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Thema: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt (2221-mal gelesen)
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Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

...meint das Manager-Magazin:

Auch aktuell treibt die Angst, beispielsweise vor dem Klimawandel, den gutmenschlichen und progressiven Deutschen, besonders Berufspolitiker. Das Ergebnis der Furcht sind Energiewende und Elektromobilität.

[...]

Kommen jetzt Elektrofahrzeuge hinzu, so stellen diese eine zusätzliche Stromnachfrage dar, die bei einer 100prozentigen Durchdringung der deutschen Pkw-Flotte einen zusätzlichen Bedarf von etwa 110 TWh erzeugen wird. Das sind dann immerhin circa 20 Prozent des gesamten heutigen deutschen Strombedarfs oder anders ausgedrückt - etwa zehn Atomkraftwerke.

Diese zusätzliche Stromnachfrage entsteht natürlich langsam. Aktuell liegt der Strombedarf von deutschen Elektrofahrzeugen unter einer TWh. Da es sich aber um eine zusätzliche Nachfrage handelt, steht diese im Wettbewerb zur Reduzierung der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen, zu allererst der Braunkohle. Mit einer kWh erneuerbarer Energie lässt sich entweder eine kWh Braunkohlestrom substituieren oder ein Elektroauto betreiben

Meine private Ansicht dazu:

An dieser Stelle habe ich aufgehört diesen Schmarrn weiter zu lesen. Der Autor wurde scheinbar genötigt, zu vergessen, dass bei einem 100prozentigen Umstieg auf Elektrofahrzeuge nicht 100% mehr Strom zum Laden dieser Fahrzeuge benötigt wird, sondern auch 100% Strom zur Raffinerie und Verteilung des flüssigen Kraftstoffes weg fällt. Die Tankstellen mit ihrem riesigen Stromverbrauch fallen dann ja auch komplett weg und werden durch kleine, kaum beleuchtete Ladesäulen ersetzt.

Das Manager-Magazin scheint das Sprachrohr der Verbrenner-Verfechter und der Autoindustrie zu sein, die auf Teufel komm raus und gegen jeglichen Umweltgedanken die Verbrennerfahrzeuge so lange wie nur irgendwie möglich im Markt halten möchte.

Dass ein Journalist heutzutage noch so einen Quatsch veröffentlicht, ist ein Armutszeugnis und/oder Beweis dafür, wie manipulierbar die hiesige Presse ist.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 1
Und hier ein gegenteiliger Bericht:

Es ist ein Ärgernis, wenn man in der Argumentation beim Elektroauto auf seltene Erden angesprochen wird, Kinderarbeit bei den Rohstoffen, Energiemix und anders. Diese üblichen Mythen, die sich halten und die meist nur vorgeschoben sind. Dabei sind z.B. Kobalt und Lithium keine seltenen Erden. Es interessiert die meisten aber nicht. Diese Argumente die längst in grossen Teilen widerlegt sind und die Rechtfertigung sein sollen, das man weiter ÖL verbrennt. Die Probleme werden dabei einfach ausblendet. Auch, weil es ja so einfach ist. Naturkatastrophen, Abgase, Kriege wegen Öl werden einfach verdrängt und finden zu wenig Aufmerksamkeit. Ein ziemlicher Fall von Doppelmoral. Wir haben uns schon oft mit den Fakten auseinander gesetzt.
Aber die Frage bleibt immer bestehen: Sind Elektroautos umweltfreundlicher als klassische Verbrenner und können sie sogar Teil einer sogenannten Kreislaufwirtschaft werden? Genau diesen Fragen geht wiederholt ein grosser Report der EEA, der Europäischen Umweltagentur nach. Die Agentur, die Informationen für Bürger und Politiker aufbereitet, hat dazu eine Studie mit dem Namen „Electric Vehicles from life cycle and circular economy perspectives“ veröffentlicht.

[...]

Das ökologische Verbesserungspotenzial von Elektroautos ist sehr groß. Die Sparmöglichkeiten von Verbrennern hingegen nicht. Im Gegenteil. Mit zunehmend steigenden Ansprüchen an Verbrenner und deren konsequente Abgasreinigung, macht den Preisunterschied zwischen den Antrieben heute schon weg. Und ohne, das man auf Mobilität verzichten muss, lässt sich Elektromobilität, wenn sie an wichtigen Stellen organisiert und möglichst klimaneutral gestaltet wird, heute bereits mit deutlich weniger Emissionen weltweit gestalten.

Die Studie ist unten im Artikel als Quelle verlinkt.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 2
Ja, wenn es gegen das E-Auto geht, werden gern Öko-Aspekte dagegeben aufgefahren. Bei ihrem Verbrenner hat es sie noch nie interessiert. Gerade bei der no-Autobahn-limit-Fraktion.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 3
Hallo @Jorin‍,
im Prinzip hast Du Recht, aber in dem Artikel wir von 100prozentigen Durchdringung der deutschen Pkw-Flotte gesprochen. Du sprichst in Deinem Kommentar von
einem 100prozentigen Umstieg auf Elektrofahrzeuge...Tankstellen mit ihrem riesigen Stromverbrauch fallen dann ja auch komplett weg und werden durch kleine, kaum beleuchtete Ladesäulen ersetzt.
Tankstellen im herkömmlichen Sinne werden wir vielleicht nicht mehr brauchen, aber komplett abschaffen? Bei PKW's und LKW's kann ich mir das ja noch vorstellen, aber bei Bau- und landw. Maschinen fehlt mir dann doch etwas die Vorstellungskraft, wie die an die nächste Ladesäule kommen. Aber wer weiß, was wir in Zukunft für Antriebskonzepte haben werden.
Schaun wir mal!!!

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 4
Du hast recht, der Autor sprach nur von PKW. Okay, dann brauchen wir noch eine Handvoll Tankstellen.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 5
Aber wer weiß, was wir in Zukunft für Antriebskonzepte haben werden.

Wer weiß... vlt. finden sie irgendwann einen weg wie man einen KFZ Reaktor bauen kann ohne ihn gleich als "Waffe" zu missbrauchen.. dann hat der Radioaktive Abfall endlich eine Resteverwertung als KFZ Antrieb gefunden ;). *Ironie* aber klingt logisch.. nie wieder Tanken ;).

Hier gibt es anscheind schon ein Konzept wie man Reaktormüll weiterverwenden und vlt. sogar abbauen kann:

Strom aus Atommüll: Schneller Reaktor BN-800 im kommerziellen Leistungsbetrie...

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 6
Ein gefüllter Castorbehälter hat eine durchschnittliche Heizleistung von etwa 7kW.  ;)

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 7
Irgendwie scheint man zu vergessen das Solarzellen und Windkraftanlagen nicht auf Bäumen wachsen. Der ökologische Fußabdruck von Solarzellen ist nicht gerade rosig. Bei Windkraftanlagen sieht es besser aus, wenn sie die komplette Lebenzeit stehen bleiben. Die werden aber oft nach 10 Jahren gegen leistungsfähigere ausgetauscht. Wenn man also den Stromverbrauch von Tankstellen anprangert, sollte man das berücksichtigen.
Hat eigentlich schonmal jemand die Verlustleistung beim laden, Durchleitung und Erzeugung von Strom gegengerechnet?

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 8
Hat eigentlich schonmal jemand die Verlustleistung beim laden, Durchleitung und Erzeugung von Strom gegengerechnet?
ja, Elektrik ist keine Raketenwissenschaft, anders als Verbrennungsmotoren und moderne Treibstoffraffination.
Nennt sich Well To Wheel und interessiert beim Verbrennerfahrzeug niemanden.

Uran und Erdöl wachsen übrigens auch nicht auf Bäumen, sind aber gleich weg bzw. Nutzlos, sobald man deren Energie verbraucht hat. PV und Windenergie wird gebaut, um andere, frei zugängliche Energie zu nutzen.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 9
[…] um andere, frei zugängliche, kostenlose Energie zu nutzen.

Richtig 'lustig' finde ich auch, wie bei der Erzeugung alternativen Energien selbstverständlich noch jeder Methan liefernde Pups der Bauarbeiter eingerechnet wird.
Wohingegen Diesel und Benzin anscheinend in Demeterqualität aus natürlichen, biologisch dynamischen Quellen hinter den Tankstellen sprudeln.  :icon_doh:

Wie wäre es mal mit der Berechnung der ökologischen Fußabdrücke von:
  • Probebohrungen incl. dem erforderlichen Maschinenpark?
  • Anlagen der Bohr- und Förderstellen (auch Hochsee Bohrinseln)?
  • Bau und Betrieb der Verladekais zum Seetransport?
  • Bau und Betrieb aller Tankschiffe die tagein tagaus auf den Weltmeeren pendeln?
  • Bau und Betrieb von tausenden Kilometer Pipelines mit deren Betriebsanlagen?
  • Bau und Betrieb aller Raffinerien?
  • Bau und Betrieb aller Tanklastzüge, Umschlagstellen etc.?
  • Bau und Betrieb aller Tankstellen?
  • etc. etc.
Das sind alles Posten, die bei Verbrennern mit eingerechnet werden müssen, um halbwegs faire und vergleichbare Daten zur Energieerzeugung zu bekommen.

Die Herstellung der jeweiligen Fahrzeuge steht dann auf einem anderen Blatt. Wobei sich die Verbrenner auch hier kein Ökosiegel verdienen.


Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 10
Die gleiche Liste könnte man auch fast 1:1 zur e-mobilität übertragen.
Riesige Produktionsstätten für Windkraftanlagen.
Hoher Energie und Chemieeinsatz zur Produktion von Windkraftanlagen.
Der Vogelschlag.
Hoher Kupfereinsatz zur Erweiterung der Stromtrassen.
Produktion und Betrieb der vielen nötigen Ladesäulen.
Verlust von Energie bei Transport und laden.
Hoher Energieeinsatz und und Verbrauch von seltenen Rohstoffen zur Produktion von Batterien und pv Anlagen. Wobei die Rohstoffe oft aus dem Tagebau kommt und auch in Regenwaldgebieten.

Man könnte die Liste noch endlos fortsetzen.
Mobilität und ökologisch passen mit der momentanen Technologie bei beiden Varianten nicht zusammen.

Ich finde den momentanen Ansatz von Wasserstoff garnicht so verkehrt, wenn die Produktion dahin kommt, wo der Strom produziert wird. Die ganzen Windparks haben derzeit Recht hohe Leerlaufzeiten. Die könnte man locker nutzen um Wasserstoff vor Ort zu produzieren.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 11
Mir schwebt da im Hinterkopf immer eine komplett andere Energielösung  rum. Angenommen man wäre in der Lage, jedes Haus statt mit Erdgas mit Wasserstoff zu versorgen. Mit nichts weiter. Den Strom erzeugt ein Motörchen im Keller, wobei es gleichzeitig Wärme für Heizung und Wasser produziert. Die Autos fahren mit Brennstoffzellen und tanken vor der Haustür. Falls eine Solaranlage existiert, speißt sie ihre Energie in den hauseigenen Akku. Für abgelegene Häuser könnte die Geschichte mit Tanks erschlagen werden. Da dann sicher eine Meßuhr installiert ist, könnte ich theoretisch bei "Spritmangel" ein beliebiges Haus anfahren und den Besitzer bitten, mir gegen Bezahlung seinen H-Anschluß benutzen zu dürfen. Klingt alles jetzt sicher etwas bekloppt, würde aber in der Endkonsequenz eine ganze Reihe von Problemen erschlagen. U.U. könnte sogar ein LKW im Bedarfsfalle einen Privathaushalt anfahren, um sich für die nächsten xxx km mit Treibstoff zu versorgen. Aber bei einem solchen Konzept gingen die Ölproduzenten ein und dem Staat würden Mrd. € an Steuern durch die Lappen gehen.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 12
Angenommen man wäre in der Lage, jedes Haus statt mit Erdgas mit Wasserstoff zu versorgen.
Angenommen, man wäre in der Lage, die Sonne, die auf ein Haus scheint, vom Sommer bis in den Winter zu speichern...

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 13
Mir geht es nicht darum beide Antriebsformen zu vergleichen. Das ist e-mobilität natürlich die bessere Variante. Ich wollte mit meiner Aussage den threadtitel beantworten. Die Aussage stimmt gewissermaßen.
Was mich überhaupt zu einem Kommentar bewogen hat, ist jorins Beitrag über den Stromverbrauch von Tankstellen. Nimmt man sb Tankstellen ist der Stromverbrauch gering. Alles andere ist ein Shop, den wir anscheinend so haben wollen. Ansonsten würde sich das nicht rechnen.
Nimmt man die Vielzahl an Stromsäulen die in Zukunft nötig sind und die Verlustleistung beim laden, dürfte der Stromverbrauch von Zapfanlagen kaum ins Gewicht fallen. Von daher finde ich das Argument mit den Tankstellen, persönlich etwas lächerlich.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 14
Sollte der Golfstrom unterbrochen werden, hätten wir zumindest eine Eiszeit und würden der globalen Erwärmung entgegen kommen. Gleiches trifft zu, wenn an den Polen der Temperaturabfall in den Gewässern nicht mehr groß genug ist. Das wäre nicht das erste mal. Von daher machen wir momentan alles richtig. Bis dahin gehen wir wegen Dürren und mißernten drauf, dem Planeten dürfte das aber Wurst sein.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 15
Das Manager Magazin lese ich nicht mehr, spendiere keine Klicks. Wenn ich schon lese "gutmenschlichen" und "Berufspolitiker" kenne ich das Ergebnis. Man impliziert nämlich, daß nur völlig weltfremde Menschen in ihrem Elfenbeinturm an Elektromobilität glauben können. Da sowas bei denen Standardprogramm ist, keine Klicks.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 16
Die gleiche Liste könnte man auch fast 1:1 zur e-mobilität übertragen.
Riesige Produktionsstätten für Windkraftanlagen.
[…]
a na... hier vergleichst Du Boskop mit Siglinde. Nur dass der Boskop als Apfel am Baum wächst und die Siglinde als Erdapfel unter der Erde. ;)
Erneuerbare Energien können nicht grundsätzlich mit E-Mobilität gleichgesetzt werden. E-Mobilität ist jederzeit auch mit rein fossiler Energie möglich.
Erneuerbare Energien werden nicht für die E-Mobilität gewonnen, sondern um die allgemeine Energieversorgung grün anzupinseln. Windräder und Solarparks würden selbstverständlich auch ohne E-Mobilität in genau gleichem Maße ausgebaut werden . Folglich ist es höchst unseriös, den Ökologischen Fußabdruck der Erneuerbaren Energiegewinnung einzig der E-Mobilität anzulasten.
Anders sieht es bei Mineralöl aus. Der Löwenanteil dessen wird einzig zur Verbrenner-Mobilität gefördert, transportiert, hoch verarbeitet etc. und dann einfach verbrannt.

Ich finde den momentanen Ansatz von Wasserstoff garnicht so verkehrt, wenn die Produktion dahin kommt, wo der Strom produziert wird. Die ganzen Windparks haben derzeit Recht hohe Leerlaufzeiten. Die könnte man locker nutzen um Wasserstoff vor Ort zu produzieren.
Sage ich schon seit Jahren... Hier in Mainz-Hechtsheim steht z.B. eine entsprechende Versuchs-/Prototypenanlage. Die Anlage ist inzwischen seit Mitte 2018 im produktiven Regelbetrieb und wird von Linde und den Stadtwerken Mainz betrieben.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 17
Bei uns wurde vor ungf. 5 Jahren eine Shell Tankstelle erneuert. Seitdem haben die auch eine riesige Wasserstoff Anlage da stehen.. Jedoch keine Preisangabe.. vorsorglich schonmal gebaut? Was so eine Station wohl 5 Jahre im Idle Betrieb kostet?...

https://www.shell.de/energie-und-innovation/mobilitaet/wasserstoff.html

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 18
@TecMar das ist aber nicht Sinn der Sache. Der Wasserstoff muss erst aufwendig dort hin gebracht werden. Warum nicht dort produzieren und lagern, wo Energie zur Verfügung steht. Das das nicht im Wohngebiet geht, ist mir klar. Ich muss aber auch nicht alle 500m eine Tankstelle haben.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 19
..  Als Mieter kann man dem Vermieter Druck machen... .


Moin moin...

Ich weiß ja nicht, wo du wohnst. Ich will nicht ausschließen, dass das im Einzelfall vielleicht möglich sein kann.
Ganz allgemein für Deutschland würde ich bei der derzeitigen Situation im Mietwohnungsmarkt aber nicht davon ausgehen, dass man als einer von 10 oder 20 Bewerbern auf eine Mietwohnung beim Besichtigungstermin zum Vermieter/Makler sagt: "Aber hier im Aussenbereich, da müssen Sie nochmal nacharbeiten, sonst nehme ich die Wohnung nicht..." 😉

Gruß Der Oppa

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 20
man als einer von 10 oder 20 Bewerbern auf eine Mietwohnung beim Besichtigungstermin zum Vermieter/Makler sagt:
Das beim Besichtigungstermin zu machen, wird wohl kaum Sinn machen. Wenn man allerdings schon einige Jahre drin wohnt und dem Vermieter nicht negativ auffällt, kann man sich durchaus mit den anderen Mietern zusammensetzen und eine Initiative gründen den Garten umzugestalten. Dan kann man auch viel in Eigenarbeit machen. Wenn die Mieter die Kosten übernehmen und sich einig sind, wird sich kaum ein Vermieter dagegen stellen.
Apropos Vogelschlag:
Haus- und Wildkatzen haben noch einmal mindestens einen Faktor 5 mehr Vögel auf dem Gewissen als die Glasflächen. Ich las von Werten zwischen 100 und 250 Mio (pro Jahr in D).
Ok. Dann könnte man sich dafür engagieren, dass die Zahl der Katzen und auch die der Hunde (die vertreiben mit Ihrem Gebell Vögel) in Deutschland endlich mal reduziert wird. Die hohe Zahl von Katzen und Hunden ist sicherlich nicht gut für die Umwelt. Wenn ich mir überlege wie viel so ein großer Hund frisst....

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 21
Mann müsste generell mehr an Effizienz arbeiten. Wenn weniger Strom benötigt wird, bräuchte man von allem weniger. Das gleiche gilt auch für die Mobilität, egal ob fossil oder was anderes.
Ich fürchte im privaten Haushalt wird man da nicht mehr viel machen können. Lampen sind heute meistens LED. Herde brauchen nun mal Energie, die in Wärmeenergie umgewandelt wird. Weißgeräte vor der Zeit tauschen, weil sie ein paar Prozent weniger verbrauchen ist auch Unsinn. Der meiste Strom wird ohnehin von der Industrie verbraucht. Stromverbrauch | Umweltbundesamt
Beim BEV allerdings sollte man auf den Verbrauch achten, wenn man eines kauft! Ob ein Auto 25kWh/100km verbraucht oder nur die Hälfte, macht viel aus.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 22
Im Haushalt wird es irgendwann schwierig, da stimme ich zu. Wenn ich allerdings sehe, dass bei uns der Dachboden nicht isoliert ist, dann kannste dir sicher denken, wie viel im Winter geheizt werden muss. Das sind so Kleinigkeiten.

Man kann aber auch nicht einfach Stadtteile einreißen und neubauen, das ist mir auch klar.

Wenn die Leute heute alle rumheulen, dass wir X mehr an Energie für E-Mobilität brauchen,...
Beim BEV allerdings sollte man auf den Verbrauch achten, wenn man eines kauft! Ob ein Auto 25kWh/100km verbraucht oder nur die Hälfte, macht viel aus.
Vielleicht bräuchten wir mit ein bisschen Grips auch nur X/2 an Energie für die E-Mobilität. ;D

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 23
Mann müsste generell mehr an Effizienz arbeiten. Wenn weniger Strom benötigt wird, bräuchte man von allem weniger. Das gleiche gilt auch für die Mobilität, egal ob fossil oder was anderes.
Es gibt allerdings auch den Rebound-Effekt: wenn ein Auto weniger verbraucht, sagen sich viele, dass sie nun ruhigen Gewissens ja auch mehr fahren können. Nein, Effizienzsteigerung macht nur dann Sinn, wenn man sein Verhalten nicht an den niedrigeren Verbrauch/Kosten anpasst, sondern so tut, als wäre es weiterhin teuer.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 24
Yep, das gilt natürlich ebenso für Klamotten/Fleisch/Fernreisen/etc.
Also Schuhe durchlatschen und Löcher in der Jeans flicken.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 25
Was heist Löcher in den Jeans stopfen? Die bescheuerte Mode macht sie doch erst rein!

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 26
Genau.
Loch in Jeans = 100€ Aufpreis.
 ;D

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 27
Postfaktisches Interview: "E-Mobilität klimaschädlichste Antriebsart" - EAV...
Zitat
Neues ist unbequem. Neues bedeutet Umstellung. Neues kann weh tun, obwohl es besser ist. Deswegen finden viele Menschen das Verharren beim Alten bequemer. In aller Regel kann dieses Klammerverhalten nicht rational begründet werden, egal, wie sehr man nach Gründen sucht. Als ich das erste Mal in einem Elektroauto saß, habe ich auch ständig Gründe gesucht, warum das doch eigentlich nicht funktionieren kann. Dieses Verhalten ist normal und ich erlebe es tagtäglich.



Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 30
Passender wäre m.E. die Formulierung so gewesen: "Der wahre Preis unseres Wohlstandes".
Ölförderung z.B. verursacht ebenfalls riesige, verseuchte Gebiete. Das Öl wird oft verbrannt, Rohstoffe in Akkus kann man recyceln. Außerdem geht hier die Entwicklung weiter. Kobalt wurde vor wenigen Jahren noch ca. 8-10% anteilig im Akku gebraucht. Inzwischen ist man unter 3% (2,8% bei Tesla Model 3).

Wenn man es technisch nicht hinbekommt, siehe Teslas Batterietechnologie hat BMW, Daimler und VW bedrohlich abgehängt |... kann man es ja auch so angehen: Elektroauto: BMW probt fairen Kobalt-Abbau im Kongo - ecomento.de

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 31
Das ist das gleiche wie beim Vogelschlag: So etwas interessiert komischerweise nur, wenn es um Elektroautos geht. Dass wir in Deutschland aktuell ungefähr genausoviel Lithium und Cobalt für Handy, Kamera und Laptopakkus jedes Jahr brauchen wie für neu zugelassene Elektroautos, stört komischerweise niemanden.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 32
Verstehe. Wenn also Unmengen an Handys Ressourcen verschwenden, dürfen andere Industriezweige das auch. Klingt logisch.
Brasiliens Präsident hat momentan die gleiche Denkweise.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 33
Nö. Es geht drum, dass dreckige Ressourcengewinnung nur böse ist, wenn sie zum Bau eines Elektroautos benutzt wird. Ansonsten interessiert sie niemanden. Liest man täglich über die Ölkatastrophen? Über die Förderbedingungen für Lithium, Cobalt, Gold, Aluminium und allen anderen möglichen Stoffen, die unser modernes Leben ermöglichen? Nein.
Kommt das neue iPhone oder Samsung Galaxy raus, stört sich da niemand dran. Kommt das nächste Elektroauto auf den Markt, kommen die Trolle unter der Brücke hervorgekrochen und kommentieren, wie schmutzig das doch hergestellt wird usw.

Das ist diese "Aber was ist wenn" Argumentation, um nur nichts am eigenen Leben zu ändern. Entweder man hinterfragt komplett den Lebensstil inklusive Status Quo oder man lebt damit, dass alles irgendwie scheiße ist.
Ich kanns nur immer wieder betonen: Ich bin kein Freund der Elektromobilität, weil sie kein Allheilmittel ist und gerade in Deutschland in der Fläche keine Chance haben wird, weil wir nicht genügend Lademöglichkeiten haben können.
Trotzdem ist sie von allen Alternativen irgendwie doch die sinnvollste, Strom lässt sich leicht transportieren, jeder Schüler lernt die Grundprinzipien der Elektrizität und grundsätzliche Schaltungsbausteine, weil es einfach ist.
Wasserstoff ist energetisch ein Alptraum, ganz zu schweigen von der Wartungsintensivität der Befüllungs- und Betriebsanlagen, fossile Rohstoffe sind endlich und in der Verbrennung immer problematisch, Synthetische Rohstoffe sind energetisch wieder ein Alptraum und lösen auch nicht die Verbrennungsrückstandsproblematik.
Wenn jemand eine andere Technologie hat, nur her damit.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 34
"Autos und da speziell E-Autos sind die Feinde der Umwelt"  ... schimpfte der grün gekleidete Radfahrer, knüpfte sein Umweltmäntelchen zu, schwang sich auf sein E-Bike und rauschte davon......

Es ist schon enorm, was man an modernsten, höchstverarbeiteten Werkstoffen findet, wenn man einmal durch ein Fahrradcenter schlendert. Nur gut, dass alle Fahrräder satt grün sind und auf biologisch, dynamischen Bäumen wachsen.

Auch ein Spaziergang durch die Stadt kann einen in Erstaunen versetzen. Es ist schon enorm, wieviele elektrisch unterstützte bzw. voll angetriebene Fahrgeräte (nicht Autos) dort unterwegs sind. Krankenfahrstühle klammere ich da mal aus.  E-Bikes, Pedelecs, Segways, Kickboards, motorisierte Skateboards und eine Unzahl ähnlicher, zugelassener und nicht zugelassener 'Geräte'. All diese enthalten Hochleistungsmotoren, modernste Akkus und verbrauchen wertvolle Resourcen.

Nein, ich will jetzt nicht gegen irgendeine Gruppe 'wettern'. Ein jeder der anklagen will, sollte erst einmal sein persönliches Umfeld und sein eigenes Verhalten unter die Lupe nehmen, bevor er andere an den Pranger stellt.
Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und den Balken in deinem Auge nimmst du nicht wahr?


Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 35
Die Mutter meiner Freundin fährt auf dem Land tagtäglich mit dem E-Bike zur Arbeit. Sind immerhin ca.160-200km an Kurzstrecke im Monat, die sie nicht mit einem Auto mit kaltem Motor zurücklegt, bzw. mit einem Auto, welches gar nicht erst gekauft wurde. Vermutlich könnte man die Strecke auch mit normalem Fahrrad fahren, aber sie arbeitet auch körperlich. Da kann ich verstehen, dass sie nach Feierabend dann doch lieber mit Unterstützung fährt.

Der Aufwand an Ressourcen ist mit einem Auto vergleichen schon um Einiges geringer.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 36
und wenn man mag, kann man ja auch mal auf die reine Größe eines Akkus schauen: der vom Pedelec ist um Faktor x kleiner als der eines jeden Autos, wobei x mir nicht bekannt ist. Aber das Volumen allein ist ja offensichtlich.

und wenn man dann noch darauf schauen will (wie @manu54 das getan hat) was man sonst noch als Verbraucher in Betrieb hat, die mit Batterien laufen...das ist nicht wenig. Auch hier werden eine Menge Rohstoffe verbraucht.

und grad im Kleinen:  zwar sind bei zB Fernbedienungen die Batterien langlebig, aber bei vielen Geräten sind inzwischen Knopfzellen mit Lithium drin (Taschenrechner, Küchenwaage, LED-Taschenlampen....)
wie ist es denn hier mit der Recyclingquote und -fähigkeit?

machen wir uns nix vor...unser modernes Wohlfühlleben ist inzwischen so stark abhängig vom Verbrauch wertvoller Rohstoffe, das selbst kleine Änderungen für viele anscheinend so schmerzhaft sind, das sie aufschreien. Und aktuell geht der Aufschrei eben gegen E-Autos, besonders bei denen, die sie NICHT bauen ;)

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 37
So hat die Branche mit ihren E-Autos der Umwelt und dem Klima zuliebe ein Fahrzeugkonzept wiederauferstehen lassen, das schon lange vor dem Verbrennungsmotor da war. Dieses Konzept aber ist nicht ganz unumstritten. Denn die Umweltbilanz von Elektroautos ist nicht so sauber, wie viele denken; sie ist aber auch nicht so dreckig, wie sie andere machen. Klar ist: Die Herstellung eines Akkus für ein Elektroauto ist um einiges aufwendiger als die Fertigung eines Verbrennungsmotors. Sie kostet viel Energie und belastet die Umwelt. Aber einmal im Einsatz, gleicht ein Elektromotor diese Nachteile nach einer Studie der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) in München rasch wieder aus. E-Motoren kennen nun mal kein Kohlenmonoxid oder Kohlendioxid.

Die Münchner Wissenschaftler kommen mit ihrer Studie zu dem Schluss, dass die Nutzung eines Elektroautos mit einer Batteriekapazität von 30 Kilowattstunden in Deutschland nach einer Gesamtstrecke von 50.000 Kilometern oder bei einer durchschnittlichen Jahreskilometerzahl von 14.000 nach dreieinhalb Jahren ökologisch besser abschneidet als jeder herkömmliche Benzin- oder Dieselmotor. In Ländern mit einem umweltfreundlicheren Energiemix als Deutschland liege die ökologische „Amortisationsdauer“ eines Elektroautos, verglichen mit einem Benziner oder Diesel, nur bei 2,8 Jahren. Ein ausschließlich mit Elektrizität aus Photovoltaikanlagen betanktes E-Auto schneidet sogar nach nur 1,6 Jahren besser ab als jeder Spritschlucker.

[...]

Vor diesem Hintergrund legten vor zwei Jahren Mia Romare und Lisbeth Dallhöf vom Schwedischen Umwelt-Forschungs-Institut IVL eine Metastudie vor. Sie fassten darin ein halbes Dutzend Studien zur Umweltverträglichkeit von Elektroautos zusammen, erstellten eine Ökobilanz und sorgten für Furore. Denn ihre Ergebnisse waren viel zitiert, oft aber missinterpretiert worden. So war die Rede davon, dass die Herstellung der Akkus eines E-Autos 17 Tonnen CO2 verursacht. Die später übers Internet verbreiteten Zahlen waren zwar einprägsam, aber falsch. „Diese Zahlen gibt der Bericht gar nicht her“, sagt Anika Regett vom FfE.

Im Gegenteil: Bei der Fertigung einer Lithium-Ionen-Autobatterie fallen allenfalls 200 Kilogramm sogenannter CO2-Äquivalente je Kilowattstunde Strom an. Das ist ein Bruchteil von dem, was als Wert durch das Internet schwirrte. Die Studie der Schweden, so Regett, sei detailreich und präzise und habe vielen die Augen geöffnet. Denn seitdem komme die Entwicklung der Batterien so richtig in Fahrt. Zum einen gebe es bei deren Fertigung noch viel Energieeinsparpotential, zum anderen sind Elektro- neben Brennstoffzellenautos die einzige Möglichkeit, erneuerbare Energien im Verkehrssektor zu integrieren.

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 38
Liegt vermutlich an der Stromerzeugung in Deutschland, denn die ist irgendwie mit eingerechnet.


Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 40
Aber ganz so schlimm kann es mit E-Auto ist Feind der Umwelt nicht sein. Im Zuge der weiteren Entwicklung denken die Militärs einiger Staaten darüber nach, Fahrzeuge umzurüsten. Vor allem bietet sich das bei Panzern an. An elektrischen Varianten wird gearbeitet, sogar an Solarzellen mit Panzerglas. Auch auf diesem Gebiet gilt also:
Der Umwelt zu liebe!

Antw.: Das E-Auto ist der Feind der Umwelt

Antwort Nr. 41
April April