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Thema: Das Wasserstoffauto hat verloren (32012-mal gelesen)
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Antw.: Das Wasserstoffauto hat verloren

Antwort Nr. 241
Ist das nicht theoretisch auch ein E-Auto-Problem?
Wir haben auf der Arbeit zwei Säulen, die mittlerweile permanent besetzt sind. Der Firmenvorstand hat sich einen schicken Plugin gegönnt und ein weiterer Mitarbeiter einen Mazda Plugin. Die stehen da jetzt fast immer.
Plugin-Hybride haben halt eine sehr kurze Reichweite und durch das Gewicht des zusätzlichen Verbrenners einen hohen Verbrauch. Da muss man ständig laden. Wobei der Mitarbeiter sein Auto auch nach einer oder zwei Stunden umparken könnte, weil der PHEV dann vollgeladen ist. Ich vermute mal, dass er länger als 2 Stunden arbeitet ;-)
Wenn er wollte. Sollte man nicht verallgemeinern.

Das ist aber bei Elektroautos anders. Bei mir würde es ausreichen alle paar Tage zu laden, ähnlich wie bei einem Wasserstoffauto. Beim ID.3 mit mittlerem Akku würde es mir reicht es auch aus in der Regel einmal pro Woche zu laden.

Wer ein Haus hat oder als Mieter eine eigene Ladestation, ist fein raus. Der braucht zu keiner "Tankstelle" fahren und auch nicht zu warten. Man spart sich den Weg zur Tanke. Egal ob Benzin oder Wasserstoff. Warum sollte man da in der Firma laden, außer man will den Strom nicht bezahlen?

Das kostenfreie Ladestationen wie bei Ikea besetzt sind, ist logisch. Einerseits sind diese fast immer in der Nähe des Eingangs (da lädt man dann auch, wenn der Akku noch fast voll ist) und andererseits kostet es halt nichts, was zu Hause so nicht der Fall ist. Geiz ist halt geil.

Antw.: Das Wasserstoffauto hat verloren

Antwort Nr. 242
Du verallgemeinerst mir etwas zu sehr. Dass Plug-ins grundsätzlich wegen des höheren Gewichts - wobei interessant wäre, da mal Fahrzeuge der gleichen Klasse mit ähnlicher Komfortausstattung zu vergleichen - mehr verbrauchen, trifft nicht immer zu. Und mehr als wer? Das gleiche Modell mit konventionellem Antrieb?

Ich versuche später mal, solche Vergleiche in einem neuen Thema aufzustellen.

Antw.: Das Wasserstoffauto hat verloren

Antwort Nr. 243
Na, ja. Das kann in Glaubenskriege Toyota gegen Rest der Welt ausarten.

Fakt ist m.E.: Zusätzliches Gewicht ist nie förderlich bzgl. des Verbrauches. Und ein kleiner Akku bedeutet kleine Reichweite, selbst bei einem Elektroauto. Dazu kommt, dass viele PHEV eine elektrische Heizung zum Komfort nutzen ohne den Verbrenner dazu anzuwerfen. Elektrische Heizungen  sind bei kleinem Akku besonders problematisch. Das mit der Heizung hätte ich erwähnen sollen. Sorry.

Ich weiss, dass einige Hersteller wie z.B. Toyota zum Heizen des Autos den Verbrenner anmachen. Bzgl. Reichweite sicherlich sinnvoll.

Bei meinem 225xe ist das größte Problem bzgl. Reichweite der elektrische Heizer. Wer nicht frieren will (Default-Einstellung), hat dann automatisch eine kleine Reichweite. Wer frieren will, schaltet die Lüftung und damit die Heizung aus. Dazu muss man sich aber immer wieder bewusst entscheiden. Das mag nicht jeder.....

Fakt ist nun mal, dass PHEV wegen des kleines Akkus häufig laden müssen. Das wird einer der Gründe sein, warum die oben genannten PHEVs ständig an der Ladestation stehen, um auch wieder komfortabel, schön geheizt nach Hause fahren zu können. Wer es dann noch komfortabler machen will, parkt halt nicht um wie in dem genannten Beispiel.
 
Das Problem mit der kleinen Reichweite hat man bei den aktuellen Elektroautos nicht mehr. Damit gibt es auch das Problem der blockierten Ladesäule auch weniger.

Antw.: Das Wasserstoffauto hat verloren

Antwort Nr. 244
Welcher Plugin hat eine elektronische Heizung ?

Antw.: Das Wasserstoffauto hat verloren

Antwort Nr. 245
Fakt ist m.E.: Zusätzliches Gewicht ist nie förderlich bzgl. des Verbrauches.

Das hängt doch sehr davon ab, wofür das zusätzliche Gewicht aufgewendet wird. Wenn es für einen Energiespeicher aufgewendet wird, der rekuperierte Energei aufnehmen kann, dann kann das Zusatzgewicht tatsächlich verbrauchsmindernd wirken. Gerade dies spricht aber eben gegen eine übermäßig große Dimensionierung des Akkus in Hybriden.
Ich weiss, dass einige Hersteller wie z.B. Toyota zum Heizen des Autos den Verbrenner anmachen

Gerade Toyota ist hier das falsche Beispiel. Die  spendieren ihren aktuellen Plug-In-Hybriden nämlich eine Wärmepumpenheizung und machen deshalb den Verbrenner sogar weitaus seltener zum Heizen an als die Konkurrenz. Und dies ohne nennenswert die elektrische Reichweite zu kanibalisieren. In unseren gemäßigten Zonen kommt man Dank des gegenüber einem Heizstab weitaus besseren Wirkungsgrads der Wärmepumpe im Winter meist mit lediglich ca. 10% Reichweitenverlust für das elektrische Heizen aus.
 

Antw.: Das Wasserstoffauto hat verloren

Antwort Nr. 246
Die meisten PHEV abgesehen von von Kia/Hyundai haben eine elektrische Heizung. Die Ausnahme bilden eben Kia/Hyundai, der P3 Plugin und der Outlander PHEV in der Basisvariante.

Grüße,

Fabian

Antw.: Das Wasserstoffauto hat verloren

Antwort Nr. 247
Hier haben sich zwei Nachbarlandkreise zusammen getan und werden jetzt Wasserstoff-Modellregion, vor etwa 2 Jahren. Bisher ist folgendes passiert:
Wasserstandsmeldung hierzu:
Neue Technologien auf dem Vormarsch: Vom Spielzeug- zum Wasserstoff-Leuchttur...
TLDR:
Man hat in den 2 Jahren seitdem man "Wasserstoff-Modellregion" ist einen Elektrolysator entwickelt (Fertigungstiefe unbekannt, wir haben im Chemieunterricht 10. Klasse auch einen gebaut), ein Institut gegründet und 7 Wissenschaftler und Ingenieure eingestellt und ist einem weiteren Bundesprogramm beigetreten.