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Thema: VW eGolf 2014 (3843-mal gelesen)
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Re: VW eGolf 2014

Antwort Nr. 15
Interessant der e-Golf. Die Beleuchtung ist ja mal der hammer! Innen und Außen!  ;D

Re: VW eGolf 2014

Antwort Nr. 16
So nun ein paar Bilder mal ;)

Habe hier mal welche von mein Strommessung beim Laden.

42,30 KWh bei knapp 300 KM (mit Ladeverlust ja schon dabei da direkt an Schokudose gemessen worden ist). Bei 0,28 Cent der KWh macht das 11,84€

Re: VW eGolf 2014

Antwort Nr. 17
Hier mal was zu einer Fahrt wo ich nach einer Vollladung über Nacht von zu Hause in die Stadt auf den Marktplatz gefahren bin. Das waren 4 KM und hatte immer noch 207 KM Restreichweite, davon waren locker 2 KM außerhalb wo man 80-100 KM/h fahren konnte.

Dann mal die Fahrt zur Ladestation nach Zittau 25KM Entfernung mit mehren 100 Meter Höhenunterschied andauern. Die Restreichweite zeigt zwar weniger an, aber habe nur 1/8 von Tank verfahren.

Re: VW eGolf 2014

Antwort Nr. 18
Dann mal den Rest des Tages und weiteren Probefahrten mit andren Personen auch, daher auch viele starke Beschleunigung bis 120 KM/h dabei.

Man sieht gut nach der Rückkehr von Zittau sind 63 KM gefahren und Tank 1/4 gerade mal leer gefahren und Abends dann noch hat das Auto bei über 96 KM Gefahren Leistung und der Akku ist noch nicht mal halben leer immer noch Restreichweite von 85 KM  :-) ;)


Re: VW eGolf 2014

Antwort Nr. 20
Hier mal von der Ladestation und des Ladevorgangs bei der Ladestation in Zittau am schönen sonnigen Sonntagnachmittag :)

Man musste einfach nur das Kabel an die Ladestation stecken (wir gab es 3 Ladebusentypen als Auswahl) Das System hat automatisch erkannt sofort welche Buchse genutzt wird und kann mit Mützen bezahlen was ich sehr gut finde persönlich ;) Man konnte auch mit Karte bezahlen (siehe Bilder der Ladestation).
Also habe dann 1€ rein gesteckt und dann lief eine Uhr 1h Rückwärts und es hat geladen. Habe so 1 KWh geladen gehabt in 20 Minuten. Man muss sagen das es sehr wenig ist, und leider ist das eben bei VW das größste Mango was ich anbringen muss, das man nur  Einphasig laden kann oder eben mit Gleichstrom. Wenn man bedenkt das man ein Zoe mit 11 oder 22 KW laden kann ( was diese Ladestation ja hergeben hätte). dann wäre der Akku in Minuten voll gewesen. Hoffe das hier VW noch schnell den eUP! und den eGolf ein Update gönnt und das behebt.

Re: VW eGolf 2014

Antwort Nr. 21
Hier noch paar Bilder von Fotoshooting :) Leider kann ich nur die Bilder eben hier hochladen in mein Media Galerie Album von mir kann ich keine Bilder mehr hochladen warum auch immer  :-(


Re: VW eGolf 2014

Antwort Nr. 22
Schau sich einer die 15:15 oben in der Mitte der Anzeige an!
Ich werd neidisch. So eine Uhr wünsche ich mir auch.
Ich habe da so'n 5€-Ding im Armaturenbrett (Prius von 2007).
Gruß
Helmut

Re: VW eGolf 2014

Antwort Nr. 23
Wenn man nur die Möglichkeit hat an öffentlichen Stellen zu laden für 1€ a 3kWh pro Stunde ist die Ersparnis nicht wirklich groß gegenüber eines Hybriden (ca. 300 € im Jahr bei 200.000 km).

Ein Abrechnungssystem welches nach kWh funktioniert wäre hier wirklich Wünschenswert, von mir aus in Kombination mit Gebühr bei überlangen Standzeiten um sinnlose Blockaden zu vermeiden.

Re: VW eGolf 2014

Antwort Nr. 24
Wie gesagt würde VW Zweiphasig und Dreiphasig auch anbieten was echt der größste Kritikpunkt ist wenn man mal schneller Nachladen muss. Dann würde man für 1 Euro die 1h auch mehr als nur 3KWh laden dort. Denn bei 11 oder 22KW geht schon was :) Glaube beim Zoe waren es bei 22 KW in einer 1h genau die Kapazität des kompletten Akkus. Also für 1 Euro kann man dort sein Zoe aufladen :)

Re: VW eGolf 2014

Antwort Nr. 25
Wenn mal wirkliche Schnellladestationen mit Zeiten innerhalb von 10 Minuten entwickelt und angeboten werden, dann ist das ein sehr starkes Argument für reine Elektrofahrzeuge. Wie man am e-Golf sieht, funktioniert der Antrieb wunderbar und komfortabel in einem normalen Kompaktwagen.

Re: VW eGolf 2014

Antwort Nr. 26
Lithium Batterien sind für den reinen Elektroantrieb, wegen der geringen Energiedichte, ungeeignet. Es bleibt darüber hinaus ab zu warten, ob die Flour-Ionen-Batterie jemals Serienreif wird. Sollte dies gelingen, so wäre auch der Zenit der Batterietechnologie erreicht, denn kein weiteres Element im Periodensystem weiß eine höhere Elektronegativität auf. Vermutlich gehen noch mindestens 20 Jahre ins Land, bevor die Flour-Batterie kommt und so lange werden die reinen Batterieautos mit LiON-Batterien nur eine Randnotiz bleiben.

Grüße, Sven

Re: VW eGolf 2014

Antwort Nr. 27

Lithium Batterien sind für den reinen Elektroantrieb, wegen der geringen Energiedichte, ungeeignet.


Dann irren mehrere tausend Ingenieure weltweit, die solche Batteriesysteme für aktuelle und zukünftige E-Autos entwickeln.

Wenn ich eine Energiedichte von 150Wh/kg für eine Li-basierte Batterie annehme, brauche ich ca. 6,7kg für 1kWh. Dann bin ich bei einem Fahrzeug-Verbrauch von 18 KW/100km bei ca. 120kg für 100km Reichweite. Das macht für 500km ca. 600 kg Batterie. Ein 80kW Elektromotor von BOSCH hat nur ca. 32kg. Das 2-Gang-Getriebe wird sicher viel leichter als für einen Verbrenner. Rest bleibt gleich wie Auto 1.0. Da bleiben vielleicht noch 150kg bis 200kg Mehrgewicht bei einem 1,2 T Fahrzeug, wenn ich 80KW-Motor, Abgasanlage, Motoraufhängung, Batterie, Kühlanlage und 5-Gänge abziehe. Und wenn die Leistungsdichte auf 170Wh/kg steigt, sind es nur 70kg bis 120kg Mehrgewicht und bei 200Wh/kg (was als möglicher Zielwert angesehen wird) sind es dann 0kg bis 50kg.

Ungeeignet sieht anders aus.

Gruss

Wanderdüne


Re: VW eGolf 2014

Antwort Nr. 28
Frau Merkel wünscht das LiON-Batterieauto, nicht die Ingenieure.

Bei den LiON-Akkus ist nicht nur die Energiedichte das große Problem, sondern vor allem das Lithium. Geht etwas schief, beginnt der Akkumulator zu "explodieren". Das geht ganz langsam, deshalb gibt es keinen direkten Knall, es sei den das Wasserstoffgas entzündet sich.

Wenn die ersten Batterieautos in Tiefgaragen abgebrannt sind, werden diese Fahrzeuge nicht  mehr in diese hinein fahren dürfen. Die Versicherungsprämien werden steigen und viele potentielle Käufer abschrecken. Ob die Fluor-Ionen-Batterien etwas sicher werden, bleibt ab zu warten, den atomares Fluor ist auch kein harmloser Stoff.

Ob das Wasserstoffauto die Lösung ist, weiß ich auch nicht - ist auch keine lustige Angelegenheit mit 700bar Knallgas durch die Gegend zu Gondeln!

Was wir benötigen ist ein Energieträger in flüssiger Form, welcher regenerativ herstellbar sein müsste. Das Hubkolbenprinzip hat sich bewährt und könnte noch weiter optimiert werden, bezogen auf den Verbrennungsprozess, bevor leistungsfähige "Oxidationseinheiten" (ich habe überhaupt keine Ahnung wie diese funktionieren könnten - das ist reine Spekulation von mir) diesen ablösen. Was wir dringend brauchen ist echter Forschergeist, wie einst von Carl Benz, Nicolaus August Otto oder Rudolf Diesel - Nicht diesen "Weichspülgang" der großen Konzerne ...

Grüße, Sven

Re: VW eGolf 2014

Antwort Nr. 29

...Wenn die ersten Batterieautos in Tiefgaragen abgebrannt sind... Fluor-Ionen-Batterien ...atomares Fluor ist auch kein harmloser Stoff...Ob das Wasserstoffauto ... keine lustige Angelegenheit mit 700bar Knallgas durch die Gegend zu Gondeln!

nicht zu vergessen: mit bis zu 100 Litern hochentzündlicher Flüssigkeiten auf über 200 beschleunigen... da kommt aber auch Freude auf.

Zitat

... Was wir dringend brauchen ist echter Forschergeist, wie einst von Carl Benz, Nicolaus August Otto oder Rudolf Diesel - Nicht diesen "Weichspülgang" der großen Konzerne ...

Grüße, Sven


ein wahres Wort


Gruß Christian