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Thema: Noch ein neuer Outlander PHEV löst einen Prius3 ab (1943-mal gelesen)
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Re: Noch ein neuer Outlander PHEV löst einen Prius3 ab

Antwort Nr. 15
Ich hoffe, Du lässt uns teilhaben, wie sich der Verbrauch weiterhin entwickelt, wenn der Wagen mal richtig eingefahren ist. Ich bin jedenfalls schon mal sehr gespannt.

Ansonsten: Herzlichen Glückwunsch zum Erwerb des FOV und allzeit knitterfreie Fahrt.

Gruß Joe

Antw.: Noch ein neuer Outlander PHEV löst einen Prius3 ab

Antwort Nr. 16
Gratuliere zum Neuerwerb.  ;)

Wie schaut es eigentlich mit der Übersichtlichkeit in engen Straßen aus bzw. beim rechts abbiegen? Hier finde ich den Prius bzw. meinen Auris eigentlich unübersichtlich.

Allzeit gute (Strom)fahrt!
Gruß Kofel

Antw.: Noch ein neuer Outlander PHEV löst einen Prius3 ab

Antwort Nr. 17
Der Outlander ist für eine SUV in der Tat relativ übersichtlich. Allerdings erfordert es durch die hohe Sitzposition schion erhebliche Umgewöhnung und anfangs erschien mir der Outlander keineswegs übersichtlicher als der Prius3, den ich damit abgelöst habe.

Mit diesem ersten Beitrag von mir im "neuen" Forum verbinde ich die erste Defektmeldung meines Outlander bei km-Stand 5300: Der Generator und /oder Inverter zur Ladung der Fahrbatterie ist mit großem Gestank ausgefallen. Es gibt aber keinerlei Fehlermeldungen oder gar Beeinträchtigungen im Fahrbetrieb.

Ich werde mal weiter berichten bzgl. Reparatur.

Antw.: Noch ein neuer Outlander PHEV löst einen Prius3 ab

Antwort Nr. 18
Bei der Übersichtlichkeit nehmen sich beide nichts. Mann sitzt wohl höher aber das Fahrzeug ist ja auch höher. Die größe der Spiegel und die Rückfahrkamera sind schon super. Vorn sieht mann mehr weil die Motorhaube nicht so abfällt.
Gruß Uwe

Antw.: Noch ein neuer Outlander PHEV löst einen Prius3 ab

Antwort Nr. 19
Mal wieder Neues von meinem Outlander nach knapp 7.000km:

Die km sagen eigentlich schon alles: Viel zu  viel und viel mehr als geplant. Muss ich demnächst wohl mal meiner Versicherung "beichten".

Das Auto macht einfach Spaß und ist gerade auch im direkten Vergleich zu Prius/Auris extremst komfortabel. Egal in welchem Bereich, das ist einfach eine andere Klasse.

Das gilt natürlich dann auch für den Spritverbrauch. Trotz zwischendurch immer mal Stromtanken, kann ich den Auris-HSD meiner Frau nur unterbieten, wenn ich mit dem Strom auskomme, was ca. an 3 von 7 Wochentagen der Fall ist. Aber der geringe Mehrverbrauch ist durch das größere Platzangebot und das deutliche Mehr an Komfort gerechtfertigt.

Das gilt auch für die Hochwertigkeit der Materialien.

Meine negativen Erfahrungen und sogar ein außerplanmäßiger halbtägiger Werkstattbesuch sind einfach nur dem absolut miserablen und völlig unvollständigen Handbuch geschuldet.

Die Zusammenhänge und Temperaturabhängigkeiten der verschiedenen Hybrid-Modi sind dort leider nur marginal beschrieben, so dass immer mal weider Rätselraten bezüglich des Verhaltens der Antriebseinheit einsetzte.

Das gipfelte dann bei deutlichen Minusgraden in dem außerplanmäßigen Werkstattbesuch, da ich der Meinung war, dass das Laden im Fahrbetrieb durch einen defekten Generator oder Inverter nicht mehr funktionierte.

Es stellte sich dabei heraus (Wagen eine Stunde in warmer Halle und alles ging wieder), dass das offensichtlich systembedingt und gewollt so ist. Wurde auch durch Mitsubishi so bestätigt (obwohl mehrere Händler es auch nicht wussten) aber es gibt nach wie vor viele viele offene Fragen, die Mitsubsihi weder im Handbuch noch sonst irgendwie beantwortet hat(z.B. ab/bis welcher Temperatur funktioniert das Laden der Fahrbatterie beim Fahren? Welche Leistung hat der am Motor angeflanschte dafür zuständige Generator?

Also noch mal ganz klar: bisher war an dem Auto nichts defekt (nur das Handbuch  :icon_doh:  )

Einen normalen Fahrer der nicht so Prius-verwöhnt ist, was Erklärungen und Dokumentationen anbetrifft wie mich, wird das alles nicht stören, denn die Antriebseinheit funktioniert fast unglaublich perfekt, leise und unauffälig, auch auf schnelleren Autobahnetappen.

Die Krönung der schlechten bzw., konkret überhaupt nicht vorhandenen Dokumentation ist bei dem Auto allerdings die Smartphone-Anbindung per App für die Fahrzeugfunktionen. Dazu gibt es im Handbuch nur einen Satz mit einem Link auf eine englische Mitsubishi-Seite und das wars dann.

Wichtige Dinge, die mich Stunden an Arbeit und Recherche gekostet haben, sind dort überhaupt nicht erwähnt, z.B. dass sich das Auto die Mac-Adresse des Smartphones merkt und davon max. 2 zulässt. Ein drittes Gerät wird einfach ohne Fehlermeldung abgelehnt. Es hilft dann auch nicht, ein Gerät mit gleichem Namen abzumelden (denn nach Wechsel meines iPhones von 4s auf 6 hat das Ding den gleichen Namen behalten aber natürlich eine andere Mac-Adresse).

(Mac-Adresse hat übrigens nichts mit dem angebissenen Apfel zu tun, sondern ist eine weltweit einmalige Adresse als Zahlen- und Buchstabenfolge, die jedes Netzwerkgerät hat- so wie ein Fingerabdruck)

Meine Real-Reichweite rein elektrisch liegt momentan bei 30-35km und ich bin mal gespannt, wie sich das in der wärmeren Jahreszeit entwickelt.

Antw.: Noch ein neuer Outlander PHEV löst einen Prius3 ab

Antwort Nr. 20
 Von mir auch mal wieder ein aktueller Stand zum PHEV nach nunmehr knapp 14.000km:

1. Der Gestank beim Laden an der Steckdose mit 16A kam aus der fest verlegten Hausverkabelung, wo ein Elektriker beim Bau und bei der Installation meiner Ladedose gemurkst hatte und mir damit fast die Garage abgefackelt wäre.

2. Ich bin mit dem Auto bis auf das grottige MMCS immer noch sehr zufrieden.

Im Normalfall besuche ich mit dem Auto aine Tankstelle max. einmal im Monat. Den Rest kann ich elektrisch fahren. Die E-Reichweite jetzt im Sommer liegt bei 45-53 km und das reicht mir meistens, zumal ich oft am Zielort bei längeren Strecken einen Ladeplatz finde.

Für mich ist das Auto daher also tatsächlich weit mehr als eine Alibi-Funktion zum Senken des Flottenverbrauchs. Es ist absolut praxisgerecht.

Und selbst da, wo es nicht passt, ist der Verbrauch akzepatbel für eine große SUV-Schüssel: Die letzte 600km-Tour mit viel Autobahn ergab auf dem Hinweg (mit vollem Akku) einen Verbrauch von 6,9 l/100km und auf dem Rückweg mit leerem Akku und noch etwas höherer Geschwindigkeit auf der Autobahn, wo man frei fahren konnte, 7,9l auf 100km. Mit dem Auris HSD oder Prius hätte ich zwar ein bis zwei Liter weniger auf 100km verbraucht aber dafür auch weniger Platz und Komfort gehabt.

Ich gebe allerdings zu, dass das auch bei mir nur funktioniert, weil ich für lange, schnelle Strecken noch ein anderes Fahrzeug habe. Leider gibt es für lange, schnelle Strecken nur eine erschwingliche Antriebsart: den Diesel, der bei den aktuellen Spritpreisen dann leider extrem viel günstiger ist, auch günstiger als Prius oder Auris HSD. (und alles nur zum Schutz der deutschen Automobilindustrie - siehe ZDF-Beitrag von letzter Woche und aktueller Artikel in der Zeitschrift "Manager", die beide übereinstimmend kundtun, dass die deutsche Autoindustrie alles macht, um E-Mobilität so lange wie möglich hinauszuzögern - die Digitalfotografie-Geschichte lässt grüssen. Die haben das 20 Jahre gesachafft und dann waren Agfa und Kodak pleite)