Fahrzeuge nach Hersteller => Weitere => Thema gestartet von: Tekpoint am 15. Februar 2013, 23:00
Titel: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 15. Februar 2013, 23:00
Zitat
Ein riesen Fortschritt in der Litium Ionen Technologie könnte zukünftig dafür sorgen, das unsere Akkus eine bis zu dreifache Ladekapazität erreichen und sich in nur 10 Minuten vollständig aufladen lassen. An der University of South Caifornia haben Forscher die neue Technologie entwickelt, die dafür sorgen soll, dass Smartphones, Tablets aber auch Elektro Autos und weitere Gadgets, die auf Akkus angewiesen sind Zukünftig dreimal solange mit einer Akkuladung funktionieren können.
Das wären dann schon weit über 1500 bis vielleicht 2000kM Reichweite bei ein Tesla Model S :) bei gleicher Akku größe.
Aber ich höre schon das ist noch nicht genug was die E Autos schaffen und in 10 Minuten Laden ne, Tanken dauert ja nur 5 Minuten.
Dann können die Akkus ja halbiert werden und " Zack ! " haben wir unsere Reichweite von 750 - 1000 km und die Ladezeit halbiert sich auch noch .
Schön sich auszumalen " endlich kein Gestank mehr beim Tanken , keine Wartezeit an der Tanke , außer bei der Waschanlage "
Jetzt nur noch ne vernünftige Umweltgerechte Stromversorgung ( die bezahlbar bleibt ) und vor jedem Einfamilienhaus steht bald ein Stromer .
Gruß Bobby
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 16. Februar 2013, 08:15
Ja und jedes E AUto wäre auch mit diesen Akku schon fahrende Stromspeicher, wenn ich ein Model S nehmen mit 85KWh wären das dann bei dreifacher Energiedichte 255 KWh schone mal :) Den die über 1500 KM fährt man ja sehr selten am Tag leer ^^
Auch Speicher an sich wären bald klein und sinnvoll bei PV Modulen oder Windkraftanlagen direkt zu verbauen damit sie Ihren Eigenen Strom zur Umpolung haben beim Anfahren. Oder Strom noch abgeben können wenn kein Wind geht oder Sonne Ausreichend scheint wie an ein grauen Wintertag.
Bezahlbar ist nur Regenerative Energiequellen. Wenn man sich die Preise mal so anschaut an der Strombörse ist das Hammer was die mit uns machen und EEG muss endlich mal angepasst werden bzw. verringert werden denn man benötigt es seit 2 Monate für Photovoltaik nicht mehr auch für Windkraft nicht wirklich mehr wenn die nicht immer ab geregelt werden würden.
Und in Mai kommt ja endlich das seit über 10 Jahren erwartet Gesetz zur Energiespeicherung.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tommy601 am 16. Februar 2013, 09:27
Hallo zusammen,
was in dem Zusammenhang natürlich auch sehr interessant ist, Silizium ist ein praktisch unbegrenzt verfügbarer und dazu noch billiger Rohstoff.
Ist natürlich die Frage wie Aufwendig der Produktionsprozess ist, nur vielleicht bietet sich hier die Chance nicht nur auf Große, sondern sogar noch preisgünstige Akkus. Das wäre genial!
Und schöner Nebeneffekt: Wenn man tatsächlich einen Akku von 200 KWh im Auto hat, braucht man nur noch ein Ladegerät welches in beide Richtungen arbeiten kann und schon verliert jeder Blackout seinen Schrecken. ;D
Nette Grüße, Thomas.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 16. Februar 2013, 11:10
Eben und Stellt euch dann mal vor wenn wir neben Gebäude und Autos noch Schiff Elektrisch betreibt. Hier mal was von AMG da.
Zitat
Der Elektroantrieb der Concept Cigarette AMG Electric Drive ist alles andere als unbekannt und stammt tatsächlich aus dem Mercedes SLS AMG Electric Drive. Gegenüber dem Elektro-SLS (552 kW/1.000 Nm) legt die 11,6 Meter lange Concept Cigarette AMG ED allerdings deutlich und krönt sich mit 1.656 kW bei 3.000 Nm maximalen Drehmoment zum weltweit stärksten Elektro-Powerboat.
Kein Wunder allerdings, eingebaut sind dem Rennboot gleich zwei Antriebsstränge mit jeweils sechs Elektromotoren (ergo zwölf) á 138 kW und 250 Nm, welche 160 km/h Spitze ermöglichen. Die Batterie fasst 240 kWh (SLS AMG ED 60 kWh), das Know-how stammt aus der Formel 1. Trotz des Maxi-Akkus wird das Powerboat dank zweier 22-kW-Onboard-Lader in nur sieben Stunden neu geladen, mit vier Onboard-Ladegeräten sind es sogar weniger als drei Stunden.
Wenn man denkt wie viele Schiff meist Tage,- Wochen oder sogar Monate lang in den Hafen liegen (auch kleine Schiffe eben). Was das für Speichersystem wären ^^
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: kiwi1702 am 16. Februar 2013, 17:36
Titel: Fortschritt bei Akkusspeicher
Beitrag von: Tekpoint am 08. März 2013, 14:47
Vielleicht kann man den Thead zu ein allgemeinen Akkusoeicher -thrad auslegen.
Stromspeicher: Große und leistungsfähige Redox-Flow-Batterie
Zitat
Fraunhofer-Forschern ist nun ein wichtiger Durchbruch gelungen: Sie haben eine Redox-Flow-Batterie mit einer Zellgröße von 0,5 Quadratmeter entwickelt, was einer Stackleistung von 25 kW entspricht.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 09. März 2013, 17:37
Akkus im Härtetest | W wie Wissen | DAS ERSTE
Akkus im Härtetest | W wie Wissen | DAS ERSTE (http://www.youtube.com/watch?v=-fzSMGHcVRY#ws)
eigentlich ist es irgendwie gegen Hybrid und Elektroautos. aber man sie was sie aushalten und wir wissen von Toyota seit 15 Jahren das es auch zuverlässig geht. Und das mal was passieren wird ist normal. So wie das sich ein Diesel selbst entzündet ect.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Kell3052 am 09. März 2013, 18:03
Naja ich weiß ja nicht, bei solchen Tests! Wenn ich mit 100km/h gegen einen Betonpfeiler fahre ist es für mich höchstwahrscheinlich eh vorbei! Ich halte das eher mehr für Panikmache!
Handelte es sich nicht bei den explodierenden Akkus nicht um Fremdhersteller, die in Fernost hergestellt worden sind? Das waren doch damals keine Akkus vom Handyhersteller, oder :-/
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 09. April 2013, 16:15
Jedoch haben Lithium-Schwefel Akkuzellen bisher den Nachteil gegenüber den Lithium-Ionen Akkuzellen gehabt, dass ihre Lebensdauer – sprich mögliche Ladezyklen – zu gering war. Dies könnte sich in absehbarer Zeit ändern, denn Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) in Dresden haben jetzt ein neues Batteriedesign entwickelt, dass die Aufladezyklen von Lithium-Schwefel-Akkus um das Siebenfache erhöht.
Dazu können sie mehr Ladezyklen haben, mehr Energie aufnehmen (also die Reichweite verdoppelt (z.b. Renault Zoe mit 420 KM und Tesla Model S 1000 KM bei Plug Toyota Prius 40-80 KM je nach Ausstattung).
Künftig müssen die wachsenden Mengen an Sonnen- und Windstrom für nachts oder windschwache Zeiten gespeichert werden. Eine Lösung sind Redox-Flow-Batterien. Fraunhofer UMSICHT betreibt in Oberhausen eins der grössten Testlabors für Redox-Flow-Batterien europaweit
Redox-Flow-Batterien für Leistungsklasse 10 kW bis 10 MW
Doch in dieser Leistungsklasse ist zurzeit keine Redox-Flow-Batterie marktverfügbar. Ein Fraunhofer-Konsortium will das ändern. Ziel ist es, hohe Wirkungsgrade durch technische Innovationen zu erzielen, den Batterieaufbau zu vereinfachen und preisgünstigere Materialien einzusetzen. Nur so sind die hohen Systemkosten zu reduzieren, die derzeit für kleine Leistungen (10 kW/100kWh) rund 100 000 Euro betragen. Fraunhofer UMSICHT beschäftigt sich als eins der ersten Forschungsinstitute in Deutschland intensiv mit elektrischen Energiespeichern. Im Fokus stehen Redox-Flow-Batterien, da ihre Leistung individuell anpassbar und abrufbar ist und sie die Energiespeicher mit den potentiell geringsten Speicherkosten darstellen. Im Batterielabor können Redox-Flow Batterien mit bis zu 80 Kilowatt untersucht werden.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 15. April 2013, 21:02
Ich füge das mal mit hier ein.
Lithiumionen-Akkus haben doch einen Memory-Effekt Vor allem bei Elektroautos könnten sich unvollständige Ladezyklen auswirken
Zitat
Sie stecken im Notebook, Handy und vielen anderen Elektronikgeräten: Lithiumionen-Akkus eilt der gute Ruf voraus, keinen Memory-Effekt aufzuweisen: Selbst wenn man sie oft nur unvollständig entlädt und ständig wieder neu auflädt, soll ihre Leistung hoch bleiben. Jetzt aber zeigt sich: Bei einem vor allem bei Elektroautos weit verbreiteten Typ der Lithiumionen-Batterie gibt es doch einen Memory-Effekt, wie ein internationales Forscherteam im Fachmagazin "Nature Materials" berichtet.
Zitat
Elektroautos besonders betroffen Bemerkbar macht sich dieser Memory-Effekt der Lithiumionen-Batterien vor allem im Bereich der Elektromobilität. Insbesondere bei Hybridautos, bei deren normalem Betrieb sehr viele Zyklen partieller Ladung/Entladung stattfinden, könnte zukünftig dieser Effekt auftreten. In diesen Fahrzeugen wird die Batterie bei jedem Bremsvorgang durch den zum Generator verwandelten Motor aufgeladen. Entladen wird sie auch meist nur partiell, etwa um den Verbrennungsmotor in Beschleunigungsphasen zu unterstützen. Die vielen aufeinanderfolgenden Zyklen unvollständiger Ladung und Entladung können die Aufsummierung der einzelnen kleinen Memory-Effekte zur Folge haben, wie die neue Arbeit zeigt. Wird der Ladezustand der Batterie anhand des aktuellen Wertes der Spannung berechnet, könnte dieser dadurch falsch angezeigt werden. Die Folge: Wir bleiben liegen, obwohl wir vermeintlich noch genügend Strom haben.
Abwarten hilft Es gibt aber auch eine gute Nachricht: Die Forscher fanden heraus, dass eine genügend lange Wartezeit den Memory-Effekt auslöschen kann. Dies geschieht aber nur unter bestimmten Bedingungen. So verschwand der Memory-Effekt, wenn man nach einem Zyklus bestehend aus partieller Ladung und anschließender vollständiger Entladung lange genug wartete. Bestehen blieb ist der Memory-Effekt hingegen dann, wenn man nur vor der vollständigen Entladung beliebig lange wartete.
Für die voranschreitende Anwendung von Lithiumionen-Batterien in Fahrzeugen ist mit der jüngsten Entdeckung jedoch nicht das letzte Wort gesprochen. Es sei nämlich durchaus möglich, dass der Effekt durch kluge Anpassungen der Software im Batterie-Managementsystem rechtzeitig festgestellt und berücksichtigt werden wird, betont Novák. Sollte das gelingen, stünde der Memory-Effekt dem sicheren Einsatz von Lithiumionen-Batterien in Elektroautos nicht im Wege. Nun seien also die Ingenieure gefordert, den richtigen Umgang mit dem eigentümlichen Gedächtnis der Batterie zu finden.
Finde den Artikel schon recht interessant :) Wollte da euch mal nicht vorenthalten, besonders der letzte Abschnitt wie man ein Memory Effekt umgehen bzw. beheben kann wieder.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 25. Juli 2013, 10:46
Hat zwar nichts mit Lithium AKkus zu tun, aber trotzdem wieder mal ein neuer Ansatz der Akku Technolgie.
Forscher entwickeln funktionierende Batterie aus Holz
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 06. Dezember 2013, 10:46
Japanisches Unternehmen hat die Reichweite von Elektroautos verdreifacht und die Kosten um zwei Drittel gesenkt
Zitat
Dem Unternehmen Sekisui Chemical ist es nach eigenen Angaben gelungen, die Kapazität von Lithium-Ionen Akkuzellen zu verdreifachen und die Produktionskosten zu dritteln. Dies soll durch den Einsatz von Silikon für die negative Elektrode und ein neues, festes Polymer-Elektrolyt-Material möglich werden. Durch eine neue Bauweise sollen die Kosten pro Kilowattstunde (kWh) um 60 Prozent sinken. Das Unternehmen hat inzwischen entsprechende Meldungen bestätigt.
Die neuartigen Lithium-Ionen Akkus benutzen Silizium statt Kohlenstoffmaterialien für die negative Elektrode. Eine spezielle Legierung soll das bisherige Problem der kurzen Haltbarkeit von Siliziummaterialien beseitigen. Gleichzeitig entwickelte Sekisui Chemical ein festes Polymer-Elektrolyt-Material, dieses wird statt den bisher benutzten gelartigen Elektrolyten eingesetzt.
So müssen die Batterien nicht mehr mit einer Flüssigkeit gefüllt werden, was die Produktionsgeschwindigkeit der Batterien um das 10-fache erhöht.
Klasse :) Hoffe Tesla, Toyota, Nissan, Renault, Volvo, Honda oder sonstige Hersteller bringt noch selbständig eine neue Revolution raus. Glaube ende des Jahrzehntes werden wir locker 1000 Km weit fahren können mit ein E-Auto.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: KSR1 am 06. Dezember 2013, 11:39
... Klasse :) Hoffe Tesla, Toyota, Nissan, Renault, Volvo, Honda oder sonstige Hersteller bringt noch selbständig eine neue Revolution raus. Glaube ende des Jahrzehntes werden wir locker 1000 Km weit fahren können mit ein E-Auto.
Danke Dir für den Link! Das weckt Hoffnungen und Erwartungen, auch Richtung Prius IV. 100km EV-Reichweite für unter €30.000, das wäre es! ;) Na ok, 50km. ;D
LG Klaus
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 06. Dezember 2013, 11:50
Das hoffe ich locker das er 100 KM schafft ;) Den BYD F3 DM schafft dies auch schon mit einer Solarzelle auf den Dach noch was den Akku speisst.
Der Amerpa/Volt schafft auch 60 KM warum sollte 2015 dies dann nicht möglich sein beim Prius 4 ;) Auf den neuen Prius bin ich echt gespannt. Hoffe das auch bald ein Auris 2 mit Plug in Anwendung gibt.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: KSR1 am 06. Dezember 2013, 13:21
Das hoffe ich locker das er 100 KM schafft ;) Den BYD F3 DM schafft dies auch schon mit einer Solarzelle auf den Dach noch was den Akku speisst.
Na ob das was bringt? Beim Solar-Schiebedach des PIII sind es nur ein paar Watt. Selbst wenn es die zehnfache Fläche ist, dürften kaum nennenswerte kW rüberkommen.
Zitat
... Hoffe das auch bald ein Auris 2 mit Plug in Anwendung gibt.
Du meinst als TS, für Dein ganzes Campingzeug? ;) ;D
LG Klaus
Titel: Sind die Batteriekosten bereits auf unter 146 Euro pro kWh gesunken?
Beitrag von: Tekpoint am 12. Januar 2014, 18:34
Zitat
Die Ersatzbatterien für das Plug-In Hybridauto Chevrolet Volt kosten den Händler (externer Link) in den USA 2.300 US-Dollar (ca. 1682,83 Euro), die Batterieeinheit verfügt über 16 kWh – dies bedeutet, jede Kilowattstunde (kWh) kostet ca. 105,17 Euro.
Auf einer anderen Seite für Autoteile (externer Link) bekommt man die Batterieeinheit bereits für 1.534,30 (Euro, inkl. Dealer’s cash price 30% off MSRP), dies würde bedeuten, dass hier jede kWh nur noch 95,89 Euro kostet.
Wenn das stimmt und endlich mal die Preise weiter geben werden: [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Traktionsbatterie#Preisentwicklung
Zitat
Zitat
Die Preise für Traktionsbatterien sind wegen der verfügbaren und preiswerten Ausgangsmaterielien nur in geringem Maß durch die Rohstoffe bestimmt. Während bei Einzel- und Kleinserienfertigung von Traktionsbatterien 2008–2010 Preise von teils deutlich über 500 €/kWh Nennkapazität genannt wurden, fielen die Preise für die ersten in Serie gefertigeten Traktionsbatterien 2012 schon auf 280–350 €/kWh, 2013 bezifferte Li-Tec den Preis auf 200 €/kWh und sucht Partner, um die kostengünstige Massenproduktion umzusetzen. Ein weiterer Preisverfall auf unter 150 €/kWh sei zu erwarten[11][12]. Ursachen sind die anlaufende Massenproduktion, welche die Stückkosten durch bessere Technologien und Skaleneffekte deutlich verringern. Allerdings werden die sinkenden Produktionskosten nur verzögert an die Kunden weitergegeben, da auf diesem Markt, speziell in Deutschland, durch die wenigen Angebote nur ein geringer Preisdruck besteht.
Die Zellen der Traktionsbatterie des Mitsubishi i MiEV von 16kWh für etwa 150km Reichweite kosten demnach 2013 etwa noch 3200€ in der Herstellung.
Wir wissen was der Leaf, iMiev kostet ect. :(
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 17. Februar 2014, 10:53
Formula E tests with maximum 200 kW battery power for the first time
Nissan und Renault Entwickeln ja hier so zusagen mit, da ja Renault die Formel E Autos mit baut. Und vielleicht ist in Jahr 2020 das Marktreif schon :)
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 10. April 2014, 20:02
Neue Lithium-Ionen Superpolymer Batterieeinheit verfügt über 20 Prozent mehr Leistung
Zitat
Schon im Januar 2013 hatte Electrovaya die Meldung veröffentlicht, einen Auftrag von Dongfeng erhalten zu haben. Das Ziel des Auftrags war die Herstellung eines Prototypen für die EV-Batteriesysteme zweier Elektroautos von Dongfeng. Schon im Mai 2013 hat das Unternehmen die ersten Exemplare der Energiespeichereinheiten bestätigt. Die Prototypen scheinen DFM überzeugt zu haben, denn Ende 2014 beginnt die Produktion des Elektroautos, pro Jahr sollen dann 160.000 Einheiten montiert werden.
das ist echt klasse :) hoffe Nissan-Renault, Toyota und Tesla ziehen hier bald nach ;)
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 20. April 2014, 13:12
Dank Lithium-Schwefel Akkuzellen könnten Elektroautos 4 mal so weit fahren
Zitat
Bis die Lithium-Schwefel-Akkuzellen in Elektroautos Verwendung finden, ist dies laut Forschern noch ein langer Weg. So schätzen manche, dass es noch 10 bis 30 Jahre dauern kann.
Derzeit halten die besten Prototypen der Schwefelakkuzellen (von der Stanford Universität) bis zu 1.000 Ladezyklen aus und verfügen dann über etwa 70 Prozent ihrer Kapazität, Lithium-Ionen Akkuzellen verfügen je nach Hersteller nach bis zu 3.000 Ladezyklen noch über eine Kapazität von ca. 80 Prozent. In den Labortests der PNNL verfügen die Schwefel-Batterien nach 100 Lade- und Entladezyklen über eine Kapazität von 89 Prozent.
Der Vorteil der Schwefelakkus ist auch, dass die Materialien viel günstiger als die der LiOn-Akkus sind.
Hübsche Rechnung die ein Leser von mein-elektroauto.com aufgestellt hat gleich unter den Artikel:
Zitat
Wenn ich den vergleich mit dem Tesla mache 500km x 3.000 Ladezyklen bin ich auf 1.500 000 km und habe dann immer noch 80% der Leistung (400km)
Mit den neuen Akkus 2.000km x 1.000 Ladezyklen bin ich auf 2.000 000 km und eine Leistung von 70% (1.400km) wenn die Akkus auchnoch günstiger sind hat man so schon Gewonnen, wenn Sie es schaffen die lebensdauer auf 3.000 Ladezyklen zu bringen dat man doppelten Gewinn
Ich sehe das man es jetzt schon einführen könnte doch. Alleine schon wenn der KWh noch günstiger ist als jetzt mit 95 Euro bei Tesla
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: KaizenDo am 20. April 2014, 15:44
Mal eine Frage an dieser Stelle. Ich habe gehört, dass bei Hybriden vor allem der Akku der begrenzende Faktor der Leistungsunterstützung durch den Elektromotor ist. Bei technischen Verbesserungen der Akkus, müsste sich demnach doch auch die Leistungsabgabe der Elektromotoren erhöhen, oder? Wenn dem so ist, dann können Turbolader auch einpacken gehen (Elektromotor bringt die selbe Leistung und mehr) und man könnte auf Partikelschleudern verzichten?
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 20. April 2014, 17:02
Ja so sieht es aus ;) Elektromotoren können kurzzeitig (bis zu 10 Minuten) die 4 fache Leistung bieten und das auch aus dem Kalten raus nicht so wie Turbolader die dann gleich die Hufen mal hoch machen.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: viviane am 20. April 2014, 17:50
Zitat
Wenn dem so ist, dann können Turbolader auch einpacken gehen (Elektromotor bringt die selbe Leistung und mehr) und man könnte auf Partikelschleudern verzichten?
@KaizenDo, braucht die Menschheit Partikelschleudern? Gewiss nicht! ;D
Die Akkus werden und müssen in den nächsten Jahren rasante Fortschritte machen.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Opa Alfred am 21. April 2014, 10:13
Genau. Viel wichtiger ist eine Kriechspur auf der Autobahn für einige Toyota Hybrid Fahrer... ;D
Gruß Oppa
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: KaizenDo am 21. April 2014, 13:58
Mensch Opa,
die gibts doch schon. Nennt sich Standstreifen und wird bevorzugt von VAG und BMW Produkten benutzt, weil schon wieder mal der Lader oder das Getriebe verreckt ist. Macht aber nix, dank hochwertigem Weichplastik kann der Fahrer auf dem Armaturenbrett ein Schläfchen halten bis Hilfe kommt ;D
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: viviane am 21. April 2014, 14:55
@KaizenDo, vorsicht er ist nur "seeeeehr bedingt" kritikfähig. ;D Aber selbst wenn die Toyota Hybride rasen stoßen die keine Partikel aus :-X
Aber wir waren ja bei den Lithium Ionen Akkus, dies ist ja wieder eine Sackgasse...
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: sly am 22. April 2014, 10:13
@KaizenDo, vorsicht er ist nur "seeeeehr bedingt" kritikfähig. ;D Aber selbst wenn die Toyota Hybride rasen stoßen die keine Partikel aus :-X
Aber wir waren ja bei den Lithium Ionen Akkus, dies ist ja wieder eine Sackgasse...
Ich möchte darum bitten bei der Sache zu bleiben , und hier keine privaten Anschuldigungen auszusprechen :icon_wp-exclaim: Wenn ihr euch unbedingt streiten wollt , tut das bitte per PM :besserwisser:
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 17. Mai 2014, 18:30
Neue Batterie-Technologie zu günstigerem Preis und ohne Hitzeentwicklung
Die Zukunft hat begonnen, zwar muss jetzt noch gebaut werden in Massenproduktion, aber sonst seht doch der Elektromobilität keine Hindernisse mehr im Weg, OK in Deutschland die blöden Argumente noch die man nie aus den Köpfen der VW AG Manipulierten Deutschen bekommen wird so schnell.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 10. Juli 2014, 08:54
Forscher verbessern Leistung von Li-Ion-Akkus dank Sand um das Dreifache
Zitat
Forscher haben nun allerdings vielleicht mit Sand ein Material gefunden, das der Akku-Technologie einen Schub geben kann. Forscher aus Harvard und Illinois haben das in Sand enthaltene Quarz (SiO4) genauer untersucht und in Verbindung mit Akku-Technologie interessante Ergebnisse erreicht, die Li-Ion-Akkus bis zu drei Mal "besser" machen soll. Der Flaschenhals in diesen Akkus ist die aus Graphit gefertigte Anode. Silizium galt lange als Idealtechnologie, ist allerdings teuer und aufwändig zu produzieren. Hier soll das Quarz zum Einsatz kommen, welches nach den Messergebnissen der Forscher den Akku entweder drei Mal länger haltbar machen kann, was in Elektroautos interessant wäre, oder den Akku zwischen den Ladezyklen leistungsfähiger macht – er also länger Energie abgeben kann. Das ist auf die Eigenschaft zurückzuführen, dass der Sand während des Verarbeitungsprozesses zu Silizium eine poröse, schwammartige Struktur angenommen hat.
Die Forscher bezeichnen Sand als den "Heiligen Gral" für die Akku-Technologie, weil das Material kostengünstig zu beschaffen, relativ umweltfreundlich und nicht giftig ist. Allerdings ist auch Sand kein unendliches Gut der Erde und für die Produktion bräuchte es speziellen Sand, der einen hohen Anteil an SiO4 in sich trägt, wie es etwa am Cedar Creek Reservoir östlich von Dallas der Fall ist. Komplett umweltfreundlich ist zudem die Gewinnung von Sand auch nicht, der teilweise im Raubbau gewonnen wird und so die Umgebung beeinträchtigt. Das Geschäft mit Sand läuft insbesondere in Asien gut, wo irrsinnige Mengen für Betonbauten benötigt werden. Sand ist auch Rohstoff von zahlreichen anderen Materialen, etwa Glas. Für die Akkus bräuchte man aber verhältnismäßig geringe Mengen. Ob es zu einer Massenfertigung kommt, ist offen. Derzeit ist die Technik noch eine Hoffnung im Scientific Reports-Magazin, wo die Idee unter "Scalable Synthesis of Nano-Silicon from Beach Sand for Long Cycle Life Li-ion Batteries" veröffentlicht wurde.
Hoffen wir das dies kommen wir den ein eGolf, ein Leaf ein Volt oder ein Model S mit 3 dreifacher Leistung würde sich gut machen um den Durchbruch endlich zu schaffen :)
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 18. Juli 2014, 16:47
Nano-Superkondensatoren für Elektroautos
Zitat
Graphen-Elektroden erhöhen Energieeffizienz deutlich
In zahlreichen Tests untersuchten der Forscher und sein Team das Nanomaterial Graphen. Mit seiner extrem hohen spezifischen, sprich der messbaren inneren Oberfläche von bis zu 2600 m2/g und seiner hohen elektrischen Leitfähigkeit bietet es sich als Elektrodenmaterial geradezu an. Dem bislang verwendeten Werkstoff Aktivkohle mit einer spezifischen Oberfläche zwischen 100 und 800 m2/g ist es deutlich überlegen. Graphen besteht aus einem ultradünnen, einlagigen Netz von Kohlenstoffatomen. Es vergrößert die Oberfläche der Elektroden erheblich. »Der Raum zwischen den Elektroden ist mit einem flüssigen Elektrolyt gefüllt. Hierbei setzen wir auf ionische Flüssigkeiten. Graphenbasierte Elektroden in Kombination mit ionischen Elektrolyten sind die ideale Materialkombination«, sagt Glanz. Indem die Forscher die Graphen-Schichten so zueinander anordneten, dass zwischen den einzelnen Lagen ein Abstand besteht, konnten sie ein Herstellungsverfahren etablieren, durch das die theoretisch verfügbare Oberfläche des Nanomaterials auch tatsächlich nutzbar wird. Es verhindert, dass sich die einzelnen Graphen-Schichten verbinden. Denn das hätte zur Folge, dass sich die Speicherfläche verringern würde und damit auch die speicherbare Energiemenge. »Die entwickelten Elektroden besitzen bereits heute eine um 75% höhere Speicherkapazität im Vergleich zu kommerziell verfügbaren Elektroden, die bisher in Superkondensatoren eingesetzt werden«, betont der Ingenieur. »Ich gehe davon aus, dass im Auto der Zukunft eine Batterie mit vielen, räumlich verteilten Kondensatoren gekoppelt sein wird, die etwa die Steuerung von Klimaanlage, Navigationssystem und Spiegeln übernehmen, so dass die Batterie entlastet und Spannungsspitzen beim Anlassen des Autos abgefangen werden können. Die Batterie ließe sich somit auch kleiner bauen.«
Ob wir doch mehr als 1 Million Autos auf den Straßen der BRD bis 2020 haben werden? neue Rechnung sagen ja jetzt schon 4 Million voraus. 6 Jahre hmm vielleicht könnte es was werden wenn in 2-3 Jahren Autos mit 3 facher oder 4 facher Akku Kapazität auf den Markt kommen.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: 04H15 am 19. Juli 2014, 15:36
Ich bin immer noch der Ansicht das die Lade Infrastruktur das fortschreiten des E-Autos mehr beeinflusst als die Akku Technologie an sich.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: happyyaris am 19. Juli 2014, 19:14
Ich bin immer noch der Ansicht das die Lade Infrastruktur das fortschreiten des E-Autos mehr beeinflusst als die Akku Technologie an sich.
Glaube ich auch. Die Akkutechnik ist schon ausreichend für bisherige E-Autos. Die Preise lassen sich durch höhere Stückzahlen reduzieren.
Ohne ausreichende Ladeinfrastruktur ist das E-Auto derzeit dazu verdammt nur von Häuslebauern gekauft zu werden und auch nur als Dritt-Auto, weil sich der normale Fahrer des E-Autos nicht auf eine Urlaubsreise wegen fehlender Lade-Infrastruktur traut. Ausnahme wie immer Tesla S, wegen hoher Reichweite und eigener Lade-Infrastruktur.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 20. Juli 2014, 09:57
muss mal neuen bericht meines 5 jahre alten laptop jetzt mal posten wieder. gestern abend bei den schönen wetter war ich bis 23 uhr draußen mit den laptop bis er aus ging weil akku leer war. dann habe ich ihn die nacht laden lassen was kam raus von 79,1% kapzität stiegt die kapazität auf 79,6% vor ein halben jahr war es noch bei 78,1% und vor zwei jahren bei 74,4% schon interessant das ganze. glaube deswegen sollte man bei neuen geräten die ersten male auf den akku komplett füllen und entleeren um die kapazität zu erhöhen. bin mal gespannt wie lange das noch ansteigt und wie schnell es dann mal abfällt ;)
jedenfalls kann ich seit 5 jahren den laptop gut 2 - 2,5h von netz unabhängig nutzen mal in der wildnis und in meiner wohnung. ich verstehe es da nicht wie leute immer die akkus klein bekommen. selbst mein altes handy war 2,5 jahre alt und lief genauso lange noch wie am ersten tag. über mein aktuelles handy kann ich noch nach 6 monaten nichts sagen, aber es wird auch täglich 3 mal geladen fast komplett also genügend zyklien ;)
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Cillian am 20. Juli 2014, 12:12
Ich bin immer noch der Ansicht das die Lade Infrastruktur das fortschreiten des E-Autos mehr beeinflusst als die Akku Technologie an sich.
Noch viel schlimmer, unsere Energienetzinfrastruktur wird das fortschreiten des E-Autos beeinflussen. Die Physik lässt sich nicht überwinden. Während beim Akku in Sachen Größe, Gewicht und Kapazität Fortschritte verbucht werden können, ist der technische Zusammenhang zwischen Kapazität und Ladedauer zu Ladestrom konstant. Also, je mehr Kapazität ich habe, desto länger brauche ich zum Laden. Oder desto mehr Strom benötige ich.
Ein Akku, mit 500km Reichweite und 5 Minuten zum Laden ist utopisch. Das geben unsere Energienetze nicht her.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: alupo am 20. Juli 2014, 12:31
Es wird nicht so laufen dass zu einem Stichtag alle Autos getauscht werden. Es ist ein evolutionärer Prozess der Zeit lässt um zu reagieren. Keine Energie lässt sich von Menschen so leicht und verlustarm transportieren wie elektrische Energie. Bei jedem anderen Energieträger ist es aufwändiger und teurer.
Und unser Netz wird mitwachsen. Wie schon beschrieben verkraftete das Netz schon vor 30 Jahren das anfahren/einschalten einer Elektrolyse mit 100MWh Anschlussleistung. Oder hat jemand ein Flackern in seiner Beleuchtung bemerkt
An was ich allerdings auch nicht glaube ist ein Quantensprung in der Akku Leistungsdichte. Toyota hatte vor einigen Jahren 2 unterschiedliche Wege für diese Ziel als umsetzbar verkündet. Was ist daraus geworden. Ich glaube diesbezüglch nichts mehr.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Cillian am 20. Juli 2014, 13:32
Es wird nicht so laufen dass zu einem Stichtag alle Autos getauscht werden. Es ist ein evolutionärer Prozess der Zeit lässt um zu reagieren.
Unser Energienetz- und Kraftwerksausbau ist langsam. Meinst du, in den nächsten 20 Jahren kann eine Infrastruktur bereitgestellt werden, die die zu erwartenden Ladeströme in großer Menge verkraften kann? Gehen wir von 1 Millionen E-Autos aus, ist bei einem Gleichzeitigkeitsfaktor von geschätzten 0,1 und einem Schnellladeleistung von 120kW pro Wagen ( rund 30 Minuten für 400km Reichweite) eine Spitzenleistung von 12 TeraWatt zusätzlich zu erwarten.
Ein Akku, mit 500km Reichweite und 5 Minuten zum Laden ist utopisch. Das geben unsere Energienetze nicht her.
Das Stromnetz nicht, aber das Netz ändert sich mit der Energiewende, Strom wird mehr Dezentral hergestellt und große Ladestandorte wie Beispiel Supercharger von Tesla die ja mit Speichern das Netz entlasten um aber große Ladeströme zuermöglichen und es gibt schon weitere Konzepte ja ;)
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: ganderpe am 20. Juli 2014, 13:46
Ich stelle mir vor, dass die Parkplätze in den Firmen, Restaurants und an vielen Orten wo man sich länger aufhält, eine normale "langsam-lademöglichkeit" (mit automatischer Verrechnung) anbieten werden. Damit wird die Schnelladung nur noch bei längeren Reisen benötigt.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 20. Juli 2014, 13:47
An was ich allerdings auch nicht glaube ist ein Quantensprung in der Akku Leistungsdichte. Toyota hatte vor einigen Jahren 2 unterschiedliche Wege für diese Ziel als umsetzbar verkündet. Was ist daraus geworden. Ich glaube diesbezüglch nichts mehr.
Unser Energienetz- und Kraftwerksausbau ist langsam. Meinst du, in den nächsten 20 Jahren kann eine Infrastruktur bereitgestellt werden, die die zu erwartenden Ladeströme in großer Menge verkraften kann? Gehen wir von 1 Millionen E-Autos aus, ist bei einem Gleichzeitigkeitsfaktor von geschätzten 0,1 und einem Schnellladeleistung von 120kW pro Wagen ( rund 30 Minuten für 400km Reichweite) eine Spitzenleistung von 12 TeraWatt zusätzlich zu erwarten.
Das passiert nicht. Die volle Reichweite von 450 km muss nicht täglich schnell nachgeladen werden. Für die Normalladung über 8 Stunden über Nacht braucht man keine 120 kW, sondern nur 5...10 % davon, und das in einer ansonsten relativ verbrauchsarmen Zeit. Eine Überlastung des Stromnetzes ist selbst bei 1 Millionen E-Autos noch nicht zu befürchten.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: alupo am 20. Juli 2014, 19:10
Das passiert nicht. Die volle Reichweite von 450 km muss nicht täglich schnell nachgeladen werden. Für die Normalladung über 8 Stunden über Nacht braucht man keine 120 kW, sondern nur 5...10 % davon, und das in einer ansonsten relativ verbrauchsarmen Zeit. Eine Überlastung des Stromnetzes ist selbst bei 1 Millionen E-Autos noch nicht zu befürchten.
Ich hatte schon vor Jahren die Ergebnisse einiger Studien über die Auswirkungen von eAutos für das Stromnetz erstaunt zur Kenntnis genommen. Was ich für mich abgespeichert habe war eine Zusammenfassung die wie folgt lautete: Fachstellen haben das untersucht und keine bzw. keine unlösbaren Probleme gesehen.
Ich glaube daher diesen Aussagen mehr als irgendwelchen gebetsmühlenartig zweifelnden Journalisten. Da bedarf es für mich mehr als ein paar Überschlagsrechnungen in die eine oder andere Richtung. Selbst das marode US-amerikanische 115V Netz soll ziemlich viele eAutos verkraften.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Cillian am 21. Juli 2014, 00:44
Das passiert nicht. Die volle Reichweite von 450 km muss nicht täglich schnell nachgeladen werden. Für die Normalladung über 8 Stunden über Nacht braucht man keine 120 kW, sondern nur 5...10 % davon, und das in einer ansonsten relativ verbrauchsarmen Zeit. Eine Überlastung des Stromnetzes ist selbst bei 1 Millionen E-Autos noch nicht zu befürchten.
60kWh Akku (also Teslagröße) -> 7,5kW bei 8 Stunden Ladezeit. Also ein CEE16 Anschluss entsprechend.
Viele Fahrer von Verbrennungsmotoren denken aber, dass sich E-Autos erst lohnen, wenn binnen 5 Minuten 500km Reichweite geladen werden kann. Das ist utopisch und wird nicht passieren. Dafür brauchen wir keinen durchbruch der Akkutechnologie, sondern ein Durchbruch der Stromnetze.
Meine Rechnung bezog sich auf eine zu erwartende Verbreitung, wenn 1 Millionen E-Fahrzeuge mit 500km Reichweite potentiell Schnellstgeladen werden müssen. Das ist eine enorme Leistungsanforderung. Mit 10% gleichzeitig Schnellladen muss man bei der Auslegung des Stromnetzes dann einfach rechnen. Noch ein Schritt näher am Kunden gedacht: Welche Industriegebäude kennt ihr, die mit 720kW angeschlossen sind? Soviel ist nötig, um einen 60kW Akku in 5 Minuten zu laden, wenn sämtliche Verluste eliminiert werden können. Nicht einmal das Kabel dafür möchtet ihr tragen, das wird mehrere hundert Kilogramm pro Meter wiegen.
500km in 5 Minuten wird nichts. Niemals.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: alupo am 21. Juli 2014, 18:13
Noch ein Schritt näher am Kunden gedacht: Welche Industriegebäude kennt ihr, die mit 720kW angeschlossen sind? Soviel ist nötig, um einen 60kW Akku in 5 Minuten zu laden, wenn sämtliche Verluste eliminiert werden können.
Naja, da kenne ich berufsbedingt eben einige. Schon der alte Steamcracker aus den 60-er Jahren hat einen 5.000kW e-Antrieb und der zieht das auch. Aber das ist noch klein gegen eine Elektrolyse am Standort. Da sprechen wir über mehr als "nur" 100.000 kW Leistung.
Was ist gar mit einer Aluminiumfabrik. Die liegt vermutlich über dem Anschlußwert einer Elektrolyse.
Und was ist mit e-Loks ;-) ? Den Verbrauch kann man sicher googeln. Und die fahren laufend an und bremsen wieder.
So schlecht ist das Netz in D nicht, zumal es nicht plötzlich 1 Mio. e-Autos zum 1.1.2020 gibt und die alle zeitsynchron laden...
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: R.B. am 21. Juli 2014, 19:38
Meine Rechnung bezog sich auf eine zu erwartende Verbreitung, wenn 1 Millionen E-Fahrzeuge mit 500km Reichweite potentiell Schnellstgeladen werden müssen. Das ist eine enorme Leistungsanforderung. Mit 10% gleichzeitig Schnellladen muss man bei der Auslegung des Stromnetzes dann einfach rechnen.
Wenn je 10 % in einer Stunde gleichzeitig schnelladen und damit je 450 km fahren, müsste jedes Auto durchschnittlich 45 km pro Stunde fahren. Nach 365 Tagen * 24 Stunden = 1 Jahr hätten die Fahrzeuge durchschnittlich 394.200 km auf dem Tacho, eine unrealistische Fahrleistung. Zudem lässt sich die Stromaufnahme der E-Fahrzeuge bei Bedarf genauso über den Preis steuern wie die Benzinaufnahme an der Tanke.
Ein ICE3 zieht beim Beschleunigen im oberen Geschwindigkeitsbereich (für ca. 10 Minuten) 8000 kW aus dem Bahn-Stromnetz, eine normale E-Lok um die 4.000 kW. Das ergibt bei 15.000 Volt Ströme im Bereich bis 533 Ampere, bei 110.000 Volt bis 73 Ampere. Kein unlösbares Fundamental-Problem.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: PflegePrius am 22. Juli 2014, 01:21
Ein ICE3 zieht beim Beschleunigen im oberen Geschwindigkeitsbereich (für ca. 10 Minuten) 8000 kW aus dem Bahn-Stromnetz, eine normale E-Lok um die 4.000 kW. Das ergibt bei 15.000 Volt Ströme im Bereich bis 533 Ampere, bei 110.000 Volt bis 73 Ampere. Kein unlösbares Fundamental-Problem.
Danke, dass du drauf hinweist... Die Bahn hat ihr eigenes Netz. Aber die Leistungsangaben find ich auch richtig interessant
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Cillian am 22. Juli 2014, 01:35
Wenn je 10 % in einer Stunde gleichzeitig schnelladen
Ich habe die 10% als obere Spitzenlast mal so pauschalisiert überlegen. Lass es 1% sein, immernoch genügend Leistungsanforderungen. Und 1 Millionen E-Fahrzeuge bis 2020 klingt nicht so super abwegig. Was ist in den letzten 6 Jahren fundamental in unserem Energienetz passiert, außer das AKWs abgeschaltet wurden?
Ein ICE3 zieht beim Beschleunigen im oberen Geschwindigkeitsbereich (für ca. 10 Minuten) 8000 kW aus dem Bahn-Stromnetz, eine normale E-Lok um die 4.000 kW. Das ergibt bei 15.000 Volt Ströme im Bereich bis 533 Ampere, bei 110.000 Volt bis 73 Ampere. Kein unlösbares Fundamental-Problem.
Meines Wissens nach werden übliche Haushalte und Industrien nicht mit 15.000Volt angeschlossen ;-) Also bleibt das Problem, dass man die nötige Leistung für 500km in 5 Minuten nicht ans Fahrzeug bekommt. Und Hochvoltsteckdosen wöllte ich dem gemeinen dummen Autofahrer, der kaum zwischen Diesel und Benzin unterscheiden kann, nicht zumuten wollen. Zumal in normalen Haushalten bei 400V Schluss ist.
Ich schreibe das gerne noch einmal: Wir brauchen eine Lösung, um in den nächsten 10 bis 20 Jahren zuverlässig unsere Mobilität vom Rohöl auf etwas Regeneratives umzustellen, sodass in 40-50 Jahren noch maximal 10% Verbrennungsfahrzeuge umher fahren. Denn das Rohöl brauchen wir für andere Dinge dringender. Dabei ausschließlich auf unser Stromnetz zu setzen, was sich nurnoch äußerst langsam entwickelt und vor Ort durch finanziell und ideologisch unterschiedlich aufgestellte Stadtwerke an den Kunden gebracht wird, halte ich für Riskant.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Walter am 22. Juli 2014, 07:21
Die Idee mit den auswechselbaren Akkus wäre auch nicht schlecht, da könnte man ein Akku-Paket immer Zuhause auf Vorrat aufladen.
N.b. im Haushalt hat es auch ein 3-Phasen Netz mit 400V also schon eine recht hohe Leistung bei 3x400V/ 15Amp. , aber es sollte ja nicht die Idee sein noch mehr Atomkraftwerke aufzubauen.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: ganderpe am 22. Juli 2014, 10:26
@cillian: ich denke, dass 80% der Automobilisten die Schnellladung sehr selten benötigen (Ferien und lange Reisen). Darum finde ich eine Pluginhybrid Lösung (mit Benzin RE) Fürs nächste Jahrzehnt die sinnvollste Variante. Der Benzin-Jahresverbrauch verglichen zu einem durchschnittlichen reinen Benziner wird um 70 bis 80 % gesenkt. Ideal wäre, dass diejenigen, welche zu hause keine Lademöglichkeit haben im Geschäft od. öffentlichen Ladeparkplätzen laden könnten. In Kanada ist es schon lange üblich, dass man bei einem Restaurantparkplatz einen Elektroanschluss hat, dass der Motor im Winter nicht zu kalt wird. Solche "Langsamlafeplätze" wären sehr einfach realisierbar.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: k11 am 22. Juli 2014, 10:39
Hm,
das mit dem Akku Paket zuhause ist schwierig, die Dinger wiegen ja einige 100 Kg. Ich möchte sowas nicht wechseln!
Gruß Klaus
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: R.B. am 22. Juli 2014, 19:06
Ich habe die 10% als obere Spitzenlast mal so pauschalisiert überlegen. Lass es 1% sein, immernoch genügend Leistungsanforderungen. Und 1 Millionen E-Fahrzeuge bis 2020 klingt nicht so super abwegig.
Das wurde schon umfangreich untersucht, 1 Millionen E-Fahrzeuge bis 2020 sind für das Stromnetz nur ein Detail-Problem: http://ecomento.tv/2013/09/23/wie-27-millionen-elektroautos-im-jahr-2050-stromnetz-verbessern-koennen/ (http://ecomento.tv/2013/09/23/wie-27-millionen-elektroautos-im-jahr-2050-stromnetz-verbessern-koennen/)
Was ist in den letzten 6 Jahren fundamental in unserem Energienetz passiert, außer das AKWs abgeschaltet wurden?Meines Wissens nach werden übliche Haushalte und Industrien nicht mit 15.000Volt angeschlossen ;-)
10 Meter neben meiner Straße kommen 12 Hochspannungsleitungen mit allermindestens 10 kV (wahrscheinlich 110 kV) runter zur Erde und verschwinden in einem Kabel im Erdboden.
Was ist in den letzten 6 Jahren passiert: Die Bahn muss Strom auf dem Spotmarkt zukaufen, früher kam dieser zu großen Teilen aus AKWs, die nun abgeschaltet sind.
Und Hochvoltsteckdosen wöllte ich dem gemeinen dummen Autofahrer, der kaum zwischen Diesel und Benzin unterscheiden kann, nicht zumuten wollen. Zumal in normalen Haushalten bei 400V Schluss ist.
In die Eisenbahn steigt man trotzdem ein und dort ist erst bei 15.000 Volt Start. Ich stand schon ein Meter über der Leitung auf einer Fußgänger-Brücke im Bahnhofsgebäude, genau hingeguckt, ein ICE fuhr drunter durch, nix passiert.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: happyyaris am 22. Juli 2014, 21:07
Glaube nur der Studie, die man selbst gefälscht hat....
Im Artikel steht:
Zitat
”Durch eine Ladesteuerung wird es möglich, die Autobatterie dann aufzuladen, wenn das Stromangebot aus Erneuerbaren Energien hoch ist. Das ist wichtig für die Integration der Elektrofahrzeuge in das Energiesystem”
Genau das ist das Problem. Nachts scheint keine Sonne!
Ich möchte mein Auto nun mal laden, wenn mein Auto nachts zu Hause steht, weil mein Arbeitgeber sicherlich auch in Zukunft mir keinen Strom schenken will und auch nicht verkaufen will (der garantiert mir jetzt auch keinen Parkplatz). Und ich möchte mein Auto auch laden, wenn der Wind weht.
Der Autor geht vermutlich davon aus, dass das E-Auto die meiste Zeit an einer Ladestation ist, was m.E. eine unzulässige Annahme ist.
Zitat
In die Eisenbahn steigt man trotzdem ein und dort ist erst bei 15.000 Volt Start. Ich stand schon ein Meter über der Leitung auf einer Fußgänger-Brücke im Bahnhofsgebäude, genau hingeguckt, ein ICE fuhr drunter durch, nix passiert.
Da hast Du Dich evtl. etwas verschätzt. Die Bahn würde sicherlich keine Fußgänger-Brücke anbringen, so dass Du näher als die erforderlichen 1,5 m Mindestabstand entfernt bist.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Cillian am 22. Juli 2014, 21:57
In die Eisenbahn steigt man trotzdem ein und dort ist erst bei 15.000 Volt Start. Ich stand schon ein Meter über der Leitung auf einer Fußgänger-Brücke im Bahnhofsgebäude, genau hingeguckt, ein ICE fuhr drunter durch, nix passiert.
Die Stromzufuhr der Eisenbahn ist fest verdrahtet. Ein Kabel mit Steckverbinder fürs Auto wäre nicht nur minimal gefährlicher. Unsere 400V im Haushalt kommen nicht von einer bloßen Laune eines Inschenörs ;-) Außerdem glaube ich nicht, dass selbst wenn man wöllte, in den nächsten 15 Jahren auch nur 0,01% der deutschen Haushalte mit 15.000 Volt anschließen könnte.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: alupo am 22. Juli 2014, 22:03
Glaube nur der Studie, die man selbst gefälscht hat....
Im Artikel steht: Genau das ist das Problem. Nachts scheint keine Sonne
Es ist aber nun mal so dass Strom nachts (nicht abends) entsorgt werden muss, es also negative Grosshandelspreise gibt.
Wenn man nur das Angebot betrachtet passieren Fehler. Die Nachfrage muss auch berücksichtigt werden und die geht stärker zurück als dem Angebot lieb ist. Eine primitive Zeitschaltuhr würde dem Netz sogar helfen.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: alupo am 22. Juli 2014, 22:35
Also ich brauche keine 15kV. Ich habe 3 Phasen mit mind. 16 A bei 230 V.
Damit würde ich 11kW/h in den Akku hineinbekommen.. Das bedeutet dann von 20:00 bis 6:00 110kWh. Damit wäre sogar der grosse Tesla S 85kWh Akku erheblich überfordert. Ich könnte damit reale 500 Tesla S km fahren, jeden Tag. Also mir wäre das etwas zuviel, zumal ich in der Mittagspause noch an den Supercharger könnte. Von denen gibt es in D mehr als H2 in Europa.
Ich finde man sollte wenigstens die Realität nicht aus den Augen verlieren, insofern, dass weder ich noch die Nachbarn aktuell ein e-Auto fahren. Und ich bin überzeugt, dass der lokale Netzausbau mit der e-Autoproduktion mithalten kann.
Bei der um zehnerpotenzen teureren H2 Infrastruktur fehlt einfach das Geld.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: R.B. am 22. Juli 2014, 22:55
Da hast Du Dich evtl. etwas verschätzt. Die Bahn würde sicherlich keine Fußgänger-Brücke anbringen, so dass Du näher als die erforderlichen 1,5 m Mindestabstand entfernt bist.
Ein Maßband hab ich nicht angelegt. Die Fußgängerbrücke über dem 3. gelben Waggon: http://www.bahnpix.de/images/deutschland/br_246/246_005_2.jpg (http://www.bahnpix.de/images/deutschland/br_246/246_005_2.jpg)
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: happyyaris am 23. Juli 2014, 00:26
Es ist aber nun mal so dass Strom nachts (nicht abends) entsorgt werden muss, es also negative Grosshandelspreise gibt.
Ich halte es für ein Gerücht, dass nachts in DE noch relevant ein Überschuss existiert. Früher war das in der Tat anders und der Markt hat Nachtstrom angeboten. Das Verhalten der Verbraucher hat sich aber wesentlich zu früher gewandelt, als noch Nachtstrom angeboten wurde. Jetzt sind viele Geräte im Einsatz, die rund um die Uhr Strom verbrauchen. Der Überschuss, der entsorgt werden muss, kommt meist aus erneuerbaren Energien. Aber nicht regelmäßig nachts.
Den Überschuss nachts könnten die Energieversorger ohne Probleme loswerden, wenn diese die Preise nachts senken würden. Aber das wollen die Energieversorger nicht. Nachtstrom wird kaum noch angeboten. Überregional überhaupt nicht mehr. Auch ich würde dann nur noch nachts meine Waschmaschine und Trockner laufen lassen. Aber mir bietet kein Versorger den Strom nachts günstiger an. Also lasse ich diese laufen, wenn es mir am besten passt.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: R.B. am 23. Juli 2014, 19:15
Die Säge klemmt meines Wissens ganz woanders, bei unseren oberschlauen Politikern. Seit Ende 2006 wird Strom im Niedertarif genauso besteuert wie der übrige Strom, pro kWh. Dessen tatsächlicher Kostenvorteil bei der Erzeugung kann deshalb kaum noch an die Verbraucher weitergegeben werden.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: R.B. am 24. Juli 2014, 19:44
Doppelpost gelöscht.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 26. Juli 2014, 16:50
Kosten für Stromspeicher sind durch eine neue Technik 30 Prozent günstiger geworden
Zitat
Ein Freiburger Unternehmen hat es nach eigenen Angaben geschafft, die Kosten für Stromspeicher um 30 Prozent zu senken und gleichzeitig die Lebensdauer wie auch die Leistungsfähigkeit zu erhöhen.
Es geht weiter voran, hoffe nur das wir dies bald wieder mal stark merken hoffentlich bei den Elektroautopreisen und hoffentlich sinken der Mietpreise bei Nissan und Renault.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: ganderpe am 26. Juli 2014, 19:40
Bei einer 100kW, 300 Volt (Serie Schaltung der Zellen) Lithium Batterie fliesst ein Strom von 333 Ampere. Das benötigt ziehmlich dicke Kupferkabel. Bei einer Paralellschaltung der Zellen hätte man ja nur 3.6 V, also eine 80 mal kleinere Spannung was einen Strom von 28000 A benötigt um wieder 100kW Leistung zu bekommen... Wie soll das gehen?
Peter
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 31. Juli 2014, 10:29
Zitat
Forscher der Universität Stanford haben einen neuartigen Lithium-Akku entwickelt. Durch den verstärkten Einsatz des Alkalimetalls Lithiums könne eine drei- bis viermal längere Laufzeit erreicht werden. Alternativ sei man in der Lage, wesentlich kompaktere Lithium-Akkus mit derzeit gängigen Laufzeiten herzustellen.
Wenn ich mich nicht Irre jetzt will ja Tesla das Model S auch mit dieser Akkutechnologie ausstatten in Zukunft es soll dann 640 KM erreichen, aber wie man merkt wird es mehr werden.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: mOjEnS am 31. Juli 2014, 12:24
Das ist super. Die Akkuleistung / die Reichweite schreckt heutzutage noch viele Autos vom Kauf eines Elektrofahrzeuges ab. Sollte es hier deutliche Steigerungen geben, dann wird die Nachfrage auch steigen. Es muss jedoch irgendwie bezahlbar bleiben. Die Entwicklung gehr jedenfalls in die richtige Richtung!
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: hungryeinstein am 31. Juli 2014, 13:35
@ mOjEnS
Da schleichst Du Dich hier so ganz nebenbei in zwei Beiträge und ich stelle erfreut fest, dass es einen weiteren Honda Hybrid Fahrer hier gibt. Willkommen. :)
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Jorin am 31. Juli 2014, 15:19
Super, dass du hier bist! Herzlich Willkommen! :-)
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 12. August 2014, 11:07
Japanische Forscher der Kyoto University Graduate School of Engineering haben in Zusammenarbeit mit dem gleichfalls in Japan ansässigen Elektronikhersteller Sharp eine Methode entwickelt, damit Lithium-Akkus eine Lebensdauer von bis zu 70 Jahren aufweisen können.
Zitat
Auf Lithium-Basis gefertigte Akkus sollen nun eine Lebensdauer von bis zu 70 Jahren erreichen können. Handelsübliche Akkus halten aktuell lediglich wenige Jahre. Oftmals sind sie die erste Komponente eines Smartphones oder Notebooks, welche nicht mehr ordentlich funktioniert. Häufig sind Akkus fest verbaut und nicht wechselbar, sodass dies gleichzeitig häufig das Aus für das ganze Gerät bedeutet. Die neue Kombination von Materialien wurd erfolgreich im sogenannten Sol-Gel-Prozess zusammengeführt. Aufgrund der Kombination lässt sich der Akku sechs häufiger Ent- und wieder Aufladen als aktuelle Akkus. 25.000 Ladezyklen seien so möglich. Nicht nur der Einsatz in mobilen Endgeräten ist angedacht. Die neue Materialkombination könnte insbesondere in neuen Elektroautos eingesetzt werden.
Was man ständig so liest müsste man doch in 5 Jahren Autos bauen können die 5000 KM mit einer Ladung fahren könnten, die in 10 Minuten geladen werden könnten die die ein halbes Jahrhundert jetzt auch noch überdauern sollen. Schade das dies glaube die Wirtschaft nicht will :/
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Erestor am 12. August 2014, 13:27
Man darf auch nicht alles glaube was man dort ließt.
Die Berichte der Universitäten sind in der Regel darauf bedacht Forschungsgelder einzutreiben, da wird sehr gerne maßlos übertrieben ;)
Auch kann man viele Sachen überhaupt nicht kombinieren, wie man gutgläubig glaubt, eventuell schließt dieser "Durchbruch" z.B. jegliche bisherigen Kapazitätssteigernden Maßnahmen aus und man könnte dann am Ende zwar Akkus basteln die 25k Zyklen haben, aber das Auto keine 100km weit bringen mit dem 500kg Akku.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: R.B. am 14. August 2014, 11:42
Berichte über höher erreichbare Produktlebensdauern sind meist nicht übertrieben. Akkus mit 100 Jahren Betriebszeit gibt es durchaus, beispielsweise den http://de.wikipedia.org/wiki/Nickel-Eisen-Akkumulator (http://de.wikipedia.org/wiki/Nickel-Eisen-Akkumulator) . Woran es hinterher meist fehlt sind die Firmen, die diese höhere Produktlebensdauer produzieren wollen. Geht nach 5 Jahren kaputt halten die meisten Chefs für besser (diese Info ist aus erster Hand).
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Erestor am 14. August 2014, 14:19
Das ist logisch, leider werden in immer mehr Geräte regelrechte Sollbruchstellen eingebaut...die zwar nicht immer kaputt gehen müssen aber sehr gerne und häufig dann doch nach ein paar Jahren aufgeben...
Mir fällt da nur mein "toller" Stabmixer von Braun ein. Da ist der Antrieb über eine fragile Plastikwelle angebunden, die z.B. beim Schokoladehacken im beigefügten Hacker(was man da drinne auch machen darf laut Anleitung) nach 2mal bisschen blockieren schon gebrochen ist :-D
Im Gegensatz dazu ist die sichtbare Welle des Purieraufsatzes aus Edelstahl...
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 21. September 2014, 14:47
Die kurze Geschichte der Akkumulatoren in zwei Teilen erklärt
Das lässt hoffen, dass die neue Generation der schnell ladenden Li-Ion-Akkus tatsächlich bereits in zwei Jahren erhältlich sein wird, wie Professor Chen Xiaodong von der NTU Singapur erwartet. Sein Team hat die neuen Akkus entwickelt. Insbesondere für Elektro-Autos ist die neue Akku-Technik natürlich interessant, da das Aufladen rund 20mal schneller ist. Darüberhinaus spart man sich den Austausch der teuren, weil mit großer Kapazität ausgestatteten Akkus, da die neue Generation mehr als 10.000 Ladezyklen erlaubt - 20mal mehr als aktuelle Akkus mit ihren 500 Ladezyklen. Die Wissenschaftler haben das bisher für die Anode (Negativpol) verwendete Graphit in Lithium-Ionen-Akkus durch ein Gel-artiges Material aus Titanium-Dioxid ersetzt. Dieses ist günstig und ungefährlich und wird u.a. in Lebensmittelzusatzstoffen sowie in Sonnenschutzcremes eingesetzt. Die NTU Singapur hat eine einfache Methode gefunden, um die eigentlich runden Titanium-Dioxid-Partikel in eine Röhren-förmige Nanostruktur zu bringen, die tausendmal dünner als ein menschliches Haar ist. Diese Nanostrukturen beschleunigen die chemischen Reaktionen beim Aufladen deutlich.
Mal sehen was kommt und wie gut die Akkus das wirklich vertragen wenn die mit voller Power immer bis 70% geladen werden, den kann mir das kaum vorstellen bis jetzt das dies günstig ist für die Elektroden.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: alupo am 15. Oktober 2014, 08:17
Ich bin auch immer skeptisch bei Akku-Durchbruchsmeldungen. Insbesondere wenn Falschinformationen der aktuellen Technik in der Meldung enthalten sind wie z.B. die Ladezyklenzahl. 500, das schafft ja fast schon ein typischer schwermetallhaltiger Schwefelsäureakku wie er leider in jedem aktuellen Auto verbaut ist :icon_doh:.
Schon heute wirbt Liyuan mit 5000 Ladezyklen bei seinen neuen LiPo4-Zellen und mit danach immer noch 90% der Ausgangskapazität. Auch wenn wir diese Zahlen halbieren bzw. auf die typischen 80% reduzieren ist der Akku jedem Verbrenner in einem Auto an km-Lebensdauer haushoch überlegen.
Intressant oder für das "Technikland Deutschland" traurig finde ich dass es wieder einmal die Chinesen sind. Ja, das tut schon etwas weh, ich vergleiche mit z.B. Flachbildschirmen die in D nach der Braunschen Röhre ja nie produziert wurden etc....
Dass die Aufladung so schnell gehen soll bedeutet u.a. nur dass die Zellen einen extrem guten Wirkungsgrad haben, d.h. der ohmsche Widerstand ist im Vergleich zu aktuellen Zellen extrem niedrig. Damit ergibt sich auch eine ebtsprechend hohe Leistungsabgabe (ohne Akkuerwärmung). Auch wenn hier wieder nur die Hälfte stimmen sollte ist das extrem gut.
Ich hoffe nur dass es in der Fertigung kostengünstig umsetzbar ist, wobei TiO2 ist ja billig, wird sogar als Weißpigment für sehr weißes Papier eingesetzt da sehr hohe Deckungsfähigkeit, viel besser als Kreide.
Gruß alupo
Für mich stellt sich aber auch die Frage wie es sich mit den anderen Eigenschaften verhält wie beispielsweise Lagertemperatur und auch andere Temperaturkriterien.
Titel: Re: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 13. November 2014, 21:39
Sollte dies gelingen und das dann auch noch vor 2020 Marktreif zu bekommen in Massenproduktion dann ist alles hinfällig was mit Benzin, Diesel oder H2 betrieben werden soll noch.
Aber man braucht eh nur ein Bruchteil von den ganzen Marktreif machen um mit ein Model S 5000 KM an Stück zufahren, was da so aller 2 Monate neues präsentiert wird. Die meisten Partente werden ja Welt weit auch auf Lithium Akkus gegeben gegenüber Alkei, Redox oder Wasserstoff. Habe da bei Younicos AG mal was gelesen habe bei ein Newsletter.
Titel: Antw.: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 16. Januar 2015, 20:28
Zitat
Hier ist die Liste mit den Patentanmeldungen der Batteriehersteller:
LG Chem: 757 Samsung SDI: 528 Hitachi: 349 Hyundai Motor Company: 244 Toyota Motor Corporation: 242 Panasonic: 233 SB LiMotive: 223 Nissan Motor Co: 146 Mitsubishi Motors: 101 Lithium Energy Japan: 97 Primearth EV: 88 Tesla Motors: 65 LG Electronics: 63 Andere: 1.291 Insgesamt: 4.427 Und in diesen Ländern wurden die meisten Patente angemeldet:
USA: 1.428 Korea: 1.039 Japan: 989 Europa: 569
Quelle (http://www.mein-elektroauto.com/2015/01/lg-chem-hat-die-meisten-patente-fuer-elektroauto-batterien-angemeldet/16694/)
Man sieht sehr gut wer weg zeiht besonders an Ländern. Mich würde mal interessieren wo bei Europa Deutschland steht besonders mit Deutschen mit an Patenten angemeldet haben.
Titel: Antw.: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: R.B. am 16. Januar 2015, 21:11
Die Anzahl der Patentanmeldungen ist weniger ein Maß für die Innovationskraft der Ingenieure, sondern eher für die der Juristen und Patentämter. Die je nach Land mehr oder weniger ausgeprägt ist. Allerdings, wo garnix getan wird, kann auch garnix kommen.
Titel: Antw.: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 16. Januar 2015, 21:28
Auch Wahr :-)
Titel: Antw.: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 21. Januar 2015, 16:07
Könnte es in 2 Jahren schon so weit sein das es neue Speicher gibt schon :)
Titel: Antw.: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: R.B. am 21. Januar 2015, 20:15
Bisher ist das noch kein richtiger Speicher, den es schon gibt, denn die "aluminum-air-battery" ist zwar extrem leistungsfähig, aber nicht mit Strom wiederaufladbar. Um sie wieder aufzuladen, müssen ihre Elektroden ausgetauscht werden.
Titel: Antw.: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 26. Februar 2015, 20:12
Zitat
Derzeit gelten die Batterieeinheiten bei Elektroautos als größter Kostenfaktor, Bosch prognostiziert allerdings, dass sich die Preise für Akkuzellen bis zum Jahr 2020 halbieren werde und sich die Energiedichte verdoppelt.
Also das mal von ein Deutschen Hersteller jetzt schon mal und vor kurzen hat noch VW gesagt vor 2025 wird sich die Kapazität nicht verdoppelt und Preis auch nicht mehr großartig weiter sinken jetzt.
Titel: Antw.: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 20. März 2015, 15:18
Wollte euch das nicht vorenthalten, ist ein gut gemachtes Video über ein neuen Akku und zum Verlgeihc mit andren Akkus die es bisher so gibt.
Titel: Antw.: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 07. April 2015, 18:15
Forscher der Stanford-Universität haben einen neuen Akku auf Aluminium-Basis geschaffen, der sich durch eine extrem kurze Ladezeit auszeichnet. Doch nicht nur diese soll als Eigenschaft hervorstechen, sondern auch die Haltbarkeit sowie die geringen Herstellungskosten. Eine Schwäche ist aktuell noch die Spannung.
Bereits seit geraumer Zeit versuchen Wissenschaftler Aluminium effektiv als Material in der Akku-Technik zu verwenden, jedoch scheiterte es bisher an einem geeigneten Kathodenmaterial, um dauerhaft genügend Spannung bereitstellen zu können. Eher zufällig seien die Stanford-Forscher auf Graphit als passenden Stoff gestoßen. Der experimentelle Aluminium-Ionen-Akku besteht aus einer negativ geladenen Anode aus Aluminium und einer positiv geladenen Kathode aus dreidimensionalem Graphit-Schaum sowie einer bei Zimmertemperatur flüssigen Mischung aus Aluminiumchlorid und 1-Ethyl-3-Methylimidazoliumchlorid als Elektrolyt. Umhüllt wird der Energiespeicher von einem Polymer-Beutel, was den Akku flexibel macht.
Der Akku soll den von Smartphones bekannten, stundenlangen Ladevorgang auf bis zu eine Minute verkürzen lassen und überstehe laut ersten Tests über 7.500 Ladezyklen ohne Leistungsverlust, wohingegen typische Lithium-Ionen-Akkus etwa 1.000 Aufladungen erreichen.
Die Spannung ist aktuell noch eine Schwäche Der von den Forschern geschaffene Prototyp liefert mit rund 2 Volt aktuell lediglich etwa die Hälfte der Spannung eines gängigen Lithium-Ionen-Akkus für Smartphones, das Team zeigt sich allerdings zuversichtlich, dass mit Verbesserungen des Kathodenmaterials künftig Spannungl und Energiedichte gesteigert werden könne. Derzeit liegt die Energiedichte mit rund 40 Wh/kg in etwa auf dem Niveau von Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH) und mit einer Leistungsdichte von 3.000 W/kg im Bereich von Superkondensatoren.
Abseits der Leistungsfähigkeit ist die Technik auch als ökologischere Alternative für Alkaline-Batterien im gebräuchlichen AA- oder AAA-Format mit 1,5 Volt denkbar. Ein weiterer Anwendungsbereich ist laut den Forschern die Nutzung als Zwischenspeicher im großen Stil in intelligenten Stromnetzen, wofür die hohen Ladezyklen sprächen.
Zwar ist der neue Akku bisher keine marktreife Alternative zu den Lithium-Ionen-Akkus, lockt aber bereits schon jetzt mit weiteren Vorteilen: So lässt sich der neue Energiespeicher beispielsweise durchbohren und funktioniert danach noch einige Zeit weiter, während ein Akku auf Lithium-Ionen-Basis bereits in Flammen aufgehen würde. Außerdem ist Aluminium in der Anschaffung günstiger als Lithium, was die Herstellungskosten niedriger halten soll.
Der Ansatz der Forscher der Stanford University ist nicht der einzige in dieser Richtung. Bereits im letzten Oktober zeigte die Nanyang Technology University in Singapur einen neuen Akkutyp, der eine Batteriekapazität von 70 Prozent nach einer Ladezeit von nur zwei Minuten erreichen konnte.
Derzeit liegt die Energiedichte mit rund 40 Wh/kg in etwa auf dem Niveau von Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH) und mit einer Leistungsdichte von 3.000 W/kg im Bereich von Superkondensatoren.
Das scheint mir nun zu optimistisch, auch wenn ich von der Idee an sich recht viel halte. Hier ist der Forschungsbericht dazu teilweise lesbar: http://www.nature.com/nature/journal/vaop/ncurrent/full/nature14340.html
Von Sensationswerten mit "40 Wh/kg" und "3.000 W/kg" finde ich zumindet im kostenlosen Teil keine Spur. Die könnte sich der Redakteur selbst ausgerechnet und dabei einige fundamentale Fehler gemacht haben, das dürfte wohl kaum für komplette Batteriezellen gelten. Im Bericht steht nur "ultrafast rechargeable", und das mag schon sein, wenn die Kapazität noch um den Faktor 1000 kleiner als die normaler Akkus sein sollte. Die werden erstmal zufrieden sein, dass dieser Akku-Typ überhaupt einigermaßen funktioniert, um für einige Minuten ein Handy zu betreiben, wie es ja auch einige Amateure schon ansatzweise demonstriert haben.
Hier glaube etwas realistischer: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Biegsamer-Akku-aus-Aluminium-2596753.html
Die "Sensation" verbreitet sich ja in Windeseile, Mamamia: http://dradiowissen.de/nachrichten/energie-alu-akkus-f%C3%BCrs-smartphone-die-nur-eine-minute-zum-aufladen-braucht Jetzt ist es schon eine "Wunder-Batterie" und ein "Graphit-Durchbruch": https://www.pressetext.com/news/20150407013
Da ist noch kein Wunder! ;D :icon_no_sad: :ktz: :icon_wp-exclaim:
Titel: Antw.: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Cillian am 08. April 2015, 08:01
Im Endeffekt kann dieser Akku also nichts neues. Einen Mini LiIonen Akku kann ich auch in unter 1 Minute laden. Nicht oft, aber es geht. An einer haushaltsüblichen Schuko-Dose kann man in einer Minute ohne Berücksichtigung von Verlusten rund 60Wh laden (16A) bzw. rund 40Wh (10A) . Wahnsinniger Durchbruch....
Titel: Antw.: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Lutz am 08. April 2015, 09:55
Ich denke man kann bei den Akkus für Modellflugzeuge gut die Entwicklung der letzten Jahre sehen. Früher gab's die NiCd Akkus. Wenig Leistung, schwer, lange Ladezeit. Mit NiMh wurde es etwas besser. Heute nimmt man i.d.R. LiPo Akkus. In einer Stunde geladen, brauchen keine Zeit zur Abkühlung, geben sehr viel Leistung ab usw. Mit diesen LiPo Akkus kann man sehr leistungsfähige Flugmodelle antreiben. Li-Ion wurde für Modellflieger eher wenig genutzt eben wegen längerer Ladezeit und begrenztem Entladestrom. Dito für NiMh Akkus habe ich schon zum Kochen gebracht durch mehrmaliges Laden und Entladen hintereinander. Für Schnellladung ist das eher nix.
Ich denke die Entwicklung der Akkus wird rasant weiter gehen. Gerade weil nicht mehr nur Modellbauer leichte und leistungsfähige Akkus benötigen, sondern auch immer mehr große Kfz Hersteller für ihre Hybriden und E-Autos. Die können ganz andere Summen in die Forschung investieren.... Ob es nun Li-Ion wird oder was auf Alu Basis oder was ganz anderes werden wird, werden wir sehen.
Titel: Antw.: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: R.B. am 09. April 2015, 01:38
Er ist schon was neues, kann aber momentan glaube noch nichts neues. Entscheidend ist die die Verwendung von Aluminium statt Lithium als Elektrodenmaterial. Eine Idee, die schon lange kursiert aber wohl außer von einigen Bastlern und Einzelpersonen nie richtig angegangen wurde. Aluminium ist, verglichen mit Lithium, spottbillig und in praktisch unbegrenzten Mengen verfügbar.
Allerdings vermute ich, ohne es sicher zu wissen, dass das vorgestellte Labormuster noch bei weitem nicht die Energiedichte normaler Akkus erreicht. Nach 4 Minuten könnte dem momentan zur Demonstration genutzten Prototyp beim Betrieb des Smartphones die Puste ausgehen. Da nutzt es dann nicht viel, dass man ihn in 4 Minuten wieder aufladen kann und er praktisch unbegrenzt hält. Das geht mit Kondensatoren auch.
Das wäre dann noch kein "Durchbruch", sondern nur ein neuer Silberstreifen am Horizont. Theoretisch sind mit Aluminium ähnlich hohe Energiedichten wie mit Lithium möglich.
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Beitrag von: R.B. am 10. April 2015, 18:52
Ich hab nun den vollständigen Bericht von Nature, 2015, DOI: 10.1038/nature14340 zum lesen: http://www.rsc.org/chemistryworld/2015/04/super-fast-charging-aluminium-batteries-aluminum-ready-take-lithium
Demnach erreicht der Prototyp bereits eine Energiedichte von ca. 40 Wh/kg, bei Raumtemperatur und enormer Zyklenfestigkeit (7500 Lade/Entladezyklen). Die 40 Wh/kg sind die entscheidende Zahl, das sehr viel, es entspricht etwa der Energiedichte handelsüblicher Bleibatterien. Könnte doch ein Durchbruch sein. :-[ :-) :applaus:
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Beitrag von: Tekpoint am 24. Mai 2015, 09:52
Dieses mal News aus Österreich aus der Edelschmiede Kreisel
Das ist so genial was eine Kleinfirma alles reichen kann an doch schon großen Schritten eben so wie Tesla und co. Würde das GM oder VW Ag mal durchziehen man man könnte 500-700 KM Elektroautos mit Akkuspeicher haben für Preise um die 25.000
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Beitrag von: KaizenDo am 24. Mai 2015, 11:02
Eine etwas ältere Neuigkeit aus Japan: Fujitsu Smartphone das in 10 Minuten für einen kompletten Tag lädt, voll aufgeladen soll es für 3 Tage Energie haben.
https://youtu.be/v4QxGiOpLII
Artikel auf Technik-Neuheiten (http://www.technikneuheiten.com/fujitsu-arrows-a-301-f-zehn-minuten-laden-fuer-einen-ganzen-tag-strom/)
*Ich mache mich derzeit schlau, welches Smartphone ich mir in Sapporo zulegen könnte. Softbank bietet dort verschiedene Modelle, unter anderem auch das von Fujitsu sowie einige von Sharp. Ein Freund aus Nagoya hat mir allerdings geschrieben, dass die Fujitsu Smartphones schon so hochperformant laufen, dass es Probleme mit Akkuüberhitzung gibt. (Kommt mir bekannt vor - German overengineering ^^).
Titel: Antw.: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 03. Juni 2015, 13:13
Das amerikanische Startup Batteroo hat einen intelligenten Chip entwickelt, der wenige Millimeter dünn ist und einfach auf Einweg-Batterien geklemmt wird. Diese kleine Erfindung soll die normale Batterielaufzeit verachtfachen.
für 2 Euro ab herbst zu kaufen eh würde man so was für Elektroautos noch entwickeln wäre das ja spitze. vielleicht lässt sich so die Reichweite nochmal verdoppeln wenigstens.
Titel: Antw.: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: hungryeinstein am 03. Juni 2015, 13:42
Das amerikanische Startup Batteroo hat einen intelligenten Chip entwickelt, der wenige Millimeter dünn ist und einfach auf Einweg-Batterien geklemmt wird. Diese kleine Erfindung soll die normale Batterielaufzeit verachtfachen.
für 2 Euro ab herbst zu kaufen eh würde man so was für Elektroautos noch entwickeln wäre das ja spitze. vielleicht lässt sich so die Reichweite nochmal verdoppeln wenigstens.
Halte ich für unglaubwürdig.
Titel: Antw.: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 03. Juni 2015, 15:05
vielleicht lässt sich so die Reichweite nochmal verdoppeln wenigstens.
Du musst unterscheiden zwischen Akku und Batterie. Diese Teile eignen sich in ihrer Funktion nur für Batterien, nicht für Akkus.
Außerdem gilt weiterhin der Energieerhaltungssatz. Wo soll die zusätzliche Energie denn herkommen? Den Antriebsstrang braucht eine bestimmte Menge Energie, dein Akku beinhaltet eine bestimmte Menge Energie. Die Reichweite besagt im Grunde genommen die, wieviel Energie der Antriebsstrang aus dem Akku ziehen kann. Moderne Li-Akkus lassen sich im Grunde genommen schon bis kurz vor die Energielosigkeit entladen. Das ist aber nicht gut, weil es die Lebensdauer des Akkus verringert.
Titel: Antw.: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 03. Juni 2015, 20:04
Hast du den Artikel gelesen gehabt? ;)
Es geht um die Spannung nicht um die Amper. Muss aber sagen ich weis nicht wie die Kapazität beim Akku gemessen wird ob auch über Spannung oder was andrem?
Titel: Antw.: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tommy601 am 03. Juni 2015, 22:32
Hallo zusammen,
das mit dem Chip-Clip ist leider quatsch, bis auf eine Außnahme:
Es gibt (schlecht designte) Geräte die z.B. "nur" bis 1,2 Volt pro Batterie arbeiten. (Uhren, Fernbedienungen)
Diese Geräte lassen sich so gut wie gar nicht mit Akkus betreiben, da Akkus ja von Haus aus "nur" 1,2 Volt Nennspannung haben. (Ich spreche jetzt von normalen Rundbatterien)
Aber selbst Alkaline-Batterien sind bei 1,2 Volt unter Last normalerweise noch längst nicht leer. Versagt jedoch mein Gerät hier, bedeutet das in der Praxis, das die Batteriekapazität nicht voll genutzt werden kann. Stoppt z.B. eine Uhr nach 2 Jahren, obwohl sie eigentlich mit der Batteriekappazität 3 Jahre durchhalten könnte fällt das niemandem als Mangel auf, weil 2 Jahre ja ok sind. Verschafft der Chip der Uhr plötzlich 1 Jahr mehr Laufzeit sieht das natürlich toll aus.
Leider sind moderne Geräte jedoch so gebaut, das sie bis 1 Volt pro Zelle, oder sogar noch drunter arbeiten. Da kann dann auch keine Wundernadel mehr was ausrichten.
Gerade Akkus (ob Li-Ion, NiMh, Auto oder Zuhause) haben sowieso eine etwas andere Charakteristik: Nach dem Laden ist die Spannung erstmal recht hoch, fällt aber bei Benutzung auch recht schnell ein wenig. Danach ist die Spannung jedoch relativ stabil und fällt nur sehr gering. Erst wenn der Akku fast leer ist, fällt die Spannung wieder steiler. Versucht man nun noch mit Gewalt Leistung aus dem Akku zu holen fällt sie senkrecht bis auf 0 Volt. Damit geht das Licht dann mit egal was für einem Chip aus und selbst ein "robuster" NiMh-Akku ist dann hinüber.
Zu der Akku Kapazität: Die misst man eigentlich in Wattstunden (Oder Kilowattstunden)
Mal ein Autobatteriebeispiel, die schreiben ja immer Ah (Amperestunden)
Eine Autobatterie 12 Volt 50 Ah kann (theoretisch) 50 Ampere für eine Stunde liefern. 12 Volt mal 50 Ampere sind 600 Watt. Also haben wir 600 Wattstunden. (0,6 KWh)
Richtig alte Oldtimer haben aber 6 Volt Batterien. Hat eine Batterie 6 Volt und 50 Ah, könnte man schnell denken 50 Ah sind 50 Ah. Allerdings sind 6 Volt mal 50 Ampere "nur" 300 Watt. Somit hätte diese Batterie 300 Wattstunden (0,3 KWh)
Hier liegt auch der Schlüssel in der etwas geringeren Energiedichte der LiFe-Batterien. Haben die "normalen" Lithiumbatterien 3,6 oder gar 3,7 Volt, sind es bei den LiFe "nur" 3,3 bei gleichen Amperestunden.
Nette Grüße, Thomas.
Titel: Antw.: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: hungryeinstein am 04. Juni 2015, 07:28
in wie weit? auf meine hypothese oder diese news an sich?
Die Nachricht an sich. Hätte da vielleicht gestanden: "Verlängert die Lebensdauer". Aber man geht gleich in die Vollen und spricht von achtfacher Lebensdauer. Und das für nur zwei Euro, jeder weiß ja was Einwegbatterien so kosten. Da denkt sich der Verbraucher, für den Preis könne man nicht viel falsch machen und es mal testen. Stellt dann fest, dass es nicht funktioniert ubnd ärgert sich nicht weiter über das bißchen Geld.
Für mich ein typisches Produkt, welches ich in die Fake-Ecke abschiebe.
Titel: Antw.: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: e-motion am 04. Juni 2015, 13:55
Du musst unterscheiden zwischen Akku und Batterie. Diese Teile eignen sich in ihrer Funktion nur für Batterien, nicht für Akkus.
Batterien setzen sich aus mehreren Akkuzellen zusammen, kurz: aus mehreren Akkus. Es gibt wiederaufladbare und nicht wiederaufladbare Akkus. Letztere werden im Volksmund trotzdem "Batterien" genannt. :-)
Titel: Antw.: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 04. Juni 2015, 16:17
eins ist aber in den Artikel fakt, das viele Geräte mit einer bestimmten Spannung zum Ende einer Batterie nicht mehr gehen wo noch genügend Wh da ist. Ich meine das selbst erst letzten Samstag wieder getestet zu haben. Sollte mein Vater die Digitalkamera bringen und habe nochmal geschaut ob die Batterien gut sind. Gerät ging nicht an, stand da Batterie wechseln. Gemacht und es ging. Später am Abend war ich unterwegs und hatte die Batterien noch einstecken und habe dann gedacht ich testet sie mal in meiner Taschenlampe wie viel die wirklichen haben. Und Hey ich konnte die Taschenlampe noch 4h betreiben sonst geht es mit neuen Batterien 8h. Also waren Sie noch halb voll ;)
Titel: Antw.: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Cillian am 05. Juni 2015, 08:24
Es geht um die Spannung nicht um die Amper. Muss aber sagen ich weis nicht wie die Kapazität beim Akku gemessen wird ob auch über Spannung oder was andrem?
Ich habe von Energie gesprochen, nicht von Spannung oder Stromstärke (Ampere)
Batterien setzen sich aus mehreren Akkuzellen zusammen, kurz: aus mehreren Akkus. Es gibt wiederaufladbare und nicht wiederaufladbare Akkus. Letztere werden im Volksmund trotzdem "Batterien" genannt. :-)
Wikipedia gibt eher mir recht :-D
Zitat
Mit der Entwicklung wirtschaftlich einsetzbarer wiederaufladbarer „Akkumulatoren“ wurde die Benutzung des Begriffs „Batterie“ auch auf die Zusammenschaltung mehrerer solcher Zellen (Sekundarzellen) erweitert.
Die Nachricht an sich. Hätte da vielleicht gestanden: "Verlängert die Lebensdauer". Aber man geht gleich in die Vollen und spricht von achtfacher Lebensdauer. (...) Für mich ein typisches Produkt, welches ich in die Fake-Ecke abschiebe.
Das kann schon funktionieren und in einigen begrenzten Anwendungen tatsächlich gewaltige Lebensdauerverlängerungen bedeuten. Als Fake würde ich es nicht unbedingt abstempeln
Titel: Antw.: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: hungryeinstein am 05. Juni 2015, 10:07
Das kann schon funktionieren und in einigen begrenzten Anwendungen tatsächlich gewaltige Lebensdauerverlängerungen bedeuten. Als Fake würde ich es nicht unbedingt abstempeln
Generell kann es funktionieren, natürlich. Gerade Uhren, Fernbedienungen würden deutlich länger laufen. Die Digicam wohl eher nicht. Leider laufen entladene Batterien auch heute noch regelmäßig aus, gerade die Billigprodukte. Der Chip wird dies nicht verhindern können.
Also warum sollte man diese tolle Erfindung für zwei Euro unter das Volk bringen? Wenn das Gerät die versprochenen Werte erfüllt, wäre ein höherer Preis absolut angemessen. Vielleicht haben wir es aber auch nur mit einem Umwelt- und Menschenfreund zu tun.
Ich stempel sehr ungern etwas ab, aber in diesem Fall verlasse ich mich auf Erfahrungswerte und mein Bauchgefühl. Als Elektroniker habe ich auch eine gewisse Vorahnung was wirklich machbar ist.
Wenn es funktionieren sollte bestelle ich aber gern ein paar von den Dingern. :)
Titel: Antw.: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: TM am 08. Juni 2015, 12:40
fyi:
How to Debunk a Product (The Batteriser) (http://www.eevblog.com/2015/06/07/the-batteriser-explained/)
Titel: Antw.: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 20. Juni 2015, 15:41
Wer würde der könnte, aber keiner will außer Tesla und den fehlt das Geld. Aber schätze auch beim Model S wird es bald ein neuen Typ geben mit mehr Akku Kapazität.
Zitat
LG Chem beliefert diverse große Automobilhersteller, unter anderem stellen die Südkoreaner die Speicher für Renaults ZOE und Twizy, Fords Focus Electric, Volvos V60 und XC90 sowie Chevrolets Volt und Spark EV. Mit den neuen, zwischen 80 und 120 kWh großen, Lithium-Ionen-Batterien von LG Chem bestückte Fahrzeuge könnten also schon heute dem Branchenprimus Model S Konkurrenz machen. Bislang ging man bei den Volumenherstellern von 2018 als Meilenstein für Batterien mit Potential für über 400 Kilometer Reichweite aus.
Mehrlagiger Separator macht Akkus sicherer und langlebiger.
Zitat
Akkus liefern den Strom für mobile Elektrogeräte wie beispielsweise Smartphones und Laptop-Computer. Auch Elektrofahrzeuge sind auf Akkus als leistungsfähige elektrische Energiespeicher angewiesen. Alle Akkus sollen sich sicher und zuverlässig viele Male laden und wieder entladen lassen. Eine große Herausforderung besteht darin, die Lebensdauer zu erhöhen und Brände durch einen Kurzschluss zu verhindern. Bildet sich in einem Lithium-Ionen-Akku während des Ladens metallisches Lithium, so können daraus nadelförmige Ablagerungen, sogenannte Dendriten, entstehen. Werden diese Dendriten so lang, dass sie eine leitende Verbindung zwischen den Elektroden herstellen, kommt es zum Kurzschluss. Gegenwärtig umgehen Hersteller das Problem, indem sie für die negative Elektrode (Anode) Graphit verwenden. Nachteile der Graphitelektroden gegenüber Lithium-Metall sind ein aufwändiges Herstellungsverfahren sowie eine geringere spezifische Energiedichte.
Titel: Antw.: Fortschritt bei Lithium Ionen Akkus
Beitrag von: Tekpoint am 29. Juni 2016, 07:45
Kreisler aus Österreich, 20 Minuten und man weis das hier in Europa die Revolution beginnt. Danke Kreisler :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: