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Thema: Der Audi A3 Sportback e-tron geht an den Start (852-mal gelesen)
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Der Audi A3 Sportback e-tron geht an den Start

Zitat
Der Audi A3 Sportback e-tron geht an den Start

- Erster Plug-in-Hybrid von Audi nun in Europa bestellbar
- 105 Audi-Händler in Deutschland „e-ready“
- Audi-Vertriebschef Deutschland Griffiths: „Sehen hohes Interesse bei Händlern und Kunden“

Saubere Leistung: Ab sofort ist der erste Plug-in-Hybrid von Audi, der A3 Sportback e-tron, für Kunden in Europa bestellbar. Rund 410 europäische Audi-Händler – davon 105 in Deutschland – bieten den A3 Sportback e-tron auf dem deutschen Markt zu einem Basispreis von 37.900 Euro an. Ein individueller Installationscheck, das Sonderpaket „e-tron plus“ und Ökostrom von Audi runden das Angebot um den Audi A3 Sportback e-tron ab. Der kompakte Stromer wird im Winter dieses Jahres an die ersten Kunden übergeben.

„Der A3 Sportback e-tron ist ein weiterer wichtiger Schritt für Audi in Richtung nachhaltiger individueller Mobilität“, sagt Wayne Griffiths, Leiter Vertrieb Deutschland der AUDI AG. „Die durchweg positive Resonanz unserer Händler auf den A3 Sportback e-tron zeigt, dass die Kombination aus effizienter Antriebstechnologie und nachhaltigem Energieträger auf dem Markt hervorragend ankommt.“

Der Audi A3 Sportback e-tron kombiniert einen 1.4 TFSI Benzin- mit einem Elektromotor. Damit bringt es der Kompaktwagen auf eine Systemleistung von 150 kW (204 PS). Nach der NEFZ-Norm für Plug-in-Hybridfahrzeuge beschränkt sich der  Verbrauch des A3 Sportback e-tron auf 1,5 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer und eine CO2-Emission von 35 Gramm pro Kilometer. Im rein elektrischen Betrieb liegt seine Reichweite bei 50 Kilometern, kombiniert  beträgt sie sogar mehr als 900 Kilometer. Der Audi A3 Sportback e-tron ist in Deutschland ab 37.900 Euro erhältlich. Audi bietet zudem attraktive Leasingkonditionen: 319 Euro im Monat bei 36 Monaten Laufzeit.

In Deutschland verkaufen 105 ausgewählte e-tron-Händler den Plug-in-Hybrid, europaweit sind es rund 410 Handelsbetriebe. Ihre Mitarbeiter werden speziell für den Verkauf und Service von Elektrofahrzeugen qualifiziert. Zwischen Mitte Juli und Ende August schult Audi dafür rund 2.000 Verkaufs-, Service- und Gebrauchtwagen-mitarbeiter aus ganz Europa in seinem Trainingscenter bei München. Darüber hinaus werden alleine rund 300 deutsche Hochvolttechniker und Serviceberater von Audi ein Techniktraining im Service Training Center Neckarsulm absolvieren.

Jeder e-tron-Händler verfügt künftig über mindestens eine Ladestation, die e-tron-Kunden auch nach dem Autokauf nutzen können. Der Audi A3 Sportback e-tron kann neben der Ladesäule beim Händler und der öffentlichen Ladeinfrastruktur auch zu Hause schnell Strom tanken. Dafür bietet Audi in Deutschland einen individuellen Installationsservice, bei dem ein Techniker die Hauselektrik überprüft, direkt Anpassungen vornehmen kann und das Lade-Dock für sicheres und komfortables Laden montiert.

Um auch während des Ladevorgangs zu Hause konsequente Nachhaltigkeit sicherzustellen, können Kunden in Deutschland auf umweltfreundlichen Strom – so genannte Audi Energie – umsteigen. Mit Audi Energie ist der A3 Sportback e-tron im elektrischen Fahrbe­trieb komplett emissionsfrei unterwegs. Der Strom stammt zu hundert Prozent aus Wasserkraftwerken in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Anlässlich des Marktstarts hat Audi zusätzlich das attraktive „e-tron plus Paket“ geschnürt. Es umfasst in Deutschland unter anderem das Lade-Dock, ein Kabel für öffentliche Ladesäulen, MMI Navigation plus, Audi connect und phone box.

Verbrauchsangaben des genannten Modells

Audi A3 Sportback e-tron:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 1,5
Kraftstoffverbrauch bei reinem Betrieb mit dem Verbrennungsmotor in l/100km: 4,5
CO2-Emission kombiniert in g/km: 35
CO2-Emission bei reinem Betrieb mit dem Verbrennungsmotor: 104

Quelle: Audi-Pressemitteilung vom 31.07.2014

Re: Der Audi A3 Sportback e-tron geht an den Start

Antwort Nr. 1
Das ist sehr interessant. Ich bin auf die ersten Tests gespannt und ob die Technik wirklich schon ausgereift ist. Audi ist eine weltweit angesehene Automarke, die Qualität auf sehr hohen Niveau bietet. Deshalb macht mir das Mut, denn ich verfolge diese Entwicklung mit Begeisterung.
Gut finde ich auch, das auf die Infrastruktur der Ladestationen eingegangen wurde. Wenn die 105 Audianbieter jeweils über solche verfügen, dann ist das schon ok und kann je nach Verkaufzahlen weiter ausgebaut werden.
1,5 Liter auf 100 km wäre ein absoluter Spitzenwert. Hoffentlich bestätigt der sich in der Praxis.
Weiter so Audi!

Re: Der Audi A3 Sportback e-tron geht an den Start

Antwort Nr. 2
Schönes Teil, aber mal wieder viel zu teuer

Re: Der Audi A3 Sportback e-tron geht an den Start

Antwort Nr. 3
Ist das nicht der selbe Motor wie im Golf  :-/


Re: Der Audi A3 Sportback e-tron geht an den Start

Antwort Nr. 5

1,5 Liter auf 100 km wäre ein absoluter Spitzenwert. Hoffentlich bestätigt der sich in der Praxis.
Weiter so Audi!


Das kommt wie bei allen Plugin-Hybriden halt auf das Fahrprofil an, wieviel der Fahrleistung elektrisch erfolgt. Theoretisch sind auch 0,0l/100km drin, aber dann hätte man sich besser ein Elektroauto gekauft.

Grüße

Fabian

Re: Der Audi A3 Sportback e-tron geht an den Start

Antwort Nr. 6

Das kommt wie bei allen Plugin-Hybriden halt auf das Fahrprofil an, wieviel der Fahrleistung elektrisch erfolgt. Theoretisch sind auch 0,0l/100km drin, aber dann hätte man sich besser ein Elektroauto gekauft


Das Fahrprofil ist aber fast immer nicht einheitlich über die Zeit, nicht nur übers Gelände und deshalb sind E-Autos als einziges Auto im Haushalt auch selten (Ausnahmen bitte melden!).

Ich unterscheide mal 4 Grundprofile über längere Zeiten

1. Arbeitswege, Famiilientaxi, Einkaufen, Wochenendausflüge - da geht E-Auto und Plug-in
2. Urlaubsreise mit langen Fahrten - da geht nur Plug-in
3. Geschäftlich mit langen Schnelletappen - da geht nur Plug-in
4. Wochendpendler mit langer Heimfahrt - da geht nur Plug-in.

Deshalb sind E-Autos noch so selten. Bei mir geht es auch nur als Zweitauto / Erstauto - jedenfalls brauch ich noch länger den Verbrenner.

Gruß

Wanderdüne

Re: Der Audi A3 Sportback e-tron geht an den Start

Antwort Nr. 7

Das Fahrprofil ist aber fast immer nicht einheitlich über die Zeit, nicht nur übers Gelände und deshalb sind E-Autos als einziges Auto im Haushalt auch selten (Ausnahmen bitte melden!).


Das ist klar, ich wollte das nur als Darstellung wie wenig Aussagekraft die Normverbrauchsangabe über den späteren Praxisverbrauch haben kann. Ich gehe davon aus, dass beinahe jeder Plugin auch hin und wieder im Hybridmodus bewegt werden wird - sonst wars wirklich ein Fehlkauf.

Grüße

Fabian

Re: Der Audi A3 Sportback e-tron geht an den Start

Antwort Nr. 8

Das Fahrprofil ist aber fast immer nicht einheitlich über die Zeit,


Das ist richtig. Bevor ich Elektroautofahrer wurde, habe ich eine lange Zeit im Hybrid Elektroauto durchgespielt.
Das unrealistischste war, dass ich in dieser theroretischen Testphase noch zur Tanke musste... :-)
Zitat

deshalb sind E-Autos als einziges Auto im Haushalt auch selten (Ausnahmen bitte melden!).


Die sind hier wohl kaum vertreten. Ich kenne viele Elektroautofahrer, die sich nur ein Auto leisten können.
Ich melde mich schon mal hier als einer derjenigen.
Ich hatte anfangs ein einziges Mal einen meiner Oldtimer eingesetzt, weil ich unsicher war.
Der Oldtimer muss allerdings auch mal bewegt werden. Insofern war's sogar OK.
Und ich lehnte es ab bei RWE zu laden. Das ist aber meiner höchst persönlichen politischen Sichtweise geschuldet und nicht auf den Elektroautofahrer an sich zu übertragen.

Das Einsetzen des Verbrenners war aber vom Prinzip her unnötig, wie es sich herausstellte, denn vor Ort war eine Lademöglichkeit und Zeit gab es auch.

Zitat
Ich unterscheide mal 4 Grundprofile über längere Zeiten

1. Arbeitswege, Famiilientaxi, Einkaufen, Wochenendausflüge - da geht E-Auto und Plug-in


Plug-in geht doch immer. Es ist doch was Reichweiten betrifft ein Verbrenner!

Zitat
2. Urlaubsreise mit langen Fahrten - da geht nur Plug-in


Ach? Es wäre sicher besser, wenn erfahrene Elektroautofahrer das beurteilen.
Da gibt es nämlich ganz unterschiedliche Ansichten unter uns E-Piloten.
Der eine fährt selten in Urlaub und ihm macht es nichts aus, Ladehalte einzuplanen.
Der Tesla-Fahrer hat wirklich wenig Sorgen.

Der Dienstwagenheizer allerdings will meist auch in den Urlaub heizen.
Nach meiner Beobachtung auf den Urlaubsautobahnen fahren die meisten Menschen aber nicht
wie Dienstwagenheizer in Urlaub.

Der braucht dann - wenn überhaupt passend für ihn - einen Tesla.
Aber eigentlich kein Elektroauto.


Zitat

3. Geschäftlich mit langen Schnelletappen - da geht nur Plug-in


Das wird ein Diesel-Heizer anders sehen. Ich hör ihn schon. "Wieso soll ich einen teuren, bleischweren, anfälligen E-Antrieb mit rumschleppen?" :-)

Diese Zielgruppe (sie ist verschwindend klein in der Anzahl, aber groß in der Aufmerksamkeit) ist
definitiv die falsche für Elektroautos. Diese Ziegruppe ist m.E. sowieso falsch drauf. Aber das ist ein anderes Thema.


Zitat
4. Wochendpendler mit langer Heimfahrt - da geht nur Plug-in.


Auch das sieht der Diesefahrer wohl anders. Wie groß ist diese Zielgruppe?
Auch auf zu verzichten, würden den Erfolg des Elektroautos in der Überzahl der passenden Fahrprofile kaum einbremsen.

Hier mein Fahrprofil mit dem Elektroauto im letzten halben Jahr:


Zitat


Deshalb sind E-Autos noch so selten.


Das hat noch viele ganz andere Gründe. Vor allem der hohe Einstiegpreis, die mangelhafte Ladeinfrastruktur, die Skepsis der
Autohersteller und ihrer Händler, die fehlenden Angebote der Hersteller, die Subventionen für die konkurrierenden Antriebssysteme, v.a. Diesel, die schlechte Presse.
Das betrifft vor allem Deutschland. Wie heißt es so schön. "Dann findet der Wandel halt ohne Deutschland statt."
Deutschland hat gerade mal 7% am Weltmarkt.

Zitat

Bei mir geht es auch nur als Zweitauto / Erstauto - jedenfalls brauch ich noch länger den Verbrenner.


Das ist ja verständlich, denn abseits von Tesla sind noch sehr viele Kompromisse nötig.
Vor allem bei der Ladeinfrastruktur. Tesla reagiert darauf auf eigene Weise, und auch Chademo ist sehr verbreitet.
Nur halt nicht in Deutschland, dem E-Auto-Anti-Markt. :-)

Insofern lassen sich hier Plug-ins besser integrieren als reine E-Autos. Zumal die Hersteller inzwischen echtes Interesse an Plug-ins haben.
Ein Auto, bei dem der Stromverbrauch zwar in Form von Spritersparnis angerechnet wird, im Gesamtverbrauch aber als Null ausgewiesen wird,
ist eine Einladung für die Hersteller, die sie kaum ausschlagen können. Ein 400 PS Porsche Cayenne verbraucht dann weniger als ein 70 PS smart. Sowas kriegt nur die lobby-gesteuerte Politik hin. Ein Ingenier müsste die Grundgesetze der Physik verbiegen bis sie eine Hufeisenform haben. :-)

Gleichzeitig wird das Elektroauto schlecht geredet und der deutsche Strommix als Maßstab für seine Emission eingesetzt.
So kann man tricksen und seinen Markt beeinflussen.

https://www.youtube.com/watch?v=buV5Sb_z9KE

Grüße
Holger