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Thema: Standzeiten beim HSD ein Problem? (312-mal gelesen)
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Standzeiten beim HSD ein Problem?

Hey yo,

habt ihr Erfahrungen mit längeren Standzeiten beim HSD? Meine mich erinnern zu können, dass mein Kumpel (Mechaniker bei Toyota) mal meinte, die würden die Fahrzeuge alle paar Wochen mal bewegen, damit das System ein bisschen arbeiten kann. Das klingt natürlich wenig wissenschaftlich.

Derzeit bewege ich den Wagen tatsächlich derzeit höchstens so einmal alle ein bis zwei Wochen und wenn dann nur kleinere Strecken unter 20km oder direkt mal 40-80.
Außer dass letztens nach etwas über zwei Wochen der Kompressor ein bisschen länger surrte beim Start, ist mir soweit nichts aufgefallen. Auch bei der Reichweite hatte sich nicht wirklich was getan.

Andere Frage ist natürlich, was ist mit E10 im Tank? Kann das irgendwie flocken oder so? Ich seh nicht, warum 10% mehr Probleme als 5% machen sollten.

Antw.: Standzeiten beim HSD ein Problem?

Antwort Nr. 1
Solche Gedanken bleiben derzeit nicht aus. Nach meinen Recherchen wird der 12 V-Akku, die größte Schwachstelle des HSD, beim Laden des Traktionsakkus an der Steckdose auch geladen, so jedenfalls Forennotizen und -auskünfte. Das finde ich schon mal beruhigend.
Dass das System alle paar Wochen mal eine "Bewegungsfahrt" benötigt, empfinde ich auch als eine eher gefühlsmäßige Auskunft. Sie ist, glaube ich, weder zu bestätigen noch zu widerlegen. Da ich mich sicherer fühle, was die Verfügbarkeit des Fahrzeugs angeht, bin ich immer ganz froh, wenn sich innerhalb von 1 oder 2 Wochen mal eine Gelegenheit ergibt, es zu benutzen (oft auch nur ca 10 km). Damit bin ich durch den letzten Lockdown gekommen und hoffe, dass es diesmal auch klappt.

Allerdings haben wir im Monat stets auch mal eine längere  Fahrt von ca 300 bis 400 km Länge.

Gruß!
JoAHa

Antw.: Standzeiten beim HSD ein Problem?

Antwort Nr. 2
Standzeiten von 3 - 4 Wochen waren bei meinem P2 und P4 bisher nie ein Problem.
Auch nicht als die 12V-Batterie beim P2 schon 10 Jahre alt war. ;)

Antw.: Standzeiten beim HSD ein Problem?

Antwort Nr. 3
habt ihr Erfahrungen mit längeren Standzeiten beim HSD? Meine mich erinnern zu können, dass mein Kumpel (Mechaniker bei Toyota) mal meinte, die würden die Fahrzeuge alle paar Wochen mal bewegen, damit das System ein bisschen arbeiten kann. Das klingt natürlich wenig wissenschaftlich.
Auch mehr als 3 Wochen Urlaub waren bei mir bisher kein Problem. Der HV-Akku sollte generell kein Problem darstellen. Er wird komplett getrennt (über Schütz bzw. Relais) und reduziert sich fast nicht. Ist ja auch kein Verbraucher da. Problem könnte der 12V Akku darstellen, da die Elektronik weiterhin auch im Standby Strom braucht.

Meinem 12V Akku meines Yaris Hybrid, der jetzt 6,5 Jahre auf dem Buckel hat, würde ich auch zutrauen, dass er nicht mehr die Kapazität wie neu hat.

Würde mir einfach einen 12V-Starterakku hinlegen, den Du im Notfall nutzen kannst. Habe so einen im Handschuhfach liegen, seit ich einmal Probleme hatte, weil ich das Innenlicht angelassen hatte. Ins Auto komme ich mit dem Notschlüssel. Der Starterakku muss nicht viel Saft geben, weil nach Start der Elektronik schnell der HV-Akku zugeschaltet wird und den 12V Akku auflädt. Teste den Starterakku alle paar Monate zur Sicherheit. Bisher hält er seine Kapazität sehr gut.

Mehr Sorgen würde ich mir allerdings um die Bremsen machen, sofern das Auto draussen stehen sollte. Da würde ich das Auto alle 1-2 Wochen bewegen und freibremsen. Sofern das Auto in einer gut belüfteten Garage steht, würde ich mir da aber keine Sorgen machen.

Antw.: Standzeiten beim HSD ein Problem?

Antwort Nr. 4
Also zumindest bei Honda gibt es einen Hinweis, das einmal im Monat für 10 Minuten zu fahren sei.

Gilt für den NiMH-Akku.