Find ich voll gut und den Wagen voll sympathisch. Mich würde ein baldiger Vergleich mit dem Yaris interessieren.
Scheint mit das selbe Konzept wie im Ignis zu sein. Benzinmotor mit Turbo-Direkteinspritzung, dazu ein E-Motor mit der Leistung eines Haarföns angeflanscht. Swift im NEFZ 4.3l/100km, beim (alten) Yaris sind 3.5l/100km angegeben. Optisch gefällt mir der Swift gut, die Technik überzeugt mich nicht.
Ich meinte auch eher die Leichtbau-Ausrichtung. Also etwas, was einige Hersteller vergessen haben.
Der Antrieb vom Mild-Hybrid bringt auf dem Papier so wenig, dass man sich schon die Warum-Frage stellen kann, da geb ich dir Recht.
Das mit dem Leichtbau hab ich glatt überlesen. Finde es aber einen Schritt in die richtige Richtung.
Der Swift ist zumindest kein Säufer. Unter 5L kriegt mein Arbeitskollege mit seinem Polo jedenfalls nicht hin.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass der Hybrid wesentlich näher am NEFZ-Wert bleibt als der normale Benziner.
Der Swift ist ein nettes kleines Auto. Ich habe schon mal darüber nachgedacht, ob es nicht im Bereich des Möglichen wäre, dass ab einer gewissen Baugröße/einem gewissen Fahrzeuggewicht der Einbau eines Antriebes mit Vollhybrid verbrauchstechnisch keinen Sinn mehr ergibt. Weil das System die Summe X an Litern Benzin allein dazu braucht um zu laufen. Vielleicht deswegen der Mildhybrid?!
Grüße Joe
Da spielen wohl einige Faktoren mit rein. Wenn der milde Hybrid sehr milde ist, kann fast nichts rekuperiert werden. 2.3kW elektrische Bremsleistung wird selbst
@Knauser (sorry couldn't resist) nicht reichen. D.h. im echten Leben (nicht NEFZ) wird überwiegend mechanisch/thermisch gebremst werden. Dazu kommt, dass die 2.3kW E-Leistung, den ICE nur marginal unterstützen können. Als Folge daraus braucht man einen konventionellen ICE mit ordentlich Leistung und breit nutzbarem Drehzahlband (kein Miller/Atkinson). Mit den bekannten Nebeneffekten bei den Abgasen. Wenn ich das richtig gelesen habe ist der ICE im Swift Hybrid ein Einliter-Dreizylinder-Turbo mit 112 PS. Wenn man den als Sauger betreibt, d.h. nie so viel Leistung verlangt, dass der Turbo hoch läuft, kann man den sicher sehr sparsam fahren. Aber wehe der Turbo fängt an zu zwitschern ...
Ich bin 230tkm einen Smart Roadster mit 0.7l 3-zyl Turbo (82PS) gefahren. Den konnte man sehr sparsam mit gut 4l/100km (ohne Turbo) fahren. Und genauso gut konnte man das Doppelte damit verbrennen.
Die anderen Suzuki kombinieren den Sauger mit dem Hybrid Antrieb und einem Li-Ion-Akku, was ich sinnvoller finde.
Ein Blei Akku ist für einen Hybrid wohl die schlechteste Wahl.
Suzuki Swift (2017) im Fahrbericht: Turbo-Hybrid-Kleinwagen - AUTO MOTOR UND... (http://www.auto-motor-und-sport.de/fahrberichte/suzuki-swift-2017-fahrbericht-kleinwagen-turbo-mild-hybrid-11937797.html)
Hier ein weiterer Bericht, bei dem wieder von einem Lithium Akku die Rede ist. Halte ich auch für glaubwürdiger, der Bleiakku macht da einfach keinen Sinn.
Unabhängig der Verbrauchs- und Akku-Diskussion, muss ich jetzt einfach mal loswerden, dass mich der neue Swift optisch gar nicht anspricht von außen und eher nach Rückschritt als Fortschritt aussieht :-X :-P
Und noch einer:
Neuer Suzuki Swift (2017): Erste Fahrt | autozeitung.de (http://www.autozeitung.de/neuer-suzuki-swift-2017-183808.html?image=0#)