Allgemeines rund ums Auto => Allgemein => Thema gestartet von: MGLX am 10. April 2018, 09:01
Titel: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: MGLX am 10. April 2018, 09:01
Aus gegebenem Anlass (heute entscheiden die Gerichte über die künftige Zulassung) starte ich hier einfach mal eine Diskussion über Benutzung von Dashcams in Fahrzeugen zur Aufklärung von Unfällen und Straftaten.
Bisher sah die Situation so aus, dass die meisten Richter das Recht des Individuums auf Datenschutz höher als die Aufklärung bewerteten.
Nehmen wir mal Russland als Beispiel: Da fährt fast jeder mit den Dingern rum und ja, davon findet sich viel auf Youtube wieder, aber dort gab es viele Versicherungsbetrüge und letztendlich bin ich der Meinung, dass eine Dashcam hier auch evtl. eine kleine Abschreckung für Verkehrssünder darstellen könnte.
Natürlich wird es auch einige Leute geben, die eine Welle an Kleinigkeiten zur Anzeige bringen werden, die am Ende unser Rechtssystem überbelasten, aber im Grunde finde ich, ist eine akkurate Aufklärung essentiell für unser Rechtssystem ist und eine Dashcam hält vielleicht auch den ein oder anderen davon ab, sich wie ein Asi auf täglicher Basis zu verhalten.
Nachdem meine Schwester Opfer von Versicherungsbetrug geworden ist, bin ich auch davon überzeugt, dass eine Dashcam sinnvoll ist.
Wie steht ihr dazu?
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: Jorin am 10. April 2018, 09:06
Wenn es beim Prius 4 nicht so schwierig wäre, sie unterzubringen, würde ich bereits mit einer rum fahren. Ist ja nicht so, dass ich damit Frauen unter den Rock gucken kann und das bei Youtube hochladen kann (sorry für das sexistische Beispiel, aber es verdeutlicht, dass vor Dashcams nur der Angst haben muss, der sich daneben benimmt).
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Beitrag von: Mad55 am 10. April 2018, 09:14
Das Auto ist doch schon voll von Kameras, schön wäre, wenn das bereits in Fahrzeug direkt integriert wäre und man nicht eine Dashcam zukaufen müsste.
Ich finde Dashcams sinnvoll zur Aufklärung von Unfallhergängen und auch um Fälle wie schwere Nötigung belegen zu können. Würde unsere Straßen mittelfristig deutlich sicherer machen.
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Beitrag von: Jorin am 10. April 2018, 09:17
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: Francek am 10. April 2018, 09:43
Nun ja, unter den Rock gucken kann man nicht, aber die Kamera schaut regelmäßig in die Privatsphäre unbeteiligter Dritter. Das klassische Beispiel ist der kollaterale Blick ins Wohnzimmer beim Einparken. Für fest installierte Kameras ist das verboten. Bei bewegten Kameras hier liberaler zu sein wäre nur dann gefertigt, wenn diesem Verlust an Privatsphäre ein überwältigender Gewinn an Aufklärungshäufigkeit gegenüber stünde. Ich fürchte, die Relation stimmt hier nicht.
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Beitrag von: MGLX am 10. April 2018, 09:47
Ist dieses Argument zu Zeiten von Smartphones mit Kameras, die mittlerweile jeder hat, wirklich noch relevant?
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Beitrag von: Jorin am 10. April 2018, 09:48
Zumal die Dashcam in der Regel nur puffert und nicht jede Fahrt vollumfänglich speichert, um sie ebenso vollumfänglich auf Youtube zu veröffentlichen.
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Beitrag von: Francek am 10. April 2018, 11:07
Nun ja, eine Smartphonekamera muss i.d.R. explizit gestartet werden, womit der Eigener im Zweifel bewusst einen Bruch der Privatsphäre anderer veranlasst. Das ist durchaus etwas anderes als anlasslose Überwachung. Spannend und sicher kontrovers ist allerdings die Einordnung von Systemen, bei denen man quasi a Posteriori den Auslöser drückt, die also extrem zeitnah löschen wenn nicht explizit daran gehindert. Prinzipiell empfinde ich das als eine technisch elegante Variation der expliziten Auslösung. Ich finde das allerdings insofern eine schwierige Grauzone, als Nutzer sich im Zweifel natürlich für das Speichern entscheiden werden - selbst wenn die Erwartung der Sicherung nützlicher Information sehr gering sein mag.
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Beitrag von: MGLX am 10. April 2018, 11:19
Wäre es denn in Ordnung, wenn jedes Auto eine Blackbox hätte, die verschlüsselt ist und nur im Falle eines Unfalls ausgelesen werden kann/darf?
Das geht natürlich etwas am Urteil vorbei, wonach sich bei einer Erlaubnis jeder selbst drum kümmern muss oder darf.
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Beitrag von: Mad55 am 10. April 2018, 11:59
Also rechtlich ist es doch schon jetzt so: Aufnehmen darfst du bei der Fahrt, nur veröffentlichen nicht so ohne weiteres. Schwieriger wird es, wenn das Auto steht und die Überwachung da weiterläuft.
Die große rechtliche Frage ist doch nur, ob eine Dashcam-Aufnahme für Gerichte zwingend als Beweis gilt. Bisher hat das jedes Gericht im Rahmen der freien Beweiswürdigung selber entschieden. Hier sehe ich aber, als rechtlicher Laie, bei der Güterabwägung die Vorteile der Dashcam schwerer wiegen, denn dem potentiellen Datenschutzverstoß.
Was aber weiterhin auf gar keinen Fall geht ist, dass das Video bei Youtube hochgeladen wird und einzelne Personen darauf ohne ihre Einwilligung identifizierbar sind.
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Beitrag von: Francek am 10. April 2018, 13:00
Nein, das Problem heißt nicht Veröffentichung bspw. auf YouTube, sondern anlasslose Überwachung. Wenn sie nicht verboten wäre, dann hätten die Gerichte überhaupt kein Problem mit der Würdigung der -i.d.R. ja nicht aus YouTube stammenden- Videos als Beweismittel. Das Problem ist ja gerade, dass das potentielle Beweismittel rechtswidrig gewonnen wurden. Und damit fängt das Abwägungsproblem an, welches mal so und mal anders entschieden wird. Wenn das Aufnehmen für den Eigenbedarf erlaubt wäre, dann hätte bereits jetzt kein Richter ein Problem. Aber Aufnahmen im öffentlichen Raum unterliegen bislang glücklicherweise engen Grenzen. Und diese zu öffnen erfordert durchaus eine sehr genaue Einzelfallabwägung; der Schritt zu missbräuchlicher Überwachung ist in Anbetracht moderner Erkennungstechnologien selbst bei Löschung des eigentlichen Videos bisweilen nicht weit. Man überlege die Möglichkeit zur Auswertung entsprechender Datenspuren.
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Beitrag von: MGLX am 10. April 2018, 13:13
In Anbetracht, dass fast jeder seine Bilder im Social Media irgendeiner Firma anvertraut, kommt mir das Pochen auf Datenschutz im öffentlichen Ruam irgendwie wie verblendet vor.
Die Leute haben kein Problem irgendwo Fotos zu schießen, Videos zu drehen, Selfies und Nudepics über Whatsapp zu verschicken, aber wehe einer filmt beim Fahren. Zum Glück wird schon gegen filmenede Gaffer vorgegangen. Das sind oft die gleichen, die sowas nicht wollen.
Glaube eher die Leute fühlen sich mit schlechtem Gewissen mit der Hand in der Keksdose erwischt.
Das trifft natürlich nicht auf jeden zu und ich bin normalerweise auch für Datenschutz, aber Verkehrsrecht und Schuldfrage ist jedesmal ein Krampf. Ich kenne zig Leute, die durch Fehlentscheide Geld verloren haben und dann regt sich Widerstand weil man temporär auf nem Datenspeicher ansatzweise erkennbar ist, wo man bei Google längst gläsern ist.
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Beitrag von: happyyaris am 10. April 2018, 15:20
Das klassische Beispiel ist der kollaterale Blick ins Wohnzimmer beim Einparken. Für fest installierte Kameras ist das verboten.
Dagegen gibt es Gardinen. Ich darf ja auch mit Videokamera herumlaufen und Filmen, wenn es mir Spaß macht. Solange ich das nicht veröffentliche.
Ich hätte mir schon lange eine Dashcam installiert, wenn ich nicht den Aufwand des Markenvergleichs und anschließender Installation (Dauerplus, kein Dauerplus, Auswirkungen auf Batterie, etc) fürchten würde. Ich suche eine Dashcam, die bei Erschütterung des Autos die Sekunden vor und nach der Erschütterung aufzeichnet. Es gibt leider zu viele, die beim Parken ein Auto beschädigen und dann Unfallflucht begehen. War auch schon Opfer. Wird leider zu oft als Kavaliersdelikt angesehen. Wenn jeder davon ausgehen müßte, dass so etwas aufgezeichnet wird, würde sich mancher anders verhalten.....
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Beitrag von: hungryeinstein am 10. April 2018, 16:23
Stimmt, die würden dann noch Deine Scheibe einschlagen und die Cam klauen. :'(
Letztlich geht es bei dem ganzen Theater doch nur um Eines. Wer die Datenhoheit haben soll.
Und das ist ganz sicher nicht der gemeine Bürger.
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Beitrag von: bgl-tom am 10. April 2018, 16:41
Seit ein paar Jahren habe ich eine Dashcam, die bei meinem Unfall im Januar leider im falschen Auto hing. Seit ein paar Tagen danach habe ich auch im Yaris eine hängen. Es ist traurig, dass man dies heute braucht - mir wäre es ohne auch lieber.
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Beitrag von: happyyaris am 10. April 2018, 16:48
Glaube nicht, dass die Scheiben einschlagen, zumal das bei neueren Autos nicht so einfach ist, weil auch die Seitenscheiben höherwertiger Autos wie beim Primus 4 aus Verbundglas sind. Viel Spass beim Scheibe einschlagen...
Viel Spass allerdings, wenn man im Wasser aus dem Auto will....
Datenschutz wird in DE zu häufig instrumentalisiert, um Dinge zu verbieten. Mit der Argumentation kann man dann auch Teslas verbieten, die potentiell auch alles aufzeichnen, weil sonst der Autopilot nicht funktionieren kann.
Die gleichen Leute, die Datenhoheit haben wollen, laufen in der Praxis häufig mit einem Handy herum. Muss nicht mal ein Smartphone sein, da die Mobilfunkprovider ziemlich genau wissen, wo sich jemand befindet... Bei einem Android oder Apple Smartphone wissen noch mehr wann wer wo ist.
Wie will man heutzutage feststellen, ob die eingebaute Kamera der Assistenzsysteme auch Dashcam-Funktionalität hat....
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Beitrag von: Knauser am 10. April 2018, 18:35
Ich bin dafür, hätte man damit etwas Rechtssicherheit, ich würde mir vor allem hinten eine einbauen. Das Risiko eines Auffahrunfalls ist aus meinen knapp 50.000 km Erfahrung (die Jahre davor kann man da gar nicht mit zählen) ist hier am größten. Der Yaris P1, der 1. Dacia Sandero Stepway meiner Eltern. Sie wurden alle durch zu geringen Sicherheitsabstand zum Totalschaden.
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Beitrag von: Old Rolf am 10. April 2018, 18:51
Moin,
na klar bin ich dafür !
Habe in meinem Yaris 2014 jetzt die 2. Cam drin.
Die erste hing noch unterm Spiegel und die Cam sowie das Kabel waren zu sehen und störend.
Die jetzige ist hinterm Spiegel, zum größten Teil hinter dem Siebdruckfeld. Das Kabel sauber verlegt.
Wer das nicht weiss sieht die nicht und hält das für einen Regensensor oder sonst was.
Die Cam schaltet sich automatisch ein und aus.
Ungewöhnliche Ereignisse werden auf meinem Rechner protokolliert, natürlich nicht veröffentlicht.
Ich möchte das Ding nicht mehr missen.
Gruß Old Rolf
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Beitrag von: happyyaris am 10. April 2018, 19:05
Interessant. Welche Dashcam ist das?
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Beitrag von: Mad55 am 10. April 2018, 20:35
Aus gegebenem Anlass (heute entscheiden die Gerichte über die künftige Zulassung) starte ich hier einfach mal eine Diskussion über Benutzung von Dashcams in Fahrzeugen zur Aufklärung von Unfällen und Straftaten.
Nach der Tagesschau gestern Abend habe ich aber nicht den Eindruck, dass dieses Urteil auf Dashcams übertragbar ist!
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Beitrag von: Kueppy am 11. April 2018, 10:52
Ich habe die Viofo A119 Falls Ihr in der Richtung tätig werdet, nicht die A119 S nehmen, sondern nur ohne S.
Warum nicht die S? Ich finde die macht die besseren Bilder: https://www.youtube.com/watch?v=52c533ALfME
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Beitrag von: Niederrheiner2 am 15. Mai 2018, 12:08
Jetzt müsste nur noch jemand "Power over WLAN or Bluetooth" entwickeln! ;D
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Beitrag von: Bert B. am 15. Mai 2018, 14:12
Mattes, besser noch 2....eine nach vorn, eine nach hinten aufnehmend.
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Beitrag von: MGLX am 15. Mai 2018, 14:52
Ich dachte an 360° :icon_quadrat:
;D
Habe mich mit den Dingern noch gar nicht beschäftigt. Mal sehen.
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Beitrag von: Bert B. am 15. Mai 2018, 15:39
so Google-mäßig auf dem Dach? Google rüstet Street-View-Kameras auf | heise online (https://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-ruestet-Street-View-Kameras-auf-3823948.html) ;D
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Beitrag von: ellert_de am 15. Mai 2018, 18:02
Wie ist das? Braucht man dann einen Warnhinweis im Heckfenster: "Bitte Vorsicht beim Überholen. Sie werden gefilmt." Ähnlich wie: "Dieser Schalterraum wird videoüberwacht."
Gruß Helmut
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Beitrag von: Niederrheiner2 am 15. Mai 2018, 18:24
Du wirst weiterhin nicht "anlasslos" filmen dürfen, daher wäre der Hinweis eher "sträflich"! Der Schalterraum ist Privatgrund und es bleibt Dir nach lesen dieses Hinweises überlassen ob Du ihn betrittst oder nicht.
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Beitrag von: Old Rolf am 15. Mai 2018, 20:52
Moin,
hier noch mal zwei Fotos meiner Montage:
[attach=1]
[attachimg=2]
Extra mit meiner alten Kamera gemacht um die Bildgröße klein zu halten.
Mit besten Grüssen
Old Rolf
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Beitrag von: Stephan am 16. Mai 2018, 06:40
Du wirst weiterhin nicht "anlasslos" filmen dürfen, daher wäre der Hinweis eher "sträflich"! (...)
die Frage hier ist doch, was "anlasslos" ist? Sind Urlaubs- oder Freizeitvideos "anlasslos"? Zu letzterem würde ich nämlich die ganzen Onboard-Videos zählen, die viele für ihren privaten Gebrauch erstellen, und sei es auch nur, um den täglichen Wahnsinn auf der Straße mal für die Familienmitglieder festzuhalten, die daran nicht teilnehmen konnten; ähnlich einem Urlaubsfilm oder dem Festhalten einer Runde auf dem Nürburgring per Dash-Cam... oder, um mal @Knauser ´s Bilderstrecke seiner Haus- und Hofstrecke als Beispiel zu nehmen: diese Bilder hätte er ebenfalls einem Video entnehmen können ;) Edit: noch ein anderes Beispiel und passend zum Forum: sind die Praxisvideos zur Demonstration der Funktionsweise des Hybrid Assistenten nebst Rundfahrt "anlasslos"? Das Hauptmerkmal bei den Videos liegt in der technischen Anzeige des HA sowie des dazugehörigen Fahrprofils, das meistens in den Videos gezeigt wird; der Verkehr drumherum ist schmückendes Beiwerk; also so ähnlich, als wenn ich auf dem Markusplatz in Venedig ein Panoramafoto schieße... damit dürfte das unter §23 des Kunsturhebergesetzes fallen § 23 KunstUrhG - Einzelnorm (https://www.gesetze-im-internet.de/kunsturhg/__23.html)
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Beitrag von: Niederrheiner2 am 17. Mai 2018, 10:35
Das sich da keiner festlegen will siehst Du ja auch an dem Urteil! "Anlasslos" ist sicherlich "Zündung an = Kamera an und Zündung aus = Kamera aus" Beim "Knauser-Beispiel" würde es sich wohl um eine Dokumentation (Anlass) handeln, bei der die anderen Verkehrsteilnehmer "Beiwerk" wären. Wäre das nicht so, gäbe es ja auch keine Möglichkeit mehr im "öffentlichen Raum" zu fotografieren.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: Stilgar am 17. Mai 2018, 11:17
[...]und sei es auch nur, um den täglichen Wahnsinn auf der Straße mal für[...]
Habe ich so gemacht. Für Knauser. Um ihm mal zu Zeigen wie es aussieht wenn man in Frankfurt an einem Tag mehr Fahrzeuge auf dem Arbeitsweg sieht, als er im ganzen Jahr in Meck-Pomm... ;D (No offense!)
Dieses Video ist zwar bei YouTube hochgeladen aber nicht gelistet. Es kann also nur von denen gesehen werden, die den Link von mir bekommen. Das ist Knauser. Sonst niemand. Von meinem Verständniss her ist das als 'Privat' einzustufen. Oder sehe ich das etwa falsch, wenn ich davon ausgehe, das die Verletzungen gegen das Urteil nur zutreffen wenn es ohne Kontrolle, öffentlich und/oder einem größeren, nicht näher spezifizierbaren, Personenkreis zur Verfügung gestellt wird? Also z.B. den Link hier im Forum veröffentlichen.
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Beitrag von: Francek am 17. Mai 2018, 13:11
Für anlassloses Filmen ist es egal, ob das privat geschieht oder du es veröffentlichst. Es bleibt selbst dann verboten, wenn nur du selbst es dir ansiehst, ja sogar dann, wenn es niemand sich jemals ansieht - dass prinzipiell die Möglichkeit späteren Ansehens besteht, reicht offensichtlich zur Verletzung der Privatsphäre. Die allgemeine Dokumentation des "Wahnsinns" auf den Straßen kann ggf. ein Anlass sein, insbes. wenn hier die allgemeine, nicht personengebundene Dokumentation klar im Vordergrund steht. Allerdings reicht die Freigabe von Aufnahmen zu Dokumentationszwecken eben auch nur exakt so weit, wie für den dokumentarischen Zweck erforderlich. Meinem Rechtsverständnis zufolge wäre es bspw. unerlaubt, eine Kamera stundenlang mitlaufen zu lassen in der Hoffnung, dass zwischendrin mal ein paar zehner Sekunden lang für den Dokumentationszweck relevante Handlungen vor die Linse geraten.
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Beitrag von: Stilgar am 17. Mai 2018, 13:23
Na toll. Dann sind also alle Super8 Aufnahmen von Passfahrten in Österreich die mein Vater in den 70er mit Stativ durch die Windschutzscheibe gefilmt hat illegal.
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Beitrag von: Niederrheiner2 am 17. Mai 2018, 13:30
Das wäre für mich eine "Reise-Dokumentation"! Allerdings hatte wohl Legislative und Judikative zu dieser Zeit noch andere "Sorgen" und weniger "Langeweile"!
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Beitrag von: Stephan am 17. Mai 2018, 13:42
es scheint wohl Bedarf an der Definition von "anlasslos" zu geben :-D
(...) eine Kamera stundenlang mitlaufen zu lassen in der Hoffnung, dass zwischendrin mal ein paar zehner Sekunden lang für den Dokumentationszweck relevante Handlungen vor die Linse geraten.
Dokumentarfilme, zugegebenermaßen eher die aus dem Tierbereich - entstehen meist mit exakt dieser Technik ;)
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Beitrag von: Francek am 17. Mai 2018, 13:52
@Stilgar Gegeben Preis und lediglich gut dreiminütige Laufzeit einer Super-8-Kassette wird dein Vater vmtl. ziemlich anlassbezogen gefilmt haben, nämlich genau an den s.E. dokumentationswürdigen Stellen der Passfahrt.
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Beitrag von: Stilgar am 17. Mai 2018, 15:14
Hat er. Da kamen in 3 Wochen Urlaub ca. 120 - 150m Film zusammen. (15m ~3 Minuten) Aber über 20 Jahre ist da genug Material zusammengekommen. Später dann auf Video8, dann auf SD. Nun hat sich das erledigt mit demn in Urlaub fahren und Filmen. Er ist 84.
Aber mal nebenbei. Ich schue mir die Aufnahmen immer wieder gerne an. Z.B. Großglockner. Die Straße noch nicht ausgebaut und keine Leitplanken. Nur Begrenzungssteine. Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Das gleiche auf Paß Thurn, Grödner Joch, Sella und Pordoi... Alles so um die Jahre 72 - 76... Heute ist das schon wieder Zeitgeschichte.
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Beitrag von: Bert B. am 17. Mai 2018, 18:59
@Francek@Stilgar wieso ist das Filmen anlasslos, wenn man filmt, um sich zB später immer wieder prima über das gefilme aufrgen zu wollen? ;) und wenn ich privat filme oder fotrgrafiere, zB beim Spazieren durch eine fremde Stadt, und es kommen zufällig Leute mit auf den Film, ist das weder anlasslos noch verboten. Immerhin mache ich das dann als Urlaubserinnerung. wenn das anders wäre, müsste man sofort und überall allen Menschen, die Fotos machen, das Gerät wegnehmen.
DAS ist sicher nicht so gewollt und wird auch nicht passieren
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Beitrag von: Mad55 am 17. Mai 2018, 20:02
Eine komplette Fahrt zu filmen, auch wenn man später nur die "Highlights" rausschneidet, ist ein Anlass. Sofern eben die Aufnahme eben für genau diesen Zweck gestartet wurde.
Anlasslos wäre eine 24/7-Videoüberwachung des Fahrzeugs, weil ja jemand es beschädigen könnte. Wurde das Fahrzeug bereits im Vorfeld wiederholt beschädigt, wäre es wieder anlassbezogen. Soweit meine laienhafte Meinung.
Wie immer gilt bei allem: Wo kein Kläger, da kein Richter. Wenn man also seine Dashcam anwirft, um im Schadensfall einen Beweis der eigenen Unschuld zu haben, dann ist es jetzt höchstrichterlich geklärt, dass diese Aufnahmen Beweiskraft haben.
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Beitrag von: Knauser am 18. Mai 2018, 03:15
Eilmeldung: BGH-Urteil: Dashcam-Videos als Beweismittel vor Gericht zulässig... (http://www.tagesschau.de/eilmeldung/eilmeldung-3701.html)
Wenn ich das hier richtig verstanden habe, sind Dashcams also erlaubt?
Habe mich dazu auch belesen. :icon_buch: Kennzeichen, Menschen kann man verpixeln. YouTube bietet dazu sogar Werkzeuge an, die das ganze automatisieren. In der Stadt wie @Stilgar vielen Dank noch einmal. Ist das bestimmt schwierig.
Dank @Niederrheiner2 bin ich unter die Filmleute gegangen (ist das schwer, wenn man etwas Anspruch hat, Ergebnis dauert deswegen noch. Funktioniert aber :applaus: auch im Auto :-X ). Aber, bis auf Gesichter, Kennzeichen habe ich nichts gefunden :icon_nixweiss: was man vor einem veröffentlichen verpixeln muss. Sind ja keine Aufnahmen wie in Google Streetview. :–/
Habt ihr euch angeguckt, mit welchen Details verschiedene Dashcams aufnehmen? Ich habe nur mein iPhone als Aufnahmegerät, gestern habe ich das 1.x am iMac die Bilder mit Tastatur durch geguckt. Aufnahmequalität war 720p mit 30 fps. Kennzeichen kann man mit etwas Glück beim vorbei fahren entziffern. Keine Ahnung wie gut das so eine Dashcam macht.
Was ich noch sagen kann, mein Vater hat so ein Ding schon Jahre im Auto. Und hinten ist ihm einer rein gebrummt. Auto Totalschaden. Ist schon etwas her. Trotzdem ich bräuchte davon 2 Stück. Eine hinten und eine vorn.
Bin ich froh, dass ich durch Schleichwege und Uhrzeiten mit wenig Verkehr, mein Risiko senken kann. Was nützt mir eine Dashcam, Unfall vermeiden, nützt mir mehr. Möchte nicht mit vielen von euch tauschen :icon_no_sad: Bei @Stilgar seinem Verkehr, hätte ich das Auto abgeschafft und wäre Bus und Bahn gefahren!
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Beitrag von: bakerman23 am 18. Mai 2018, 08:34
Bei Google sind teilweise sogar komplette Grundstücke verpixelt wenn der Eigentümer das so wollte. Deswegen wäre ich bei der Veröffentlichung in sozialen Netzwerken sehr vorsichtig bei sowas.
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Beitrag von: Niederrheiner2 am 18. Mai 2018, 09:26
Bei Google ist das Problem die Verbindung von Bild- und Geodaten!
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Beitrag von: TecMar am 09. Juni 2019, 16:04
Anbei mal ein neuerer Bericht bzgl. Dashcam, Gericht und Datenschutz.
So erfüllen Dashcams alle Kriterien – inklusive Datenschutz | TechStage (https://www.techstage.de/ratgeber/So-erfuellen-Dashcams-alle-Kriterien-inklusive-Datenschutz-4440275.html)
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Beitrag von: bgl-tom am 09. Juni 2019, 16:34
Danke für den Link. Persönlich habe ich kein Problem mit Billigcams. Ob nun allers perfekts ausgeleuchtet ist, ist doch egal. Wichtig ist, dass man das Verkehrsgeschehen dokumentieren kann, z.B. in meinem (Un)fall hätte ich eine gebraucht, die zeigt, dass das vor mir fahrende Auto erst rechts blinkt, zum (rechts) Abbiegen ansetzt, um dann nach links abzubiegen. Diese Anforderung sollte auch eine 20EUR Cam erfüllen.
Vermutlich ist es wichtiger, ab und an mal die SD-Karten zu ersetzen, weil das nach meiner Erfahrung die Computerteile sind, die am häufigsten kaputt gehen.
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Beitrag von: SolarLisa am 28. Juni 2019, 10:43
Preislich kann man sich schnell mal eine Dashcam zulegen. Die laufenden Kosten sind in Ordnung. Ich würde es abwägen, ob es sich für einen lohnt. Fährt man ein teures/fremdes Auto würde ich es auf jeden Fall empfehlen. Sicher ist sicher.
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Beitrag von: TecMar am 29. März 2020, 08:01
https://youtu.be/wFBrgJIkDwI
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Beitrag von: Niederrheiner2 am 29. März 2020, 12:56
Für mich ist der Datenschutz in der aktuellen Form der "reine Hirnriss"! Hier wurde in vielen Belangen das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Und der hier zitierte "journalistische Belang" heißt doch im Klartext, dass z.B. die Schutzwürdigkeit eines KFZ-Kennzeichens davon abhängt wer es veröffentlicht.
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Beitrag von: bakerman23 am 29. März 2020, 14:22
Die Frage ist ja, warum man sowas veröffentlichen muss.
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Beitrag von: Niederrheiner2 am 29. März 2020, 15:47
Für mich ist die Frage, was an einem KFZ-Kennzeichen, welches ich täglich spazieren fahre, schützenswert ist. Vielleicht sollte man sie abschaffen. :icon_fred_ironie:
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Beitrag von: DerJettaFahrer am 21. April 2020, 01:02
Für mich ist die Frage, was an einem KFZ-Kennzeichen, welches ich täglich spazieren fahre, schützenswert ist. Vielleicht sollte man sie abschaffen. :icon_fred_ironie:
Dass Kennzeichen selbst ist nicht das Problem, sondern der Kontext, in dem das Kennzeichen im Video (die Daten) erhoben werden.
Habe mit meiner Dashcam schon manch einen Rowdy vor der Camera gehabt. Und in zwei Fällen waren es nur noch ca. 5 cm vor einem kleineren oder größeren Blechschaden. Insofern filme ich auch fleißig weiter. Der Kontext (Volltrottel am Steuer) macht also die Daten rund um das Nummernschild sensibel. Und wie wir wissen: ich kann jeden Tag 20 Verkehrsvergehen mit der DashCam aufzeichnen, ich darf sie nicht zur Anzeige bringen. Denn das ist ja bekanntlich Job der Polizei, ich darf also nicht zum selbsternannten HiPo werden.
Es könnte aber auch eine Frage des räumlichen Kontextes sein, in dem sogar ein parkendes Auto gefilmt wird. Man stelle sich vor, einer postet ein Video auf YoutTube in dem mein Fahrzeug mit Kennzeichen einfach nur am Straßenrand parkt. Normal nichts besonderes? Ja, aber was ist denn nun, wenn der Ort, wo mein Auto parkt, den Fahrer möglichweise in Bedrängnis bringt? Z.B. vor einem Bordell oder im Rotlichtviertel?
Dem einen oder anderen Promi dürfte es z.B. gar nicht recht sein, wenn man seinen Porsche auf dem Aldi-Parkplatz ablichtet, obwohl er für Premium-Produkte Werbung macht... usw...
Einer der strittigen Punkte, auch im Video oben benannt, ist die "dauerhafte Aufzeichnung". Der Typ macht wohl Aufzeichnungen, und hebt sie dauerhaft auf (z.B. durch Bloggen auf Youtube)- das darf nun mal nicht sein. Nach meinem Kenntnisstand darf die Aufzeichnung nur wenige Sekunden dauern, bevor sie überschrieben wird. Bei meiner Kamera (vermutlich auch bei vielen anderen) erfolgt die rollierende Löschung jedoch in anderen Zeiträumen, z.B. ca. nach 60-70 Minuten Fahrzeit. Das müsste meiner Meinung nach nicht sein. Eine Aufzeichnung, die nur wenige Sekunden dauert halte ich für zu kurz. Eine Aufzeichnung von 10 Minuten halte ich für sinnvoll weil: 1.) was hilft einem die Aufzeichnung, wenn sie in den Sekunden direkt nach dem Unfall wieder überschrieben wird? 2.) Ich schon manch einen auffälligen Rüpel gesehen habe, der mehrere Minuten fahrauffällig ist, und mehrere Verkehrsteilnehmer in äußrest rücksichtsloser Art nötigte. Wenn man mit dem anschließend in einen Unfall verwickelt ist, mag es den Richter sicherlich schon interessieren, wie der Angeklagte vorher so unterwegs war.
Jetzt kommt bloß nicht auf die Idee und sagt: wegen 1) gibts doch Crash-Detektoren. Ja, die gibt es. Und die sorgen immer wieder dafür, dass irgendwelche Streifen eben gesondert gesichert werden und nicht mehr überschrieben werden. Damit haben wir aber gleichzeitig wieder eine anlasslose dauerhafte Datenspeicherung durchgeführt, also das Gegenteil von dem erreicht, was eigentlich sinnvoll wäre.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: TecMar am 21. April 2020, 04:52
Was man machen könnte wäre eine Speicherkarte die nur so groß ist das zb. 5 min. Aufgezeichnet werden.. Wie lange die Speicherkarte das ewige schreiben löschen allerdings mit macht ist auch wieder so eine Sache.. Habe schon überlegt mir mal eine 500 MB bis 1GB Karte zu bestellen um das zu testen..
Muss aber auch sagen mir ist es mittlerweile egal was rechtens ist und was nicht bzgl. Dashcam... Mein Vater hatte letztens mit dem LKW einen Auffahrunfall wegen Laub ect. Weil eine Person mit ihrem Auto auf einer Geradeaus Spur rechts abbiegen wollte und die Spur fürs abbiegen sich mit einer Busspur geteilt hat.. Also sie ist aprubt stehen geblieben obwohl grün war und die Rechtsabbiege Spur war Rot.. Nur das sie Falsch stand.. Mein Vater hatte trotz Vollbremsung & geschätzten 20 metern keine Chance mehr.. War am ende aber nur Blechschaden.. So und jetzt kommt der Hammer.. Feuerwehr sagte er muss keine Aussage tätigen.. Hat er auch nicht gemacht.. Im Polizeibericht hieß es auf einmal er hätte eine getätigt!.. Da hat der Beamte wohl keinen Bock gehabt noch mehr Bürokratie zu erledigen.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: TecMar am 21. April 2020, 11:49
Also meine 70mai Pro kann nur ab 8GB Karten erkennen.. Alles andere ist zu klein. Heute gabs auch mal ein Firmeware update.. Nun erkennt die Cam sogar wenn das Auto vor einem anfährt und warnt das dass vordere Auto sich bewegt.. Ergo schläft man mal an der Ampel ein ;)....."aufwachen es geht weiter" :D
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: Andi_mit_i am 21. April 2020, 20:47
Ich nehme mit meiner Dashcam auch den Verkehr auf und sehe das rein als Schutz gegenüber unzählige Verkehrsrowdies. Sicher wird das Material in der Kamera einige Zeit abgespeichert, aber wenn nichts war dann wird das über kurz oder lang überschrieben. Ich schau mir das Zeug auch nicht nochmal an, außer es gibt interessante Szene die ich mir anschaue um selber zu lernen ob ich einen Fehler gemacht habe oder nicht. Aber weder veröffentliche ich sowas noch hebe ich groß was auf. Ich habe eh in der Regel keine Lust die Karte rauszuziehen, die unzähligen Kilometer zu sichten und dann wieder die Karte zu verstauen.
Hätte jedes Fahrzeug einen Fahrtenschreiber vorgeschrieben und würde die Verkehrsüberwachung so intensiv stattfinden und die Strafen so empfindlich sein dass sich die Leute weitgehend an die Regeln halte bräuchte man eine Dashcam gar nicht. Aber nachdem das im Autostaat Deutschland nicht durchsetzbar ist wehre ich mich soweit, dass ich zumindest bei einem Unfall die Unschuld beweisen kann.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: DerJettaFahrer am 23. April 2020, 00:05
Hatte auch schon von mehr als einem Fall aus Bekanntenkreisen gehört, die einen Unfall mit dem Freund und Helfer hatten, und dann weder Freund, noch Helfer waren, obwohl der Unfallverursacher klar nicht der Zivilist war. Diese Dinge gehen dann ja meist vor Gericht. Die Gerichte glauben dann in der Regel aber lieber 2 Beamten und "Expterten" als dem Zivilisten.
Hatte selbst mal einen Konflikt mit einer Polizeistreife bekommen, weil mir ein Fehlverhalten unterstellt wurde ("vergessener Schulterblick"), tatsächlich aber die Streife eine mit höherer Strafe bewehrte Verkehrsregel deutlich mißachtete.
Der eine von den Jungs hatte direkt große Klappe und aggressives Auftreten, und der Kollege hat nix gesagt. Einfach nix. Toller Zeuge.
Stellt sich nur die Frage, ob nach einem Unfall mit Freund&Helfer diese nicht einfach auf die Idee kommen, die DashCam zu beschlagnahmen, wo dann leider die Karte auf dem Dienstweg verloren geht. Also, ich würde in diesem Fall des Unfalls auf jeden Fall auf eine zweite Streife bestehen.
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Beitrag von: TecMar am 23. April 2020, 06:43
Das ist soweit ich weiß sogar dienstlich vorgeschrieben das bei einem Unfall mit Polizei eine andere Streife den Unfall aufnehmen muss.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: bakerman23 am 23. April 2020, 19:03
Stellt sich nur die Frage, ob nach einem Unfall mit Freund&Helfer diese nicht einfach auf die Idee kommen, die DashCam zu beschlagnahmen, wo dann leider die Karte auf dem Dienstweg verloren geht. Also, ich würde in diesem Fall des Unfalls auf jeden Fall auf eine zweite Streife bestehen.
Nach einem Unfall würde ich die SD-Karte sofort rausziehen und sicher verwahren. Dann gibt es nichts was beschlagnahmt werden kann. Oder falls es nicht die Polizei ist und der Unfallgegner merkt dass man eine Dashcam hat und versucht im Unfalltrubel die Karte unbemerkt zu klauen damit er nicht als Schuldiger überführt wird.
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Beitrag von: TecMar am 23. April 2020, 20:02
Unfall mit Polizeiauto - Sind die Beamten immer schuldfrei? (https://www.bussgeldkatalog.net/unfall-mit-polizeiauto/)
"Doch was ist, wenn Sie in einen Unfall mit einem Polizeiauto verwickelt wurden. Können die beteiligten Beamten dann selbst den Schadensfall aufnehmen? Aufgrund des zu vermutenden Interessenskonflikts sollten Sie darauf bestehen, dass die Kollegen der beteiligten Polizisten hinzugezogen werden. Diese können dann mit der nötigen Distanz den Unfall mit dem Polizeiauto untersuchen und protokollieren."
Weiter unten stehts.. Ist zwar nicht vorgeschrieben aber sollte so sein.
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Beitrag von: TecMar am 12. Januar 2021, 09:47
bei meiner Xiaomi 70Mai Pro verabschiedet sich anscheind langsam der Akku, Ersatz gibt es wenn nur über Aliexpress ect.. ob ich mir allerdings nochmal eine reinbaue weiß ich nicht... bin zz. etwas zwiegespalten da zum Glück nie etwas passiert ist und man sich überlegt ob man nochmal Geld in eine Dashcam investieren soll.
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Beitrag von: MGLX am 12. Januar 2021, 10:53
Macht der Satz mehr Sinn, wenn man „Dashcam“ durch Wörter wie zum Beispiel „Versicherung“ oder „Verbandskasten“ ersetzt? ;)
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Beitrag von: teilzeitstromer am 12. Januar 2021, 11:27
Bei dem was ich dieses Jahr (ich meine hier wirklich nur die Zeit vom 4.-12.01.2021) so vor und neben meinem Auto schon gesehen habe - und im Moment ist eigentlich verdammt wenig auf den Straßen los, überlege ich gerade doch eine Dashcam zu verbauen. :icon_daumendreh2:
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Beitrag von: MGLX am 12. Januar 2021, 11:42
Ich überlege, eine aufs Fahrrad zu bauen und ich fahre lediglich 5-10km am Tag :D
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Beitrag von: Zauberstein am 12. Januar 2021, 13:12
Bei meinem vorigen Auris TS Hybrid war Mal eine Dame so nett und hat mir den Außenspiegel (Fahrerseite) abgefahren, hatte sogar behauptet ich hätte wegfahren wollen und ich hätte ihr den Spiegel abgefahren! Das ganze ginge dann, Aussage gegen Aussage bei den freundlichen Polizeibeamten, für mich mit einem blauen Auge aus, besser gesagt, dank Teilkasko ohne SB, bin ich auf den Kosten von ca. 250 € sitzen geblieben. Danach habe ich mir eine Dashcam (Aukey) angeschafft. Hatte nur nicht gleich beim Fahrzeug Wechsel zum Prius 4 die Energie die gleich in den P4 einzubauen, das ich aber im Herbst nachgeholt hatte. Dann bin ich bei irgend welchen Ereignissen auf der sicheren Seite. LG Peter ;)
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: bgl-tom am 12. Januar 2021, 15:45
Bei Aussenspiegeln ist das an Engstellen aber wirklich schwierig zu entscheiden, wer die 10cm zu weit mittig war. Ob da eine Dashcam viel weiterhilft, muss sich zeigen.
Auch wenn eine Dashcam dafuer sorgt, dass nichts passiert, ist das Geld gut angelegt.
Ich hatte vor ein paar Monaten den Fall, dass dem Auto vor mir jemand von der Querstrasse reingefahren ist, obwohl wir gruen hatten. Hab der Dame gesagt, dass ich alles auf Dashcam habe. Wenige Stunden spaeter rief die Polizei an und bat mich, die relevanten Videoteile auf ihren Server zu laden. Machte offenbar die Sache einfacher fuer sie.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: Zauberstein am 12. Januar 2021, 16:23
Da aber 2 od. 3 Autos vor ihr unterwegs waren, die mich problemlos passierten und soweit ich mich noch erinnern kann, dachte ich bevor es schepperte, jetzt wird's aber eng! Mit einem Beweis von der Dashcam, hätte man es bestimmt gesehen, oder zumindest könnte die Polizei die voraus fahrenden Fahrzeuge (mit den Kennzeichen) erkennen und vielleicht die Fahrer als Zeugen befragen! ::)
P.S. aber besser eine Dashcam eingebaut und es passiert nichts.
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Beitrag von: Andi_mit_i am 12. Januar 2021, 21:54
Ich hatte vor ein paar Monaten den Fall, dass dem Auto vor mir jemand von der Querstrasse reingefahren ist, obwohl wir gruen hatten. Hab der Dame gesagt, dass ich alles auf Dashcam habe. Wenige Stunden spaeter rief die Polizei an und bat mich, die relevanten Videoteile auf ihren Server zu laden. Machte offenbar die Sache einfacher fuer sie.
Grundsätzlich würde ich an der Unfallstelle die Dashcam gar nicht erwähnen, sondern erst meinen Anwalt geben wenn es notwendig wird.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: Stilgar am 12. Januar 2021, 21:58
Warum sollte er sich einen Anwalt nehmen? Er war doch gar nicht der Geschädigte sondern nur Zeuge.
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Beitrag von: Andi_mit_i am 12. Januar 2021, 23:41
Ups... das habe ich falsch gelesen, dachte ihm ist jemand reingefahren.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: Bodo am 17. Januar 2021, 16:10
Hatte auch schon von mehr als einem Fall aus Bekanntenkreisen gehört, die einen Unfall mit dem Freund und Helfer hatten, und dann weder Freund, noch Helfer waren, obwohl der Unfallverursacher klar nicht der Zivilist war. Diese Dinge gehen dann ja meist vor Gericht. Die Gerichte glauben dann in der Regel aber lieber 2 Beamten und "Expterten" als dem Zivilisten.
Hatte selbst mal einen Konflikt mit einer Polizeistreife bekommen, weil mir ein Fehlverhalten unterstellt wurde ("vergessener Schulterblick"), tatsächlich aber die Streife eine mit höherer Strafe bewehrte Verkehrsregel deutlich mißachtete.
Der eine von den Jungs hatte direkt große Klappe und aggressives Auftreten, und der Kollege hat nix gesagt. Einfach nix. Toller Zeuge.
Stellt sich nur die Frage, ob nach einem Unfall mit Freund&Helfer diese nicht einfach auf die Idee kommen, die DashCam zu beschlagnahmen, wo dann leider die Karte auf dem Dienstweg verloren geht. Also, ich würde in diesem Fall des Unfalls auf jeden Fall auf eine zweite Streife bestehen.
Ich hatte 1998 auch schon mal das "Vergnügen". Die Beamten hatten das mit der Vorfahrt nicht so genau genommen. Rechtslage war eindeutig, Zeugen gab es zum Glück auch. Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte eines anderen Reviers. Ich hab' dann einen Anwalt engagiert, der den Fall abwickelte. 100% zu Lasten der Staatskasse.
Inzwischen habe ich 2 Kameras im Auto: Vorne für die Zeitgenossen, die nicht wissen, wofür es Spiegel am Auto gibt und auf der BAB kurz den Blinker setzen, um dann mit 92 einen LKW überholen, der 88 fährt. Hinten für die jungen, bärtigen Männer, die absolut kein Verständnis dafür haben, wenn Jemand mit lächerlichen 190 links rumschleicht, statt sich brav bei den LKW einzureihen.
Nutzen musste ich die Aufnahmen im Geltungsbereich des deutschen Rechts zum Glück noch nie. In Thailand (natürlich Mietwagen) hat mir eine Dashcamaufnahme schon mal viel Ärger erspart. Kollision mit einem Moped, welches auf der falschen Straßenseite fuhr.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: TecMar am 30. Januar 2021, 17:36
Habe mir nun da meine jetzige dashcam den Geist aufgegeben hat dieses Modell bestellt. Ich hoffe Mal das es ein aktuelles ist.. kann man leider beim Hersteller nicht sehen welches Modell das neueste ist.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: bakerman23 am 30. Januar 2021, 19:49
Fragen kostet nichts.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: bgl-tom am 30. Januar 2021, 21:56
Meine gute alte Dashcam ist vor Monaten leider abgestuerzt und der Saugnapf zerbroeselt. Es gibt zwar Saugnaepfe beim grossen Fluss, aber ich bekam trotz voriger Nachfrage des Kugeldurchmessers einen falschen. Also neue Dashcam her - diesmal geklebt.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: TecMar am 30. Januar 2021, 22:30
Die 8er Serie scheint die Aktuellste zu sein, unterscheiden sich etwas, die eine hat Wlan, die andere nur einen Parkmodus ect.. habe mich nun für die 826er entschieden diese hat sogar eine OTA Update funktion.
https://www.youtube.com/watch?v=JJ5E6xHVqgw
Hoffe mal das die anderen Cams auch so ein Update bekommen haben wie im Video erklärt wird was sie zulässig macht.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: happyyaris am 31. Januar 2021, 10:55
Hört sich gut an. Bitte berichte doch, wenn Du die 826 im Einsatz hast. Die einzige Amazon-Rezension ist nicht so prickelnd. Wobei es nur um das Display geht. Dagegen scheint die C570 bzgl. der Rezensionen besser zu gefallen. Allerdings kann man auf Rezensionen nicht ganz so viel geben.
Bei dem Vergleichsvideo der Aufnahmen https://www.youtube.com/watch?v=I2VaFSu5BAY kann ich keinen wirklichen Unterschied feststellen. Manchmal sind kleine Unterschied bei Gegenlicht zu sehen, was aber vermutlich an der unterschiedlichen Positionierung (Winkel) der Dashcam beim Test liegt. Damit sollte die 846 mit Sony-Sensor auch nicht viel besser sein....
Holst Du die Smartbox bzw. willst Du diese bestellen ? Habe noch nicht ganz verstanden, was in der Box ist. Dachte, dass der Akku in der Dashcam ist. Was macht dann die Box, was Software nicht könnte? Vermute, dass man damit die Dashcam am Dauerplus lassen kann, aber das Zündungsplus ausgewertet wird. Wöfür braucht man das, wenn angeblich der Akku der Dashcam 48 Stunden hält und man an der Box maximal 48 Stunden einstellen kann?
Hoffe mal das die anderen Cams auch so ein Update bekommen haben wie im Video erklärt wird was sie zulässig macht.
Hat die 826 diesen Modus (privacy mode wie im Video gezeigt) nicht?
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: happyyaris am 31. Januar 2021, 12:16
Nachdem ich in die Handbücher der C570 und 826 angesehen habe, scheinen beide diesen privacy-Mode zu haben. Nennt sich wohl Eventaufnahme.
Insofern wüsste ich nicht, was die C570 diesbezüglich besser kann.
Was spricht eigentlich gegen eine Version ohne Display wie die Mio J60 oder J85? Die ist noch unauffälliger und wenn sich jemand durch die Seitenscheibe das Auto ansieht, erkennt er diese wegen des fehlenden Displays noch weniger. Zugriff auf die Aufnahmen hat man ja per Smartphone über WLAN.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: TecMar am 31. Januar 2021, 13:02
Hatte auch schon zuerst überlegt eine ohne Display zu nehmen.. wirklich gebraucht hat man es tatsächlich nie.
Bei der 826 gibt es anscheind folgendes bzgl. "Parkmodus"
"Smart-Modus: Unterstützt Aufnahmen, die von G-Sensor und Bewegungserkennung ausgelöst werden. Der intelligente Parkmodus wird je nach Einstellungen unter Autom. Eingabe automatisch aktiviert, nachdem der Zündschlüssel in die Aus-Position gedreht wurde oder wenn das Fahrzeug etwa 5 Minuten lang steht. Bei diesem Modus benötigen Sie eine zusätzliche Stromquelle, wie das separat erhältliche unterbrechungsfreie Stromkabel Mio Smart Box.
Pass. Stromv.-Modus: Unterstützt Aufnahmen nach dem Auslösen von G-Sensor-Erkennungen. Wenn dieser Parkmodus aktiviert ist, ruft das System nach Abschaltung des Geräts automatisch den Parkmodus auf. Dieser Parkmodus wird über den Akku der internen Dashcam versorgt und sollte bis zu 48 Stunden laufen. Die tatsächliche Laufzeit kann je nach Anzahl der Auslösungen und Temperatur kürzer ausfallen."
die J85:
"Parkmodus Ihr Recorder ist mit einer Funktion zum Aufzeichnen beim Parken ausgestattet.Sie müssen eine zusätzliche Stromversorgung zur Videoaufzeichnung im Parkmodus verwenden, wie das separat erhältliche Mio-Kabel für unterbrechungsfreie Stromversorgung. Weitere Informationen zur Benutzung eines Mio-Kabels finden Sie in der bereitgestellten Dokumentation.Der Parkmodus ist standardmäßig deaktiviert. Zur Aktivierung der Funktion öffnen Sie die App MiVue Pro am verbundenen Smartphone und wählen > Einstellungen > Parkmodus > Erkennung > Ein.Wenn die Parkmoduserkennung aktiviert ist, ruft das System den Parkmodus auf, wenn das Fahrzeug etwa 5 Minuten lang gestoppt ist. Im Parkmodus können Parkaufnahmen nur bei Erkennung von Bewegungen oder Vibrationen ausgelöst werden"
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: TecMar am 04. Februar 2021, 14:24
Mal ein kleines zwischenfazit zu der Kamera,
Installation war super einfach, Aufkleber anbringen, Cam aufkleben und Kabel vom Himmel an der A Säule Beifahrerseite entlang legen zum Zigarettenanzünder, fertig.
Die Assistenten wie Abstandswarner, Seitenstreifen überfahren, Müdigkeitserkennung habe ich alle deaktiviert.. der Abstandswarner nörgelt schon in der Stadt wenn ich 5 Meter hinter einem Auto fahre ect.. auch wo kein Auto ist erkennt er oft ein Auto... wäre das zusätzlich Geschwindigkeitsabhängig hätte das ja was aber so..
Die Qualität kann sich sehen lassen, der Parkmodus hat soweit gut funktioniert, allerdings sollte man die Cam vorher laden, da zb. bei mir 20 min. Fahrt nicht reichen um den Akku zu laden und dadurch 48St. ect. zu erreichen..
Bin aber noch am testen und werde heute nochmal ein paar einstellungen vornehmen.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: TecMar am 04. Februar 2021, 18:04
Anbei mal eine Fotoaufnahme der Cam.. so wirklich zufrieden bin ich ja nicht, man erkennt was aber irgendwie sind die Farben sehr 8bit lastig... und ja FullHD mit 60 fps habe ich ebenfalls eingestellt :besserwisser:
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: Stilgar am 04. Februar 2021, 19:13
Ich verstehe gerade den Anspruch an eine Dashcam nicht...
Ist der Schwerpunkt einer Dashcam nicht, dabei zu helfen, eine strittige Verkehrssituation im Streitfall zu lösen? (Unfall, Parkbeschädigung, usw.)
Oder soll die Dashcam wirklich hochauflösende Aufnahmen in IMAX-Qualität aufnehmen können, um bei BBC Dokus verwendet zu werden?
Zu Punkt 1 ist, meiner Meinung nach, die Qualität mehr als ausreichend und die Farbtreue egal. Zu Punkt 2 ist eine Dashcam definitiv falsch gewählt. Dazu braucht es schon eine Wescam...
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: bakerman23 am 04. Februar 2021, 19:16
@Stilgar scheinbar muss es YouTube tauglich sein. Am besten in 8k.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: TecMar am 04. Februar 2021, 19:34
Was ich damit nur sagen will ist das es mich doch sehr wundert das trotz 2021 immernoch sehr schlechte Dashcams herausgebracht werden. Nachts habe ich sogar Hotpixel in der Aufnahme.
Mit der Qualität kann auch am 1440P Monitor liegen den auf dem Handy mit FullHd sieht es schon wieder anders aus.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: bgl-tom am 04. Februar 2021, 20:25
Naja, die Hersteller teurer Dashcams wollen ihre Modelle ja auch absetzen. Mir ist nur wichtig, dass sie Aufnahmen macht, wo man etwas erkennen kann. Ob das schoen aussieht, ist mir egal. Hab auch extra nicht die hoechste Aufloesung gewaehlt, weil man sonst mit dem Wechseln von geschrotteten SD-Karten nicht mehr nachkommt.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: happyyaris am 04. Februar 2021, 20:39
Ich würde die native Auflösung des verbauten Chips verwenden. Ansonsten wird interpoliert und Du bekommst unscharfe Aufnahmen. Probier mal verschiedene Auflösungen aus.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: krouebi am 06. Februar 2021, 06:51
Hallöchen,
am Spiegelgehäuse in unser neuer MG 5 Alpha sitzt ein USB-Anschluß :applaus: .
Jetzt ist die Frage: Bequeme Stromversorgung für eine Dashcam, oder konnte man dort ein USB-Stick lassen und die sowieso vorhandene Kamera(s) aufnehmen?
Wird spannend - muß mich darum kümmern den Handbuch von unser Töchterlein wieder zu bekommen, vielleicht wird :icon_rtfm: helfen.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: hungryeinstein am 06. Februar 2021, 10:16
Naja, die Hersteller teurer Dashcams wollen ihre Modelle ja auch absetzen. Mir ist nur wichtig, dass sie Aufnahmen macht, wo man etwas erkennen kann. Ob das schoen aussieht, ist mir egal. Hab auch extra nicht die hoechste Aufloesung gewaehlt, weil man sonst mit dem Wechseln von geschrotteten SD-Karten nicht mehr nachkommt.
Meine SD-Karte ist seit acht Jahren in Betrieb, bei höchster Datenrate und bester Qualität. Denn ich habe absolut nichts davon, wenn es dann zu einem Ereignis kommt und ich beispielsweise das Kennzeichen nicht erkennen kann. Da kaufe ich dann lieber ab und an eine neue Karte. Wie gesagt, acht Jahre bisher.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: bgl-tom am 06. Februar 2021, 23:19
Da hast du entweder unglaubliches Glueck oder ich unglaubliches Pech. Bei mir sind in den letzten 10 Jahren sicher 3 oder 4 SD-Karten nach kurzer Zeit in verschiedenen Geraeten in die ewigen Jagdgruende gegangen.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: happyyaris am 06. Februar 2021, 23:38
Bei mir sind nur die Karten im Raspberry Pi kaputt gegangen. Ist aber auch kein Wunder, weil ständig Schreibzugriffe in großer Zahl erfolgen. Als Server setzte ich Raspberry deshalb auch nicht mehr ein, sondern nutze Geräte mit SSD.
In anderen Geräten wie z.B. meinen Instar Netzwerkcameras, die auch auf einer SD-Karte speichern, ist das kein Problem. Da halten die SD-Karten ohne Ausfall.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: Jorin am 07. Februar 2021, 08:08
Die SD-Karte in meiner Dashcam läuft jetzt 3 Jahre problemlos. Gut, das sind auch noch keine 10... Aber sollte sie ausfallen, geb ich Bescheid. ;D
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: TecMar am 07. Februar 2021, 10:25
Meine SD Karten sind noch nie bzgl. Chip defekt gegangen, eher weil das Plastik spröde wurde bzw. die Verklebung nachgegeben hat durch das ein und ausstecken.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: krouebi am 07. Februar 2021, 13:14
Sodele,
bezüglich auf das hier (https://forum-alternative-antriebe.de/index.php/topic,7714.msg161820.html#msg161820): Selbst SAIC kocht nur mit Wasser.
Ein Blick im Handbuch genügt: Es ist eben "nur" ein USB - aber wirklich sehr bequem, und Zündungs-abhängig geschaltet.
Null Kabelsalat, und keine Probleme wo man dort oben Strom finden kann.
Clever, die Chinesen!
Übrigens ist unser MG5 gar nicht so weit von den VW Jetta (https://www.vw.ca/en/models/new-vehicles/jetta.html#MOFA) ;D entfernt.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: TecMar am 25. April 2023, 12:49
@Jorin hattest du deine Dashcam am Abblendspiegel angeschlossen? hab da irgendwie dunkel was in Erinnerung?
geht das beim Auris auch? habe einen Abdunkelbaren Spiegel vlt. hast du noch Fotos vom Einbau?
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: Jorin am 25. April 2023, 18:17
Nein, das Stromkabel für meine Dashcam führt an der oberen Scheibe entlang und an der A-Säule hinab, über den Türausschnitt und unterm Armaturenbrett entlang in die Mittelkonsole und dort nach hinten zum USB-Anschluss, der den Saft liefert. Klingt kompliziert, ist aber fast unsichtbar (nur die Tatsache, dass da hinten ein USB-Kabel eingesteckt ist, verwirrt - sonst sieht man von der Verkabelung nichts).
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: TecMar am 25. April 2023, 18:30
Ah okay, meine das irgendwie jemand mal den abblendspiegel angezapft hatte. :D
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: Jorin am 25. April 2023, 18:31
Das war mir zu kompliziert, ich hab lieber 4m Kabel verlegt. :-D
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: TecMar am 25. April 2023, 18:40
Ja ich werde das auch so machen, überleg ja ne Powerbank dazwischen zu schalten mal schauen wie lange die hält.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: bgl-tom am 25. April 2023, 18:50
Wie hast'n das an der A-Säule befestigt? Oder hast du es hinter der Verkleidung versteckt?
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: TecMar am 25. April 2023, 18:53
Wahrscheinlich,werde mein Kabel auch zwischen der Dichtung und A Säule einbringen.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: krouebi am 25. April 2023, 18:59
Ahoi,
da sind unsere beiden "China-Kracher" (MG5 Alpha und Geely Emgrand) ungemein nutzerfreundlich:
Beide haben im Spiegelgehäuse ein USB-A. Leichter und einfacher konnte es nicht sein.
Beim "Blauwal" (Tesla MX90D) habe ich bisher die Methode von @Jorin benutzt, wobei das USB-Kabel irrsinnig lang wird.
Anfang Mai kriegt der "Blauwal" eine neue Frontscheibe, und da dadurch die ganze Dashcam-Installation entfernt werden muß überlege ich mich gerade ob ich etwas neues, und ordentlich verkabeltes, anschaffe, oder einfach nur die mittlerweile aktivierte, integrierte Dashcam nutzen soll. Zwar von der Auflösung nicht so dolle, und nur in 4:3, aber immerhin vorhanden.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: Andi_mit_i am 26. April 2023, 00:15
Ja ich werde das auch so machen, überleg ja ne Powerbank dazwischen zu schalten mal schauen wie lange die hält.
Wenn du das mit der Powerbank machst wäre ich an Erfahrungen interessiert. Hab das auch schon überlegt, aber ich weiß nicht wie sinnvoll das ist. Wenn die Powerbank nur ein paar Stunden durchhält kann ich es mir auch sparen. Aber nachdem ein Freund mir einen Video der Teslakamera einer Kollegin gezeigt hat wo auf dem Parkplatz jemand rückwärts mit seinen Fahrradträger in den Tesla rein ist und abgehauen ist (Nummer sieht man im Tesla-Video gut) würde ich mir eine Parküberwachung irgendwie auch wünschen.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: MGLX am 26. April 2023, 03:42
Wie ist denn da gerade so der Stand der Dinge, was könnt ihr an Produkten empfehlen?
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: TecMar am 26. April 2023, 06:56
Also ich bin ja jetzt auf VANTRUE umgestiegen, sind zwar relativ teuer aber bieten Preis Leistungsmäßig eigentlich das beste Gesamtpaket. Eingebautes GPS Eximor Sensor je nach Kamera und sogar je nach Kamera hinten erweiterbar. Am besten YouTube Videos anschauen bei meiner hier kann man sich auch ein Video herunterladen weil YouTube ja komprimiert.
https://youtu.be/LhxHb1vXTbg
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: bgl-tom am 26. April 2023, 08:17
Wozu braucht man in einer Dashcam eigentlich GPS?
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: Jorin am 26. April 2023, 08:24
Um zu wissen wo man ist und die aktuelle Geschwindigkeit im Video einzublenden. Das kann hilfreich sein, wenn der Unfallgegner behauptet, man wäre ja viel zu schnell gefahren.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: infty am 26. April 2023, 08:40
Wobei man u.U. die gefahrenen Geschwindigkeiten ja über die Zeitstempel auch anhand von Abständen zwischen Leitpfosten, Fahrbahnmarkierungen oder sonstwas berechnen kann. Wenn ein Youtuber wie DDG das hinbekommt, sollte das für nen versierten Unfallgutachter kein Problem sein. ;-) Aber GPS macht’s natürlich leichter, wobei das ja auch nicht 100%ig genau ist.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: TecMar am 26. April 2023, 11:10
Hab meine heute eingebaut aber mit dem 12v Zigi Stecker. Also mit Powerbank schaue ich irgendwann mal.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: bgl-tom am 26. April 2023, 19:13
Um zu wissen wo man ist und die aktuelle Geschwindigkeit im Video einzublenden. Das kann hilfreich sein, wenn der Unfallgegner behauptet, man wäre ja viel zu schnell gefahren.
Ah, an Geschwindigkeit habe ich nicht gedacht. Der Ort sollte aber offensichtlich sein (außer nachts vielleicht).
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: hungryeinstein am 27. April 2023, 06:02
Allerdings kann einen das GPS auch belasten, wenn man tatsächlich selbst zu schnell war.
Ich nutze übrigens die Transcend DrivePro 230Q und bin sehr zufrieden. Die eingebauten Fahrassistenten funktionieren zwar, nerven mich aber.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: bgl-tom am 27. April 2023, 07:12
Klar, meine Dashcam, auch ohne GPS, kann auch mich belasten. Damit kann ich leben.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: krouebi am 02. Mai 2023, 19:38
Hallöchen,
nachdem ich mich das Video im obigen Beitrag (https://forum-alternative-antriebe.de/index.php/topic,7714.msg177290.html#msg177290) von @TecMar (BTW: :icon_charly_willkommen: zurück ) habe ich jetzt die E2 (https://www.amazon.de/dp/B0B68MTZJP?psc=1&smid=A1PMJRRPEUATYK&ref_=chk_typ_imgToDp) bei Amazon bestellt - mitsamt CPL und eine Samsung-Speicherkarte (https://www.amazon.de/gp/product/B09D3LP52K/ref=ppx_od_dt_b_asin_title_s00?ie=UTF8&psc=1) - die von Vantrue scheinen ja aus purem Gold hergestellt zu sein :-D .
Der Blauwal geht morgen in die Scheiben-Klinik, und wenn er wieder zu Hause ist werde ich mit dem Einbau anfangen. Da die Heckklappe auch, aber später, gewechselt werden soll warte ich vielleicht mit der Montage von das rückwärtige Kamera.
In der "E"-Serie stehen die Ziffern anscheinend für die Anzahl der Linsen - die E3 (https://www.amazon.de/VANTRUE-E3-Sprachsteuerung-Park%C3%BCberwachung-Daueraufnahme-Schwarz/dp/B0BL6LRMZ9?ref_=ast_sto_dp) hat zusätzlich eine Innenkamera, dafür aber dort und hinten schlechtere Auflösung als die E2 - und kostet trotz doppelt so großen Rabattcoupon mehr.
Wenn von den Fahrgästen Selfies gemacht werden sollen, ist Frau @krouebi dafür zuständig - und per Galaxy Z Fold 4 (https://www.amazon.de/Samsung-Android-Smartphone-Display-Pen-Support/dp/B0BCH5C9S1/ref=sr_1_5_mod_primary_new?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=2IRYDKXILF6OC&keywords=Galaxy+Z+Fold+4&qid=1683048996&s=ce-de&sbo=RZvfv%2F%2FHxDF%2BO5021pAnSA%3D%3D&sprefix=galaxy+z+fold+4+%2Celectronics%2C139&sr=1-5) in weitaus besserer Qualität als 1080 p
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: Jorin am 02. Mai 2023, 21:32
Wie lang ist denn das USB-Kabel bei so einer kleinen schönen Vantrue e1, weiß das jemand?
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: TecMar am 02. Mai 2023, 22:47
Uff also bei meiner E1 hat's definitiv vom Zigarettenanzünder bis zum Himmel an der A Säule gereicht und hatte noch gefühlt 50cm Kabel.
Laut Internet 3.5 Meter!
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: krouebi am 04. Mai 2023, 15:37
Wie lang ist denn das USB-Kabel bei so einer kleinen schönen Vantrue e1, weiß das jemand?
konnte ich es mich nicht verkneifen die Kabel vom E2 auszupacken.
Wie schon von @TecMar geschrieben ist das Kabel von der 12/5V-Wandler bis zur USB-C- Stecker gute 3,5 Meter lang.
Das Kabel ist am Wandler fest angeschlossen, und es gibt noch ein USB-A-Anschluß dort.
Das USB-C/USB-C-Kabel zwischen die beiden Kameras ist SEHR lang. ich habe es nicht ausgepackt/gemessen, aber das sollte bei jedes halbwegs normale Fahrzeug locker reichen.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: Jorin am 04. Mai 2023, 15:44
Ich danke sehr! :applaus:
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: krouebi am 04. Mai 2023, 22:09
Immer gerne gemacht, lieber @Jorin :applaus: :applaus:
Dafür ist das Forum da.
Titel: Antw.: Dashcams Yay or Nay?
Beitrag von: krouebi am 05. Mai 2023, 10:52
Hallöchen,
leider muss der Praxis-Test vom Vantrue E2 etwas verschoben werden :'(.
Der Bodyshop hat heute Morgen angerufen - der Sachverständiger hat weitere Schaden am Dach gefunden (die jedoch nichts mit meiner Begegnung mit dem Rolltor zu tun haben können - aber wenn er meint es soll repariert werden, dan für mich OK), und da weitere Teile bestellt werden müssen kriege ich den Blauwal wieder zurück bis die Teile eintreffen.
Bevor alles repariert worden ist macht es keinen Sinn die neue Dashcam einzubauen - also abwarten und Tee trinken.
Ich bin ehrlich gesagt nicht allzu traurig den GLB abgeben zu müssen - der hat viele richtig interessante Features, aber der Diesel gehört nicht zu den kultiviertesten Vertreter dieser Gattung. Aber als BEV (EQB) kein schlechtes Fahrzeug.