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Thema: Serie: heise - E-Auto auf dem Land: Das moderne Abenteuer beginnt (1610-mal gelesen)
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Serie: heise - E-Auto auf dem Land: Das moderne Abenteuer beginnt

heise - E-Auto auf dem Land: Das moderne Abenteuer beginnt
Zitat
TR-Redakteurin Jo Schilling wohnt auf dem Land – so richtig "Land". Ein E-Auto scheint sich dort nicht so recht anzubieten, dennoch wagt sie das Experiment. Sie nimmt teil am Forschungsprojekt "i-rEzEPT". Zwei Fraunhofer-Institute, Bosch und Nissan wollen dabei untersuchen, wie gut sich ein Elektroauto als Batteriespeicher für die Solaranlage auf dem heimischen Dach eignet. Hier berichtet sie über ihre Erfahrungen – von der Installation der Anlage bis zum bidirektionalen Laden.

Mehr zum Projekt "i-rEzEPT"


heise - E-Auto auf dem Land: Ein sonniger Platz auf dem Dach

Antw.: Serie: heise - E-Auto auf dem Land: Das moderne Abenteuer beginnt

Antwort Nr. 1
Da bin ich mal auf den kompletten Bericht gespannt und auf die Beantwortung meiner Fragen:
- Was kostet die bidirektionale Ladesäule/Elektronik für zu Hause? Welcher Hersteller bietet dies an? Projektpartner ist wieder mal "The Mobility House". Wer steckt dahinter?
- Ist es wirklich ein Standard-Leaf, den man nimmt oder ein modifizierter Leaf, der speziell dazu geliefert wurde?

Hintergrund: Wenn man einen normalen Leaf nehmen könnte und die Kosten der bidirektionalen Ladestation erträglich wären, könnte der Leaf dann doch noch interessant werden. Ohne diese Features ist ein Leaf für mich mit Chademo-Anschluss uninteressant. Es gibt immer prozentuell weniger Schnellladestationen mit Chademo.

Ich hoffe, dass es kein seichter Bericht wird, bei dem man auf die Technik nicht eingeht.

Nach den damaligen Projekt in 2018 Enervie und TMH bringen Vehicle-to-Grid nach Deutschland - energate messenger+ habe ich keine bidirektionalen Chademo-Lader für zu Hause im Angebot gesehen. Die Ladesäule DC-Wallbox (24kW, CHAdeMO, SIM, RFID) ist dann preislich mit 12.599 EUR nicht gerade günstig, wobei ich nicht erkennen kann, dass diese bidirektional funktioniert.

Die bidirektionale Ladestation Quasar   Wallbox stellt auf CES bidirektionalen Heimlader vor - electrive.net habe ich auch noch nicht im Verkauf gesehen.

Hat sich damit schon mal jemand beschäftigt? Was kostet ein bidirektionaler Chademo-Lader, den man für eine PV-Anlage nutzen kann?



Antw.: Serie: heise - E-Auto auf dem Land: Das moderne Abenteuer beginnt

Antwort Nr. 4
Danke für den Link.

Im Artikel steht:
Zitat
Bidirektionales Laden können noch nicht viele E-Fahrzeuge, der Nissan Leaf kann es und als „+“ Variante sollen wir ihn als Testfahrzeug für ein Jahr bekommen.
So etwas hatte ich fast schon befürchtet. Es ist also ein spezieller Leaf, der bidirektionales Laden kann.

Hoffe, dass in der nächsten Folge etwas zur Technik des  bidirektionalen Ladens kommt. Befürchte aber fast, dass die Redakteurin sich nicht mit Technik beschäftigt....

Antw.: Serie: heise - E-Auto auf dem Land: Das moderne Abenteuer beginnt

Antwort Nr. 5
Das ist kein spezieller Nissan Leaf, sondern einfach die e+ Variante, die gegenüber der normalen Variante eine größere Batterie (62kWh vs 40kWh) und einen stärkeren Motor (150PS vs 217 PS) hat.

Im ersten Teil schreibt die Testerin auch, dass der normale Leaf im Winter nicht für ihre Fahrstrecke gereicht hätte und es daher ein Leaf e+ wurde.

Grüße,

Fabian

Antw.: Serie: heise - E-Auto auf dem Land: Das moderne Abenteuer beginnt

Antwort Nr. 6
Ok. Dann habe ich den Satz mißverstanden.



Antw.: Serie: heise - E-Auto auf dem Land: Das moderne Abenteuer beginnt

Antwort Nr. 9
Seltsame Serie.

Zuerst denkt man es geht darum zu erproben, ob eine Solaranlage mit E-Auto den Akku des Autos als Pufferspeicher nutzen kann:
Zitat
Es gehe darum, bidirektionales Laden zu erproben: Solaranlage auf dem Dach, E-Auto in der Garage und eine intelligente Elektronik in der Wallbox, die den Strom zwischen Dach, Waschmaschine, Stromversorger und Auto managt.
Nachdem Wochen ins Land gingen bekommt man Infos zu der Installation. Auf hohem Abstraktionslevel.
Das wird dann im Teil 5 noch einmal bekräftigt:
Zitat
Die Idee ist grundsätzlich naheliegend: "Wenn ich einen prall gefüllten Energiespeicher in der Garage stehen habe, weshalb soll ich dann bei Dunkelheit teuren Strom aus dem Netz beziehen?"

Man erfährt auch, dass sie 120 km pro Strecke zur Redaktion fahren will.

Im Teil 6 erfahren wir, dass das Auto als Pufferspeicher sinnlos wäre, wenn die Redakteurin täglich zur Redaktion müßte:
Zitat
Morgens voll starten, abends leer zurückkommen, über Nacht laden – und tagsüber wandert unser selbst produzierter Strom ins Netz ab.
Und wir erfahren, dass die Solaranlage zu klein dimensioniert ist, um das Auto selbst an einem sonnenreichen Tag wieder aufzuladen, um bis zur Redaktion und zurück zu kommen.

Es wird noch schlimmer: Wir erfahren in Teil 7, dass der Akku nicht ausreichend groß ist, um bei der Fahrweise der Dame ohne Zwischenladung hin und zurückzufahren.

Ist das eine Kampagne gegen Elektroautos? Da wird fast alles bestätigt, was man sich so am Stammtisch erzählt. Hätte man das so nicht vorhersehen können?

Da kann sie eigentlich nur noch die Corona-Krise retten. Das gibt dann ein positives Fazit hat, weil sie in der Corona-Krise nicht mehr zur Arbeit fahren muss, alles zu Hause im Homeoffice erledigt und das Auto nur für Einkaufsfahrten in der direkten Umgebung nutzt.....

Ich erwarte am Ende des Testzeitraums, dass die Redakteurin das Auto Nissan wieder zurückgibt und wieder mit einem Verbrennerauto zur Redaktion fährt. Die Solaranlage findet sie aber weiterhin toll anzusehen.

Antw.: Serie: heise - E-Auto auf dem Land: Das moderne Abenteuer beginnt

Antwort Nr. 10
Ich erwarte am Ende des Testzeitraums, dass die Redakteurin das Auto Nissan wieder zurückgibt und wieder mit einem Verbrennerauto zur Redaktion fährt. Die Solaranlage findet sie aber weiterhin toll anzusehen.

Danke für die Zusammenfassung. Wenn die einigermaßen die Inhalte widerspiegelt, wovon auch ausgehe, dann trifft es dein Fazit wohl. Ich denke auch, dass dieses Experiment mit diesem Fazit abgeschlossen wird.


Antw.: Serie: heise - E-Auto auf dem Land: Das moderne Abenteuer beginnt

Antwort Nr. 12
Danke für die Links. Unterhaltsam, aber leider nicht sehr informativ. Mir wäre es umgekehrt lieber gewesen. Hätte gerne etwas über den Leaf dazu gelernt.

Teil 8: Die testende Dame ist lustig. Sie beschwert sich, dass für den Online-Zugang nur ein Account registriert werden kann und sie sich den Account jetzt mit Ihrem Mann teilen muss. Da würde Sie ja die Fahrten/Standorte ihres Manns sehen und umgekehrt er ihre Fahrten. Klar den Lover kann man so nicht verbergen ;-)

Wie soll das denn Nissan anders realisieren? Woher weiß denn das Auto, wer jeweils damit gefahren ist? Klar, könnte man den Schlüssel einem Account zuordnen. Das gilt doch erst, wenn man das Auto startet. Das Auto meldet aber schon vorher und auch danach die Position per GPS.

Würde mich allerdings wundern, wenn man bei Nissan die Standortübertragung per GPS nicht einfach abschalten kann. Das geht zumindest bei meinem BMW 225xe. Als Menüpunkt im Auto selbst. Kann man per App nicht wieder einschalten. Finde ich auch richtig so. Wobei weder meine Frau noch ich es schlimm finden, wenn der andere sieht wo das Auto gerade steht. Während der Fahrt wird der Standort natürlich nicht angezeigt bzw. gespeichert. BMW hat übrigens auch nur einen Account pro Auto.

Aber vermutlich steht das Abschalten der Standortanzeige im Handbuch von Nissan, das man erst einmal lesen muss......




Antw.: Serie: heise - E-Auto auf dem Land: Das moderne Abenteuer beginnt

Antwort Nr. 14
Teil 12 - E-Auto auf dem Land: Zwischenbilanz
Zitat
Vielleicht machen wir das später mal mit unserem eigenen E-Auto. Und das wird wohl kommen, . . .
Zitat
Alles in allem ist das Experiment E-Auto auf dem Land für uns ein voller Erfolg.
Zitat
. . . so dass ich mit diesem Blog jetzt in die Sommerpause gehe.