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Thema: Garagenbrände durch Elektroautos? Vorsicht beim Laden (748-mal gelesen)
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Re: Garagenbrände durch Elektroautos? Vorsicht beim Laden

Antwort Nr. 1
Das hat nichts mit "Vorsicht beim Laden zu tun" sondern damit, vor der Anschaffung eines E-Autos mal seine Elektroinstallation zu überprüfen, ob diese mit den Ladevorgängen des Autos kompatibel ist - also eine Frage des gesunden Menschenverstandes...  ;)

Ohnehin ist es zu empfehlen, vorm Kauf des E-Autos seine Garage auf höhere Stromstärken auszulegen.

Und scheinbar wollte man mit dem Artikel auch mal wieder TESLA in Verruf bringen, oder warum erwähnt man explizit den Namen TESLA im Zusammenhang eines Brandes, wo die Elektroinstallation ursächlich war?

Re: Garagenbrände durch Elektroautos? Vorsicht beim Laden

Antwort Nr. 2
Tja Focus bei uns auf Arbeit wo ich warten musste auf eine Patienten habe ich auch eine Focus Magazin gelesen und musste kopfschüttelnd wo es um Windkraftanalgen ging wo doch angeblich so viele Vögel sterben ect.

Selbst wenn man Wikipedia zitiert die ja auch nicht von Menschen als Glaubwürdigkeit angenommen wird (trotz das es einer der meisten Seiten ist die in Deutschland aufgerufen wird täglich) und Leute mehr Focus und Bild glauben (Also Springer und Bärtsmann Verlag.
Selbst dort wird gesezti das die Vögel nicht so viel sterben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Windenergieanlage#Vogel-_und_Fledermausschlag


Und ja glaube jedes Seriöse Autohaus gibt das als Tipp und Rat an sein Stromanschluss s zu prüfen, viel Autohäuser wie Nissan wollen ja auch eigenen Ladestationen verkaufen gleich mit und wollen auch dran verdienen. Also kann so ein Brand nur entstehen bei Leuten die sich bei einer Hinterhofhändler so ein Auto kaufen, vielleicht sind es nicht Autos Marke Eigenbau oder so was.

Re: Garagenbrände durch Elektroautos? Vorsicht beim Laden

Antwort Nr. 3
Das verheimlichte Problem: LiON Akkumulatoren sind langsam explodierende Sprengkörper.

Das Batterieautos in Brand geraten, sofern die Zahl dieser zukünftig steigen wird, wird bald zur täglichen Normalität gehören. Die Gründe hierfür liegen in der verwendeten Materialpaarung. Lithium, wir kennen aus dem Chemieunterricht den „Natrium in Wasser“ Versuch, ist hier noch etwas reaktionsfreudiger.

Lithium Batterien sind extrem empfindlich gegenüber unsachgemäßer Behandlung. Das schlimmste hierbei ist die Überladung der Batterie, zum Beispiel durch einen Fehler in der Ladeelektronik. Dann laufen nicht mehr umkehrbare chemische Prozesse ab, die im schlimmsten Fall sogar reines Wasserstoffgas erzeugen. Sammelt sich dieses in einem geschlossenen Raum, so kann dies zur Knallgasexplosion führen. In naher Zukunft wird man die Autos nicht mehr in Garagen oder Parkhäusern aufladen dürfen, vielleicht noch nicht einmal parken …

Warum eigentlich „langsam explodierende Sprengkörper“. Beginnt der LiON Akkumulator durch eine Fehlbehandlung intern zu oxidieren (vergleichbar mit „schwelen“), dann kann dieser Prozess nicht mehr gestoppt werden. Der Vergleich mit einer brennenden Lunte an einer TNT Stange zwängt sich geradezu auf. Wurde der Prozess erst einmal gestartet, so hilft nur noch eines: Kontrolliert abbrennen lassen.

Re: Garagenbrände durch Elektroautos? Vorsicht beim Laden

Antwort Nr. 4
Das meiste ist eher durch Überlastung der Leitung und der Ladegeräte geschuldet ;) Den wenn man 3,6 KW an einer 220 Volt 8A leitung das Elektroauto ladet oder  oder ist es klar das da was sich erwärmt ;)

Oder explodieren jede Woche zwei Smartphones allein In Deutschland bei Millionen Stück die in Umlauf sind ;)

Re: Garagenbrände durch Elektroautos? Vorsicht beim Laden

Antwort Nr. 5
@Tekpoint, Danke für Deinen berechtigten Einwand mit dem Handyakkumulatoren.

Die Probleme mit einer Hausinstallation werden immer dann offensichtlich, wenn mehr als der übliche Strom über die Leitungen und „die größten Schachstellen“ (Steck- und Schraubverbindungen) geleitet wird. Fast alle Brände entstehen eben an diesen Verbindungsstellen und nicht in den Leitungen.

3,6kW kann man nicht über einen 10A Sicherungsautomaten „ziehen“, weil dieser innerhalb einer vorgeschriebenen Zeit (EN-Normen/IEC-Normen) thermisch auslösen muss. Wenn natürlich die Hausinstallation defekt ist …

Das Problem ist noch viel größer: Ist die Hausinstallation tatsächlich nicht in Ordnung (z.B Fehlerstromschalter/Erdung), so besteht bei einem Fehler im Ladesystem, sogar am Pkw die Gefahr eines tödlichen Stromschlags. Wer einen Pkw am Hausnetz laden möchte, sollte unbedingt vorher einen E-Ceck durchführen lassen und das besonders wichtig bei älteren Installationen.

Das Problem der LiON Akkumulatoren darf auf keinen Fall herunter gespielt werden und ist selbst für kleinst-Akkumulatoren immer noch akut: http://help.orf.at/stories/1714041/. Fast immer liegt das Problem in der Handhabung – trotzdem gibt es immer ein technisches Restrisiko, welches im Fall von Kfz-Antriebsbatterien verehrende Folgen haben kann: http://www.automobil-produktion.de/2012/05/toedlicher-crash-mit-elektroauto-in-china/

Grüße, Sven