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Thema: Umrüstung von Kleintransporter-Fahrgestell (2432-mal gelesen)
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Umrüstung von Kleintransporter-Fahrgestell

Hallo,

Kann mir jemand eine Werkstatt empfehlen (nicht ausschliesslich-, aber bevorzugt in Deutschland und nahe Berlin), wo man ein Kleintransporter-Fahrgestell zu einem Plug-in-Hybriden umbauen lassen kann.
Eine weitere Frage ist, welche Variante besser ist: Den vorhandenen Antrieb zu belassen und die andere Achse mit Elektroantrieb auszurüsten,  oder den vorhandenen Antrieb zu entfernen, nur mit Elektroantrieb zu fahren, und dafür einen zusätzlichen Verbrennungsmotor als Range-Extender zu verwenden.

Mit bestem Dank im Voraus!

manoka

Antw.: Umrüstung von Kleintransporter-Fahrgestell

Antwort Nr. 1
Hui, ein spannendes Projekt! Bitte halte mich hier auf dem Laufenden, wie es damit weitegeht!

Ich selbst habe da leider überhaupt keine Erfahrungen oder Empfehlungen und müsste wie du auch Google bemühen.

Antw.: Umrüstung von Kleintransporter-Fahrgestell

Antwort Nr. 2
Und damit du nicht meinst, hier interessiert es keinen . . .

Auch ich finde das Projekt spannend habe aber keinerlei Erfahrungen damit.

Wobei ich mir vorstellen könnte, dass es wahrscheinlich einfacher ist die andere Achse zu elektrifizieren. Mit dem Vorteil dann auch einen Allradantrieb nutzen zu können.


Antw.: Umrüstung von Kleintransporter-Fahrgestell

Antwort Nr. 3
Bitte poste hier, wenn Du es geschafft haben solltest. So ein Umbau plus die Einzelabnahme wird m.E. sicherlich ziemlich herausforderndes Projekt sei.


Antw.: Umrüstung von Kleintransporter-Fahrgestell

Antwort Nr. 5
Elektroautos von Lorey Maschinenbau GmbH

Die habe ich damals mal gesehen. Die haben schon recht viele Spaßumbauten gemacht und scheinen auch solche Projekte zumindest als BEV durchzuziehen.

Antw.: Umrüstung von Kleintransporter-Fahrgestell

Antwort Nr. 6
Einfach nur die Hinterachse zu elektrifizieren setzt zumindest eine elektronische Steuerung voraus, da es ja kein Differenzial gibt.
Das stelle ich mir schon gefährlich bei Nässe vor, wenn die Hinterräder inhomogen zu den Vorderrädern Vortrieb erzeugen, wenn das Programm schlecht geschrieben ist.

Das war unter anderem das Probem bei den ersten TT Quadros, die sich ganz gerne mal in der Kurve verabschiedet haben.

Ansonsten würde man für den Motor eine aufwendige Modifikation vornehmen müssen. Da muss eine extra Trennkupplung rein, der oder die E-Motoren. Die Akkus müssen irgendwo untergebracht werden, was dann alles am Ende auch die Zuladung begrenzt.
Wie verhält sich der Motor, wenn er ohne warmgelaufen zu sein, plötzlich auf der Autobahn Leistung bringen muss? Kann der das ab?
Ist im Motorraum überhaupt Platz für sowas?

Wäre da nicht der Umstieg auf einen E-Iveco sinnvoller als sich auf so ein Abenteuer einzulassen?

https://www.iveco.com/austria/neufahrzeuge/pages/daily-blue-power-electric.aspx

Ansonsten bin ich natürlich gespannt, wie es weitergeht.