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Thema: Krouebi's blauer Tesla X 90D (5521-mal gelesen)
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Antw.: Krouebi's blauer Tesla X 90D

Antwort Nr. 75
Sodele,

die Gripmax-Reifen haben jetzt knapp 1.000 km runter, davon 650 km zwischen 15 Uhr gestern und heute morgen um 03  :icon_doh:

Wir können @Jorin (und alle andere) beruhigen: Die sind auch im Regen keine Schlittschuhe, ganz im Gegenteil haben wir gefunden, daß die bei dem Sch***-Wetter uns hervorragend bedient haben.

Das mit der schwachen Naßhaftung müssen die Chinesen irgendwie abgestellt haben - jedenfalls konnten wir gestern nicht die Reifen an ihre Grenzen bringen - und da war VIEL Wasser.

Der neue Supercharger in Quinto liegt für uns super-praktisch, da wir dort mit ± 20% SOC von Mulhouse ankommen, und einfach Ladung für die restlichen 1½ Stunden Fahrt (plus einiges mehr!) bunkern können.

Sehr angenehmer Lounge, nur sind nach Mitternacht keinerlei Verpflegungsmöglichkeiten vorrätig (wegen Polizeivorschrift dürfen bei dieser Stunde NUR Hotelgäste etwas einnehmen). Naja, geht auch so  ;) . Sehr, sehr freundlicher Nachtportier (der vermutlich der Eigentümer war) - nur der Weg dort hin ist eher etwas für Leute mit Lokalkenntnisse  :-/ .

 

Antw.: Krouebi's blauer Tesla X 90D

Antwort Nr. 76
Hallöchen,

nachdem unser "The Blue Whale" jetzt für einige Zeit sich ausruhen darf wage ich hier - in ein Thema, das über UNSER Tesla berichtet - etwas zum Sinn und Unsinn von raffinierter Technik wie in Teslas vorhanden, besonders abseits von der strikt geregelten DACH-Welt, zu schreiben.

Unsere beiden Fahrzeuge "The Blue Whale" und "Dino" haben annähernd die selben Dimensionen, und erfüllen beide richtig gut unsere Bedürfnisse, sind jedoch Welten voneinander entfernt.

Reisen mit das erstgenannte Fahrzeug ist zwar superkomfortabel, muß aber recht genau geplant werden, damit man nicht wie ein Deppe ohne die nötigen kWh im Akku da steht. Und wenn nach (your conditions may vary) 250-350 km die geladeten kWh zu Neige gehen ist eine Pause angesagt - für uns "Tesla-Altfahrer" noch gratis, aber für Neubenutzer/Besitzer mit einige Kosten verbunden. (Kosten, die wir jedoch auch alle schon bei der Anschaffung gezahlt haben.) Und wenn man mal für ein längeres Zeitraum sein Tesla nicht fährt wird's kompliziert: Stromanschluß ist ein Muß, und auch eine Internetverbindung ist fast obligatorisch. Das erste ist für vielen in die Garage vorhanden, das zweite kann schon problematischer werden. Und sollte mal etwas NICHT gehen ist man 100% auf die SeC oder Ranger angewiesen.

Dagegen ist die Handhabung so einer fast-Oldie wie "Dino" erfrischend einfach: Unser einzige Vorbereitung für eine 8-monatige Stillegung in die Anschaffung von ein Batterieerhaltungs-Gerät für 10 EUR, eine Abdeckplane für wenige EUR mehr, und fertig. Nach 8 Monaten abdecken, sich reinsetzen, Schlüssel drehen und der 16 Jahre alte Verbrenner ist sofort angesprungen.

Eine Steckdose haben wir nahe am Fahrzeug, wodurch das Batterieerhaltungs-Gerät direkt, ohne Ausbau der Batterie, angeschlossen werden kann. Das "Laden" ist zwar mit bis zu 70 EUR für 100% Aufladung etwas teurer als mit dem Tesla, kann aber an unglaublich vielen Stellen vorgenommen werden - und 500 km Reichweite sind in 5 Minuten erreicht..... Nach dem "Dornröschenschlaf" war die Klimaanlage eher ineffizient geworden, was für 10 EUR in Ordnung gebracht wurde. Der etwas "wiegende" Fahrkomfort von "Dino" mahnt uns allmählich zu ein Wechsel der Stoßdämpfer, der das Budget mit 110-300 EUR (wenn wir Bilstein-Dämpfer nehmen) belasten wird.

Wie in CH ist die Kfz-Steuer hier gewichtsabhängig - und "Dino" kostet uns wegen seine 2.300 Kilo Leergewicht 56 EUR pro Jahr.

Nicht um unnötig FUD zu verbreiten - aber während wir hier sonst seelesruhig mit "Dino" herumfahren können wir uns nicht den Gedanken ganz ausschalten, was in den kommenden 6 Monaten mit Tesla passiert. "Business as usual", oder werden wir im Frühjahr ein kostbarer, fast nicht fahrbarer Klotz in unserer Garage vorfinden?? Das KISS-Prinzip hat auch Vorteile.......

Antw.: Krouebi's blauer Tesla X 90D

Antwort Nr. 77
'nabend,

gestern haben wir mit "Dino" ein etwas herzhafter Überholmanöver durchführen müssen, das die alte Dame anscheinend nicht sehr bekam - jedenfalls lief der Motor danach recht unrund und nahm entweder kein Gas an oder eben volle Pulle  :-/ .

Glücklicherweise hatten wir in Europa vorsorglich ein seit unseren Prius-Zeiten unnütz umliegender ScanGaugeII (über @Klappohr eingekauft) eingepackt und vor ein Paar Tagen an den OBD-Anschluß von "Dino" angeschlossen.

Und ganz richtig zeigte das Gerät einige Fehlercodes an, die ich jedoch mangels Zeit zur Onlinesuche einfach gelöscht habe - wonach alles wieder im Lot war. Nach unser Ankunft zu Hause gab's dann wieder mal 3 Codes, die auf ein zu mageres Gemisch auf eine Seite der V8 andeutete - und sicherlich hat das gestrige Überholmanöver diesen Zustand verschlimmert.

In unser hiesiges Umfeld ist es sehr praktisch wenn man schon am Anfang einer eventuellen Reparatur den Mechaniker sagen kann wo er anfangen soll - oder nach welchen DIY-Verfahren man auf YouTube suchen muß (was bei "Dino" durchaus möglich, und bei "The Blue Whale" absolut unmöglich, ist).