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Thema: Familiere "Flotte" komplett auf Hybrid-Antrieb umgestellt (821-mal gelesen)
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Familiere "Flotte" komplett auf Hybrid-Antrieb umgestellt

Moin, liebe Freunde,
ich hab's getan: Seit Donnerstag steht ein Outlander PHEV in unserem Carport!
Vor zweieinhalb Jahren gehörten wir zu den ersten Toyota Yaris-Hybrid Besitzern. Im ersten Jahr habe ich jede Gelegenheit genutzt, mit dem Yaris zu fahren, obwohl er eigentlich von meiner Frau gefahren wird. In dieser Zeit reifte mein Entschluss, dass auch mein nächstes Fahrzeug einen Hybridantrieb haben sollte.
Aber: Mein Auto dient auch als Familienkutsche und muss einen Anhänger bis 1,3 Tonnen ziehen können. Für die optimale Nutzung der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hauses sollte es auch gerne ein Plug-In sein. Ach ja, irgendwie bezahlbar für einen 58-jährigen Vorruheständler mit studierender Tochter war auch ein Muss.
Mein 2008er Dacia Logan MCV war eigentlich noch nicht alt genug, um ersetzt zu werden, und so musste ich den Markt beobachten, bei welchem Hersteller sich denn das gewünschte Fahrzeug ankündigte. Vor einigen Monaten wurde ich auf den Outlander PHEV aufmerksam. Ja! Das war genau das von mir gewünschte Antriebskonzept. Ein Kombi statt eines SUVs hätte es auch getan und der Preis war wirklich heftig.
Ich entschied mich, entgegen der jahrzehntelangen Vorgehensweise, ein Neufahrzeug zu erwerben, es mit einem gebrauchten zu versuchen. Das Auto wurde im Oktober 2014 das erste Mal zugelassen und hatte 7700km auf der Uhr. Es hat auch die von mir gewünschte Farbe Aqua-Silber und die TOP-Ausstattung mit schwarzen Sitzen. Der Toyota hat praktisch die gleiche Farbe (heißt natürlich irgendwie anders) und im Doppelcarport sehen die gut aus so nebeneinander.
Mit dem Dacia waren wir immer sehr zufrieden: Nie bin ich so günstig Auto gefahren, von der Anschaffung übe den Verbrauch (86PS-Diesel) bis zu den Inspektionskosten., Die einzige Reparatur nach insgesamt 123000km war vor zwei Jahren ein neuer Turboladerschlauch-Klapperatismus für 300 Euronen.
Der Outlander fährt natürlich in einer ganz anderen Liga, aber eben auch vom Preis her. Bislang sind wir mit der Anschaffung sehr zufrieden. Über Verbräuche kann ich noch nicht viel sagen, aber das Antriebskonzept ist dem des Yaris-Hybrid deutlich überlegen. Der Yaris hat mich zum überzeugten Hybrid-Anhänger gemacht, nur hat der Antrieb dort einige Schwächen: Auch bei vollem Akku springt der Benziner bei kleinen Steigungen oder vorsichtigen Beschleunigungen sehr schnell an, ab ca. 60 bis 65 km/h läuft der Verbrenner immer, was besonders ärgerlich ist, da große Teile meiner üblichen Strecken auf 70 km/h limitiert sind …
Herzliche Grüße
Uwe

Antw.: Familiere "Flotte" komplett auf Hybrid-Antrieb umgestellt

Antwort Nr. 1
Hallo stardust56,
herzlichen Glückwunsch und immer Unfallfreie fahrt mit eurer Hybridflotte.  :applaus:
Habt Ihr den Outlander schon über die Photovoltaikanlage geladen?
Seit einer Woche treffen bei mir auch Kostenvoranschläge dafür ein. Strom möchte ich wenn möglich selber nutzen. Meine Frau ist ab nächsten Monat zuhause (Rentner) und den Rest ist für den Outlander.
Gruß vom anderen Uwe

Antw.: Familiere "Flotte" komplett auf Hybrid-Antrieb umgestellt

Antwort Nr. 2
Seit einer Woche treffen bei mir auch Kostenvoranschläge dafür ein.

[..]

Meine Frau ist ab nächsten Monat zuhause (Rentner) und den Rest ist für den Outlander.

Kostet dich deine Frau so viel?  :-D

@stardust56 Herzlichen Glückwunsch zum neuen Gefährt!

Antw.: Familiere "Flotte" komplett auf Hybrid-Antrieb umgestellt

Antwort Nr. 3
@Uwe: Das kann ich so nicht sagen. Der PHEV hängt an einer normalen Steckdose. Da die PV-Anlage erst Ende 2012 montiert wurde, bekomme ich weniger pro kwh durch Einspeisung, als ich selber pro kwh bezahlen muss. Deshalb ist die PV so angeschlossen, dass Eigenverbrauch vorgeht. Wir produzieren etwa doppelt so viel Strom (übers Jahr gesehen) wie wir selber brauchen (ohne PHEV). Wenn ich also das Auto dann auflade, wenn die Sonne scheint, geht es sozusagen direkt von der PV ins Auto. Die Energiemenge, die aus der PV rauskommt, ist starken Schwankungen unterworfen. Wenn jetzt also die Waschmaschine aufheizt, gebügelt und gesaugt wird und es wird auch noch Essen gekocht, dann muss ich auch bei schwachem Sonnenschein sicher dazukaufen.
Gruß, Uwe

Antw.: Familiere "Flotte" komplett auf Hybrid-Antrieb umgestellt

Antwort Nr. 4
Hallo Uwe,
über die Schukodose mit 10A wird der Strom schon von der Anlage kommen. Die zeiten zum laden muß mann halt einwenig planen.
Bei meiner Box mit 3,7kw bin ich gespant wie das wird. Mit dem verkauf von Stom rechne ich erst darnicht, höchstens wenn wir mal weg sind und da scheint die Sonne ja auch. Man möchte mich ja zu einen Speicher überzeugen. Mal sehen wie die Angebote aussehen.
Gruß Uwe

Antw.: Familiere "Flotte" komplett auf Hybrid-Antrieb umgestellt

Antwort Nr. 5
Hallo Uwe,
ja, da habe ich mich vielleicht missverständlich ausgedrückt. Wenn nur die "normalen" elektrischen Verbraucher in Betrieb sind und die Sonne scheint, kommt sicher auch der Strom zum Laden des PHEV von der PV-Anlage. Es ist nur so, dass ich das nicht direkt irgendwo ablesen kann.
Was die Energiespeicherung des PV-Stromes angeht: Das ist eine Frage der Amortisation. Ich bekomme 20 Jahre lang pro eingespeister kwh immerhin noch 18,36 Cent. Wenn du heute eine neue Anlage errichtest, bekommst du aktuell 12,53 Cent pro kwh und jeden Monat wird es etwas weniger. Die Differenz zum eingekauften Strom ist also heute deutlich größer und ein Eigenverbrauch wäre bei dir noch interessanter als bei mir schon. Ich würde vielleicht einen Wechselrichter einbauen lassen, der die Ergänzung mit einem Akku jederzeit erlaubt. Ich kann mir vorstellen, dass wir in naher Zukunft fürs gleiche Geld mehr Speicherkapazität bekommen werden.
Gruß, Uwe