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Thema: EnBW mobility Ladetarife (1437-mal gelesen)
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Antw.: EnBW mobility Ladetarife

Antwort Nr. 1
Bitter für uns als Vorteilskunde. Da hatten wir bisher die Preise des Viellader Tarifs.
Trotzdem noch die günstigsten. Die Zeiten der lockangebote sind wohl vorbei.

Antw.: EnBW mobility Ladetarife

Antwort Nr. 2
Tja, da die Energiepreise ja gerade gefühlt durch die Decke gehen, war ja nichts anderes zu erwarten. :-( Ich hab mir gerade die EWE-Go-Karte geschossen - die bieten (noch) die alten EnBW-Standard-Tarif-Konditionen und das wie es scheint sogar ohne Blockiergebühr. :applaus: Außerdem sind die offenbar auch in Belgien dabei - was EnBW immer noch nicht geschafft hat. Bin gespannt, wann sie nachziehen und auch höhere Preise verlangen. Von dem Kuchen kann man sich ja ein Stückchen genehmigen... :icon_no_sad:

Antw.: EnBW mobility Ladetarife

Antwort Nr. 3
Wollte ja nicht schwarz malen, aber wenn genügend Stromer fahren, werden sich gewisse Konzerne die Hände reiben. Vielleicht loten sie langsam aus, wie weit man an der Schraube drehen kann.

Antw.: EnBW mobility Ladetarife

Antwort Nr. 4
So wie beim Sprit auch? Ich mach mir da keine Sorgen. Irgendwann wird der Gesetzgeber eingreifen. Meist zwar etwas spät, aber irgendwann halt doch.

Antw.: EnBW mobility Ladetarife

Antwort Nr. 5
Wo greift der Gesetzgeber beim Sprit ein?


Antw.: EnBW mobility Ladetarife

Antwort Nr. 7
Ich habe eine Karte von den Stadtwerken München (SWM). Damit kann man selbst bei IONITY (noch) für 38 Cent/KWh laden.

Gerd

Antw.: EnBW mobility Ladetarife

Antwort Nr. 8
Das DC Lademöglichkeiten einen Aufschlag auf den AC Preis verlangen ist logisch.
Einerseits gibt es Umwandlungsverluster von AC ==> DC
Andererseits ist die DC Ladestation teurer in der Anschaffung als die AC Ladestation.
 Aber 49 cent für DC und 36 cent für AC halte ich für zu teuer und auch, wie schon von @N1301 geschrieben, für ein "ausloten" der Schmerzgrenze.
Ich hoffe und glaube das der Wettbewerb zwischen den Anbietern das über kurz oder lang regeln wird.

Antw.: EnBW mobility Ladetarife

Antwort Nr. 9
Es gibt auch Menschen, die finden 3 EUR/kg Hackfleich als zu teuer.

Antw.: EnBW mobility Ladetarife

Antwort Nr. 10
Hmm, der Vergleich hinkt. Die kWh Energie in einem Liter Benzin kostet etwa 16 Cent. Verglichen damit ist die kWh Strom fast drei Mal so teuer. Das ist ein Missverhältnis.
Im Fleischbeispiel wäre das vergleichbar, wenn das Hack 3Euro/kg, das Schnitzel oder Steak aber nur 1Euro/kg kosten würde. Da würde der Hack-Käufer zu Recht mosern.

Antw.: EnBW mobility Ladetarife

Antwort Nr. 11
Ich bleibe dabei das 49 Cent / kWh zu teuer ist. Wiso? Gaz einfach!
Der Yaris braucht ca. 5,5 Liter / 100 km auf der Autobahn.
5,5 x 1,5 € (Literpreis E10) = 8,25 €
Bei einem Wirkungsgrad von 33 % und einem Energieinhalt von ca. 8,4 kWh in einem Liter Superbenzin ergibt sich ein Verbrauch von ca. 15,5 kWh / 100 km
10 % Ladeverluste miteingerechnet müsste ich dann ca. 17 kWh Laden was mich bei einem Preis von 0,49 €/kWh 8,33 € kosten würde.
D.h. Die Energiekosten für 100 km Fahrstrecke mit dem E-Auto sind teurer als mit einem Verbrenner.
Wenn der Verbrenner noch effizienter ist und mit noch hochenergetischerem Treibstoff (Diesel) betrieben wird dann ist der Unterschied noch extremer.

Der Finanzielle Anreiz sich ein E-Auto zu kaufen ist da auf jedenfall nicht da.

Ein gut ausgestatter Dacia für 15 000 EUR fährt da auch auf dauer viel günstiger als ein 30 000 E-Auto. Auch wenn die Unterhaltskosten gegengerechnet werden.

Antw.: EnBW mobility Ladetarife

Antwort Nr. 12
Dass Strom und Sprit zugunsten von Sprit unterschiedlich besteuert sind, ist ja nun keine Neuigkeit. Jetzt rechne aber bitte mal mit 0,30EUR/kWh (durchschnittlicher Haushaltstrompreis) und schon sieht es besser aus.

Antw.: EnBW mobility Ladetarife

Antwort Nr. 13
Das ist keine Frage. Da geb ich Dir recht.
Aber hier ging es um die Öffentlichen Ladesäulen.

Das Problem ist halt das die E-Mobilität so nur für Leute interessant ist die auch zuhause Laden können.
Nur knapp die hälfte der Einwohner in Deutschland besitzen ein Eigenheim. Viele Eigentumswohnungen bieten hier auch keine Möglichkeit zum "Zuhause Laden".
Wenn gerechnet wird das manche in ihrer Mietimmobilie noch laden können und die Quote der Persohnen die Zuhause Laden könnten mit 50 % annehmen dann folgt daraus das für die anderen 50% ein E-Auto aktuell finanziell uninteressant ist.

Antw.: EnBW mobility Ladetarife

Antwort Nr. 14
Da stimm ich dir zu. Nur die Alternativen werden/sind nicht billiger: Sprit wird teurer, Wasserstoff ist noch teurer.

Es wird wohl darauf hinauslaufen müssen, dass auf Parkplätzen Ladesäulen/Schukodoesen errichtet werden müssen. Können auch schnarchlangsam laden - Hauptsache man kann dort laden, wo man parkt. Das sehe ich allerdings losgelöst von EnBW - ist eher Sache der Wohnungsgenossenschaften. Wer in (mittlerer) Zukunft keine Lademöglichkeit seinen Mietern anbieten kann, wird nur noch die Grattler abbekommen.