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Thema: VW ID.X (1066-mal gelesen)
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VW ID.X

Laut ecomento soll es wohl eine GTX-Version des ID.3 geben: VW baut sportliches Kompakt-Elektroauto in Serie - ecomento.de
Ich verstehe es nicht... Warum investiert man in die Entwicklung immer leistungsstärkerer „sportlicher“ Fahrzeuge, anstatt endlich auch mal an die Kunden zu denken, die gerne sparsame, wirklich kleine, Autos mit e-Motor hätten? Ich mein, die ganze Technik ist doch mittlerweile da und ausentwickelt. Wieso also nicht nen Designer für ein paar Stunden dran setzen, der die Plattform auf Up-Größe skaliert und da was Brauchbares draufzimmert? Kann doch nicht so schwer sein... Stattdessen immer mehr Leistung, selbst für angebliche Stadtautos, Allradantrieb, den Mensch im Alltag in der Stadt und auch auf der Autobahn nie braucht, immer mehr Energieverbrauch... Das will mir nicht in den Kopf... Dass man einen oder auch zwei Sportwagen im Portfolio hat für die „sportlichen“ Fahrer ist ja ok, aber auf Teufel komm raus alles auf sportlich zu trimmen, obwohl noch ganze Fahrzeugklassen (Klein- und Kleinstwagen, Familienkombis, Vans...) völlig unbedient sind? :icon_no_sad:

Antw.: VW ID.X

Antwort Nr. 1
Es soll aber auch einen ID.2 und einen ID.1 geben. Und vielleicht kommt bald was Brauchbares zum Tesla Model 2, welches sportliche Fahrleistungen dann wohl mit hoher Effizienz verbindet. Und zum Opel Astra, der 2022 wohl auch elektrisch kommt. Und dann gibts noch Smart, die Renault Zoe, den Honda e, den Peugeot e-208, den Dacia Spring und und und... Vans gibts auch schon.

Und bald kommt Toyota kommen die Chinesen mit elektrischen Kleinwagen!  :besserwisser:   ;)

Antw.: VW ID.X

Antwort Nr. 2
Ja, die kleinen Id.s „sollen kommen“. Warum sind sie noch nicht da? Warum die größeren Modelle schon re-designen, bevor die Modellpalette überhaupt vollständig ist? Vermutlich hat man bei VW gemerkt, dass andere bezüglich der Technik schon ne Hausnummer weiter sind, und versucht nun, nachzulegen, um nicht völlig unter die Räder zu kommen...

e-Up 3600mm
Smart 2700mm (gut, der gewinnt, mag aber dann tatsächlich auch zu klein sein, aber ja, um eine Person in der Stadt zu befördern, gut geeignet)
Renault Zoe 4087mm
Honda e 3920mm
Peugeot e-208 4055mm
Dacia Spring 3734mm
Am ehesten käme noch der Dacia ran. Wobei man dann auch noch die Reichweite, Ladekapazität (Kofferraum) etc. vergleichen müsste. Das Up-Dreigestirn hat da schon Maßstäbe gesetzt, finde ich. Und nachgefragt wurden die auch. Den Ast so abzusägen... :-/


Antw.: VW ID.X

Antwort Nr. 3
Weil eine sportliche Version eines Automodells durch den möglichen höheren Preis einfach eine größere Marge abwirft als das Grundmodell.  ;)

Antw.: VW ID.X

Antwort Nr. 4
Aha, und damit Menschen, die ein bissel aufs Geld schauen müssen und/oder einfach nicht so „sportlich“ sein wollen, noch mehr abschreckt, dieses Modell zu kaufen. Macht Sinn, gerade im Hinblick auf die Notwendigkeit, Stromer in den Markt bringen zu müssen wegen Klimawandel und so... ;-)

Antw.: VW ID.X

Antwort Nr. 5
VW hat den ID.3 ja schon in normaler und "Sparversion" gebracht, der GTX dürfte auch nur kleinere Anpassungen haben und dementsprechend nicht so teuer zu entwickeln sein.

Für ID.1 und ID.2 hingegen brauchen eine neue Plattform und sind gänzlich neue Modelle - und das im eh schon preissensitiven Klein- und Kleinstwagensegment.

Grüße,

Fabian

Antw.: VW ID.X

Antwort Nr. 6
Ich finde es schade, daß der e-Up! eingestellt wurde und ein Nachfolger auf sich warten läßt. Aber man muß aktuell nicht mal einen ID.2 wünschen, wenn selbst der ID.3 in der Pure-Variante derzeit nicht erhältlich ist. Chipmangel und so. Da konzentrieren sich derzeit viele Hersteller auf die Modelle mit hoher Marge. Und was wäre da lukrativer und schneller umzusetzen, als eine neue Spitzenversion eines in der Produktion befindlichen Modells anzubieten? Ich kann's ihnen nicht verdenken.
Und zur Leistung habe ich die Tage was in einem anderen Forum gelesen bezüglich "braucht man eine Performanceversion des Tesla Model 3"? Dazu meinte ein Tesla-Fahrer etwa "man gewöhnt sich schnell an die Leistung und etwas mehr schadet nicht". Es gibt also durchaus Leute, die sich sowas wünschen.

Antw.: VW ID.X

Antwort Nr. 7
Für ID.1 und ID.2 hingegen brauchen eine neue Plattform und sind gänzlich neue Modelle - und das im eh schon preissensitiven Klein- und Kleinstwagensegment.
Ich habe den MEB von VW immer so verstanden, dass darauf verschiedene Klassen gebaut werden können. So steht‘s auch in der Wikipedia: „Wichtig beim MEB sind seine Modularität und Skalierbarkeit: Der MEB ist geeignet zum Bau von Fahrzeugen vieler Klassen, vom Kleinwagen bis hin zum SUV und Van.“ Also sollte eigentlich alles da sein, um nen Kleinwagen drauf zu setzen.

@KSR1 Klar, wenn was angeboten wird, wird’s auch gekauft - selbst, wenn man eigentlich denkt, „ach, ne Nummer kleiner hätte es auch getan.“ Vor allem, wenn das, was man eigentlich braucht und wollen würde, gar nicht erst angeboten wird...

Antw.: VW ID.X

Antwort Nr. 8
Es soll aber auch einen ID.2 und einen ID.1 geben. Und vielleicht kommt bald was Brauchbares zum Tesla Model 2, welches sportliche Fahrleistungen dann wohl mit hoher Effizienz verbindet. Und zum Opel Astra, der 2022 wohl auch elektrisch kommt. Und dann gibts noch Smart, die Renault Zoe, den Honda e, den Peugeot e-208, den Dacia Spring und und und... Vans gibts auch schon.

Und bald kommt Toyota kommen die Chinesen mit elektrischen Kleinwagen!  :besserwisser:   ;)
hm, der Astra soll lt. nextmove, die üblicherweise gut vernetzt sind, erst in 2023 kommen. Ob Tesla ein M2 rausbringt, weiß wohl nur Mr. Musk ganz genau, aber wundern tut mich bei dem nicht viel. Jedenfalls interpretiere ich seine Aussagen so, dass das M2 dann auf jeden Fall kein Langstreckenfahrzeug sein wird, was die Batteriekapazität betrifft. wir werden sehen..

Antw.: VW ID.X

Antwort Nr. 9
Berti, besuch doch mal ne Schulung für etwas mehr Positivität im Leben. Das tut Not.  :besserwisser:  :-D

Antw.: VW ID.X

Antwort Nr. 10
ich schaue positiv nach vorne, keine Sorge  ;)

gespannt bin ich auch auf das Model 2, denn wenn der vermutliche Preis von 25.000 $ stimmen sollte, wäre der in EU-DE so bei 22.000 €. mal sehen, was da noch passiert mit den Verbrennern. unsere olle Kiste ist ja noch absolut fahrtauglich, aber eben mit Euro 4 und im Schnitt 7,4 L Verbrauch nicht zukunftsfähig. Und wenn dann noch der Spritpreis bei 2 € liegt oder höher, wird ein Verzicht oder Umstieg immer interessanter.  :-)

Antw.: VW ID.X

Antwort Nr. 11
gespannt bin ich auch auf das Model 2, denn wenn der vermutliche Preis von 25.000 $ stimmen sollte, wäre der in EU-DE so bei 22.000 €.
Inkl. Zoll und MWSt?
Vor Model 2 wäre der Roadster 2 an der Reihe. Soweit ich mitbekommen habe wurde der wegen der Chipkrise verschoben. Ich denke, für Model 2 braucht man noch viel Geduld

Antw.: VW ID.X

Antwort Nr. 12
Ich habe den MEB von VW immer so verstanden, dass darauf verschiedene Klassen gebaut werden können.
So wie ich das verstanden hab gilt das nur ab ID.3 aufwärts, die kleineren Fahrzeuge bekommen die MEB-Lite (ehemals LEB Entry): MEB-Lite: Volkswagen gibt Plattform wieder an Seat ab

@Bert B. Musk hat bislang nur verlauten lassen, dass das Fahrzeug "für Europa" und kompakter sein wird. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Tesla von der Reichweite deutlich unter das Model 3 Standard Range gehen wird - und das ist voll langstreckentauglich.

Grüße,

Fabian


Antw.: VW ID.X

Antwort Nr. 13
Ok, davon hatte ich noch nichts gehört. Der Artikel liest sich mit den ganzen Wenn’s und Aber‘s allerdings leider auch nicht so, als würde da schnell was passieren. :-( Und ob sich VW den Kleinwagen-Massenmarkt wirklich von Seat abnehmen lassen will? Spätestens dann sollten sie sich umfirmieren und das „Volks“ aus dem Namen streichen...

Antw.: VW ID.X

Antwort Nr. 14
Ja, die kleinen Id.s „sollen kommen“. Warum sind sie noch nicht da?
Weil es um Profit geht. Tesla baut auch keine kleinen Autos, weil man mit größeren Autos mehr verdient.
VW hat sich beim e-Up voll verrechnet. Das hat man jetzt eingesehen und denkt wieder wirtschaftlich. Kann ich verstehen, so wie ich auch verstehen kann das bei Tesla kein kleines Auto anbietet. Obwohl es in der Modellpalette fehlt bringt man lieber ein Model Y heraus, bei dem man noch mehr verdient als mit dem Model 3.