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Thema: Wie bringt man die Elektromobilität voran? (29922-mal gelesen) - Abgeleitet von Jorins und Tiffanys L...
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Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 645
IMHO gibt es mind. folgende Probleme bei der E-Mobilität:
- bei Mehrfamilienhäusern muss es ein Recht geben, seine Ladesäule selbst installieren zu dürfen
....

Wenn man mal annimmt, dass die individuelle Mobilität nicht eingeschränkt werden soll (da wäre der Widerstand wohl zu groß), fehlt mir irgendwie die Phantasie, wie dies sinnvoll aussehen könnte:
....
- Ladung an Supermärkten oder Firmenparkplätzen.
....
hat nicht unser aller Bundesverkehrsminister getrötet, dass das so kommen soll? sprich ein Recht auf einen Ladepunkt zB in der Tiefgarage (natürlich Strom auf eigene Kosten) und das man außerhalb der Geschäftszeiten (oder sogar innerhalb?) an den P von Supermärkten etc. laden darf, ohne ein Parkmandat zu bekommen.

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 646
Ein Recht auf einen Ladepunkt wurde nie geäußert. Das wäre eine sehr mutige Aussage.
Auf den Parkplätzen gilt das Hausrecht. Da kann auch ein Verkehrsminister nichts dran ändern.

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 647
So etwas könnte man höchstens bei Neubauten durchsetzen. Da fände ich es auch sinnvoll. Ist aber in der EU nicht durchgekommen. Im Bestand gibt es da kaum eine Möglichkeit das nachträglich einzufordern.

Man könnte Bundesbehörden verpflichten Ladepunkte auf der eigenen Grundstücksfläche zu schaffen, wenn sich die Ressorts einig wären. Aber diese Einigkeit wird vermutlich auch schwer herzustellen sein. Bei Ladepunkten bei Landesbehörden müssten diese dagegen schon wieder die Bundesländer verpflichten. Und so weiter bis auf Ebene der Städte. Leider fängt da keiner an.


Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 649
Habe verstanden. Das ist Comedy. Er sieht auch aus wie ein Comedian von RTL.

Hatte erst gedacht, er meint es ernst. Aber dann würde man uns verbieten gleichzeitig abends zu kochen und vor Weihnachten am Wochenende Plätzchen zu backen. Kann also gar nicht sein.

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 650
Die Elektromobilität ist eine Einbahnstraße und nicht massentauglich. Es muss Alternativen geben :besserwisser:

https://www.youtube.com/watch?v=2QveHR0Zszc

Berlin: Deutschland soll Land der Elektroautos werden

Stromnetz nicht für E-Autos ausgelegt - Der große Kurzschluss - Hamburg -...
Das scheinen Energieversorger anders zu sehen:
E.On: Netz ist bereit für Umstellung auf Elektroautos - ecomento.de
EnBW: "Strombedarf keine Herausforderung für E-Mobilität" - ecomento.de
"Das Stromnetz ist auf E-Mobilität vorbereitet" (Studie) - ecomento.de

Warum liest man so viel FUD in den Medien? Sind Journalisten so lobbygesteuert oder geistig schwerfällig, sich keine andere Zukunft vorstellen zu können? Schaut euch mal die Zukunftsvisionen früherer Dekaden an - da ging es sogar um fliegende Autos. Keiner hat da gejammer - wo soll man die denn tanken können, wo sollen die alle parken, was ist wenn die zusammenstossen?

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 651
Es findet sich halt immer jemand in DE, der etwas als unmöglich betrachtet und schlecht macht. Und es findet sich auch immer die Studie, die beweist, dass man recht hat.

Und zudem kommt man leicht und einfach in die Presse, wenn man etwas behauptet, was andere hören wollen. Das ist in Zeiten des Internets besonders einfach. Zeigt m.E. auch das unprofessionelle Video des Comedian. ;-)

Vor noch ein paar Jahren hat man nicht gedacht, dass Elektroautos alltagstauglich sind. Da hat Tesla bewiesen, dass es doch geht und mittlerweile gibt es viele Alternativen zu Tesla, die sogar noch günstiger sind. Und sogar deutsche Hersteller wie VW und BMW beweisen, dass diese all­tags­taug­liche BEVs bauen können.

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 652
Ein Recht auf einen Ladepunkt wurde nie geäußert. Das wäre eine sehr mutige Aussage.
Auf den Parkplätzen gilt das Hausrecht. Da kann auch ein Verkehrsminister nichts dran ändern.
Scheuer will 300.000 Ladepunkte bis 2030 - energate messenger+
Zitat
soll Scheuer zufolge vor allem Hindernisse beim Ausbau der Ladeinfrastruktur beseitigen. Dazu zählt sein Ministerium etwa die bestehenden Hürden beim Einbau von Ladeinfrastruktur in Gebäuden, wie etwa privaten Tiefgaragen. Dazu sind Änderungen am Miet- und Wohneigentumsrecht erforderlich.
und hier Pläne für E-Ladeinfrastruktur: Staat will Ladestation für private Garagen...
Zitat
Vermieter muss Erlaubnis geben

Egal ob Eigentümer oder Mieter: "Wichtig ist, dass der Mieter vom Vermieter die Erlaubnis zum Einbau von Ladeinfrastruktur verlangen kann und nur eingeschränkte Weigerungsrechte des Vermieters bestehen", heißt es in dem Papier. Auch Tiefgaragen von Wohnanlagen und Mehrfamilienhäusern sollen so ausgerüstet werden.

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 653
Weißt Du, Bert, der Vermieter kann zur Zeit seinem Mieter gar nichts zusagen, weil er als Eigentümer in einer Eigentümergemeinschaft so einen Anschluss gar nicht genehmigt bekommt.
Ein einziger Zweifler, der Nein sagt, reicht aus, das Vorhaben zu verhindern. Leider ist das noch so.

Gruß
Helmut

 

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 654
Das stimmt so nicht mehr. Bei Modernisierung reicht inzwischen eine 3/4 Mehrheit.

MfG

Lars

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 655
@Bert B. Hab den Artikel jetzt 3 mal gelesen. Das Recht auf einen Ladepunkt wird trotzdem nicht erwähnt.

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 656
Dort steht wohl im Entwurf (siehe Pläne für E-Ladeinfrastruktur: Staat will Ladestation für private Garagen...)
Zitat
Egal ob Eigentümer oder Mieter: "Wichtig ist, dass der Mieter vom Vermieter die Erlaubnis zum Einbau von Ladeinfrastruktur verlangen kann und nur eingeschränkte Weigerungsrechte des Vermieters bestehen", heißt es in dem Papier.
Ob man allerdings eine juristische Möglichkeit gefunden hat, ist unklar. Selbst wenn man das gefunden hat, geht das wohl kaum ohne Abstimmung mit den anderen Ressorts. Und wie man dies bei Eigentumswohnungen löst, bei denen die anderen Eigentümer auch zustimmen müssen, ist wieder die Frage.

Ein Recht auf einen Ladepunkt ersehe ich daraus auch nicht.

Bin gespannt.

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 657
...
Und zigtausend Ladepunkte mit der Gießkanne über die Republik verteilen, ist auch keine gute Idee.
Wie bei Tankstellen gehören Ladestellen geballt platziert, so wie Elon Musk das gemacht hat.
Immer knappe Anzahl aber oft platziert ist doch unpraktisch.
Man stelle sich vor, es gäbe zehnmal so viele Tankstellen wie bisher, aber immer nur mit einer Zapfstelle,
Das gäbe eine muntere Hupferei auf der Suche nach einer unbesetzten.

Gruß
Helmut

Ich denke, dies muss man etwas differenzierter sehen. Das ist noch zu sehr "Verbrennerdenke".  ;)
Schnellader gehören an die Autobahnen und Fernstraßen. Und dann sicher nicht nur eine einzelne, da hast du natürlich recht.
Dagegen benötigt man im Stadtgebiet keine Schnellader, dort ist das absoluter Humbug und Geldverschwendung (leider ein Tend, den ich immer öfter beobachte).
Wenn ich im urbanen Raum irgendwo parke, verweile ich dort in der Regel längere Zeit (Arztbesuch, einkaufen, Gaststätte, Ämter usw. usf.). Dort reichen "Schnarchlader", an denen ich in dieser Verweilzeit 4, 5 oder 6 kWh ziehen kann (das reicht wieder für ca. 20-40km). Dafür brauche ich die Säulen aber auf jedem Parkplatz und in großer Stückzahl. Selbst wenn die nur 11kW liefern, reicht das völlig aus. Man muss dafür auch nicht extra armdicke Kabel verlegen. Ich kann also 5 Schnarchlader aufstellen, die dazu noch viel billiger in der Anschaffung und Wartung sind und im Maximum genausoviel Strom ziehen wie ein Schnellader... Und was nützt mir der eine Schnellader, wenn er ständig besetzt ist. Dann kann ich exakt 0 kWh laden...
Da ist also in den Amtsstuben der Kommunen und bei Entscheidungsträgern der Ladesäulenbetreiber  noch ein starkes Umdenken nötig. Und für uns E-Autofahrer braucht es noch einiges an Geduld...

Gruß Der Oppa  :icon_altes_eisen:

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 658
Und dazu keine Pauschalrarife pro Akkuladung, wie das derzeit in Düsseldorf praktiziert wird.

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 659
Unser Lidl hat einen Schnelllader Lidl Bockhorn Deutschland #42455 .
Sieht toll aus für den Laden (Image), ist aber irgendwie fehl am Platze.
Würde ich gegenüber wohnen, hätte ich einen wunderbaren Parkplatz  ;)
So muss ich auf irgendeine Lösung bei meinem Standplatz hoffen.

Gruß
Helmut