Zum Hauptinhalt springen
Thema: Mein Kona electric 64kWh (2590-mal gelesen)
0 Benutzer und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Mein Kona electric 64kWh

Hallo,

seit genau 2 Jahren ist der Kona mit dem 64 kWh Akku nun in meinem Besitz.

Mein kurzes Fazit:
- Keine Probleme
- Mein bisher bestes Auto
- Besonders im Sommer: "Reichweitenmonster"
- Sehr effizienter Antrieb
- Die Wärmepumpe funktioniert sehr gut
- Guter Fahrkomfort, die Abrollgeräusche könnten leiser sein, jedoch praktisch keine Windgeräusche, auch bei hohen Geschwindigkeiten
- Gute Verarbeitung
- Praktischer Nasenlader, Ladeklappe im Winter nicht ideal
- Tolles Drehmoment, tolle Beschleunigung aber mit Frontantrieb eigentlich zu viel
- Ich liebe die Mittelkonsole
- Leider nur vorheizen möglich, wenn das Auto angesteckt ist
- Bremsscheiben durch zu viel rekuperieren in nicht mehr so tollen Zustand. Ich bremse nun zwischendurch auf N immer mal stark.

28275km in 2 Jahren
13,14 kWh/100km

Schöne Grüße,
Gerald

Antw.: Mein Kona electric 64kWh

Antwort Nr. 1
Gestern habe ich eine Fahrt zu meinem Lieblingssee unternommen, den Sylvensteinsee.
Temperaturen waren zwischen 3 und 9°C.
Das ist eine schöne Strecke, um sparsam zu fahren.

Bin begeistert, was mit dem Kona auch im Winter, der ja nicht gerade den besten cw-Wert hat, möglich ist. :-)

Schöne Grüße,
Gerald


Antw.: Mein Kona electric 64kWh

Antwort Nr. 2
Na dann noch herzlichen Glückwunsch zum e-Kons!

Gerd


Antw.: Mein Kona electric 64kWh

Antwort Nr. 4
Hmmm, Isarwinkel, Sylvensteinsee - da muss ich auch unbedingt mal wieder hin.  :icon_freu-dance:
Und das mit 11,4 kWh/100km. Wie machst du das denn? :-/

Antw.: Mein Kona electric 64kWh

Antwort Nr. 5
Wäre ein sensationeller Verbrauch, wenn das hin- und zurück inkl. Heizung war. Kaum zu glauben....

11,1 kWh inkl. Heizung? Was soll da das Auto verbraucht haben?  Oder war es eine Strecke und es gab einen Höhenunterschied?

Antw.: Mein Kona electric 64kWh

Antwort Nr. 6
Schaut Euch mal Geralds Verbräuche mit Verbrennern an. ;) Er lag schon mit dem Prius 2 gut einen halben Liter unter meinem Schnitt.

Antw.: Mein Kona electric 64kWh

Antwort Nr. 7
Mein Lieblingssee ist der Chiemsee. Ist auch naeher. @Gerald Ist der Verbrauch in einer Richtung oder mit Rueckweg?

Antw.: Mein Kona electric 64kWh

Antwort Nr. 8
Schaut Euch mal Geralds Verbräuche mit Verbrennern an. ;) Er lag schon mit dem Prius 2 gut einen halben Liter unter meinem Schnitt.
Ok, wenn das so ist, ist er vermutlich auch nicht mit 22 Grad eingestellter Heizung, sondern ohne Heizung mit Winterjacke gefahren.

Antw.: Mein Kona electric 64kWh

Antwort Nr. 9
Tut mir leid, das hätte ich natürlich dazu schreiben sollen: Es war ohne Heizung.  Die Strecke war hin und zurück. Mit Heizung und Vorklimatisierung kann man bei den Temperaturen 0,5 bis 0,7 kWh/100km hinzurechnen. Die Wärmepumpe ist effizient.

Die Strecke ist bestens geeignet, sparsam zu fahren. Schneller als 80 km/h bin ich nicht gefahren.
Auf dieser Strecke habe ich es sogar einmal geschafft, mit dem Ampera rein elektrisch zu fahren (waren 90 oder 95km). Natürlich im Sommer.

Mit dem Ioniq könnte man wohl noch 0,5 bis 1 kWh/100km weniger schaffen.
Mit dem Model 3 wohl eher nicht, da der Akku ständig geheizt wird, was ich so in den Videos gesehen habe.
Da legt Hyundai keinen Wert darauf. Die Frage ist, ob das eher schlecht für den Akku ist?

@bg-tom Chiemsee ist natürlich auch wunderschön.  Auf meiner Liste steht noch in Deiner Gegend der Hintersee. Wir sind ja hier gesegnet mit tollen Bergen und Seen.

Schöne Grüße,
Gerald

Antw.: Mein Kona electric 64kWh

Antwort Nr. 10
Mit dem Model 3 wohl eher nicht, da der Akku ständig geheizt wird, was ich so in den Videos gesehen habe.

Geheizt wird der Akku beim Model 3 nur beim DC-Laden und auf dem Weg zum Supercharger.  Die Refresh-Modelle mit Wärmepumpe entziehen dem Akku sogar Wärme.

Der ID.3 hingegen heizt den Akku bei Fahrtantritt einmalig auf 13°C auf: Winter-Performance: nextmove testet E-Autos ID.3 und Kia e-Niro

Grüße,

Fabian

Antw.: Mein Kona electric 64kWh

Antwort Nr. 11
Ja, bzgl. Akkumanagement bastelt derzeit VW stark. Derzeit ist der Kurzstreckenverbrauch noch hoch. Die richtige Strategie für die Akkutemperierung ist Neuland für VW. Einerseits will man den Akku warm haben, um schnell laden zu können und den Akku zu schonen und andererseits will man für die Fahrt um die Ecke keinen hohen Verbrauch haben.

E-Up und e-Golf haben halt keine Akkutemperierung. Die Kunden jammern genug in den Foren (hoher Kurzstreckenverbrauch), so dass VW daran bastelt. Besonders schlimm jammern die Leute, die einen e-Up oder e-Golf hatten bzw. haben. Die verbrauchen halt im Winter viel weniger....
Erste Änderungen gab es bereits. In KW8 soll die Software V2.1 kommen, die dann auch komplett Over The Air Updates kann. Dann kann VW wie Tesla mit Updates basteln.

Auf die Idee per Taster den Kunden zwischen Kurzstrecke und Langstrecke wählen zu lassen, ist noch kein Hersteller gekommen.

Kann man da beim Kona etwas bzgl. Akkutemperierung konfigurieren? Wie ist die Strategie bei Kia?

Antw.: Mein Kona electric 64kWh

Antwort Nr. 12
Geheizt wird der Akku beim Model 3 nur beim DC-Laden und auf dem Weg zum Supercharger. 
Wenn ich NextMove verstehe, ist das aber nur bei dem Model 3 aus den USA so. Die MIC Model 3 (Made In China) mit LFP-Akku müssen da anders agieren. Diese Akkus sind extrem kälteempfindlich. Siehe auch: https://www.youtube.com/watch?v=9N05pHUymtM  Ohne zu heizen geht da kaum etwas.....

Antw.: Mein Kona electric 64kWh

Antwort Nr. 13
Leider hat der Fahrer keinen Einfluß, den Akku zu klimatisieren. Man kann zwar den Wintermodus einstellen, aber da spürt man nichts. Mir hat mal jemand gesagt, dass bei -10°C Außentemperatur der Akku beheizt werden würde (also während der Fahrt). Ob das stimmt, weiß ich leider nicht.
Der Akku wird erst beiheizt, wenn geladen wird.
Der ID 3 verbraucht anscheinend allgemein mehr als der Kona, im Winter durch die Akkuheizung noch mehr.
Beim Model 3 aus China mit Lithium Eisen-Phosphat (ist das richtig?) Akku ist das Kälteproblem gravierend. Diese Akkus sind sehr kälteempfindlich und somit wird der Akku am Lader oft sehr langsam geladen (ab 25kW). Das wurde dem Kunden zuvor gar nicht gesagt. Die Kunden wussten nicht mal, welchen Akku sie bekommen werden, also ein Fahrzeug aus den USA oder China. Finde ich unmöglich.

Schöne Grüße,
Gerald

Antw.: Mein Kona electric 64kWh

Antwort Nr. 14
Zu blöd, dass man das Heizen des Akkus als Kunde nicht selbst beeinflussen kann. Bin gespannt, welche Lösung sich VW einfallen lässt. Zur Zeit haben die so viele Baustellen, dass die Strategie der Akkuheizung noch nicht richtig überlegt ist, aber denen jetzt die Kunden auf das Dach steigen. Mache ich mir aber wenig Sorgen. Ist Software.

Das Tesla die Model 3 in Europa sowohl mit Lithium-Ionen-Akku als auch LFP verkauft und das den Kunden vorher nicht klar darstellt, finde ich auch unmöglich. Von den vielen Vorteilen der LFP-Akkus hatte man ja schon vorher gehört. Aber über die Nachteile, dass es für das BMS fast unmöglich ist die Kapazität so genau wie bei Lithium-Ionen über die Spannung zu bestimmen und über die dermassen starke Kälteempfindlichkeit hatte ich in der Dimension vorher noch nichts gehört.

Kann nur der Insider über die Reichweite, den Preis und früher das Leergewicht feststellen. Letzteres hat man zwischen den Modellen jetzt geschickterweise "angepasst".