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Thema: Aktiencrash: Schaeffler schockt die Zulieferbranche  (727-mal gelesen)
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Aktiencrash: Schaeffler schockt die Zulieferbranche

Schaeffler: Aktien-Crash scheucht Zulieferbranche auf - SPIEGEL ONLINE

Zitat
Andere Experten sehen die Probleme eher bei Schaeffler. Sie vermuten, dass der Familienkonzern Schwierigkeiten bei der Umstellung auf die Elektromobilität hat. Die Analysten von Morgan Stanley etwa weisen darauf hin, dass Schaeffler der Anteil der Verbrennungstechnologie am Geschäft bei Schaeffler besonders hoch sei - was einen Wandel erschwere.

Schaeffler, Schaeffler, da war doch was. Ach ja, seit Jahren "drohen" die mit dem 48 Volt Hybridantrieb. Aber da kommt eben nicht viel.
Und dann haben die das DCT-Getriebe von Honda entwickelt, welches mit so vielen Problemen glänzte, dass Honda sich nicht mal getraut hat den Wagen hier bei uns anzubieten. (meine Meinung)

Also ich sehe die Probleme auch bei Schaeffler.

Antw.: Aktiencrash: Schaeffler schockt die Zulieferbranche

Antwort Nr. 1
Na, ein Glück dass wir als relativ großer Zulieferer keine AG sind :) und das ist auch gut so....





Antw.: Aktiencrash: Schaeffler schockt die Zulieferbranche

Antwort Nr. 6
Ich kann es so lesen - und ich habe kein Abo  ;)

Antw.: Aktiencrash: Schaeffler schockt die Zulieferbranche

Antwort Nr. 7
Rheinische Post gewährt einem ein paar Gratisartikel. Vielleicht hat Bert die schon aufgebraucht.

Im Endeffekt steht auch nur drin, dass das Management seit Jahren die Belegschaft zusammenschrumpfen will und die jetzt einfach das Aus in Aussicht gestellt haben.

Betriebsrat und Beschäftigte wollen kämpfen und das ist die Essenz.

Antw.: Aktiencrash: Schaeffler schockt die Zulieferbranche

Antwort Nr. 8
Jop, war grade auf der Versammlung, war kurz und bündig. Der Markt gibt nix mehr her und soll alles in Schweinfurt zentralisiert werden auch bzgl. Wasserstoff.

Vieles von den Produkten soll ins Ausland verlagert werden auch weil andere Hersteller es günstiger machen.. Da will Schaeffler mitziehen..

Antw.: Aktiencrash: Schaeffler schockt die Zulieferbranche

Antwort Nr. 9
Jop, war grade auf der Versammlung, war kurz und bündig. Der Markt gibt nix mehr her und soll alles in Schweinfurt zentralisiert werden auch bzgl. Wasserstoff.
Artikel ohne Bezahlschranke: https://www.infranken.de/lk/erlangenhoechstadt/stellenabbau-zulieferer-schaeffler-baut-4400-weitere-stellen-ab-art-5067279

Bin mal gespannt, mein Schwager arbeitet in Herzogenaurach in der Entwicklung. Mal sehen wie lange noch.
Aber deren Probleme sind auch hausgemacht. Die Gehälter sind wahnwitzig und sind von einem deutschen Durchschnittsverdienst weiter entfernt als Hartz 4 von selbigem. Für die individuellen Mitarbeiter ist das Gehalt ja toll, für den Fortbestand und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens aber ein Graus. Vielleicht könnte man da mal ansetzen, anstatt Produktionen gleich komplett weg zu verlagern.
Vor dem Problem stehen viele deutsche Zulieferer früher oder später.

Antw.: Aktiencrash: Schaeffler schockt die Zulieferbranche

Antwort Nr. 10
Alles Gute @TecMar !
P.S.: bescheiden auch für die Stadt, wenn ich das richtig sehe Wuppertal. Der gehts ja eh nicht so gut lt. meiner Verwandschaft dort.

Antw.: Aktiencrash: Schaeffler schockt die Zulieferbranche

Antwort Nr. 11
@Cillian Gehälter zu reduzieren ist auf dem deutschen Arbeitsmarkt quasi unmöglich. Da muss ein Unternehmen schon hoffen, das die topverdiener  irgendwann das Unternehmen verlassen.

Antw.: Aktiencrash: Schaeffler schockt die Zulieferbranche

Antwort Nr. 12
Nur quasi unmöglich. Ich kenne einen Fall, wo das gemacht wurde. Dem Unternehmen geht es heute wieder sehr gut.

Antw.: Aktiencrash: Schaeffler schockt die Zulieferbranche

Antwort Nr. 13
@Cillian Gehälter zu reduzieren ist auf dem deutschen Arbeitsmarkt quasi unmöglich.
Dann sollte vielleicht mal eine Rechtsgrundlage geschaffen werden und den Arbeitnehmern vermittelt werden, dass weniger Gehalt immernoch besser ist als kein Gehalt. Ich rede übrigens auch nicht von Topverdienern in den Unternehmen, sondern auch von einfachen Bandarbeitern, Staplerfahrern etc. Ich habe mit einem großen Zulieferer für Sitzgestelle fast täglich durch meine Arbeit zu tun, dort arbeiten auch Freunde von mir. Das Einstiegsgehalt für den neuausgelernten Industrielehrling dort ist abartig hoch. Dort steigt man mit Brutto mehr ein, als meine Frau (im Gesundheitswesen Vollzeit tätig) und ich (öffentlicher Dienst, Vollzeit) zusammen verdienen. Und dabei gilt im besagten Unternehmen nichtmal der Tarifvertrag der IG Metall, die Belegschaft verdient deutlich darunter.

Antw.: Aktiencrash: Schaeffler schockt die Zulieferbranche

Antwort Nr. 14
Ich hatte schon eine Lohnkürzung. Reduzierung der Wochenstunden mit Verzicht auf Geld zur Arbeitsplatzssicherung und 1-2 Jahre später Erhöhung der Wochenarbeitszeit mit teilweise Lohnerhöhung. Außerdem Entfall Sonderzahlungen wie Urlaubsgeld. Bei mir waren das ca. 12% weniger Geld/Stunde. Warum sollte es hier keine Rechtsgrundlage geben? Tarifautonomie, was Gewerkschaft und Arbeitgeber aushandeln ist deren Sache. Wenn die Lage wirklich kritisch fürs Unternehmen ist, kann die Gewerkschaft abwägen ob man Kündigungen riskiert bzw. in Kauf nimmt oder beim Geld nachgibt. Wir fanden das alles andere als toll, aber es ist 10 Jahre her und ich habe noch einen Job im gleichen Konzern wie damals vor gut 10 Jahren - wenn auch einen der mir weniger Spaß macht. Abwägung des kleineren Übels.