Durch verschiedene Medienberichte wurde ich auf das Problem des Feinstaubs bei TSI- bzw. FSI-Motoren aufmerksam, den sog. Benzin-Direkteinspritzern.
Quelle: Auto.de (http://www.auto.de/magazin/showArticle/article/60902/Vorsicht-Feinstaub-Direkteinspritzende-Benzinmotoren-in-der-Kritik)
Auch gut erklärt bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Direkteinspritzung (http://de.wikipedia.org/wiki/Direkteinspritzung)
Nun stellt sich das Problem der Feinstaubpartikel, die selbst die Grenzwerte für Dieselmotoren um ein Vielfaches überschreiten. Dazu bitte auch folgende Artikel beachten:
http://www.vcd.org/pressemitteilung+M59d7466caaf.html (http://www.vcd.org/pressemitteilung+M59d7466caaf.html)
http://vcoe.duncrow.com/de/presse/aussendungen-archiv/details/items/vcoe-messungen-zeigen-bedrohlich-hohe-feinstaub-emissionen-bei-benzin-pkw-0807 (http://vcoe.duncrow.com/de/presse/aussendungen-archiv/details/items/vcoe-messungen-zeigen-bedrohlich-hohe-feinstaub-emissionen-bei-benzin-pkw-0807)
http://www.autobild.de/artikel/partikelfilter-fuer-benzindirekteinspritzer-4432910.html (http://www.autobild.de/artikel/partikelfilter-fuer-benzindirekteinspritzer-4432910.html)
http://www.zeit.de/auto/2011-07/benziner-partikelfilter (http://www.zeit.de/auto/2011-07/benziner-partikelfilter)
Ich habe nun die spezielle Frage,
ob dies nur die "kleinen" Motoren betrifft, die mit wenig Hubraum, oder auch die größeren, also die 2,0? Das Arbeitsprinzip müsste ja das gleiche sein, ich habe im Netz dazu allerdings nichts gefunden. Vielleicht könnt ihr weiterhelfen? Ganz explizit stellt sich mir die Frage beim VW 2,0 TSI...
Es betrifft alle Motorgrößen. Die Hersteller "arbeiten"(= sie warten bis sie gezwungen werden ihre Schubladen aufzuziehen) schon daran...
Ist aber auch einer der Gründe warum der Prius keinen Direkteinspritzer hat, sondern einen Sauger einfach um den Schadstoffaustoß zu minimieren(gab da auch mal ein Bericht zu, dass die Designphilosophie nicht nur Wert auf den Verbrauch legt, sondern sich auch um den Schadstoffaustoß bemüht.
Nur wenige Fahrzeuge haben beim HSD (z.B. Lexus IS 300h und einige ausländische Modelle) Direkteinspritzung.
Dass der Prius primär auf niedrigen Schadstoffausstoss hin optimiert ist und der geringe Verbrauch nur ein Nebeneffekt ist, ist mir bekannt. :-)
Ich möchte hier bitte auch nicht über die Vorteile des HSD diskutieren, mich interessiert nur, ob die großen Benzindirekteinspritzer auch so viel ausstossen (oder noch mehr) und ob es dazu weitere Angaben oder gar ein paar Zahlen gibt. ;)
Aber bitte jetzt nicht "zensiert" fühlen! :-[
Sicher?
Der GS450h S19 (erste Generation) hatte eine Saugrohr-Direkteinspritzung.
Der neue GS450h sowie der IS300h arbeiten doch eigentlich bereits im Atkinson-Zyklus, weil man die Abgasproblematik durch Direkteinspritzung umgehen wollte.
Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, denn so richtig sicher bin ich mir bzgl. Kraftstoffzufuhr bei den neuen Lexus-Modellen auch nicht.
Soweit ich mich erinnere ist das korrekt.
Also hier http://www.lexus.de/car-models/is/is-300h/#/VehicleHighlights/ALL/is-300h-driving-hybrid-drive (http://www.lexus.de/car-models/is/is-300h/#/VehicleHighlights/ALL/is-300h-driving-hybrid-drive)
steht: "Der IS 300h kombiniert einen fortschrittlichen 2,5-Liter-Benzinmotor mit Direkteinspritzung mit einem Hochleistungselektromotor "
Wikipedia sagt das selbe:
Aber was eigentlich der Sinn des Posts war ist, dass Toyota nur in die sportlichen Modelle seiner Luxus Marke solche Motoren einbaut.
Es givbt nur sehr wenige HSD, die keine Atkinson sind, siehe Egons Liste. http://www.priusfreunde.de/portal/index.php?option=com_content&view=article&id=188:uebersicht-hsd-modelle&catid=40&Itemid=100002 (http://www.priusfreunde.de/portal/index.php?option=com_content&view=article&id=188:uebersicht-hsd-modelle&catid=40&Itemid=100002)
Der RX400h z.B. war kein Atkinson, der IS300h aber schon. Der ISh ist also kein Direkteinspritzer.
Zur Frage: alle Direkteinspritzer sind Dreckschleudern, egal wie groß die Maschine ist! Das ist den hohen Einspritzdrücken geschuldet. Aber, angeblich haben die neuesten VW-Motoren kombinierte Saugrohr-Direkteinspritzer, bei denen das Problem nicht vorhanden sein soll bzw. stark gemindert auftritt. Toyota verbaut die Technik in den reinen Benzinern wohl auch.
LG
Klaus
Die Nichthybriden Lexus sind auch fast alle als kombinierte Direkt/Saugrohreinspritzer gebaut.
Das bedeutet es gibt verschiedene Betriebszustände. Als Saugrohreinspritzer gibt es dann keine Partikel. Vielleicht muß man die Aussage von VW so deuten, dass es etwas mit dem Betriebszustand und der Norm zu tun hat, nach der die Emissionen gemessen wird.
Noch am Rande:
Ich erinnere mich noch gut daran (Euro 4-Zeit), dass manche Hersteller die Abgasreinigung nur bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit ausgelegt haben (zB 120 km/h). Diese Autos gingen dann auf der Autobahn auffällig gut. Keine Ahnung, ob die aktuellen Richtlinien in dieser Hinsicht strenger sind.
Ich habe die ISh-Frage mal beim Urheber meiner obigen Aussage platziert: http://www.priusfreunde.de/portal/index.php?option=com_kunena&Itemid=117&func=view&catid=40&id=182874&limit=15&limitstart=90#233511 (http://www.priusfreunde.de/portal/index.php?option=com_kunena&Itemid=117&func=view&catid=40&id=182874&limit=15&limitstart=90#233511)
Das Verwirrende an der ganzen Geschichte ist, dass man nahezu überall liest, dass der Motor des IS300h im Atkinson-Zyklus arbeitet
UND ein Saugrohr-Direkteinspritzer ist.
Auf Lexus.de findet man auch das verdächtige Kürzel
VVT-i und in anderen Quellen erblickt man zusätzlich das Kürzel
D-4S (steht für kombinierte Saugrohr-Direkteinspritzung) was den Schluss der Direkteinspritzung nahelegt (Gleiches gilt übrigens auch für den neuen GS450h).
Im Lexus Konfigurator bekommt man derzeit auch alle Aufpreispositionen kostenlos. Ist halt ne Parallelwelt. :-)
Ja, leider sind die Infos und Konfiguratoren von Toyota und Lexus oft so verwirrend bzw. verworren, wie die Ausstattungspolitik.
Können wir langsam mal vom IS 300h zurück zu VW kommen? :-[
Wie schön ist die Welt, wenn sich jedes Problem durch Öffnen von Schubladen lösen lässt.
Das lässt sich vereinfachen: Was von der Zapfsäule in den Tank gelangt, muss den Tank, in irgendeiner Form, wieder verlassen. Sonst bleibt das Fahrzeug, wegen Verstopfung, stehen. Tank leer? Alles, was vorher reingefüllt wurde, ist nun woanders.
Gerne. Aus Sicht eines Allergikers (Bronchien): nagelneue Golf und Derivate scheinen mir bei weitem nicht die Probleme zu bereiten, wie frühere Modelle. Aus meiner Sicht scheint es sinnvoll zu sein, keine reinen Direkteinspritzer zu bauen. Wenn ich meine Erfahrungen richtig zusammengereimt habe. ;) Also ist wohl der Schadstoffausstoß geringer, vermutlich hauptsächlich die besonders giftigen, kleinen Partikel.
Allerdings macht es einen großen Unterschied für die Luftqualität, ob wir den im Benzin(oder Diesel) enthaltenen Kohlenstoff als CO2 gasförmig ausstoßen oder in Form von Rußpartikeln in feinster Konzentration in die Luft entlassen ;)
http://www.focus.de/auto/ratgeber/kosten/gefaehrliche-partikel-sparsame-motoren-sind-echte-drecksschleudern_id_3438015.html (http://www.focus.de/auto/ratgeber/kosten/gefaehrliche-partikel-sparsame-motoren-sind-echte-drecksschleudern_id_3438015.html)
Aber will denn die Mehrheit der Menschen überhaupt einen Partikelfilter? Scheinbar nicht, ganz nach dem Motto: "Es wird mir gefallen, tot zu sein"!
Schöne Grüße
Tolles Umfrageergebnis. Da schüttele ich nur den Kopf, wenn 50 Euro - für die Gesundheit - auf ein paar Jahre gerechnet als Abzocke angesehen werden. :icon_no_sad:
Sorry, muss nochmal ins OT:
Jorin so kurzsichtig sind die Deutschen - hängen sich die Häuser derart voll mit Weihnachtsbeleuchtung, dass Piloten nicht mehr wissen, wo der eigentliche Flughafen ist, meckern aber über teuren Strom und die Energiewende.
Essen 7 Mal die Woche Billigfleisch und Chemiefraß, wundern sich dann aber über die typischen Folgeerscheinungen und werden böse, wenn sie dann bei der Behandlung zuzahlen müssen.
Kaufen alle halbe Jahr' ein neues Handy und Notebook, aber bei E-Autos verteufeln sie die Batterieproduktion.
Und so ist es dann auch beim Autokauf: aller möglicher Multimediasch**ß muss drin sein, aber bei 50,- € für den Partikelfilter hört der Spass auf.
Da fällt mir auch nichts mehr zu ein. Na ja, gut ist halt nur was man sehen und anfassen kann und was zum Angeben nütze ist. Ein Partikelfilter tut unsichtbar seinen Dienst.
Was kommt besser an? "Schau mal, mein Wagen hat feinstes Erdmännchenleder im Innenraum und eine Tri-Xenon-Blinkanlage."
Oder: "Ich habe unter dem Wagen einen Partikelfilter, von dem kriegst Du zwar nie etwas mit, aber der rettet Menschenleben."
Das Gefährliche am CO2 ist dessen Anreicherung. Es dürfte 200 ... 600 Jahre in der Atmoshäre bleiben, da es chemisch mit nahezu nichts reagiert und nur optisch wirkt. Jeder verbrauchte Liter Benzin ergibt 1,18 m³ CO2, ein verbrauchter 50-Liter-Tank einen Ballon von etwa 59 m³ Volumen.
Rußpartikel sind dagegen sofort wirksam, aber nur für wenige Tage.
Woher stammt eigentlich die Umfrage, mayflower?
Hallo @all,
bezogen auf die anfängliche Frage von Jorin, ob die Feinstaubpartikel alle direkt einspritzenden Benzinmotoren betrifft, egal welche Hubraumgröße, so muss diese mit „Ja“ beantwortet werden. Ein Vergleichstest zwischen einem VW Golf 1.2 TSI und einem BMW 116i hat gezeigt, dass der Hubraum größere Motor mehr Partikel emittiert. Dies sowohl in Masse als auch in Größe der Partikel.
Das Prinzip Downsizing ist schon gescheitert und bestätigt „Hubraum ist durch nichts anderes als durch noch mehr Hubraum zu ersetzen“. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Ohne auf technische Details eingehen zu wollen: Der Hubraum des Toyota Hybridantriebs für Prius und Auris wurde von 1.5ltr auf 1.8ltr erhöht und das in einer Zeit des Downsizing! „Spinnen die Japaner?“
Downsizing Motoren haben heute schon zwei Katalysatoren im Abgasstrang, den herkömmlichen und einen Stickoxyd-Speicher-Katalysator, sofern die direkt einspritzenden Motoren im energiesparenden Schichtladebetrieb arbeiten. Diesen muss dann noch ein Partikelfilter hinzugefügt werden. Die anfänglichen euphorischen Versprechungen von 40% Energieeinsparung werden dann bei realistischen 2% bis 5% liegen. Ohne den Partikelfilter haben die Motoren heute nur ein Einsparpotential von zirka 10% bei einem unvertretbaren hohen technischen Aufwand. Das macht die Motoren teuer und fehleranfällig.
Grüße, Sven
Servus.
Die auslösende Ursache für die Entstehung von Partikeln ist nicht der hohe Einspitzdruck sondern erst einmal das inhomogene Gemisch, um genau zu sein ein Gemisch mit Luftüberschuss respektive sog. mageres Gemisch.
Deswegen hatte der Diesel das Problem mit den Partikeln schon von Anfang an (Diesel läuft normal immer mit Luftüberschuss).
Der hohe Einspritzdruck hat lediglich dafür gesorgt, daß die entstehenden Partikel kleiner und damit für den Organismus gefährlicher wurden. Unter dem Aspekt könnte man natürlich sagen, daß der Feinstaub (also tendenziell die kleinen Partikel) beim Diesel und auch nur bei diesem durch den hohen Einspritzdruck erst entstanden sind, was aber nicht ganz korrekt wäre.
Daß Partikel überhaupt entstehen ist und bleibt dem inhomogenen Gemisch anzulasten.
Und aus diesem Grund hatten die älteren Benziner auch kein Feinstaubproblem, da diese normal immer mit einem homogenen Gemisch gelaufen sind, oder zumindest mit Kraftstoffüberschuss (und dann mit unverbrannten Kohlewasserstoffen zu kämpfen hatten).
Erst als diese mit dem z.B. Schichtladebetrieb (der durch die Direkteinspitzung zielgerichtet umgesetzt wurde) stark abgemagert wurden, kam das Problem mit dem Feinstaub auch beim Benziner auf.
Nö, eigentlich ist das so gesehen falsch!
Eine Aufladung macht nichts anderes wie eine Hubraumerhöhung (denn effektiv geht es nur darum, den Sauerstoffanteil im Zylinder zu erhöhen), mit dem Unterschied, daß man im Falle eines Abgasturboladers die sonst verschwendete Engerie die im Abgas steckt (*), zumindest noch teilweise nutzen kann.
Daher sagen Leute, die sich mit der Thematik (Motortuning) intensiver beschäftigt haben auch gerne: "Hubraum ist durch nichts zu ersetzten, außer durch noch mehr Hubraum und/oder Ladedruck". ;)
Die Hubraumerhöhung bei Toyota ist einfach nur dem Umstand anzulasten, daß man mehr Motorleistung aber keine Aufladung wollte. Das Ganze unter dem Aspekt, die Höchstgeschwindigkeit zu erhöhen (=Motorleistung), weswegen auch MG1/2 für höhere Drehzahl ausgelegt, sprich verkleinert wurden, zu Lasten des Drehmoments (was gerade für die Stadt für den Verbrauch besser wäre).
Grüße ~Shar~
(*) Das "kurriose" daran ist, daß im Abgas sogar die meiste Energie des Kraftstoffs steckt. Mit dem größten Teil des Kraftstoffs heizt man lediglich seine Umwelt auf und nur mit dem geringem Teil sorgt man letztlich für Vortrieb.
Hallo
Leistung und Drehmoment resultieren aus dem Hubraum und oder der Aufladung – Sahr, Dein Einwand ist vollkommen richtig – Danke!
Der 1.5ltr mit der Bezeichnung 1NZ-FXE wurde vom 1NZ-FE abgeleitet und der 1.8ltr 2ZR-FXE vom 2ZR-FE. Beide Motoren, der 1.5er und der 1.8er wurden in der Leistung auf 71-73% und im Drehmoment auf 81% gesenkt. Beide besitzen ein Verdichtungsverhältnis von 13:1 und sind Langhuber. Die Motoren arbeiten nach dem Atkinson-Prinzip.
Die Werte für die Leistung liegen beim 1.8er um 28% und für das Drehmoment um 23% höher als beim 1.5er. Auf dem ersten Blick könnte man zur Ansicht kommen, dass es ausschließlich um eine Leistungssteigerung ging – das ist aber nur ein Abfallprodukt einer im verborgenen liegenden Effizienzsteigerung. Im Drehzahlbereich von 1400 bis 3000 Umdrehungen konnte der Energieverbrauch pro erzeugter Kilowattstunde um 4.3% gesenkt werden, von 230 auf 220 g/kWh. Das Drehmoment wurde in dem entsprechenden Drehzahlbereich aber nur um 6% gesteigert, anstatt den vermeintlichen 23%. In der Presse (Amerika) konnte man lesen, dass es bei der Hubraumerhöhung um bessere Fahreigenschaften auf dem Highway ging … so verwundert es auch nicht, dass es im Drehmomentverlauf des 1.8er einen heftigen Knick nach oben gibt, im Bereich von 3800 bis 4000U/min.
Der MG1 und MG2 konnten aufgrund der Änderung der Erregerspulen verkleinert werden. Beim MG2 wurde zusätzlich die Spannung von 500V auf 650V gesteigert, dass kann den Formfaktor verringern und oder die Leistung steigern. Die Drehzahl vom MG1 wurde reduziert, damit ohne den Einsatz des ICE mit MG2 bis 50km/h gefahren werden kann (Vorgänger: maximal 40km/h). Nun arbeiten im eCVT zwei anstatt einem Planetengetriebe und die Kette für die Kraftübertragung zum Differential entfiel ... usw.
Summa summarum: Für mich ist das HSD System ein Musterbeispiel lupenreiner Ingenieurskunst.
Entschuldigung @ forum! Das hat leider alles nichts mit den Partikelemmissonen zu tun, außer vielleicht das der 1.8er keine macht! :-[
Grüße, Sven
Zur Veranschaulichung: http://www.priuswiki.de/index.php?title=Wirkungsgrad (http://www.priuswiki.de/index.php?title=Wirkungsgrad) ;)
@Jorin
http://www.autobild.de/artikel/partikelfilter-fuer-benzindirekteinspritzer-4432910.html (http://www.autobild.de/artikel/partikelfilter-fuer-benzindirekteinspritzer-4432910.html)
sollte ich wohl immer einfügen :icon_doh:
Zitat aus dem Artikel der Autobild (Link siehe oben): „... Der Grund: Ein Extra-Filter wie beim Diesel ist nicht notwendig, sondern es reicht eine zusätzliche Schicht im ohnehin vorhandenen Katalysator. ...“
Das ist eine interessante Behauptung. Wie soll das funktionieren? Was passiert mit den Partikeln in der zusätzlichen Schicht? Im Internet konnte ich bis dato keine technischen Informationen zu der obigen Behauptung finden. Kennt jemand Details zu diesem Thema?
Jetzt drängt sich mir eine völlig neue Fragestellung auf: Stäube in Luft wirken beim Transport über Oberflächen wie Schmirgelpapier. Wenn Feinstaubpartikel den Abgaskatalysator passieren, so müssten diese eigentlich die wirksame katalytische Oberfläche abschleifen. Der Katalysator könnte in verhältnismäßig kurzer Zeit seine Wirkung verlieren. [Zu diesem Thema konnte ich ebenso nichts im Internet finden]. Wird hier ein weiteres Problem von der Autoindustrie verschwiegen?
Grüße, Sven
Naja das stimmt schon, allerdings ist das "Schönfärberei"...
Bei den meisten Dieseln ist der Kat und Partikelfilter auch vereint in einer "Box"...das geht beim Benziner natürlich auch...
Die Partikel sind hierfür zu klein und haben nicht genug Energie, der Partikelfiltern in den Dieselfahrzeugen kommt nach dem Kat und aus den Kats kann man weiterhin das Platin zu über 99% recyclen(und wir reden hier nur über ein paar Gramm) was zumindest dagegen spricht, dass es abgeschliffen wird ;)
Das habe ich mich auch gefragt.
Dazu hatte ich mal was gelesen bzw. gehört, was normale Katalysatoren betrifft. Denn auch die verbrauchen und setzen sich zu. Vorteil dort ist, sie verbrauchen von vorne nach hinten. D.h. auch nach einiger Laufzeit (genaue Distanz ist mir entfallen) reinigte der im Test noch einwandfrei, vie Vorgänge fanden halt im hinteren Teil statt und nicht schon vorne.
Mir stellt sich die Kostenfrage. Ein Kat eines Benziners hält in aller Regel 200.000km und mehr. Wie ist das dann mit dem eingebauten Partikelfilter? Muß der ahnungslose Käufer dann am Ende den Kat alle 100.000km tauschen lassen, weil der Partikelfilter fertig ist? :-X
LG
Klaus
Servus.
Die werden m.W. ebenso Regeneriert, wie beim Diesel auch, zumindest (wie beim Diesel auch) wenn es KEINE Nachrüstlösung ist.
Die Nachrüstlösungen sind irgendwann voll, egal ob Diesel oder Benziner, weswegen die Nachrüstlösungen immer als Nebenstromfilter ausgeführt sind.
Anbei, bei den Mager-Benzinern werden mittlerweile/teilweise noch ein zusätzlicher Speicherkats (NOx-Speicherkat) verbaut, da beim Benziner bei magerem Gemisch die Verbrennung mit höherer Temperatur abläuft (womit Abgastemperatur deutlich nach oben geht, weswegen ein zu mageres Gemisch gerade bei Turbos immer extrem gefährlich ist) nach oben gehen, womit mehr Stickoxide entstehen.
@Princo/KSR1: Danke, das war mir bisher nicht bekannt.
Grüße ~Shar~
Freundliche Grüße an Alle.
Am 26.01.2014 strahlte das VOX Magazin „auto mobil“ einen Beitrag zum Thema Partikel bei Benzin-Direkteinspritzer aus.
Bei Beitrag startet im Teil2 bei 0:07:06, wenn man die Werbung hinter sich gebraucht hat.
http://www.voxnow.de//auto-mobil/thema-ua-vergleichstest-bmw-4er-coup-audi-a5-coup.php?container_id=151389&player=1&season=0 (http://www.voxnow.de//auto-mobil/thema-ua-vergleichstest-bmw-4er-coup-audi-a5-coup.php?container_id=151389&player=1&season=0)
Folgende Kernaussagen wurden getroffen (Zusammenfassung):
Kraftstoffersparnis beträgt beim Direkteinspritzer zirka 15%.
Nicht die Masse der Partikel ist das Problem, sondern die Partikelgröße die beim Bezin-Direkteinspritzer besonders problematisch ist.
Je mehr Partikel und je kleiner die Partikel sind, desto gefährlicher.
Der Vergleich zwischen einen Astra-Diesel und ein VW Golf Direkteinspritzer ergabt, dass der Golf 1000-fach mehr Menge an Partikel produziert, als der Astra. Die Anzahl der Partikel im Abgas des Astra entsprechen der Anzahl der Partikel in der Umgebungsluft: ~1.000 Partikel / cm^3. Beim Golf: 1.000.000 Partikel / cm^3.
Der VDA und alle Hersteller, außer BMW schweigen zu dem Thema. BMW teilte mit: „... Die Einhaltung der EU6 Norm für Benzinfahrzeuge wird für Fahrzeuge der BMW Group bisher durch innermotorische Maßnahmen erreicht. Ein zusätzlicher Rußpartikelfilter wird nicht verbaut. ... „
Wird ein Partikelfilter verbaut, so wird die Kraftstoffersparnis beim Bezin-Direkteinspritzer zunichte gemacht.
Grüße, Sven
Habe diese Sendung bei *VOX* auch gesehen und das gibt schon ein wenig zu denken, war auch immer der Meinung das Dieselfahrzeuge das Problem seien !
Interessant war das Messwerkzeug der Schweizer Firma welches das richtige Ergebniss wärend der Fahrt angezeigt hat, also nicht nur auf dem Prüfstand.
:icon_daumendreh2:
Gude Shar,
Das mit dem Regenerieren würde ich mal schnell vergessen. Angeblich werden die Partikel verbrannt. Aber, was ich in einem Forum gelesen habe ist, das die Partikel "zerhächselt" werden. Das ist wohl so zu verstehen, daß die Partikel teilweise verbrennen und dann kleinere und somit nochmals gefährlichere Partikel übrig bleiben. Die Partikelmasse und die meßbare Anzahl wird so freilich gesenkt.
Jedenfalls halten auch Werkslösungen nicht ewig. Ich würde mir keinen Diesel kaufen und erwarten, daß der Filter 200.000km hält, unabhängig von Rost/Alterung der Hülle. Irgendwann ist er mit "Asche" zu.
So weit ich mich erinnere bauen japanische Hersteller die Speicherkats schon seit vielen Jahren ein. 10? Toyota macht das auch bzw. hat es zumindest schon gemacht.
Das würde ich so unterschreiben.
In meinen Augen Verbrecher am deutschen Volk bzw. der Menschheit! Denn
(*)Ja genau. Am besten kombinierte Saugrohr-/Direkteinspritzung. Und wie beim Verbrauchstest erkennt der Wagen den Abgas-NORM-Zyklus und nutzt lediglich die schadstoffärmere Variante. Die in der Praxis dann nur selten vorkommt.
Hm, 50% Zustimmung. Nehmen wir ein Auto an, das 7l/100km verbraucht. Mit o.g. 15% Einsparung verbraucht es noch ca. 6l. Ich schätze 0,3-0,6l mehr würden dann verbraucht, wenn man einen Filter einbaut. Also rund einen halben Liter spart man schon. Nur kann man damit nicht so gut werben und Gaukel-Ziele erreichen.
Die Diskussionen gab es beim Diesel auch und trotzdem kann man die heutzutage angeblich alle mit 5l fahren. Zumindest lt. Prospekt und Fans.
Ich bin immer wieder erschrocken, wie langsam sich wissen verbreitet! Ich selbst weiß aber auch erst seit etwa 2 Jahren, daß die Direkteinspritzung an sich ein Problem bereitet. Ich ging zuvor gut 10 Jahre davon aus, es sei rein dem Heizöl geschuldet. Das ist aber eher für Schwefelanteile verantwortlich. Nun, es gibt nicht wenige, bei denen die Problematik zumindest nicht im Bereich Verständnis angekommen ist und die mir weismachen wollen, daß ihr Pump-Düse-TDI eine super Öko-Bilanz hat! Die sehen mich als Spinner, weil ich dem "Öko" widerspreche!
(*) Die Entwickler wissen seit Anfang an, also seit Neunzehnhundert... was für einen giftigen Scheiß sie da bauen!
LG
Klaus
Tatsächlich?
Das würde ja einen Lexus GS450h (1. Gen), einen GS 300 S19, einen LS 460/LS600h usw betreffen. Doch gelesen habe ich davon bisher noch nichts. Verstecken sich die Japaner da wieder mit ihren Innovationen?
Nein, eigentlich nicht. Pressemitteilungen in unseren Landen über die technologischen Innovationen anderer Länder werden nur sehr spärlich kommuniziert. Zum einen liegt es daran, dass unsere hiesige Presse nichts davon wissen will, zum anderen ist der Markt in den USA und China viel wichtiger und größer. Wenn man wissen will was die Japaner alles an Innovationen hervor bringen, so muss man im Internet stöbern - alles in Englisch und was viel Schlimmer ist in "Japanisch".
Mein erster Toyota war ein Carina mit 1.8ltr Magermixmotor (Schichtladung) der eine Saugrohreinspritzung hatte und als Entwicklungsprojekt von Ford aufgegeben wurde. Toyota brachte die Schichtladung zur Serienreife. Mein Verbrauch 6,3ltr/100km Benzin (95Roz). Mit meinen D-4D brauche ich heute bei gleichem Fahrprofil auch 6,3ltr/100km, aber Diesel - zum Glück wegen dem Rußpartikelfilter: Der Umwelt und der Menschen zu liebe.
Hybridtechnik - Welche Fachzeitschrift in Deutschland hat hierüber irgend etwas im Detail geschrieben?
Ein Beispiel für gute Berichterstattung modernster Technologie. Achtung: Dieser Link lädt ein PDF über den Prius der Zeitschrift "autotech-review" von 2012 herunter: http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&cad=rja&ved=0CDsQFjAB&url=http%3A%2F%2Fautotechreview.com%2Fnews%2Fitem%2Fdownload%2F85.html&ei=Zv7nUtfFIcOgtAaqlYDICA&usg=AFQjCNGuXi18mtOE98XaporJDMvDFxdk5A&bvm=bv.60157871,d.Yms (http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&cad=rja&ved=0CDsQFjAB&url=http%3A%2F%2Fautotechreview.com%2Fnews%2Fitem%2Fdownload%2F85.html&ei=Zv7nUtfFIcOgtAaqlYDICA&usg=AFQjCNGuXi18mtOE98XaporJDMvDFxdk5A&bvm=bv.60157871,d.Yms)
Mein persönlicher Eindruck: Die Autoindustrie in Deutschland ist sehr von sich eingenommen. Die Fachzeitschriften leben nun mal von der deutschen Autoindustrie, also wird nicht über andere Länder und deren Innovationen berichtet - und wenn, dann nur negativ.
Grüße, Sven
Probleme, Probleme und noch mehr Probleme. Die Direkteinspritzer, gerade die des Volkswagenkonzerns, sind äußert Problematisch. Ein weiteres Problem betrifft die Abgasrückführung, welche bedingt durch die Partikel im Abgasstrom, die Einlassventile verkoken lässt. Diese schließen nicht mehr richtig und führen zu einer noch schlechteren Verbrennung, was zu einem Anstieg der Schadstoffe im Abgas führt. Die Autofahrer merken dieses Problem durch eine sporadisch blinkende, später Dauerleuchtende, Abgaswarnleuchte. Dieses Problem ist schleichend und beginnt schon sehr früh, so dass es schon ab 20.000km Fahrleistung zu erheblichen Problemen kommen kann.
Die Direkteinspritzer als Dreckschleuder zu bezeichnen ist auch in diesem Zusammenhang nicht übertrieben, sondern gerechtfertigt. Spezielle Firmen die sich mit der Reinigung der Ansaugseite der FSI Motoren beschäftigen, kommen hier sogar ins schwärmen: „... so wird das XYZ Cleaning System in Zukunft bei vielen FSI zur Standard Anwendung gehören. ...“. [Quelle auf Anfrage].
Grüße, Sven
Die Verschmutzung der Ansaugwege ist ja schon seit Jahren ein Problem. Zuerst hatten die V8 TFSI Motoren Leistungsverlust.
Danach hatten auch andere TFSI Probleme....
Die Abreinigung sollte mal Standard bei den Inspektionen werden bei VAG, aber irgendwie hat man das nicht umgesetzt im Hause Audi/VW.
Der Kunde wurde mal wieder alleine gelassen mit dem Problem ...
Das Bedi System war die erste Lösung dafür glaube ich. Hab den Herrn der es vertreibt damals kennengelernt. Die chemische Abreinigung ist fast so eine qualmende Prozedur wie das freibrennen von Partikelfiltern beim Diesel. Was da so alles zum Auspuff rausfliegt ....
Überhaupt ist die Abgasrückführung eine echte Sauerei. Wer schon mal gesehen hat, wie die Ansaugwege und Turbolader innen aussehen wird der gleichen Meinung sein.
Abgasrückführung macht allerdings auch bei Nicht-Turbo-Motoren Probleme. Das AGR Ventil war auch defekt, als wir unseren Jazz bekamen. Wir haben es bei der Probefahrt gemerkt und vorher noch tauschen lassen. Wenn man recherchiert, gehört es zu den typischen Mängeln.
Mißverständnis: ich meinte nicht das es überall eingebaut wird. Aber ich hatte mal gelesen, daß es verbaut wird, ich bekomme nur nicht mehr zusammen welches Auto. :-[ Ich meine es war ein japanischer Diesel.
Mir wurde auf höfliche Art mitgeteilt, dass das Thema Abgase des VW Jetta Hybrid-Motors im Vergleich zum Prius P3 in der Abteilung „VW“ als deplatziert angesehen wird. Diesem Argument kann ich mich nicht verwehren und finde es sogar richtig. Deshalb nun hier ...
Die folgenden Daten wurden wieder aus der Datei '14tstcar-2013-12-06.csv' entnommen, die als Download auf der Internetseite www.epa.gov (http://www.epa.gov) verfügbar ist.
Ein schwacher japanischer Atkinsonmmotor oder ein Downzising Motor mit Rennsporttechnik. Warum sind die Motorenkonzepte so unterschiedlich bei den Hybriden? Warum haben die japanischen Autos so schwache Motoren verbaut? Fragen auf die unsere Fachpresse keine Antworten wissen will.
Ein direkter Vergleich Jetta Hybrid 1.4ltr versus Prius P3 1.8ltr, ergab für den Jetta bei den THC-Schadstoffen einen bis zu 3000% höheren Wert – Einzelmessungen lagen sogar bei über 6000%. CO und NOx lagen mindestens 200% über den Werten des Prius. Die Fahrleistungen des Jetta sind besser, deshalb ist der Vergleich vermeintlich unfair – dachte ich und wählte folgende Modelle für einen weiteren, meiner Ansicht nach, fairen Vergleich aus: Lexus ES300h (2.5ltr/150PS), Lexus GS 450h (3.5ltr / 286PS und 245PS) sowie den Lexus LS 600H L (5.0ltr / 389PS). Der ES 300h ist von den Fahrleistungen mit dem Jetta vergleichbar – fährt aber nur 180km/h (ist das richtig?!).
Beim CO2 Ausstoß unterbot der Jetta die Lexus Modelle um mindestens 2% (ES300h) bis zu 132% (LS 600h L). Der Kraftstoffverbrauch lag zwischen 2,4% bis 57% unter denen der Lexus(e). Ansonsten lagen die Werte für THC, CO und NOX über denen der Lexus Modelle, mit genau zwei Ausnahmen: Der LS 600H L produziert im Stadtverkehr mehr Schadstoffe (THC +4,7% / CO +18.1% / NOx kein Messwert) und der GS 450h wird von dem Jetta im Stadtverkehr beim NOx mit 7,5% unterboten.
Kaum vorstellbar: Der 5.0ltr Motor des LS 600h produziert im amerikanischen Testzyklus „Highway“, weniger Schadstoffe als der 1.4ltr Jetta Motor bei gleichen Testkriterien.
Mein Fazit: Der Begriff Hybrid wird von Europäern anders verstanden, als es die Japanern tun. Die Japaner verstehen unter einen Hybriden ein Konzept, welches Kraftstoffeffizienz mit geringst möglicher Schadstoffemmision umfasst. Diesen Zielen wird die maximale Beschleunigungsfähigkeit und die Höchstgeschwindigkeit untergeordnet. Die Europäer sehen in einem Hybriden die Möglichkeit, die Fahrleistungen zu steigern, ohne dabei den Kraftstoffverbrauch zu erhöhen. Diesem Ziel wird die Schadstoffemmision untergeordnet.
Grüße, Sven
Word. So auch meine Schlussfolgerung.
Hallo zusammen,
man kann bei der ganzen Debatte nicht nach "Japaner" und "Nicht-Japaner" unterscheiden, denn auch in Japan gibt's Motoren mit Direkteinspritzung oder Turbo.
Wie Shar bereits korrekt geschrieben hat, sind alle Direkteinspritzer vom Partikelproblem betroffen und diese Partikel entstehen durch ein inhomogenes Treibstoffgemisch. Bei einer kombinierten Einspritztechnik wie es beim Toyota D4-S System, kommt es auf den Motorzustand an, welche Art von Einspritzung gewählt wird. Partikel werden produziert, sobald die Direkteinspritzung erfolgt. Besonders kleine Partikel können von einem Partikelfilter nichtmehr abgefangen werden und können wegen ihrer größe Leicht in die Lungen aufgenommen werden. Partikel, die im Partikelfilter verbleiben, werden beim nächsten Freibrennzyklus durch eingespritzten Krafstoff oder Harnstoff bei hohen Temperaturen verbrannt und als CO2 ausgestoßen. Die Motoren für die angesprochenen Lexus Fahrzeuge gehören zur GR-Familie (http://en.wikipedia.org/wiki/Toyota_GR_engine)
Honda hat 2001 eine besonders saubere Verbrennungstechnologie mit Doppelzündung entwickelt, bei dem der Treibstoff homogen und möglichst komplett verbrannt wird. Das System nennt sich i-DSI (intelligent Dual & Sequential Igniton), arbeitet mit zwei Zündkerzen aber reduzierter Anzahl an Ventilen pro Zylinder. Diese Technik ist in den Honda IMA Hybriden Civic, Insight, Jazz verbaut. Mehr dazu findet ihr bei Honda i-DSI (http://www.honda.co.nz/technology/engine/idsi/)
Auf die Frage "Was bringt Direkteinspritzung statt Atkinson" gibt es die Antwort mehr Leistung bei höherem Schadstoffausstoss. Den 1.5L Honda LEB (http://ja.wikipedia.org/wiki/%E3%83%9B%E3%83%B3%E3%83%80%E3%83%BBL%E5%9E%8B%E3%82%A8%E3%83%B3%E3%82%B8%E3%83%B3#LEB) Motor gibt es in der Atkinson Variante mit 81kW/134NM (Fit II Hybrid) als auch in Direkteinspritzer Variante mit 97kW/156Nm (Vezel Hybrid).
Vor einiger Zeit gab es zwei PDF Dokumente vom Aachener Kolloqium, in welchen Honda auf die Thematik Direkteinspritzung und Partikelbildung eingangen ist. Leider sind diese Dateien inzwischen nichtmehr verfügbar.
Interessanterweise hatte ich es bisher erst einmal, daß ich von einem japanischen Auto die typischen Symptome "stechende Kopfschmerzen" und ein Kratzen im Hals bekam. Ich ging davon aus, daß der Wagen defekt war. Irgendwas machen die Japaner besser, als die deutschen Hersteller.
Ja, durch zu mageres Gemisch.
Noch schlimmer: die Feinststäube sind nervengängig, können den direkten Weg von den Nasenschleimhäute ins Gehirn gehen. Und diese kleinen Dinger werden nicht vom Filter zurückgehalten, oder noch schlimmer
bei diesem Vorgang werden gerade noch besonders feine Partikel erzeugt. Ein User bezeichnete Partikelfilter mal als "Partikelhäcksler".
Tja, was machen deutsche Hersteller? BMW wurde noch im letzten Jahr gerügt, daß der Schadstoffausstoß zu hoch ist.
Nach meinem Eindruck bauen BMW und VAG die dreckigsten Motoren, die auf unseren Straßen zu finden sind.
Ich werde nie verstehen, warum man nicht die Ursache vermeidet und statt dessen immer mehr Firlefanz an den Motor schraubt, um die systemimmanenten Probleme wieder zu verringern. :icon_doh:
LG
klaus
Nun ja, KaizenDo hat wohl Recht, wenn er sagt das man nicht zwischen „Japaner“ und „Nicht-Japaner“ unterscheiden sollte.
Der Jetta Hybrid unterbietet zum Beispiel den (Korea) Hyndai Sonata Hybrid Limited (2,4ltr, 159PS) um durchschnittlich 20%, bis auf NOx. Auf den ersten Blick scheint der Abstand des Jetta zu anderen Herstellern mit Hybriden nicht ganz so groß zu sein, wie dies im Fall von den Toyota Hybriden ist (!?). Den Honda Insight DX/LX unterbietet der Jetta um 8%, bis auf CO und NOX. Eigenlicht finde ich das toll, denn die Anfangsvermutung das der Jetta Hybrid extrem „unsauber“ ist, scheint sich nun zu relativieren.
Das lässt aber die Vermutung zu, dass die Toyota Atkinsonmotoren für Hybride so eine Art Referenzklasse sind, wenn es um den Schadstoffausstoß geht.
Noch eine Frage an Euch alle: Interessiert dieses Thema noch oder reicht es jetzt? Wenn es noch von Interesse ist, dann würde ich aus den Daten eine Tabelle erstellen. Vielleicht könnte einer der Admins diese, sofern überhaupt erwünscht, zum Download bereit stellen.
Grüße, Sven
Hallo Princo,
ich habe mittels der Daten vom KBA folgende Werte ermitteln können.
Quelle: http://www.kba.de/cln_031/nn_124384/SharedDocs/Publikationen/SV/sv221__m1__schad__pdf,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/sv221_m1_schad_pdf.pdf (http://www.kba.de/cln_031/nn_124384/SharedDocs/Publikationen/SV/sv221__m1__schad__pdf,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/sv221_m1_schad_pdf.pdf)
CO NOX Partikel THC NMHC
Yaris Hybrid 196,8 6,0 0,0 43,5 40,4
Prius 258.0 5.8 0,0 58.4 53.7
Insight 75,1 6,7 0,0 15,1 13,9
Jazz Hybrid 69,6 2,9 0,0 12,4 11,2
Jetta Hybrid 320,2 10,9 0,03 47,6 41,4
Ich denke, diese Zahlen sprechen für sich und die Effektivität der Honda i-DSI Motorentechnologie
Vor allem der Toyota Prius steht ja weltweit für ein sparsames sauberes HYBRID Fahrzeug!
Bei VW steht HYBRID keinesfalls für ein sauberes Auto sondern für TSI-Partikelmotoren!
Schon alleine wegen dem hochgiftigen Partikel-Ausstoß (Nano-Feinstaub) des Benzin-Direkteinspritzers würde ich einen großen Bogen um Ihn machen!
VW denkt wohl dieses Auto ist für die "extra Umwelt doofen", Hauptsache Hybrid, was der an Abgasen rausblässt interessiert unsere Käufer ja eh nicht im geringsten.
VW selbst unterlässt es ja tunlichst die Werte für Ihren Partikel-Ausstoß zu veröffentlichen!
Schöne Grüße
Selbst wenn die Emissionen "nur" geringer sind als bei einem Jetta ohne Hybrid Technik, hat das Auto seine Daseinsberechtigung. Es gibt nun mal Leute die ihr Leben lang VW gefahren sind, wegen der gefühlten Wertigkeit, oder des immer intuitiv und ähnlich aufgebauten Cockpits. So jemand wird nicht unbedingt die Marke wechseln. Wenn dieser nun zu einem VW Hybrid wechselt anstatt bei einem VW 1.0 zu bleiben, ist dies ein Zugewinn.
Meiner Meinung nach sollten hier im Forum nicht solche Gräben aufgetan werden zwischen den Hybridfahrern verschiedener Marken.
@04H15 Du hast vollkommen Recht es sollten keine Gräben zwischen Hybridfahrern verschiedener Marken aufgetan werden. Die Partikel-Emissionen sind trotzdem mehr als bedauerlich es geht ja auch anders.
Es lag jetzt nicht in meiner Absicht mit dem Finger auf jemanden zu zeigen :besserwisser: oder Gräben aufzutun.
Ich habe auf Princos Posting geantwortet, da nach meinen Informationen der Verbrennungsprozess beim System mit Doppelzündkerzen noch immer am saubersten abläuft. Wohlgemerkt, wir reden hier vom Verbrennungsprozess und den damit hervorgehenden Schadstoffemissionen, nicht vom Treibstoffverbrauch an sich! Letzterer ist ja beim Toyota HSD System oder beim VW Jetta Hybrid niedriger angegeben.
Und mal Butter bei die Fische - warum verkaufen die Hersteller hier Direkteinspitzer und Diesel? Weil Bundesregierung und EU die Gesetze so machen, dass nur auf CO2 geachtet und Diesel subventioniert wird. Unternehmen wollen Geld verdienen und das können sie nur, wenn sie auf diese Marktgegebenheiten eingehen und nicht daran vorbeientwickeln. Das sehe ich jetzt mal ganz Wertneutral als Tatsache - ohne darauf einzugehen ob das gut oder schlecht ist.
Schliesslich und letztlich hat 04H15 ebenfalls Recht mit dem Punkt, dass das Design oder die gefühlte Vertrautheit bei einem Auto eine große Rolle spielt. Der VW Fahrer wird lieber zu seiner Marke tendieren, als sich auf Fremdes einzulassen - jetzt auch ganz abgesehen von Medienmanipulationen zu Wertigkeit und anderen Begriffen.
Ui, toll, endlich ist es egal, ob man nun an deine Wertigkeit ein "hoch-" oder ein "minder-" vorne dran setzt, der Satz ergibt immer einen Sinn! ;D :-X
Ich nehme aber an, du meintest "Hochwertigkeit"? Wenn ja, wieso schreibst du es nicht?
Da kann jeder dran setzen was er mag und will, es hat ja auch nichts mit den Partikelemissionen zu tun ;)
Beim Hybridsystem spielt aus rein technischer Sicht der „Rest“ drum herum überhaupt keine Rolle – zumindest für mich nicht. „04H15“ schrieb: „Wenn dieser nun zu einem VW Hybrid wechselt anstatt bei einem VW 1.0 zu bleiben, ist dies ein Zugewinn.“ - Danke, dass ist auch meine Meinung. Wenn der Motor in der Stadt automatisch abgeschaltet wird, dann pustet er keine Abgase mehr in die Luft – Super!
Warum VW einen Umwelt kritischen Motor in sein Hybridfahrzeug einbaut, liegt an der Marktstrategie, die sich in diesem Fall an den Bedürfnissen des US und des Asiatischen Marktes ausrichtet.
Beispiel USA: http://usnews.rankingsandreviews.com/cars-trucks/rankings/Hybrid-Cars/ (http://usnews.rankingsandreviews.com/cars-trucks/rankings/Hybrid-Cars/) Im Land der "Big blocks" sind Hybrid-Fahrzeuge völlig normal geworden.
Beispiel China: http://asiasociety.org/blog/asia/china-plans-invest-billions-electric-and-hybrid-cars (http://asiasociety.org/blog/asia/china-plans-invest-billions-electric-and-hybrid-cars) Der Wachstumsmarkt.
Beispiel Europa: http://www.statisticbrain.com/hybrid-electric-vehicle-statistics/ (http://www.statisticbrain.com/hybrid-electric-vehicle-statistics/) Nur 450.000 Hybrid Autos.
Feinstaub und NO2 – immer noch ein Problem http://www.greenpeace-magazin.de/aktuell/2014/02/17/dicke-luft/ (http://www.greenpeace-magazin.de/aktuell/2014/02/17/dicke-luft/) - Zitat: „... Nach Berechnungen des Umweltbundesamtes gibt es jährlich im Schnitt rund 47.000 vorzeitige Todesfälle infolge der zu hohen Feinstaubbelastung ...“
Wir „Käufer“ müssen der Industrie zeigen das wir nicht jeden Quatsch mit machen, nur weil die die schnelle Mark machen wollen. Oder lautet die Devise etwa: „Mein Fahrspaß sind mir 47000 Menschenleben im Jahr wert“?
Ich höre Euch schon sagen das dies völlig überzogen ist und Recht habt ihr. Das Problem liegt bestimmt nicht an den wenigen „Direkt Einspritzer“ – es ist viel komplexer (Braunkohle/Flugzeuge/Dieselmotore von Schiffen/...). Aber wie bitte kann denn ein einzelner von uns etwas ausrichten? Demonstrieren? Sich am Stammtisch aufregen?
Grüße, Sven
Princo> Für eine Massenbewegung mit dem Ziel "Wir Käufer müssen es der Industrie zeigen" ist das hier höchstwahrscheinlich das falsche Forum, da die wenigen Hybrid- oder Elektropiloten in Deutschland eher zu den Exoten zählen. In Deutschland geben Lobbygruppen durch Medien den gewünschten Ton an. Weiterhin ist eine deutliche Technophobie festzustellen.
Die Rahmenbedingungen anderer Länder sind anders als hier. Japan ist eine Kultur die den ständigen Wandel verinnerlicht hat und welche technologischen Fortschritt zu den höchsten Gütern zählt. Die USA setzten auf bigger is better, waren aber durch die Folgen der Finanzkrise zu Reformen gezwungen und haben diesen Impuls für eine Modernisierung genutzt. China ist eine aufstrebende Wirtschaftsmacht, deren Führung die gesellschaftlichen und ökologischen Probleme des schnellen Wachstums inzwischen bewusst ist.
In Deutschland wäre es klüger sich öffentlich nicht zu politischen oder ökologischen Themen zu äußern, wenn die eigene Meinung von derjenigen in den Medien abweicht. Das kann sehr unangenehme Konsequenzen bis hinein ins Berufsleben haben. Was man jederzeit machen kann, ist sich zu informieren und dann für sich und seine eigene Familie die besten Entscheidungen zu treffen, ohne das an die Öffentlichkeit zu tragen. Ein anonymes Austauschen in Foren ist natürlich ebenfalls möglich. Damit riskiert man dann auch keine Entlassung, bzw. bei Bewerbungen aussortiert zu werden.
Wir haben die Hoffnung, dass das bei den Autos und bei Panasonic gilt. Der Umgang mit Fukushima war/ist allerdings keine Werbung für die japanische Kultur und die technischen Fähigkeiten des Landes.
@ 04H15 Danke für deinen Beitrag, es scheint doch noch intelligente Leute zu geben...
@ mayflower
sind deine Joints alle oder warum drehst du hier so am Rad?
Wenn du mal ein wenig global denkst, gibt es sicher andere Umwelt"baustellen" als wenn sich in Deutschland Herr X ein Auto mit TSI-Motor kauft...
Du fährst ja sicher nur Fahrrad? Fliegst sicher auch niemals in den Urlaub? Hast keinen Kamin zu Hause? Und trägst natürlich nur ökologisch nachhaltig hergestellte Kleidung?
Und auf Arbeit arbeitest du sicher auch emmissionsfrei?
Wenn du mir einen Jetta Hybrid unbedingt ausreden willst, kann ich ja auch gerne meinen 1.9TDI ohne DPF weiterfahren. Spare ich einen Haufen Geld, davon könnte ich einige Male in Urlaub fliegen...
Und wenn du hier Mitforisten als "doof" bezeichnest, würde ich vorschlagen, dass sich die Admins da mal drum kümmern...
Gruß Oppa
Fukushima hat leider nichts mit technischen Fähgikeiten von heute zu tun, sondern von 1970 und mit unbeschränktem Kapitalismus, welcher Gewinne über alles andere stellt. In gleicher Art und Weise sieht es auch in vielen anderen Ländern aus - alte Reaktoren, gierige Konzerne.
@Opa Alfred
Lungenkrebs gehört zu den häufigsten Krebs-Erkrankungen https://www.lungenkrebs.de/lungenkrebs/haeufigkeit. (https://www.lungenkrebs.de/lungenkrebs/haeufigkeit.) Wir wissen das gerade kleinste Partikel sehr gefährlich sind für die Lunge. Bist du nicht auch der Meinung, dass VW auch ein klein wenig mehr zur Lösung dieses Problems beitragen sollte, wie auch andere Hersteller dies tun? Direkteinspritzung ohne Schichtladung, oder vielleicht zwei Zündkerzen wie Honda, oder einen zusätzlichen Partikelfilter, oder ein neues Motorenkonzept entwickeln, oder, oder, oder ...
Grüße, Sven
Ganz ehrlich? Dann muss ich mich auch zu den doofen zählen. Mich haben die Abgase beim Kauf meines Diesels vor 8 Jahren nicht interessiert und auch bei der Wahl meines jetzigen Autos habe ich diesen Punkt nicht einmal in Betracht gezogen. Ich habe mich einfach in das Fahren (Prius für ein WE) und anschließend in die Technik verliebt. Natürlich empfinde ich es nun als persönlichen Zugewinn das die Emissionswerte sich in Grenzen halten. Wenn du allerdings möchtest, dass dein Auto nur Frischluft pupst, dann musst du einen Stromer nehmen und diesen mit dem eigenen Solarcarport laden. Oder einen Honda kaufen, wie KaizenDo hier in mehreren Themen predigt.
Ich gewinne den Eindruck, das manche Toyoten etwas angesäuert sind. Mal ganz ehrlich. Wenn ich einen Elektromotor mit 10kW verbaue, und ein anderer Elektromotoren mit 45kW bzw. 60kW dann muss ich mich nicht wundern, dass ich als Resultat nicht elektrisch anfahren kann oder Innerstädtisch mehr verbrauche. Und wenn ich ein Benzinmotorkonzept von 2009 verbaue und der andere eines von 1998, dann muss ich mich nicht wundern dass ich als Resultat den besseren Benziner habe. Es steht doch allen Herstellern frei ihr gesamtes technisches Repertoire in ihre Autos zu verbauen. Honda verbaut entsprechend seit 2013 in den neuen Modellen stärkere Elektromotoren. Das auch was daneben geht, zeigt die Entscheidung mit Doppelkupplungsgetrieben für die neue Fit Hybrid Basis. Also wo ist das Problem?
Ich sehe neben Treibstoffersparnis und Abgasreduktion auch noch andere Vorteile im Hybriden. Die Lichtmaschine und die Startermotoren werden durch den Hybridstrang ersetzt und bekanntlich stellen Start/Stop Systeme die größte Belastung für die beiden erstgenannten Komponenten - beim Hybriden kein Problem. Weiterhin glänzen Hybride durch hohe Zuverlässigkeit. Schliesslich und letztlich bin ich inzwischen überzeugter CVT Fan geworden und halte Drehzahl für ein gesundes Lebenszeichen eines Motors - im Gegensatz zu Pfeifgeräuschen oder spotzenden Fehlzündungen wie man sie bei aufgeladenen Motoren oft hört.
Wenn ich mich hinstelle und andere Verurteile, weil sie "Dreckschleudern" fahren, dann muss ich dafür sorgen, dass ich meine Hände in Unschuld waschen kann und das geht nur, wenn ich den saubersten Antrieb fahre, den es gibt. Und das ist nun mal (abgesehen vom Fahrrad) der Stromer mit Ladung über eine heimische Solaranlage. Wenn das nicht möglich ist, dann doch zumindest die zweit sauberste Variante und das wäre demnach doch ein Honda Hybrid, oder täuschen ich da?
Millionen Raucher wissen, dass sie ihrer Lunge einen Bärendienst erweisen, und rauchen trotzdem. Zigarettenhersteller wissen auch, was sie da herstellen und verkaufen, tun es aber trotzdem. VW wird sicher auch wissen, dass ihre Verbrennungsmotoren Abgase ausstoßen, aber man kann sie halt (noch) gut verkaufen. Genau dafür sind die Firmen da, Produkte herstellen und verkaufen, so wollen die Aktionäre das sehen.
Solange die Regierenden weder bei Zigaretten noch Abgasen ein Problem sehen, dass gelöst werden muss, weil sie sich lieber mit sich selbst und ihren Diäten beschäftigen, warum sollte VW dann dort ein Problem sehen und Geld für dessen Lösung ausgeben? Die Aktionäre wären wohl "not amused"...
Wenn Toyota nun laut einiger Mitforisten der Ökoautovorreiter schlechthin und über jeden Zweifel erhaben ist, wieso nehmen sie dann nicht sofort alle Dieselmotoren aus dem Programm? Richtig, weil sie sich (noch) gut verkaufen lassen.
Der Markt - und der Gesetzgeber - entscheiden letztendlich darüber, was hergestellt und verkauft wird.
MfG Oppa Alfred
@04H15
hmmm, pupsen die denn überhaupt?
Und ich dachte wir würden uns hier über "Partikelemissionen von TSI Motoren" unterhalten damit sich die Leser hier informieren können und dies evtl. in Ihre Kaufentscheidung miteinbeziehen :-)
Du wirst lachen ich hatte davor 4 Hondas. Sensibilisiert für Emissionen wurde ich aber genau wie Du erst durch dieses Forum ;)
Schöne Grüße
Super, ich fahre nun einen der saubersten Verbrenner am Markt. Un d darüber freue ich mich.
Jedoch muss ich zugeben, dass ich mir den Wagen nicht aus desem Grund gekauft habe. Hätte das Gesamtpaket bei Toyota gestimmt, wäre es ein solcher geworden. Wäre mein Civic nicht so Werkstattaffin gewesen, hätte ich ihn wohl frühestens 2019 abgegeben.
Motoren, die Partikel ausstoßen, sind aber schon länger für mich ein Thema und kommen mir nicht auf meinen Parkplatz.
Ansonsten interessiert mich aber auch eher wieviel Sprit das Fahrzeug an sich verbraucht, die Abgaswerte an sich stelle ich etwas hinten an. Ich bin jahrelang Zweitakter gefahren und habe mich über den günstigen Verbrauch von nur 2,7 Liter pro 100 km gefreut. Unter ökologischen Gesichtspunkten müsste ich noch heute dafür von einer Brücke springen.
Man muss aber auch nach seinen eigenen Möglichkeiten handeln, damals brauchte ich ein günstiges Fahrzeug, heute kann ich es mir leisten Aufpreis für Ökomodelle zu zahlen, obwohl ich diesen nie wieder reinhole.
Meine Überzeugung dabei leider: Die Welt rette ich dabei nicht. Dafür spielen zu viele gegen mich.
Am Ende bleibt, selbst ein TSI-Hybrid ist ein Schritt in die richtige Richtung, denn es geht auch deutlich schlimmer. Und ein bißchen Spaß will ja auch jeder von uns noch haben, der Jetta bietet dieses ggf. mehr als andere Hybriden.
Du wirst verwarnt!Auf Grund deines Verhaltens wirst du hiermit vom Team aus folgendem Grund verwarnt:
Persönliche Beleidigungen dieser Art möchten wir hier nicht lesen. Im Sinne des freundlichen und respektvollen Miteinanders möchte ich dich bitten, in Zukunft auf deine Wortwahl zu achten.
Bitte lies dir die Nutzungsbedingungen (http://hybrid-piloten.de/nutzungsbedingungen/) nochmals durch. Bei Fragen kannst du dich jederzeit an eines der Teammitglieder wenden.
Die Tabelle vom KBA über Abgasemissionen kann ja jeder selbst lesen. Im Direktvergleich der Hybridmodelle zueinander, war die i-DSI Technik bisher am saubersten.
Ich habe eine ausgeprägte Technikafinität und muss sagen, wenn man beim Honda Autohaus auf den Geländeparkplatz schaut und die aerodynamischen Formen überall sieht, dann ist das schon ein Anblick. Toyota war auch gut - ich fahre ja selber einen - aber da ist leider seit 2010 die Modernität raus.
Zwischenzeitlich konnte ich die Motorpräsentationen wieder finden, welche ich vor einiger Zeit erwähnt hatte. Der geneigte Leser kann sich im folgenden darin vertiefen.
Evaluierung internationaler Benzinmotorenentwicklung von 2013 (http://www.jsae.or.jp/e07pub/yearbook_e/docu/12_gasoline_engines.pdf)
Future of Honda's Powertrain Technology (http://www.ac-kolloquium.rwth-aachen.de/pdf/Vortr_Nachger/2013/P2.2_Mibe_Honda.pdf)
New 2.0L Accord Hybrid Engine & 1.5L Turbocharged Direct Injection Engine (http://www.ac-kolloquium.rwth-aachen.de/pdf/Vortr_Nachger/2013/A2.3_Yonekawa_Honda.pdf)
Für mich war neben der erwarteten Zuverlässigkeit (bin mit dem "made in Germany" Vorgängerfahrzeug 4 Mal liegen geblieben) der Schadstoffausstoß die mit Abstand die wichtigsten Entscheidungskriterien. Neben der inzwischen hinlänglich bekannten Lungengängigkeit des Feinstaubes ist er inzwischen so klein, dass er nervengängig ist. Vielleicht kommt es zukünftig verstärkt zu Alzheimer? Wer mehr dazu lesen will: www.kein-diesel.at (http://www.kein-diesel.at)
Es gab auch ein paar Kröten zu schlucken wie z.B. der Preis oder die 4,50 m lange Parkplatzfindungsphobie.
Die erhofften und inzwischen auch bestätigten Minderverbräuche incl. dem dadurch bedingten niedrigeren CO2-Ausstoß (ich sehe CO2 im Gegensatz zu NOx und Feinstaub etc. weniger als Schadstoff, aber als Problem) war ein positiver Nebeneffekt der bei mir trotz Komfortgewinn zu den geschätzt niedrigsten Kilometerkosten seit 20 Jahren führte.
Einen NUR-Direkteinspritzer hätte ich nicht gekauft. Noch hasse ich meine Mitmenschen nicht so sehr dass ich sie vergiften möchte oder dies zumindest allzu billigend in Kauf nehme.
Am liebsten wäre mir ein E-Fahrzeug, geladen mit eigenem Strom. Aber das wird wohl noch etwas dauern, denn auch einen Tesla S wollte ich nicht nur wegen seines Preises und seiner 5m Länge nicht, sondern auch wegen dem permanenten Kontakt zu tesla.com. Ich will es der NSA nicht noch leichter machen.
Gruß alupo