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Thema: Der e-Niro von RaiLan (5768-mal gelesen)
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Antw.: Der e-Niro von RaiLan

Antwort Nr. 105
Ja, echt blöd mit dem e-Niro. Scheint ein Montagsauto zu sein. Ansonsten liest man in den Foren nur sehr wenig von Problemen.

Viel Erfolg mit dem Test des ID.3. Ich war damals nach der Probefahrt vom ID.3 überzeugt.

Bzgl. des ID.3 schaue ich mir Goingelectric seit mehr als einem Jahr intensiv an.

Bei der SW scheint man mittlerweile die meisten Bugs gefixed zu haben. Allerdings ist er in verschiedenen Bereichen noch nicht ausgereift. Was mir spontan einfällt sind folgende Probleme:
- Navigation mit Ladestationen funktioniert noch nicht so gut
- Die Navi-Karten scheinen bzgl. der gespeicherten Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht sonderlich zu sein (Lieferant) und man überschreibt mit diesen kurz vorher erkannte Geschwindigkeiten. Das führt beim vorausschauenden pACC je nach Strecke zu Beschleunigung auf höhere Geschwindigkeit oder zu Reduzierung der Geschwindigkeit unter der erlaubten.
- verschiedene Bugs, wie z.B. das Ladegrenze nicht eingehalten wird, wenn man Ladepositionen anlegt
- der normale Spurhalteassistent scheint nicht gut zu sein und ärgert einige User. Darüber jammern mittlerweile auch User anderer Marken. Ist halt nur das gesetzlich vorgeschriebene System, dass bei vielen Herstellern und auch beim ID.3 die Mitte nicht hält bzw. pendelt und gegensteuert. Kenne ich bei meinem BMW 225xe nicht. Der hat zwar eine Spurverlassenswarnung, bei der das Lenkrad vibiriert, aber er hält mit dem Lenkrad nicht dagegen.
Erst der aufwändigere Spurhalteassistent "Laneassist" aus dem Assisttenzpaket Plus hält die Spur gut. Generell stört einige, dass der ID.3 bei Fahrspuren ohne Mittelmarkierung sich in die Mitte orientiert und gegenlenkt. Habe ich selbst so nicht probiert bzw. festgestellt.
- Heizung des Akkus während der Fahrt bei Temperaturen unter 9 Grad Akkutemp bis auf 13 Grad unabhängig von der Strecke. Das führt im Winter zu einem hohen Verbrauch auf Kurzstrecken.

Anfangs gab es verschiedene Berichte mit Ausfällen ähnlich Deinen e-Niro. Und Problemen beim Flashen der Sofware auf die aktuelle Version die OTA können soll.

Bei der Hardware scheint die Wärmepumpe nicht sonderlich effizient. Unklar ist auch, ob diese den Akku heizen kann. Mag sein, dass da VW noch etwas mit SW hinbekommt. Klar ist mir das nicht.

Ich sehe derzeit nur die Programmierung der Akkuheizung für mich als Show-Stopper.
Ich warte den Beginn des nächsten Winter ab. Sollte das dann VW nicht ändern, kaufe ich mir einen gebrauchten BMW i3 120Ah.

Preislich ist der Skodia Enyaq dem ID.3 sehr nahe. Auch die Differenz zum ID.4 ist nicht riesig. Beide haben optional echte Anhängerkupplungen mit der man auch einen Hänger ziehen kann. Beim ID.3 gibt es nur einen Fahrradträgerkugelkkopf. Einen Anhänger bekommt man nicht dran, weil die Höhe nicht stimmt.

Das beste Preis/Leistungsverhältnis bietet wohl der ID.3 mit kleinem Akku. Der Akku hat netto 45 kWh und brutto 55 kWh. Damit hat er auch bei entsprechender Akkudegradation eine Menge Reserven. Beim Akku mit 58 kWh netto hat der Akku Brutto nur 62 kWh. Da sind die Reserven nicht so groß.

Insofern würde ich mir eher den ID.3 mit kleinem Akku holen, wenn mir das ausreicht. Ist langfristig m.E. besser. Wer least und das Auto nach 2 Jahren wieder wechselt, bei dem ist das sicherlich egal.

Antw.: Der e-Niro von RaiLan

Antwort Nr. 106
Mich würde ja die Bedienung mit den Sensortasten sehr stören. Erst recht am Lenkrad, und die unter dem Display dann auch noch unbeleuchtet. Aber eine Probefahrt hatte ich noch nie, müsste ich wohl mal tun. Man soll ja erst selbst erleben und dann kritisieren.  :icon_daumendreh2:  ;)

Antw.: Der e-Niro von RaiLan

Antwort Nr. 107
@Jorin so schlimm ist das nicht. Du bekommst auch ein vibrationsfeedback von den Tasten. Alles Gewöhnungssache.

 

Antw.: Der e-Niro von RaiLan

Antwort Nr. 108
Ich finde, VW hat beim ID.3 vieles richtig gemacht (Heckantrieb, Raumausnutzung), aber eben auch vieles bewährte über Bord geworfen, was nicht ohne Grund gut bewährt war. VW stand bis vor kurzem für klare, intuitive Bedienung und gute "Anmutung" im Innenraum. Dass sie gerade in diesen Kernpunkten so versagen, hätten ihnen viele nicht zugetraut.

Antw.: Der e-Niro von RaiLan

Antwort Nr. 109
Die Gretchenfrage - Den e-Niro verkaufen, und dann? Welches Auto statt dem e-Niro kaufen?

Von gestern bis heute hatten wir einen ID.3 zur Probefahrt und sind damit ca. 250 km gefahren.
Es war ein Fahrzeug aus der „First Edition“, hatte einen 58 kWh Akku, war ca. 10.000 km gelaufen und hatte die aktuelle Softwareversion. Von Problemen mit der Software war auf der Fahrt nichts zu merken.

Das Auto hat Keyless go und man braucht nur die Tür aufziehen, sich reinsetzen und losfahren. Ein Start-Stopp-Knopf ist nicht vorhanden und ja auch unnötig.
Als ich bei der Vorstellung des ID.3 mal kurz drin saß, dachte ich auch, dass das Auto bestimmt umständlich zu bedienen sei. Nach der gestrigen Fahrt empfinde ich das nicht mehr so.
Den Hebel für die Fahrtrichtung nach rechts bzw. vor für vorwärts und links bzw. zurück für rückwärts zu drehen empfinde ich als logisch.
Dass das Bedienfeld nicht beleuchtet ist… ja, okay, irgendwas ist immer, wo man sich fragt, was haben sich die Entwickler dabei gedacht?
Durch das haptische und akustische Feedback der Lenkradtasten empfinde ich die Bedienung zwar als gewöhnungsbedürftig, aber in Ordnung.
Auch der doppelte Druckpunkt ist ganz brauchbar.

Fahren:
Das Fahrwerk ist sportlicher ausgelegt als beim e-Niro und es macht mehr Spaß mal flott unterwegs zu sein. Obwohl beide Autos laut technischer Daten praktisch gleich breit und hoch sind, empfinde ich den VW als handlicher. Ich nehme an, dass das Auto das adaptive Fahrwerk verbaut hatte.
Allerdings habe ich das Gefühl, dass der e-Niro vehementer loslegt, wenn man mal das Pedal aufs Bodenblech drückt (und der Akku voll ist). Der ID.3 hat 310 Nm Drehmoment, der e-Niro 395 Nm. Vielleicht liegt es auch daran.
Verbrauch über Landstraßen und ca. 40 km mit 120 km/h - 15,5 kWh/100 km.

Geräusche:
Bei dem ID.3 hörte man außer den Reifengeräuschen keinerlei Antriebsgeräusche, kein Heulen, Jaulen oder Brummen.
Während beim e-Niro dauernd irgendwas bimmelt, piept oder gongt, ist es im ID.3 angenehm ruhig. Man darf sich auch mal unangeschnallt reinsetzen, ohne dass das Auto gleich einen Anfall kriegt. Die Warner warnen nur, wenn es auch wirklich nötig ist.

Assistenzsysteme:
Wie schon nach der Probefahrt mit dem e-Golf vor 2 Jahren erwartet, sind die Assistenzsysteme des e-Niro mit dem „Lane Assist“ von VW überhaupt nicht zu vergleichen. Der ID.3 hält die Spur völlig relaxed und fährt in der Mitte. Ich hatte keinerlei Bedenken, ihn auch bei Gegenverkehr selbst fahren zu lassen und auch die Strecke in dem Video absolvierte er völlig problemlos. Mangels Dashcam konnte ich es leider nicht dokumentieren.
Schon die Möglichkeit, die Geschwindigkeitsbeschränkungen automatisch zu übernehmen deklassiert viele andere Systeme. Auch wenn man nicht mit dem Auto navigiert, erkennt es z.B. Kreisverkehr voraus und bremst automatisch ab, sodass man bei freiem Kreisverkehr weder selbst bremsen noch Strom geben muss. Der Kreisel wird in angepasster Geschwindigkeit durchfahren und danach wird wieder beschleunigt. Auch vor Kurven reduziert er die Geschwindigkeit auf ein sicheres Maß und bremst vor Kreuzungen von selbst ab. Das scheint allerdings Karten basiert zu sein und funktioniert in *sagen wir mal* 95% der Fälle. Auf kleinen Gemeindestraßen funktioniert das nicht. Wenn die Meldung „Kurve, Kreuzung oder Kreisverkehr voraus“ erscheint, kann man davon ausgehen, dass der Rest automatisch passiert.
Selbst wenn man völlig frei fährt, bremst die Auto-Rekuperation z.B. vor Ortschaften stärker ab, wenn man vom Fahrpedal geht. Geht man auf freier Strecke vom Fahrpedal, segelt das Auto, kommt eine Kurve oder Ortschaft rekuperiert es stärker.
Der e-Niro fährt im stop and go Verkehr oder an roten Ampeln von selbst wieder an, wenn die Pause nicht länger als ein paar Sekunden ist (waren es 3? - ich weiß schon nicht mehr). Dauert es länger, muss man ihn wieder „anschubsen“. Der ID.3 hält unbegrenzt (?) hinter haltenden Fahrzeugen und fährt von selbst wieder los.
Eine Phantombremsung gab es beim ID.3 auch, allerdings sanfter als beim e-Niro.

Mankos des ID.3 gegenüber dem e-Niro und überhaupt:
Unser Wunschmodell inkl. 77 kWh Akku, ist gut 7.000€ teurer, hat aber 100 km mehr Reichweite und Matrix LED.
Listenpreis ist Kaufpreis - dank VW Agenturmodell keinerlei Nachlass mehr.
Memory-Sitze sind auch gegen Aufpreis nicht erhältlich, was uns sehr schmerzt.
Diese oft kritisierte Akkuheizung - hmm - mal sehen. Wenn, dann kaufen wir eh das Modell mit großen Akku.
Das Navi nervt bei verlassen der Route mit dauerndem „bitte wenden“. Wie das beim Niro ist, weiß ich gar nicht, bin immer mit Google Maps gefahren und das ist da sehr flexibel.

Sonst noch was zum ID.3?
Zum Glück hat er die gewohnte Klappe statt einem Rollo als Kofferraumabdeckung.
Das Lenkrad ist kapazitiv und gibt kaum Geräusche von sich, wenn man lenkt und drüber streicht.
Wartung alle 24 Monate ohne Kilometerbegrenzung / e-Niro alle 12 Monate oder 15.000 km. Beim e-Niro muss nach 60.000 km die Kühlflüssigkeit der HV-Batterie gewechselt werden, beim ID.3 „falls erforderlich“.

Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass ich mit dem e-Niro zufrieden gewesen wäre, hätte er wie vorgesehen funktioniert und wäre jetzt nicht noch dieses gravierende Problem aufgetreten.
Wie schon geschrieben, möchte ich mir ein solches Versagen auf der Überholspur nicht vorstellen.
Klar kann immer mal was sein, die Frage ist nur, wie geht der Hersteller damit um bzw. wie wird man als Kunde behandelt. In meinem Fall stellt sich Kia tot und auch der Händler, bei dem er damals gekauft wurde und den ich mittlerweile um Unterstützung gebeten hatte, erachtete es bisher nicht als notwendig auf meine diesbezügliche Mail zu reagieren. Das ist allerdings auch erst 2 Tage her…

Aktuell steht hier zwar seit ein paar Tagen noch ein Tesla Model 3 im Hof und wird die nächsten Tage gefahren. Es kristallisiert sich aber heraus, dass das nächste Auto wohl der ID.3 wird. Schon alleine die geringere Größe spricht bei uns dafür.

Das rote Tesla Model 3 sieht cool aus, fährt sich super und wird von den Nachbarn schon mehr beachtet als der graue VW ID.3  :-)
   
Im Alltagsbetrieb ist er für uns aber nicht wirklich geeignet. Schon der niedrige Einstieg, der tiefe, aber unpraktische Kofferraum und das Gefummel mit der „Eintrittskarte“ sind für uns im Alltagsbetrieb unpraktisch. Vor allem, dass man wohl nicht mal den Kofferraum aufkriegt ohne das Auto mit der Karte aufzuschließen. Sitzt man drin, muss man sich dann nochmal legitimieren, dass man fahren darf. Einfach die Karte in der Hosentasche oder im Geldbeutel ist nicht. Nach dem Post von @hybrid korrigiert.
Tesla Fahrer - korrigiert mich, wenn ich falsch liege.
Dafür kann man für jede(n) Fahrer(in) die wichtigsten Einstellungen, nebst Sitzeinstellung im System hinterlegen.

Da wir aber nur ein Auto haben, muss das vor allem praktisch sein.

Antw.: Der e-Niro von RaiLan

Antwort Nr. 110
Den id3 fand ich auch zu teuer, ansonsten hätte ich den schon.
Ich habe mir den Peugeot e 208 bestellt. Dann gibt es da ja noch den Opel Corsa e als Schwestermodell.

Antw.: Der e-Niro von RaiLan

Antwort Nr. 111
das Gefummel mit der „Eintrittskarte“ sind für uns im Alltagsbetrieb unpraktisch.

Die Karten taugen meiner Meinung nach nur zum Einrichten des Handyschlüssels oder Keyfobs und als Backup für den Falle eines leeren oder kaputten Handys. Einziger Vorteil der Dinger ist, dass sie bei Verlust mit 12 EUR echt günstig sind :-D

Vor allem, dass man wohl nicht mal den Kofferraum aufkriegt ohne das Auto mit der Karte aufzuschließen. Sitzt man drin, muss man sich dann nochmal legitimieren, dass man fahren darf. Die Karte wartet seit dem auf ihren Notfalleinsatz im Geldbeutel...

Wenn man das Handy als BT-Schlüssel im Auto hinterlegt hat, fungiert dieser wie ein Keyless-go-Schlüssel für die Türen und den Kofferraum. Also einfach den Türgriff oder die Kofferraumtaste betätigen und auch die separate Legitimation fürs Fahren fällt damit weg. Gleiches funktioniert auch mit dem 160 EUR teuren Keyfob

Ich finde den Handyschlüssel sehr praktisch und habe daher nicht vor mir einen Keyfob zu holen. Die Karte fristet ihr Dasein als Backup im Geldbeutel...

Grüße,

Fabian

Antw.: Der e-Niro von RaiLan

Antwort Nr. 112
Hallo Fabian,
vielen Dank für die Aufklärung.
Mit dem Mietwagen habe ich nur die Karte erhalten und mich schon gewundert, dass das bei dem modernen Auto so kompliziert sein soll.

Antw.: Der e-Niro von RaiLan

Antwort Nr. 113
Kein Start-Stopp-Knopf:
Ich weiß nicht, ob ich mich damit wohlfühlen würde. Ja, beim Einsteigen und Losfahren braucht man den vermutlich nicht. Das Auto merkt, dass wer auf dem Sitz sitzt und schaltet ein. Sowas ist natürlich immer auch Technik, die kaputt gehen kann.
Aber wie ist das beim Ausschalten? Wann ist das Auto wirklich „aus“?
Und wie ist das, wenn ich mal ne Zeitlang z.B. auf einem Parkplatz auf jemanden warte und dabei versehentlich aufs Strompedal komme?
An der Stelle bin ich wohl zu sehr Kontrollfreak. ;D

Ähnlich ginge es mir wahrscheinlich mit den adaptiven Assistenzsystemen. Wie du die beschreibst, klingen sie nicht schlecht. Aber schon deine Aussage mit den 95% der Fälle, in denen das funktioniert, würde mir Magengrummeln bereiten. Ich mag mich nicht vor jeder Kurve/Kreuzung/Kreisverkehr fragen müssen, ob das Auto das nun kennt und vernünftig reagiert oder nicht. Und wie vorausschauend reagiert er da? Geht er z.B. sanft vom Gas oder bremst er? Gerade auf meinen bekannten Strecken lasse ich das Auto einfach gern ausrollen (im Rahmen der Möglichkeiten, die der Verkehr mir lässt). Deswegen nutze ich Auto-Reku und ACC beim Niro auch nur wenig bzw. fast nur auf der Autobahn.

Wie waren für dich die Touchleisten für Radio-Lautstärke und (ich glaube) Klima? Ich mag kein Touch und diese Leisten wurden ja auch schon kritisiert.

7000€ mehr ohne jede Art von Verhandlungsmasse ist natürlich ne Ansage. War für mich seinerzeit eines der KO-Kriterien. Dazu kam die nicht so pralle Auswahl an Lackierungen für meinen Geschmack. Ich wollte „rot“. ;) Das konnte das Matrix-Licht dann nicht rausreißen.

Letztlich ist es eine schwierige Entscheidung, weil der Niro ja noch quasi flammneu ist. Aber immer in ein Auto zu steigen, das einem nicht (mehr) gefällt und worüber man sich ärgert, kann einem schon jede Fahrt etwas versauen. Andererseits gibts wahrscheinlich auch einen Haufen Leute, die das als „Luxusproblem“ bezeichnen würden. Hast du schon eine Ahnung, wie hoch der Wertverlust beim Niro wäre, wenn du ihn jetzt verkaufst?

Antw.: Der e-Niro von RaiLan

Antwort Nr. 114
Hallo RaiLan,

vielen Dank für Deinen Fahrbericht. Ich bin den ID3 noch nicht gefahren, aber mir würde er gut gefallen.

Bzgl. Rabatt, Du kannst mal bei APL schauen, ob da ein Rabatt mit drin ist:

https://apl.de/neuwagen/vw/id-3/preisliste.php?i=0

Schöne Grüße,
Gerald

Antw.: Der e-Niro von RaiLan

Antwort Nr. 115
Danke für die Schilderung deiner ID.3-Eindrücke. Er scheint dich schon stark beeindruckt zu haben. Jeder hat andere Präferenzen, für mich käme am ehesten der kleinste, zur Not mittlere Akku in Frage - mehr kann ich mit meinem Umweltgewissen nicht vereinbaren.

Ich hab da noch einmal meine Vergleichstabelle rausgegraben um ein paar Positiv-/Negativpunkte herauszuholen, die mir wichtig waren:
+ kompakte Abmessungen
+ Heckantrieb
+ kleiner Wendekreis
+ hoffentlich weniger rostanfällige Hinterradbremsen
+ Tempomat ab 30km/h
+ Centerairbag
+ optional Klimamittel CO2 statt R1234yf
+ Segelfähigkeit
+ einstellbare Ladelimits
+ einstellbare Ladeströme
+ viel Platz im Fond
- nicht sonderlich viel Platz im Kofferraum
- kein Frunk
- relativ hoch
- teurer Ganzjahresreifen
- keine Reifendruckanzeige, da passives Reifendruckkontrollsystem (Vorteil bei Winterreifen ohne Notwendigkeit von neuen Sensoren)
- Klimabedienung Touch
- windige Armlehne am Sitz
- geteilte A-Säule mit Potential, ganze Fahrzeuge zu übersehen
- Wulst auf Motorhaube gefällt mir nicht
- hässliches Hochglanzhartplastik im Innenraum, insbesondere Tür
- mittelmäßiger Verbrauch
- durch Akkuheizung sehr hoher Kurzstreckenverbrauch im Winter, keine Absicht seitens VW erkennbar, daran etwas zu ändern
- Software immer noch fehlerhaft

Antw.: Der e-Niro von RaiLan

Antwort Nr. 116
Hatten wir hier schon öfters. Es gibt den id3 nicht mit Rabatt. VW hat da strenge Richtlinien gegenüber den Händlern. Der onlinepreis ist bindend.
Zu Apl und co. Die schönrechnerei dort mit den Umweltprämien geht einem tierisch auf den Sack . Das sind dann plötzlich 20% Rabatt.
Das ist mir bei meinem Autokauf auch schon aufgefallen. Wenn ihr sowas vorschlagt, macht euch doch bitte mal selbst die Mühe und vergleicht den onlinepreis mit dem Apl Angebot. Da ist nichts zu holen.

Antw.: Der e-Niro von RaiLan

Antwort Nr. 117
Ich finde das mit dem Einheitspreis zumindest fair. Da kann man wenigstens den Händler nach Verhalten/Sympathie auswählen. Bei einem Gebrauchten, der in Zahlung gegeben wird, entscheidet dann wohl der Ankaufspreis.

Antw.: Der e-Niro von RaiLan

Antwort Nr. 118
Ein Händler, der mir nen guten Preis macht und damit auch ein Stück weit zeigt, dass er mich gern als Kunden gewinnen möchte, ist mir aber gleich viel sympathischer. :-D

Antw.: Der e-Niro von RaiLan

Antwort Nr. 119
Kein Start-Stopp-Knopf:
Ich weiß nicht, ob ich mich damit wohlfühlen würde. Ja, beim Einsteigen und Losfahren braucht man den vermutlich nicht. Das Auto merkt, dass wer auf dem Sitz sitzt und schaltet ein. Sowas ist natürlich immer auch Technik, die kaputt gehen kann.
Aber wie ist das beim Ausschalten? Wann ist das Auto wirklich „aus“?
Und wie ist das, wenn ich mal ne Zeitlang z.B. auf einem Parkplatz auf jemanden warte und dabei versehentlich aufs Strompedal komme?
Der Startknopf kann ja aber auch kaputtgehen...
Das Auto ist aus, wenn man es abschließt.
Wenn man drin wartet, schaltet man auf P, dann kann man das Pedal treten, wie man will.  ;D
Zitat
Ich mag mich nicht vor jeder Kurve/Kreuzung/Kreisverkehr fragen müssen, ob das Auto das nun kennt und vernünftig reagiert oder nicht. Und wie vorausschauend reagiert er da? Geht er z.B. sanft vom Gas oder bremst er? Gerade auf meinen bekannten Strecken lasse ich das Auto einfach gern ausrollen (im Rahmen der Möglichkeiten, die der Verkehr mir lässt). Deswegen nutze ich Auto-Reku und ACC beim Niro auch nur wenig bzw. fast nur auf der Autobahn.
Er reagiert sehr vorausschauend und sanft. Man merkt intuitiv, ob man selbst aktiv werden muss und das nicht erst 10 Meter vorher. Fahr' doch mal einen zur Probe - oder lieber nicht...  ::)
Zitat
Wie waren für dich die Touchleisten für Radio-Lautstärke und (ich glaube) Klima? Ich mag kein Touch und diese Leisten wurden ja auch schon kritisiert.
Schon gewöhnungsbedürftig, aber man stellt ja nicht dauernd dran rum. Dass sie nicht beleuchtet sind ist evtl. ein Manko.
Zitat
Hast du schon eine Ahnung, wie hoch der Wertverlust beim Niro wäre, wenn du ihn jetzt verkaufst?
Ich hoffe auf einen Verkauf ins Ausland, dann ist der Verlust verschmerzbar.