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Thema: Wie bringt man die Elektromobilität voran? (111945-mal gelesen) - Abgeleitet von Jorins und Tiffanys L...
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Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 1575
...
26k€ sind aber auch nicht wenig für ein Auto, wenn man es eigentlich gar nicht brauchen würde. ...
Ein Freund von mir hat ein ähnliches Anforderungsprofil. Er braucht das Auto um Großeinkauf zu machen, Mutter zum Arzt zu fahren usw. . sind aber nur ca. 5000 km /a.
Er kauft sich alle 10 Jahre für wenig Geld ein "altes" Fahrzeug von einem Außendienstler aus seiner Firma. Die werden mit 180 000 km abgestoßen und sind dann meist 2 ... 2,5 Jahre alt.
Sowas könnte ich mir bei Dir auch vorstellen.

....
Ich weiß auch nicht, wo der Unterschied ist, ob ich da eine ec Karte reinstecke oder eine RFID Karte dranhalte.

Technisch gesehen ist da kein Unterschied. Aber wozu noch extra Karten / Chips? Nahezu Jeder hat doch ein Handy, EC Karte, Kreditkarte... zum bezahlen? Wiso noch ein extra Medium?

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 1576
Ein Freund von mir hat ein ähnliches Anforderungsprofil. Er braucht das Auto um Großeinkauf zu machen, Mutter zum Arzt zu fahren usw. . sind aber nur ca. 5000 km /a.
Er kauft sich alle 10 Jahre für wenig Geld ein "altes" Fahrzeug von einem Außendienstler aus seiner Firma. Die werden mit 180 000 km abgestoßen und sind dann meist 2 ... 2,5 Jahre alt.
Sowas könnte ich mir bei Dir auch vorstellen.....
aber leider falle ich nicht in diese Kategorie, ich kenne niemanden, der sowas verkauft.
Und "altes" Fahrzeug ist relativ ;) unser Lexus ist zwar 12 Jahre alt, hat aber erst 95.000 km auf der Uhr.

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 1577
Technisch gesehen ist da kein Unterschied. Aber wozu noch extra Karten / Chips? Nahezu Jeder hat doch ein Handy, EC Karte, Kreditkarte... zum bezahlen? Wiso noch ein extra Medium?

Zahlung per App gibt es ja, aber ich finde eine Karte ranhalten bequemer als den QR-Code des Ladepunktes mit dem Handy zu scannen oder den Ladepunkt manuell in der App auswählen zu müssen.

Bzgl. Ladekarte vs. EC/Kreditkarte hatte ich ja schon geschrieben, dass ich lieber eine Ladekarte mit günstigerem Fixpreis bevorzuge als unterschiedliche Adhoc-Preise je Säule.

Grüße,

Fabian

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 1578
Wenn es eine Lade-App gäbe, die bei Ranhalten des Handys an die Säule per NFC gestartet würde, hätte man m.E. das Beste beider Welten. Man würde sich, wie bei der RFID-Karte, das explizite Enstperren seines Handys sowie die Suche nach und den Start der jeweiligen Lade-App sparen. Und umgekehrt müsste man nicht in seinem Kartenstapel nach der richtigen suchen und hätte zudem sämtliche Zusatzfunktionen der App, wie bspw. fortlaufende Ladekontrolle, zur Verfügung, auf die man bei reinem Karteneinsatz verzichten muss - wobei zumindest EWE Go es meist hinbekommt, zumindest auf EWE-eigenen Ladesäulen mit der Karte gestartete Ladevorgänge mit geringer Startverzögerung auch in der App nachzuverfolgen.

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 1579
Du weißt scheinbar nicht, dass nicht alle Smartphones über NFC verfügen und - soweit ich weiß - Apple NFC nur für seine eigene Pay-App freigegeben hat? Das wird also schon daran scheitern, dass Apple NFC nicht für fremde Apps öffnet. Da müssten es die Ladesäulen schon hinbekommen, dass man an ihnen wie an der Supermarktkasse mit dem Handy bezahlen kann. Denn Supermärkte lässt Apple auf sein NFC ja scheinbar doch los.

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 1580
Was Apple da derzeit macht ist mir bekannt, aber für die Einführung einer solchen Technologie letztlich herzlich egal. Denn wie man an der schrittweisen Öffnung des Apple-NFC-Universums sieht, gibt Apple seinen wohl aus dem Willen zur Durchsetzung eigener proprietärer Lösungen geborenen Widerstand dann auf, wenn die Kunden neidisch auf bei der Konkurrenz verfügbare Funktionen zu schielen beginnen und Abwanderung droht. Insofern ist nur entscheidend, dass die Mehrzahl der Smartphones (und übrigens sogar einige Feature-Phones) NFC-Hardware enthalten. Sobald über diese Schnittstelle ein derart großer Mehrwert dargestellt werden kann, wie es beim Cashpoint-Bezahlen oder beim BEV-Laden der Fall wäre, werden die Smartphone-Hersteller allein aus der Wettbewerbssituation heraus die physisch vorhandenen Schnittstellen für diese Funktionen öffnen und die Funktionen unterstützen. Was natürlich nicht heißt, dass Apple wie Google nicht versuchen werden, doch jeweils propietäre Lösungen zu etablieren und am Markt durchzusetzen. Wenn der Kunde oder die notwenigen Geschäftspartner, wie Energieversorger oder Banken, aber herstellerneutralen Lösungen den Vorzug gibt, zeigen sich die beiden Giganten durchaus zum opportunistischen Strategiewechsel bereit.

 

Antw.: Wie bringt man die Elektromobilität voran?

Antwort Nr. 1581
Ich gebe der Sache noch ein paar Jahre, dann wird das Realität. Bisher nur einen einzelnen gesehen, der Apple Pay mit einer Watch benutzt hat. Morgen sehe ich vielleicht zwei oder drei, übermorgen zehn und nächste Woche wird das ganz normal sein, über seine Smartgadget zu bezahlen. - In Deutschland vielleicht übernächste Woche, aber ich habe Zuversicht.

Andersrum verstehe ich auch nicht, warum man bis dato etablierte Zahlsysteme nicht zureichend nutzt oder sogar mit einem Aufschlag bestraft wie im obigen Beispiel. Das heißt, ich verstehe es schon; die Gründe liegen quasi auf der Hand, aber hier wird sich zeigen, wie sich die Verbraucher orientieren und ob die EU eingreift.

Ich unterstelle der Vorhut an E-Usern, sofern ich sie so nennen darf, einfach mal genug Technik-Affinität um auch entsprechend gerüstet zu sein.