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Thema: Mad55's Lexus IS300h Luxury Line: ErFahrungen (5473-mal gelesen)
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Antw.: Mad55's Lexus IS300h Luxury Line: ErFahrungen

Antwort Nr. 30
Ja, ich weiß, hatte ja selbst mal kurz einen. Dennoch finde ich 460 Euro für eine kleine Durchsicht sehr happig. Da kostet die nächste, große Inspektion wohl um die 600 Euro?  :-/

Antw.: Mad55's Lexus IS300h Luxury Line: ErFahrungen

Antwort Nr. 31
Lux..äh...Lexus halt ... ich bin mal gespannt auf unsere Inspektion. die ist aber erst im nächsten Jahr fällig.

Antw.: Mad55's Lexus IS300h Luxury Line: ErFahrungen

Antwort Nr. 32
Ich rechne bei dem Preis auch noch mit einem Aufschlag meines Händlers. Aus purer Menschenfreundschaft wird er nicht meinen Wagen nach Bielefeld gefahren haben und dort auf Fertigstellung der Inspektion gewartet haben. Ist ja auch okay für mich, dafür habe ich den Komfort. Aber das Öl hat mich sehr übel überrascht.

Antw.: Mad55's Lexus IS300h Luxury Line: ErFahrungen

Antwort Nr. 33
ich las mal was von 70-80 € für den Hol- und Bringservice des Wagens von zu Hause....vielleicht haben die das hier genutzt?

aber dass das Öl so teuer ist, scheint leider weit verbreitet.

Antw.: Mad55's Lexus IS300h Luxury Line: ErFahrungen

Antwort Nr. 34
Ich habe im meinem NX auch 5W30 drin und werde das auch so beibehalten. Bei mir wurden bei der letzten Inspektion pro Liter
12,25 € Netto berechnet. 29,90 € Netto ist ja wirklich mutig, da bin ich ja mal gespannt was dann der Liter 0W20 kosten wird.

MfG

Lars

Antw.: Mad55's Lexus IS300h Luxury Line: ErFahrungen

Antwort Nr. 35
Ja ist es wahr? Mein kleiner Luxus-Liner hat bereits die 15.000 km voll. Nach nicht einmal 10 Monaten. Seine Erstfahrt durfte er bei mir am 29. Januar antreten.

Zu Beginn meines Urlaubes fuhr ich am Montag in die alte Heimat, um meine kleine Nichte (2,5 Jahre) und den Rest der Familie zu besuchen. Da meine Nichte fernmündlich nach "Onkel Martin schneller!" bestellte, gehörte auf dem Hinweg von Paderborn ins beschauliche Saarland die linke Spur mir. Bis ich von der A63 auf die A6 wechselte.

Liebe Pfälzer, es ist ganz toll, dass ihr endlich die blöde Brücke da komplett saniert habt. Aber in der Hauptverkehrszeit die 3-spurige Autobahn auf nur eine Spur wegen Markierungsarbeiten zu verjüngen, dafür gehört euch echt mal Licht ans Fahrrad gemacht.

Als ich all die schöne Zeit, die ich rausgefahren hatte, dort nun wunderbar im Stau verballert hatte, war es nicht sonderlich verwunderlich, dass der Bordcomputer mir einen Verbrauch von 6,4l/100km offerierte und mich eine sehnsüchtig wartende Nichte begrüßte, die mich ausschimpfte, wo ich denn so lange steckte.

Bevor ich dann am Freitag zurück fuhr, machte ich mich Donnerstag abends auf den Weg zur Tanke. Zwar hätte ich bei gemütlicher Fahrweise locker die Strecke schaffen müssen, aber da mir die Restreichweitenanzeige nur noch 400 km offerierte und Google Maps 431 km für die Strecke veranschlagte. wollte ich kein Risiko eingehen. Vor allem nicht das Risiko in der Nachmittagszeit zum Tagespreismaximum an der Autobahn tanken zu müssen.

Die preiswerteste Tankstelle in der Umgebung (im Sinne von Preisersparnis plus Fahrstrecke) war dank "mehr-tanken.de" schnell ausgemacht und verwunderlicherweise sogar eine Shell. Dort tankte ich wie gewohnt voll und drückte noch 3 Mal sachte nach der Abschaltung des Zapfhahns nach, wie ich es immer tue. Nach dem Bezahlen, wo mir die freundliche Tankstellenmitarbeiterin noch ein sündteures Abo aufschwatzen wollte, damit ich den ultrateuren Premium-Sprit zum Preis von E10 tanken könnte, der ja angeblich so viel besser für mein Auto wäre, ermittelte ich dann einen Gesamtverbrauch von 6,94l/100km für die zuvor zurückgelegte Strecke.

Erst war ich kurz geschockt, dann aber auch wieder nicht, denn immerhin war ich überwiegend mit 160 km/h, wo erlaubt und möglich, sowie teilweise 200 km/h (Vmax) unterwegs. Dafür ist der Verbrauch eigentlich sehr niedrig.

Die Rückfahrt dann am Freitag Nachmittag ging ich deutlich entspannter an. Bei allerbestem Sonnenschein und mit einem Kofferraum voll heimischer Spezialitäten, die es in meiner Wahlheimat Paderborn nicht für Geld und gute Worte zu erstehen gibt, machte ich mich gemütlich auf den Heimweg. So ziemlich die ganze A6 klebte ich erstmal hinter einem LKW dank adaptivem Tempomat und führte dieses und jenes Telefonat durch. Der Bordcomputer schwankte da zwischen 5,3l/100km und 5,4l.

Danach wechselte ich aber auf der freien A63 auf mein übliches Reisetempo: Adaptiver Tempomat auf 130 und beim Überholen, wenn von hinten was schnelleres näher kommt, dann auch mal rechtes Pedal zum Bodenblech. Das MFA hatte ich inzwischen auf die Anzeige der Spur- und Vordermann-Erkennung gewechselt.

Dummerweise war ich trotzdem schneller als gedacht im Großraum Frankfurt/Main angekommen, so dass ich mitten im allerfeinsten Feierabendverkehr auf der A5 steckte, der sich wie gewohnt ab dem Reiskirchener Dreieck dann so langsam auflöste. Die Freude währte jedoch nicht lange. Schon ab der Abfahrt Homberg (Ohm) staute es sich auf einmal urplötzlich bis kurz vorm Kirchheimer Dreieck. Längere Etappen von Stillstand wurden von kurzen Etappen von maximal 80 km/h unterbrochen. Dies hatte jedoch zur Folge, dass mein Bordcomputer mir mit 5,5l/100km schmeichelte.

Nachdem ich das Kirchheimer Dreieck erreicht hatte verlief die restliche Fahrt unspektakulär und ich kam schließlich bei der zweitgünstigsten und meiner Wohnung nahegelegenen Tankstelle an - die günstigste liegt immer genau an der Autobahnabfahrt, wenn ich aus dem Norden Deutschlands heimkomme. So tankte ich meinen kleinen Luxus-Liner voll, Denn ich habe ihn gerne vollgetankt vor der Tür stehen, man weiß ja nie. Und somit ergab sich dann das amtliche Endergebnis für die Rückfahrt-Etappe: 5,87l/100km ermittelter Zapfsäulenverbrauch vs. 5,7l laut Bordcomputer.

Zu den Fahrten selbst muss ich sagen, dass ich total tiefenentspannt sowohl hin als auch zurück gefahren bin. Auch musste ich meine empfindliche Blase, die bei jeder Bodenwelle anschlägt, jeweils nur einmal auf halber Strecke entleeren, obwohl ich konstant während der Fahrt Flüssigkeit zu mir führte. Das Audiosystem im Fahrzeug macht auch echt Freude. Egal, ob ich Hörbuch via Bluetooth vom Handy streame oder Musik vom USB-Stick höre. Die Außenwelt wird als komischer Film, der sich außerhalb des rollenden Wohnzimmers stattfindet, wahrgenommen.

Kurz und gut, der Lexus IS 300h macht mir in der Luxury Line richtig viel Freude. Ich fahre sehr gerne mit ihm und freue mich auf jede Fahrt, vor allem die Längeren. Wenn der adpative Tempomat jetzt noch bis Stillstand bremsen würde und sich aus dem Stillstand (bei Stau) reaktivieren ließe, ich hätte gar keinen Grund künftig auf den LS zu schielen, wenn der IS sich irgendwann dann doch mal überlebt hat.

Antw.: Mad55's Lexus IS300h Luxury Line: ErFahrungen

Antwort Nr. 36
Da die kalte Jahreszeit sich so langsam ankündigt, war ich heute Morgen beim freundlichen Toyota-Händler, um meine wunderschönen Sommerfelgen mit ersten Erinnerungskratzern gegen meine fast ebenso schöne Winterfelgen mit noch mehr Erinnerungskratzern auszutauschen.

Inzwischen bin ich bei meinem Händler bekannt wie ein bunter Hund. Wirklich jeder Mitarbeiter kennt meinen Namen und mein Auto. Ich führe das mal darauf zurück, dass ich ein so freundlicher und humorvoller Kunde mit gutem Automobilgeschmack bin. Nach der zügigen Auftragsannahme der Marke "Guten Morgen Herr Mad55. Sie sind hier für den Reifenwechsel, richtig? Sommerreifen wieder einlagern, ja? Eine Unterschrift hier bitte", wurde ich in den Wartebereich gebeten und dort geschwind mit Kaffee und Keksen versorgt.

Diesmal dauerte es recht lange bis der Wagen überhaupt in die Werkstatt gefahren wurde, obwohl ich überpünktlich vor Ort war. Was soll's, bisschen länger warten, muss ich halt einen zweiten Kaffee und noch mehr Kekse verspeisen.

Pünktlich zum Erreichen des Bodensatzes der zweiten Kaffeetasse kam dann auch mein Wagen aus der Werkstatt gerollt und ich ging rüber zur Auftragsannahme und Kasse. Meine EC-Karte fühlte sich danach 49,90 Euro leichter an und ich verabschiedete mich, um zu meinen ehemaligen Arbeitskollegen zwei Straßen weiter zu gondeln und diese zum zuvor verabredeten Mittagessen einzusammeln. Nach dem leckeren Mittagessen, es gab Schweinshaxe für mich und Schnitzel und halbes Hähnchen für die ehemaligen Kollegen, brachte ich diese wieder zurück zum Arbeiten und bedauerte sie sehr dafür, dass sie keinen Urlaub wie ich haben. Mein Mitleid kauften sie mir merkwürdigerweise jedoch nicht ab. Hm.  :-/

Auf dem Heimweg fuhr ich noch die große Schleife, weil ich bisher noch nicht genug Strecke gemacht hatte, um die saubere Erkennung der neuen Reifensensoren zu verifizieren. Als ich schon fast überzeugt war, dass alles in Ordnung ist, sprang mich die Reifendruck-Kontrolleuchte erst blinkend und nach einer Weile dauerleuchtend an. Also zurück zum FTH.

Auf den Hof gerollt, Auto abgestellt und rein zur Auftragsannahme. Die freundliche Mitarbeiterin schaut mich mit großen Augen an und als ich sagte "Die Reifendruckkontrollleuchte hat sich gemeldet", kam nur zurück: "Nein, nicht schon wieder wie beim letzten Mal."

Gefühlt 10 Sekunden später war der Werkstattmeister herbei zitiert und nahm sich sofort - unter vielen Entschuldigungsbitten - meines kleinen Luxus-Liners an. Die lange Geschichte etwas abgekürzt, denkt euch einfach zwischendurch immer wieder entgleiste Gesichtszüge beim Werkstattmeister, als er Fehleranlyse betreibt: Beim letzten Mal wurden auf beiden Speicherbänken die Sommerreifen hinterlegt, während ja beim ersten Anlernen damals die erste Speicherbank mit den Sommerreifen auf Winterreifen überschrieben wurde.

Angeblich sollen jetzt wirklich Sommer- und Winterreifen einprogrammiert sein. Nun, das werden wir beim nächsten Reifenwechsel Mitte April sehen. Auf jeden Fall werde ich nach dem Wechsel wieder meine Kontrolltour fahren. Zumindest die Winterreifen werden jetzt aber ordnungsgemäß erkannt.

Antw.: Mad55's Lexus IS300h Luxury Line: ErFahrungen

Antwort Nr. 37
Wieviele Kilometer lang ist denn deine Kontrolltour?

Antw.: Mad55's Lexus IS300h Luxury Line: ErFahrungen

Antwort Nr. 38
So etwa 15 km. Kurz vor der Abfahrt Schlangen ging bisher immer die Reifendruckleuchte an: Google Maps

Da mein alter Arbeitsplatz paar Straßen weiter vom Autohaus ist, passt das ungefähr auch von der Länge.

Genannt wurde mir zur Kontrolle eine Strecke von 30-50 km. Ich gehe aber eher davon aus, dass es der Faktor Zeit ist, der hier ausschlaggebend ist. Denn das sind gute 15 Minuten Fahrzeit mit den ganzen Ampeln hier.

Antw.: Mad55's Lexus IS300h Luxury Line: ErFahrungen

Antwort Nr. 39
Dieses Wochenende habe ich doch tatsächlich einen Niedrigverbrauchsrekord eingefahren. 5,6l/100 km.

Es ging am Samstag am frühen Vormittag vom heimischen Paderborn los einen guten Freund in der Nähe von Lübeck besuchen. Der Tank war bei der letzten dienstlichen Fahrt zuvor randvoll gefüllt worden. Auf der Hinfahrt hatte ich den Tempomaten auf normalerweise 120 gestellt, aber durchaus den ein oder anderen Sprint beim Überholen hingelegt. Bordcomputer zeigte bei der Ankunft dann 5,7l/100km an, was real so 6,2l sein dürften.

Heute nach einer üppigen Völlerei mit Fisch, ging es dann wieder zurück. Tempomat auf 100 und die rechte Spur ist meine. Mangels LKWs konnte ich die 100 auch ziemlich konstant durchfahren und musste eigentlich nur in den Baustellen langsamer machen. Auch waren nur zwei- oder dreimal leichte Sprints erforderlich. Und so war es kein Wunder, dass der Bordcomputer dann an der Tankstelle, die auf dem Heimweg lag, eine 5,2 anzeigte und die Kontrolle an der Zapfsäule dann die 5,6l/100km ergab. Gerade mal um 30 Minuten verlängerte sich die Fahrzeit im Vergleich zur Hinfahrt dadurch. Das gibt mir echt zu denken.

Kurzum: Ich bin begeistert wie sparsam ich meinen Luxus-Liner bewegen kann. Und das bisschen mehr Zeit rückt dank des Komforts sehr in den Hintergrund. Aber auch der Expresszuschlag hält sich in starken Grenzen.

Antw.: Mad55's Lexus IS300h Luxury Line: ErFahrungen

Antwort Nr. 40
Ich kann den günstigen Verbrauch bestätigen. Im Oktober und November letzten Jahres hatte ich beruflich in Stuttgart zu tun. Für die Strecke von Heidenheim nach Stuttgart (ca. 100 km) mit viel Staus und quer durch ganz Stuttgart brauchte mein IS 300h Executive Line nur 5,6 l/100 km. Der Bordcomputer zeigte 5,2 l an.

Diese Strecke fuhr ich täglich hin und zurück. An machen Tagen benötigte ich 3 Stunden Fahrzeit in eine Richtung. Da hat mich der geringe Verbrauch wieder aufgebaut  ;D

Viele Grüße
Frank

 

Antw.: Mad55's Lexus IS300h Luxury Line: ErFahrungen

Antwort Nr. 41
Ja, echt erstaunlich wie sparsam man den Wagen bewegen kann. Allerdings kann man bei flotter Fahrweise auch deutlich mehr brauchen. Dennoch finde ich unter 8l/100km bei zügiger Fahrweise sehr, sehr erfreulich niedrig.

Antw.: Mad55's Lexus IS300h Luxury Line: ErFahrungen

Antwort Nr. 42
Ein bisschen spät, denn es war schon am 29.3. geschehen, aber es war mal wieder Zeit für einen Reifenwechsel - und somit ein Grund über meinen Luxus Liner zu berichten.

Wer diesen Thread bisher verfolgt hat, der wird wissen, dass Reifenwechsel und ich seit dem Lexus ein spezielles Thema ist, das optisch von der Reifendruckkontrollsystemwarnleuchte (herrliches deutsches Wort!) begleitet wird.

So stand diesmal auch nach meiner telefonischen Voranmeldung zum Reifenwechsel groß und fett auf dem Auftrag, dass das RDKS doppelt und dreifach nach dem Wechsel zu prüfen sei. Ich schmunzelte schon bei der Unterschrift und meinte frotzelnd, ob das diesmal hilft?

Wie immer wurde ich zum Wartebereich gebeten und dort mit Kaffee und Keksen versorgt, während mein kleiner Straßenkreuzer von seinen Winterschuhen befreit und auf seine Sommerschuhe umgesetzt wurde. Nach getaner Arbeit beglich ich noch den bereits eingeübten Betrag von 49,90 für den Reifenwechsel und die Einlagerung und nahm natürlich erfreut zur Kenntnis, dass meine Felgen zuvor gereinigt wurden und man die Kratzer zumindest blankpoliert hatte. Guter Service!

Voller Spannung machte ich mich dann auf die bekannte Teststrecke, wo bisher immer zuverlässig die RDKS-Leuchte begrüßte. Ich wartete und wartete und... nix! Diesmal hat es also funktioniert. Warten wir den nächsten Wechsel ab.

Kurz nach dem Wechsel hat dann leider der Radkasten hinten rechts im Parkhaus der Hannover Messe unsanfte Bekanntschaft mit einer Fahrzeugtür gemacht, wie ich leider erst einige Tage später bemerkte, als ich die Fensterscheiben reinigte. Eine formvollendete Delle plus Kratzer zieren seitdem den Kontaktbereich. Vor lauter Ärger habe ich dann kurz danach zum Ausgleich noch die Fahrertür wohl etwas zu kräftig gegen eine Betonmauer gedrückt, so dass dort etwas Lack an der Kante abgeplatzt ist. Diesmal hab ich den Verursacher wenigstens übel beschimpfen können.

Zum Glück steht in 2.000 km die nächste Inspektion an, so dass ich zumindest den Kratzer in der Delle wegpolieren lasse, da die Delle selber über eine Falz läuft und wohl per Smart Repair auch nicht gut behandelbar ist. Das bisschen weggeplatzter Lack lässt sich dann mit einem Lackstift korrigieren, der dann künftig in meinem Keller zur Sicherheit eingelagert wird.

Ansonsten fährt sich der Schlitten wie eine 1 und ich genieße wirklich jede Fahrt, selbst wenn sie wie letztens dank Stau statt 3,5 Stunden dann 6,5 Stunden dauert - kurze Pinkelpausen mit eingerechnet.

Antw.: Mad55's Lexus IS300h Luxury Line: ErFahrungen

Antwort Nr. 43
Nach knapp 30.000 km wurde es mal wieder Zeit, dass mein Straßenkreuzer die heiligen Hebebühnen von Lexus sieht, damit ihm zum Erhalt der Fahrtauglichkeit und Garantie unters schöne Blechkleid geschaut werden kann. Somit ist zu erklären, warum ich heute morgen pünktlich um 8 Uhr bei meinem freundlichen Toyotahändler auf dem Hof stand und das Auto mit 27.608 km auf der Uhr zur Inspektion abgab.

Neben der Inspektion beauftragte ich auch die Anschaffung eines Lackstiftes zur Ausbesserung der kleinen Lackschäden an der Fahrertür, die ein Idiot, der sich im Internet gerne Mad55 schimpft, der Tür durch rücksichtsloses Öffnen zugefügt hatte. Außerdem sollte auch der Kratzer, der in Tateinheit mit einer Delle am Radlauf hinten rechts im Parkhaus der Hannovermesse von einem Unbekannten durch unachtsames Öffnen der Tür zugefügt wurde, wofür ich dem Unbekannten beide Arme in Gips und vier Wochen Durchfall an den Hals wünsche, aufpoliert werden. Gespannt, was mich der Spaß diesmal alles kosten würde, wurde ich dann wieder ins heimische Büro chauffiert und verbrachte den Arbeitstag in freudiger Erwartung des Anrufs, dass mein kleiner IS fertig ist, mit dem, was ich eben so zum Broterwerb tue.

Schließlich kam der Anruf und keine 30 Minuten später war auch ein freundlicher Mitarbeiter im Vorführwagen (ein Yaris-Benziner mit Handrührung) zur Stelle und brachte mich zum Freundlichen, damit ich dort die Rechnung begleichen und meinen Schlitten wieder heim führen könnte. Gewappnet durch die letzte kleine Inspektion, erschrak ich dann auch nicht, als ich den Gesamtrechnungsbetrag von 699,70 Euro inkl. Märchensteuer und Lackstift (9,70 Euro netto) zu begleichen hatte. Zweitgrößter Einzelposten waren wieder 4,5 Liter Öl 5W30 zu 134,46 Euro netto, was 29,88 Euro/Liter netto bzw. 35,56 Euro/Liter brutto bedeutet. Ich glaube, Gold ist aktuell pro Kilogramm günstiger. Aber was soll's.

Erinnert ihr euch, dass ich beim letzten Mal erbost drüber war, dass es kein 0W20 war? Inzwischen bin ich recht froh, dass die 5W30 reintun, weil es wohl dafür sorgt, dass der Motor langfristig weniger Öl verbraucht. Ich bleibe jetzt dabei und Verbrauchsvorteile konnte ich keine zu 0W20 erfahren. Auch ist beim Lexus das Zuschalten des Verbrenners im kalten Zustand kaum zu spüren, egal ob 0W20 oder 5W30.

Der größte Posten waren diesmal die Arbeitskosten, die mit 248 Euro netto aufgeführt sind, bisschen mehr als das Doppelte der kleinen Inspektion. Die Ausbesserungsarbeiten wurden, bis auf den Lackstift, nicht gesondert aufgeführt, aber zu meiner Zufriedenheit durchgeführt.

Trotz der hohen Wartungskosten bin ich mit dem Auto hochzufrieden und genieße wirklich jeden gefahrenen Kilometer. Ich ertappe mich inzwischen sogar dabei, dass ich überlege, wo ich mal - schön weit entfernt natürlich - hinfahren könnte, nur damit ich hinterm Steuer sitze.