Hallo zusammen,
ich hatte heute die erste längere Fahrt mit meinem Yaris HSD. Der Wagen macht mir wirklich Spaß und ich bin auch ziemlich begeistert von dem, was ich neulich so an der Tankstelle nachgefüllt habe. Da waren es rechnerisch ca. 5 Liter auf 100 km. Ein absolut brauchbarer Wert für mein Dafürhalten. Heute habe ich, nach der Fahrt mal ein Bisschen an der Anzeige herumgespielt und dabei auch den Verbrauchswert auf 100 km für den letzten Trip angesehen. Der zeigte 3,8 Liter!
Ist das tatsächlich realistisch, oder "schönt" der Bordcomputer die Zahlen? O.k., der Normverbrauch laut Hersteller ist noch niedriger, aber ich hätte mit realen Zahlen von ca. 4,5 bis 5,5 Liter gerechnet. Eine 3 vor dem Komma zu Gesicht zu bekommen hätte ich wenn ich ehrlich bin überhaupt nicht erwartet.
Kann ich davon ausgehen, dass die angezeigten Werte ziemlich realistisch sind, was natürlich der blanke Wahnsinn wäre, oder muss ich das mit Vorsicht genießen?
Gruß Joe
Das kommt jetzt auf den letzten Trip an. Wie sah der denn aus? Kilometeranzahl? Streckenverlauf? Heizung an/aus?
Hallo Jorin,
die Strecke hat praktisch alles, rauf, runter, zwei Städte und etliche kleine Dörfer. Außerdem sind zwei kürzere Etappen auf einer Schnellstraße mit drin. Die Entfernung wird so um die 50 bis 60 km betragen und die Klima, das Radio u. der Scheibenwischer waren an.
Gruß Joe
Die Frage verstehe ich jetzt nicht so richtig: entweder zeigt der BC realistische Werte oder er gaukelt einem was vor. Das kann eigentlich nicht am Streckenverlauf und den Fahrbedingungen liegen, oder?
Beim Prius II jedenfalls sind die Werte recht realistisch, andererseits gibt es oft von den rechnerischen Werten große Abweichungen, die durch unterschiedliche Betankungsergebnisse zustande kommen. Das kann man kaum beeeinflussen, da abhängig von der Zapfpistole, dem Stand des Fahrzeugs usw.
Nach längerer Meßdatensammlung habe ich mich entschlossen, nur noch die BC-Werte zu protokollieren und einmal im Jahr abzurechnen. Bin mal auf den Abweichungsgrad gespannt.
Gruß!
JoAHa
Der TE schreibt ja richtigerweise "herumgespielt". Der Messwert sieht mir sehr stark nach dem einer Teiletappe aus.
Schau mal nach den Buchstabencodes zur Anzeige und vergleiche mal die in der Bedienungsanleitung. Denke dann klärt sich der Fall.
Die Zahlen im BC interessieren mich in keinster Weise. Für mich sind die Zahlen nur rein informativ. Manchmal können die Zahlen den Fahrer ganz schön irritieren.
Entscheidend bei mir für den Spritverbrauch ist der Spritmonitor.
Gefahrene km und getankte Liter werden eingegeben und die Zahl die dann kommt Das ist es. Die will ich sehen.
Das ist mein wahrer Verbrauch.
Der BC meines nicht Hybrid Yaris zeigt im Sommer eine um 0,2l geschönte Zahl. Im Winter fast 0,5 Differenz, was auf Heizung und Licht schließen lässt.
Kommt da ein anderes Ergebnis heraus, als wenn ich im einfachen Dreisatz selbst rechne?
Liter x 100 km : gefahrene km = Verbrauch (in l/100 km)
So rechne ich seit 40 Jahren meinen Verbrauch nach jedem Tanken aus ... :-)
Und dann interessiert mich immer brennend, ob der BC zum selben Ergebnis gekommen ist oder nicht?
Gruß!
JoAHa
Ich habe meinen Yaris HSD am 5.2. ein Jahr und habe die Erfahrung gemacht das der Wert des BC im Regelfall etwas unter den errechneten Werten liegt, im Jahresschnitt dürften es ca. 0,2l sein. Er lag bisher nie über dem errechneten Wert, tendenziell zeigt er also etwas zu wenig an.
Für mich ausschlaggebend sind aber die errechneten Werte im Jahresschnitt (also auch keine einzelnen Tankfüllungen und erst recht keine Momentanverbräuche). Evtl. Abweichungen wegen etwas früherer Abschaltung der Zapfpistole etc. egalisieren sich je mehr Tankfüllungen erfasst werden, und dafür ist Spritmonitor eine gute Erfassungsmöglichkeit die anderen auch gleichzeitig eine Vergleichsmöglichkeit schafft.
Nur wenn Du Dich verrechnest. ^^ Spritmonitor macht es Dir nur leichter und Du siehst ganz oben den Schnitt über die ganze Autokarrieren/-Lebensdauer.
Ich gehe davon aus, dass die Abweichung relativ verlässlich ist, so dass man bereits im Vorfeld "erahnen" kann ob man mit der Tankfüllung sparsamer unterwegs ist als mit der Letzten. Genau ist sie aber meiner Erfahrung nach definitiv nicht.
Ich denke, dass der BC nicht den Benzindurchfluss misst, sondern eher "schätzt" (anhand angeforderter Leistung/Geschwindigkeit), was in manchen Situationen zu größeren Abweichungen führen kann. Hatte mal eine Situation mit Kilometerlangem Stop & Go, da schoss der BC in die Höhe, die nächste Füllung an der Tankstelle zeigte jedoch ein anderes Bild (tatsächlicher Verbrauch niedriger). Das hatte ich jedoch nur einmal. Ansonsten eher zwischen 0,2 und 0,5 Differenz.
Gerade bei dem (nach dem Atkinsonzyklus) arbeitenden ICE wird es meiner Meinung nach schwierig für den BC den Durchfluss zu messen. Aber das ist alles nur meine Meinung und mit keinem technischen Fachwissen hinterlegt. ;)
Hallo, erst mal danke für die Antworten. Wenn ich das so lese gehe ich jetzt eher mal davon aus, dass der Bordcomputer eher sowas wie eine "Tendenz" anzeigt. Die dann in dem Fall aber trotz allem gut aussieht. Ich bin echt begeistert von dem Auto!
Ich hab mir das nochmal angesehen, da der Trip ja noch gespeichert ist. Die Anzeige zeigt die 3,8 Liter als Verbrauch für diesen Trip auf 100 km an. Da die Strecke kürzer als die Hundert war, muss es sich um ein berechnetes Ergebnis handeln, was aber im Umkehrschluss heißt, dass er auf den etwa 60 km mit irgendwas um die 2 Liter gefahren sein muss, sonst hätte er ein solches Ergebnis ja nicht errechnen können. Etwa 2 Liter auf dieser Strecke sind ja trotzdem beachtlich. Sehr sogar.
Mir ging es bei meiner Frage auch in erster Linie darum, ob so eine Zahl im echten Leben wirklich (mit dem Anspruch einigermaßen wahr zu sein) entstehen kann, oder ob ich das getrost ignoriere und einfach nach dem gehe, was beim Tanken rauskommt. Wobei hier zu beachten ist, dass schon mal die Zapfanlagen gewisse Toleranzen aufweisen und 10 getankte Liter nicht wirklich 10 getankten Litern entsprechen müssen. (Im echten Leben wird es wohl weniger sein ;)).
Gruß Joe
Dazu kann ich dir einen Test empfehlen, wenn du mal ein wenig Geld zum Fenster raus werfen willst. Such dir eine Strecke in deiner Umgebung (Rundkurs). Voraussetzung für diese Strecke ist ein langsames Ansteigen auf der einen Seite und ein starkes Gefälle auf der anderen Seite. Nimm die "Anhöhe" ganz gediegen und lass dich das starke Gefälle langsam Rollen (Geschwindigkeit in der der ICE definitv nicht benötigt wird). Dabei kannst du den Verbrauch am BC purzeln sehen. Mach das die komplette Tankfüllung durch (richte dich auf einen langen Tag ein ;))
Und dann fährst du Tanken und berichtest uns vom Ergebniss.
Worauf ich eigentlich hinaus will ist dass durch rollen lassen der Verbrauch ja bei 0 ist und die Kilometer aber schön weiterlaufen. Den BC kann man damit schon beeindrucken. Ob die "Einsparung" sich dann jedoch auch an der Tankstelle einstellt wage ich zu bezweifeln.
Strecke in m | Durchschn. Verbrauch/100km |
1.000 | 5 |
Gesamtschnitt | 5 |
| |
980 | 5 |
20 | 0 |
Gesamtschnitt | 4,9 |
Die Tabelle soll nur zeigen, das wenn ich auf einer Strecke von 1km nur 20m rollen lassen kann (bei dem der ICE definitiv aus ist) senkt sich der Durchschnitt um 0,1. Soll sehr vereinfacht darstellen, wie der BC rechnen könnte.
Aus den Erfahrungen, die Hybrid - Piloten mit anderen Toyota Hybriden gemacht haben, lässt sich sagen das der Bordcomputer die Angaben etwas schönrechnet. Abweichungen so etwa 0,3 bis 0,6 Liter.
Eigentlich hat das bis jetzt jedes Auto mit BC gemacht das ich gefahren habe. Nur die Hybrid Fahrer sind gerade da besonders emfpindlich, weil die Kiste ja besonders sparsam ist, wird da auch bseonders drauf geachtet.
Errechnet wird der Verbrauch anhand der Parameter Einspritzzeit, Drehzahl, Temperatur, Kraftstoffdruck und noch einiger Regelgrößen im Motorsteuergerät.
Das ganze ist recht genau, bis auf die Abweichungen eben.
Wobei mir schon öfter aufgefallen ist, das der Fahrstil auch Auswirkungem hat. Ruhige, konstante Fahrweise erzeugt die wenigsten Abweichungen. Sportliche oder gar rasante Fahrweise erzeugt mittlere Abweichungen.
Und wenn der Henker selbst fährt, kommt man auf ganz komische Ergebnisse.
Anm. d. Red. : Nein ich bin nicht der Henker, der fährt meist auf dem Nürburgring ...
Lange Rede, kurzer Sinn: @Doppelherz hat recht. Bisherige Fahrstrecke knapp 12000km. Durchschnittliche Abweichung BC: -0,3 L, minimal +-0, maximal -0,6 L auf eine einzelne Tankfüllung.
LG hybbi56
@04H15
Klingt interessant, aber wenn ich den Test mache, dann verfeuer ich ja jede Menge Sprit, Zeit u. Kohle ;D. O.k. würde Spaß machen, geb ich zu, aber ich hab mir das Auto eher wegen des gegenteiligen Effekts gekauft, ggg :-).
@Sly
Danke für die Antwort, so ähnlich dachte ich mir das inzwischen selber und es klingt ja auch plausibel.
Ich denke ich beobachte einfach mal wieviel Kilometer ich aus den nächsten Tankfüllungen bekomme und was ich jeweils hinterher nachtanke. Für meine Zwecke sollte das genügen um ein Gefühl dafür zu entwickeln, wo ich verbrauchsmäßig lande. Wenn ich aus dem 36 Liter Tank ca. 600 - 700 km kriege, dann bin ich erst mal absolut zufrieden.
Gruß Joe
Meine Boardcomputeranzeigen stimmen zu meiner Verwunderung auffällig. Da ich nach jedem Tanken wieder zurückgestellt habe konnte ich das noch nicht über eine mehrere 1000 KM-Strecke rechnen. Die Abweichungen betragen manchmal 0,1 ganz selten 0,2 nach oben. Aber auch öfters um 0,1 nach unten. Da mögen auch Tankungenauigkeiten eine Rolle spielen. Ich kenne eine Esso-Tankstelle, da geht grundsätzlich weniger in den Tank weil der Boden eine leichte Neigung hat.
Im Schnitt sehe ich die Abweichung bei 0,1 zu Gunsten des Wagens - was ich immer noch für eine beeindruckende Genaugkeit halte.
Es ging hier um einen Trip-Verbrauch, also den kurzfristigen Durchschnittsverbrauch für eine spezielle Strecke. Ich wollte erfahren, ob diese Strecke irgendwie besonders war, weil man dann schon ungefähr sagen kann, ob der angezeigte Verbrauch für diese Etappe einigermaßen hin kommen kann oder nicht.
Das habe ich mir schon gedacht - aber die ursprüngliche Frage schien mir doch in eine andere Richtung zu zielen?! ;-)
Inzwischen haben wir ja auch erste Antworten darauf. Und die interessierten mich eigentlich mehr!
Gruß!
JoAHa
Ja, zielte sie. Eigentlich. Es ist aber wichtig, zur Einschätzung, ob der BC lügt, zu wissen, wie die Strecke aussah, auf der er lügte. Ach, wurscht. :-D
Ich nutze nur die Werte von BC. Hab anfänglich auch immer gerechnet. Mal lag der BC etwas drüber, doch auch genauso oft drunter. Was interessant ist das die Anzeige genauer wird wenn immer derselbe Treibstoff getankt wird. Auch ist bei mir das Problem der nicht nachstellenden Tankuhr verschwunden seid ich den gleichen Sprit tanke. Selbst bei kleinen Mengen (mach ich oft) zeigt sie sofort den neuen Stand. Tank ich mal hier mal da kommt das Problem wieder und der BC ist nicht so exakt im Verbrauch. Ist komisch aber ich hatte im Golf+ TDI genau das gleiche Phänomen. Dazu erklärte mir mal ein Vag Mann das im Tank ein Sensor die Spritqualität (Diesel) erkennt und entsprechend die Daten verändert.
@Jorin:
Ich sehe, wir verstehen uns ;-)
@jmm:
Das ist ja mal eine interessante Beobachtung! Von sowas hab' ich noch nie gehört, geschweige denn, es bemerkt. Und ich habe fast immer gerechnet, außer im zurückliegenden Jahr.
Gruß!
JoAHa
@jmm
Das mit dem Sensor im Tank ist ja interessant. Ich will eh demnächst mal SuperPlus tanken, mal sehen was passiert. Theoretisch müsste er damit weiter kommen...
Aktuell liegt der Verbrauch zwischen 5 - 5,5. Is aber klar, immerhin ist es kalt und bäh da draußen und ich fahre nur knappe 10 km zur Arbeit. Wenn er warm gelaufen ist, dann nimmt er weniger, das hab ich bisher jedenfalls zweifelsfrei herausgefunden :-). Ist ja auch normal.
Ich werde die selbe Strecke, auf der er die 3,8 angezeigt hat nächste Woche nochmal fahren. Bin gespannt wie der Verbrauch dann aussieht. Die Strecke ist jedenfalls nichts "Besonderes" eher normal für die hiesigen geografischen Verhältnisse. Hügel rauf, Hügel runter, ein Stück über die Ebene usw.
Gruß Joe
In jedem Fall hält sich der Yaris Hybrid haarscharf und tapfer an der Spitze der sparsamten Benziner auf dem Spritmonitor.
Es wird aber langsam verdamt eng. Der Verbrauch bei Kälte ist nämlich leider sehr bescheiden.
http://www.spritmonitor.de/de/die_sparsamsten_autos.html (http://www.spritmonitor.de/de/die_sparsamsten_autos.html)
Tschau
Gutsch
;)
Ich finde Angaben wie "0,2l mehr" bringen nichts, wenn man den Bezug nicht kennt. x% mehr fände ich sinnvoller.
Bei Doppelherz kann man es nachrechnen, 0,2l bezogen auf 4,6l der Spritmonitor-Grafik macht 4,3%. Das ist erstaunlich wenig. Priuswiki nennt zum P2 7-8%, fast doppelt so viel. :icon_wp-exclaim:
Ich würde mich freuen, wenn der Yaris noch ehrlicher wäre. Wo sind valide Zahlen? :icon_wp-question:
Interessant finde ich die Beobachtung (?), daß die Abweichung bei gemäßigter Fahrweise geringer ist. Das kann ich schon für den P2 bestätigen und um Langstrecke ergänzen. Vielleicht wird in Stage 4 genauer gerechnet? :-/
LG
Klaus
Ohne Bezug bringen %-Angabe auch nix. Wo ist der Unterschied, ob jetzt 0,2l von ??? oder 5% von ???.
Ich weis nicht ob der Yaris einen Sensor für die Spritqualität hat. Die Info bekam ich für den Golf. Dort war aber das gleiche Problem wie jetzt im Yaris. Tankte ich nur Ultimaten Diesel (Beispiel) zeigte die Tankuhr jede Kleinigkeit an und die Restkilometer Anzeige stieg. Tankte ich normalen Diesel auf blieb die Anzeige einfach stehen und die Tankuhr ging ganz langsam auf voll. Das dauerte aber.
Im Yaris tanke ich nur Super Plus bei ein und derselben Tanke. Seit dem ist die Tankuhr selbst bei 10Liter auftanken aktuell und die Restkilometer Anzeige sofort aktuell. Ich glaube nicht das es an Super Plus der BFT Tanke liegt sondern das derselbe Sprit im Tank ist. Und ein Sensor irgendwo vorhanden ist. Das würde das Verhalten erklären.
Aber ob oder was sonst der Grund ist, keine Ahnung.
@jmm
die neuen Motoren sind alle mit Systemen ausgestattet, die es ihnen ermöglichen die Spritqualität zu erkennen. So ist meine Information in dem Zusammenhang. Ich tippe mal darauf, dass ein fahrendes Rechenzentrum wie der Yaris ebenfalls sowas an Bord hat. Aber ich werde es herausfinden, ob sich was ändert. Hab mir gemerkt, wieviel Reichweite er mit der letzten Füllung angezeigt hat. Sollte der Wert sich signifikant nach oben verändern, dann ist ein Sensor vorhanden. Ich kann ja bei Interesse berichten.
Gruß Joe
Hab mir grad in der Bucht eine "Stummelantenne" für den Yaris bestellt, damit sollte sich der CW Wert stark verbessern, wollen doch erst mal sehen, ob da nicht noch mehr geht... ;D ;D ;D
Spaß!
Mir ist aber aufgefallen, das da auf den jeweiligen 10 vorderen Plätzen eine ganze Menge Toyotas vertreten sind :-).
Gruß Joe
Die Sprit Qualität wird beim Benziner durch die sog. "Klopffestigkeit" erkannt.
Der Klopfsensor erkennt das sog. "Klingeln" des Motors und regelt den Zuendzeitpunkt zurück bis es aufhört. Dadurch zieht der Motor aber schlechter, und der Verbrauch erhöht sich!
Je höher die Oktanzahl beim Benzin, desto klopffester.
Beim Dieselmotor gibt es keine solche Erkennung.
MMn bringt es für den Spritverbrauch nix, Ultimate oder V-Power zu tanken. Ob die Kosteneinsparung vorhanden ist wenn er bei Normalbenzin mehr verbraucht u/o die Leistungseinbuße die mögliche Einsparung es rechtfertigt, k. A.
"...fahrendes Rechenzentrum...". Das passt.
Bevor dieser Beitrag auseinander läuft:
@Sly
Das ist mir bewusst. Aber, irgendwie muss der Sprit erkannt werden.
Denn der Wagen wird ja nicht bewegt nach dem tanken. Ich schaue ja nur auf die Anzeige.
Mein genaues Vorgehen:
Ich tanke unregelmäßig und wenns grade passt vom Preis her einfach nach. Manchmal auch nur für 10 Liter. Tanke ich an der gleichen Tankstelle den gleichen Sprit wie im Tank erkennt die Tankuhr sofort das der Tank voll ist, die Restreichweite ist aktualisiert und (falls ich mal wieder voll tanke) der Verbrauch des BC entspricht ziemlich genau dem errechnetem Verbrauch. Ich bin dabei noch keinen Meter gefahren von der Tankstelle, nur Schlüssel rum und ablesen.
Nun tanke ich anderen Sprit, bei mir zB. Super E5, wieder einfach nachfüllen bis voll. In diesem Fall bleibt die Tankuhr einfach stehen, die Restreichweite aktualisiert sich nicht und die BC Angabe stimmt nicht mit dem realen Verbrauch überein. Auch in diesem Fall, nicht von der Tankstelle bewegt, nur Schlüssel rum und ablesen.
In diesem zweiten Fall braucht mein Wagen teilweise einen halben Tag bis sich die Tankuhr auf voll bemüht. Die Restreichweite nimmt zusehens zu. Das passiert aber nur wenn der Tank noch so ca. halb voll ist und einfach aufgetankt wird.
Deshalb, und weil mein Golf TDI das gleiche Problem hatte, vermute ich das irgendwie die Qualität des Sprits gemessen wird und der BC seine Daten anpasst. Fact ist bei mir das der BC sehr genau ist wenn ich mich auf einen Sprit festlege, auch die Restreichweite ist ziemlich exakt. Ob es Super E5 oder plus ist, ist egal. Hauptsache gleich.
@jmm
ich schätze, dass eine "Spriterkennung" wie Du sie da beschreibst technisch ohne Probleme machbar ist. Vermutlich muss der Wagen dann erst eine Summe X an Kilometern gelaufen sein bzw. die verschiedenen Spritsorten im Tank müssen sich erst vermischt haben, dass der BC berechnen kann, was für Distanz- bzw. Verbrauchswerte mit der neuen "Mischung" im Tank vorliegen. Jedenfalls ziemlich interessante diese Beobachtung.
@Sly
Ich muss da nochmal nachfragen, weil ich steh ein wenig auf dem Schlauch bez. der "Klopffestigkeit": Bei welchem Sprit tritt das "Klingeln" im Motor gehäuft auf bzw. wann regelt er zurück? Beim dem mit mehr Oktan oder bei dem mit weniger? Bzw. welcher Sprit führt zu Leistungseinbußen? Etwa der höherwertige? Hab da grad echt ein Verständnisproblem, weil ich bisher immer davon ausging, je besser das Benzin, desto besser für den Motor bzw. dessen Effektivität!? In Wiki hab ich schon nachgelesen, aber das führte irgendwie zu noch mehr Verwirrung in der Sache.
Sorry, wenn das jetzt eine "blöde Frage" ist, aber mein Verhältnis zu Autos war bisher im Großen u. Ganzen dahingehend, dass ich den Zündschlüssel umgedreht habe und das Ding ging an... :icon_daumendreh2: (o.k. nicht ganz so schlimm, aber ähnlich, ggg).
Gruß Joe
Ich bin zwar nicht Sly, aber ich beantworte dir gerne die Frage: Je höher die Klopffestigkeit, desto höher kann der Sprit verdichtet werden, ohne sich aufgrund des hohen Drucks selber zu entzünden. Das wird Klopfen genannt, weil die Zündung noch vor dem gewünschten Zeitpunkt erfolgt und ein klopfendes Geräusch produziert. Dies tritt dann auf, wenn du eine niedrigere Oktan-Zahl tankst, als dein Motor vorgibt. Also ROZ 95 statt ROZ 98 z.B. Je höher die Oktanzahl, desto höher die Verdichtung, die der Treibstoff verträgt.
Der Klopfsensor dient dazu, dass du dennoch "vernünftig" fahren kannst, indem die Verdichtung auf den niedrigeren Oktanwert passend reduziert wird. Der Verbrauch ist logischerweise höher, weil der Motor auf eine bestimmte Verdichtung ausgelegt ist und höhere Verdichtung eine höhere Effizienz bringt, platt gesprochen.
Wenn du aber die vorgegebene Mindest-ROZ-Zahl erfüllst, sollte sich eigentlich kein effektiver Verbrauchsvorteil ergeben. Da haben andere Faktoren einen viel höheren Einfluss. Zumindest ist das die Erfahrung von Auto V1.
@Mad55
Vielen Dank, jetzt ist mir das wesentlich klarer. Ich habe erst kürzlich im Zusammenhang mit höher bzw. minderwertigem Benzin gehört, dass die neusten Motoren in der Lage sein sollen sich auch an besseren Sprit anzupassen und dann ihre Effizienz erhöhen. Daher war ich hier gerade ein wenig irritiert, weil ich jetzt für mich nicht zweifelsfrei herauslesen konnte, ob das vielleicht sogar völlig falsch ist. Da der Yaris HSD ein sehr neues Modell ist wird er vermutlich über so eine Technik verfügen. Ich probier das einfach mal und dann seh ich ja, ob sich merkliche Änderungen ergeben. Maximal passen ca. 36 Liter in den Tank, da geht mal eine Füllung mit SuperPlus :-) und kaputt gehen kann er davon ja nicht.
Gruß Joe
Ist doch gut, dass ich ab und zu hier rein schaue. Man lernt immer Neues. Früher dienten Klopfsensoren dazu, den Zündzeitpunkt an die Kraftstoffqualität anzupassen. Jetzt können sie schon die Verdichtung verändern.
Wenn man sich überlegt das dieser Motor mit 13:1 verdichtet ist und normales Super verträgt, das ist schon ne Leistung. Aber das ist für mich der Grund Super plus zu fahren. Die Verdichtung wird natürlich nicht durch den Sensor angepasst. Der Zündzeitpunkt und die Einspritzzeit und Dauer wird beeinflusst.
Aber Super Plus ist doch teurer als Super (E10). Bringt es denn Vorteile - merklich in Form von Spriteinsparung?
Sprit mit höherer Oktanzahl ist nicht "besser" wie der mit niedrigerer Oktanzahl bzw. Der mit niedrigerer nicht "schlechter".
Wie schon geschrieben ist es möglich bei hochoktanigem Sprit den Motor höher zu verdichten ohne das sich der Sprit vorzeitig von selbst entzündet was zum Motorklopfen führt und für den Motor sehr schädlich ist.
Das klopfen entsteht dadurch das der sich noch nach oben bewegende Kolben durch die (zu frühe und unkontrollierte) Selbstentzündung des Sprits bereits wieder nach unten gedrückt wird wo er aber nicht hin kann da die Aufwärtsbewegung -mechanisch bedingt- noch nicht beendet ist.
Dies erkennt ein Klopfsensor im Motor und der Zündzeitpunkt wird verändert um den Motor zu schonen, wichtig wenn man mit mit Autos und deren hochverdichteten Motoren in einigen Ländern unterwegs ist wo noch "Klingelsprit" ausgeschenkt wird.
Ganz einfach gesagt: hochoktaniger Sprit "brennt schlechter", er entzündet sich nicht so leicht wie niederoktaniger Sprit um dem oben beschriebenen Effekt vorzubeugen. Dies alles ist in den Kennfeldern der Zündsteuerungen berücksichtigt, meist soweit das eine Frühzündung vermieden wird. Eine Spätzündung durch für den Motor nicht benötigten hochoktanigem Sprit ist oft nur begrenzt berücksichtigt da für den Motor nicht schädlich sondern nur Leistungsmindernd. Daraus folgt das viele Motorsteuerungen mit einer Oktanzahl von 100+ gar nichts anfangen können und eine ggf. dadurch entstehende Spätzündung nur begrenzt ausregeln.
Die eingespritzte Spritmenge richtet sich teilweise auch nach dem eingestellten bzw. eingeregeltem Zündzeitpunkt, u.U. wird bei zu hochoktankigem Sprit weniger eingespritzt da der optimale Zündzeitpunkt ja bereits verpasst ist und der Kolben sich u.U. schon Richtung "abwärts" bewegt (wir erinnern uns an die spätere Entzündbarkeit hochoktanigem Sprits). Daraus resultiert die Spritersparnis die mancher bei hochoktanigem Sprit beobachtet. Der Sprit soll im Zylinder aber nicht nur verbrennen, er hat auch teilweise Kühlfunktion d.h. wird weniger Sprit wegen der oben beschriebenen Effekte eingespritzt steht im Zylinder auch weniger Sprit zur Verfügung um manche thermisch höher belastete Stelle zu kühlen.
Als Schlussfolgerung bleibt das der Motor -insgesamt betrachtet- mit Sprit der Oktanzahl wie vom Hersteller vorgesehen am besten läuft, auch wenn er manchen Tropfen mehr zu verbrauchen scheint.
Die Infos habe ich von einem ehemaligen Nachbarn der in der Kennfeldentwicklung eines Zulieferers arbeitet.
Stimmt was dein Nachbar von sich gibt. Aber bedenke:
Der Motor vom Hybrid ist unglaublich hoch verdichtet für einen "klassischen" Motor. Die Einspritzung und Zündung wird sehr genau arbeiten und das dazu benötigte Kennfeld ist wahrscheinlich eine halbe Doktorarbeit. Wir hier werden uns mittig im Kennfeld der Anlage befinden. Doch genauso wie wir uns nach links (Beispiel) bewegen können weil der Sprit mies ist oder die Umgebungsluft sehr dünn ist (Beispiel Leistungs mindernd) können wir auch nach rechts weil Treibstoff geliefert wird der einen späteren Zündpunkt erlaubt und mehr Leistung zulässt (Beispiel Leistungs steigernd). Nur geht irgendwann nichts weiter gen rechts (100 Oktan Sprit) und das Kennfeld steht. Aber ein probieren ist risikolos. Im gelben Forum hatte mal ein Schreiber die Verbrauchsdaten des Yaris im Spritmonitor nach Treibstoff heraus gesucht. Die Super+ Fahrer hatten den niedrigsten Verbrauch.
Beim Lesen meines Beitrages erkennen ich einen evtl. Verständnis Fehler. "Späteren Zündpunkt" ist zwar für das Kennfeld richtig, aber für das Geschehen im Motor muss es (nach Kurbelwellen Stellung) "früherer Zündzeitpunkt" heißen.
Entweder ich verstehe die Frage nicht und/oder ich habe den Sinn bzw. die Funktion von Prozentrechnung nicht kapiert.
0,2l von 4l sind 0,2l. 0,2l von 5l sind auch 0,2l.
Vorausgesetzt ich rechne richtig sind 5% von 4l 0,2l und 5% von 5l sind 0,25l. Ich war allerdings schon vor über 20 Jahren zuletzt Schüler, hab vielleicht was vergessen. Bitte dann um Erklärung.
LG
Klaus
Ein Vergleich von Spritsorten ist m.E. nur zulässig und aussagekräftig, wenn man eine Spritsorte über mindestens 3 Tankfüllungen fährt, die Strecken wirklich immer die gleichen sind und das Wetter exakt protokolliert und berücksichtigt wird. Wer möchte kann hier im Forum stöbern, Zottel hatte mir mal valide Zahlen für e5 und e 10 geliefert, die ich aufbereitet hatte.
Bei E85 ist es bei mir interessanter Weise so, daß der BC eher zu viel anzeigt, denn zu wenig. Ich halte es für möglich, gerade bei "Weltautos" wie es die HSD sind, daß die Anzeige auf einen weltweiten Durchschnittswert justiert sind. Manche Länder verwenden E20 bis E40, während wir uns bei E10 sträuben. Vielleicht ist die Anzeige bei E20 am genauesten und je weiter drüber oder drunter man ist, hat man eine größere Abweichung in die eine oder andere Richtung?
Bitte nicht hauen, weil ich nix zum Yaris berichte, ich fand diese grundsätzlichen Dinge hier passend. Wenn nicht bitte in Blablubb verschieben.
LG
Klaus
Das ist das Ergebnis von dem was mir mein Nachbar beschrieben hatte, das u.U. der Sprit aufgrund höherer Oktanzahl später zündet und die Motorsteuerung weniger Sprit einspritzt = etwas weniger Verbrauch und u.U. weniger Kühlung für thermisch belastete Stellen im Wirkbereich der Verbrennung, ggf. Vorverlegung(?) des Zündzeitpunkts. Macht normalerweise keine Probleme und wenn dann eher unter Volllast. Ob die Spritersparnis den höheren Spritpreis ausgleicht sei dahingestellt.
Du hast gesagt, das Prozentangaben die bessere Wahl sind. Ich sagte darauf, das es egal ist ob in genauen Zahlen oder in Prozentzahlen, da ohne Bezug, beide nichts aussagen.
Interessant ist für mich was dabei unterm Strich raus kommt.
Dabei ist wichtig zu wissen ob das eingesparte Benzin bei 100 Oktan in Euro teurer wird wie der Mehrverbrauch bei E10 oder E85.
Nochmal anders: die 0,2l sind von 5l nur 4%, die Abweichung wäre gering. Von 4l wären das immerhin schon 5%.
Wenn man aber in % angibt, ist 5% immer 5% und jeder kann sich für seinen BC-Verbrauch den zu erwartenden reellen Verbrauch ausrechnen. Einfach 0,2l dazuzählen funktioniert nicht, weil es wie oben geschrieben mal 0,2l und mal 0,25l sein müssten.
Ein Preis/Leistungsvergleich der verschiedenen Spritsorten wäre durchaus interessant. Zum Beispiel habe ich hier im Forum erfahren, dass bei E85 ungefähr 20% mehr Verbraucht wird, was bedeutete, dass es sich erst rechnet, wenn man es mindestens 20% günstiger bekommt als (E10/E5 weiß nicht was als Vergleich in diesem Beispiel genommen wurde). Genauso wäre es interessant zu wissen ab welchem Preisunterschied sich Super+ lohnt. Oftmals schwanken die ja in gleichem Maß, dann ist es wurscht, aber wenn einer mal "hinterher hinkt" wäre es ggf. wieder interessant.
Eine Abweichung des BC kann man gewiss nur in % ausdrücken, da wie schon mehrfach Richtig erwähnt der Grundwert ausschlaggebend ist. Bei einem Unterschied von 4/5L wirkt das zwar klein, aber je größer der Unterschied desto größer die Abweichung (in L nicht in %).
Auch wenn es sich skurril anhört, ich tanke nur E10, um Sprit zu sparen (mit dem Yaris Hybrid).
Bei der Übergabe habe ich meinen Händler extra gefragt, welchen Sprit man am ehesten tanken soll. Seine Antwort war E10 oder höherwertig. Ich habe dann nachgefragt, ob höherwertig besser sei. Seine Antwort: "Für den Motor ist es egal und er persönlich hat bei seinem Auris Hybrid mit E10 einen niedrigeren Verbrauch als mit Super+."
Sein Werkstattmeister hat es so erklärt/vermutet, dass E10 nicht so sauber verbrennt, als Super+ und dadurch der Benzinmotor schneller auf Temperatur ist und somit schneller bei der Warmfahrphase abgeschaltet werden kann.
:-X
Edith: Mein BC ist einmal um 0,2l abgewichen, ansonsten war er meist 0,1l geschönt oder hat den selben Verbrauch wie Spritmonitor.
Ja, ich verbrauche mit E85 ca. 20% mehr als mit Super 95. Der Preisvorteil liegt bei ca. 25-30% für E85. Man schöpft keine riesen Gewinne ab, aber ein paar Cent schon. E85 profitiert aber davon, daß es noch günstiger besteuert wird. Daher kostet der Liter nur um 1 Euro 10 und nicht Einfuffzich.
Bei Super95, E10, Super+ ist der Unterschied nicht. Die 5Ct je Liter, die das E10 billiger ist als Super 95 bzw. die Super+ teurer ist, schlagen sicht so auch etwa im Verbrauch nieder. Nach meinem eigenen, subjektiven Überschlag.
Super+ lohnt sich m.E. nur dann, wenn es E0 ist. Aber selbst einige 100Oktan-Sorten haben ein Hochleistungs-Biozeug drin, das natürlich kein billiges Ethanol sondern viel edler ist. ;)
Danke!
LG
Klaus
Wenn ich zwischendurch öfter den BC "Nulle" habe ich gemerkt das beim Tanken eine Abweichung von 0,2 - 0,4 Liter nach unten wie nach oben festzustellen ist.
Ab und zu stimmt der angezeigte Verbrauch des BC aber auch.
Habe heute wieder mein "silbernes" Wunder erlebt, 716 km 28 Liter getankt laut BC hätten es 4,2 Liter sein sollen, real waren es aber "nur" 3,91 L.
Das ist aber auch das maximal machbare für mich, habe immer wieder den Akku bis auf 3 Balken "leergefahren", P&G - bis 60-70 km/h beschleunigen, rollen lassen. Wenn man die tägliche Strecke/Ampelschaltungen sehr gut kennt ist da extrem vorausschauendes Fahren machbar, ich rolle teils 600-800 Meter auf eine Ampel zu weil ich weiß dass die sowieso rot ist und kurz bevor ich ankomme schaltet die auf grün. (kein Verkehr hinter mir, für Alle die jetzt damit kommen wollen!!!!!)
Morgens wenn ich aus der Tiefgarage fahre stelle ich die Heizung auf "Lo", EV - Modus an rolle ein paar hundert Meter und kann dann meistens so 3 km mit dem Benziner fahren bis die erste rote Ampel mich stoppt, oft bleibt der Benziner dann schon aus. Flammenwerfer stehend vor der roten Ampel kommt verbrauchstechnisch gar nicht gut.
Das war ja auch der Hauptgrund (abgasarm/umweltfreundlich/sparsam) warum ich mir einen Hybriden gekauft habe, es macht mir sehr viel Spaß so verbrauchsarm wie nur irgend möglich zu fahren.
Ich freue mich schon auf die nächste Akku-Generation die dann hoffentlich die 3-fache Leistung hat, das drückt den Verbrauch dann nochmal deutlich.
Schöne Grüße
@mayflower: Das sind echt gute Werte und das bei den Temperaturen? Ok weis ja nicht wie es die letzten Tage so bei dir war ^^ Aber die werte von Sommer bin ich dann mal gespannt von euch Yaris HSD Fahrern :)
@Tekpoint, Die Mayflower war ein Segelschiff und kam damals schon ganz ohne Benzin oder Diesel voran aber zugegeben die hatte noch keinen BC ;D
In so kurzer Zeit vom Hybrid-Lehrling zum Meister :icon_anbeten01:
Weiter so segeln, Mayflower ;)
Hallo mayflower,
dass ist ein Irrtum. Zumindest was das Wort "deutlich" angeht.
Mehr Akkuleistung beim Hybriden (Nicht PlugIn!!!!) bedeutet auch mehr Verbrennerarbeit zum Nachladen. Viele vergessen, dass die elektrische Energie des Akkus auch irgendwo herkommen muss!
Auf die Gefahr hin gesteinigt ;) zu werden, würde ich behaupten, dass eine Vergößerung der Akkuleistung im Flachland und bei anderen ungünstigen Fahrprofilen sogar den Verbrauch erhöht!!!!
Sonst hätte Toyota mehr Akkuleistung verbaut (Platz ist zwar nicht überreichlich da, aber wo ein Wille ist...).
Viele Grüße
Peter
@Mayflower
Bemerkenswerte Leistung. Meine Anerkennung!
@wagenwinde
Denk ich auch, denn das System ist aktuell ausgewogen und funktioniert auch entsprechend gut. Der Schlüssel könnten aber effektivere Akkus, die bei selbem Aufwand schneller Laden, sein. Das würde die elektrisch zurückgelegten Strecken drastisch erhöhen, weil der Akku mehr zum Einsatz kommen könnte. Aber was zerbrech ich mir anderer Leute Kopf (Ingenieure Toyotas) ;D.
Gruß Joe
Da liegst du nicht falsch ;) außerdem warum sollten wir dich steinigen ;) hier in Forum sollte man überalles reden können und auch besonders auf sachlicher basis :)
naja vollhybrid ist für mich schon standard technik nächste ist das alle autos jetzt plug in oder rein elektroa an board haben.
@dirbyh, bringst mich immer wieder zum lachen Du Witzbold ;D
@wagenwinde,
und ich dachte Toyota würde keine größeren Akku wegen des Gewichtes/Platzes verbauen, wieder was gelernt.
@Joe, danke ich war ja selbst überrascht!
0,2 bis 0,4 Liter/100 km bzw. rund 5 % Abweichung finde ich schon recht viel. Bei meinem Sirion waren es in aller Regel 0,1 Liter/100 km, ganz selten 0,2 Liter/100 km, beim Space Star weiß ich, dass er < 0,1 Liter/100 km Abweichung hat. Da ich noch keine Erfahrung habe, bin ich gespannt was meiner so zusammenlügt.
Bei meinem Yaris passt es meistens sehr gut zwischen BC und Tanken. Da waren alle vorigen Autos weit optimistischer.
Meiner passt auch ganz gut, zwischen 0,0 und 0,2 LHK mehr als in der Anzeige, also 0 bis ca. 4% Aufschlag.
Bin zufrieden :applaus: .
Meiner zeigt bis zu 0,7 Liter zu wenig an. Völlig ohne Verlass, sind es mal 0,3 mal 0,1 mal 0,5 und manchmal stimmt es ansatzweise.
Und ja, ich tanke auf ebener Fläche und immer voll. Zuviel hat er ganz selten angezeigt.
mein BC zeigt etwas weniger (0,3 L) als tatsächlich verbraucht wird.
Bei meinem Yaris Hybrid wird normalerweise nur 0,1 bis 0,2l pro 100 km zu wenig angezeigt. Finde ich sehr genau.
0,1 l/100 km siehe Spritmonitor ich gebe das sehr oft mit an
Bei mir sind es auch 0,2LHK, die zu wenig im BC stehen.
Wenn der Wert stimmt, wäre der Yaris genauer als der Prius 3 und etwas ungenauer als der Prius 2. Bei mir bzw. dem Gen.3 Prius sind es 7%, beim P2 um 3%.
Vergesst die Angaben in 0,x Litern. Die Abweichungen sind prozentual gut ermittel- und vergleichbar. Ich bin sicher, daß es bei
@Knauser keine 0,3 Liter sein werden.
Bei mir passt's auf die Nachkommastelle genau.
Ist eigentlich bekannt wie "laufender Verbrennungsmotor im Stand" in das Ergebnis des Bordcomputers eingeht?
Beim Auris wird das korrekt in den Gesamtverbrauch einbezogen. Mein erster Stand an der Ampel erfolgt leider stets sehr bald nach Abfahrt und im Winter läuft da noch der Verbrenner. Es tut weh, wie schnell dabei so kurz nach dem Start der angezeigte Durchschnittsverbrauch ansteigt, auch wenn es später auf die Strecke umgelegt natürlich nicht so arg ist.
Wird draufgerechnet sobald du los fährst. Momentan verbräuche von 90l würden schon gesichtet.
Bei mir waren 4.8 Liter laut BC, Ergebnis laut Tanken 4.89 - da ich tanke bis ne runde Zahl erreicht ist das Ergebnis also etwa genau
Man kann nach dem Tanken bzw. Reset des Gesamtverbrauchs gut beobachten, dass der Verbrauch auch im Stand bei laufendem Motor steigt. Zumindest ist es bei meinem so.
Das berechnet er schon rein. Ich habe nur andere "Fehler" bemerkt (bilde ich mir zumindest ein):
- Verbrauch seit dem Zurücksetzen und Verbrauch seit dem Tanken sind unterschiedlich, obwohl beim Tanken zurückgesetzt wurde
- Durchschnittsverbrauch seit dem Tanken ist bei 4,3 Liter/100 km... ich fahre nun seit dem Losfahren mit einem Durchschnittsverbrauch von 4,5 Liter/100 km und der Durchschnittsverbrauch seit dem Tanken sinkt dabei auf 4,2 Liter/100 km... kann nicht sein.
Keine Ahnung, ob der drei unterschiedliche Datenbanken mit drei unterschiedlichen Werten füttert... scheint so.
Eigentlich müsste er nur aufaddieren und durch die gefahrene Strecke teilen. Im ersten Fall dürften dann die Durchschnittsverbräuche nicht unterschiedlich sein. Im zweiten Fall würde der Durchschnittsverbrauch seit dem Tanken keinesfalls sinken, wenn der aktuelle Verbrauch seit dem Losfahren darüber liegt. Eher steigen.
Abweichung war dennoch bei 0,0 Liter/100 km, wobei ich beim ersten Volltanken überfüllt habe. Hat zwar abgeschaltet, aber bei meinen anderen gingen da noch 1 bis 2 Liter rein, ohne Überlaufen, jeweils mit rechtzeitigem automatischen Abschalten. Der hat nun einen ganz seltsamen Stutzen... und schon lief´s oben raus. Daher war der Tank wohl beim zweiten Volltanken nicht ganz so voll wie beim ersten, der Realverbrauch also ganz leicht über 4,2 Liter/100 km. Aber hinreichend genau.
Ich habe gerade mal bei Spritmonitor geschaut. Ich trage den Durchschnittsverbrauch vom Bordcomputer immer mit ein.
Die Abweichungen betragen bis zu 0,2 L mehr oder weniger als der Realverbrauch.
Wir führen seit der Anschaffung unseres Auris TS vor gut 3 Jahren ein Tankbuch.
Der BC zeigt in der Regel 0,3 l zu wenig an.
Beim P4 schaltet man mit 'Trip' auf den Gesamtkilometerstand und hält ihn dann gedrückt bis der angezeigte Verbrauch gelöscht ist. Also wie bei Trip 1 und Trip2 auch...
Ich habs extra nicht geschrieben, weil wir hier im Yaris-Board sind. Wie es bei anderen Fahrzeugen funktioniert, noch dazu wenn diese kein solches Drück-Drehrädchen haben wie der Yaris, dürfte uns hier nicht viel weiter bringen.
Immerhin hat der Yaris auch eine Möglichkeit zwischen Verschiedenen Verbräuchen (Trip1 und 2) hin- und herzuschalten...
Also warum nicht einen Denkanstoß geben und testen?
Ich habe schon einige undokumentierte Funktion in meinem Leben dadurch gefunden...
Z.B. funktioniert die CodeFree-Software für einen Denon Blu-Ray auch beim teuersten Marantz...
Das ist beim Lexus CT200h auch so (ist ja auch die gleiche Technik/Plattform). Beim Prius2 ist der BC hingegen sehr genau. Abweichung zwischen 0 und 0,1 l. Das zeigt, das Toyota es eigentlich könnte bzw. schon einmal sehr genau gekonnt hat! :-/
Bitte beim Yaris bleiben, danke.
Seit wann hat er das denn? Mein Yaris Hybrid aus 2014 (VFL) hat zwar zwei Trips, aber die zeigen nur zwei Entfernungen an. Durchschnittsverbrauchsanzeige hat er nur eine und die ist nicht an Trip1 und Trip2 gekoppelt. Ist schon seltsam, was Toyota da gemacht hat....
Upps...
Ich dachte das hätte mir eine Bekannte in ihrem Yaris mal gezeigt...
Wenn dem nicht so ist dannhabe ich das wohl falsch in Erinnerung behalten...
Sorry! :-(
Leider weiß ich auch leider nicht mehr was es für ein Baujahr ist.
Aber ich frag mal nach wenn ich sie wieder sehe.
Der Facelift 2 ist da recht großzügig.
Im Amaturendisplay hat man:
Aktuellen Verbrauch nach Start
Verbrauch nach Rücksetzen
Verbrauch nach volltanken.
Im Mittendisplay dann noch den Durchschnittsverbrauch mit der Balkengrafik.
Ich hatte "Gesamtverbrauch" im Gegensatz zu "Durchschnittsverbrauch" verstanden!
Ich habe mal die letzten (ersten) Durchschnittsverbräuche ausgewertet und frage mich, ob hier nicht das Problem an der falschen Stelle gesucht wird?
[attach=1]
Selbst wenn man davon ausgeht, das Toyota die Angaben schön rechnet - glaubt Ihr, die tun das mit einem variablen Faktor?
Ich glaube da eher an die Zapfpistole:
- nicht reproduzierbarer Abschaltpunkt
- unterschiedliche Zapfgeschwindigkeiten (Auslösung durch Schwall)
- relativ kleine Zapfmengen
Die Schwankung liegt übrigens zwischen -2% und +4,7%
Die Frage ist auch: wie genau funktionieren Zapfsäulen - absolut und bzgl. Wiederholgenauigkeit.
Dann kommt noch dazu das sich Treibstoff bei Erwärmung nicht unerheblich ausdehnt. D.h. Im Sommer hast Du, nachden der kalte Sprit sich aufgewärmt hat, mehr Liter im Tank als im Winter.
Messwerk an der Zapfsäule: +/-0,5% (auf 100 Liter) darf die abgegebene Menge auch abweichen. Und glaube mir, die Hersteller können das gut zu ihren gunsten ausreizen.... .
Temperaturkompensation: Das macht dann schnell noch mal ca. 0,5% wen die Zapfsäule auf 15 °C Kompensiert ist und der Sprit im Tank <10 °C warm ist.
Alles in allem ist es gut möglich das Du 1% weniger Sprit getankt hast als Du auf deinem Kassenzettel stehen hast. Und das alles voll legal.
Alles in allem allso nicht so einfach die Abweichung genau zu ermitteln..... .
Prinzipiell kann ich aber aus meiner Erfahrung sagen das die Anzeige im BC den Verbrauch mehr oder weniger beschönigt.
Zum Vergleich Anzeige im BC und getankte Menge musst Du auch immer möglichst an der gleichen Zapfsäule tanken
Ich wollte kein neues Thema eröffnen, deshalb hier die Frage.
Bei unserem Yaris passt mit zunehmendem Alter immer mehr Benzin in den Tank, wenn der BC null Kilometer anzeigt.
Anfangs waren es um die 28 Liter, jetzt sind es um die 32 Liter. Wenn das so weiter geht...
Dass der BC in den letzten 100.000 km gelernt hat, kann ich mir nicht vorstellen.
Habt ihr die Erfahrung auch gemacht?
Bei mir kriege ich bei laut BC 40-50 Restkilometern ~29-30 L "bis Oberlippeanschlagkante" rein. Kein Trend seit 4 Jahren erkennbar - gleichbleibend.
Frage: Kommst Du jetzt auch weiter? Weil es sind ja anscheinend 4 Liter mehr.....
Aber auch ich kann berichten das nach 2 Jahren und 65 000 km immer noch ca. 28 Liter reinpassen bis zum abschalten wenn die Reservelampe leuchtet und der BC dann im niedrigen 2stelligen Bereich die Restreichweite anzeigt.
Der Verbrauch hat sich nicht verändert, nur, dass im BC die Restreichweite Null wohl später erscheint.
Die Tankleuchte leuchtet schon ca. 30 km vorher. Zu Anfang konnte man bei Anzeige 0 noch 100 km fahren - jetzt würde ich mich das nicht mehr trauen.
Bei BC 0 Kilometer sind es bei mit nach fast 6 Jahren (Yaris Edition 2014) immer noch 28 bis 29 Liter. Allerdings habe ich das Gefühl, dass die Tanklampe früher brennt als früher.
Allerdings fahre ich jetzt generell nicht mehr so schnell zur Tankstelle, wenn der BC 0 anzeigt. Meist warte ich noch eine oder zwei Strecken zur Arbeit ab (ca. 30 Kilometer pro Strecke) bevor ich dann tanke. Mehr als 31,5 Liter passen dann aber auch kaum rein. Mehr traue ich mich noch nicht ohne Reservekanister. Ich nutze allerdings auch nur den automatischen Stop des Tankrüssels. Versuche also nicht maximal zu tanken. Insofern weiß ich nicht wieviel wirklich noch drin ist.
Mach ich genauso. Die Werte sind bei mir auch identisch.
Viel geht auch nicht mehr rein wenn Du bis zur kante Tankst. Hab es mal vor einer langen Fahrt probiert und es war etwas mehr als ein Liter.
Bei meinem Fabia bekomme ich hier noch fast 10 extra Liter rein wenn ich es drauf anlege.
Ist aber mit Vorsicht zu genießen wegen der Ausdehnung des Treibstoffs und dem Aktivkohkefilter.
Kannst Du das nochmal etwas genauer erklären? Wo ist das Problem wenn man nach der automatischen Abschaltung noch gut 1 L nachtankt bis der Tank wirklich (fast) voll ist? Ich meine nicht überlaufen sondern nur so gut wie voll. Wo und wofür ist da ein Aktivkohlefilter? Noch nie von gehört...
@Yaris- und 225xe-FahrerWir haben ja das gleiche Modell. Ich drücke immer 2x nach. Habe schon öfters um die 33 Liter getankt.
Bei der letzten Tankung bin ich quasi bei 0 zur Tankstelle abgebogen und es passten 32 Liter rein.
Bin gespannt, ob sich das fortsetzt.
Fahre zwar keinen Yaris, bei meinem P4 mache ich den Tank immer randvoll, auch beim vorigen Auris TS war das schon so! Habe bis jetzt nie Probleme damit, fahre ja viel, der Tank bleibt nicht lange voll.
Wie es sich mit dem erwähnten
Aktivkohkefilter verhält weiß ich nicht? Wo da einer sein sollte, außer der Pollenfilter ist gemeint! :icon_nixweiss:
LG Peter ::)
der Tank ist doch kein hermetisch abgeschlossener Behälter. der ist oben am Einfüllstutzen quasi offen, daher müssen die Dämpfe aufgefangen werden.
Erklärt wird das zB hier kfz-tech.de (https://www.kfz-tech.de/Biblio/Abgas/Aktivkohlefilter.htm)
Danke für das Aktivkohlefilter-Schema... Aber wo ist jetzt das Problem wenn man den Tank bis Oberkante füllt?? Ich mache das auch seit 4 Jahren egal ob Sommer oder Winter und bisher ging das immer gut. Wenn das irgendwelche Nachteile haben soll dann erklärt mal bitte - sonst glaub ich's aus Erfahrung halt nicht :-)
Hallo
@emp00,
ich sehe von meiner Seite aus auch keine Probleme den Tank Randvoll zu machen. Das mache ich schon ewig so, bis auf das Erdgasauto das ich mal kurz hatte! Beim vorigen Auris TS und beim P4 ist das im Sommer wie im Winter, problemlos! Fahre ja viel und da bleibt der Tank nicht lange Voll.
:icon_nicken:
OFF TOPIC
Ganz toll - dagegen ist ja das Entgasen von Tankschiffen, um das sich niemand kümmert, vernachlässigbar!!!
Ich hab's schon erlebt, dass der Tank aufgrund Ausdehnung des Kraftstoffs bei Erwärmung überlief, keine besonders nachahmenswerte "Fehlbedienung". Da lasse ich das Ausdehnungsvolumen doch lieber frei und bin auf der sicheren Seite.
Allerdings war man damals noch nicht so ökologisch bewusst unterwegs und ärgerte sich allenfalls über das vergeudete Geld. Da gab's auch noch keinen Aktivkolhlefilter im Tankbefüllungs- und Entlüftungsystem.
Gruß!
JoAHa
In dem KFZ Tech link von oben ( kfz-tech.de (https://www.kfz-tech.de/Biblio/Abgas/Aktivkohlefilter.htm) ) ist die Funktion schon beschrieben.
Wird der Tank jetzt randvoll gefüllt und der Treibstoff dehnt sich aus (z.. Parken in der Sonne) dann drückt es u.U. flüssigen Treibstoff in den Aktivkohlefilter. Ist dieser einmal "geflutet" wird das Steuergerät u.U. nicht mehr eine erfolgreiche regeneration über das absaugen der Dämpfe durchführen könne.
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