrt entfernt am P+R steht, vermutlich nicht erreichen können. Beim Navi hängt es natürlich immer von den Fahrten ab. Wer beruflich nicht in unbekanntem Gebiet fahren muss, braucht's eher nicht.

Die SIM ist im e-Niro vorhanden, die Anbindung an KIA auch. Leider wurde vergessen die Verbindung auch für den Kunden nutzbar zu machen.

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 28
Immer mit Bröckchen anfangen, die man persönlich selbst leicht bewältigen kann.
Statt z.B. 2 Urlaubsflugreisen nur 1 im Jahr wäre ein kleines Bröckchen, was man persönlich leicht bewältigen kann.

Zitat
Der Versuch, gleich zu Beginn andere zur Mithilfe bei einem Riesenbrocken zu überzeugen, wird immer scheitern.
Sprich, wenn einer allein auf einen Flug verzichtet, ist das wirkungslos, da die Maschine auch ohne ihn fliegt und so gut wie gleich viel Sprit verheizt, als wenn er mitfliegen würde.
Und wie, glaubst du, kann man so viele Menschen überzeugen, nicht mit einem Flugzeug zu fliegen, damit es erst gar nicht abhebt? Genau - selbst keine Nachfrage zu generieren. Dein Argument mal umgedreht führt doch gerade zu mehr Flügen - wegen mir werden sie doch kein extra Flugzeug fliegen lassen, also nehme ich den letzten Platz im fast vollen Flugzeug. Wenn jeder so handelt, wird es mehr Flieger geben.

Es ist Fakt, dass man am größten Brocken ansetzen muss, weil dort kleine (prozentuale) Änderungen die größte Wirkung haben. Hier haben viele Leute einen Programmierhintergrund: wenn ein Kommando 10s dauert, bringt es nichts, eine Routine zu optimieren, die darauf nur 1s Einfluss hat, während die anderen 9s unoptimiert bleiben. Eine Verbesserung von 10s auf 9s merkt kein Nutzer. Wenn man dagegen die 9s-Routine optimiert und vielleicht auf 2s senken kann, dann ist die Verbesserung von 10s auf 3s für den Kunden spürbar.
Ebenso beim Haus: wenn die meiste Energie zu den Fenstern flöten geht, bringt es kaum etwas, wenn man das Haus dämmt und die Fenster so lässt wie bisher.

Ich empfehle den Spiegel-Artikel: Klimawandel: Das können Sie persönlich dagegen tun - SPIEGEL ONLINE

PS: @Jorin, kannst du bitte die Postings in einen eigenen Thread verschieben? Danke.

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 29
Wir fliegen nur alle vier bis fünf Jahre in den Urlaub und wir werden nicht sieben Tage pro Weg mit der Transsibirischen Eisenbahn fahren, um die Familie meiner Frau zu besuchen.

Für die 5Km zur Arbeitsstelle meiner Frau, ein paar Km zum Einkaufen sowie einige Besuche von Freunden und Bekannten brauche ich kein Auto mit einer realen Reichweite von mehr als 150 Km. Das dürfte auch der Kia Niro EV mit kleiner Batterie schaffen. Den BMW i3 mag meine Frau nicht leiden, obwohl sie eigentlich BMW Fan ist und der i8 ist mir zu teuer. Sonst hätte ich schon einen gebrauchten i3 gekauft. Mal sehen, für wie viel man einen Niro EV mit kleiner Batterie kaufen kann und wie der so ist, wenn man ihn in der einfachen Ausführung nimmt. Aber es sollen ja jetzt noch viele Elektroautos kommen. Vor 2020 will ich noch keinen kaufen.

Gerd

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 30
Bzgl. Akkugröße: mir würden auch relativ kleine Akkus reichen, aber wie sieht es bei einem zukünftigen Wiederverkauf aus? Nach 3-5 Jahren bin ich meist der Meinung, dass ich etwas neues, besseres nötig habe - wenn man dann nur einen kleinen Akku im Auto hat, könnte es schwerer mit dem Verkauf werden. Allerdings hätte man vielleicht mit dem größeren Akku trotzdem einen größeren Wertverlust. Alles noch schwer einschätzbar.

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 31
Und genau von dem Gedanken müssen wir uns verabschieden.  Dank autonomen Fahrens muss in Zukunft nicht jeder ein Auto besitzen. Schon gar nicht alle 3 Jahre ein neues. Wir sollten unser konsumverhalten grundlegend überdenken. Nicht umsonst sind wir in der Klimabilanz hinter Indien.

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 32
Hallo @bgl-tom,

diese Aussage:
Ich frage mich, warum manche überhaupt ein E-Auto kaufen, wenn sie so lange Distanzen fliegen. Am Umweltaspekt kann es ja offenbar nicht liegen.
sah ich vor einigen Stunden - und auch wenn es das Thema "verunreinigt" kann ich es nicht unkommentiert stehen lassen.

Was zum Teufel (nicht der Berliner Lautsprecherhersteller  :icon_fred_ironie: ) hat das mit der Sache zu tun??

Es gibt nun einmal Leute, die aus beruflichen oder familiären Ursachen (oder beide) lange Strecken fliegen - wie im vorliegenden Fall eben @YarisGerd und uns - was schlägst du vor: Sollen wir eher unsere Familien oder das E-Fahrzeug entsorgen???

Im Falle @YarisGerd wäre eine Fahrt mit dem E-Fahrzeug vielleicht theoretisch möglich - für uns jedoch nicht - es gibt ein Paar Meerstrecken zu überqueren. Also erlauben wir uns 2 x jährlich in ein (jedenfalls im hinteren Teil) vollgestopftes Flugzeug zu setzen, um unsere Familien zu sehen. Klar, das kann man heutzutage auch virtuell via Messenger, Skype oder ähnliches erledigen, aber "it's not the real thing".

Wie du im Berchtesgadener Land haben wir auch das Glück in Europa in ein Paar sehr schöne Gegenden zu wohnen - aber es gibt auch Leute, die dieses Glück eben NICHT haben, und deshalb gerne zum Entspannen aus ihrer eher tristen Wohngegend sich entfernen möchten. Und das soll, falls man als "wahrer Öko" anerkannt werden möchte, dann nicht gestattet sein???

Diese Überheiligkeit seitens einigen "Öko-Konvertierten" geht mich - gelinde gesagt - auf den Kragen. Es geht nicht hier um dich persönlich, @bgl-tom, aber eher um der generelle Tendenz, die ich bei einigen (nicht nur hier) sehe.

Und zu das hier:
Und genau von dem Gedanken müssen wir uns verabschieden.  Dank autonomen Fahrens muss in Zukunft nicht jeder ein Auto besitzen. Schon gar nicht alle 3 Jahre ein neues. Wir sollten unser konsumverhalten grundlegend überdenken. Nicht umsonst sind wir in der Klimabilanz hinter Indien.
mag's vielleicht - vielleicht - vielleicht auf Ballungsräumen zutreffen, anderswo eher nicht. Das Beispiel mit den AutoLib' in Paris macht nachdenklich.........


 :icon_entschuldigung2: wenn ich jemandem im  :icon_forum:  zu sehr auf dem Slips getreten bin....

 :icon_bin-weg:

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 33
Mit dem Auto 5000 Km durch Russland zu fahren ist extrem gefährlich und die Wahrscheinlichkeit mit Auto anzukommen sehr gering. Auch über eine Woche mit der Sibirischen Eisenbahn zu fahren ist sehr gefährlich. Ich kann mir nicht vorstellen, das zu tun. Aber ich kann mir vorstellen mit einem Elektroauto etwas im Rahmen meiner beschränkten finanziellen Möglichkeiten zu tuen. Wenn ich Ende 2020 in Rente gehe, wird mein Yaris 6 1/2 Jahre alt. Dann kann ich ihn vielleicht noch einige Jahre fahren oder ihn verkaufen und mir ein letztes Elektroauto kaufen. Das wäre dann mein letztes Auto. Weil meine Rente klein sein wird, kann ich mir kein teures Elektroauto kaufen. Der Sion wäre mit 25500 € immer noch akzeptabel. Aber ein gebrauchter BMW i3 auch. Vielleicht wird es ein gebrauchter Zoe oder ein gebrauchter Kia EV. Ich kann das ja auch noch auf 2021 verschieben. Der Kia hat natürlich eine gute Ausstattung uns sieht gut aus.

Gerd

Antw.: Das beste e-Auto?

Antwort Nr. 34
Ist natürlich jetzt OT, aber solange Earth-Overshoot-Day kein Schreckgespenst aus einem Kinderbuch ist, wie der Grinch, sollte sich jeder besser ein zwei Gedanken mehr machen, als zu wenig.

Entgegen dessen würde ich aber trotzdem Menschen empfehlen, die Welt zu bereisen. Andere Menschen und Kulturen zu sehen, erweitert den Horizont und das ist in einer Zeit, in der sich rechte Ströme breit machen und Kulturen kollidieren, nicht das Schlechteste. Muss man sich aber auch erstmal leisten können.