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Thema: Honda Jazz (Hybrid) bester Kleinwagen im Dekra Gebrauchtwagenreport 2017 (304-mal gelesen)
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Honda Jazz (Hybrid) bester Kleinwagen im Dekra Gebrauchtwagenreport 2017

Zitat
Honda Jazz ab 2008 bis 2015 (2. Gen)

Kompaktes Raumwunder
Die zweite Auflage des Honda Jazz (2008 bis 2015) punktet mit einem erstaunlichen Platzangebot, variablem Innenraum und einer umweltfreundlichen Hybrid-Variante. Der Mix aus Van und Kleinwagen holt sich außerdem im DEKRA Gebrauchtwagenreport 2017 den Klassensieg bei den Kleinwagen.

Das Nesthäkchen der Honda-Modellpalette fällt als Muster an Raumökonomie auf. Er begnügt sich mit 3,90 Meter Außenlänge, um seine Passagiere kommod mit viel Kopffreiheit unterzubringen, bequemer Einstieg inklusive. Außerdem lassen sich die Rücksitze geteilt umlegen und wie Kinogestühl hochklappen.

Dadurch entsteht ein großer, vielseitig nutzbarer Gepäckraum, dessen schon stattliches Standardformat von 428 Litern auf bis 1384 Liter wachsen kann. Diese Variabilität geht selbst im Hybrid nicht verloren, weil der 42-Liter-Tank unter den Vordersitzen Platz findet. Das Ambiente zeugt ansonsten von Funktionalität, Solidität und ordentlicher Verarbeitung.

Gegenüber dem Vorgänger zeigt sich der Jazz in Sachen Fahrkomfort und Federung weiter verbessert. Das Fahrverhalten ist sicher, die Lenkung arbeitet leichtgängig. Die Übersichtlichkeit nach hinten ist allerdings nicht optimal, weshalb sich ein Modell mit Parksensoren empfiehlt.

Die Motorenpalette gibt kaum Rätsel auf. Zur Wahl stehen zwei Vierzylinder-Benziner: ein 1.2-Liter mit 90 PS/66 kW und ein 1.4-Liter mit 100 PS/73 kW, der einen Tick mehr Fahrdynamik entwickelt. Als Alternative bietet Honda einen Benzin-Elektro-Hybrid, der 98 PS/72 kW leistet und nach Norm mit 4,5 Liter auskommt. Er ist mit einer stufenlosen CVT-Automatik kombiniert, die auch für den 1.4 Liter zur Verfügung steht.

Zum umfangreichen Sicherheitspaket des kleinen Japaners gehören serienmäßig sechs Airbags und ESP. Die Bremsen arbeiten wirkungsvoll, sollten beim Gebrauchtkauf aber gecheckt werden. Beim Euro-NCAP-Crashtest holte der Jazz volle fünf Sterne. In Sachen Komfort hängt viel von der Ausstattungsstufe ab. Ab Trend ist eine Klimaanlage an Bord, ab Elegance auch Leichtmetallräder, Licht- und Regensensor, Panoramadach und Tempomat.

Kommentar 2017
Der Jazz in seiner dritten Generation ist ein treuer Begleiter und überzeugt mit insgesamt guten Werten. Einzige Auffälligkeit ist ein erhöhter Verschleiß an der Bremsanlage. Hier sind häufig die zur Korrosion neigenden bzw. verschlissenen Bremsscheiben sowie die schwergängigen Bremssättel der Grund.
Quelle: Dekra

Kofferraum und Tankvolumen beziehen sich jedoch nicht auf den Hybriden, da sind die Werte geringer.

Und immer wieder die Bremsen. Aber das trifft es ganz genau. Super Bremsleistung, wenn nicht gerade mal wieder die (hinteren) Scheiben verschlissen sind und/oder der ein oder andere Bremssattel klemmt. Damit hat mein Wagen ja auch zu kämpfen.