Zum Hauptinhalt springen
Thema: Mercedes EQE (nicht SUV) (2672-mal gelesen)
0 Benutzer und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Mercedes EQE (nicht SUV)

EQE = teuer?

Sicher, mit AMG, 4Matic und weiteres Klimbim sind 130 K EUR schnell erreicht.

Aber es geht auch anders: Unter den verfügbaren Fahrzeugen bei unser lokalen MERBAG-Händler gab's auch ein EQE 300 Business Line für 65.992 EUR, wovon man 8.000 EUR Förderung abziehen darf. Also als Fazit, vor Verhandlung, knapp 58.000 EUR.

Klar, es ist immer noch eine sehr stolze Summe, aber unser Neugier wurde trotzdem genug geweckt das wir heute Nachmittag hingefahren sind. Und auf dem Parkplatz sahen wir schon zwei solche EQE-Fahrzeuge, in "Rohzustand", frisch vom LKW.

In der "neuen" Ausstellung natürlich dann nur ein EQE AMG mit allen möglichen Klimbim für 130 K EUR, aber in der etwas kleineren, "alten" Ausstellung stand da ein drittes "Sparmodell"   ;D :


(wir haben keine Fotos machen wollen um das Verkaufspersonal nicht in ihren verschiedenen Tätigkeiten zu stören)

Es ist kein SUV, aber der Einstieg war uns beinahe nicht so unangenehm als in Tesla Model S/3, und man kann recht leicht (wenn auch ungewohnt manuell) eine passende Sitzposition finden.

Außen macht das Fahrzeug ein durchaus edlen (wenn auch leicht "mafiosen") Eindruck, alle Türen schließen "Mercedes-mäßig" - da gibt's nicht viel zu meckern.

Der Innenraum ist schwarz, sehr schwarz - und ob man das mag, ist Geschmackssache. Die Komfortsitze (die ihren Namen Ehre machen) sind mit Stoff bezogen - was uns eigentlich lieber als schweißtreibendes Kunstleder ist. Etwas speziell sind Höhe und Lehnenneigung elektrisch verstellbar, die Längsverstellung aber ganz "old school" manuell.

Der Kofferraumdeckel geht per Fernbedienung auf, muß aber manuell geschlossen werden. Was dahinter steckt ist nicht unmittelbar IKEA-geeignet, aber wenigstens können die Lehnen asymmetrisch umgelegt werden, und man sitzt hinten SEHR komfortabel, inklusive Mittelarmlehne.

Ausstattungsmäßig konnten wir nicht direkt sehen was drin steckt - ob also eine Lenkassistenz vorhanden ist. Rückfahrkamera und Parkpiepser rundum waren jedoch vorhanden. Wir haben das Audiosystem ungemein schnell mit einer unseren Handys koppeln können, und unser gewohntes Spotify-Programm klang hervorragend (obwohl es sich um die Standardanlage handelte).

Hiermit soll nicht angedeutet werden, dass hier unser zukünftiges Fahrzeug gefunden worden ist - aber wir waren von unsere Sitzprobe so überzeugt, dass wir später diesen Sommer eine Probefahrt machen möchten.

624 km WLTP-Reichweite ist etwas, das uns Freude machen würde - und ähnliches bekommt man bei Tesla nur beim Model S, der viel, viel mehr kostet und schon gezeigt hat mit unseren Rücken nicht kompatibel zu sein.

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 1
Schön ist, dass es kein SUV ist und Reichweite ist prima. Aber bei der Farbe und der schwarzen Innenausstattung ist es eigentlich Pficht immer Trenchcoat und Hut zu tragen ... a la "the Blacklist"
;)
Gibt es noch andere Fahrzeuge, die euch interessieren? Der BMW i4 beispielsweise?

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 2
Ich kann jedenfalls beim Thema i4 sagen dass die Sitze recht angenehm für Menschen mit Rückenproblemen sind.
Allerdings empfindet das jeder wohl anders ;-)

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 3
Hallöchen,

beim näheren Studium der 38-seitigen Preisliste zeigt es sich leider, dass das EQE 300 Business Line ausstattungsmäßig arg eingeschränkt ist. Keine Lenkassistenz, und nicht mal ein Abstandsregeltempomat kann man haben. Wer sowas möchte (und dazu gehören wir!) muss zwangsläufig zu den Versionen 300 Luxury Line oder 350+ Long Range greifen, die dann erheblich mehr kosten.

@Tapio: BMW i4 hat den Nachteil dass man sehr schnell über 18 kWh/100 km WLTP-Verbrauch kommt und das Fahrzeug dann künstlich 5.000 EUR teurer wird.

@swiesma: das mit den Sitzen hört sich gut an, danke  :icon_wp-exclaim:

EDIT: erstaunlich - nicht mal den Long Range kann mit Fahrassistenz bestellt werden, obwohl der immerhin mit 79.600 EUR erheblich teurer als das "Einstiegsmodell" ist. Erst mit den Luxury Line ist es möglich Fahrassistenz zuzubuchen, aber sinnvoll nur in ein Paket, so dass der Preis auf heftige 84.600 EUR steigt. Nett jedoch, dass diese beiden Varianten es möglich macht für 232 EUR den Innenraum fröhlicher als Grabenschwarz zu gestalten.

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 4
@krouebi Ach, bei Euch wird das anhand des WLTP Verbrauch besteuert?! Kann man so machen.
Bin den Monat mit dem i4 bei 16 kWh auf 100 km. Kommt doch eh immer auf Fahrprofil und Fahrer an. Aber gut.

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 5
Genau so, @swiesma - der Fahrzeugwert, kW usw. ist alles egal.

Unter 18 kWh/100 km WLTP bekommst du 8.000 EUR.

Über 18 kWh/100 km WLTP bekommst du 3.000 EUR.

Dann gibt's die "Sonderkategorie" unter 20 kWh/100 km, aber gleichzeitig unter 150 kW Leistung (gilt vielleicht für den VW ID.Buzz  :icon_wp-question: ).

Da kann man z.B. einen Mercedes EQE SUV zusammenbasteln - aber bloß keine AHK oder 22 kW Bordladegerät zufügen, denn das kostet dann zuzüglich zu den Aufpreis weitere 5.000 EUR, da der WLTP-Verbrauch dadurch über 18 kWh/100 km rutscht.

Ein Tesla Model S Dual Motor (250 km/h Vmax, 0-100 km/h in 3,2 Sekunden) hat 17,5 kWh/100 km WLTP und ist zu 8.000 EUR Bonus berechtigt, was den Basispreis gerade unter die 100.000 EUR drückt  :applaus: .

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 6

Da kann man z.B. einen Mercedes EQE SUV zusammenbasteln - aber bloß keine AHK oder 22 kW Bordladegerät zufügen, denn das kostet dann zuzüglich zu den Aufpreis weitere 5.000 EUR, da der WLTP-Verbrauch dadurch über 18 kWh/100 km rutscht.

Ein Tesla Model S Dual Motor (250 km/h Vmax, 0-100 km/h in 3,2 Sekunden) hat 17,5 kWh/100 km WLTP und ist zu 8.000 EUR Bonus berechtigt, was den Basispreis gerade unter die 100.000 EUR drückt  :applaus: .

Bürokratie-Unfug gibts halt überall :)

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 7
@swiesma :

Klar ist es auch Bürokratie-Unfug, aber was mich bei den EQE SUV am meisten erstaunt ist das der WLTP-Wert schlagartig von 17,8 kWh/100 km auf 18,4 kWh/100 km springt, sobald man die AHK oder dan 22 kW-Bordlader als Option anwählt.

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 8
Hallöchen,

der Body Shop hat zu spät mit der Reparatur von unser Blauwal angefangen - und da wir nur ungern über's Wochenende zur Noa-Konzert in Arona per BMW-Diesel fahren möchten haben sie uns ein Mercedes EQA zur Verfügung gestellt. Unfreiwilliger Langstrecken-Probefahrt sozusagen  :applaus:   :icon_wp-exclaim:

Wie hier geschrieben geht's auch für weniger als die oben erwähnten 84.600 EUR ein EQE mit Fahrassistenz zu kriegen, falls man einen Innenraum in Schwarz/Spacegrau akzeptieren kann. 75.029 EUR ist auch eine Hausnummer, aber eben erheblich weniger als neu zu konfigurieren.

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 9
So, da ich ja nun den EQE 300 fahre, mal ein erster Einstieg:

Es ist das Basismodell "Electric Art" (noch ohne Wärmepumpe) in weiß (kostete extra). Die Leasinggesellschaft bestand auf dem Advance Paket (u.a. die bündigen Türgriffe und OLED Display) und senkte dafür die Finanzierungsfaktoren und schwupps - war die Luftfederung auch noch drin.

Ansonsten ein echter Daimler - solide, super Fahrwerk, Platz und Ruhe. Das ganze Licht- und einfach zu fahren. Meine Frau hat sich den Wagen einfach genommen und los. Ging  ;D ! Alles ist am gleichen Platz wie beim ICE-Modell.

Momentane Daten: Auf 1.362 km mit 60 km/h Schnitt bei 15,8 kWh/100km (schließt alle Verbraucher ein, solange Fahrzeug im "Ready" Modus ist. D.h. Vorklimatisierung ist z.B. raus).

Fahre zumeist ohne Rekuperation -  die 2.5 to segeln lange - und viel so um 85 km/h über Land.

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 10
Ahoi @Wanderdüne,

interessant wie die Spezifikationen sich vom Gebiet zu Gebiet in Europa unterscheiden.

Hier ist die Wärmepumpe selbst bei das absolute Basismodell EQE 300 "Business Line" (manuelle Sitzverstellung, "old Style" Tempomat usw.) Serienausstattung, aber um an die Luftfederung zu kommen muss man sehr tief in die Tasche greifen.

Die gewöhnlichsten Metallicfarben sind auch in der Standardausstattung mit drin - man kann also frei zwischen 5-6 Farben wählen, was ich nett finde.

Weiß haben wir sowohl bei EQA als bei EQE weniger nett gefunden, merkwürdigerweise passt es besser zum EQE SUV.

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 11
Soweit ich weiß, ist die Wärmepumpe ab 4/23 an Bord. Meiner war früher in der Pipeline.

Also was richtig gut ist, ist die Sprachsteuerung. Mit "hey Mercedes" startet sie auch mitten in der Musik oder Unterhaltung. Und ist ziemlich genau. Ein "wie ist der Verbrauch bitte?" führt zur Sprach-Ansage des Verbrauchs. Ein "zeig mit bitte den Verbrauch" führt zur Einblendnung der Grafik ohne weitere Sprach-Ansage. Eigentlich wollte ich nicht mit Maschinen reden, aber hier werde ich wohl meine Meinung überdenken und den Sicherheitsgewinn mitnehmen.

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 12
Ich hätte gedacht, das eine Wärmepumpe in der Preisliga Standard ist.

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 13
Ich weiß nicht, was Preisliga und Standard ist. Erstmal nur, dass es warm und kalt wird. Mercedes hat, so weit ich das verfolgt habe, ein ziemlich ausgeklügeltes Thermomanagement aufgesetzt und die WP weggelassen. Werde im Winter mal berichten, wie es sich so macht, das Wärmemanagement ohne WP.

Hier noch erste Bilder vom weißen EQE, mir gefällt er gut in weiß. Hatte aber auch keine Wahl = Budget-außer schwarz…


Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 14
Schaut auf einen flüchtigen Blick aus, als ob er mit nackten Stahlfelgen fährt. Ansonsten finde ich EQS und EQE schick gestyled - entgegen der Meinung vieler anderer. Mit den aktuellen Verbrennerdesigns werde ich nicht warm, aber das geht mir auch bei anderen Marken so, z.B. Skoda.

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 15
Hallöchen,

hier in Luxemburg sind die glanz-schwarzen Felgen auch Standard auf der "Business Line".

Und wie @bgl-tom schreibt sehen diese Felgen auf weiß mMn etwas gewöhnungsbedürftig aus.

Auf schwarz (das bei uns mehrpreisfrei ist) ist der Gesamteindruck etwas anders.

Hier darf man neben polarweiß zwischen obsidianschwarz, graphitgrau, sodalithblau, hightechsilber und Selenitgrau metallic wählen - nur kommt bei alles andere als obsidianschwarz die Meldung: Die ausgewählte Ausstattung ist für dieses Fahrzeug aus technischen Gründen zur Zeit nicht verfügbar.

Etwas wie damals bei Henry Ford und das Model T  :-D .

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 16
Ja, ja, die Sonderausstattung in Paketen und Kombination, nach Ländern und Lines, ist wohl das Hobby und die Herzensangelegenheit von Hunderten von Mitarbeitern bei Daimler…

Bin gerade bei uns im Baumarkt auf einen Kaffee und der Wagen lädt am 150 kW Charger - kriegt aber nur 88 kW raus. Ich weiß noch nicht warum.

Da ja die Distronic (Abstandsregelung) nur im Paket ( :icon_dito:  :icon_dito: ) zu bekommen war und nicht verbaut ist, war ich etwas geknickt, hatte mich schon sehr daran gewöhnt. Nun gibt es aber neben den 3 Stufen Rekuperation auch die 4. Stufe „intelligente Rekuperation“ und siehe da: Fahrzeug segeln lassen und es rekuperiert auf Abstand zum Vorausfahrenden. Ist zwar nur das, aber immerhin.

So, Kaffe fertig und Laden auch.

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 17
Da ja die Distronic (Abstandsregelung) nur im Paket ( :icon_dito:  :icon_dito: ) zu bekommen war und nicht verbaut ist

 :-o Ich wäre ja bei einem Auto dieser Preisklasse davon ausgegangen, dass ACC serienmäßig ist. Umso schlimmer, wenn es dann keine einzeln wählbare Option (beim ID.3 sind es 320 EUR) sondern ein Pakete erfordert...

EDIT: Sehe ich das richtig, dass die Distronic nur als Teil des "Fahrassistenz-Paket Plus" zu haben ist, welches wiederum das "Premium Paket" zu 13.673 EUR erfordert? :-X

eqe_acc.PNG

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 18
Hallo @Wanderdüne

ja, diese "Basismodelle" sind zwar Mercedes-untypisch "preiswert", aber sind die nun auch den Preis wert?

Wie du war ich etwas überrascht, das dieses Fahrzeug nur einen ganz basalen Tempomat hat, nichts mit Distronic, Spurhalteassistent oder ähnliches - und anscheinend haben sie auch einige Schwierigkeiten diese "Lockangebote" an den Kunden zu bringen, denn es gibt aktuell Rabatt darauf - nicht viel, aber immerhin 4.000 EUR von den Nettopreis abgezogen, wie man hier sehen kann.

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 19
Hallo @Wanderdüne

ja, diese "Basismodelle" sind zwar Mercedes-untypisch "preiswert", aber sind die nun auch den Preis wert?


Das kommt darauf an, was man unter „Wert“ versteht. Für mich sind gerade die Basismodelle ihr Geld wert. Gleicher Antrieb, gleiches Fahrwerk, gleicher Innenraum, gleiche Sitze, gleiches Infotainment und gleiche Verabeitung - wie die doppelt so teuren voll ausgestatteten. Eher wird wohl an den Sonderaustattungen verdient, als an der Basisvariante. Wahrscheinlich wird die Basis sogar von den Sonderasustattungen subventioniert ( ;D ein Dank an alle mit „voller Hütte“).

Also sind die Grundtugenden eines Mercedes in der Basis auch vorhanden: mühelose, souveräne Fahreigenschaften, ein Fahrwerk zum Gleiten, nix knarzt, klappert oder poltert - nur Ruhe und beruhigende, solide Geräusche. Sicherheitstechnisch hohes Niveau. Bedienung ist nicht nötig, alles kommt wie von selbst und ist cool gemacht. Mein Fazit wäre: gerade die Basis ist sein Geld wert und auf das ganze extra Sonderzeug kann ich auch verzichten. Wird halt wieder alles selbst gefahren und gelenkt.

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 20
Ich gebe dir Recht, @Wanderdüne - wenn man sich so ein Fahrzeug ansieht wird ja absolut keiner glauben, das es "nur" unwesentlich über 55.000 EUR gekostet hat.

Irgendwie glaube ich das die die genauen Ausstattungsmerkmale nicht richtig kopiert haben: Da wird von "Aktiver Spurhalte-Assistent" geschrieben, aber der Tempomat steht nirgendwo drin.

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 21
EDIT: Sehe ich das richtig, dass die Distronic nur als Teil des "Fahrassistenz-Paket Plus" zu haben ist, welches wiederum das "Premium Paket" zu 13.673 EUR erfordert? :-X
[/quote]

 :icon_doh: Jo, das passte dann nicht ohne Verrenkungen ins Budget  ;D … das entsprechende „Kleingeld“ trennt hier den Mercedes vom VW Fahrer. Ist wohl so gewollt. Und man muss es ja nicht kaufen. Insofern kann man sich überlegen, ob es einem das wert ist. Mir war es das nicht.

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 22
@krouebi den Tempomat habe ich auch in der Konfiguration gesucht und nicht gefunden. Der Limiter war drin, aber was soll ich damit? Ich habe dann die Bilder von den Multifunktionsschaltern im Lenkrad angeschaut…. Genauso ist es mit dem LED Licht. Das ist Basis und auch ein cooler Abblendeassistent ist dabei, aber nirgendwo erwähnt.

Bei unserer Diskussion kommt mir folgender Gedanke: Mercedes macht die Basisvariante „schlechter“ als sie ist und die Leute ordern dann Sonderausstattung, an denen … verdient wird. Ja, so könnte es Sinn machen, oder?

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 23
Die verpflichtenen Assistenzsysteme müssen doch im jedem "neu produzierten" Auto sein? Das müsste aktuell der Notbrems- und Notspurhalteassistent, Reifendruckkontrolle sein.
Tempomate und Autopiloten in jeglicher Form sind natürlich Luxus und kann man sich bequem preislich beaufschlagen lassen. Da lob ich mir Honda, wo auch die "Luxus Assistenzsysteme" Teil der Grundausstattung sind. Dafür kosten Sound und Einparkhilfen extra :)

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 24
Nun mal ein kleiner Zwischenbericht zum EQE 300. Bin jetzt fast 3.500 km unterwegs gewesen mit einem Schnitt von ca. 15,5 kWh/100 km. Allerdings auch weiterhin  sparsam. und ich verdiene mir fast immer meine 5 Sterne im "ECO-Assistent".

Vornehmlich mit Rekuperation zu fahren geht über die ehemaligen Schaltpaddles am Lenkrad ziemlich einfach. Das hohe Gewicht bringt gefühlt schon bei wenig Gefälle Beschleunigung und Segelmöglichkeit. Allerdings bergauf geht es auch schnell auf 30 kWh Leistungsaufnahme hoch. Die Rekuperation wirkt sich auch auf das Fahrpedal aus, sodaß ich viel ohne Rekuperationsstufe fahre und manuell über die Paddles zuschalte.

Strassenlage, Kurven und Antritt sind besser als bei den ICE E-Klassen zuvor.

Beim Laden - was bei uns vornehmlich in der Fa. passieren soll - mach ich das jetzt 1 mal die Woche vor dem Wochenende. Dann sind 600km real fahrbar und das reicht. Ansonsten habe ich auch am Schnelllader geladen (ShellRecharge App / Karte) und das war problemlos. Nebenan im Baumarkt ein Kaffee und dann weiter heimwärts.

Viele grafische Spielereien und Ambientelichter lassen das Auto etwas angeberisch rüberkommen. Dem einen gefällt's, mir nicht so. Einiges kann man ausschalten ( z.B. die Begrüßung mit Namen, wenn man einsteigt), anderes nicht (die Lichter an den Türgriffen, wenn die ausfahren). Manche Informationen finde ich gar nicht (z.B. wieviele kWh ich jetzt geladen habe insgesamt). Naja, Jammern auf hohem Niveau. Über einige Gimmicks kann ich nur immer wieder schmunzeln. Wenn ich mich hineinsetze ist erst nur im Kombi die Batteriegrafik und Reichweite zu sehen. Wenn dann die Tür zu ist, macht es ganz sonor (Wrommm) und die Hochlaufgrafiken - Sterne auf dem großen Display - und eine Animation im Kombi laufen an. Schön gemacht. Die Musikanlage ist wirklich gut, ich vermisse keine Sonder/Burmester Soundanlage.

Kofferaum: bisher im extrem-Samstagseinkauf getestet und ja - 6 Getränkekästen geht. Allerdings muss man sie alle über die Kante wuchten -  ich nehm's sportlich und meine Bandscheibe macht es (noch) mit. Dann mussten die restlichen Einkäufe allerdings schon in den Fussraum oder umgeklappter Rücksitz. Mein T-Modell Kombiabteil vermisse ich schon - schnief!

Also, wenn ich demnächst mal eine längere Fahrt mache, dann mehr.

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 25
Die verpflichtenen Assistenzsysteme müssen doch im jedem "neu produzierten" Auto sein? Das müsste aktuell der Notbrems- und Notspurhalteassistent, Reifendruckkontrolle sein.
Tempomate und Autopiloten in jeglicher Form sind natürlich Luxus und kann man sich bequem preislich beaufschlagen lassen. Da lob ich mir Honda, wo auch die "Luxus Assistenzsysteme" Teil der Grundausstattung sind. Dafür kosten Sound und Einparkhilfen extra :)
Sicher, dass das alles bereits verpflichtend ist oder bald wird? Ich dachte, einige der von dir genannten Austattungsoptionen bringen "bloß" Vorteile beim NCAP.

Mein Ioniq und e-Golf für je 26k haben ACC (beim e-Golf war es eine günstige Option).

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 26
@Wanderdüne:

Nett deinen Bericht zu lesen  :icon_danke_ATDE:

Gestern früh auf den Weg nach Gent hat uns ein EQE 350 gelassen überholt - ist schon ein sehr elegantes Fahrzeug  :icon_jump:

Irgendwann könnte es schon sein dass - nein, vielleicht lieber doch nicht   :-(

Ab Freitag Nachmittag wird dann der Blauwal vollzeit in deutschen Gewässern schwimmen, während wir mit unsere Kirsche weiter fahren.

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 27
Hallo,

nun haben wir etwas Zeit und Urlaubsreisen elekrisch hinter uns gebracht. Derzeit 6.372 km gefahren mit 15,5 kwh/100km bei 54 km/h . Inklusive Alpen und Bayrischer Wald sowie Autobahn. Wenig Stadtverkehr. Vom Verbrauch weit unter Werksangabe -  wahrscheinlich fahre ich nicht Mercedes-like  ;D ... Beim Laden im Urlaub an den Schnellladern kommen wir (meine Frau war mit dem Wagen eine Woche alleine unterwegs) ziemlich problemlos klar. Die Karte einlesen und dann nur noch einstecken und er lädt los. Ich habe mal bei einem Toiletten-Kurzstopp parallel versucht, was geht, wenn ich mit aussteige und lade und es waren immerhin 6% plus die geladen wurden.

Navigation: ja, geht ganz gut, zuverlässige Zeitschätzung und gute aktuelle Staudaten. Lustig: hatte dann im bayrischen Wald  "Autobahnen vermeiden" gewählt und wir fanden uns plötzlich auf der direkt neben der gut ausgebauten Bundesstraße auf der daneben laufenden, Radweg-ähnlichen Straße wieder, für 1 km. Wir haben herzlich gelacht!

Grüße, Wanderdüne

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 28
Naja, die Werksangabe ist mit Ladeverlusten, also ab Stromzähler. Schaust du nur auf den BC oder hast du gemessen?

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 29
Du hast Recht, die 15,5 kwh sind aus dem Bordnetz. Der EQE bietet sehr geringe Daten an u. a. beim Laden und in der Auswertung über die Zeit. Wenn ich mal von 10% Ladeverlusten ausgehe, bin ich dann irgendwo um die 17 kwh -  was dann nahe dem untersten Wert in der WLTP Angabe  enstspricht. Sind die 10% Ladeverluste realistisch -  ich lade ja entweder mit 22kw oder >50kw? Ihr habt ja zum Teil besseren direkten Datenzugriff beim Laden

Antw.: Mercedes EQE (nicht SUV)

Antwort Nr. 30
Die meisten BEV liegen wohl eher bei 10-20%.