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Thema: BMW 225xe (3679-mal gelesen)
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Antw.: BMW 225xe

Antwort Nr. 1
Wie treffend, der Kommentar darunter! Automobilwoche.

Wobei er mit dem doppelten Verbrauch noch optimistisch ist.

Antw.: BMW 225xe

Antwort Nr. 2
Sei doch nicht so pessimistisch. Warum sollte der Hybridvirus des Sparens nicht auch mal einen BMW Fahrer ereilen?  ;D

Wie schon öfters geschrieben: eine Technik ist nicht deshalb schlecht, weil sie hirnrissig eingesetzt wird.

Wenn einer den Tesla immer mit Kohlestrom vollpumpt und wie ein Renn-Porsche im Loucridious-Mode (oder wie der heißt) sinnlos durch die Gegend heizt, ist das noch kein Grund E-Autos zu verdammen.

Mal schauen was passiert. Im Spritmonitor ist es beim Golf GTE gegenüber den normalen Benziner im Schnitt eine Einsparung von mehr als 2 Litern durch den Plug-in.

Ich finde es Klasse, wie viele neue Hybride / EVs jetzt kommen. Da lohnt sich die neue Board-Struktur!

Gruß

Wanderdüne

Antw.: BMW 225xe

Antwort Nr. 3
Der Verbrauch lässt sich sehr leicht an Hand der BWM eigenen Daten berechnen, siehe 330e-Thread. Man stellt die R101 Formel um, und kommt fix auf den kombinierten NEFZ Verbrauch. Jetzt muss man noch je nach Fahrer und Fahrweise etwas aufschlagen und man kann sich eine realistische Vorstellung machen.

Antw.: BMW 225xe

Antwort Nr. 4
... und man kann sich eine realistische Vorstellung machen.

Ob das realistisch ist, darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein. Aber immerzu den Plug-in zu verdammen, weil man vermutet, dass niemand den Stecker in die Steckdose steckt und lädt, ist doch irgendwie albern und etwas hilflos.

Es ist jedenfalls möglich, mit dieser Technologie und etwas Aufwand (wobei e-motion ja immer sagt, dass Tanken Aufwand ist und nicht das Laden, das passiert im Stand) den Verbrauch nochmal um 2-3 Liter zu drücken. Dann muss ich auch nur noch alle 2000 km tanken.

Gruß

Wanderdüne

Antw.: BMW 225xe

Antwort Nr. 5
Ob das realistisch ist, darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein. Aber immerzu den Plug-in zu verdammen, weil man vermutet, dass niemand den Stecker in die Steckdose steckt und lädt, ist doch irgendwie albern und etwas hilflos.

Es ist jedenfalls möglich, mit dieser Technologie und etwas Aufwand (wobei e-motion ja immer sagt, dass Tanken Aufwand ist und nicht das Laden, das passiert im Stand) den Verbrauch nochmal um 2-3 Liter zu drücken. Dann muss ich auch nur noch alle 2000 km tanken.

Gruß

Wanderdüne

Es ist nicht albern und hilflos, es ist klare Mathematik an Hand derer die R101 Verbrauchswerte berechnet werden. Jeder kann und soll sich dann selbst ein Bild machen und entscheiden ob das etwas für ihn/sie ist und ob dafür Geld ausgegeben werden soll.

Ich finde es albern solche Formeln überhaupt aufzustellen, an Stelle von einem klaren NEFZ-Verbrauch plus dem kWh-Verbrauch für die EV-Fahrt. Und hilflos finde ich es, wenn man zwar ohnehin vorhat möglichst alles elektrisch abzuspulen, aber sich mit allen Mitteln an den Verbrenner klammert weil es könnte ja sein das irgendwann einmal XYZ passiert.

Aber wie der alte Fritz zu sagen pflegte "Jeder nach seiner Facon"

Antw.: BMW 225xe

Antwort Nr. 6
Zitat
Wenn einer den Tesla immer mit Kohlestrom vollpumpt und wie ein Renn-Porsche im Loucridious-Mode (oder wie der heißt) sinnlos durch die Gegend heizt, ist das noch kein Grund E-Autos zu verdammen.

Der Strommix ist national unterschiedlich. Du redest also von bestimmten Regionen in China.
Stimmt. Für die politische Entscheidung, wie der Strom produziert wird, kann nicht das Auto nichts.

Aber wenn man einen Verbrenner einbaut, weiß man was man tut und was hinten rauskommen wird. Weltweit.
Und im Gegensatz zum Strom, bei dem ja so genau hingeschaut wird, interessiert es keine Maus, welche Prozesse vor der Zapfsäule abliefen. Wenn man zum Verbrenner eine Batterie hinzufügt, ist sie plötzlich heilig, kein Wort zur bösen Herstellung selbiger.
Das schreibe ich nur, weil es so schön auffällig ist. Sobald die Verbrennerindustrie sich der Batterien bedient, liest man kein Wort mehr darüber.

Ich stimme dir zu, dass durch die PHV etwas Sprit eingespart wird. Alleine schon durch den Hybridmodus.
Aber mit welcher Vorkette und zu welchem politischen Preis. Die Veränderungen auf der Verbrennerseite sind nur marginal und der plug-in-elektrische Strang kommt hinzu. Dass keine Autos mit Range-Extender entwickelt werden, zeigt doch, dass die PHV im Grunde genommen das Weiterso versprechen und auch ermöglichen sollen.

Antw.: BMW 225xe

Antwort Nr. 7
Eher ernüchternd, dass nach nur 29km der Akku praktisch leer war für den reinen elektrischen Betrieb (7%). 29km trotz sparsamer, vorausschauender Fahrweise. 95 km/h scheint wohl schon ziemlich viel elektrische Energie zu „fordern“. 1 x kurz die Beschleunigung getestet bis 160 km/h. Hier tat sich aber nicht so viel, da eben der Akku mit ca. 5% ziemlich leer war.

 Nachdem sich der Verbrenner fast unbemerkt zugeschaltet hat, wurde der Akku etwas nachgeladen (laut Diagramm). Dann lief allein der Verbrenner weiter. Die Momentanverbrauchsanzeige zeigte zwischen 5,5 bis 7 l/100km an. Dies war für mich doch sehr verwunderlich, da gerade eine Geschwindigkeit von 95 km/h auf der Autobahn doch ideal für einen niedrigen Verbrauch ist.

Mehr im verlinkten Bericht.


Antw.: BMW 225xe

Antwort Nr. 9
Danke, ein guter Artikel, der auch technisch informiert.

Zitat
Also überall Kompromisse. Der 225xe ist darum ein Auto für Überzeugungstäter. Für die, die zu Hause laden und den Allradantrieb gut gebrauchen können. Für die, die auf die nächste Evolutionsstufe der Batterie-elektrischen Autos warten und diese Zeit in teil-elektrischer Vorfreude überbrücken wollen.

Für uns passt das so beim Mini! Daher habe ich auch gar kein schlechtes Gewissen mit dem Neuen in der Familie.  :-)

Wir haben allerdings weniger verbraucht: Weniger Sprit und weniger Strom (laut Bordcomputer zumindest).

Antw.: BMW 225xe

Antwort Nr. 10
Ach stimmt ja, war ja der Technik Zwilling vom Mini. War bei mir schon wieder ins Hintertreffen geraten.

Antw.: BMW 225xe

Antwort Nr. 11
Der ADAC testete den BMW 225 Xe.

https://www.youtube.com/watch?v=-5Z892jcTSo&feature=youtu.be

Allgemein ein gutes Auto, aber beim Eco-test nur 2 Sterne auf 5, wegen des hohen Verbrauchs und des Partikelausstoßes.

Das mit dem Verbrauch wissen wir schon: er hängt stark davon ab wie oft man aufladet und wie weit man dann fahren muss.

Aber warum verbaut BMW nicht jetzt schon ein Partikelfilter?

Jan


Antw.: BMW 225xe

Antwort Nr. 12
Aber warum verbaut BMW nicht jetzt schon ein Partikelfilter?

Vermutlich, weil es keinerlei Druck gibt, dies zu tun. Die Regierung verlangt es nicht, dem Käufer ist es piepegal, man sieht, schmeckt und fühlt keinen Nachteil ohne Filter. Im Gegenteil, kostet ja nur Geld, das Ding.

Antw.: BMW 225xe

Antwort Nr. 13
Und vermutlich verschiebt der Partikelfilter das Problem nur in die Regenerierungsphase. Da wäre es deutliche sinnvoller den Einspritzzeitpunkt nach vorne zu schieben und damit erst gar keinen Feinstaub zu produzieren. Das gäbe dann im NEFZ rund 1.5 CO2s mehr (im echten Betrieb würde man vermutlich keinen Unterschied messen können) und drum wird's nicht gemacht ...

Antw.: BMW 225xe

Antwort Nr. 14
So wie ich das lese sind die Werte mit 77 von 100 vor allem wegen des erhöhten CO2 Ausstoßes im Vergleichsfeld (allradgetriebener VANS????) gering (4,1l nominal - 5,1 l Ecotest) - dort nur 29 von 50.

Bei den Emissionen sind es 48 von 50 möglichen Punkten. Nicht so schlecht.

Gruss

Wanderdüne