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Thema: Wie bringt man die Elektromobilität voran? (4658-mal gelesen) - Abgeleitet von Jorins und Tiffanys L...
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Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 120
https://youtu.be/oYWGpaZlbyM

Schon interessant, wie die deutschen Hersteller sich abschotten und sich damit immer weiter abhängen. Schade. Deutschland als Autonation sehe ich in 30 Jahren nicht mehr.

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 121
Doch doch. Zur Not mit unseren Steuergeldern.

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 122
Ich mache mir da wenig Sorgen speziell um die deutsche Automobilindiustrie. Außerhalb von DE sieht es ja nicht besser aus. In den USA war ich entsetzt wie wenige E-Autos und Ladestationen ich außerhalb von Kalifornien (die E-Autos unterstützen durch hohe Benzinsteuern und Subventionen) gesehen habe. Auf dem Land gibt es in den USA bis auf wenige Model S keine E-Autos, die ich gesehen habe. In Seattle hatte der Verkäufer eines Kia-Autohauses auch keine Lust den Kia Soul EV zu verkaufen. Der wollte auch lieber Verbrenner-Autos verkaufen....

Die Hersteller reagieren auf den Markt. Und die Käufer am Stammtisch wollen derzeit keine E-Autos. Hatte auch in meiner Firma genügend Diskussionen mit Kollegen darüber. Diskussionen bewirken da auch nichts bei den Kollegen. Man hört immer wieder dieselben Argumente: "zu teuer, zu wenig Reichweite für Wochenendfahrten, mindestens genauso umweltschädlich wie Verbrenner, zu wenig Rohstoffe"....

BMW macht eine Menge bei Elektroautos und bietet den i3 seit 2013 als Technologieträger (CKF) an.  VW bietet mit dem  e-Up und e-Golf Autos an, die gar nicht schlecht sind. Mercedes hat sich aber vergallopiert. Das Alibi Auto (B250e) aus der Kooperation mit Tesla wurde eingestellt und man kann kein BEV mehr außer dem Smart kaufen. Andererseits ist es schon mutig, wenn man den Smart 2020 wie angekündigt nur noch als BEV anbietet. Bin gespannt, was dann die Stammtischleute machen. Vermutlich gebrauchte Smarts kaufen....

Die fast deutschen Hersteller wie Opel und Ford (Werke in DE): Fehlanzeige. Nach Abtrennung von GM hat man kein E-Auto mehr. Ford hat mit dem Focus auch nur ein Alibi-Auto mit zu geringer Reichweite, keine AC-Mehrphasenlader und ohne Wärmepumpe.

Die Hersteller außerhalb von DE sind kaum besser. Einzig Renault bietet mit dem Zoe ein E-Auto an, das gut verkauft wird. Mich überzeugt aber weder die Qualität (schaut Euch mal die Foren an, was da alles an konventionellen Teilen kaputt gehen kann), es fehlt der DC-Schnelllader, der Kaufpreis ist hoch, wenn man den Akku mitkauft. Nissan bietet kein auf den europäischen Markt zugeschnittenes Modell an. Hat immer noch Typ1-Stecker, kein mehrphasiges Laden und DC nur Chademo. Zudem keine aktive Akkukühlung.

Was bleibt da noch an kaufbaren E-Autos? Tesla kaum, da von der Mehrheit nicht bezahlbar. Das angekündigte 31.000 EUR (=35.000$) Model 3 ist in weiter Ferne. Kann ich Tesla aber auch nicht verdenken. Man versucht erst einmal die teueren Modellversionen zu verkaufen, bei denen man viel Gewinn macht. Einzig Hyundai/Kia scheint ganz gut aufgestellt zu sein.

Ich habe derzeit den Eindruck, dass die Chinesen mittelfristig den Markt aufräumen werden. Die haben eine eigene Batteriefertigung im Land und pushen von der Regierung her massiv BEVs. Meine Vermutung ist, dass diese in 5-10 Jahren den weltweiten Markt aufmischen werden, wenn die eigene Nachfrage befriedigt ist. Dagegen wird dann auch Tesla ohne eigenes Batteriezell-Know-How (Das kommt ja von Panasonic und man ist abhängig von der Forschung von Panasonic in Japan) nichts entgegensetzen können. Daneben werden die Koreaner (auch mit eigener Zellfertigung) stark im BEV-Geschäft sein, aber vermutlich gegenüber China irgendwann zurückfallen.


Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 124
Solange in Deutschland so Dinger bei der CDU laufen wie hier in nano besprochen, wundere ich mich über gar nichts mehr. Jetzt ist wohl die DUH schuld an der schlechten Luft.  :icon_doh:


Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 126
Der Leaf lädt nur mit einer Phase AC.

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 127
Elektromobilität: Erlaubnis für E-Tretroller in Deutschland kommt wohl erst...

Zitat
Geplant war bisher, dass die Elektro-Roller mit bis zu 20 Kilometern pro Stunde auf Radwegen und meist auch auf Straßen fahren dürfen. Sie sollten eine Lenkstange, zwei Bremsen, Blinker und eine Versicherungsplakette haben. Der Fahrer muss mindestens einen Mofa-Führerschein haben. Skateboards mit Elektromotor und querstehende Gefährte, Hoverboards genannt, mit zwei seitlichen Rädern, sind weiterhin auf Straßen und Wegen verboten.

Weil es aber viel Kritik wegen einer möglichen Überregulierung gab, steht die endgültige Regelung offenbar noch nicht fest. Der Entwurf könne sich noch ändern, räumte das Ministerium auf Anfrage ein. Und in einer Antwort auf eine Grünen-Anfrage heißt es, "im Rahmen eines Forschungsprojektes" würden auch noch Einsatzmöglichkeiten von anderen Elektro-Fahrzeugen ohne Lenkstange untersucht – also etwa von Skateboards. Nachgedacht wird wohl auch noch über die geforderte Versicherungspflicht und die Blinker, wie aus dem Bundestag zu hören war.

Absurd... Ich hoffe, die kommen da auf einen grünen Zweig; dann sause ich bald mit einem E-Skateboard rum.

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 128
Problem ist wohl das in den Ländern die das schon umgesetzt haben, die Unfallzahlen gestiegen sind.
Irgendwie wird versucht das ganze in Deutschland zu vermeiden.

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 129
Ich schreibe meinen Grundgedanken mal hier rein...

Warum gibt es eigentlich noch keine Verkehrsflugzeuge mit Elektromotoren?

Wenn man mal überlegt das gerade hier mit Solarenergie die Reichweite verlängern werden kann bzw. bei "Reisegeschwindigkeit" mit den Solarpanels den Akku Unterstützen könnte...


Glaube aber es scheitert auch hier an den Akkus..

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 130
hach, auch wenn das zwar von Audi ist, aber ich denke, diese Studie könnte doch interessant sein:

Audi Studie „25. Stunde – Flow“ > Veranstaltungen > Audi Foren

Zitat
Die Studie deckt eine große Bandbreite an möglichen zukünftigen Mobilitätsszenarien ab. In sieben Minuten führt die Experience des Exponats durch die unterschiedlichen Kombinationen der einzelnen betrachteten Faktoren – mit jeweils positivem oder negativem Effekt auf die Reisezeit und die Verkehrsfläche.

Leider nur diese Woche bis zum 08.12. ...falls also einer von Euch gerade in Neckarsulm sein sollte...