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Thema: Krouebi's blauer Tesla X 90D (6317-mal gelesen)
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Antw.: Krouebi's blauer Tesla X 90D

Antwort Nr. 75
Sodele,

die Gripmax-Reifen haben jetzt knapp 1.000 km runter, davon 650 km zwischen 15 Uhr gestern und heute morgen um 03  :icon_doh:

Wir können @Jorin (und alle andere) beruhigen: Die sind auch im Regen keine Schlittschuhe, ganz im Gegenteil haben wir gefunden, daß die bei dem Sch***-Wetter uns hervorragend bedient haben.

Das mit der schwachen Naßhaftung müssen die Chinesen irgendwie abgestellt haben - jedenfalls konnten wir gestern nicht die Reifen an ihre Grenzen bringen - und da war VIEL Wasser.

Der neue Supercharger in Quinto liegt für uns super-praktisch, da wir dort mit ± 20% SOC von Mulhouse ankommen, und einfach Ladung für die restlichen 1½ Stunden Fahrt (plus einiges mehr!) bunkern können.

Sehr angenehmer Lounge, nur sind nach Mitternacht keinerlei Verpflegungsmöglichkeiten vorrätig (wegen Polizeivorschrift dürfen bei dieser Stunde NUR Hotelgäste etwas einnehmen). Naja, geht auch so  ;) . Sehr, sehr freundlicher Nachtportier (der vermutlich der Eigentümer war) - nur der Weg dort hin ist eher etwas für Leute mit Lokalkenntnisse  :-/ .

Antw.: Krouebi's blauer Tesla X 90D

Antwort Nr. 76
Hallöchen,

nachdem unser "The Blue Whale" jetzt für einige Zeit sich ausruhen darf wage ich hier - in ein Thema, das über UNSER Tesla berichtet - etwas zum Sinn und Unsinn von raffinierter Technik wie in Teslas vorhanden, besonders abseits von der strikt geregelten DACH-Welt, zu schreiben.

Unsere beiden Fahrzeuge "The Blue Whale" und "Dino" haben annähernd die selben Dimensionen, und erfüllen beide richtig gut unsere Bedürfnisse, sind jedoch Welten voneinander entfernt.

Reisen mit das erstgenannte Fahrzeug ist zwar superkomfortabel, muß aber recht genau geplant werden, damit man nicht wie ein Deppe ohne die nötigen kWh im Akku da steht. Und wenn nach (your conditions may vary) 250-350 km die geladeten kWh zu Neige gehen ist eine Pause angesagt - für uns "Tesla-Altfahrer" noch gratis, aber für Neubenutzer/Besitzer mit einige Kosten verbunden. (Kosten, die wir jedoch auch alle schon bei der Anschaffung gezahlt haben.) Und wenn man mal für ein längeres Zeitraum sein Tesla nicht fährt wird's kompliziert: Stromanschluß ist ein Muß, und auch eine Internetverbindung ist fast obligatorisch. Das erste ist für vielen in die Garage vorhanden, das zweite kann schon problematischer werden. Und sollte mal etwas NICHT gehen ist man 100% auf die SeC oder Ranger angewiesen.

Dagegen ist die Handhabung so einer fast-Oldie wie "Dino" erfrischend einfach: Unser einzige Vorbereitung für eine 8-monatige Stillegung in die Anschaffung von ein Batterieerhaltungs-Gerät für 10 EUR, eine Abdeckplane für wenige EUR mehr, und fertig. Nach 8 Monaten abdecken, sich reinsetzen, Schlüssel drehen und der 16 Jahre alte Verbrenner ist sofort angesprungen.

Eine Steckdose haben wir nahe am Fahrzeug, wodurch das Batterieerhaltungs-Gerät direkt, ohne Ausbau der Batterie, angeschlossen werden kann. Das "Laden" ist zwar mit bis zu 70 EUR für 100% Aufladung etwas teurer als mit dem Tesla, kann aber an unglaublich vielen Stellen vorgenommen werden - und 500 km Reichweite sind in 5 Minuten erreicht..... Nach dem "Dornröschenschlaf" war die Klimaanlage eher ineffizient geworden, was für 10 EUR in Ordnung gebracht wurde. Der etwas "wiegende" Fahrkomfort von "Dino" mahnt uns allmählich zu ein Wechsel der Stoßdämpfer, der das Budget mit 110-300 EUR (wenn wir Bilstein-Dämpfer nehmen) belasten wird.

Wie in CH ist die Kfz-Steuer hier gewichtsabhängig - und "Dino" kostet uns wegen seine 2.300 Kilo Leergewicht 56 EUR pro Jahr.

Nicht um unnötig FUD zu verbreiten - aber während wir hier sonst seelesruhig mit "Dino" herumfahren können wir uns nicht den Gedanken ganz ausschalten, was in den kommenden 6 Monaten mit Tesla passiert. "Business as usual", oder werden wir im Frühjahr ein kostbarer, fast nicht fahrbarer Klotz in unserer Garage vorfinden?? Das KISS-Prinzip hat auch Vorteile.......

 

Antw.: Krouebi's blauer Tesla X 90D

Antwort Nr. 77
'nabend,

gestern haben wir mit "Dino" ein etwas herzhafter Überholmanöver durchführen müssen, das die alte Dame anscheinend nicht sehr bekam - jedenfalls lief der Motor danach recht unrund und nahm entweder kein Gas an oder eben volle Pulle  :-/ .

Glücklicherweise hatten wir in Europa vorsorglich ein seit unseren Prius-Zeiten unnütz umliegender ScanGaugeII (über @Klappohr eingekauft) eingepackt und vor ein Paar Tagen an den OBD-Anschluß von "Dino" angeschlossen.

Und ganz richtig zeigte das Gerät einige Fehlercodes an, die ich jedoch mangels Zeit zur Onlinesuche einfach gelöscht habe - wonach alles wieder im Lot war. Nach unser Ankunft zu Hause gab's dann wieder mal 3 Codes, die auf ein zu mageres Gemisch auf eine Seite der V8 andeutete - und sicherlich hat das gestrige Überholmanöver diesen Zustand verschlimmert.

In unser hiesiges Umfeld ist es sehr praktisch wenn man schon am Anfang einer eventuellen Reparatur den Mechaniker sagen kann wo er anfangen soll - oder nach welchen DIY-Verfahren man auf YouTube suchen muß (was bei "Dino" durchaus möglich, und bei "The Blue Whale" absolut unmöglich, ist).

Antw.: Krouebi's blauer Tesla X 90D

Antwort Nr. 78
Hi,

hier habe ich von einigen Anschaffungen für "Dino" berichtet.

Heute Nachmittag war's so weit: Das alte Pioneer-Radio wurde herausgenommen, die verschiedenen Kabelverbindungen - statt US-auf-Japan jetzt US-auf-ISO - geändert, das Kabel zum Rückfahrkamera verlegt (und dabei das für den ScanGauge II unsichtbar verlegt),  per Google und YouTube die Farbkodierungen von den Kabeln im "Dino" erkündigt. und das ganze mal "trocken" verbunden - funzt!

Dann nochmals nachgemessen - das 2 DIN-Headunit sollte ja eigentlich nur mit ausgiebigen Anpaßarbeiten passen - aber tatsächlich mußte nur die Frontblende der Armaturenträger ein 5 x 5 mm-Hack erleiden, damit die SEHR wichtige USB-Verbindung stattfinden kann.

Es hat ein Paar Versuche benötigt, bevor auch alle USB-Stecker sich problemlos anwenden ließen, aber jetzt geht's - und dank angebundener Smartphone ist jetzt "Dino" Infotainment-mäßig fast auf Höhe von sein moderner Bruder "The Blue Whale".

Waze, Google Maps, Spotify und TuneIn sind perfekt nützbar - nicht GAAAANZ so kinderleicht wie im "The Blue Whale", aber für die investierten 40 EUR können wir damit leben. Im Nachhinein haben wir konstatiert, das wir vielleicht das Headunit seitlich versetzt eingebaut hätten sollen - da wäre seitlich sogar Platz für ein schmales Fach für's Smartphone gewesen. Naja, kann immer noch angepaßt werden.

Diese Lösung läßt sich auch hier sehr viel leichter machen als in Europa: Ein Prepaid-Flat-Abo für die wichtigsten Netze kostet weniger als 6 EUR/Monat, und wenn man für 84 Cent 1 GB Datenverkehr/3 Tage dazukauft wird der Dauer auf den Monat aufgelegt.

Vom Sound her ist es angenehm - unser Oldie hat, wie bei US-Fahrzeuge üblich, schon vom Werk anständige LS eingebaut (4 2-Wege-Systeme mit 6½" Tieftöner und ein 8" Subwoofer im linken hinteren Kotflügel. Es ist NICHT High-End, aber klingt gut.

Das Rückfahrkamera ist durchaus brauchbar - und jedenfalls viel besser als was wir seit 9 Monate im Dashcam eingebaut hatten, nur wegen der viel größeren Bildschirm. Die Alte bleibt aber im Betrieb, weil die auch aufnimmt......

Antw.: Krouebi's blauer Tesla X 90D

Antwort Nr. 79
Hi,

kleiner Korrektur:

krouebi schrieb:
Zitat
Im Nachhinein haben wir konstatiert, das wir vielleicht das Headunit seitlich versetzt eingebaut hätten sollen - da wäre seitlich sogar Platz für ein schmales Fach für's Smartphone gewesen. Naja, kann immer noch angepaßt werden.

schrieb ich - aber tatsächlich LÄSST sich unser Smartphone seitlich verstauen. Nur muß ich ein "Boden" im Fach machen, damit das Ding nicht in die Tiefen des Armaturenbretts reinfallen kann. Dank ein neues, flaches, kurzes, schwarzes USB-Kabel (1,11 EUR) sieht man fast nichts davon.

Gestern haben wir auch herausgefunden, daß die MirrorLink-Funktion sogar auch vom Headunit aus gesteuert werden kann - das Handy kann also ruhig "weggepackt" werden.