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Thema: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt (6761-mal gelesen)
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Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 90
VW braucht die Kleinen, denn sonst müssen sie massiv Strafzahlungen zahlen.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 91
Ja, die bösen deutschen Autohersteller. Woher hast Du Deine Zahlen und Infos? Nissan setzt beim 40kwh Akku auch NCM bzw NMC-Zellen mit Cobalt ein. Gemäß Internet-Recherche sollen das wohl auch NCM 622 Zellen wie beim BMW i3 120Ah sein.
Ob die LMO-Zellen des alten Leafs bzgl. der Umwelt besser waren, kann ich nicht beurteilen.
Ah, das beim aktuellen Leaf keine LMO mehr verwendet werden wusste ich nicht.
Zahlen z.B. hier Börse Express - Teslas Batterietechnologie hat BMW, Daimler und VW bedrohlich...
Die 2,8% beim Model 3 stammen von hier Tesla will in der nächsten Akku-Generation überhaupt kein Kobalt mehr...

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 92
Der e.Go Life ist mir durchaus bekannt. Ich fürchte nur, dass e.Go Mobile nicht sehr lange existieren wird. Wenn VW erst einmal den up/Mii/Citigo für unter 20TEUR mit 250km WLTP-Reichweite auf den Markt bringt
Es wird sicherlich eng für e.Go, wenn der neue Škoda CITIGOe iV mit 36,8 kWh Akku herauskommt. Selbst wenn er mehr als 20.000 EURO kosten sollte. Die 23,5 kWh sind mir für den relativ hohen Preis beim e.Go  Life 60 zu wenig und mit fehlt auch ein optionaler DC-Lader.

Bin gespannt. War nach dem Skandal auch gegen VW und habe mir als Nachfolger meines Familienauto auch keinen VW Touran gekauft, weil VW für mich überhaupt nicht mehr ging. Wenn VW allerdings die Ankündigungen der BEVs auch nur zu 30% wahr macht, kann das etwas werden. Ein Kollege hat einen eGolf 300, den er als einziges Familienauto verwendet. Er ist super zufrieden und macht mit dem Auto auch die Langstrecken im Urlaub mit Familie (er hat den DC-Lader).

Insofern wäre der Škoda CITIGOe iV mit 36,8 kWh Akku eine gute Alternative. Derzeit habe ich einen gebrauchten BMW i3 mit 94Ah oder einen gebrauchten eGolf in der Auswahl der Nachfolger für meinen Yaris Hybrid. Es soll ein DC-Lader sowie Wärmepumpe an Bord sein. Einen Kauf plane ich beim derzeitigen Stand Mitte 2020, weil ich noch den Markt abwarte und darauf hoffe, dass die Förderung noch anzieht. Wenn der  CITIGOe nächsten Jahres kaufbar wäre, wäre das ein heißer Kandidat für mich. Selbst wenn er keine Wärmepumpe hätte, da der Akku dafür groß genug ist. Dann würde es ein Neuwagen.


Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 94
Die Beschaffung von Kobalt hat bis zur Produktion von Elektro-Autos niemanden wirklich interessiert. Der Text ist schon etwas scheinheilig.
Und am Ende noch ein Hoch auf den Diesel, welcher ebenfalls Kobalt im KAT hat...

Solange Containerschiffe rumfahren, koennen wir ja weiterhin die Staedte verpesten.

Abhängigkeit von China? Das Öl kommt ja auch aus der Region ;D

Jetzt mal ehrlich...



Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 96
Die Beschaffung von Kobalt hat bis zur Produktion von Elektro-Autos niemanden wirklich interessiert. Der Text ist schon etwas scheinheilig.
Und am Ende noch ein Hoch auf den Diesel, welcher ebenfalls Kobalt im KAT hat...



Naja. Ich wusste bis dato nicht, auf welche Art und Weise wir unseren Planeten ausbeuten. Nur weil wir darüber immer besser aufgeklärt werden, rechtfertigt das nicht die bisherige Art und Weise. Für mich hat die e-mobilität einen Faden Beigeschmack bekommen. Inzwischen wurde ich mir wünschen, das der Wasserstoffantrieb die gleiche Förderung bekommen würde wie der Elektroantrieb.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 97
Für mich hat die e-mobilität einen Faden Beigeschmack bekommen. Inzwischen wurde ich mir wünschen, das der Wasserstoffantrieb die gleiche Förderung bekommen würde wie der Elektroantrieb.
Tut er doch, wenn ich das richtig verstehe gibt es darauf den gleichen staatlichen Zuschuss.
Und der Wasserstoffantrieb ändert auch nichts an der Ausbeutung des Planeten. Dort werden andere Rohstoffe gebraucht (und anders als beim Batterieelektrischen Auto teilweise auch verbraucht.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 98
Naja. Ich wusste bis dato nicht, auf welche Art und Weise wir unseren Planeten ausbeuten. Nur weil wir darüber immer besser aufgeklärt werden, rechtfertigt das nicht die bisherige Art und Weise. Für mich hat die e-mobilität einen Faden Beigeschmack bekommen. Inzwischen wurde ich mir wünschen, das der Wasserstoffantrieb die gleiche Förderung bekommen würde wie der Elektroantrieb.

Da gebe ich dir auch vollkommen Recht. Ich finde den gelinkten Artikel nur nicht gut geschrieben. Ein Ingenieur aus Ingolstadt (Sitz von Audi) in der ingolstädtischen Presse. Alleine die Einleitung beschäftigt sich damit, was für ein toller Hecht er ist und wie gut er rechnen kann, damit man den Eindruck gewinnt, dass das schon stimmen muss. Dass der Diesel dann natürlich noch topp ist am Ende des Artikels rundet das Angebot für mich als Lobbyismus ab.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 99
Für mich hat die e-mobilität einen Faden Beigeschmack bekommen. Inzwischen wurde ich mir wünschen, das der Wasserstoffantrieb die gleiche Förderung bekommen würde wie der Elektroantrieb.
Die Brennstoffzellenforschung hat schon massenhaft Fördergelder verschlungen. Bis heute sind wir da an einem Punkt angekommen, der für die gleiche gefahrene Strecke einen ca. 3fach höheren Energieverbrauch erfordert wie mit einem BEV (Well to wheel). Soviel ich weiß ist die Brennstoffzelle ein Verschleissteil und kostet vor allem deshalb so sauviel, weil große Mengen extrem seltenen Platins enthalten sind (wie auch im Verbrenner-Kat). IMHO gibt es für die Brennstoffzelle aktuell nur eine Marktnische, wo sie überleben kann: dort, wo Akkus zu schwer sind. Wo es um Umwelt oder Geld geht, ist der Akku überlegen.

Ja, die Produktion von Akkuspeichern ist nicht ganz ohne. Aber E-Mobilität hat IMHO den großen Vorteil, dass die Akkuspeicher die wertvollen Elemente konzentriert haben, auch nach deren "Leben". Man kann sie also gut recyceln. Bei dem Platin, was beim Verbrenner oder FCEV in feinsten Partikeln zum Auspuff entweicht, ist das nicht der Fall.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 100
Mal nur zum Thema Recycling. Experten sind sich einig, das das genauso gut klappen wird, wie beim Elektronikschrott. Nämlich garnicht. Rohstoffe sind günstig zu bekommen und in der EU gibt es keine Gesetze die vorschreiben wie damit umzugehen ist. Solange Unternehmen nicht wasserdicht dazu gezwungen werden die Akkus zu recyceln, werden die einen Teufel tun um da geld reinzustecken.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 101
Das ist aber etwas, was sich hoffentlich noch ändern kann und wird.

Langfristig sägt sich die Autoindustrie den Ast ab, auf dem sie sitzt, indem sie Fahrzeugkonzepte forciert, die einer Zukunft mit vielen Autos und vollgestopften Städten nicht standhalten werden.
Wenn der Punkt erreicht ist, wird auch wieder umgedacht.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 102
Nach Aussage der Politik ist in nächster Zeit keine Anpassung der Recyclingverordnung geplant.


Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 104
@Francek das hatte ich auch im Hinterkopf. Hatten wir hier auch schonmal genannt.
Allerdings habe ich hier im Forum mal wieder das Gefühl, das sich alles im Kreis dreht. Das die Entwicklung der Brennstoffzelle fortschrittlicher ist, als bei den Akkus, will bei einigen nicht ankommen. Zudem könnte Wasserstoff auch sehr leicht benutzt werden um den zeitweisen Stromüberschuss zu kompensieren. Aber das hatten wir in einem anderen Thema ja schon. Scheinbar ist es aber einfacher Städte mit zugeparkten Ladesäulen zuzupflastern als flächendeckend Wasserstofftankstellen zu errichten.