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Thema: E-Auto: Reichweite, Verbrauch, was ist wirklich eco? (991-mal gelesen)
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Antw.: E-Auto: Reichweite, Verbrauch, was ist wirklich eco?

Antwort Nr. 15
@manu54‍ Du schreibst:
Das ist relativ unwahrscheinlich (Strompreis anheben), da der Energieverbrauch ein Mix aus gewerblichem und privatem Strom ist, der nur zum Teil aus Mobilitätsenergie besteht.  Auch gibt es, in der Fläche gesehen, schlicht zu viele alternative Energiequellen.

Ich habe jahrelang in der "Platte" gewohnt. Indivituelles Laden - Fehlanzeige. Alternative Energiequellen? Nebeneinander 10 Eingänge mit je 10 Familien auf 120m Blocklänge verteilt, mit Parkplätzen davor, um die sich die Leute jetzt schon prügeln. Die Wohnungsverwaltung wird sich einen Deut drum scheren, dort dicht an dich Lademöglichkeiten zu schaffen. Also macht das ein Energieversorger. Rate mal, wer dann den Preis bestimmt. Die Sache wird aber fein von den sonst geltenden Srompreisen abgekoppelt. Nix mit Mix. Das wird schön auf die Stromkosten umgelegt, da werden die noch nicht mal rot im Gesicht. Überall, wo Abhängigkeiten vorhanden sind, bestimmt in der Regel der Anbieter die Konditionen. Und dass der Staat regulierend eingreift - je höher der Preis, um so höher die Steuern. ;D





Antw.: E-Auto: Reichweite, Verbrauch, was ist wirklich eco?

Antwort Nr. 16
Genau. Die ladesäulen für die laternenparker ist ein normales Marktumfeld. Da nimmt der Anbieter was er für angemessen hält. Hier steuernd eingreifen heißt in den kaum vorhandenen Markt zu regulieren oder mit steuergeldern Anreize zu schaffen. NmM keine gute Idee für die Allgemeinheit.

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Antwort Nr. 17
Ein Blick in die LSV könnte für Aufklärung sorgen.

Antw.: E-Auto: Reichweite, Verbrauch, was ist wirklich eco?

Antwort Nr. 18
Ich wollte eigentlich nur die Brücke ziehen, kein Vergleich an Energiegehalt. Es soll ja noch Leute geben, die finden 6-7L wenig...
Entschuldige bitte, dann kapiere ich nicht was Du meinst. :-[ Was möchtest Du denn besprechen bezüglich Verbrauch, wie willst Du die Brücke zum Sprit spannen, wenn nicht per Energiegehalt?

Antw.: E-Auto: Reichweite, Verbrauch, was ist wirklich eco?

Antwort Nr. 19
Weil er die Tatsachen verzerrt. Ein Auto mit 20kWh/100km ist nicht sparsam, nur weil er Energie effizienter als ein Verbrenner nutzt.

Ich wollte den Vergleich der Fahrzeugklassen, der Betrebungen und dem Rest deines Betrags folgend, bist du da nicht anderer Meinung, denke ich ;)

Antw.: E-Auto: Reichweite, Verbrauch, was ist wirklich eco?

Antwort Nr. 20
Moin ;)
20kwh Strom entsprechen dem Energiegehalt von etwa 2,5l Benzin, ich find das schon sparsam, zumal am Ende das gleiche rauskommt: ich bin 100 Kilometer weit gefahren; nicht zuletzt wegen der besseren Umrechnerei wird das in Amerika auch exakt so angegeben (MPG bzw. für Stromer MPGe); wieso sollte ich bei einem Verbrenner den Verbrauch zum Vergleich heranziehen wohingegen ich mich beim Stromer momentan nur auf die Reichweite konzentriere? Man sollte daher schon Apfel mit Apfel vergleichen und nicht mit Zitronen. Und wenn ein System effizienter mit Energie umgeht, als ein anderes, ist es im Vergleich eben meist auch sparsamer, selbst wenn der absolute Wert noch verbessert werden kann. Wir vergleichen heutige Fahrzeuge ja auch bezüglich des Verbrauchs nicht mehr mit Fahrzeugen von vor 40 Jahren; da waren 9-11 Liter noch sparsam...

Antw.: E-Auto: Reichweite, Verbrauch, was ist wirklich eco?

Antwort Nr. 21
An der Stelle kann ich nur auf meinen Startbeitrag verweisen. ;)

20kWh/100km, um beim Beispiel zu bleiben, ist nicht sparsam, nur weil Verbrenner ineffizient sind.

Antw.: E-Auto: Reichweite, Verbrauch, was ist wirklich eco?

Antwort Nr. 22
Die Fahrwiderstände (Luft-, Rollwiderstand, etc.) sind mehr oder weniger unanbhängig vom Antrieb. Sparsam, um eine Person zu transportieren, ist z.B. ein Velo, E-Velo oder ein Twike. Um 5 Personen mit Gepäck bei Tempo 120km/h zu transportieren sind 20kWh/100km vermutlich schon recht sparsam. Noch mehr kann man sparen, dass Fahrten gar nicht durchgeführt werden. Ich muss schmunzeln, wenn Leute 20km Umweg fahren um 3% pro 100km sparsamer zu fahren aber in der absoluten Betrachtung mehr Verbrauch hatten.

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Antwort Nr. 23
Das mußte auch manch knausriger Fahrer einsehen.

Antw.: E-Auto: Reichweite, Verbrauch, was ist wirklich eco?

Antwort Nr. 24
Eine kleine Batterie hat weniger Gewicht und verringert so besonders in der Stadt den Verbrauch und verringert damit den Reichweiten Nachteil, den sie durch ihre geringere Kapazität hat. Auch wird weniger CO2 sowie Recoucen für ihre Produktion benötigt. Es ist also wichtiger, den Verbrauch zu senken und dafür die Ladezeiten zu senken, als die Batteriekapazitäten zu erhöhen. Genau diesen Weg will Sono Motors mit dem Sion gehen. Die integrierten Solarzellen verringern den extern zuzuführenden Strom. Das geht für mich in die richtige Richtung. Ich hoffe, dass sie mit ihrem Konzept erfolgreich es sein werden.

Gerd

Antw.: E-Auto: Reichweite, Verbrauch, was ist wirklich eco?

Antwort Nr. 25
Vielleicht ist die 800 Volt Technik noch zu teue, aber das wird sich noch ändern. Bei 800 V kann man bei gleicher Stromstärke doppelt so schnell Laden wie bei 400 V. Wenn man mit 400 V 30 min. braucht, um auf 80% aufzuladen, kann man das mit 800 V in 15 min. machen. Wenn dann eine ausreichend dichte Ladeinfrastruktur vorhanden ist, dann kommt man mit 150 bis 200 Km Reichweite gut aus. Das spart dann Geld, Recoucen und Energie.

Gerd

Antw.: E-Auto: Reichweite, Verbrauch, was ist wirklich eco?

Antwort Nr. 26
Eine kleine Batterie hat weniger Gewicht und ...
Das stimmt so nur zum Teil. Die Akkus für den i3 60Ah, 94Ah und 120Ah haben identische Abmessungen und fast die gleiche Masse. Technisch möglich ist heute schon ein 180Ah im selben Gehäuse aber die Massenproduktion braucht Vorlauf. Mit dem Bau der Fabrik für den 120Ah Akku wurde vor rund 4 Jahren begonnen.
Interessanterweise wurden über die Jahre auch der Anteil an Cobalt und Lithium reduziert. Der 120Ah soll Gerüchten zu Folge weniger als halb so viel in der Produktion kosten als 2013 für den 60Ah berechnet wurde.
Grundsätzlich stimme ich aber zu, dass man nicht mehr Kapazität verbauen sollte, als regelmässig gebraucht wird. Wobei die Masse auf den Verbrauch wenig Einfluss hat (Rekupperation). Da helfen Trennscheiben als Räder (Rollwiderstand) oder kleine Stirnfläche und niedriger cw-Wert deutlich mehr. Am meisten hilft wenig km fahren und langsam fahren.
Die Nennspannung des Akku hängt eigentlich nur von der Verschaltung der Zellen ab. Wobei zu berücksichtigen ist, dass man einen 800V Akku auch an einer 400V Ladesäule laden möchte. Da braucht man entweder einen DC/DC-Wandler (Porsche macht das so) oder müsste 'on-the-fly' die Verschaltung im Akku (2x400V anstelle von 1x800V) ändern.

Antw.: E-Auto: Reichweite, Verbrauch, was ist wirklich eco?

Antwort Nr. 27
Ja, Du hast Recht. Ich ging davon aus, dass die selbe Technologie zum Einsatz kommt. Bei der Rekuperation entstehen auch Verluste. Aber durch sie ist der Unterschied nicht so groß. Man kann aber bei einem kleineren Akku so 2% sparen. Der Rollwiderstand ist nat7rlich auch wichtig und ab 100 Km/h auch der CW Wert.

Gerd

Antw.: E-Auto: Reichweite, Verbrauch, was ist wirklich eco?

Antwort Nr. 28
Die EU zieht die Zügel an – Autoindustrie in der CO2-Falle | heise online

Zitat
Die EU einigt sich auf schärfere CO2-Grenzwerte für Pkw. Die Autoindustrie muss nun noch viel mehr in Richtung Elektromobilität umschwenken.

Hier ist wieder ein Beispiel dafür, dass nicht in Richtung "weniger" umgedacht wird, nur in Richtung "Ersatz".