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Thema: Dashcams Yay or Nay? (7378-mal gelesen)
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Antw.: Dashcams Yay or Nay?

Antwort Nr. 75
Auch wenn eine Dashcam dafuer sorgt, dass nichts passiert, ist das Geld gut angelegt.

Sehe ich auch so. Die Kosten sind gering verglichen mit denen wenn man bei einem Unfall seine Unschuld nicht nachweisen kann.

Ich hatte vor ein paar Monaten den Fall, dass dem Auto vor mir jemand von der Querstrasse reingefahren ist, obwohl wir gruen hatten. Hab der Dame gesagt, dass ich alles auf Dashcam habe. Wenige Stunden spaeter rief die Polizei an und bat mich, die relevanten Videoteile auf ihren Server zu laden. Machte offenbar die Sache einfacher fuer sie.

Grundsätzlich würde ich an der Unfallstelle die Dashcam gar nicht erwähnen, sondern erst meinen Anwalt geben wenn es notwendig wird.

Antw.: Dashcams Yay or Nay?

Antwort Nr. 76
Warum sollte er sich einen Anwalt nehmen?
Er war doch gar nicht der Geschädigte sondern nur Zeuge.

 

Antw.: Dashcams Yay or Nay?

Antwort Nr. 77
Ups... das habe ich falsch gelesen, dachte ihm ist jemand reingefahren.

Antw.: Dashcams Yay or Nay?

Antwort Nr. 78
Hatte auch schon von mehr als einem Fall aus Bekanntenkreisen gehört, die einen Unfall mit dem Freund und Helfer hatten, und dann weder Freund, noch Helfer waren, obwohl der Unfallverursacher klar nicht der Zivilist war. Diese Dinge gehen dann ja meist vor Gericht. Die Gerichte glauben dann in der Regel aber lieber 2 Beamten und "Expterten" als dem Zivilisten.

Hatte selbst mal einen Konflikt mit einer Polizeistreife bekommen, weil mir ein Fehlverhalten unterstellt wurde ("vergessener Schulterblick"), tatsächlich aber die Streife eine mit höherer Strafe bewehrte Verkehrsregel deutlich mißachtete.

Der eine von den Jungs hatte direkt große Klappe und aggressives Auftreten, und der Kollege hat nix gesagt. Einfach nix. Toller Zeuge.

Stellt sich nur die Frage, ob nach einem Unfall mit Freund&Helfer diese nicht einfach auf die Idee kommen, die DashCam zu beschlagnahmen, wo dann leider die Karte auf dem Dienstweg verloren geht. Also, ich würde in diesem Fall des Unfalls auf jeden Fall auf eine zweite Streife bestehen.
Ich hatte 1998 auch schon mal das "Vergnügen". Die Beamten hatten das mit der Vorfahrt nicht so genau genommen. Rechtslage war eindeutig, Zeugen gab es zum Glück auch. Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte eines anderen Reviers. Ich hab' dann einen Anwalt engagiert, der den Fall abwickelte. 100% zu Lasten der Staatskasse.

Inzwischen habe ich 2  Kameras im Auto:
Vorne für die Zeitgenossen, die nicht wissen, wofür es Spiegel am Auto gibt und auf der BAB kurz den Blinker setzen, um dann mit 92 einen LKW überholen, der 88 fährt.
Hinten für die jungen, bärtigen Männer, die absolut kein Verständnis dafür haben, wenn Jemand mit lächerlichen 190 links rumschleicht, statt sich brav bei den LKW einzureihen.

Nutzen musste ich die Aufnahmen im Geltungsbereich des deutschen Rechts zum Glück noch nie.  In Thailand (natürlich Mietwagen) hat mir eine Dashcamaufnahme schon mal viel Ärger erspart. Kollision mit einem Moped, welches auf der falschen Straßenseite fuhr.