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Thema: OEM hat sich auf Schnellladekonzept geeinigt (776-mal gelesen)
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OEM hat sich auf Schnellladekonzept geeinigt

Hab grade diesen Artikel entdeckt.
http://www.automobil-industrie.vogel.de/elektronik/articles/362950
Leider waren die Hersteller welche schon E- und Plug-in-Fahrzeuge anbieten in ihrer Modellpalette nicht mit dabei.
Zitat
Die European Automobile Manufacturers Association (ACEA) hat das Combined Charging System ab 2017 als einheitliche AC/DC-Ladeschnittstelle für alle neuen Fahrzeugtypen in Europa ausgewählt.

Nun müssten "nur" noch genügend Stromtankstellen errichtet werden und das ganze Konzept wird wesentlich attraktiver für alle.
Gruß Lutz

Re: OEM hat sich auf Schnellladekonzept geeinigt

Antwort Nr. 1
Dann können 2017 endlich alle bis dahin angekündigten E-Auto-Studien der Hersteller Audi, BMW, Chrysler, Daimler, Ford, General Motors, Porsche und Volkswagen mit einem Stecker (das kann man wörtlich nehmen, da es so viel Gerangel nicht geben dürfte) geladen werden - dumm für alle, die es sich schon jetzt (oder früher) erdreisteten einen real käuflichen, japanischen E-Wagen zu kaufen.

Re: OEM hat sich auf Schnellladekonzept geeinigt

Antwort Nr. 2
Ich schätze mal das wird sich nochmals geändert mir mehr Hestellern und vielleicht Adapter geben ect.

Außerdem in Zukunft werden weniger Leute auch wieder Ihre Autos beim jeden Parken laden. Wenn wir dann 300km und mehr fahren können.

Ich tanke doch auch nicht jeden Tag.

Re: OEM hat sich auf Schnellladekonzept geeinigt

Antwort Nr. 3
Ich wollte auf etwas Anderes hinaus:

Warum legen Hersteller, welche noch kein einziges Elektroauto auf dem Markt haben den Ladestandart fest, welcher dann noch nicht einmal kompatibel mit denen jener Hersteller ist, die bereits E-Autos auf dem Markt haben?

Re: OEM hat sich auf Schnellladekonzept geeinigt

Antwort Nr. 4
Die wollen bestimmt eine eigenen Markt sichern, den es aber von deren Seite noch nicht gibt^^
Abwarten was passieren wird :)

Re: OEM hat sich auf Schnellladekonzept geeinigt

Antwort Nr. 5
Das Ladekonzept in dem Link wird wohl von der SAE genormt, einer internationalen Vereinigung von Automobilingenieuren.
Der Stecker ist von Phönix.
Das andere Ladekonzept wird von der IEC genormt, sprich einem internationalen Elektrotechnik-Normen-Gremium (Elektroingenieure).
Der Stecker ist von Menneckes.
Da prallen anscheinend zwei Konkurrenten, deren Normungsversuche, und die Kfz- und Elektro-Normen aufeinander.
Das Ladekonzept der Japaner (Chademo mit Yakuzi-Stecker) gibt es auch noch.
Das meiste bezieht sich wohl auf den Stecker am Auto, was an der anderen Seite ist, spielt ja auch noch eine Rolle (230V Schuko, 230V CEE, 400V IEC für 16A oder 32 A oder...). Und wieviel Strom das Ladegerät vom Auto überhaupt ziehen kann oder will (max. knapp 16 A beim i-MIEV).
Wenn man dann noch schaut, wieviel Ladenetzwerke es gibt, bei denen sich der "Tankwillige" separat anmelden muß, Schlüssel und Karten holen, Gebühren bezahlen...
Nur so als Beispiele Lemnet, Park&Charge, Drehstromkiste, RWE, E-On, Vattenfall, ADAC, Stadtwerke, lokale Netzwerke, Elektrohighway von Tesla usw.
Interessant auch Einträge im Leaf-Forum. Viele Elektrosäulen sind im Navi fehlerhaft hinterlegt (alte, nicht komplette Daten von Lemnet falsch übernommen usw.), der Stecker paßt nicht, Säulen defekt, zugeparkt, oder man müsste erst den Zugang beantragen uvm.
Ich habe heute mal in den Elektroautoforen und nach gestöbert. Da kommt man in den Wald...