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Thema: C200 (Mild-) Hybrid (302-mal gelesen)
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C200 (Mild-) Hybrid

Ohne dass ich hier jetzt ein zu großes Thema aufmache.

Ich habe an diesem Wochenende einen C200 Mild-Hybrid Benziner als T-Modell im Test. Mir gehts dabei weniger um die Motorisierung, als mehr darum, generell mal die C-Klasse kennenzulernen.

Meine ersten Fahreindrücke zum Verbrauch waren aber enttäuschend. Okay, ich habe das Fahrzeug jetzt nicht gestreichelt, sondern auch testweise ein paar mal aufs Gas getreten. Den Verbrauch von 10,5 Litern fand ich jetzt aber heftig. Wenn ichs Fahrzeug wieder abgebe, kann ich ja posten, was ich dann sonst noch so "erfahren" habe. Dann natürlich beim Versuch etwas sparsamer zu sein.

Laut Verkäufer tanken die meisten Testfahrer am Ende der Testfahrt immer E10 rein. Ich mag das Zeug nicht, in der Regel ist dadurch ja auch der Verbrauch höher.

Antw.: C200 (Mild-) Hybrid

Antwort Nr. 1
Hier gäbe es schon direkt eine Antwort:
Mercedes C 200 Avantgarde: Der Mildhybrid im Test - auto motor und sport

Zitat: Einsparung im Verbrauch bringt der Mildhybrid fast gar keine.

Verbrauch im Test der alten 2-Liter Maschine: 8,6 Liter
Verbrauch im Test des neuen 1,5-Liter Motors mit 0,9 KW Battiere-Mildhybrid:  8,3 Liter

Da fragt man sich schon, wieso man den technischen Aufwand mit höherer Komplexität und Fehleranfälligkeit tatsächlich betreibt.
8,3 Liter sind immer noch deutlich zuviel Verbrauch.

Antw.: C200 (Mild-) Hybrid

Antwort Nr. 2
Ein trauriges Ergebnis

Antw.: C200 (Mild-) Hybrid

Antwort Nr. 3
Da kann man ja schon fast argumentieren, dass man die Ressourcen für den Akku besser spart.

Antw.: C200 (Mild-) Hybrid

Antwort Nr. 4
Ja, da habt ihr recht. Die Batterien könnte man sich eigentlich sparen....   :-D

Ich bin noch den Schlussbericht schuldig.

Ich bin an den 2,5 Tagen 157 Kilometer gefahren (Reset war nach den ersten Kilometern Fahrzeugkennenlernen). Ich bin im Schnitt 42 km/h gefahren.
Eher Kurz- und Mittelstrecke, keine Langstrecken.
Kaum Autobahnen, nie schneller als 110. Habe versucht, möglichst viel zu rekupperieren und Vollgas habe ich bis vielleicht zweimal nie gegeben.

Also eigentlich eine sehr Hybridfreundliche Umgebung. Okay, es war kalt, immer einstellige Temperaturen. Und das Ergebnis könnt ihr nun selbst ablesen. Absolut ernüchternd. Ein echtes Armutszeugnis für Mercedes im Jahr 2019!!    :icon_doh:

Ein ähnliches Fahrzeug (ähnliche Motorisierung, ähnliche Form, Gewicht, Größenklasse) war mein Jetta Hybrid aus dem Jahr 2013.
Zwar etwas leichter, dafür schlechterer CW-Wert.

Der brauchte damals (allerdings als Voll-Hybrid, der auch nicht viel mehr PS als der Mild-Hybrid hatte) nur 5,8 Liter im Komplett-Mix, also rund 40% weniger.

Ich habe den Artikel dennoch für die Mitglieder aufgemacht, damit ihr euch mal ein Bild machen könnt   :-)