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Thema: generelle Fragen zum Laden (1539-mal gelesen)
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generelle Fragen zum Laden

ahoi zusammen,

ich frage mal aus reinem Interesse (hab keinen E-wagen und in absehbarer Zeit auch leider keinen :icon_no_sad: ) zu den ganzen Begrifflichkeiten.
Da wird immer gesprochen von verschiedenen Steckern, Ladeströmen, Ladezeiten, Leistungen etc. Das finde ich sehr verwirrend.  :-/

mal als Beispiel: Hyundai Ioniq kann öffentlich per AC in max. 4,5h geladen werden, Ladedauer max. 30 Minuten mit einer 50-kW- und max. 23 Minuten mit einer 100-kW-Ladestation (0 - 80%).

Die Frage ist nun, was wäre zb diese Tankstelle für eine...1 x Typ 2 22 kW, 1 x Typ 2 11 kW, 2 x Schuko. die Stadtwerke sagen "zwei Anschlüsse für Autos (400 Volt / 32 Ampere und 230 Volt / 16 Ampere) sowie zwei Schuko-Steckdosen für Roller". okay, so weit, so gut.
400V*32A = 12800 VA = 12,8 kW, richtig? das wäre dann die 11 kW-Säule? und die 22 kW-Säule?

aber was würde das bedeuten für die Ladezeit für so einen Ioniq? PS: und welche Stecker? CEE rot/blau usw....komplizierte Sache
Grüße aus dem Münsterland, Berti
Lexus CT200h  ブリンガー (Buringā; der uns überall "Hin-Bringer")

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Antw.: generelle Fragen zum Laden

Antwort Nr. 1
Bei Wikipedia gibt's eine schöne Übersicht. Für Europa sind Typ 2 und CCS Standard. Es gibt (noch) CHAdeMO (DC) und Typ 1 (AC), die Industrie hat sich mit der EU allerdings auf Typ 2 und CCS geeinigt. Deshalb lass ich Typ 1 und CHAdeMO jetzt aussen vor.

Um beim Beispiel Ionic Electro zu bleiben. Wenn Du unterwegs laden musst um weiter zu kommen, ist CCS-Schnellladen (DC) der richtige Weg. Derzeit sind bei CCS 50kW-Säulen üblich, die werden die nächsten Jahre auf 150kW aufgerüstet und neue 350kW werden aufgestellt. Der Ionic Electro kann mit maximal 70kW laden. Die Ladeleistung kann aber nicht durchgehen von 0% SoC bis 100% SoC verarbeitet werden. Daheim oder am Reiseziel wird man i.d.R. über Typ 2 Schnarchladen (AC). Der Ionic kann das nur 1-phasig, d.h. im Haushalt i.d.R. mit maximal 16A (230V * 16A = 3680W). Wenn der Ionic z.B. im Hotel an einer 22kW AC-Ladesäule lädt, kann er mit 32A laden (230V * 32A = 7360W).

Um die Ladeleistung bei 3-phasigem Laden zu berechnen ist es einfacher mit 3 * 230V zu rechnen. Beim i3 ist es z.B. so dass technisch wirklich 3 AC-Lader verbaut sind. Die dann tatsächlich mit 3 * 230V * 16A = 11kW den Akku laden. Wenn Du das als 'Drehstrom-Rechnung' machen willst musst Du (Sinus-Welle, Phasenwinkel) Wurzel 3 berücksichten. D.h. 400V * sqrt(3) * 16A = 11kW. Aber wie gesagt, technisch wird i.d.R. nicht an 400V geladen, sondern 3 * 230V.

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Antwort Nr. 2
merci für die Aufklärung. Der Hyundai hätte aber für mich eine zu geringe Reichweite, da wir mehrmals im Jahr zur niederländischen Küste fahren, ca. 300 km/Weg, und auch nach Berlin, ca 520 km/Weg. wenn ich diese Karte Stromtankstellen Verzeichnis | GoingElectric.de richtig interpretiere (da steht nix von CCS, nur CEE u.a.), bräuchte ich eine Zwischenladung mit einer Pause von mehreren Stunden??
Grüße aus dem Münsterland, Berti
Lexus CT200h  ブリンガー (Buringā; der uns überall "Hin-Bringer")

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Antwort Nr. 3
CCS steht für Combined Charging System, bei GE heisst es nur Combined Charging, oft wird auch Combo2 dazu gesagt. 300km kann man m.E. mit dem Ionic prima fahren, da hätte man eine Lade-/WC-Pause von ca. 15-20 Minuten. Die ganzen Industrie- und Haushaltssteckdosen sind m.E. nicht so wichtig (nur für Nerds). Da müsste man ja einen Sack voll Adapter rumtragen.

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Antwort Nr. 4
ich hab auf der Karte mal geschaut, ich konnte solche Schnellladedosen, teils mit 50kW, an diversen Stellen entdecken, meist an der Autobahn. Nicht schlecht!
blöd ist nur, dass das Bezahlen anscheinend immer noch recht kompliziert geregelt scheint. ich habe mal diverse Tankstellen angeklickt, das geht wild durcheinander über kostenlos, diverse Stadtwerke-Karten, Ladekarten von PlugSurfing, NeMotion usw.
Da muss noch eine Menge passieren, finde ich.
Grüße aus dem Münsterland, Berti
Lexus CT200h  ブリンガー (Buringā; der uns überall "Hin-Bringer")

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Antwort Nr. 5
Du kannst bei goingelectric auch den routenplaner benutzen. Einfach den IONIQ, Start und Ziel auswählen, und du bekommst eine Routenplanung mit ladestopps. Einfach mal bißchen damit rumspielen...

Gruß Der Oppa
Jetta Hybrid seit 03/2014  &  80.000km (82.000km)
e-Golf seit 12/2016  &  41.000km (56.000km)

*** Wie lang eine Minute ist, hängt davon ab, ob man AUF dem Klo sitzt oder DAVOR wartet ***

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Antwort Nr. 6
Von den Karten nicht täuschen lassen. Das GE Verzeichnis ist eher von Nerds für Nerds. Ich hab noch keinen Schnelllader gefunden, der nicht im Roaming wäre. Bei mir heisst das, dass ich meine ChargeNow-Karte hinhalte und gut. Als Backup hab ich noch eine NewMotion (1x benutzt), die würde fast überall gehen. Aber meine ChargeNow ist überall günstiger als die NewMotion.

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Antwort Nr. 7
Für iOS gibt ne gute App. Ist derzeit noch Beta. Da kann man seine 'Stecker' und Ladekarten/Bezahlarten hinterlegen und bekommt nur noch die passenden Säulen angezeigt. Alternativ macht das z.B. das Navi im BMW auch so.

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Antwort Nr. 8
Alternativ macht das z.B. das Navi im BMW auch so.
Wie hinterlegt bzw. konfiguriert man denn im BMW-Navi die Ladekarten, die man hat? Wo ist die Option dazu. Müsste ja dann auch bei meinem 225xe so sein.

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Antwort Nr. 9
Ich kann beim i3 die bei der Suche ebenso wie die 'Stecker' mit angeben.

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Antwort Nr. 10
Ich möchte gern die Frage von den mobilen Geräten zu Autos übertragen.
https://youtu.be/9qi03QawZEk
Dort geht es um Lithium-Akkus verschiedener Auto–Hersteller. @MGLX müsste in seinem Prius 3 Plugin eine NiMH Batterie haben.

Trotzdem möchte ich folgende Behauptung aufstellen „Wenn er seinen Prius 3 Plugin an der heimischen Steckdose mit 230 V bei 16 A auflädt, dann ist das für die Lebensdauer seines Akkus besser“.

Oder er begrenzt das (Schnell) Laden auf 80%.

Beim Smartphone ist es das eine, in so einem Auto stecken einige Smartphones an Preis. Alleine in der Batterie.
Das macht mich nachdenklich. Plugin Hybrid Fahrer müssten das schneller merken als E–Auto Fahrer. Oder doch anders rum?

Seit dem ich denken kann, lade ich meine Akkus langsam.
Schnelllader haben die Akkus heiß werden lassen und letzten Endes zerstört.
In dem Video geht es auch darum: Nissan Leaf im warmen Kalifornien. Nach unter 3 Jahren auf 70% Kapazität runter. Gab eine Klage.
Warum? Keine aktive Kühlung und für die Temperatur hätte man, wie man im Video sehen kann, vielleicht andere Zellen nehmen sollen.

Hätte ich jetzt so einen Plugin Hybrid, egal ob NiMH oder Lithium–X als Stoffe, ich würde mir über Ladeströme mehr Gedanken machen, als darüber „wie lange dauert der Ladevorgang“. Macht mich alles nachdenklich  :-/ So kommt man vom Smartphone zum Auto  ;)

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Antwort Nr. 11
Was für Akkus sind es denn tatsächlich? Beim i3 sind es beispielsweise NMC (Lithium-Nickel-Mangan-Cobalt-Oxide LiNixMnyCozO2).

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Antwort Nr. 12
Zitat
Die Plug-in-Version des Prius III ist (2012) mit einer LiIon-Batterie ausgerüstet. Diese besteht aus Lithium-Ionen-Zellen des japanischen Herstellers Panasonic.

Hybrid-Batterie – Prius Wiki
"What if it's all a hoax and we create a better world for nothing"

Soramaru

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Antwort Nr. 13
Und welches LiIon?

Lithium manganese oxide LiMn2O4 IMR LMO Li-manganese
Lithium nickel manganese cobalt LiNiMnCoO2 INR NMC —
Lithium nickel cobalt aluminum oxide LiNiCoAlO2 — NCA Li-aluminum
Lithium nickel cobalt oxide LiNiCoO2 — NCO —
Lithium cobalt oxide LiCoO2 ICR LCO Li-cobalt
Lithium iron phosphate LiFePO4 IFR LFP Li-phosphate
...

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Antwort Nr. 14
Wenn man sich das Video anschaut, ist die Frage berechtigt. War mir auch nicht bewusst, dass es da so viele Unterschiede gibt.

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Antwort Nr. 15
@TM Steht doch da. LiIon  :icon_bin-weg:

Ich habe ne halbe Stunde nach Infos gesucht und weiß nur, dass es 56 Zellen sind, Panasonic der Hersteller ist und das wars.
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Soramaru

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Antwort Nr. 16
@MGLX
Ist ja nicht so, dass ich nicht auch gesucht hab. Mich wunderts einfach, dass das nicht zu finden ist.  :-/

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Antwort Nr. 17
Ja, das überrascht mich auch ein bisschen. Naja, hoffen wir mal das Beste.  :-/
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Soramaru


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Antwort Nr. 19
Hatte letztens erst mitbekommen, dass Sanyo von Panasonic gekauft worden ist. Die hatten ja beide schon gute Akkutechnologien. Ich denke auch nicht, dass Toyota da irgendeinen Schrott installiert hat.

Zu den Akkus vom Prius+ findet man ja soweit auch keine Probleme. Ich vermute, die haben dort einen der Packs vom P3 Plugin verbaut. Würde Sinn ergeben; Der Plugin nutzt im Hybridmodus ja auch nicht mehr.
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Soramaru

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Antwort Nr. 20
Probleme würde ich auch keine erwarten. Im automobilen Bereich sind alle noch auf der super konservativen Seite. Und seit Samsung mal auf der falschen Seite des Limits war, sind auch bei Handy/Tablett alle wieder vorsichtiger geworden.

In 2016 wurde so verbaut:
Tesla S - LiNiCoAlO2
Tesla Powerwall - LiNiMnCoO2
Nissan Leaf - LiMn2O4
Apple iPhone - LiCoO2



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Antwort Nr. 22
<insert your favorite search engine> is your friend.

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Antwort Nr. 23
Laut Datenblatt auf - Motortalk wars, glaube ich - ist Kobalt mit drin.

Das bringt insofern weiter, dass der schonmal nicht den gleichen Akku wie der Leaf hat, was glaube ich auch nicht schlecht ist.
"What if it's all a hoax and we create a better world for nothing"

Soramaru

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Antwort Nr. 24
In der Tat, erstaunlich, daß man dazu quasi nichts findet! Ich habe versucht zu recherchieren und vermute, der Prius 3 Plugin hat LiCoO2.

Beim Leaf 1 war insbesondere das Thermomanagement mangelhaft, nicht unbedingt der Akku. Ein BEV ohne Akku-Heizung und/oder Kühlung, das ist nicht gut... Bei einem Leichtfahrzeug wie dem Microlino könnte man darüber wegsehen, bei einem Pkw für über €20.000 Neupreis sicher nicht.

Sorry fürs OT, aber @MGLX ist in "seinem" Thread ja auch gerne weitläufig unterwegs. Akku und Laden gehört halt irgendwie zusammen und praktische Beispiele dazu.
Edit: Ersteller war ja Bert, das Avatar von MGLX ist wohl zu präsent und subjektiv war er es
Lexus CT200h 05.2015-
Toyota Prius 2 SOL 12.2010-05.2015

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Antwort Nr. 25
Hey, nicht mit dem anderen ähnlich benannten Thema verwechseln, welches Jorin mal abgekapselt hatte ;D

Ich bin immer für Dynamik. Habe öfter die Erfahrung gemacht, dass Anschlussthemen oder parallel laufende Themen oft interessante Infos oder Ansätze enthalten, die es sonst nicht als eigenen Thread geschafft hätten.
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Soramaru

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Antwort Nr. 26
Bei aller Euphorie um neue Erkenntnisse haltet euch beim Themenkapern bitte trotzdem zurück. Benutzt zur Not die Funktion "Zitat-Thema".

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Antwort Nr. 27
Und wie ist es, wenn man wie Rekordfahrer mehrere kleine und dafür starke Ladevorgänge vornimmt?
Die machen das um Zeit zu sparen. 80% voll geht schneller. Oder 50% und dann steuern Sie direkt die nächste Ladesäule an. Ist das nun gut oder schlecht für den Akku?

Ich gucke gern den Whiskymann auf YouTube, sehr angehme Stimme. Der spricht viel über Tesla. Aber, dass weiß ich noch nicht.

Antw.: generelle Fragen zum Laden

Antwort Nr. 28
Heutige Li-Akkus mögen Teilladungen lieber als Volladungen.

Am schnellsten geht die Energie in den leeren Akku. Will man in möglichst kurzer Zeit viele km in den Akku bekommen, sollte dieser so leer wie möglich sein. Man kann dann auch mit hoher Leistung laden. Gegen Ende der Ladung (man spricht darum meist von 80%) würde bei hoher Ladeleistung die maximale Spannung des Akkus überschritten werden. Das ist für den Akku gar nicht gesund (d.h. brandgefährlich). Deshalb geht der Ladevorgang am Ende auch immer langsamer - der Ladestrom wird so geregelt, dass die max. Spannung nicht überschritten wird.

Gruß
Martin
Let's TWIKE!

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Antwort Nr. 29
So pauschal würde ich das nicht unterschreiben wollen. Das hängt zum einen von der Zellchemie ab und unter anderem auch von der Akku-Temperierung. Es gibt E-Mobile, die schon bei rund 55% SoC die Ladeleistung reduzieren und es gibt anderen, die bis etwas über 90% SoC mit maximaler Leistung laden. Bei den meisten E-Mobilen bedeutet 100% SoC-Anzeige auch nicht 100% Akku-Kappazität, Tesla ist einer der wenigen Hersteller, die wirklich 100% Akku-Kappazität zulassen. Die Empfehlen dann aber auch, das selten zu nutzen und das Auto nicht mit vollem Akku rumstehen zu lassen. Geladen wird i.d.R. so.

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Antwort Nr. 30
Hmm. @TM was würdest du nicht unterschreiben?

Im Prinzip habe ich in einfachen Worten das CCCV-Verfahren beschrieben.

Dass die Ladegeschwindigkeit bzw. das Umschalten von CC auf CV (also vom Laden mit konstantem Strom auf Laden mit konstanter Spannung) von vielerlei Parametern abhängt ist schon klar. Temperatur, Qualität der Zellen, Zellchemie,...

Darum hält man sich im Allgemeinen an die Gebrauchsanweisung, in der Hoffnung, dass der Hersteller schon weiß, was er tut.
Es ist auch meist nicht der SoC (State of Charge) zuständig für das Herabregeln der Ladeleistung, sondern die gemessenen Parameter an der Batterie (z.B. Temperatur, Spannung,...)

Für die Akkus ist ganz voll und ganz leer ein Zustand, der nicht über längere Zeit andauern soll.

Gruß
Martin
Let's TWIKE!

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Antwort Nr. 31
Das mit den 80% SoC, denn da scheiden sich die Geister deutlich. Das kann man an der 40kWh ZOE mit dem Q-Motor und auch am Ampera-e sehr gut sehen. Wenn man möglichst viel Strecke/Zeit machen will, dann lädt man den Ampera-e eher nicht über 60% SoC. Im Winter kommt dazu, dass der Akku ggf. Anfangs nicht mit maximaler Leistung geladen werden kann, da er zu kalt ist. D.h. man steckt z.B. mit 5% an, es dauert bis 12% bis die maximale Ladeleistung angelegt wird und ab 55% geht die Ladeleistung wieder runter. Und ggf. beim nächsten Stop das selbe Spiel. Entscheidend ist wieviele kWh bei maximaler Ladeleistung in den Akku gedrückt werden können. Hängt natürlich vom Fahrprofil ab, ob das ein Thema ist. Wenn man wirklich optimieren will, lädt man immer so, dass der Akku zu Ladebeginn maximale Ladeleistung zulässt und steckt ab, wenn die Ladeleistung zurück geht. Eine aktive Akku-Temperierung hilft dabei.

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Antwort Nr. 32
Und wie bekommt man raus ob der Akku Temperatur überwacht ist? Scheint ja Standard zu sein. Früher wohl nicht so (abgebrannte Laptops, iPhones). Beim Auto ist ein ausgebranntes Auto teuer.

Das andere ist die aktive Kühlung/das aufwärmen
Auch hier dachte ich Standard. Ja pustekuchen. Ist auch nicht immer verbaut.

Für mich ist das alles erst einmal nur lernen. Und Wissen schadet nicht ;-)

Antw.: generelle Fragen zum Laden

Antwort Nr. 33
Eine Akku-Kühlung haben alle verbaut. Das geht vom einfachen Ventilator über Radiator-Wasserkühlung bis zur Kühlung mit Kältemittel und Klimaanlage. Akku-Heizung ist noch recht selten und wird sicher in Skandinavien mehr gebraucht als im Mittelmeerraum.

Bei den abgebrannten Laptops, etc. muss man genau hin schauen welche Vorschäden bestanden. Meist gibt es mechanische Beschädigungen der Zelle und dann kommt es zum Thermal Runaway.

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Antwort Nr. 34
Übrigens lädt man den Akku am besten, wenn er nicht zu kalt ist. D.h. bei den Temperaturen der letzen Woche habe ich ihn immer gleich nach der Fahrt angesteckt - aber natürlich nicht ganz voll geladen.

Es ist dem Akku (für seine Gesundheit) auch relativ egal, wenn er beim fahren kalt ist - der Innenwiderstand steigt, er heizt sich selbst auf, die Reichweite sinkt, auch die Spannung bricht viel mehr ein, d.h. die Leistung sinkt. Aber er nimmt dabei keinen Schaden.
Anders ist es beim Laden. Schnelles Laden eines kalten Akkus tut ihm nicht gut - deshalb wird es von einem halbwegs intelligenten Batteriemanagementsystem (BMS) auch unterbunden. Das gilt logischerweise auch für die Rekuperation. Bei sehr kalter Batterie kann die elektrische Bremskraft stark reduziert sein.

Heizung und Kühlung wird sicher bald die Norm werden. Beim TWIKE (und wie ich lese auch beim eGolf) ist nach ein paar Schnelladungen an einem Tag Schluss mit Schnelladen. Die Batterie wird zu heiß, die Ladeleistung reduziert oder ganz gestoppt. Das sollte eigentlich nicht sein.

Gruß
Martin
Let's TWIKE!

Antw.: generelle Fragen zum Laden

Antwort Nr. 35
Genau, man hat schon gelesen, dass am 50kW Schnelllader nur mit 5kW geladen wurde. Klar, wenn der Akku -5°C hat. ;-)
Je grösser der Akku, umso wichtiger wird auch die Heizung. Mit dem i3 (94Ah, 30kWh) bekommt man bei -10°C den Akku durch gemächliches Fahren (bis 100km/h) nicht warm. Im Alltag mehr oder weniger egal. Man hat zwar eine weniger starke Rekuperation und weniger Antriebsleistung. Das ist bei normaler Nutzung keine Einschränkung (nur 140PS statt 170PS). Für die Langstrecke fahre ich da gerne mit vortemperiertem Akku (10°C) los, dann macht auch das Schnellladen mehr Spass.

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Antwort Nr. 36
Hi,ich habe einen Fiat 500e California,der hat die Typ 1 Verbindung.Zuhause Wallbox.Kabel Typ 1 auf Typ2 32 A kein Problem.
Ich kann nur im Stadtgebiet die Säulen der Fima Keba nutzen.Die Menekes werden freigeschaltet aber der Fiat lädt nicht.
Ist das Problem die Einphasigkeit des Typ1?
Gruß D

Antw.: generelle Fragen zum Laden

Antwort Nr. 37
Könnte mit der Schieflastverordnung zusammen hängen ...